YouTube HANNOVER MESSE 2017  Montag, 24. bis Freitag, 28. April  2017     Seite 1
Glas ist ein faszinierendes Material: Herausragende optische, chemische und thermische Eigenschaften machen es zu einem attraktiven und unverzichtbaren Werkstoff auch für Bauteile, die nur wenige Mikrometer messen, beispielsweise winzige optische Linsen, Röhrchen mit extrem kleinem Innendurchmesser oder komplexe Mikrosysteme, wie Labore in Chipgröße zur Analyse geringer Flüssigkeitsmengen.  Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) um Dr. Bastian E. Rapp stellten auf der HANNOVER MESSE eine Alternative vor: Das von ihnen entwickelte „Liquid Glass" ist bei Raumtemperatur dickflüssig und lässt sich in jede beliebige Form bringen, unter Licht vorhärten und im Ofen ausbrennen. Glasbauteile zu strukturieren, ist damit (fast) so einfach, wie Kekse zu backen.                                                 Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe Aus den globalisierten Märkten entstehen zwei zentrale Forderungen an  produzierende Unternehmen: Mehr Geschwindigkeit in allen unter-nehmerischen Prozessen, mehr individuelle Gestaltungsmöglichkeiten für den Endkunden. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, bietet die Digitalisierung die notwendigen Schlüsseltechnologien. Informations- und Kommunikationstechnologien verschmelzen mit klassischer industrieller Mechanik zu cyberphysischen Systemen. Dafür müssen sich allerdings Produktentwicklung und Produktionsprozesse massiv verändern. Gepunktet hat Festo auf der HANNOVER MESSE mit seinem SupraDrive, dem SupraShaker und dem SupraLoop - alles Exponate,  die ein berührungsloses Bewegen energiearm und effektiv ermöglichen.  Als Weltpremiere zeigte Festo das Motion-Terminal, das erste Appgesteuerte Ventil für digitalisierte Pneumatik, das die Produktionswelt tief-greifend verändert. Der neue Standard in der Funktionsintegra-tion: Ein einzelnes Ventil ersetzt die Funktionalität von über 50 verschiedenen Einzel-komponenten.  Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und die Nutzung des Kommunika-tionsstandards OPC-UA sind einige Merkmale von Industrie 4.0, die eine Greifereinheit für die Motorblockmontage in der Automobilindustrie charakterisiert. Hier beantwortet Festo zentrale Fragen von Industrie 4.0, nämlich dynamische Montageprozesse bei hoher Wandelbarkeit einer Anlage. Wie messe und überwache ich den Energieverbrauch von Wohnmobil, Boot, Verkaufswagen, Baustellen, Yachthäfen oder auch Elektrogeräten? Oder wie messe ich die Verbräuche einzelner Nutzer in einer begrenzten Zeitspanne auf einem Markt oder Messegelände?  Um diese Fragen ohne kostspielige Infrastruktur pro Standort zu beantworten, bietet inepro die mobile Smart Meter PRO-Flex Lösung. PRO-Flex hat ein solides Gehäuse (IP-54 für das Gehäuse und IP-44 für das Kabel). Daher kann das Messgerät im Innen- und Außenbereich eingesetzt werden. Es misst den Energieverbrauch in kWh, kann aber auch mehr Variablen auf dem LCD anzeigen. Der Imax des Messgerätes ist 16A, die Garantie läuft fünf Jahre.  Inepro begleitet Kunden auch während der Realisationsphase. Des Weiteren berät und unterstützt die Firma bei Konzeption und Planung und bietet auch Aftersales-Service.                                                  Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe Nur stecken und auslesen inepro  bietet flexible Maßnahmen  Energieverbräuche zu messen und zu berechnen Video: INEPRO Glas in seiner feinsten Form KITs Liquid Glass ermöglicht Glasbauteile mit mikrometerfeinen Strukturen  Presse Dienst Nord, Ute Micha/ Hannover Woche, Sigrid Lappe /  Festo AG & Co. KG, Annette Ostertag Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe / Bitkom, Presse KUKA setzt sich für Nachwuchs-forscher ein und zeichnet heraus-ragende Innovationen rund um moderne Mechatronik aus. Gewinner des KUKA Innovation Awards 2017 ist das dreiköpfige Projektteam RAS. Das Forscherteam im Deutschen Zentrum für Luft- und Raum-fahrt konnte die Jury mit einem Airbag-System für gefährliche Werkzeuge, die eine sichere Mensch-Roboter-Zusammenarbeit ermöglichen, über-zeugen.  Am 24. April nahmen die Forscher den mit 20.000 Euro dotierten Preis auf der Hannover Messe entgegen. Im Vorfeld waren Forscherteams aus der ganzen Welt dazu aufgerufen, für den Wissenschaftswettbewerb ihre Konzepte zum Thema "Advanced Mechatronics" bei KUKA einzureichen. Fünf Finalisten konnten anschließend auf der Hannover Messe 2017 einem breiten Fachpublikum ihre Projekte präsentieren. Die Jury bestehend aus Dr. Tobias Ormaier, Uni Hannover, Dr. Rainer Bischoff, Dr. Bernd Liepert, beide von KUKA, und Dr. Stefano Stramigioli  von der Firma Cobotec überreichten den Gewinnern Roman Weitschat und Dr. Hannes Höppner die Preisurkunde.
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Das hat was! Die Hannover Messe ist einfach bei ausländischen Besuchern beliebt. In diesem Jahr stieg die Zahl der Gäste, die aus dem Ausland kamen, im Vergleich zu 2016 um über zehn Prozent auf 75 000. Damit habe die Messe einen neuen Rekord aufgestellt, sagte  Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG,  zum Messeende. Top-Besucherländer waren China (9 000), Niederlande (6 200), Indien (5 300) und das Partnerland Polen, das mit 5 000 Besuchern einen neuen Rekord verzeichnete. Beeindruckend war auch der Besucherzuspruch aus den USA mit 3 000 Besuchern.  Hier zeigt sich die Nachhaltigkeit des Partnerland-Effekts: Die USA waren im Vorjahr Partnerland der Hannover Messe. Die Veranstalter zählten insgesamt 225 000  Besucher, im Vergleichjahr 2015 waren es rund 217 000. Polens Vertreter zogen eine sehr positive Bilanz, denn es habe nicht nur Vertragsabschlüsse auf der Messe, sondern auch am Rande gegeben, sagte Tomasz Salomon, stellvertretender Direktor der Abteilung internationale Zusammenarbeit im Ministerium für Wirtschaftliche Entwicklung.  „Der Anspruch der Messe war es, den Nutzen der Digitalisierung erlebbar zu machen“, erklärte Köckler. Viele Aussteller hätten die „schwere Kost“ Digitalisierung über Beispiele gezeigt.  Nächstes Jahr findet die Hannover Messe vom 23. bis 27. April statt. Im Rahmen des Karrierekongresses „Women-power“ wurde Maria Belén Aranda Colàs mit einem 5 000 Euro dotierten Preis ausge-zeichnet. Die Elektrotechnikerin und Refe-rentin der Bosch-Geschäftsführung habe sich besonders für die Förderung von Frauen im Technikbereich eingesetzt.  Unter dem Motto "Arbeitswelt 4.0 – Grenzenlos kommunizieren" lud der Kongress in 2017 zur Auseinandersetzung mit aktuellen Entwicklungen und Herausforderungen der gegenwärtigen und zukünftigen Arbeitswelt ein. Das Kongressprogramm setzte sich aus rund 30 verschiedenen Einzelveran staltungen zusammen.
María Belén Aranda Colás ist Engineer Powerwoman 2017
RAS nimmt den KUKA Innovations Award 2017  mit nach Hause
Rekord bei der Hannover Messe: Mehr Besucher, mehr Internationalität, mehr Lösungen Ein phantastisches Partnerland Polen präsentierte sich mit 200 Ausstellern in Hannover Feiern eine gelungene Messe: Tomasz Salomon, Polnisches Ministerium für wirtschaftliche Entwicklung, Dr. Heinrich Frontzek, FESTO-Sprecher und Dr. Jochen Köckler, Vorstandsmitglied der Deutschen Messe AG  (v. l. n. r.)                        Foto:  Reza-Salami-Asl Presse Dienst Nord, Ute Micha/ Hannover Woche, Sigrid Lappe
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Seit         2011         vergeben         die HANNOVER      MESSE      und      der Konradin-Verlag     gemeinsam    den ROBOTICS AWARD. Der    Gewinner    des    Robotics    Award 2017,    die    fleXstructures   GmbH,   war   mit der     komplexen     Softwarelösung     IPS ROBOT    OPTIMIZATION    an    den    Start gegangen.    Mit    ihr    zeigt    die    Möglich- keiten    moderner    Simulationstechniken im   industriellen   Umfeld   auf.   Primär   geht es    dabei    um    die    Roboteroptimierung bei   Automobilherstellern.   Die   prämierte Lösung   überprüft   Millionen   möglicher   Kombinationen   von   Roboterpfaden   unter Berücksichtigung      kollisionsfreier      Bewegungen      aller      Komponenten      und aufeinander abgestimmten Pro-zesszeiten der unterschiedlichen Roboter. Auf   Platz   zwei   schaffte   es   die   Mayser   GmbH &    Co.    KG     mit    dem    Ultraschall    safety    zur Werkstückabsicherung   bei   MRK-Applikationen. Diese   Lösung   setzt   einen   Ultraschallsensor   für den   Personenschutz   im   Roboterumfeld   ein.   Das Produkt   kann   beispielsweise   an   Arbeitsplätzen mit   kollaborierenden   Robotern   zur   Werkstück- und   Werkzeugabsicherung   eingesetzt   werden. Zudem    ist    die   Absicherung    von    spitzen    oder rotierenden Objekten möglich.
Mexiko ist das Partnerland der Hannover Messe 2018 Zum ersten Mal ist ein lateinamerikanisches Land Partnerland der Hannover Messe In Anwesenheit des mexikanischen Wirtschaftsministers Ildefonso Guajardo Villarreal und Dr. Jochen Köckler, Mitglied des Vorstands der Deutschen Messe AG, gaben Marc Siemering, Geschäftsbereichsleiter der Deutschen Messe AG, und Paulo Carreño, CEO von ProMéxico, mit der Unterzeichnung des Vertrags den offiziellen Startschuss für das Partnerland 2018. ProMéxico ist als Agentur der mexikanischen Bundesregierung für die Förderung der internationalen Wirtschaftsbeziehungen zuständig. "Die ganze Welt der Industrie wird in einem Jahr auf Mexiko schauen", sagte Köckler. "Wir sind überzeugt, dass alle Seiten von dieser Partnerschaft profitieren und besonders die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Mexiko und Europa weiter ausgebaut werden." Presse Dienst Nord, Ute Micha/ Hannover Woche, Sigrid Lappe María Belén Aranda Colás ist Engineer Powerwoman 2017       (Foto Deutsche Messe AG Dr. Hannes Höppner und Roman Weitschat freuen sich über die Auszeichnung.                                       Foto KUKA Auch begehrte Auszeichnung:  der Robotic Award  2017
© Mayser
Auf   dem   Messe-Rundgang    stoppte   Merkel   und   Szydlo      auch   am   Messe- Stand   von   KUKA.   Hier   wollte   die   Kanzlerin   wissen:   „was   der   so   kann.“      Und sie    können    eine    Menge,    z.B.    wenn    man    sie    zu    einer    Montagelinie zusammenschaltet.    Mit    einer   App    können    Besucher    ein    Puzzle    mit    in- dividuellen   Fotomotiven   und   Abmessungen   bestellen.   Eine   ganze   Batterie von   Robotern   druckt   das   Puzzle,   schneidet   es   zu   und   liefert   es   aus.   der Prozess   soll   das   Grundprinzip   von   Industrie   4.0   verdeutlicht,   individuelle Produkte trotz Massenproduktion.
Die   Bundeskanzlerin    und   die   polnische   Ministerpräsidentin   Beata   Szydlo besuchten   dann   den   Stand   von   FESTO   und   schauten   begeistert   zu,   als   der „Oktopus   Gripper“,   ein   sogenannter   bionischer   Greifer,   höflich   einen   Ball entgegen nimmt. Und    weiter    ging    die    Präsentation    bei    FESTO :    Der    Automatisier- ungsspezialist     zeigt     einen     pneumatischen     Leichtroboter,     der     dem menschlichen    Arm    nachempfunden    ist.    Der    Bionic    Cobot    soll    dadurch feinfühlige Bewegungen ausführen können.
online neues24.com
Digitalisierung: Evolution oder Revolution? Festo setzt auf eine hybride Strategie
Zwei starke Frauen auf der Messe
Video: G. Lachmann
Video: G. Lachmann
Geschäftsführer Oliver Hermanns nimmt für die fleXstructures GmbH de Robotics Award  2017 in Empfang. Mit eta|vac, dem drucklosen Vaku-umerzeuger für Handhabungsaufgaben in der Robotik, schaffte es schließlich auch die eta|opt GmbH unter die Top drei des diesjährigen Robotics Award. Das Prinzip der eingereichten Lösung: Eine Kolben-stange, die an einen Balg angebunden ist, wird von einem elektro-mechanischen Linearantrieb bewegt. Der Balg ist dabei über einen Schlauch mit einem handelsüblichen Sauger für Vakuum-Anwendungen verbunden. Durch Auf- und Abwärtsbewegung kann das Volumen des Balges vergrößert oder verkleinert werden. Damit lässt sich ein Vakuum bis hin zum Sauger erzeugen.                                                  Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe
© Eta|opt
Dr. Bastian E. Rapp, KIT - IMT - Research-Team
Video: G. Lachmann
Schön aber nicht zum Verzehr geeignet!
Industrie 4.0: Umsatz steigt und steigt… Maschinen- und Anlagenbau als stärkster Treiber „In Hannover präsentierten sich die digitalen Treiber der Zukunft. Ihre Innovationen sind nun einsatzbereit und werden in die Fabriken einziehen“, erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Die Hannover Messe war damit auch in diesem Jahr wieder das Schaufenster schlechthin für alle relevanten Trends und Technologien der Industrie 4.0.  Der Umsatz mit Industrie-4.0-Lösungen wird laut Bitkom im laufenden Jahr um 21 Prozent auf 5,9 Mrd. Euro steigen. Damit verzeichnet der deutsche Markt für Hardware, Software und IT-Services für Industrie 4.0 erneut einen rasanten Anstieg im zweistelligen Bereich. Foto:  Deutsche Messe AG
Große Namen und innovative Start-ups, ausgezeichnete Innovationen und ungewöhnliche Produkte: Die Hannover Messe hat gezeigt, dass in der klassischen Industrie ein Gezeitenwechsel ansteht.  „In Hannover präsentierten sich die digitalen Treiber der Zukunft. Ihre Innovationen sind nun einsatzbereit und werden in die Fabriken einziehen“, erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.  Die Hannover Messe war damit auch in diesem Jahr wieder das Schaufenster für alle relevanten Trends und Technologien der Industrie 4.0.  Digitalisierung und Vernetzung traditioneller Industrien treiben die Wirtschaft an. Bitkom prognostiziert, dass der Umsatz mit Lösungen für die Industrie 4.0 allein in diesem Jahr um 21 Prozent auf 5,9 Milliarden Euro steigen wird, und für 2018 wird ein Plus von mehr als 22 Prozent erwartet. Damit beschleunigt sich das Wachstum trotz des bereits erreichten hohen Niveaus weiter. Der Software-Bereich profitiert hierbei am stärksten von den Nachfrageimpulsen. Zu Software zählen etwa Betriebssysteme, Tools, Anwendungen und Anbietermodelle wie Software-as-a-Service.  Die Umsätze mit Software im Industrie-4.0-Markt steigern sich von 787 Millionen Euro im Jahr 2015 auf mittlerweile 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2017. Für 2018 wird ein weiterer Anstieg um 24 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro prognostiziert. Die stärkste Nachfragesteigerung ist im Maschinen- und Anlagenbau zu verzeichnen. Die Umsätze mit Industrie-4.0-Lösungen betrugen 2016 bereits 1,2 Mrd. Euro und legen in diesem Jahr voraussichtlich auf 1,5 Mrd. Euro zu.  Aber auch der Automobilbau ist ein starker Treiber für Industrie 4.0. In diesem Jahr sollen die Ausgaben im Bereich Automotive laut Prognose um 20 Prozent auf 1,2 Mrd. Euro zulegen.  Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen Jahr hat Bitkom auf der Messe erneut Start-ups aus dem Industrie-4.0-Umfeld auf den Gemein-schaftsstand gebracht, und auch diese berichten von einer durchweg erfolgreichen Messe. „Nun gilt es die geknüpften Kontakte in neue Produkte, Dienste und nicht zuletzt Geschäfte umzusetzen“, so Rohleder.  Dabei unterstützt auch nach Messeschluss das Bitkom IoT Network.
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Festoo Messeschlager: der Motion-Terminal Auf der Hannover Messe startete Wibu-Systems den internationalen Hacker-Wettbewerb, mit dem Wibu die Sicherheit der neuen Verschlüsselungsmethode Blurry Box unter Beweis stellen will. Wer das System hacken kann, darf sich über ein ordentliches Preisgeld freuen. Interessierte können sich für den Wettbewerb registrieren und haben dann ab 15. Mai drei Wochen Zeit, um den Schutz zu brechen und mögliche Schwachstellen offen zu legen. Dafür wird ein Preisgeld von insgesamt 50.000 Euro ausgelobt. Die Aufgabe lautet, ein mit Blurry Box geschütztes Computerspiel so zu verändern, daß es ohne Dongle, seine Schutzhardware, läuft. Beurteilt werden die Einsendungen von einer externen kompetenten Jury, deren Mitglieder den Wettbewerb unterstützen, um junge IT-Talente zu entdecken und zu fördern. Blurry Box wurde von seinen Erfindern – dem Unternehmen Wibu-Systems, dem Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und dem FZI Forschungszentrum Informatik – im Jahr 2014 erstmals
Internationaler Hacker-Wettbewerb Wibu-Systems lobt 50.000 Euro für das Knacken der patentierten Blurry-Box-Verschlüsselung aus.
Bei    der    Night    of    Innovations , die       traditionell       am       Messe- Montagabend        stattfand,    kamen Kompetenz    und    Prominenz    auf das   Podium,   um   dem   Publikum technologische    Innovationen    für die     Zukunft     der     Industrie     zu vermitteln. Dieses        Netzwerkevent        der HANNOVER    MESSE    bietet    die    Möglichkeit,    mit    Spitzenvertretern    aus Wissenschaft,   Industrie   und   Politik   in   den   Dialog   zu   treten   und   bei   den Aussteller    der    Research    &Technology    allen    Besuchern    und   Ausstellern      zukunftsweisende Innovationen zu erleben und zu diskutieren. Dazu   gab   es   Führungen,   einen   Film   mit   dem   Rückblick   auf   die   70jährige Geschichte   der   Messe      und   ein   unterhaltsames   Programm   mit   japanischen Tänzen und einem Büffett.
Oliver Winzenried
Foto: Wibu-Systems vorgestellt und noch im gleichen Jahr für seine wirksame Methode, Software auf Basis des Kerkhoffs’schen Prinzip vor Piraterie, Reverse Engineering und Manipulation zu schützen, von der Horst Görtz Stiftung mit dem ersten Platz beim Deutschen IT-Sicherheitspreis ausgezeichnet. Oliver Winzenried, Vorstand und Gründer von Wibu-Systems: „In den Jahren 2001, 2007 und 2010 hatten wir bereits ähnliche Wettbewerbe erfolgreich veranstaltet. Nachdem wir in den letzten Jahren intensiv mit unseren Partnern KIT und FZI zusammengearbeitet haben, sind wir nun bereit, Blurry Box im Feld zu testen." Die Uhr läuft: Findige Hacker-Köpfe können  50 000 Euro gewinnen. www.wibu.com Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe
Netzwerkaustausch wird erlebbar bei der Night of Innovations Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe Moderatorin Isabella Körner führt sicher  durch den Abend.    Foto: Deutsche Messe AG Auf dem Podium (v. links): Ralph Appel, VDI, Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weill,   Bundesministerin Dr. Johanna Wanka, Maresa Harting-Hertz, Geschäftsführerin der niedersächsischen Firma Harting und Prof. Reimund NeugebauerPräsident der Frauenhofer Gesellschaft.                                                                                                                                                                               Foto: Deutsche Messe AG