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Erfolgreiche Geschäftsideen von Startups aus der Region Von umweltschonenden Kronkorken bis zum mobilen Minilabor  im Smartphone wurden Startupentwicklungen ausgezeichnet Der Ideenpreis „Digital Business & Technology“ ging an DressLife für das Konzept: „Passt nicht, gibt’s nicht“, das durch digitale Körpervermessung ermöglicht, bei Onlie-Bestellung das wiklich passende Kleidungsstück zu bekommen. Das dreiköpfige Team aus Wirtschaftsingenieur, Diplom-Mathematiker und Modedesignerin plant für Juni 2017 seine Technologie bei der ersten Modemarke zu implementieren (Dresslife.com). Gewinner Sonderpreis „Digital Business & Technology“, nominiert für Gründungspreis: innoSEP: Blick in die Zukunft – Wie lange hält mein Bauteil? Die vierte industrielle Revolution hat längst begonnen. Menschen, Maschinen und Prozesse kommunizieren und agieren miteinander, um Aufträge schneller und kostengünstiger abzuwickeln. Der Gründungspreis wird Gap-Cap für seinen „Grüne Korken“,  der beim Kronkorken ökonomische und ökologische Ressourcen schont.     Mit dem leichteren, rohstoffreduzierten Kronkorken will das Startup die Umwelt schonen und Geld einsparen. das einer Menge von 3,5 Millionen Tonnen gesparter Rohstoff pro Jahr   Vom deutschen Biermarkt gibt es durchweg positives Feedback, die Zusammenarbeit  mit einem ersten Kronkorkenhersteller ist geplant (www.gap-cap.net). Zum 14. Mal haben die Spar-kasse Hannover und hannover-impuls die besten innovativen Geschäftsmodelle von Gründer-Innen und Gründer  der Region gekürt. Die diesjährige Bilanz von Hannovers größtem Ideen- und Gründungswettbewerb: 169 Anmeldungen, 99 eingereichte Konzepte, acht Gewinner. Die Sieger in den drei Kategorien und der zwei Sonderpreise er-hielten Preise im Wert von mehr als 100.000 Euro. Verliehen wurden die Preise auf einer glanzvollen Feier von StartUp-Impuls in den Räumlichkeiten der Sparkasse Hannover am Raschplatz.  Erstmals vergeben wurde der Internationalisierungspreis „Going Global“ für Geschäfts-ideen mit Fokus auf internationale Märkte. Daß wir mit ‚Going Global‘ den Nerv der Zeit treffen, beweist die Zahl der Bewerbungen: Die eingereichten Ideen waren fast zur Hälfte Kandidaten für den Preis mit Fokus auf internationale Märkte. Besonders erfreulich finden wir darüber hinaus, daß wir eine wachsende Anzahl Geschäftsideen registrieren, die aus dem Umfeld Hochschule und Wissenschaft kommen,“ freute sich Dr.-Ing. Adolf M. Kopp, Geschäftsführer der hannoverimpuls GmbH. Glückliche Startup-Gewinner freuen sich über ihre Preise. Gründer brennen für ihre Ideen und Projekte. Gewinner des Sonderpreises „Going Global“, nominiert für Hochschul- und Wissenschaftspreis, ist das Programm „squirrel“. Kaum ein Produkt, Geschäft oder eine Dienstleistung, zu der es im Internet noch keine Kundenbewertung gibt. Laut einer Studie bestimmen diese Rezensionen die Kaufentscheidung mittlerweile zu 80 Prozent. Doch welches sind die relevantesten und nützlichsten Informationen im Wust der Meinungen und Erfahrungen? Das fünfköpfige Team um Rouven Wiegard (Foto) hat mit „squirrel“ die Lösung: Die entwickelte Software analysiert und kumuliert Kundenbewertungen für Produkte einschlägiger Online-Shops, Foren und Blogs und stellt dem Nutzer eine strukturierte Übersicht zur Verfügung, die ihm die Kaufentscheidung erleichtern. Im Laufe des Jahres will „squirrel“ erfolgreich mit der Unter-nehmensgründung durchstarten (www.mysquirrel.de).   Gewinner des Hochschul- und Wissenschaftspreises ist SmartSens, das Handy als Labor.  Mit dem Smartphone Krankheiten zu diagnostizieren, war bislang nur durch mühselige Internetrecherche möglich. SmartSens zeigt, wie es besser geht: Mit dem handlichen Analysetool, entwickelt von einem Team von WissenschaftlerInnen der Leibniz Universität, lassen sich auch unterwegs biomolekulare Tests durchführen. Mithilfe eines aufsteckbaren optischen Sensors können handelsübliche Smartphones mit wenigen Handgriffen zum mobilen Labor erweitert werden, das mit einem optischen Messverfahren verschiedene Körperflüssigkeiten testet. So lassen sich in Sekundenschnelle etwa Blutzuckerwerte überwachen oder Schwangerschaftstests durchführen. Das vierköpfige Gründungsteam um Dr. Kort Bremer bringt dafür langjährige Erfahrung aus den Bereichen Chemie, Sensorik, Mikrooptik und BWL mit. Aktuell entwickelt das Team, gefördert vom EXIST-Forschungstransfer des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die ersten Prototypen. Die Firmengründung ist für das Jahr 2018 geplant www.hot.uni-hannover.de. . Das 2016 gegründete Startup, das „innovative Solutions for Engineering and Programming” anbietet, entwickelt maßgeschneiderte und branchenübergreifende Lösungen für die Industrie 4.0. So liefert das Team der beiden Diplom-Ingenieure zum Beispiel intelligente Systeme, die eigenständig Vorhersagen über die Lebensdauer von Bauteilen treffen und somit Wartungskosten von Maschinen senken können. Zum Preis gehörte auch die Präsentation des Unternehmens auf der CeBIT (www.innosep.de) Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha Die Sparkasse Hannover zieht Bilanz für 2016: „Wir sehen uns darin bestätigt, dass wir im vergangenen Jahr entscheidende geschäftspolitische Weichen gestellt haben. Wie erwartet hat sich das Marktumfeld schwierig gestaltet“, sagt der Vorstandsvorsitzende, Dr. Heinrich Jagau. Die größte Herausforderung für Banken und Sparkassen seien neben dem Niedrigzins auch der Druck zur Veränderung durch die fortschreitende Digitalisierung in allen Geschäftsfeldern.  So sprangen Girokontenkunden wegen der angehobenen Kontoführungsgebühren ab, allerdings nur  0,9 Prozent auf jetzt 713 000 Konten, diese erbrachten aber einen von 79 auf 85 Mio. Euro gestiegenen Provisionsüberschuss.   Die Einlagen der Kunden stiegen um 448 Mio. auf 11,3 Mrd. Euro, allerdings sind davon rund 7,4 Mrd. täglich verfügbar. Wegen des Niedrigzinses, Jagau spricht von „Negativzins“, wird die Sparkasse gewerbliche Kunden zur Kasse bitten, wenn sie „außergewöhnlich hohe Liquiditätsbestände“ haben, also Unternehmer mit mehr als einer Mio. Euro auf dem Konto müssen mit einem „Verwahrentgelt“ von 0,4 Prozent rechnen. Das starke Wachstum bei den Einlagen hat die Bilanzsumme steigen lassen, von 13,5 auf 14,1 Mrd. Euro. Niedersachsens größte Sparkasse bleibt damit die sechstgrößte Deutschlands. Auch bei privaten Baufinanzierungen und der Immobilienvermittlung hat die Sparkasse die Nase vorn: Bei den Baufinanzierungen wurde der Bestand um 207 Mio. Euro auf rund sieben Mrd. Euro gesteigert. Auf dem Immobiliensektor könnte mehr geschehen. Allerdings werden die in Hannover verfügbaren Immobilien knapp, erläutert Jens Brathering, im Vorstand zuständig für das Regionalgeschäft mit Privat- und Firmenkunden. Die Zahl der über die Sparkasse vermittelten Objekte sank auf 488 (Vorjahr 559). „Dieser Entwicklung begegnen wir, indem wir uns mit regionalen Bauträgern zusammenschließen und so den Neubau in der Stadt wie in der Region vorantreiben“, sagt Brathering.    Das Ergebnis aus dem operativen Geschäft ist von 110 auf 90,7 Mio. Euro, der Bilanzgewinn von 25 auf 20 Mio. Euro gesunken. Deshalb werde die Sparkasse, so Jagau, ihren Trägern Stadt und Region eine um die Hälfte verminderte Ausschüttung vorschlagen; sie erhalten dann 2,8 Mio. Euro. Treue Sparkassenkunden legen auch gern ihr Geld nicht im Sparstrumpf sondern  in dem seit Mai 2016 aufgelegten Sparkassenbrief an, der mit verschiedenen Laufzeiten und als Kombiprodukt angeboten wird. Die in 2016 hier eingelegten 160 Mio. Euro sind in die umfangreichen Fördermaßnahmen. die die Sparkasse mit ihren Stiftungen in nachhaltige regionale Projekte aus den Bereichen Soziales, Kultur, Sport, Bildung und Wissenschaft investiert – immerhin waren das 2016 2,8 Mio. Euro. Hierzu wird ein Nachhaltigkeitsbericht veröffentlicht, der die Vielfalt veranschaulicht. Das Kundenkreditgeschäft verlief erfolgreich. Das Volumen aller Ausleihungen wuchs um 357 Mio. auf 10,8 Mrd. Euro. Die Darlehenszusagen an Unternehmen und Selbstständige stiegen deutlich um 4,5 Prozent, der Bestand im gewerblichen Kreditgeschäft um 4,4 Prozent auf knapp 5 Mrd. Euro. Laut aktueller Studie des Centers for Financial Studies sind Sparkassen und die mit ihnen verbundenen Unternehmen die wichtigste Bankengruppe für den Mittelstand. „Drei von vier deutschen Unternehmen sind unsere Kunden, mehr als jede zweite Existenzgründung wird von uns finanziert“, erläutert Marina Barth, im Vorstand der Sparkasse Hannover zuständig für das Mittelstandsgeschäft und Treasury. Sparkassen gehören zu den Institutionen mit dem höchsten Gründungs-Know-how. „Das ist eine Verpflichtung, der wir gemeinsam mit unseren Partnern verlässlich nachkommen“, so Barth.     Seit Ende 2016 kann die preisgekrönte Sparkassen-App zum Geldtransfer noch mehr: Mit „Kwitt“ geht das Versenden und Anfordern von Geld einfach und schnell.  Ein zweites Feature in der App ist die Fotoüberweisung: Hier kann man mit dem Smartphone die zu begleichende Rechnung abfotografieren, die intelligente Texterkennung der App fügt Daten wie Empfängername, IBAN, Betrag und Verwendungszweck) automatisch in eine Überweisungsmaske ein.  Der Personalbestand der Sparkasse ist zum Jahresende 2016 auf 1.925 (Vorjahr: 2.102) gesunken. Auf der Grundlage des 2014 zwischen der Sparkasse Hannover und der Gewerkschaft ver.di unterzeichneten Haustarifvertrags verließen MitarbeiterInnen im Rahmen des auf Freiwilligkeit beruhenden Personalabbauprograms die Sparkasse.  Eine spürbare Wirkung auf die Personalkosten zeige auch das Angebot, Gehalt in Freizeit umzuwandeln, weit über 500 MitarbeiterInnen sicherten sich so im Jahr 2016 zusätzliche freie Tage, berichtet Kerstin Berghoff-Ising, im Vorstand unter anderem für die Bereiche Personal und Organisation/IT zuständig.                                                                                                                          Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha Die Sparkasse sieht Ihren Kurs bestätigt Auch in schwierigen Zeiten haben sich die Konzepte bewährt Auch im eigenen Betrieb ist die Spar-kasse Hannover nachhaltig unterwegs. Um ihre Zentrale am Raschplatz zukünftig CO2-neutral betreiben zu kön-nen, verhandelt sie derzeit mit enercity um den Bezug regenerativer Energien. Der Vorstand der Sparkasse (v.l.) Jens Bratherig,  Marina Barth, Dr. Heinrich Jagau und Kerstin Berghoff-Ising Etwa 600 kreative Projekte hat der Spar-kassen-Sportfonds Hannover seit seiner Gründung 2010 ausgeschüttet.
Kleine   Krümel   - große Wirkung
Mit Schiffen durch schwierige Fahrwasser Die NORD/LB fährt 2016 ein hohes Negativergebnis ein Die Norddeutsche Landesbank (NORD/LB) hat das Geschäftsjahr 2016 erwartungsgemäß mit einem deutlichen Negativergebnis abgeschlossen. Das Ergebnis nach Steuern lag bei minus 1.959 Mio. Euro. Das schlechte Ergebnis ist die Folge einer massiven Aufstockung der Risikovorsorge für die Schiffsfinanzierung, die insbesondere bei der Konzerntochter Bremer Landesbank angefallen ist. Insgesamt hat der Konzern 2016 für Risiken aus der Schiffsfinanzierung 2.940 Mio. Euro zurückgelegt, im Vorjahr waren es noch 840 Mio. Euro. Es steht außer Frage, dass ein Verlust in dieser Höhe schmerzhaft ist. Die NORD/LB fühlt sich aber stark genug, ihn aus eigener Kraft zu verarbeiten. Eine der großen Aufgaben für 2017 besteht darin, die Bremer Landesbank in den NORD/LB Konzern zu integrieren. „Wir werden diese Chance zum Anlass  nehmen, den Konzern als Ganzes neu und effizienter zu organisieren. Wir werden unser Ge-schäftsmodell weiterentwickeln und die Aufteilung der Geschäftsfelder im Konzern neu gestalten. Dabei werden wir Synergiepotenziale heben und Arbeitsprozesse konzern- weit optimieren und vereinfachen“, sagt Thomas S. Bürkle Vorstandsvorsitzender der NORD/LB. Hieran würden alle in der NORD/LB mit voller Kraft arbeiten, ebenso wie an anderen Herausforderungen wie der Digitalisierung der Finanzbranche und der Verschärfung regulatorischer Anforderungen. „Ich habe keine Zweifel, daß uns das gelingen wird. Bei der Reduzierung des Schiffsportfolios haben wir bereits große Fortschritte erzielt, an die wir 2017 anknüpfen werden“, so Bürkle Thomas  S. Bürkle,
Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha