YouTube Hannover - Region - Niedersachsen  Seite 3 Home Seite 2 Seite 1 Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe
,
Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha Seite 4 Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe Idee urbanen Lebens  durchzieht die Tanztage Staatsoper Hannover lädt zu den 14. Ostertanztagen internationale Choreografen ein Gern folgen international bekannte Choreografen und Kompanien der Einladung der Staatsoper zu den Oster-tanztagen. Vom 10. bis 17. April wird getanzt, was die Ballettschuhe hergeben. „Größer und vielfältiger als bisher“ sollen die Tanztage werden, kündigt Steven Markusfeld, Betriebsdirektor des Balletts an. Als Höhepunkt des Festivals wird die Produktion „Megalopolis“ der argentinischen Choreografin Constanza Macras und dem Ensemble Dorkypark am Donnerstag, 13. April gehandelt. Erzählt wird ein Stück aus Tanz und Schauspiel, das bereits den „Faust-Theaterpreis einheimste. “Megalopolis” zeigt eine metaphorische Stadt, die das Chaos und die Unnahbarkeit heutiger Megastädte und die Folgen für den Menschen, der immer dünnhäutiger wird, vor Augen führt. Es sei das anspruchsvollste Stück der Moderne, das die Tanztage jemals ausgewählt hätten, sagte Markusfeld. Am 11. April wird die Sao Paulo Dance Company mit einem dreiteiligen Abend, die Arbeiten der Choreografen Edouard Lock,Clébio Oliveira und Nacho Duato zeigen.  Außerdem ist es gelungen, den fran-zösischen Chore-ografen Kader Attou zu gewinnen, der am 15. April in „Opus 14“ mit 16 Hip-Hop-Tänzern, Männer und Frauen, die ihre eigenen Qualitäten mitbringen – wie zum Beispiel Kombi, Street Dance, Smurf ... In seinem Stück befasst sich Attou mit der Idee der Gruppe.  Er experimentiert mit poetischen Körpern im Spiel mit der Schwerkraft und der Schwerelosigkeit. Es geht um die Bewegung und Kraft des Einzelnen im tanzenden Kollektiv.  zerbrechlich, sinnlich und poetisch, aber auch virtuos ohne auszugrenzen. Ballettdirektor Jörg Mannes wird am Ostersonntag erneut die Produktion „Gefährliche Liebschaften“ zeigen. Nach seinen eigenen Worten ist sie ihm „irgendwie am liebsten“. Für die Workshops für Kinder und Jugendliche gibt es  noch Restplätze. Also ran! Das Programm „Dancer For A Day“ eröffnet 25 bis 45-Jährigen am 17. April die Möglichkeit, in das Leben eines Tänzers zu schnuppern. Hierfür gibt es ein Bewerbungsverfahren.  Lesungen, Diskussionen sowie eine Ausstellung bilden den Rahmen für die Ostertanztage. OPUS 14 / Accrorap © Mirabelwhite Niedersächsisches Kulturministerium  vergibt Stipendien an drei Künstler Drei Jahresstipendien vergibt das niedersächsische Kulturministerium an junge bildende Künstler für besondere künstlerische Begabung, Leistung und  Qualität: Leona-Alina Boltes, Matthias Fritjof Mangerich und Tugba Simsek. Sie werden jeweils mit 12 000 Euro gefördert.  „Niedersachsen ist ein attraktiver Standort für die junge Kunstszene. Mit den Jahresstipendien ermöglichen wir den ausgewählten Künstlern, sich frei von finanziellem Druck ein Jahr lang konzentriert ihr künstlerisches Schaffen weiterzuentwickeln“, sagte Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic. Einer der Geförderten erhält die Möglichkeit eines vierwöchigen Aufenthalts in Kapstadt. Dieser findet in Kooperation mit der Sylt-Foundation im Austausch mit einem südafrikanischen Künstler statt, der einige Wochen in den Künstlerhäusern Worpswede verbringen wird. Zum ersten Mal wurden posthum sechs Yad-Vashem-Medaillen in Hannover verliehen, an sechs Menschen, die in der Zeit der Nationalsozialisten ihr Leben riskierten, um Juden zu retten. Angehörige nahmen stell-vertretend für die geehrten die Auszeichnung entgegen, sie leben allesamt in Niedersachsen. Die Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat seit 1963 mehr als 26 000 Menschen als „Gerechte unter den Völkern“ geehrt.  Auf der Gedenktafel in Jerusalem sind auch Namen von rund 600 Deutschen verzeichnet. „Ihr Mut wird für immer in Erinnerung bleibe“, sagte Israels Botschafter Yakow Hadas-Handelsman, der den Angehörigen die Medaillen und Urkunden überreichte. Ministerpräsident Stephan Weil würdigte die Zivilcourage der der damaligen Helfer: „Sie haben bewiesen, dass es keinen Zwang zur Täterschaft gab.“ Es sind bewegende Ge-schichten, die im Landes-museum erzählt wurden und etlichen Zuhörern traten die Tränen in die Augen.  Posthum geehrt werden Alfred und Margaretha Michels, die der Jüdin Hermine Czarlinski in Magdeburg das Leben retteten, sowie Manfred und Lili Pollatz, die jüdische Kinder in ihrer Pension in den Niederlanden versteckten.  Tony Grossmann hatte fast anderthalb Jahre lang die jüdische Ärztin Ilse Kassel und ihre Tochter auf ihrem Hof in Landsberg an der Warthe versteckt. Doch dann spürte die Gestapo die Untergetauchten auf. Die Ärztin Ilse Kassel nahm sich das Leben, ihre kleine Tochter wurde nach Auschwitz deportiert und ermordet. „Edith könnte noch leben – sie wäre heute genauso alt wie ich“, sagt Regina Dlugay, die 79-jährige Tochter von Tony Grossmann. Sie ist aus Lingen zur Ehrung ihrer Mutter gekommen. Einen doch relativ glücklichen Ausgang fand die Geschichte von Max Nagler. Der Postbeamte hatte im besetzten Krakau die jüdische Familie Arzewski mehr als zwei Jahre lang in einer Wohnung  versteckt und so gut wie möglich, mit Lebensmitteln versorgt. „Er sorgte dafür, dass ich als Kind etwas zu essen hatte“, sagt Michael Arzewski, der extra aus New York zur Ehrung angereist war. Als die Rote Armee kam, floh Max Nagler nicht, da er auch nichts zu befürchten hatte – und wurde dennoch zur Zwangsarbeit in den Ural für vier Jahre verschleppt und kam dann frei. Die Überlebenden erinnern sich an ihn, sie haben seine Hilfe nie vergessen: „Thank you, Max“, sagte Michael Arzewski. „Wenn du heute auf uns herab schaust, wirst du sicher lächeln.“                        x                                                     Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe Oberndorf, ein Dorf im Mündungsgebiet der Elbe. Die Gemeindekasse ist leer, Arbeitsplätze sind rar, kleine Höfe werden aufgegeben. Doch einige Dorfbewohner wollen sich nicht mit dem drohenden Niedergang abfinden. Sie machen gemeinsam eine Kneipe auf und fassen einen kühnen Plan – sie wollen Geld zur Rettung des Dorfes verdienen. Die Basis ihrer Geschäftsidee ist Gülle, die es hier im Überfluss gibt. Mit Hilfe von Berliner Projektentwicklern gründen sie eine Bürgeraktiengesellschaft und entwerfen ein außer-gewöhnliches Geschäftsmodell. Der Rohstoff aus den Kuhställen soll die Energie liefern für die Aufzucht von afrikanischen Welsen und  Bananenbäumen! Die mutige Idee beflügelt immer mehr Leute: Einheimische und Zugereiste, Erwachsene und Kinder fangen an zu träumen und krempeln die Ärmel hoch. Doch dann soll die Schule geschlossen werden, und bis die ersten Fische kommen, ist es ein langer Weg … Über einen Zeitraum von drei Jahren erzählt die Filmemacherin Antje Hubert von dieser kleinen, aber dynamischen Bewegung – getragen von ganz unterschiedlichen Menschen, die nach und nach nicht nur ihr Dorf, sondern auch sich selbst verändern. „Von Bananenbäumen träumen“ ist ein Film, dessen positive Aufbruchsstimmung  inspirierend und berührend ist. Am 29. März, 20.30 Uhr, stellt Antje Huber ihren Film im Kino am Raschplatz persönlich vor. (www.vbbt-derfilm.de). Mit Gülle das Dorf wieder lebenswert machen „Von Bananenbäumen träumen“ kommt in die Kinos Ehre, wem Ehre gebührt – ihr Mut bleibt in Erinnerung In Hannover werden erstmals posthum „Gerechte unter den Völkern“ mit der Yad Vashem-Medaille geehrt  Die Bewerbungen für 2018 müssen bis 30. September eingereicht werden. Voraussetzung für die Bewerbung ist ein Kurzfilmprojekt, das während der Dauer des Stipendiums in der Region Hannover realisiert werden muss. Die einzureichenden Unterlagen sind im Antragsportal der nordmedia hochzuladen: Zugang über www.nordmedia.de/castcut. Die Unterlagen in einfacher Ausfertigung schicken an die nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH, Stichwort: cast & cut.
Ein Dorf bewegt sich!
Die Stiftung Kulturregion Hannover und die nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen vergeben ihr Kurzfilmstipendium cast&cut 2017 an Michael Binz und Hannah Dörr. Für jeweils ein halbes Jahr sind die beiden Filmemacher in Hannover zu Gast und drehen einen Kurzfilm in der Region. Michael Binz, *1987, erhielt für seinen Kurzfilm „Herman the German“ zahlreiche Auszeichnungen. Noch  bis Juni 2017 wird Michael Binz in der Stipendiatenstätte Villa Minimo in Hannover leben und an seinem Kurzspielfilm mit dem Arbeitstitel “Wait for me“ arbeiten, in dem es sich um das Warten als Profession handelt: Malte wartet aus Profession, er reiht sich in Staus und sitzt in Wartezimmern, ohne ein Ziel zu haben. Doch dann begegnet er Jessika. Auch sie wartet aus Leidenschaft…. Aus Köln kommt auch Hannah Dörr, *1990, die in der zweiten Jahreshälfte in Hannover zu Gast sein wird. Sie ist ausgebildete Videotechnikerin und studierte ab 2010 experimentelle Videokunst an der Uni der Künste Berlin und Film an der Kunsthochschule für Medien Köln. Sie hat schon eine beachtliche Karriere hinter sich. Während ihrer Stipendienzeit von Juli bis Dezember 2017 in Hannover möchte Hannah Dörr an dem Kurzspielfilm „Der Goldene Mensch“ arbeiten, der sich explizit mit Ästhetiken des Theaters beschäftigt. Der Inhalt: Der reichste Mann der Welt hat sich in Diskredit gebracht. Um sein Firmenimperium vor der anstehenden Insolvenz zu retten, rät ihm der Aufsichtsrat zum Selbstmord. Bislang waren 29 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus ganz Deutschland in Hannover und haben in der Region ihren cast&cut-Kurzfilm gedreht. Viele cast&cut-Filme wurden auf internationalen Festivals (u.a. Cannes, Clermont-Ferrand, Oberhausen) und auch im Fernsehen gezeigt, einige erhielten namhafte Preise wie den Preis der deutschen Filmkritik und den Deutschen Kurzfilmpreis in Gold. Junge Filmregisseure drehen in der Region  Kurzfilm-Stipendium cast&cut 2017 geht an Michael Binz und Hannah Dörr  Michael Binz,  Foto: Tessa Langhans Hannah Dörr,  Foto: Jens Crull Zwei Schüler aus Hannover  siegreich bei Jugend forscht Das ist einfach große Klasse: Zwei Schüler aus Hannover haben sich für das Bundesfinale des Wettbewerbs Jugend forscht im Mai in Erlangen qualifiziert.  Katharina Gellrich (16 Jahre) von der Schillerschule ist beim Landeswettbewerb in Clausthal-Zellerfeld im Fach Biologie als Siegerin ermittelt worden. Die Schülerin befasste sich mit der antibakteriellen Wirkung von Teesorten und analysierte unter anderem die Reaktionen von Bakterienstämmen auf Salben- oder grünen Tee. Tobias Scheithauer (17 Jahre) vom Kaiser-Wilhelm- und Ratsgymnasium ist Landessieger im Bereich Mathematik/Informatik mit einer von ihm entwickelten selbst lernenden Software unter dem spannenden Titel „Shakespeare oder nicht? Das ist die Frage!“, die bereits nach einigen Tagen Training Texte verschiedener Autoren sicher unterscheiden kann. Plagiate ade!                                                          x                                                    Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe Der in Berlin lebende iranisch-stämmige Fotograf Maziar Moradi (Foto) hat das Stipendium "Hannover Shots" für künstlerisch-dokumentarische Fotografie der Sparkassen-HannoverStiftung erhalten. Das mit 10.000 Euro dotierte Stipendium wird alle zwei Jahre ausgeschrieben, 2017 zum dritten Mal. Moradi konnte sich gegen etwa 100 Mitbewerber aus ganz Deutschland durchsetzen. Er wurde von einer hochkarätig besetzten Jury ausgewählt. Der Stipendiat wird nach Hannover eingeladen. Hier möchte er "ein umfangreiches Gesamtbild des Zusammenlebens der verschiedenen Kulturen in Hannover" schaffen, so Moradi. Es soll eine Fotostrecke entstehen, die im Frühjahr 2018 in der Galerie für Fotografie (GAF) in Hannover präsentiert wird. Maziar Moradi (*1975) studierte Kommu-nikationsdesign mit Schwerpunkt Fotografie an der Hochschule für Angewandte Wissenschaft Hamburg (HAW), er arbeitet als freier Fotograf und nimmt Lehraufträge für Fotografie w. Moradi wurde vielfach ausgezeichnet. Israels Botschafter Hadas-Handelsmann                                                            Foto: Reza Salimi-Asl
Stepan Weil mit Stellvertretern der Geehrten                               x                                                              Foto: Reza Salimi-Asl
Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe  Ich werde deutsch  Preis „Hannover Shots“ geht an Maziar Moradi Aus der Serie "Ich werde deutsch"                   x                                 © Maziar Moradi Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe Jörg Mannes Ballett „Gefährliche Liebschaften“ steht nicht nur bei den Ostertanztagen wieder auf dem Spielplan der Staatsoper Hannover. Als Vorlage diente dem Ballettdirektor der berühmte Briefroman gleichnamigen Titels von Choderlos de Laclos. Die packende Geschichte um das Intrigenspiel zweier Adliger im Frankreich des Ancien Régime thematisiert den Verfall einer in höfischem Zeremoniell erstarrten Gesellschaft und gibt Jörg Mannes Gelegenheit zu einem intensiven tänzerischen Kammerspiel. Die Musik, die der Ballettdirektor ausgewählt hat und die vom Niedersächsischen Staatsorchester Hannover unter der Leitung von Andrea Sanguineti gespielt wird, ist von Mark Polscher, Georg Friedrich Händel und Antonio Vivaldi. Das Mezzosopran-Solo übernehmen alternierend Mareike Morr und Hanna Larissa Naujoks. In den Hauptrollen sind in der Wiederaufnahme zu sehen: Cássia Lopes (Marquise de Merteuil), Denis Piza (Vicomte de Valmont), Catherine Franco (Cécile) und – neu dabei – Glada Zanotti (Tourvel). Termine: 16.April (Ostertanztage); 12.und  20. Mai. Karten (21,00 bis 62,00 Euro) unter Telefon 0511-9999 1111, unter www.oper-hannover.de, an den Theaterkassen in Opern- und Schauspielhaus sowie an den üblichen Vorverkaufsstellen. „Gefährliche Liebschaften“ werden wieder getanzt
online neues24.com Busy Girl. Barbie macht Karriere Bomann-Museum Celle zeigt Barbie-Ausstellung   Seit 50 Jahren gehört die Barbiepuppe zu den meistverkauften Spielzeugen weltweit. Große und kleine Fans der Puppe können noch bis 17. April im Bomann-Museum die bunte Welt der Barbie entdecken. Der Schwerpunkt ist auf die vielfältigen Kostüme gelegt, die Barbie in ihren zahlreichen Berufen trägt. Mit seltenen Sammlerstücken, Barbie-Häusern und Zubehör richtet sich die Ausstellung an alle, die den Wandel des Frauenbildes und den modischen Zeitgeist der letzten Jahrzehnte verfolgen wollen. Die von den Sammlerinnen Bettina Dorfmann und Karin Schrey entwickelte Ausstellung zeigt  Barbies aus ihrem Privatbesitz und wird durch Themen des Museums ergänzt. Die  weltgrößte Sammlung von Bettina Dorfmann hat es sogar ins „Guinnessbuch der Rekorde“ geschafft. Gleichzeitig stellt die Ausstellung die Entwicklung der Puppe von der deutschen Bild-Lilly zur weltweit vermarkteten Barbie dar und verdeutlicht dabei auch die gesellschaftspolitischen Entwicklungen. Entstanden ist die Barbiepuppe als erste „Erwachsenenpuppe“ und als Gegenstück zu den bisher vorhandenen Babypuppen.  Zur Ausstellung gibt es ein Begleitprogramm und auch ein Katalog  ist erschienen. Im Innenhof des Schauspiels findet auch in diesem Jahr das Sommer Hof Theater statt, und kulinarische Genüsse begleiten das Programm. Im vergangenen Jahr stand Heringssalat und Köttbullar auf dem kulinarischen Speisezettel, passend zum schwedischen Erfolgsroman „Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand“. Bei „Il Mondo facile del Signor Fellini“ standen Pizza, Pasta und italienische Weine auf der Karte.   Und in diesem Sommer gibt es leckere Bierchen und Schnitzel – vom 11. bis 27. August wird im Innenhof des Schauspielhauses „Indien“ von den beiden Österreichern Josef Hader und Alfred Dorfer aufgeführt. Zur Story: recht unterschiedlichen Gastronomie-Inspektoren Heinz Bösel und Kurt Fellner, für die das Leben eine Dienstreise ist,  sind aus dem Kino bekannt, aber bevor „Indien“ zum Streifen wurde, war es ein – recht erfolgreiches – Theaterstück.  Die Darsteller der Gastrokritiker sind Günther Harder und Janko Kahle. Inszeniert wird das in‘s Brandenburgische verlegte Stück vom Intendanten des Schauspiels Hannover, Lars-Ole Walburg, mit von der Partie als „Mann für  Alles ist Frank Wiegard. Mit viel Gespür wird die muffige, bedrückende Atmosphäre von Landgasthäusern in den Innenhof des Schauspiels geholt. Das dürfte allerdings nicht ganz einfach sein! Lars-Ole Walburg setzt hier ganz auf das Können von Bühnenbildner Robert Sievert, der eine rustikale Guckkastenbühne auf dem Hof bauen wird. Diese Innenhofinszenierung auch Andernorts spielbar: Das Schauspiel zieht mit der Aufführung ab Ende September nach den 15 Vorstellungen im Innenhof (bis 27. August)  ins Brauhaus Ernst August. Die Hausherren haben nämlich schon Erfahrung mit kulturellen Veranstaltungen an. Auch dort sollte die Bereitstellung des Bierchens und Schnitzels keine Schwierigkeiten bereiten. Sommertheater bei Schnitzel und Bierchen Chefsache – Lars-Ole Walburg inszeniert das Stück „Indien“ mit Josef Hader und Alfred Dorfer Thema Restauranttests: Lars-Ole Walburg (Mitte) inszeniert „Italien“ mit Günther Harder (links) und Janko Kahle.       Foto: Schaarschmid
E in     Jahr     haben     sie     daran     gearbeitet,     jetzt     ist     es     soweit: Schauspielerin   und   Sängerin   Julia   Goehrmann   als   Produzentin   und Theater-Urgestein   Gerhard   Weber   als   künstlerischer   Leiter   haben   die Musical   Factory   Hannover   vorgestellt,   Damit   wird   die   UNESCO   City of Music um das Genre Musical erweitert.   D ie   Initiatoren   möchten   sich   mit   ihren   bis   zu   zwei   Produktionen   im Jahr     bewusst     von     den     bekannten     Musical-Großproduktionen abheben.   „Wir   positionieren   uns   mit   kleineren   Produktionsformaten mit     Kammerspiel-Charakter“,     betont     Weber.     „Für     kleinere     Off- Broadway-Produktionen    für    bis    zu    250    Zuschauer    besteht    eine absolute   Marktlücke,   auch   in   Hannover.   „Mit   unserer   Musical   Factory Hannover   wollen   wir   das   bestehende   Theaterangebot   in   Hannover erweitern    und    setzen    bewusst    auf    die    Magie    des    unmittelbaren Kontakts zwischen Bühne und Publikum, so Julia Goehrmann.    J ulia   Goehrmann   als   auch   Gerhard   Weber   zeichnen   sich   durch   eine sehr   hohe   Affinität   zur   Sparte   Musical   aus.      Hinter   dem   Produktions- Duo   Goehrmann/Weber   steht   erfahrenes   Team   mit   Partnern   aus   den Bereichen   Bühnentechnik,   Ausstattung   (Bühnenbild,   Kostüm),   Musik sowie Marketing- , Öffentlichkeitsarbeit und Sponsoring.   D ie   Premiere   für   die   Auftakt-Produktion   der   Musical   Factory   ist   auf September   2017   terminiert.   Die   Musical   Factory   Hannover   plant   bis zu   zwei   Produktionen   im   Jahr,   jeweils   mit   einer   Laufzeit   von   acht Wochen   und   möglichen   Verlängerungen.   Zudem   können   Gastspiele und   Gala-Formate   mit   Auszügen   gespielt   werden.   Darüber   hinaus sind    unter    der    Marke    Musical    Factory    Hannover    auch    Musical- Programme für Firmenevents und Incentive-Anlässe zu buchen. D ie    neue    Bild-Wortmarke    (Logo)    der    Musical    Factory    Hannover wurde   von   der   Werbeagentur   DA   CAPO   entwickelt.   Kreativdirektor Christian   Bendig   arbeitete   bereits   für   die   Lyric   Opera   in   Chicago,   das Teatro    dell’Opera    di    Roma,    das    Othello    Festival    auf    Zypern,    war Texter    und    Produzent    der    Stadt    Revue    Hannover    und    ist    Autor zahlreicher Produkt-Revuen für die Industrie.  
Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha Musicals kommen demnächst aus Hannover  Mit der Musical Factory kommt Leben auf die Bühne Julia Goehrmann und Gerhard Weber stellen ihr Projekt vor.                                      Foto: Christian Bendig Barbie als Krankenschwester