Hannover Messe 2022

HANNOVER MESSE 2022. Von: Montag,30. Mai Bis: Donnerstag, 2. Juni




HANNOVER MESSE 2022 findet Ende Mai/Anfang Juni statt

Die nächste HANNOVER MESSE wird vom 30. Mai bis zum 2. Juni ausgerichtet. Damit reagiert die Deutsche Messe AG auf das aktuelle Pandemiegeschehen und schafft Planungssicherheit für Aussteller und Besucher.

Die HANNOVER MESSE wird 2022 vom 30. Mai bis zum 2. Juni stattfinden und nicht wie bisher geplant im April. Die Terminverschiebung auf Anfang Juni 2022 erfolgte in enger Abstimmung mit dem Ausstellerbeirat der HANNOVER MESSE sowie den Partnerverbänden VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) und ZVEI (Verband Elektro- und Digitalindustrie).

"Aufgrund der anhaltend hohen Inzidenzen in Deutschland und vielen angrenzenden Nachbarstaaten haben wir gemeinsam mit unseren Ausstellern entschieden, die HANNOVER MESSE in diesem Jahr in den Frühsommer zu verschieben. Wir haben im vergangenen Jahr feststellen können, dass sich während der Pandemie die Sommermonate am besten für Großveranstaltungen eignen. Da wir zum heutigen Zeitpunkt nicht davon ausgehen können, dass sich die Coronalage bis April ausreichend entspannt hat, bieten wir unseren Kunden mit der frühzeitigen Terminverschiebung die größtmögliche Planungssicherheit, um ihre Innovationen auf der weltweit wichtigsten Industriemesse zu präsentieren", sagt Dr. Jochen Köckler, Vorsitzender des Vorstandes der Deutschen Messe AG.

Die HANNOVER MESSE wird im Juni die weltweit erste große Industriemesse sein und mit den Schwerpunkthemen Digitalisierung und Nachhaltigkeit klare Impulse für eine innovative, effiziente Produktion und Klimaschutz setzen. Aufgrund der hohen Auslastung des Messegeländes in Hannover mit zahlreichen Veranstaltungen im Frühsommer muss die Weltleitmesse der Industrie in diesem Jahr auf vier Tage verkürzt werden. In 2023 findet die HANNOVER MESSE wieder wie gewohnt an fünf Tagen im April statt.

"Es ist richtig, die HANNOVER MESSE auf einen späteren Zeitpunkt zu verschieben. Damit kann die Impfquote weiter erhöht werden, was im Sinne von Ausstellern und Besuchern der Messe ist. Zudem bedeutet ein späteres Veranstaltungsdatum eine höhere Wahrscheinlichkeit für mehr nationales und internationales Publikum - davon profitieren alle Beteiligten. Der Maschinen- und Anlagenbau wird sich in Hannover als technologischer Enabler des Klimaschutzes und der Digitalisierung präsentieren sowie seine Rolle als Anbieter und Anwender von Spitzentechnologie einer vernetzten und intelligenten Produktion deutlich machen", äußert sich VDMA-Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann.

"Die HANNOVER MESSE ist als weltweit wichtigste Industriemesse für unsere Unternehmen das Schaufenster zur Welt. Die Verschiebung ist daher unter den gegebenen Umständen richtig. Wir sind davon überzeugt, dass wir im Sommer ein größeres Publikum für die Themen rund um Industrie 4.0 und ihre Beiträge zu Nachhaltigkeit erreichen können. Mit unseren Innovationen rund um Digitalisierung, Elektrifizierung beziehungsweise Energieeffizienz und Automatisierung gestaltet die Elektro- und Digitalindustrie den industriellen Wandel zu einer klimaneutralen Kreislaufwirtschaft. Wie dieser Weg aussehen kann, wollen wir einem möglichst breiten Publikum vorführen. Denn nur gemeinsam und an einem Strang können wir diese Herausforderung meistern. Die HANNOVER MESSE bietet hierfür den passenden Rahmen," sagt Wolfgang Weber, Vorsitzender der ZVEI-Geschäftsführung.

Partnerland Portugal

Ein Land steht jedes Jahr im Fokus der Weltleitmesse der Industrie. Unter dem Motto "Portugal Makes Sense" ist Portugal das offizielle Partnerland der HANNOVER MESSE 2022. Mehr…

Portugal präsentiert sich auf der HANNOVER MESSE 2022 als internationales Technologiezentrum, das für ausländische Investitionen offen ist. An der südwestlichen Spitze Europas gelegen, ist die kleine Nation ein strategischer Knotenpunkt nach Afrika und Amerika und zeichnet sich durch eine hohe Lebensqualität, eine hervorragende Infrastruktur und ein hohes Maß an Sicherheit, politischer Stabilität und Nachhaltigkeit aus.

Daher ist es kein Wunder, dass mehr als 550 deutsche Unternehmen in Portugal tätig sind und dort gut ausgebildete, mehrsprachige Mitarbeiter finden, die Lust auf Innovationen in Technik und Forschung haben.

NFON, ein Münchener Anbieters von Cloudbasierten Telefonsystemen nahm Ende 2020 den Betrieb in Portugal auf. Der Geschäftsführer Markus Krammer sagt, er habe sich für eine Investition in Portugal entschieden, weil "es wirklich Europas Technologiezentrum ist und eine fantastische und äußerst motivierende Gelegenheit bietet, um zu lernen, zu wachsen und sich mit den Besten der Besten zu messen. Der hohe Anteil an Absolventen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik sowie die tiefe Integration der englischen Sprache schaffen einen großen Pool an Nachwuchskräften für internationale Entwicklungsprojekte."

Im Jahr 2018 gründeten die deutsche BMW-Gruppe und Portugals Critical Software die Firma Critical TechWorks, um Software für die Fahrzeuge der Zukunft von BMW zu entwickeln. Jochen Kirschbaum, COO des Unternehmens, sagt, dass sie sich für Portugal entschieden haben, weil "es sich durch Investitionen in technologische Bildung und exzellente Ingenieurschulen sowie durch strategische staatliche Investitionen auszeichnet, die Portugal als technologisches Innovationszentrum auf europäischer Ebene positionieren. Wir haben ein großes Erfolgspotenzial gesehen, das in den vergangenen zweieinhalb Jahren bestätigt wurde."

Bosch nahm bereits in 1911 seine Tätigkeit in Portugal auf und erwirtschaftete dort 2020 einen Umsatz von 1,6 Milliarden Euro. Das Unternehmen schätzt die Kompetenz und den Innovationsgeist der Portugiesen, die Qualität der dort entwickelten und produzierten Lösungen sowie die Leistungsfähigkeit seiner Teams.

Siemens ist seit 115 Jahren in Portugal aktiv und beschäftigt dort derzeit rund 3 000 mehrsprachige Mitarbeiter, die über hervorragende Ingenieur- und IT-Kenntnisse verfügen und es gewohnt sind, in einem multikulturellen Umfeld zu arbeiten.

Deutschland ist einer der drei wichtigsten Handelspartner Portugals und der zweitgrößte Lieferant. In den letzten Jahren sind portugiesische Exporte nach Deutschland gewachsen und die Zahl der Unternehmen, die nach Deutschland exportiert, ist gestiegen.

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