Ministerpräsidentensessel erfolgreich von Stephan Weil verteidigt

Hochrechnungen weisen die SPD als klaren Sieger aus

Damit hatte die CDU in Niedersachsen nicht gerechnet. Sie verloren die Schlacht um den Ministerpräsidentensessel. Die SPD unter Ministerpräsident Stephan Weil geht erhobenen Hauptes aus der Wahl. Laut den ersten Hochrechnungen des ZDF kommt die SPD auf 36,9 Prozent (2013 waren es 32,6 Prozent) und damit ist die SPD stärkste Kraft im Landtag von Hannover.

Bernd Althusmann (CDU)  landet bei 33,6 Prozent (2013 waren es noch 36 Prozent).

Herbe Verluste verzeichnen die Grünen, die mit der SPD regieren – sie liegen laut ZDF-Hochrechnung bei 8,7 Prozent (2013 lagen sie bei 13,7 Prozent).

Die FDP muss sich mit 7,5 Prozent  begnügen (2013 lagen sie bei 9,9 Prozent). FDP-Vize Wolfgang Kubicki gab zu, dass man sich „deutlich mehr gewünscht“ hätte.

Einziehen in den Landtag wird wohl auch die AfD, die 5,8 Prozent zu verzeichnen hat.

Für die Linke reicht es nicht. Am Wahlabend konnten sie nur 4,6 Prozent der Stimmen für sich verbuchen (2013 waren es 3,1 Prozent).

Laut ARD-Prognose käme die SPD auf 55 Sitze, die CDU auf 50. Die Grünen wären dritte Kraft  mit 12 Sitzen, die FDP kommt auf 11 Mandate und die AfD zieht in den hannoverschen Landtag mit 9 Mandaten ein.


Investitionen der Stadt Hannover belaufen sich auf 520 Millionen Euro

Neue Kitas, Schulen und das Misburger Bad sollen bis 2021 fertiggestellt sein und das alles ohne Steueranhebung

Das ist der richtige Weg und die Akzente sind richtig gesetzt worden. Denn Investitionen in Bildung sind auch Investitionen in die Zukunft. Das betrifft eine Stadt, die recht gute Betreuungsmöglichkeiten für Kinder schafft, leistet sich einen entscheidenden Beitrag, um Familienfreundlichkeit auch leben zu lassen. Was für Schüler und Lehrer besonders gut ist, wenn die Schulen besser ausgestattet sind, bei Bedarf sogar neue baut oder einfach mal mit der Sanierung anfangen. All diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass Schüler, wenn eine Schule ansprechend ist, auch gerne dort hin gehen. Eine bessere Ausstattung sorgt für leichteres Lernen und das alles ist Entscheidend für gute Abschlüsse und damit gegen Jobverlust und Fachkräftemangel. Was sie dann auch attraktiv für Ansiedlungen macht.                                                                                                                       OB Stefan Schostock    Foto:LHH

Mit ihrem Investitionsmemorandum hat die Stadt Hannover folglich die Akzente richtig umgesetzt. Zweifler gibt es immer. Aber dafür sind dann die Diskussionen da, um zu überzeugen, wenn statt des Neu- oder Ersatzbaus von beispielsweise zwei Gymnasien oder statt zwei neuer Obdachlosen-Einrichtungen lieber mehr Geld in die Hand genommen wird, für Kultur- oder Freizeiteinrichtungen. Es ist gut, endlich den Bürgern klar und deutlich zu machen, was, wann und wie passieren wird.

Viele Städte in Deutschland müssen wegen finanzieller Schwierigkeiten an der Infrastruktur sparen. Das ist schon mutig und zeugt von Weitblick, wenn in Hannover genau das Gegenteil passiert. 

Die Weichen für die Zukunft sind also gestellt. Bis zum Jahr 2028 will die Stadt 520 Millionen Euro investieren, bis zum Jahr 2021 davon schon 203 Millionen Euro.

Schwerpunkt von „500 plus“, das Oberbürgermeister Stefan Schostok vorstellte, ist die Bildung – 139,6 Millionen Euro allein sind für neue Kitas und neue oder sanierte Schulen vorgesehen. Das Misburger Bad wurde mit 16,5 Millionen Euro veranschlagt. Die Arbeiten an der Bauverwaltung kosten runde 20 Millionen Euro. Um die Investitionen stemmen zu können, wird die Verwaltung 330 Millionen Euro an Krediten aufnehmen müssen. Hierzu Stadtkämmerer Axel von der Ohe: „ Die Gewerbesteueranhebung reicht  gerade mal für Zinsen und Tilgung.

 „In den Jahren 2019 bis 2021 legen wir richtig los“, verspricht Stadtkämmerer von der Ohe. Allein in diesem Dreijahreszeitraum sind Investitionen in Höhe von 190 Millionen Euro vorgesehen. 2018 muss dann der Rat Beschlüsse und  einen neuen Zeitrahmen liefern – beispielsweise für die IGS Bothfeld, den Neubau des Freizeitheimes Döhren oder der Treffpunkt Allerweg in Linden. Die Sanierung des Hinterhauses soll bis 2021 umgesetzt sein. Das Vorderhaus muss auf die nötige Überholung auf jeden Fall länger warten.                                                                                                                            Dr. Axel von der Ohe

Die Stadt reagiert damit auf ein Einwohnerplus. Hannover ist in den vergangenen vier Jahren um 19 000 Bürger gewachsen. Damit entsteht neuer Bedarf – die zahl der Schulplätze beispielsweise soll bis 2021 um 570 steigen.

Zur Umsetzung des Programms „500 plus“ soll es  jährlich einen Controlling-Bericht für den Rat geben, daraus lassen sich dann auch Bearbeitungsstand und Zeitplan erkennen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Gewerbesteuerbelastungen für Firmen steigen weiter an

IHK beklagt diese Entwicklung – Gewerbesteuer auf Rekordhoch gestiegen

Fast jede neunte Kommune in Niedersachsen hat 2017 die Gewerbesteuer angehoben. Nach einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer Niedersachsen (IHKN) wurden diese Fakten bestätigt. Demnach betrug die Erhöhung im Schnitt 25 Prozentpunkte, sodass der durchschnittliche Gewerbesteuerhebesatz laut der IHKN den Höchststand von 399 Prozent erreicht hat.

„Das Niveau der Steuersätze in den Städten und Gemeinden ist bereits hoch. Jede weitere Erhöhung bedeutet zusätzliche Belastungen für die regionalen Unternehmen“, warnte IHKN-Präsident Christian Hinsch. Man kommt nur zu einem Resultat: Die Städte und Gemeinden setzen auf Schuldenabbau über Erhöhung der Gewerbesteuerhebesätze. Dabei hätten die Städte und Gemeinden dank hoher Steuereinnahmen genug Spielraum, auch ohne Steuererhöhung ihre Schuldenberge abzutragen, kritisiert die Industrie- und Handelskammer Niedersachsen.             Dr. Christian Hinsch  © Talanx/Roland Schmidt

Den höchsten Steuersatz hat die Gemeinde Wathlingen bei Celle mit 500 Prozent. Nur knapp dahinter kommt die Landeshauptstadt Hannover mit 480 Prozent. Besonders niedrige Steuersätze von um die 300 Prozent findet man dagegen in der Region Weser-Ems. Die hier zu zahlende Gewerbesteuer errechnet sich aus dem sogenannten Gewerbeertrag, also der Steuermesszahl und dem Hebesatz. Effektiv macht sie etwa 10 bis 15 Prozent des Gewinns aus.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Landtag: Licht aus – Spot an!

27.10.2017, Hannover

Der Landtagsumbau kommt mit Meilenstiefeln dem Ende entgegen. Bewältigt wurden bisher:  4 000 Kubikmeter Beton, Kabel von rund 300 Kilometern und 2 000 Quadratmeter Teppichboden. Seit drei Jahren gehört der Landtagsumbau zu den spannendsten Baustellen von Hannover.

Doch jetzt pflastern, zimmern und malern die einzelnen Gewerke auf drei Etagen mit 11.217 Quadratmetern. Mittlerweile ist das Baugerüst abgebaut,  und der Platz der Göttinger Sieben wird für die Einweihung fit gemacht.

Am 27. Oktober ist es dann soweit: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und 600 geladene Gäste werden zur Eröffnung des neuen Landtags kommen.

Landtagspräsident Busemann freut sich über den zügigen Baufortschritt, der gewährleiste, daß der neue Plenarsaalbereich pünktlich mit einem würdigen Festakt eingeweiht werden könne.

Finanzminister Schneider und Landtagspräsident Busemann freuen sich über den erreichten Baufortschritt

Auch Niedersachsens Finanzminister Peter-Jürgen Schneider zeigt sich zufrieden. Er geht davon aus, daß es bei den genehmigten Baukosten von rund 58, 2 Millionen Euro bleibt.

Dank hoher Fenster fällt in den Plenarsaal endlich Licht und Sonne in den Raum von jetzt 690 statt bisher 480 Quadratmetern für maximal 160 Abgeordnete.

Den Sonneneinfall sollen halbtransparente Vorhänge regulieren. Um den Schall zu  brechen, wurden schräge Innenfenster eingebaut, die die Akustik verbessern werden. Hinter der Regierungsbank wird ein beeindruckendes gläsernes 3-D-Modell vom Niedersachsen-Ross stehen.

Die Tribüne kann rund 260 Besucher sowie 30 Journalisten aufnehmen.

Der frühere Innenhof wurde ins Gebäude integriert, durch die Decke strömt dann auch Tageslicht.

An die Gastronomie wurde auch gedacht: Die Cellerar GmbH (Klosterkammer Hannover) wird den Restaurant-Betrieb übernehmen. Neu ist die offene Küche und der Riesentresen, eine große Fensterfront lässt die Gäste auf die Göttinger Sieben schauen, und die Terrasse bietet 100 Plätze und.

Das gläserne Niedersachsenross wird die Arbeit des Plenums begleiten. Fotos: (2) Tom Figiel

Jetzt muss weiter in die Hände gespuckt werden, damit zum 27. Oktober alles fertig ist.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Wohin führt die Reise im Bereich elektronischer Klangerzeugung

19.10.2017,

Digital Sounds: Eine Konferenz zu den Themen App-Entwicklung und Virtual Reality

Wohin führt die Reise im Bereich elektronischer Klangerzeugung? Wie verändern Digitalisierungsprozesse unser Klangerleben und -empfinden? Welche Chancen liegen in diesem Feld für Entwickler und Produzenten?

Diese Fragen diskutiert die Reihe Digital Sounds, veranstaltet von der Hörregion Hannover, der UNESCO City of Music Hannover und hannoverimpuls. am 19. Oktober (Tipps + Termine) 


Leibniz-Universität will ihren Shop nicht aufgeben

Streit um Markenrechte: Leibniz-Uni widerspricht Bahlsen

Mit allen Mitteln wehrt sich die Leibniz-Universität Hannover im Streit um die Markenrechte gegen die Ansprüche von Bahlsen. In einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme betonte die Hochschule, dass die Forderungen des Unternehmens einfach zu weit gehen.

Grund der Aufregung: Bahlsen hatte in der vergangenen Woche eine Klage gegen die Leibniz-Universität eingereicht. Damit will der Konzern verhindern, dass die Uni im Internet einen Leibniz-Shop betreibt und dort Lebensmittel mit der Bezeichnung Leibniz verkauft.

Die Leibniz-Uni ist der Meinung, dass  die Produkte  – Leibniz-Tee und Leibniz-Sekt – nicht in das Portfolio von Bahlsen eingreifen, da sich ja das Unternehmen auf Kekse und Gebäck konzentriere. Die Hochschule betont, dass sie mit dem Shop keinen Profit erwirtschafte und das Sortiment dem anderer Uni-Shops ähnele.

Auch will die Uni den Namen des Shops nicht aufgeben: „Er nimmt auf den Namen der Universität und die Person von Leibniz Bezug, ist prägnant, kurz und läuft wenig Gefahr, abgekürzt zu werden.“ Die entsprechende Internet-Domain habe man sich gesichert, weil sie „frei und verfügbar“ war.

Im vergangenen Jahr habe man Bahlsen verschiedene Kompromisse angeboten. Letztlich sind die Gespräche an Bahlsen gescheitert, weil das Unternehmen aufgrund ihrer Marke für Kekse den Namen Leibniz auch für einen Online-Shop beanspruche, unabhängig vom Produktionssortiment.

Die Universität betont, dass Leibniz in der Öffentlichkeit nicht automatisch mit Keksen assoziiert werde. Eine solche Auffassung werde auch „dem Leben und Wirken von Leibniz als Gelehrtem nicht gerecht“. Bahlsen wiederum beruft sich im Streit vor allem auf seine seit 1897 geschützten Rechte an der Lebensmittelmarke Leibniz.

Die Leibniz-Universität und das Unternehmen Bahlsen sollten sich zusammensetzen und nach einem für beide Seiten akzeptabelen Kompromiss suchen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Zu Gast in Deiner Stadt

27.10.2017 bis 31.10.2017,

„Mein Hannover Hotel - Zu Gast in Deiner Stadt!“

Unter diesem Motto laden rund zwanzig Hotels Einwohner aus Stadt und Region Hannover zu einem Kurzurlaub ein. Insgesamt warten rund 1 000 Zimmer aller Hotelklassen unter dem Motto "dort Urlaub machen, wo man lebt" auf Gäste.

Als Termin hat die Hannover Marketing und Tourismus GmbH (HMTG) zu einem exklusiven Kurzurlaub über das verlängerte Reformationstags-Wochenende 27. bis 31. Oktober ausgesucht.

In den letzten beiden Jahren waren über 1.500 Einwohner aus Stadt und Region Hannover zu Gast in „ihren“ Hotels. Ob im Park-Hotel am Stadtrand, im 5-Sterne Hotel mitten in der City, im Themenzimmer oder im Hotel mit Blick über den Maschsee - hier kann der eigentliche  Wohnsitz zum Urlaubsort werden. Anlässe kann es dabei viele geben: einfach mal ausschlafen und dabei den Komfort eines Hotelfrühstücks genießen, einen schönen Partyabend zu feiern, shoppen gehen, die Geburtstagsshow „Metropolitan“ im GOP oder das Musical Non(n)sens zu besuchen.

Im Courtyard am Maschsee können zwei Personen für 68 € inkl. Frühstück eine Nacht übernachten.

Exklusiv für alle (Regions-)Hannoveraner:

17 Euro pro Hotelstern kostet ein Zimmer pro Nacht in der Zeit vom 27. bis 31. Oktober in den teilnehmenden Hotels. Die ausgewählten Hotelzimmer können im Onlineportal unter www.hannover.de/zu-gast  gebucht werden.

Auch im Mercure, nahe an Rathaus, Maschsee und Aegiientorplatz können zwei Personen für 68 € inkl. Frühstück eine Nacht übernachten.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche Sigrid Lappe


Sami Haddadin und sein Team sind für Deutschen Zukunftspreis nominiert

27.11.2017,

Auszeichnung des Bundespräsidenten wird im November verliehen

Großer Erfolg für Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin von der Leibniz Universität: Der Leiter des Instituts für Regelungstechnik und sein Team sind am 13. September 2017 in München als einer von drei Finalisten für den Deutschen Zukunftspreis für herausragende technische, ingenieur- und naturwissenschaftliche Leistungen, nominiert worden.

Die Auszeichnung wird jährlich vom Bundespräsidenten ausgelobt und ist mit 250.000 Euro dotiert. Die Entscheidung, wer den Zukunftspreis 2017 erhält, wird am 29. November 2017, in Berlin bekannt gegeben.

Dipl.-Inf. (FH) Sven Parusel,, dr. med. Simon Haddadin, Prof. Dr.-Ing. Sami Haddadin (von links)

Sami Haddadin, Dr. med. (Univ. Debrecen) Simon Haddadin und Dipl.-Inf. (FH) Sven Parusel von der Münchner Firma Franka Emika sind nominiert für die Entwicklung von Roboter-Assistenzsystemen, die in Kooperation mit Franka Emika entstanden sind.

„Wir entwickeln das erste System einer völlig neuen Generation von kostengünstigen, sicheren, intelligenten, aktiv unterstützenden Werkzeugen für Menschen. Diese sind zunächst als Helfer in der Fabrik gedacht, später können sie dazu dienen, Ältere oder Kranke zu unterstützen oder auch den Alltag zu erleichtern, “ sagt Professor Haddadin.

„Die Nominierung zeigt einmal mehr, dass an der Leibniz Universität Hannover exzellente Bedingungen für innovativ arbeitende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler herrschen“, sagt der Präsident der Leibniz Universität, Prof. Dr. Volker Epping. „Wir sind stolz darauf, dass Professor Haddadin und sein Team unsere Hochschule mit ihrer Kompetenz und ihrer Kreativität bereichern.

Im Hinblick auf die für Oktober geplante Eröffnung der an der Leibniz Universität angesiedelten Roboterfabrik ist die Nominierung auch als ein deutliches Signal für die Stärke des Standorts Hannover zu verstehen.“

Informationen unter www.deutscher-zukunft.de.                                Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Videowettbewerb zur EU

27.10.2017,

#EchtJetztEuropa: Was erwarten SchülerInnen in Niedersachsen von Europa?

nordmedia schreibt Videowettbewerb aus

"#EchtJetztEuropa“ ist ein aktueller Videowettbewerb, der sich an alle SchülerInnen der Sekundarstufen I und II sowie der Berufsschulen in Nie­dersachsen richtet. Der von der niedersächsischen Staatskanzlei initiierte und von der „nord­media“ veranstaltete Wettbewerb wird unterstützt vom Kultusministerium, der TUI Stif­tung und den Europaabgeordneten aller Parteien aus Nieder­sachsen.

Teilnehmen können Klassen und Arbeitsgemeinschaften mit Ihren LehrerInnen, indem sie einen maximal 60-sekündigen Videobeitrag bis zum 27. Oktober 2017 auf der Website einreichen. Das Thema soll eine Art Liebeserklärung an die EU sein und daher Fragen beantworten wie: Was bedeutet uns Europa? Was hat die EU für mich er­reicht? Was ermöglicht uns die Gemeinschaft der europäischen Länder? Was wäre, wenn es die EU nicht (mehr) gäbe?

Ziel des Wettbewerbs: Die junge Generation soll sich für Europa begeistern und sich mit für sie relevanten europäischen Themen beschäftigen. Die niedersächsischen Europaabgeordneten werden die Preise zur Verfügung stellen und jeweils eine Klassenreise zu den Europäischen Institutionen nach Brüssel sponsern. Dort können Gewinner die EU live erleben (Informationen unter

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha 


Hannover will Smart City werden

In der Nordstadt soll ein Start-up-Zentrum entstehen und genau zu diesem Thema sollen Firmengründer aus dem Bereich Smart-City gebündelt werden. Im Kreativlabor Hafven in der Nordstadt  soll ein ideales Labor dafür entstehen, das für Wirtschaft, Arbeit, Leben, Produktion und Mobilität innovativ tätig sein sollen und Visionen umsetzen, wie die Städte der Zukunft aussehen können. Hafven organisierte bisher Technik-Workshops und dient obendrein als Coworking-Space.

Das Start-up-Zentrum baut Hafven gemeinsam mit Partnern auf: Gefördert wird das Vorhaben vom Land Niedersachsen mit rund 130 000 Euro. Desweiteren will Hafven mehrere Konzerne als Partner gewinnen. „Wir sind bereits in Gesprächen mit verschiedenen großen Industrieunternehmen“, sagte Hafven-Geschäftsführer Jonas Lindemann. Die Unternehmen sollen die Start-ups finanzieren und im Gegenzug von deren Innovationen profitieren.

Das Land Niedersachsen fördert außer dem Smart-City-Zentrum fünf weitere Start-up-Zentren. In Braunschweig soll es um Mobilität gehen, in Göttingen um Lebensmittelwissenschaft und Medizintechnik, in Lüneburg um IT und Medienbranche, in Oldenburg um Energie und Klimaschutz sowie Gesundheitswirtschaft und in Osnabrück um Agrar- und Ernährungswirtschaft.

Das Land stellt insgesamt Fördergelder in Höhe von einer Million zur Verfügung.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


WISSEN -KOMPETENZ - BILDUNG

Wissen und Kompetenzen für Frauen

Offene Universität für Frauen  mit neuen Kursen

Möchten Sie das eigene Wissen aktualisieren und vorhandene Fähigkeiten erweitern, in der Gruppe, in akademischer Begleitung und mit Spaß am Lernen? Halten Sie Ausschau nach neuen Zielen und Handlungsspielräumen?

Für Frauen aller Altersstufen und Bildungsabschlüsse, die sich neu orientieren und weiterbilden möchten, bietet die Zentrale Einrichtung für Weiterbildung der Leibniz Universität (ZEW) ihr viersemestriges Programm mit diversen Schwerpunkten an: Aneignung und Training von Schlüsselkompetenzen (Lernen, Kommunikation, Konfliktbearbeitung, Zielfindung etc.) oder Bearbeitung von Themen rund um gesellschaftliche Strukturen und deren Wandel (Frauenlagen und -rollen; Arbeitswelt; Demokratie; Globalisierung etc.) einhergehend mit der Aneignung wissenschaftlicher Techniken und Denkweisen zur selbstständigen Weiterbildung.

Zum Wintersemester 2017 beginnen am 17.10. ein Vormittagskurs (Di u. Do, 8.45-12 Uhr) und am 18.10. ein berufsbegleitender Abendkurs (Mi. 18 -20.45 Uhr). In den Schulferien finden keine Seminare statt. Info: zew uni-hannover/für Frauen.


Gauß-AG macht schlau

In den Herbstferien forschen und experimentieren Schülerinnen und Schüler an der Leibniz Universität

Wie kann Schminke leuchten? Und wo kommt Mathematik in der Natur vor? Was hat der Alltag mit Maschinenbau zu tun und wo kommen die Gravitationswellen her? Schülerinnen  ab der 9. Klasse, die sich für diese Fragen interessieren, können in den Herbstferien an der Gauß-AG teilnehmen.

Vom 9. bis 13. Oktober 2017 finden sie sich in der Leibniz Universität in Arbeitsgruppen zusammen und beschäftigen sich unter Anleitung von Studierenden mit Themen wie Maschinenbau im Alltag, Biochemie: FLuMi (Fluoreszenz, Lumineszenz, Mikrobiologie), warum Mathematik mehr ist als Rechnen, und kommen mit Physik den Gravitationswellen auf der Spur.

Ziel des Projektes ist, SchülerInnen Einblicke in verschiedene Studienrichtungen zu geben, sie zum Experimentieren und Knobeln zu motivieren und so den Blick über schulischen Tellerrand hinaus zu ermöglichen.


Kinder-Uni: Warum brauchen wir zum Schmecken unsere Nase?

24.10.2017, 17:45 Uhr,

KinderUniHannover startet ins 15. Semester

Ja warum brauchen wir eigentlich unsere Nase zum Schmecken? Antworten auf diese und andere weitere Fragen gibt Dr. Stefan Stolle (Foto), Oberarzt der Klinik für Hals-, Nasen-, Ohrenheilkunde am 24. Oktober 2017. Allen interessierten Mädchen und Jungen, die am 24. Oktober um 17.15 Uhr in den Hörsaal F kommen, werden hören und staunen.

Während Oberarzt Stolle seine Vorlesung hält, können die Kinder auch ihr eigenes Riechen und Schmecken testen sowie ihr Wissen preisgeben – beim Beantworten von spannenden Quizfragen. 

Mit dieser Veranstaltung beginnt das neue Semester der KinderUniHannover (KUH) aller fünf hannoverschen Hochschulen. Die KUH richtet sich an Acht- bis Zwölfjährige, die Vorlesungsreihe ist kostenlos, die Vorträge finden an einem Dienstag zwischen 17.15 Uhr und 18 Uhr statt. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.          

 Anatomie der Nase. Durch die Nase wird die Luft gereinigt und angefeuchtet. Weiter ist sie ein Sinnesorgan und ermöglicht das Aufnehmen von Gerüchen. Quelle: http://gesundpedia.de/Nase#Funktion

Weiter geht es am 14. November In der Leibniz-Universität, und am 5. Dezember dreht sich in der Hochschule Hannover alles um die Frage: „Warum sind andere Menschen anders?“ 

 Und 2018 können sich alle Mädchen und Jungen am 30. Januar in der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover darüber informieren, wie eine Impfung vor Krankheiten schützt. Am 20. Februar geht es weiter in der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, über „Body Music“ und somit um das Musikmachen ohne Instrument.

Weitere Informationen unter: www.kinderuni-hannover.de.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe 


TRAIN Akademie startet wieder

„Translationale Forschung & Medizin: Von der Idee zum Produkt“. Der dritte Jahrgang beginnt am 26. Oktober.  

Das Programm richtet sich an promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Medizinerinnen und Mediziner sowie an BehördenvertreterInnen mit mindestens zwei Jahren Berufserfahrung.

Externe Experten und erfahrene Spezialisten der TRAIN-Partner führen die Teilnehmenden in elf Modulen über 24 Monate durch die Bereiche der translationalen Forschung und Medizin. Zusätzlich fördern Aufbaumodule deren methodische und persönliche Entwicklung. Schon nach 260 Pflichtstunden, die die Weiterbildung umfasst, sind die Absolvierenden in der Lage, das Potential  neuer medizinischer Verfahren oder Produkte systematisch zu bewerten – sowohl für die medizinische Anwendung als auch die Kommerzialisierung.

Hier sind die Eckpfeiler des Programms die Entwicklung einer Produktidee sowie die Qualitätssicherung, die Vorstellung verschiedener Produktgruppen, die Produktentwicklung sowie die methodische und persönliche Entwicklung der Teilnehmer. Weitere Informationen unter www.translationsallianz.de/de/train_akademie.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


WIRTSCHAFT

 

Bei Ausbildungen ist der Mittelstand Niedersachsens vorn

In Niedersachsen und Bremen liegen mittelständische Betriebe mit ihrer Ausbildungsbereitschaft im bundesweiten Vergleich weit oben. Rund 17 Prozent der Mittelständler in beiden genannten Bundesländern bilden nach einer Studie der staatlichen Förderbank KfW junge Menschen aus. 

Spitzenreiter sind in den Jahren 2012 und 2016 Rheinland-Pfalz und das Saarland (je mit 18 Prozent). Schlusslichter sind die ostdeutschen Flächenländer Sachsen und Thüringen sowie Berlin (mit jeweils 10 Prozent).

Dem Einfallsreichtum der Firmen bei der Suche nach Auszubildenden sind keine Grenzen gesetzt - hier wirbt der Hörgerätespezialist Kind um Nachwuchs.

Continental übernimmt “Parkpocket”

Der Automobilzulieferer Continental übernimmt das Münchner Start-up “Parkpocket”. Damit verschaffe sich Continental zusätzliches Know-how bei der Gewinnung und Verarbeitung von Informationen im Bereich Smart-Home Parking, hieß es in einer Mitteilung des Unternehmens.

Parkpocket zeigt Kunden über eine App in Echtzeit, wo in der Umgebung freie Parkplätze zur Verfügung stehen und navigiert sie zu dem freien Parkplatz.


Presse Dienst Nord, Ute Micha/ Hannover Woche, Sigrid Lappe

 

Eigenheimbauer Helma steigert Gewinn

Trotz eines leichten Auftragsrückganges zeigt sich der Lehrter Eigenheimbauer Helma im ersten Halbjahr 2017 zufrieden und ist von einer „anhaltend positiven Umsatz- und Ergebnisentwicklung angetan“. Das börsenorientierte Bauunternahmen steigerte die Erlöse um 7 Prozent auf 110 Millionen Euro und den Nettogewinn um rund 10 Prozent auf 4 Millionen.

Erklärung für die Neuaufträge, die etwas niedriger waren als im Vorjahr, ist der Verkauf für zahlreiche Projekte der Tochter Helma Wohnungsbau. Erst im zweiten Halbjahr laufe es wieder an, erklärte das Unternehmen.                                Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe

 

Verkauf von Hacon an Siemens genehmigt!

 

Genehmigt wurde der Verkauf der hannoverschen Software-Firma Hacon an Siemens von den Kartellbehörden. Die beiden Unternehmen hatten ihr Vorhaben Ende April bekannt gegeben. Zur Kaufsumme bewahrten beide Seiten Stillschweigen.

Allerdings nehmen Branchenkenner an, dass Siemens einen dreistelligen Millionenbetrag für die Übernahme hingeblättert hat. Die rund 300 Hacon-Mitarbeiter entwickeln Software für die Verkehrsplanung, wie zum Beispiel das Programm „Hafas“. Es ist das Kernstück des „DB-Navigator“ und weiterer Apps.

Mit HAFAS für Google Android™ ist die mobile Fahrplanauskunft fit für alle Smartphones, die das  Betriebssystem von Google für mobile Geräte nutzen

 


Aus der Arbeitswelt

Digitalisierung verändert Arbeitsleben

22 Firmen aus Niedersachsen nehmen an einer Studie teil

Wie wirken sich Smartphone, E-Mail sowie flexible Arbeitszeiten auf die Gesundheit aus? Bund und Land wollen gemeinsam mit der AOK eine 4-jährige Studie laufen lassen, die Fragen untersucht, wie die menschliche Psyche mit den steigenden Belastungen klar kommt. Vorgesehen sind Gesundheitsvorschläge, die für die Zukunft entwickelt werden.

Denn mit der Digitalisierung verändert sich unser Arbeitsleben grundlegend und rasant – permanente Erreichbarkeit, Multitasking sowie immer komplexere Technik können den Menschen krank machen und das ist genau der Ansatz, um den drohenden Gefahren entgegenwirken zu können.

Insgesamt werden 28 000 Beschäftigte aus 22 niedersächsischen Unternehmen (wie Rossmann, Sennheiser, MHH, Nord LB) an der Studie teilnehmen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe