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Es wird ganz Impulsiv! - GOP-Wintervarietè startet am 23. November

Winter-Varieté öffnet bald den Vorhang

Da bilden sich so richtig kleine Schweißperlen auf der Stirn - diese Winter-Varieté-Show garantiert Schwitzanfälle.  Denn das GOP lädt wieder zum Winter-Varieté vom 23. November bis 12. Januar in die Orangerie im Großen Garten in Herrenhausen ein.

Ja und es gibt eine Fortsetzung der Show-Sensation "Impulse" von 2016! Auf der Orangerie-Bühne werden spektakuläre Akrobatik, rasante Musik und fantastischer Tanz zu sehen und hören sein.  Mit dabei Akroatin Nadia Lumley, sie zeigt Akrobatik im Cyr-Ring, Marion Crampe wird eine perfekte Show an der Pole-Stange abliefern und Hula-Hoop-Wirbelwind Tom Ball läßt seine Ringe nur so tanzen. Percussionist Johnny Kay trommelt was das Zeug hält. Chris Myland wird die Gäste an den Akrobatik-Seilen mit fantastischen Manövern verzaubern.   

Karten ab 36 Euro im Vorverkauf im GOP Varieté-Theater Hannover, Tel. 0511-30186710 und variete-wintervariete-orangerie-hannover

Chris Myland, Tanzakrobatik, Strapaten

Video: youtu.be/d68Tm5nKx2I

Dazu buchbar ist ein "Erlebnispaket": Eine Übernachtung im DZ oder EZ inkl. Frühstück im 3*** oder 4**** Hotel in der Innenstadt, 1 Eintrittskarte für das Wintervarieté in der 1. PK p. P. 1 Tagesticket für den Großraumverkehr Hannover, Infomaterial, optional zubuchbar: 3-Gänge-Menü in ausgew. Gastronomie für 33,- € p. P.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Mega-Demo vor Conti-Zentrale in Vahrenwald

Am Mittwoch gibt es Verkehrsbeeinträchtigungen an der Vahrenwalder Straße

Mitten im Berufsverkehr kommt es am Mittwochmorgen zum Auto-Chaos auf der Vahrenwalder Straße vor der Conti-Zentrale.

Von 7.30 Uhr bis 11.30 Uhr demonstriert die IG Metall gegen den geplanten Stellen-Abbau des Konzerns. Denn das Unternehmen plant weltweit 3 000 Stellen zu streichen und 20 000 Stellen zu "verändern".

Während der Demonstration kommt der Verkehr zwischen der  Philipsbornstraße und Arndtstraße völlig zum Erliegen.

"Wir bitten darum, auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen oder den Bereich weiträumig zu umfahren", sagte Polizeisprecher Philipp Hasse. Er rechne mit "erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen" während der Demonstration.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

20.11.2019


Die Weichen sind gestellt

Am 1. Advent kostenlos mit Öffis unterwegs?

Die Region ist noch am Tüfteln

Die Weichen sind schon gestellt. Gerät aber eventuell der Fahrplan für das Gratis-Öffi-Fahren am ersten Adventssamstag ins Stocken? Es kann sein, dass es an der Logistik hakt. Dazu eine Regionssprecherin: "Wir gehen davon aus,  dass der ticketfreie ÖPNV am 30. November  stattfindet." Es geht hier nur noch um das "Wie".

Problematisch ist: Stadt und Region haben nur 1 700 Park+Ride-Plätze für die Autofahrer zur Verfügung. Zusätzliche Stellflächen soll es etwa bei Conti (Jädekamp) und an der Messe geben. Es ist bisher noch unklar, was mit den Fahrkartenautomaten passiert. Die müssen dann am 30.November abgeschaltet und eventuell abgeklebt werden, damit keiner umsonst ein Ticket kauft.

Eine gute Nachricht noch: Die Erhöhte Taktung für Busse und Bahnen steht und Autos dürfen an diesem Tag auch in die Innenstadt fahren. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 05.11.2019


Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag

Die Hannöversche Aids-Hilfe feiert Jubiläum mit großer Gala in der Staatsoper 

Am 1. Dezember feiert die Hannöversche Aids-Hilfe ihr 35-jähriges Bestehen. Das soll mit einer großen Gala im Opernhaus Hannover so richtig gefeiert werden. Für Gründungsvorstand Bernd Weste ist es der letzte öffentliche Auftritt nach 35 Jahren an vorderster Front des Vereins. Ein neues Führungsteam ist bereits gefunden.

Opernintendantin Laura Berman, Gastgeberin des Gala-Abends, ist  das Jubiläum Anlass zu grundsätzlichen Überlegungen: Was bedeutet Aids und wie kann man helfen, Probleme in den Griff zu bekommen. Die Schirmherrschaft übernimmt Ministerpräsident Stephan Weil.

Die Veranstalter: Moderator Steffen Groth (von links), Ballettdirektor Marco Goecke, Opernintendantin und Bernd Weste von der Hannöverschen Aids-Hilfe. Foto S. Lappe

Sänger*innen des Opernensembles, Staatsballett und Staatsorchester sowie Gäste wie Tim Fischer und Helen Schneider sorgen für ein mitreißendes Programm. Der Doctor’s-Diary-Darsteller Steffen Groth wird den Abend moderieren. Begleitet vom Niedersächsischen Staatsorchester werden aus dem Ensemble der Staatsoper neben Long Long, Preisträger des Wettbewerbs Neue Stimmen 2019, und Hailey Clark sowie Mercedes Arcuri, die beide in „La Juive“  begeisterten, James Newby, German Olvera und Richard Walshe Highlights von Verdi, Puccini oder Goudnod auf die Bühne bringen.

Darüber hinaus begrüßen die Moderatoren, Schauspieler Steffen Groth und Staatsopern-Dramaturg Martin Mutschler, den Bassisten Albert Pesendorfer, der von 2006 bis 2011 Ensemblemitglied der Staatsoper Hannover war, zur Zeit als Professor an der UDK Berlin lehrt und als Solist auf den bedeutenden Bühnen weltweit auftritt. Auch das Staatsballett Hannover ist dabei und zeigt Ausschnitte aus „Prélude, gefeiert im Ballettabend „Beginning“ und einmalig bei der Benefizgala live begleitet, Szenen aus „Nijinski“ sowie das von Marco Goecke kreierte Solo „Äffi“.
Als Verein von und für Menschen mit HIV bietet die Hannöversche Aids-Hilfe an einem Stand im Opernhaus Betroffenen Rat und Unterstützung an, vertritt die Interessen von Menschen mit HIV gegenüber Politik, Medien und Bevölkerung und leistet zielgruppenspezifische Aufklärung über Schutzmöglichkeiten und das Leben mit HIV. Nach wie vor ist soziale Verantwortung für Menschen mit HIV und Aids, aber auch finanzielle Unterstützung für Hilfsprojekte und Prävention notwendig. Bürger*innen, Künstler*innen und Prominente unterstützen dies bei der „Festlichen Benefiz-Operngala“  mit Engagement und Spendenbereitschaft.  

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht  29.10.2019


Sie haben ein Wildtier gesehen? Bitte mitteilen!

Wie viele wildlebende Säugetiere gibt es in Europa?

Ein internationales Forscherteam möchte mit Hilfe von Bürger*innen erfassen, welche und wie viele wildlebende Säugetiere es in Europa gibt.

Luchse, Rehe, Wildschweine, Iltisse, Biber oder Mufflons – in Europa leben etwa 250 verschiedene Säugetierarten. Welche und wie viele in welchen Regionen leben, ist oftmals unbekannt.

Mit dem Kooperationsprojekt MammalNet möchten acht europäische Forschungsinstitutionen diese Lücke gemeinsam mit Hilfe von Bürger*innen schließen.

Sie sind aufgerufen, die Tiere, die sie auf Wanderungen oder beim Spaziergang sehen, über eine mobile App oder über zwei Internetseiten mitzuteilen: Die App iMammalia läuft auf Android und iOS und kann in den jeweiligen Stores heruntergeladen werden – und dann ab mit der Meldung!

Für die beiden Internetseiten mammalweb und agouti ist es erforderlich, sich zu registrieren. Sie richten sich eher an fortgeschrittene Naturbeobachter. So laden Forscher*innen auf agouti beispielsweise auch Bilder aus Fotofallen hoch. Nutzen kann die Plattformen aber trotzdem jeder.

Das Projekt läuft über zwei Jahre und startet zunächst in Deutschland, Spanien, Kroatien und Polen. Ab Mai 2020 soll es auf die übrigen Regionen Europas ausgeweitet werden.

Auf deutscher Seite leitet Dr. Oliver Keuling aus dem Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) das Projekt.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

Veröffentlicht 20.10. 2019


Pflanzen auf dem Brocken vom Klimawandel bedroht

Artenerhaltung ist so wichtig!

Auf den Brockengarten auf dem höchsten Harzgipfel wirkt sich der Klimawandel auch aus. In den beiden vergangenen trockenen Sommern seien dort sehr viele Pflanzenarten abgestorben, erklärte ein Sprecher des Nationalparks Harz, Friedhart Knolle.

Früher fielen rund 75 Arte pro Jahr aus, in diesem Jahr seien es schon 166 Arten. Der Aufwand, der betrieben werden muss, um den Level von 1 500 Arten zu halten, werde immer größer.

In dieser Saison wurden zu dem auf dem Harzgipfel 5 230 Besucher gezählt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 16.10.2019 


Versuchslabor gerät ins Sperrfeuer

Es gab Bilder im Netz, die erschreckend Zustände zeigten!

Information zu den Vorgängen in einer Tierversuchseinrichtung des LPT.  Die Laboratory of Pharmacology und Toxicology GmbH & Co. KG (LPT) in Mienenbüttel (Landkreis Harburg) wurde daher überprüft. Nach Hinweisen auf Tierschutzverstöße in der Tierversuchseinrichtung LPT fand am 15. Oktober 2019 eine gemeinsame Vor-Ort-Kontrolle durch den Landkreis Harburg – als für die fortlaufenden Kontrolle der Versuchstierhaltung zuständige Behörde – und das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) – als zuständige Behörde für die Erlaubnis von Tierversuchen – statt.

Ist das nicht zu beanstanden? Foto nordbuzz

Vorgefunden wurden ca. 250 Affen, 200 Hunde und 50 Katzen, die sich nach Ansicht der Kontrolleure in einem nicht zu beanstandenden Allgemeinzustand befanden – so die Prüfer. Allerdings gab es Bilder im Netz, die erschreckend Zustände zeigten!

Aktuell unterzieht das LAVES alle genehmigten und angezeigten Tierversuchsvorhaben bei LPT einer Plausibilitätsprüfung. Nach ersten Erkenntnissen wurden in einigen Fällen auch Abweichungen zwischen den Inhalten der Genehmigungen bzw. Anzeigen und den tatsächlichen Gegebenheiten in Mienenbüttel festgestellt. Bis zum Abschluss der Prüfung werden keine neuen Genehmigungen für Tierversuche bei LPT durch das LAVES erteilt.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

Veröffentlicht 20.10.2019


Eine neue Adresse für die Essensausgabe gefunden

Betreiber hatten lange nach adäquaten Räumlichkeiten gesucht

Die Ökumenische Essensausgabe für Wohnungslose wird vom 2. Januar an im Gemeindesaal der reformierten Kirchengemeinde an der Lavesallee 4 zu finden sein. "Ich freue mich sehr, dass wir für dieses spendenfinanzierte Projekt einen guten kirchlichen Raum gefunden haben", sagt Diakoniepastor Rainer Müller-Brandes (Foto).

Denn bislang war die Essensausgabe, bei der Bedürftige in den Wintermonaten ein warmes Mittagessen bekommen können, in den Räumen der Heilsarmee am Marstall untergebracht. Der Bedarf ist jedoch kontinuierlich gestiegen. Binnen zehn Jahren hat sich die Zahl der ausgegebenen Mahlzeiten verdoppelt. Da sind die angestammten Räumlichkeiten einfach zu klein geworden. "An Spitzentagen warten bis zu 300 Menschen, um eine warme Mahlzeit zu bekommen", sagt Müller-Brandes. Denn immer mehr Menschen aus Osteuropa nehmen das Angebot in Anspruch. Zudem kommen verstärkt ältere Menschen um ein warmes, gehaltvolles Mittagessen zu erhalten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 10.11.2019 


Das Geld fließt für die Leinewelle

Eröffnung im Sommer 2020 geplant

Viel vorgenommen haben sich die Geldgeber und Leine-Wellengründer Heiko Heyberg (Foto unten rechts). Spätestens im Sommer 2020 ist für begeisterte Wellenreiter auf der Leine Höhe Beginenturm die Eröffnung geplant. Die Genehmigung für den Bau einer Anlage, die künstliche Wellen erzeugt, hat der Verein „Leinewelle“ bereits in der Tasche. Jetzt fließen aber auch endlich die finanziellen Mittel.

Das Baugeschäft Gundlach beteiligt sich mit 200 000 Euro. Dazu Geschäftsführer Lorenz Hansen: „Es wird Hannover gut stehen und überregional Strahlkraft entfalten.“ Das Unternehmen will den Verein auch kaufmännisch unterstützen.

So soll sie aussehen!

Der Universitätssportklub ist ebenfalls mit 200 000 Euro dabei. Der Leinewellen-Gründer Heiko Heyberg sagt (Foto r.): „Damit ist ein Drittel der benötigten Mittel vertraglich zugesichert.“ Er ist weiterhin zuversichtlich, dass er bis Ende des Jahres die 1,2 Millionen Euro erreicht, die benötigt werden.

Zu den Olympischen Spielen 2020, bei der Surfer erstmals dabei sind, sollen dann auch auf der Leine Meisterschaften ausgetragen werden können. Eine tolle Sache!

Der Fischereiverein hat allerdings aus Sorge um die Fischbestände Klage angekündigt.

Ute Micha,  Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 27.10.2019


Wolfsrüde steht weiter auf der Abschussliste

Genehmigung um Töten des Tieres erneut verlängert

Der Rodewalder Wolfsrüde steht weiter auf der Abschussliste. Das Umweltministerium hat die Genehmigung zum Töten des Tieres erneut verlängert.

„Wir unternehmen weiterhin alle Anstrengungen, des Tieres habhaft zu werden“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Und die neue Erlaubnis gelte bis zum 31. Oktober. Der Problemwolf im Landkreis Nienburg wird seit Januar gesucht, wurde aber bisher nicht gefunden! Er darf geschossen werden, weil er wolfsabweisende Zäune überwunden und Rinder in einer Herde angegriffen hat.

Geht es ihm an den Kragen? Foto nz-Nienburg 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 26.09.2019


Lustige Fußgängerampeln machen Schule

In Hameln regelt eine Rattenfänger-Ampel den Verkehr

Hameln hat jetzt eine Ampel mit der Silhouette des legendären Rattenfängers. Sie regelt seit der letzten Woche den Verkehr in Hameln. Am Kastanienwall in der Nähe des Rathauses zeigt die weltberühmte Sagenfigur den Fußgängern das grüne Licht an. Von der Aktion versprechen sich der  Stadtrat Aufmerksamkeit und  Nutzen für den Tourismus, sagte ein Verwaltungssprecher.

Hameln ist nicht die erste Stadt: Zuletzt war im Mai in Emden eine Ampel in Betrieb genommen worden, die den hüpfenden Komiker Otto darstellt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/ Sigrid Lappe, Hannover Woche


Auf Führungen die Natur in und um Hannover erleben

„Grünes Hannover“ bietet wunderbare Einblicke

Auf über 200 Führungen mit Expertinnen und Experten die Natur erkunden: Der Fachbereich Umwelt und Stadtgrün der Stadt Hannover und das Team Regionale Naherholung der Region Hannover haben auch für dieses Jahr wieder ein abwechslungsreiches Angebot vorbereitet.

Mit Unterstützung vieler Städte und Gemeinden in der Region sowie zahlreicher Verbände, Vereine und ehrenamtlich Tätiger haben interessierte Menschen (fast) das ganze Jahr über die Gelegenheit, Wissenswertes über die Gärten, Wälder, Parks, Friedhöfe und Landschaften in Stadt und Region zu erfahren. Viele Führungen haben bekannte Gartenanlagen zum Ziel, aber es gibt wie  auch wieder Neues und Privates zu entdecken.

Die Teilnahme an den Führungen ist grundsätzlich kostenlos. Um Anmeldung unter den jeweils angegebenen Telefonnummern wird allerdings dringend gebeten, da die Zahl der Teilnehmenden pro Führung begrenzt ist.

Die letzte Veranstaltung findet am 8. Dezember statt. Die Broschüre mit allen Angeboten steht als Download unter hannover zur Verfügung und ist auch kostenlos bei allen Regionskommunen, beim Hannover-Tourismus-Service, in den hannoverschen Stadtteilbüchereien, im Rathaus oder direkt beim Fachbereich Umwelt und Stadtgrün, Arndtstraße 1, erhältlich.

Stadt/Region Hannover/Sigrid Lappe, Ha Wo/Ute Micha, Pre Di No

Veröffentlicht 23.09.2019 


Allee am Coevorden-Piccardie-Kanal ist Allee des Monats September

Es ist die Allee zwischen Hoogstede und Emlichheim in der Grafschaft Bentheim

Im September kürt der Niedersächsische Heimatbund e.V. eine Allee im äußersten Westen Niedersachsens zur Allee des Monats: Die Allee am Coervorden-Piccardie-Kanal.

Der Kanal wurde zwischen 1870 und 1904 zum Gütertransport auf Schiffen als Teil des linksemsischen Kanalsystems angelegt. Er verbindet den Süd-Nord-Kanal bei Georgsdorf mit dem Stieltjeskanaal im niederländischen Coervorden. Die Wasserstraße diente früher wie heute auch zur Entwässerung der umliegenden Moore. Kanal und die 4,5 Kilometer lange Allee, im östlichen Abschnitt dreireihig, angelegt 1890, sind als Kulturdenkmal geschützt.

Allee am Coevorden-Piccardie-Kanal. Foto Max Peters

Seit Jahrhunderten prägen Alleen das Landschaftsbild Niedersachsens. Sie sind wertvolles Naturgut, kulturhistorisch bedeutsam und können Lebensraum und Nahrungsquelle für zahlreiche Tiere und Insekten sein. Zudem nehmen sie eine wichtige Rolle in der Vernetzung von Biotopen ein. Doch gerade straßenbegleitende Alleen sind aufgrund des Ausbaus von Straßen und durch fehlende Nachpflanzungen in ihrem Bestand gefährdet.

Der NHB setzt sich seit 2015 verstärkt für den Schutz und Erhalt von Alleen in Niedersachsen ein und seit Februar 2019 führt der NHB das von der Bingo-Umweltstiftung geförderte Projekt „Alleepaten für Niedersachsen“ durch.

Alleen können weiterhin unter alleen-niedersachsen gemeldet werden, eine Übersicht über die Projektergebnisse findet sich unter niedersaechsischer-heimatbund-Projekte.

Alleepaten für Niedersachsen

Das Projekt Alleen in Niedersachsen wird fortgesetzt. Aufbauend auf dem Projekt „Die 500 schönsten und wertvollsten Alleen Niedersachsens“ will der Niedersächsischer Heimatbund (NHB) ein sich selbst tragendes Netzwerk von ehrenamtlichen Alleenpatenschaften aufbauen. Dadurch soll die im vorangegangenen Projekt geschaffene Datengrundlage bzw. das Kataster der niedersächsischen Alleen alleen-niedersachsen erhalten, gepflegt und erweitert werden. Zudem soll es gelingen, das bürgerliche Engagement zur Erhaltung der niedersächsischen Alleenlandschaft anzuregen und zu verstärken. Kooperationspartner ist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Niedersachsen.

Weitere Informationen auf der NHB-Webseite niedersaechsischer-heimatbund

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 15.05.2019


Erster „Nationalerbe-Baum“ ist eine dicke Linde im Emsland

Das Bewusstsein für besonders alte, außergewöhnliche Bäume schärfen

Sie hat einen Stammumfang von 17 Meter, ist geschätzte 600 bis 800 Jahre alt: Eine dicke Linde aus dem Emsland ist als Deutschlands erster „Nationalerbe-Baum“ ausgezeichnet worden. Und mit diesem Titel will die Deutsche Dendrologische Gesellschaft laut einer eigenen Mitteilung das Bewusstsein für besonders alte, außergewöhnliche  Bäume schärfen. Die Dendrologie beschäftigt sich mit der Lehre von Bäumen und Gehölzen.

Einen Stammumfang von 17 Metern hat die Sommerlinde von Heede im Emsland (Foto dpa). Ihr Alter kann nur geschätzt werden - und das liegt nach Angaben der Gesellschaft zwischen 600 und 800 Jahren.

Die Dendrologische Gesellschaft will rund 100 Bäume mit dem Titel „Nationalerbe“ auszeichnen. „Sie sollen erhalten, gepflegt und geschützt werden, damit sie in Würde altern können“, sagte der Dresdner Forstwissenschaftler Andreas Roloff. Nach Angaben von Roloff werden viele der Bäume in Deutschland verstümmelt oder gekappt, um vermeintlich den Straßenverkehr sicherer zu machen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 07.10.2019


Region Hannover fördert Solarkollektoranlagen

Bewerbung noch bis Oktober 2020 möglich

Die „Richtlinie über die finanzielle Förderung von Solarkollektoranlagen in der Region Hannover“ gibt es seit 2017. Geändert hat sich die Ausführungsfrist: In 18 Monaten soll die geförderte Massnahme erledigt sein, wenn der Zeitrahmen von 18 Monaten nicht ausreicht, kann sogar eine Fristverlängerung beantragt werden.

Eine klimaneutrale Region Hannover – das haben sich Politik und Verwaltung bis 2050 zum Ziel gesetzt. Erneuerbare Energien spielen dabei  eine entscheidende Rolle. Damit nicht nur große Unternehmen, sondern auch Privatpersonen die Chance haben, die regionale Energiewende aktiv mitzugestalten, fördert die Region Hannover die Errichtung und den Ausbau von Solarkollektoranlagen auf bestehenden Gebäuden.

Strom und Wärme dank der Sonne vom Hausdach © Region Hannover, Liebenthal 

Das Angebot ist mit der Solarwärme-Förderung für bestehende Gebäude des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) gekoppelt. Das bedeutet: Zusätzlich zur Basisförderung des BAFA erhalten Privatpersonen in gleicher Höhe einen Zuschuss von maximal 1.000 Euro von der Region Hannover.

Insgesamt stehen für das Förderprogramm 300.000 Euro zur Verfügung. Bewerbungen sind noch bis Oktober 2020 bei der Klimaschutzleitstelle Region Hannover möglich.

Alle Informationen zur Solarwärme-Richtlinie sind in einem Faltblatt zusammengefasst, dass zusammen mit der Förderrichtlinie und dem Antragsformular unter

Region-Hannover-fördert-Solarkollektoranlagen bereit steht und kann auch per Mail an klimaschutzleitstelle(at)region-hannover.de angefordert werden.

Die Solarwärme-Richtlinie ist Teil der „Solaroffensive“, die die Region gemeinsam mit der Klimaschutzagentur 2017 ins Leben gerufen hat. Noch bis 2020 will die Region so gemeinsam mit allen Akteurinnen und Akteuren den Ausbau von Solarwärme- und Solarstrom-Anlagen fördern. Dazu gehören neben der Bevölkerung die 20 Städte und Gemeinden in der Region, das Handwerk und die Wohnungswirtschaft.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 20.07.2019


Klimaschutzagentur bietet Solar-Checks und Infos zum Klimaschutz

Die Energieberater sind unabhängig und informieren Hausbesitzer über die eventuelle Anschaffung einer Solarwärme- oder Photovoltaikanlage.

Auch Eigentümern von Ein- oder Mehrfamilienhäusern können sich für eine kostenlose Solarenergieberatung unter der Telefon (0511) 22 00 22 88 anmelden. Der Energieberater schaut sich u.a. den Dachzustand und- schräge, Verschattung, vorhandene Heizungsanlage und Anschlussmöglichkeiten sowie den aktuellen Strom- und Wärmeverbrauch an.

 Infos und Tipps zum Klimaschutz

Die Bewohner der Region Hannover erfahren bei kostenlosen Beratungen im Rahmen des „Strom-Effizienz-Check" wie man mit einfachen Mitteln Geld sparen kann. Einkommensschwache Haushalte stehen im Fokus des Bundesprojekts „Stromspar-Check Kommunal". Bei der Initiative „Die Plus-Sparer" gibt es kostenlosen Rat per Telefon oder Internet-Chat zum Kauf von Elektro-Großgeräten und zu energieeffizienter Beleuchtung.

Auch zum Thema Windenergie hält die Agentur regional angepasste Informationsmaterialien bereit.

Das Info-Team der Klimaschutzagentur bietet kostenlose Erstberatung zu allen Klimaschutzthemen sowie zu Fördermitteln, telefonisch montags und donnerstags von 9-17 Uhr unter 0511 220022-20 oder per E-Mail an beratung(at)klimaschutzagentur.de

Im ServicePoint Klimaschutz in der hannoverschen Innenstadt werden Orientierungsberatungen angeboten.

Für Hausbesitzer: egal ob Ein- oder Mehrfamilienhaus, ob 20 oder 100 Jahre alt, aus fast jedem Gebäude lässt sich ein Energiesparmodell machen. Insbesondere in der Klimaschutzregion Hannover sind die Voraussetzungen gut: Zahlreiche Beratungsangebote und Förderprogramme helfen weiter. Die gemeinnützige Klimaschutzagentur bietet Hausbesitzern und denen, die es werden wollen, kostenlose Beratungen rund um die energieeffiziente Gebäudesanierung an: Die Energieberatung, die Heizungsvisite, die Hauskaufberatung und den Solar-Check. Bei dem Beratungsangebot Wohnen mit Plus werden neben Energieeffizienz auch die Themen Sicherheit und Barrierefreiheit aufgegriffen. Kostenlose und unabhängige Beratung unter 0511 220022-88 oder online. 

Unternehmen können sich beraten lassen mit „e.coBizz“, der Energieeffizienz für Unternehmen. Neben Informationen zum Energiemanagement werden auch passende Förderprogramme und bei Fachforen aktuelle Techniktrends, Innovationen und „Beste Beispiele“ vorgestellt. Träger des e.coBizz-Angebots ist neben der Klimaschutzagentur der enercity-Fonds proKlima. Unterstützt wird es von der Wirtschaftsförderung der Region Hannover. Kooperationspartner sind die Handwerkskammer sowie die Industrie- und Handelskammer Hannover. klimaschutzagentur. 

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe

Veröffentlicht 10.11.2019