Ein Verwirrspiel um die Liebe „Wie es euch gefällt“

Neues Shakespeare-Musical von Heinz Rudolf Kunze und Heiner Lürig

 It's Shakespear time! Das neue Musical "Wie es euch gefällt" von Heinz Rudolf Kunze (Text) und Heiner Lürig (Musik) hatte am 2. August auf die Bühne im Theater am Aegi einen furiosen Start.

Da stimmt Alles: Musik, Texte, Kostüme, Videoeinspielungen und die Musicalstars wurden mit Beifall überschüttet.

Nach den Erfolgen von "Sommernachtstraum" und "Kleider machen Liebe" und Was ihr wollt" sowie dem unglaublichen "Sturm" ist "Wie es euch gefällt" die vierte Shakespeare-Inszenierung des Autoren-Duos.

Weil aber ein Teil der wunderbaren Sommernachtsträume im Gartentheater Herrenhausen bei nicht traumhaften Wetterbedingungen über die Bühne ging bzw. ausfielen, sind die Vorstellungen nicht mehr den Wetterkapriolen ausgeliefert, denn es wird im Theater am Aegi gespielt.

 

Wie es euch gefällt: Hauptdarstellerin Merle Hoch mit den Autoren Heinz Rudolf Kunze (links) und Heiner Lürig (rechts). Foto: Hannover Concerts 

Als Regisseurin wurde dafür Renate Rochell aus Hannover gewonnen, die über eine 25-jährige Bühnenerfahrung verfügt.

Für das spektakuläre Bühnendesign und die Ausstattung ist Manfred Kaderk verantwortlich und sorgt für optische Überraschungen. Die musikalische Leitung hat Andreas Unsicker, der sich mit verschiedenen Musical- und Schauspielproduktionen an diversen Theatern einen Namen machte, und der Kopf der Live-Band ist.

Das Publikum freute sich über die Top-Besetzung: Für die Hauptrollen gewann Produktionsleiter Jürgen Hoffmann von Veranstalter Hannover Concerts mit Merle Hoch als Rosalinde und Oliver Morschel als Orlando zwei absolute Hochkaräter. Merle Hoch ist den Fans vor allem aus dem Erfolgsmusical „Tarzan“ bekannt, in dem sie mehr als 1000 Mal die Rolle der Jane spielte. Oliver Morschel gewann 2011 den Bundeswettbewerb für Musical-Gesang und bekleidete Rollen unter anderen in den Musicals „Shrek“ und „Rocky“. Auch Julia Steingaß, Tim Müller, Steffen Häuser, Angelina Arnold und alle anderen Akteure heimsten Beifall ohne Ende ein.  

Eintrittskarten für die Vorstellungen bis 25. August sind unter 0511 – 12123333, hannover-concerts und an den bekannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Infos und Termine ebenfalls unter hannover-concerts 

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Laiendarsteller*Innen für Produktion „Endland“ gesucht

Junges Schauspiel ruft auf zum Casting am 22. August 2018

Das Junge Schauspiel Hannover sucht zehn – möglichst unterschiedliche (Alter, Herkunft, Bildung, Hautfarbe, körperliche Beeinträchtigungen) Amateur*Innen, die gemeinsam mit drei professionellen Schauspieler*Innen, die in dem Stück „Endland“ nach dem Roman von Martin Schäuble unter der Regie von Paul Schwesig auf der Bühne stehen. Das Casting findet am 22. August von 18 bis 21 Uhr im Ballhof Zwei statt.

Interessierte können sich per E-Mail bei barbara.kantel@staatstheater-hannover.de anmelden. Bühnenerfahrung ist nicht notwendig. Probenbeginn ist am 17. September, die Uraufführung am 9. November. Für die beteiligten Laien wird es zwei Proben wöchentlich geben: eine Abendprobe von 18 bis 22 Uhr und eine Probe an den Samstagen von 10.30-14 Uhr. In den Endproben vom 1. bis 8. November ist tägliche Probenarbeit notwendig. Genaueres beim Casting. Im Anschluss wird das Stück regelmäßig bis zum Spielzeitende im Juni 2019 auf dem Spielplan stehen.

Zum Stück: In „Endland“ sind die deutschen Grenzen geschlossen und werden militärisch gegen sogenannte „Invasoren“ verteidigt. Ein höchst politisches, menschliches Drama um den jungen Anton, geschrieben vor allem für Jugendliche.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Zehn Jahre NDR Kultur Sachbuchpreis

Bewerbungen für den NDR Sachbuchpreis und den "Opus Primum" bis 15. August

Der NDR Kultur Sachbuchpreis, die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung, die zu den bedeutendsten dieses Genres gehört, wird 2018 zum zehnten Mal vergeben. Der Preis geht an eine Autorenleistung, die gesellschaftlich, kulturell und wissenschaftlich relevante Themen für ein großes Publikum öffnet und zum Diskurs anregt.

Im vergangenen Jahr gewann Magnus Brechtken mit "Albert Speer. Eine deutsche Karriere" den NDR Kultur Sachbuchpreis. © Fotolia.com Fotograf: Carlo Süßmilch

Bis zum 15. August können Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz jeweils bis zu drei Titel einreichen. Teilnahmeberechtigt sind deutschsprachige Sachbücher aller Themengebiete und Fachrichtungen, ausgeschlossen sind Ratgeber sowie Fach- und Lehrbücher. Der Veröffentlichungstermin der eingereichten Bücher muss zwischen dem 16. Oktober 2017 und dem 15. Oktober 2018 liegen. Im Herbst wird die hochkarätig besetzte Jury zunächst die Longlist und anschließend die Shortlist bekannt geben. Am 21. November wird der Preis im Rahmen einer Jubiläumsgala im Schloss Herrenhausen feierlich überreicht.

Informationen unter NDR.de/ndrkultur 

Gleichzeitig wird von der VolkswagenStiftung der Förderpreis für wissenschaftliche Publikationen, der „Opus Primum“, dotiert mit 10.000 Euro, verliehen. Opus Primum richtet sich an junge Wissenschaftler(innen), prämiert wird eine deutschsprachige Publikation von hoher wissenschaftlicher Qualität.

Verleihung des Förderpreises Opus Primum 2017: (v. l.) Laudator Prof. Dr. Gianni D'Amato, Opus Primum Preisträger Dr. Andreas Cassee und Dr. Wilhelm Krull, Generalsekretär der VolkswagenStiftung. (Foto: Sven Stolzenwald für VolkswagenStiftung)

Informationen: volkswagenstiftung.de/unsere-foerderung/opus-primum


„Graustufen“ ein hörbares Magazin für Design und Gesellschaft

Das Designstudio Bureau Bordeaux stellt das erste hörbare Magazin im Hafven vor

Das hannoversche Designstudio Bureau Bordeaux stellte am 17. August sein Podcast „Graustufen“, das erste deutschsprachige hörbare Magazin für Design und Gesellschaft, auf die Bühne im Hafven vor. Thimm Bubbel und Norbert Müller begegneten im Interview den hannoverschen DesignerInnenpersönlichkeiten Melanie Rosenauer, Kommunikationsdesignerin, Patrick Frey, Produktdesigner, und Hardy Seiler, Kommunikationsdesigner. Die Kommunikationsdesigner und Fotografen des Designstudios Bureau Bordeaux entwickeln mit ihrem Podcast „Graustufen“ ein hörbares Magazin für Design und Gesellschaft.

Die nächsten Ausgaben widmen sich weiteren Themen, die die Mitarbeiter des Designbüros gemeinsam mit Gestaltenden und Persönlichkeiten aus der Kultur- und Kreativ-Szene diskutieren und erkunden wollen. Die ersten Folgen behandeln unter anderem den Themen „Verantwortung“, „Heimat“ und „Gut“.

 „Graustufen“ wird gefördert aus Mitteln des Innovationsfonds des Kulturbüros der Landeshauptstadt Hannover.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Kunstausstellung im SofaLoft

"Bartly meets Flyboy" in Hannovers größtem Wohnzimmer 

Das Möbelhaus SofaLoft in der Südstadt, Jordanstraße 26, präsentiert unter dem Titel "Bartly meets Flyboy" in der nächsten Woche eine Ausstellung: Der Künstler Wolfgang Michalski stellt rund 50 Bilder aus. Die Werke sind der figurativen, postmodernen Maletei gewidmet, die Stimmungen und Situationen privater und öffentlicher Orte zeigen.

Und zum Kunstgenuß: Möbel oder Designobjekte ansehen oder kaufen und noch einen Café oder ein Erfrischungsgetränk an der schönen Bar trinken. 

Zu sehen sind die Bilder von Michalski noch bis zum 25. August in den Räumlichkeiten des Möbelhauses.  Der Eintritt ist kostenlos.

Presse Dienst Nord, Ute Micha/ Hannover Woche, Sigrid Lappe


Stadtbilbliothek stellt Werke von Brunotte vor

Stadtbibliothek zeigt Arbeiten eines ihrer Freunde: Klaus-Dieter Brunotte

Brunotte, *1948 in Hannover geboren, verstarb im November 2017. Er schrieb Lyrik, Prosa, Satire und veröffentlichte diese in Büchern, Zeitungen, im Rundfunk sowie in Kunstkatalogen. In mehr als 30 Jahren entstanden so 64 Bücher und Buchobjekte. Die Stadtbibliothek stellt ihm zu Ehren eine kleine Auswahl unter dem Titel "Klaus-Dieter Brunotte - ein vielseitiges Leben" aus. Werke, erschienen in kleinen Verlagen und kleiner Auflage. Künstlerbücher, wie Brunotte sie verstand: das Buch als Gesamtkunstwerk aus Typografie,  Papier, Format und Einband, "und gegebenenfalls die bildkünstlerische Interpretation des Buchthemas", wie er einmal sagte.

Die Ausstellung ist während der regulären Öffnungszeiten bis 5. September in der Stadtbibliothek an der Hildesheimer Straße zu besuchen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Das Konzept ist aufgegangen: Göttinger Händel-Festspiele zu 84 Prozent ausgelastet

Die Göttinger Händel-Festspiele "Konflikte" vom 10. bis 21. Mai waren zu 84 Prozent ausgelastet, und damit ist das Konzept zur Verkleinerung der Internationalen Händel-Festspiele aufgegangen. Die 75 Veranstaltungen des auf zwölf Tage verkürzten diesjährigen Festivals hatten insgesamt 14 000 Besucher. Im vergangenen Jahr dauerten die Festspiele noch 18 Tage und zählten100 Veranstaltungen, die Auslastung betrug seinerzeit gerade mal 70 Prozent.

Flagschiff des Festivals 2018 war die umjubelt Aufführung "Arminio". Alle fünf Termine - plus einer Familienfassung - des "Dramma per musica in drei Akten von Georg Friedrich Händel mit dem Libretto nach Antonio Salvi waren natürlich ausverkauft.


Neue Spielzeit am Deutschen Theater Göttingen

Am 18. August startet das Deutsche Theater Göttingen mit der Premiere von "Alice Welt" nach Lewis Caroll in die Spielzeit 2018/19. Insgesamt wird es 25 Premieren geben. Viele Stücke, Opern und Musikstücke werden aus der vorherigen Spielzeit werden in die zwei Spielstätten wieder aufgenommen. Dazu gibt es Workshops, Spielclubs und auch eine Superparty geben. Unbedingt sollte man sich das Spielplanheft besorgen, das in einer Auflage von 10 00 Stück erschienen ist. Info: www-dt-goettingen.de.

Und noch ein Tipp: Göttingen ist immer eine Besuch wert, Stadtführungen zu den zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Übernachtungsangebote und abwechslungsreiche Gastronomie machen den Besuch allemal erlebenswert.  

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Kioskkult(ur) für Kulturhauptstadtbewerbung

Ein Kiosk für die Kulturhauptstadtbewerbung

Mit dem Kiosktag wurde eine Idee verwirklicht, die Hannovers Kulturhauptstadtwettbewerbung nach vorne bringen soll. 

Am 28. Juli wurden die städtischen Kioske für einen Tag ein Ort, an dem sich auf kleinstem Raum das kulturelle Leben tummelt. Geboten wurde eine bunte Tüte Kultur – da gab es  Lesungen, Konzerte, Filme und Verkostungen. Der Kiosktag ist eine gemeinsame Initative der Stadt Hannover, der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung (HAZ) mit der Brauerei Herrenhausen als Partner und Sponsor.

Der Kult(ur)kiosk wird von dem Team um Melanie Bozki vorgestellt. Foto S. Lappe

Mit der Ausstellung „Kioskkult(ur)“ von Anna Morawek, Muthesius Kunsthochschule Kiel, und Laura Kettler, Leibniz Universität, am 28. und 29. Juli am Küchengarten mit großflächige Fotoinstallation, die alle Kioske aus Hannovers zentralen Stadtteilen zusammenbringt, wurde die Vielfältigkeit der hannoverschen Büdchen verdeutlicht.

An der Lutherkirche in der Nordstadt, wo Kioske als ‚zweites Wohnzimmer‘ nach draußen geholt wurden,  erzählten Kioskbetreiber aus Hannover in einer Video-Installation Geschichten aus ihrem Alltag.

Als Auftakt zur Bürgerbeteiligung an der Bewerbung zur Kulturhaupstadt 2025 steht der mobile Kulturhauptstadtkiosk. Er wurde am Sonnabend auf dem Klagesmarkt von Melanie Botzki, Leiterin Kulturhauptstadtbüros, vorgestellt. Er greift das Leitthema „Nachbarschaft“ der hannoverschen Bewerbung zur Europäischen Kulturhauptstadt auf. Er wird  funktioniert wie ein „echter“ Kiosk als Anlaufpunkt für alle, die sich über das Thema Kulturhauptstadt Europas 2025 in Hannover informieren und austauschen wollen.

Der Holzpavillon mit integriertem „Kiosk“ wurde von dem Verein „Unter einem Dach“ – passt ja zu dem Thema „Nachbarschaft“ – entworfen, in der Werkstatt im Havfen gebaut  und wandert nun durch dreizehn hannoversche Stadtbezirke um die Bevölkerung neugierig und munter zu machen. Dort kann nämlich jeder seine Idee abgeben, wie Hannover es schaffen kann, den Titel Kulturhaupstadt zu bekommen.

Das eigens dafür geschaffene Büro im Ihmezentrum muß nämlich bis 2019 das „Bitbook“, ein Fragenkatalog, beantworten sein. Immerhin bewerben sich weitere acht Städte um den Titel.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Kick-Off für legale Graffitis

Am Ihmeufer entsteht eine Urban-Art-Meile

Rund 50 regionale und überregionale KünstlerInnen starten am Sonnabend, 18. August ab 12 Uhr die Gestaltung der Urban-Art-Meile an der Wand am Ufer der Ihmebrücke Spinnereistraße vor dem Heizkraftwerk Linden. Seit einem Jahr beschäftigen sich die MitarbeiterInnen der Jungen Kultur im Kulturbüro gemeinsam mit den Akteuren mit dem Thema Urban Art.

BLUB jetzt an der Urban-Art-Meile? Foto S. Lappe

Diese Kunstform ist in Hannover präsent, aber meistens an der Schwelle zur Illegalität. Weitere GraffitikünstlerInnen und Urban Artists sind eingeladen, beim Kick-Off mitzumachen. Allerdings wird um vorherige Anmeldung unter Junge-Kultur@hannover-stadt.de gebeten .

„Die Szene hat uns vor allem einen Mangel an legalen Flächen signalisiert, dem wir mit der Freigabe der Wand am Ihmeufer entgegentreten“, sagt Bernd Jacobs, Sachgebietsleiter der Jungen Kultur im Kulturbüro. Mit dem Kick-Off „Urban Nature“ wird nun der erste Schritt hin zu einer Urban-Art-Meile am Wasser gegangen, die den hannoverschen KünstlerInnen neue Möglichkeitsräume eröffnet.

Parallel dazu launcht die Website www.graffiti-netz-hannover.de und listet alle legalen Freiflächen in Hannover auf.

Initiatoren der Urban-Art-Meile sind die Landeshauptstadt Hannover, Junge Kultur, Kulturbüro Hannover, in Kooperation mit dem Graffiti Netz Hannover.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Veranstaltungen zum Europäischen Kulturerbejahr 2018

Im Mittelpunkt des europaweiten Aktionsjahres steht das kulturelle Erbe Europas

Unter dem Motto „Friede sei ihr erst Geläute“ werden am 21. September, dem Internationalen Friedenstag, europaweit weltliche und geistliche Glocken von 18 bis 18.15 Uhr gemeinsam erklingen. Der Klang der Glocken erinnert an die verbindenden Werte der Solidarität und des Friedens in Europa. Die Landeshauptstadt Hannover als Mayors for Peace-Stadt bietet mit Kooperationspartnern vom 14. bis zum 21. September  eine Vielzahl von Veranstaltungen anlässlich des Europäischen Kulturerbejahres 2018 rund um dieses Thema an.

Bürgermeisterinnen und Bürgermeister verschiedener Städte engagieren sich für den Frieden © LHH (Neue Medien)

Freitag,14. September, 18.30 Uhr: Auftaktveranstaltung: Konzert des Handglocken-Trios Hannover in der Kuppelhalles des Neuen Rathauses, Grußworte Oberbürgermeister Stefan Schostok, Superintendent Karl Ludwig Schmidt. Sonnabend, 15. September, 17 Uhr: Besichtigung, Meditation und Nachmittagszeremonie in der Kloster Pagode Vien Giac, Karlsruher Straße 6, Anmeldung unter: Tel.: 879 6324, E-Mail: pagode24@web.de

Montag,17. September, 14 bis 18 Uhr: Nachmittag der offenen Tür im Haus der Religionen, Böhmerstraße 8, 14 und 18 Uhr öffentliche Führungen.

Donnerstag, 20. September, 19 Uhr: Vortrag von Andreas Philipp, Glockensachverständiger „Zur Kulturgeschichte der Glocke“ im Museum August Kestner

Freitag, 21.September, 17.30 Uhr: „Friede sei ihr erst Geläute“, Gedenkveranstaltung zum Internationalen Friedenstag in der Aegidienkirche, mit Oberbürgermeister Stefan Schostok, Stadtsuperintendent Hans-Martin Heineman und Stadtpräsident Sami Kanaan, Genf. Friedensaktion der IG Metall Jugend, 18 Uhr: gemeinsames Glockenläuten weltlicher und geistlicher Glocken in Hannover und in vielen Ländern Europas, 18.15 Uhr: Multireligiöse Friedensandacht und Vortrag in der Marktkirche, Keynote: „Zwischen Wunsch und Wirklichkeit: Wege zum Frieden in einer zerklüfteten Welt“, Prof. Dr. Ursula Schröder, Direktorin des Institutes für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg

Weitere Informationen: www.mayorsforpeace.de

Die Landeshauptstadt Hannover ist Vizepräsident und Lead City im weltweiten Städtebündnis der Mayors for Peace. Unter der Leitung von Hiroshima setzt sich das Netzwerk vor allem für die Abschaffung von Atomwaffen ein, greift aber auch aktuelle Themen auf, um Wege für ein friedvolles Miteinander zu diskutieren. In diesem Jahr erinnern die Mitglieder im Rahmen des Internationalen Friedentages an Ausbruch und Ende des Dreißigjährigen Krieges und das Ende des Ersten Weltkrieges vor hundert Jahren.

Inzwischen gehören dem Netzwerk über 7500 Städte und Gemeinden aus 163 Ländern an. In Deutschland sind über 550 Mitglieder dem Bündnis beigetreten.

LHHannover / Sigrid Lappe


5. NDR Klassik Open Air "Don Giovanni"

„Don Giovanni“ mit der NDR Radiophilharmonie am Neuen Rathaus

Am 25. August ist es wieder soweit: Das traditionelle NDR Klassik Open Air 2018 wird wieder im Maschpark aufgeführt (Foto NDR) .

Erstmals wird Andrew Manze, Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie, die Aufführung dieser erfolgreichen Veranstaltungsreihe dirigieren.

Auf dem Programm steht Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Don Giovanni“.

Die Karten für die Aufführung  und auch für die Generalprobe der Open-Air-Oper waren innerhalb weniger Tage ausverkauft.

"Don Giovanni" wird auch den Maschpark auf ganz besondere Weise bespielen, Foto NDR   

Aber da ist es wieder ein großes Erlebnis, der wundervollen Aufführung bewaffnet mit Decken und Picknickkörben im Maschpark nach dem Motto „umsonst und draußen“ zu folgen. 

Das ist ein tolles Ereignis, weil es da immer fröhlich und locker zugeht, zumal auch die großen Videoleinwände einen besonderen Einblick geben.

Der Konzerttermin am Sonnabend, 25. August 2018, liegt außerhalb der Sommerferien und bietet so vielen Menschen die Möglichkeit, dieses Event zu erleben.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha 


39 Teilnehmer für den 10. Internationalen JJ- Violinwettbewerb nominiert

Um diese Auszeichnung treten die Finalisten an - verbunden mit Preisgeldern und Awards von über 120 000 Euro.

Die Teilnehmer des Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerbs Hannover 2018 stehen fest: Die Vorauswahljury wählte anhand eingesandter DVD-Einspielungen 39 Violinisten aus, die sich nun intensiv auf den Wettbewerb vom 11. bis 27. Oktober 2018 in Hannover vorbereiten.
Wie immer kamen die Bewerbungen aus aller Welt und es zeigte sich, dass der Wettbewerb eine große Resonanz an allen führenden inter­nationalen Musikhochschulen erfährt. Mehr als ein Drittel der Bewerber studiert an einer deutschen Hochschule wie Berlin und Hannover. Der künstlerische Leiter des Wettbewerbs, Prof. Krzysztof Wegrzyn, zeigte sich höchst erfreut über das große Potenzial der Bewerber: „Bei so vielen vielversprechenden Kandidatinnen und Kandidaten hatten meine Kollegen und ich keine leichte Aufgabe. In jedem Fall können wir uns im Jubiläumsjahr auf eine extrem spannende Ausgabe des Wettbewerbs freuen“.
Unter den Eingeladenen sind zwölf Europäer, darunter vier Deutsche. Weitere Teilnehmer kommen aus Japan, Korea, den USA, Kanada, Neuseeland, Australien und China. 
Bei dem Wettbewerb werden ins­gesamt 140.000 Euro Preisgelder und wertvolle Sachleistungen an die besten jungen Violinisten vergeben werden.
Wer es bis ins Finale schafft, muss sich nochmals in zwei Runden dem Publikum und der Jury vorstellen. An der Seite einer international anerkannten Spitzenformation, dem ‘Kuss Quartett’, ist ein aus­gewähltes Streichquintett zu spielen. Die Rolle als Primaria/Primarius ist eine weitere neue Herausforderung, die der Wettbewerb so bislang nicht bot. Den großen Abschluss am 27. Oktober bildet dann das freigewählte Violinkonzert mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Andrew Manze (
https://www.jjv-hannover.de).

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Beziehungskiste - Über Kommunikation- Sonderausstellung im Museum August Kestner

Die Chancen und Tücken der Kommunikation thematisiert das MAK in der Sonderausstellung

Zwischenmenschliche Kontakte und Informationsaustausch bilden die Grundlage des Zusammenlebens. Ziel jeglicher Kommunikation ist die Verständigung mit den Anderen, und doch sind Missverständnisse alltäglich.

Die Medien, mit denen Menschen kommunizieren, sind vielfältig. Sie variieren je nach Anlass und Absicht. Die Ausstellung stellt einige dieser Kommunikationsmedien vor, die über Jahrtausende hinweg in den unterschiedlichen Zivilisationen praktiziert wurden. Sie präsentiert dazu Objekte vom alten Ägypten, aus Griechenland und Rom, dem europäischen Mittelalter, Barock und 19. Jahrhundert bis zur Moderne. 

In Anlehnung an den Ausstellungstitel zeigt ein erster Bereich Behältnisse, deren Gestaltung eine Beziehung zum Betrachter herstellt, in dem sie Hinweise auf den Inhalt vermitteln. Weitere Themenbereiche widmen sich der Sprache, Schrift und Bildern als Kommunikationsmedien.

Mit dem Radio "Weltempfänger T 1000 CD" (Design: Dieter Rams, Hersteller: Braun AG) konnten in den Sechzigerjahren Sender aus der ganzen Welt empfangen werden © Museen für Kulturgeschichte Hannover

Einen eigenen Bereich bilden die Bildmotive und Umschriften auf Münzen und Medaillen, dem ältesten Medium der Massenkommunikation.  

Die heute allgegenwärtigen, in vergangenen Jahrhunderten eher seltenen Bilder, enthielten  Aussagen. Mythenbilder dienten den antiken Gesellschaften beispielsweise zur Kommunikation.

Kommunikationsform in allen Zivilisationen ist das Ritual der Kaffee/Tee-Zeremonie © MAK/LHH

Worte, Bilder, Zeichen und Rituale dienten zum Zwecke der Einflussnahme auf den göttlichen Willen © MAK/LHH

Tapisserien aus dem Barock veranschaulichen, dass solche Bildbotschaften auch in nachfolgenden Zivilisationen faszinierten und wirkten.

Auch zu dieser Ausstellung gibt es wunderbare Begleitveranstaltungen.

Museum-August-Kestner/Sonderausstellungen/Beziehungskiste

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe

Von "Krösus bis Karl"

Wertvolle Münzausstellung im Museum August Kestner

Pfennig Karls des Großen (768814). Er gehört zu den ersten Münzen in unserer Welt- und Münzgeschichte, die kein Bildmotiv zeigen, sondern lediglich beschriftet sind. Die Vorderseite nennt den König CAROLVS und die Rückseite die Prägestätte LUGDUN[UM], also Lyon.

Münzen können viel über geschichtliche Erkenntnisse erzählen und sind gleichzeitig eine wertvolle Orientierungsmöglichkeit und die Zeitungen der Frühzeit.

Zu sehen sind nicht nur wertvolle, sondern auch kleinere und aber sehr bedeutende Münzen, die Aufschluss über Zusammenhänge geben. Die Ausstellung "Von Krösus bis Karl - Weltgeschichte in Münzen" gibt Aufschluss über Münzen von der Antike bis ins frühe Mittelalter. Gezeigt werden die "Jahrhundertmünzen" aus der 100  000 Objekte umfassende Sammlung des Museums. (Bis 28. Februar)

Kestners Kinderakademie

 Spaß, Wissen und Kreativität...

Das aktuelle Programm der Aktionen für Kinder von September 2018 bis Januar 2019 ist da. Anmeldungen sind vom 25.8. bis 8.09.2018 möglich.

Das Programm: Museum-August-Kestner/Bildung-Kommunikation/Kinder-Familien/Kestners-Kinderakademie

  Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Vom Feinsten

Kunstpreisträger Dieter Froelich stellt Fragile Gebilde ohne Namen  im Kunstverein aus

Der renommierte Kunstpreis der Sparkasse Hannover geht in diesem Jahr an Dieter Froelich aus Hannover. Die Frage ist: Warum in jeder Hinsicht preiswürdig – das wird in der 88. Herbstausstellung des Kunstvereins (18. August bis 28. Oktober) zu sehen sein. Gezeigt werden in der Ausstellung die neueren Arbeiten des Künstlers.

Bei der Präsentation des Preisträgers gab es schon einmal einen Vorgeschmack auf das, was ab August gezeigt wird. An der Grenze von sakral und royal liegen die namenlosen Skulpturen, die an Kronen von Heiligen erinnern - und gleichzeitig an ehemalige Beinhäuser erinnern. 

Die bis zu einem halben Meter Durchmesser großen und filigranen Gebilde sind aus Ochsenschwanzknochen kunstvoll in Szene gesetzt. Dazu der Künstler: "Mich hat der Bereich von Schule, Lehrmitteln und Präparation immer fasziniert."

Ein würdiger Preisträger finden Dr. Jagau und Kathleen Rahn und freuen sich mit dem Preisträger Dieter Froelich (v.l.n.r.). Foto S. Lappe

Denn die Knochenkronen stehen gleichzeitig für die beiden Sphären, an denen der Künstler arbeitet: die Plastik und das Kochen. Mit seiner "Restauration a.a.O" (am angegebenen Ort), einer Art fliegender Speisewirtschaft, bekam er bereits den Pro-Visio-Preis der Kulturregion. Speisen sind für Froelich "Bildentwürfe" im weitesten Sinne. Und Kochen als integraler Bestandteil seiner künstlerischen Arbeit - die kann dann zu echt verblüffenden  Stücken führen wie diesem Auflagenobjekt (zehn Exemplare): ein gerahmtes Küchentuch mit dem Aufdruck "Hört auf zu kochen".

In der 88. Herbstausstellung des Kunstvereins wird das plastische Werk im Vordergrund stehen - der Künstler plant, Knopfbilder (eins mit dem Duce), selbstangefertigte Klingelbeutel und eingekleidete kleine Madonnen zu zeigen. Kunstvereinsdirektorin Kathleen Rahn betonte besonders die "Konsequenz" im Werk von Dieter Froelich.

Mehr als 500 Künstler hatten sich für die Herbstausstellung beworben. 53 wählte die Jury aus. Seit 1984 vergibt die Sparkasse ihren Kunstpreis, der mit 10 000 Euro dotiert ist und sieht darin "ein nachhaltiges Fördermittel für die hannoversche Szene", so der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse, Dr. Heinrich Jagau.

 Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe  


Das Kindermuseum treibt's bunt

Zinnober, das Kindermuseum mit Mitmach-Ausstellung

Das Kindermuseum treibt es bunt: Die aktuelle Mitmach-Ausstellung "Das klingt bunt! Musik und Kunst mit Kindern - Platz für wilde Ideen" wird verlängert. Die Klang und Kunstobjekte sind noch bis 2. September, zu erleben. In den kommenden Wochen wird dazu ein umfangreiches Begleitprogramm mit KreativWorkshops angeboten.

Der Eintritt kostet 7 Euro für Kinder und Erwachsene, mit Hannover AktivPass freier Eintritt.

Weitere Informationen unter kindermuseumhannover

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Das könnte was werden!

GmbH übernimmt Aufgabe für Kulturhauptstadtbewerbung -

Bewerbung soll Tourismus-Chef Hans Christian Nolte leiten

Der Kulturdezernent ist out - es lebe die noch zu gründende GmbH, die die Bewerbung Hannovers um den Titel Kulturhauptstadt steuern soll. Darauf haben sich alle Ratsfraktionen geeinigt - mit Ausnahme von AfD und "Hannoveraner". Derzeit wird der Wunsch aus der Politik noch mit dem amtierenden Oberbürgermeister Stefan Schostok (SPD) abgestimmt. Der Vorteil liegt darin, so ist aus Ratskreisen zu hören, daß Entscheidungen schneller getroffen werden können. "Auch Personaleinstellungen  werden so beschleunigt", sagt ein Ratspolitiker. In der vergangenen Kulturausschusssitzung hatte die SPD moniert, daß das Kulturhauptstadtbüro unterbesetzt sei. Nun soll das Büro in die neue Gesellschaft integriert werden. Schon im kommenden Jahr muß die Bewerbungsmappe auf dem Tisch der Jury liegen.   

Und wie soll es anders sein: Alle Hoffnungen liegen auf Nolte. Die Überlegung ist, die Gesellschaft in die Hannover Veranstaltungsgesellschaft (HVG) einzubetten. Von der wird u. a. das Maschseefest und der Feuerwerkswettbewerb veranstaltet. HVG-Chef und zugleich Hannovers Tourismus und Marketingchef Nolte würde dann auch die Kulturhauptstadt-Bewerbung leiten. Die Ratspolitiker trauen Nolte zu, abseits aller Querelen im Rathaus eine überzeugende Bewerbung für die Kulturhauptstadt auf die Beine stellen zu können.

Übergangsweise hat die Stellvertreterin des suspendierten Kulturdezernenten Harald Härke, Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski, das Kulturdezernat übernommen, dem Vernehmen nach führt Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf die Geschäfte im Kulturbereich.

Hans Christian Nolte hat schon viel in und für Hannover bewegt. Foto HMTG

 Presse Dienst Nord, Ute Micha, Hannover Woche, Sigrid Lappe


Junge, kreative Köpfe: ran an 3 x 10.000 Euro

Kulturbüro will schnell und unbürokratisch fördern

Kulturschaffende aus Hannover können bis Ende 2018 kurzfristig für eine Förderung von bis zu 1.500 Euro mit Projekten zu den drei Themen Junge Kultur, Internationale Kultur und UNESCO City of Music beantragen. Mit der neu eingeführten, unbürokratischen Förderung „3 x 10.000“ will das Kulturbüro NeueinsteigerInnen im Kulturbereich motivieren, sich schnell und unbürokratisch - lange Antragsfristen und komplizierte Kostenfinanzierungspläne adé – um eine Finanzspritze zu bemühen.

Das Kulturbüro der Landeshauptstadt ist ein wichtiger Ansprechpartner für die Kulturszene in Hannover. Kunst- und Kulturschaffende können beim Kulturbüro eine finanzielle Förderung beantragen, sich beraten lassen oder projektbezogen mit dem Kulturbüro Kooperationen eingehen.

Stellten "3 x 10.000" gemeinsam vor: Alice Moser (UNESCO City of Music), Janika Millan (Internationale Kultur) und sowie Bernd Jacobs (Junge Kultur). Foto S. Lappe

Im Sachgebiet Internationale Kultur werden die Themen Städtepartnerschaften, internationale Kulturarbeit und UNESCO City of Music gebündelt, um neue Kooperationen im In- und Ausland zu ermöglichen und internationale Kulturschaffende in Hannover anzusprechen.

Gefördert werden Projekte aller Sparten, die die Internationalität der Kulturszene Hannovers in besonderer Weise vorantreiben und langfristige internationale Projektpartnerschaften zum Ziel haben – beispielsweise die Teilnahme an künstlerischen Workshops im Ausland, Erstkontakte mit internationalen KünstlerInnen in Hannover oder im Ausland, international ausgerichtete Projekte von KünstlerInnen mit internationalen Wurzeln, die in Hannover leben und vieles mehr.

Informationen unter: internationale-kulturarbeit@hannover-stadt.de, Telefon 168-41167

Gefördert werden auch gern Musikprojekte, die die vielfältige Musikstadt Hannover im Sinne ihres Titels als UNESCO City of Music bereichern. Fördervoraussetzung ist, dass die Initiatoren und ein Teil der MusikerInnen des Projektes aus Hannover kommen. Das Projekt sollte außerdem im Zusammenhang mit dem internationalen Netzwerk der Cities of Music stehen, welches momentan aus 31 Städten weltweit besteht und den kreativen Musikstandort Hannover bekannt machen. Die Leitlinien der UNESCO legen ein besonderes Augenmerk auf neuartige Kooperationen zwischen Zivilgesellschaft und öffentlichen oder privaten Einrichtungen sowie auf Erfahrungsaustausch und Zusammenarbeit innerhalb des internationalen Netzwerks der Creative Cities.

Informationen dazu bei: alice.moser@hannover-stadt.de, Telefon 168-36278.

Die Junge Kultur entwickelt eine Ermöglichungs- und Anerkennungskultur für junge kreative Köpfe an der Schnittstelle von Kunst, Kultur und Kreativwirtschaft. Dazu gehört es, eine tragfähige Netzwerk- und Infrastruktur aufzubauen. Junge Kultur ist losgelöst von festgelegten Sparten.  Ansprechpartner für die Zielgruppe der 20 bis 35-jährigen Kunst- und Kulturschaffenden. Sie fördert Projekte, die neue Impulse setzen, experimentell und innovativ sind und aufgrund ihrer Vielfalt nicht in die klassischen Förderungen passen und die Grenzen zu anderen Gesellschaftsbereichen wie Jugendkultur, Sport, Medien, Stadtentwicklung sowie den angewandten Künsten (Design, Architektur) neu definieren.

Informationen dazu unter: Junge-Kultur@hannover-stadt.de, Telefon 168-44407.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Braunschweig bekommt einen neuen Museumsdirektor

Nach rund 30 Jahren steht beim Herzog-Anton-Ulrich-Museum ein Wechsel an der Spitze an. 

Der Kunsthistoriker Thomas Richter wird im März 2019 das Zepter des Museums von Jochen Luckhardt übernehmen. Nach fast drei Dekaden  scheide Luckhardt altersbedingt aus dem Berufsleben aus. Thomas Richter leitet seit 2006 erfolgreich die Museen der Stadt Aschaffenburg. Richter war zuvor bei den Staatlichen Museen in Kassel, dem Hessischen Landesmuseum, den Franckeschen Stiftungen zu Halle und dem Historischen Museum in Bern engagiert.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Prominente Zeitzeugen, Berliner Kultfiguren und magische Apfelhexen

nordmedia fördert 58 Projekte mit rund 2,4 Mio. Euro

Der Vergabeausschuss der nordmedia hat in der ersten Förderrunde des Jahres Fördermittel von bis zu 2.363.189 Euro für 58 Projekte vergeben. Unterstützt wurden fünf Drehbuch- und Stoffentwicklungen, drei Projektentwicklungen, 32 Film- und Fernsehproduktionen, drei Maßnahmen im Bereich Verleih/Vertrieb/Verbreitung, vier Abspiel- und Präsentationsmaßnahmen dazu Investitionen, Qualifizierungsmaßnahmen, ein Game sowie fünf Projekte im Rahmen der Talentförderung Niedersachsen.

Den höchsten Förderbetrag (bis zu 250.000 Euro) erhielt die Kinderfernsehserie „Petronella Apfelmus“ (SERU Film Produktion) von Verena Fels. Im Kino-Dokumentarfilm „Cicero“ von Kai Wessel (Fördersumme bis zu fast 50 000 Euro an Latemar Film) spannen namhafte Zeitzeugen ein Netz um die Ausnahmemusiker Roger Cicero (Foto Wikipedia) und seinen Vater Eugen, zu Wort kommen u. a. Johannes Oerding, Joja Wendt und Gregor Meyle. 

Die nach der Hauptdarstellerin der Kultserie „Berlin, Berlin" benannte Komödie „Lolle“ (Letterbox Filmproduktion) wird u. a. im Harz gedreht, dafür gibt es eine Fördersumme von bis zu 221.867 Euro. Der Fernsehfilm „Nachts Baden“  von Ariane Zeller mit Maria Furtwängler (Banana Tree Film GmbH) wird mit einer Fördersumme von bis zu 98.000 Euro unterstützt.

Zum Förderaufkommen der nordmedia tragen die Länder Niedersachsen und Bremen sowie der NDR, das ZDF und Radio Bremen bei. Darüber hinaus wurden zur Sicherung von Fernsehnutzungsrechten insgesamt 286.586 Euro, als sogenannte Aufstockungsmittel des NDR, über die nordmedia an neun von ihr geförderte Fernsehproduktionen vergeben.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


nordmedia-Einreichtermine für alle Förderbereiche

Nächste Einreichtermine sind im September 2018

Einreichtermine für alle Förderbereiche 2018: 06.09.2018
Einreichtermine Talentförderung Niedersachsen: 28.09.2018

Ist mein Projekt förderfähig? In welchen Förderbereich fällt es? Was muss ich vor Antragstellung noch klären, welche Unterlagen dürfen auf keinen Fall fehlen? Ein überzeugender Antrag ist der erste Schritt, um an Fördermittel zu gelangen.

nordmedia berät  deshalb noch vor Einreichung ihres Antrages unter nordmedia/foerderung  


41 Filmschaffende hatten sich mit ihren Projekten um Förderung beworben

Die Anträge spiegeln das vielseitige regionale Filmschaffen wider

Die nordmedia und das Filmbüro Bremen haben zum vierten Mal für Nachwuchsfilmprojekte und künstlerische Filme zwischen 1.000 und 10.000 Euro vergeben, es standen 32.700 Euro zur Verfügung. Dokumentar-, Spielfilme und Animationen auch Projektentwicklung, Produktion oder Vertrieb - die Anträge spiegeln das vielseitige regionale Filmschaffen wider.

 Die Jury, bestehend aus Andrzej Król (Kameramann, Hamburg), Birnur Pilavci (Filmemacherin, Berlin) und Johanna Sunder-Plassmann (Dokumentarfilmerin / Gestalterin von Ausstellungen, Köln) hatte am 19. und 20. April 2018 neun Projekte zur Förderung ausgewählt. 

Der Schwerpunkt des Projektstipendiums liegt auf der Produktion – acht Projekte werden in den nächsten Monaten entstehen. Ein weiteres Projekt wird im Vertrieb gefördert. Auch thematisch wird die Vielseitigkeit widergespiegelt: Es geht um Kolonialisierung und Globalisierung, Selbstoptimierung, Nachwuchspolitiker im heutigen Polen, moralische Entscheidungen, kleine Städte im Iran und Gedichte.

Die Stipendiaten haben ein Jahr Zeit, ihr Projekt zu realisieren. Die Abwicklung der Förderung erfolgt über das Filmbüro Bremen e.V. und die Filme werden auf dem Filmfest Bremen (20. bis 23. September 2018) präsentiert.

Näheres zu den einzelnen Projekten unter: filmbuero-bremen.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Kinospass verpasst? LA BOUM ist immer noch zu sehen!

Der Kultfilm  LA BOUM – Die Fete (1980) wurde in Hannover im Apollo (deutsch) und im Kino am Raschplatz (franz. OmU) im Rahmen des Ciné Club Francais gezeigt.

Jetzt ist er erstmal nur im Fernsehen auf sky zu sehen oder als DVD zu erwerben.

Auch "La Boum II - Die Fete geht weiter" ist auf DVD und auf sky präsent (alle Infos: www.La Boum)   

Der LA BÄMI-Filmverleih wurde dafür eigens von Wiebke Thomsen (Hannover) und Anne Lakeberg (Berlin) gegründet.

Thomsen und Lakeberg betreiben seit 2014 gemeinsam das City Kino Wedding in Berlin. Vor einem halben Jahr haben sie LA BOUM in ihrem Kino zeigen wollen und festgestellt, dass es keinen deutschen Verleih für diesen Film gibt.  Gespielt wurde der Film in Berlin trotzdem, natürlich verbunden mit einigen organisatorischen Hürden durch den Direktbezug aus Frankreich und auch mit einigen Kosten.

Als der 220 Plätze-Saal des City Kino Wedding komplett ausverkauft war, wussten sie, dass sie einen Nerv getroffen hatten: Die Zuschauer haben sich so über den Film gefreut, dass es spontan Applaus gab, als der Vorspann begann.

Nach diesem Erfolg gründeten Thomsen und Lakeberg den LA BÄM! Filmverleih, um den Film als Wiederaufführung zurück in die Kinos zu bringen. Am 20. Juli war Filmstart – der Film wurde schon in 50 Vorstellungen gebucht, vor allem für Events sowie Open-Air Kino, Ladies Night, französische Filmabende oder sonstige Vorstellungen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe