Hilfe bei Problemen durch Corona-Pandemie

VGH organisiert kostenfreie Corona-Rechtsberatungs-Hotline

Ob Reisestornierung, Kurzarbeit oder Kredittilgung - die Corona-Pandemie hat viele Menschen mit rechtlichen Fragen konfrontiert, auf die sie keine Antwort wissen. Nun hilft die VGH ab dem 18. Mai allen Ratsuchenden mit der Vermittlung einer kostenlosen telefonischen Rechtsberatung durch einen niedergelassenen Anwalt.

Unter der Tel.-Nummer 0211 95 98-1111 ist sie bis 29. Mai 2020 jeweils montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr geschaltet.

"Wir fühlen uns unserer Region und dem Gemeinwohl der hier lebenden Menschen stark verpflichtet. Das gilt besonders in diesen schweren Zeiten", sagt Thomas Vorholt, als Schadenvorstand der VGH auch für die Rechtsschutzversicherung des größten öffentlich-rechtlichen Versicherers in Niedersachsen zuständig. "Mit unserer Initiative der Corona-Rechtsberatungs-Hotline ermöglichen wir vielen Menschen, in der Krise konkrete und kostenlose Unterstützung durch den Rat von unabhängigen Anwälten zu bekommen."

Thorsten Vorholt. Foto Patrice Kunte 

Der Service der Corona-Rechtsberatungs-Hotline und der anwaltliche Rat zu allen Fragen rund um die rechtlichen Auswirkungen des Corona-Virus sind kostenfrei und können von allen in Deutschland lebenden Privatpersonen in Anspruch genommen werden. "Im Fokus stehen derzeit insbesondere arbeitsrechtliche Fragen sowie Fragen zu laufenden Verpflichtungen wie Mietzahlungen und Kredittilgungen", weiß Thomas Vorholt. "Aber auch Unsicherheiten in Bezug auf Kontaktverbote, Quarantänemaßnahmen und Krankschreibungen bewegen viele Menschen."

"Voraussetzung für die telefonische Beratung ist lediglich, dass diese ohne Hinzuziehung von Unterlagen durchgeführt werden kann und deutsches Recht anwendbar ist", so Vorholt. Erteilt der Anrufer dem Anwalt im Anschluss an die telefonische Beratung ein Mandat für die Durchsetzung seiner Interessen, muss er die dafür entstehenden Kosten selbst tragen.

Die VGH betont, sie verfolge dabei keine kommerziellen Interessen.

VGH/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord