Hannover leuchtet

Neues Festival bringt das Licht der Welt in die dunkle Jahreszeit

In der dunklen Jahreszeit soll ein ins Leben gerufenes Festival das Licht der Welt erblicken. Und das passiert vom 14. bis 18. November, jeweils 17.30 bis 23 Uhr: Künstler aus Hannover bringen die Stadt zum Leuchten und rücken Wahrzeichen und prominente Bauten ins rechte Licht rücken.

Initiator Felix Reinhold: "Wir wollen weg vom mittelmäßigen Image der Stadt. Hannover ist toll und  das wollen wir jedem zeigen. Über zehn prominente Gebäude erstrahlen bunt, u.a. die Oper, das Stadion, das Landesmuseum, die Üstra-Zentrale, die Aegidien-Kirche, die Basilika St. Clemens (Foto rechts), das Kröpcke, das NDR-Rundfunkhaus - und witzig, der Maschseekiosk am Fackelträger ist auch dabei! Es gibt geführte Lichtrouten - zu Fuß, im Bus oder auf Segways, die Fußtoren sind allerdings ausverkauft! Es lohnt sich mit einem  Tagesticket nach dem Motto "Hopp on - Hopp off" durch die Stadt zu fahren.

Ein Netz aus grünen Laserstrahlen verbindet die Installationen, Videoinstallationen, Illuminationen, Licht-Labyrinth und aufwendige LED-Projektionen sollen die Landeshauptstadt zur Leuchte des Nordens machen. Lichtkünstler Franz Betz: "Wir machen Licht für die Menschen greifbar!" Die Veranstalter rechnen mit 200 000 Besucher.

Und der Verwaltung geht noch immer kein Licht auf - sie macht nicht mit! Ein Sprecher der Verwaltung: "Wir beteiligen uns mit dem Rathaus an der „Earth Hour", die mit dieser Veranstaltung nicht korrespondiert!

hannover-leuchtet.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche  


Leibniz-Universität präsentiert die Welt der Forschung

Die Nacht, die Wissen schafft, ist ein voller Erfolg

Der Hörsaal der juristischen, philosophischen und wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Leibniz-Universität ist am Sonnabend rappelvoll.

Alle wollen beim Science-Slam dabei sein. Weil es so voll ist, muss das Publikum, den  von Sportwissenschaftler Christoph Edeler moderierten verbalen Wissenschaftswettstreit im Stehen verfolgen.

Und der Science-Slam war nicht die einzige Veranstaltung unter den insgesamt  mehr als 200 Angeboten der Wissenschaftsnacht von 18 bis 24 Uhr, bei der es sehr eng wurde. Rund 14 000 Besucher tummelten und schoben sich von 18 Uhr bis Mitternacht durch Hörsäle und Labore der Einrichtungen der Universität am Königsworther Platz, am Welfengarten, am Schneiderberg, in Herrenhausen, Marienwerder und Garbsen. Zum ersten Mal hatte die Hochschule einen Shuttlebusservice eingerichtet, der die einzelnen Stationen ansteuerte.

Denn die Organisatoren hatten Wert darauf gelegt, daß viele Angebote auch für Kinder geeignet sind. "Wir bieten Wissenschaft zum Anfassen und zum Mitmachen", so Uni-Präsident Volker Epping.

Beim Science-Slam übernahm die Historikerin Bettina Baertz (Foto lks. XING) die erste Runde. Unter der Überschrift „Wehrmacht denn so was?" erklärte sie, warum der westdeutsche Spielfilm lange unrealistische Vorstellungen vom Zweiten Weltkrieg vermittelt hat. „Er wurde oft als so eine Art Männerausflug dargestellt. Der Deutsche Soldat musste in den Krieg ziehen, und wenn er schon einmal da war, musste er auch kämpfen", sagte sie. Es war also ein ganz ernstes Thema, aber Maertz hat es lehrreich und unterhaltsam aufgepeppt.

Und mit diesen Begriffen lässt sich auch das Fazit der gesamten Wissenschaftsnacht ziehen.

Kowember, der November der Wissenschaft, bietet noch bis 21. November ein pralles Superprogramm. Zu finden unter www.science-hannover.de und ein Videoportal mit mehr als 500 Filmen und Videotagebüchern unter www.wissen.de.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

November der Wissenschaft "KNOWember" vom 1. bis 21. November 2018

Von A wie Abenteuer Arktis über G wie Gravitationswellen bis Z wie Zukunftslabor

Ein vielfältiges Programm unter dem Titel "KNOWember" zeigt die unterschiedlichen Facetten des Hochschul- und Wissenschaftsstandortes Hannover, von A wie Abenteuer Arktis über G wie Gravitationswellen bis Z wie Zukunftslabor. Mehr als 70 Einrichtungen öffnen ihre Türen, geben Einblicke in Studium und Forschung oder diskutieren aktuelle gesellschaftliche Fragen. Viele der über 150 Veranstaltungen richten sich gezielt an Schulklassen, Kinder und Jugendliche. Die meisten der Angebote sind kostenfrei und können ohne Anmeldung besucht werden.

Eröffnet wurde der Wissensmarathon am 1. November von 18 bis 20 Uhr im Neuen Rathaus von zwei Forschenden aus Hannover, die unmittelbar an der Jahrhundertentdeckung der Gravitationswellen beteiligt waren: Prof. Karsten Danzmann (Foto links), Direktor des Max-Planck-Instituts für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut) Hannover, und Prof. Dr. Michèle Heurs (Foto rechts) nehmen uns mit auf eine (Hör-)Reise ins Universum.

Sie erklärten, was Gravitationswellen sind und zeigen, wie die Verschmelzungen von Schwarzen Löchern und Neutronensternen klingen. Oberbürgermeister Stefan Schostok freut sich auf die hochkarätigen Veranstaltungen und erklärt: „Der November der Wissenschaft zeigt, in welcher Vielfalt und Exzellenz am Hochschul- und Wissenschaftsstandort Hannover gelehrt und geforscht wird. Mein Dank gilt allen, die sich engagieren."

Zur Eröffnung "Faszination Gravitationswellen" im Neuen Rathaus

Das umfangreiche Programm steht unter www.science-hannover.de als Download zur Verfügung. Alle Veranstaltungen werden im Internet vorgestellt. Auch liegt das Programmheft in gedruckter Form in öffentlichen Einrichtungen aus. Über Twitter unter dem Hashtag #knowember können Veranstaltungstipps ausgetauscht werden. Die Initiative Wissenschaft Hannover informiert außerdem via facebook und Instagram über den November der Wissenschaft 2018. Videos rund um Forschung und Studium in Hannover sowie den neuen Trailer zum November der Wissenschaft gibt es unter: wissen.hannover.de.

Neu ist in diesem Jahr eine Veranstaltungs-App, die von der Website heruntergeladen werden kann. So können Besucher*innen auch spontan entscheiden, welche Veranstaltung sie besuchen möchten.

Mehrere Institutionen bieten einen Tag der Offenen Tür, und bei der ABI Quiz Night der FHD am 16.11. gibt es richtig was zu gewinnen.

Vier Ausstellungen begleiten knowember: Im Neuen Rathaus wartet Einstein im Bürgersaal, das Kindermuseum Zinnober freut sich auf neugierige Kinder bei dem Projekt "Platz da! Kinder machen Stadt". Um Energieversorgung geht es Museum für Energiegeschichte(n) und in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (GWLB) gibt es die "Wissenswelten".

Für die Ausstellungen werden auch Führungen für Gruppen und Schulklassen nach Anmeldung angeboten.   

Einstein zeigt im Rathaus wo es lang geht! Foto S. Lappe 

Der November der Wissenschaft ist ein Projekt der Initiative Wissenschaft Hannover. Es engagieren sich: die Leibniz Universität, die Hochschule, die Medizinische Hochschule, die Hochschule für Musik, Theater und Medien, die Stiftung Tierärztliche Hochschule, die Fachhochschule für die Wirtschaft, die Leibniz-Fachhochschule, die Kommunale Hochschule für Verwaltung in Niedersachsen, die GISMA Business School, das Studentenwerk Hannover, das Fraunhofer-Institut für Toxikologie und Experimentelle Medizin, das Geozentrum, die VolkswagenStiftung, die hannoverimpuls GmbH und die Stadt Hannover.
Der November der Wissenschaft findet alle zwei Jahre statt und wird 2018 gefördert von der Sparkasse Hannover und der VGH Versicherung. Medienpartner ist RTL Nord.

Infos: science-hanover.de

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


In den Wohnungsbau soll mehr Geld investiert werden

Drängendes Thema für die Politik bleibt der Kampf gegen die Wohnungsnot

Der Bauausschuss in Hannover hat im Rahmen der Haushaltsplanberatungen auf Initiative des Ampelbündnisses eine Aufstockung der Zuschüsse für den sozialen Wohnungsbau um weitere drei Millionen Euro in den Jahren 2019 und 2020 beschlossen.

Zudem soll künftig durchgehend eine Sozialwohnungsquote von 30 Prozent durchgesetzt werden. Bislang lag dieser Korridor bei 25 bis 30 Prozent. Verlangt wurde aber meist nur die untere Grenze.

Außerdem soll die städtische Wohnungsgesellschaft Hanova noch mehr Freiheiten beim Wohnungsbau bekommen. Gewinnrücklagen in Höhe von 9,7 Millionen Euro, von denen die Stadtkasse hatte profitieren können, sollen als Kapital im Unternehmen bleiben, damit dieses mehr Wohnungen bauen kann.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Forschung zur Quantentechnologie bekommt neues Institut

Es wird in Hannover angesiedelt

Das ist ein großer Erfolg: Ein neues Institut für Quantentechnologie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) siedelt sich nach dem Willen der Bundesregierung in der Stadt an. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages stellt für die Gründung von sechs neuen DLR-instituten insgesamt 57,4 Millionen Euro bereit, berichtet der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt. Davon werden sich drei der neuen  Institute mit der Quantentechnologie beschäftigen.

Und in Hannover soll zukünftig an der wissenschaftsorientierten Erdbeobachtung geforscht werden. Im Verbund sollen dann die Forscher mit den ebenfalls neun geplanten Quanten-Instituten in  Ulm (Kommunikation und Navigation) und Oberpfaffenhofen (Entwicklungen für künftige Galileo-Satellitengenerationen) zusammenarbeiten.

„Das neue DLR-Insitut ist für die Quantenforschung in Hannover ein weiterer wichtiger Schritt, der die herausragenden Leistungen der vergangenen Jahrzehnte krönt", betont  Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. Denn die Leibniz-Universität hat im September in der Excellenzstrategie erfolgreich die Förderung für ihr Projekt „Quantum Frontiers" als Exzellenzcluster eingeworben. In dem neuen DLR-Institut sollen diese Kompetenzen nun gebündelt werden. In der Aufbauphase forschen die Wissenschaftler*innen zunächst weiter in den bestehenden Einrichtungen. Dafür stellt das Land Niedersachsen der Leibniz Universität eine sofortige Anschubfinanzierung in Höhe von zwei Millionen Euro zur Verfügung.

Das DLR ist ein Forschungszentrum der Bundesrepublik Deutschland. Es verfügt über zahlreiche Institutsstandorte. Die Hauptverwaltung des DLR befindet sich in Köln.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Für Studenten gibt es jetzt lecker Essen bei Ikea

Befriedigender Ersatz für die Mensa der Hochschule

Seit mehr als einem halben Jahr ist die Mensa der Hochschule an der Expo-Plaza wegen eines Wasserschadens geschlossen. Im Sommer gab es einen Food-Truck für die Studenten als Ersatz. Für den Winter wurde eine Werkstatt mit Gulaschkanone eingerichtet. Das ist überhaupt nicht befriedigend, finden die Studenten.

 Jetzt ist Ikea eingesprungen, um mehr kulinarische Abwechslung zu bieten. Die Studenten können vergünstigt das Frühstücks- und Mittagsangebot von Ikea im Expo-Park nutzen. Beim Frühstück gibt es gegen Vorlage eines Studentenausweises zehn Prozent Rabatt, mittags sogar 25 Prozent. Die Mensa sollte zum Wintersemester wieder eröffnet werden, der Termin wurde aber verschoben. Aktuell hofft die Hochschule Hannover auf eine Wiedereröffnung im Februar 2019.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Europäische Kommission stellt 12 000 Gratis-Tickets für Jugendliche zur Verfügung

Die Kommission vergibt weitere 12 000 Gratis-Reisetickets an Jugendliche

Damit die jungen Menschen die Länder der EU mit einem kostenlosen Ticket bereisen können, müssen sie sich vom 29. November bis 11. Dezember bewerben. Bewerben können sich alle volljährigen EU-Bürger über das Reiseprogramm „Discover EU" für die begehrten Tickets, hieß es in einer Kommissionsmitteilung. Die Teilnehmer bekommen die Tickets für Bahn, Fähre oder Bus geschenkt. Sie gelten einen Monat, Unterkunft sowie Verpflegung müssen die Jugendlichen selbst bezahlen.

europa.eu/youth/discovereu_de

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Dazwischen – kirchliche Hilfe für junge Menschen zwischen Anfang 20 und 35 Jahren

Initiative von jungen Erwachsenen aus der Region Hannover möchte eine neue Form ausprobieren, wie Kirche auch sein kann

Einander an verschiedenen Orten begegnen, miteinander kreativ zu werden, zu reden, und auch miteinander zu beten: Viele Angebote in den Kirchen der Region Hannover richten sich an Kinder und Jugendliche, dann an Familien. Doch gerade für junge Menschen zwischen Anfang 20 und Mitte 30 Jahren, die zwischen Berufsausbildung und Familiengründung stehen, finden oftmals nichts für sie Passendes, ‘Dazwischen', so der Name des neuen Projektes, schließt diese Lücke.

„In der Weihnachtsbäckerei“ heißt es am Dienstag, 11. Dezember, im [ka:punkt], dem Treffpunkt der katholischen Kirche in der Innenstadt von Hannover. Klar: Im Advent werden Kekse gebacken. Aber an diesem Abend wird auch gemeinsam ein Tischabendmahl gefeiert. Beginn ist um 18 Uhr (Grupenstraße 8).

Zu einer „Winterwanderung" wird für Sonntag, 13. Januar, eingeladen. Es geht von Steinhude nach Wunstorf. An einzelnen Stationen auf dem Weg gibt es spirituelle Impulse, biblische Lesungen und Gebete, anschließend ein gemütliches Beisammensein. Treffpunkt ist um 13.15 Uhr am Hauptbahnhof Hannover. 

Für weitere Informationen genügt eine E-Mail an: dazwischen@kath-kirche-hannover.de genügt.

PreDiNo / HaWo


"AUGEN AUF FÜR NEBENAN!"

Tipps zum Einbruchschutz vom NSGB und der VGH 

Wenn es dunkel wird, gehen Einbrecher besonders gern auf Diebestour. „Allein das Gefühl der Unsicherheit nach einem Einbruch übersteigt häufig den materiellen Schaden. Den besten Schutz vor Einbruch bietet eine funktionierende Nachbarschaft. Achten Sie auf Ihre Nachbarn und stimmen Sie sich ab“, erklärte der Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes (NSGB), Dr. Marco Trips.

Im Rahmen der Aktion „AUGEN AUF FÜR NEBENAN“ bitten der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund, das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA) und die VGH Versicherungen Niedersachsen darum, sich mehr in der Nachbarschaft zu engagieren.

„Lassen Sie keine fremden Personen in Ihre Wohnung, verschließen Sie Fenster und Balkontüren bei Abwesenheit, lassen Sie bei längeren Abwesenheiten Ihren Briefkasten leeren und benutzen Sie Zeitschaltuhren für Ihr Licht, um einen bewohnten Eindruck zu vermitteln und verzichten Sie darauf, Urlaubsfotos in sozialen Netzwerken zu posten", so Trips.

„Zur Unterstützung dieser Aktion haben wir einen Aufkleber entwickelt, der an der Haustür oder am Briefkasten angebracht wird und signalisiert, dass hier Nachbarn gemeinsam aufpassen“, berichtete Dr. Grabosch von den VGH Versicherungen.

Die Postkarten mit den Aktionsaufklebern sind bei den an der Aktion teilnehmenden Städten und Gemeinden in den Bürgerämtern und den Geschäftsstellen der VGH Versicherungen erhältlich.


Kommt sie oder kommt sie nicht

Das elendig lange Warten auf die Piazza Italiana

Alles schon auf dem Plan: Restauration, Weinhandel und Feinkostmeile in einem, und das auch noch über zwei Etagen. Dazu eine schicke Empore im Obergeschoss – die Piazza Italiana in der Galerie Luise verspricht eine Bereicherung der Gastroszene zu werden. Das wäre für die Einkaufspassage ein schöner Anziehungspunkt, für die Innenstadt ebenso.

Ja bauen sie denn schon? Das Problem: Die Eröffnung des Millionenprojektes wurde bisher schon viermal verschoben. Vom ersten Quartal 2017 bis Mitte 2018. Passiert ist  aber noch immer nichts. Damit steht auch der Eröffnungstermin in den Sternen. Doch von einem Scheitern des Gastroprojektes mag Stefan Kalmund, Geschäftsführer bei der Galerie-Eigentümerin Accom,  nicht sprechen.  Nur so viel sei gesagt: „Die Geschwindigkeit, mit der dieses Projekt angegangen wird, stellt uns nicht zufrieden." Wie denn auch!

Nach wie vor gebe es einen bestehenden Mietvertrag mit den Betreibern der Piazza Italiana, einer Gastro-Unternehmung aus Kirchhorst  bei Isernhagen. Accom habe den Umbau der Räumlichkeiten in der  Rotunde abgeschlossen, jetzt sei der Mieter am Zug, so Kalmund: „In vier bis sechs  Wochen haben wir eine Lösung. Falls es nicht klappt, haben wir ein Alternativkonzept." Hinter der Piazza Italiana stehe aber ein erfolgreicher Unternehmer, an dem man nach wie vor glaube. Warum es allerdings nicht weitergehe, könne er jedoch auch nicht sagen.

Grundsätzlich sei man mit dem Gebäude zufrieden. „Wir schreiben  schwarze Zahlen", sagt Claus Angerer, bei Accom zuständig für das Objekt. Büroflächen und Tiefgarage seien vermietet, im Einzelhandel habe man langfristige Verträge abgeschlossen, etwa mit Roy Robson, Bree, Gisy oder Lothar John Tischkultur. Dazu gebe es noch einen Kurzzeitladen, einen sogenannten Pop-up-Store.

„Sichtbar haben wir keinen Leerstand, außer bei der Rotunde", so Angerer.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Fashion & Dance war ein großer Erfolg

Publikum und Aktive hatten viel Spaß und waren begeistert

300 Aktive aus vielen Nationen haben am Sonnabend, 27. November, in der Galerie Herrenhausen die große hannoversche Modenschau auf die Beine gestellt. Renommierte Designer wie Vivica und Philipp Bree haben sich daran beteiligt, wie auch Fashion-Startups, zahlreiche Models vom Teenager bis 60+, Tänzer/innen aus Hannover und Region sowie kreative Neu-Hannoveraner/innen, die aus ihrer Heimat geflüchtet sind.

Die Kreativen hatten sich für ihre Präsentationen passende und zündende Choreographien ausgesucht.

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, MdL, war genauso begeistert wie das Publikum über dieses gelungene interkulturelle Projekt, das vom Land Niedersachsen, der Stadt Hannover und Stiftungen gefördert wird.

Beeindruckendes  Design,  bezaubernde  Models  und  Tänzer/innen,  super  Stimmung  - das war die  zweite  „Fashion and Dance“ am 27. Oktober in dem prachtvollen Ambiente der Galerie Herrenhausen.  Gezeigt wurde eine  bunte,  durch  viele  Kulturen  beeinflusste  Mode für Frauen und Männer aller Altersklassen und aller Stilrichtungen.

Susanne Kümper und Doris Schröder-Köpf freuen sich über die gelungene Präsentation. Foto Gräfe 

Das Publikum  war begeistert von den Präsentationen - untermalt von passender Musik in spannenden Inszenierungen und  innovativer Lichtkunst – alles  „made  in  Hannover“. Die gelungene Moderation teilten  sich Daniel  J. Federico Slemties,  international  erfolgreicher Lateintänzer (Move & Style  Dance Academy) mit der Medienpädagogin  und Hochschulpastorin Dr. Simone Liedtke in der Evangelischen Studierendengemeinde  Hannover. 

Ideengeberin und Projektleiterin von F&D Hannover 2018, Susanne  Kümper,  dankte den vielen Mitwirkenden, Kreativen und Förderern für deren Einsatz.

Wer sich für  die Modelle der Designer interessiert: Das Programmblatt führte alle Teilnehmenden auch mit ihren Webseiten auf:

pb0110.com, monahomme.de, kokkon.com, prpaferina.de, waycom.de, poonamthakre.com, mill-one.eu, nikayi.com, shrutimagaaysh.com, facebook.com/theDressRehearsalPune, facebook.com/KalaDesignBoutique

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord  / Fotos: Peter Gräfe 



Schutz vor Wölfen: Zuschuss für den Bau von Zäunen

Auch Hobbyhalter von Schafen und Ziegen erhalten Hilfe
Das Land Niedersachsen unterstützt künftig auch Hobbyhalter von Schafen und Ziegen, damit ihre Tiere besser vor Wölfen geschützt sind. Das Land will bis zu 80 Prozent der Materialkosten für den Bau von Zäunen, wie das Umweltministerium mitteilte.
In Ausnahmefällen können auch Schutzmaßnahmen für Pferde und Rinder gefördert werden. „Gerade die Hobbytierhalter leisten auch einen großen Beitrag zum Erhalt der Rassen und der Vielfalt ", betonte Minister Olaf Lies (SPD).

Ute Micha, Presse Dienst Nord/ Sigrid Lappe, Hannover Woche


Geht jetzt die Hatz auf die Wölfe los?

Länder wollen Regeln für Abschuss von Wölfen

Und Niedersachsen ist mal wieder bei der Bundesinitiative dabei. Weil nach Meinung der Politik, die Vermehrung der Wölfe in Deutschland stark zugenommen hat, rufen die Bundesländer (allen voran) Niedersachsen, Brandenburg und Sachsen auf den Plan. Diese Länder verlangen einen anderen Umgang mit den Wölfen, klare Regeln für seinen Abschuss sowie ein Konzept, wie künftig mit größeren Beständen umzugehen ist. Einen entsprechender Entschließungsantrag wollen die drei Ländern in den Bundesrat einbringen, teilte das Umweltministerium in Dresden mit.

Wenn es nach dem Willen der drei Länder geht, sollte ein nationales Konzept Standards bei Herdenschutz, Schadensausgleich und beim Umgang mit auffälligen Wölfen setzen. Es sei für die Menschen und speziell für Tierhalter nicht nachvollziehbar, dass in jedem Bundesland andere Regeln angewendet oder Gesetze unterschiedlich ausgelegt werden, argumentieren sie. Ein einheitlicher Rahmen würde Entscheidungen bundesweit nachvollziehbarmachen und für mehr Rechtssicherheit sorgen - auch für die Mitarbeiter von Behörden, falls sie im Einzelfall über einen Abschuss auffälliger Wölfe entscheiden müssen.

In Sachsen behauptet man: Nahezu täglich gebe es Meldungen über Wolfssichtungen und gerissene Tiere, sagt der Umweltminister des Freistaats, Thomas Schmidt (CDU): "Auch wenn der Schutz des Wolfes ein wichtiges Anliegen ist, muss der Mensch auch weiter an erster Stelle stehen. Sicherheit geht vor Artenschutz." Schmidt erinnerte daran, dass Sachsen das erste Bundesland gewesen sei, in dem der Wolf vor gut 20 Jahren wieder heimisch wurde: "Mittlerweile ist fast die Hälfte der Landesfläche dauerhaft mit Wölfen besiedelt."

Jetzt fordern die drei Ländereine Änderung des Bundesnaturschutzgesetzes, um Spielräume des eropäischen Rechts auch in Deutschland zu nutzen. Denn hierzulande würden strengere Regeln für Ausnahmen beim Wolfsschutz gelten, als die EU vorschreibt, argumentiert man in Dresden, Potsdam und Hannover. Und so fehle im Bundesschutzgesetz die Möglichkeit für Quotenabschüsse. Sie aber würde es ermöglichen, unabhängig von aktuellen Schäden durch den Wolf gegebenenfalls eine festgelegte Anzahl von ihnen zu schießen. Die drei Antragsteller regen unter anderem an, den „Erhaltungszustand der mitteleuropäischen  Flachlandpopulation an Wölfen" jährlich neu zu bewerten. Dazu gehöre ein gemeinsames Monitoring nach gleichen Verfahren gemeinsam mit Polen. Das Erreichen eines „günstigen Erhaltungszustandes" ist aber auch für die drei Bundesländer die Voraussetzung dafür, den strengen Schutzstatus des Wolfes zu lockern. Erhaltungszustand bezieht sich auf eine Mindestzahl von Tieren, die ein Aussterben der Population in den nächsten 100 Jahren verhindert.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Anmerkung der Redaktion: Kommen diese drei Länder mit ihrem Begehren durch, dann gnade Gott den Wölfen. Darauf warten Menschen, die die Angst vor den Wölfen schüren unter anderem auch die Jäger.

Der Mensch sollten lernen, keine Abfälle in der Natur zu hinterlassen, auch nicht die Soldaten auf den Truppenübungsplätzen. Es wurde nachgewiesen, daß Kurti mit Lebensmitteln angelockt, und so immer wieder „auffällig“ wurde.

"Rotkäppchen und der böse Wolf" sollte endlich aus den Köpfen dieser Menschen verschwinden, die im Grunde genommen nichts für die Natur übrig haben.


Die Allee des Monats Oktober 2018 findet sich im Harzvorland

Allee aus Ahornbäumen ist Allee des Monats Oktober 2018 

Jeden Monat wird über die Auszeichnung "Allee des Monats" verliehen. Im Oktober wurde die Ahorn-Allee an der L 500 zwischen Ostharing und Ostlutter im Landkreis Goslar gewählt. Die Allee aus Berg- und Spitz-Ahornbäumen verläuft auf einer Länge von über fünf Kilometern zwischen Waldstücken und landwirtschaftlichen Nutzflächen. Die Bäume weisen zum Teil ein erhebliches Alter von mehr als 100 Jahren auf. Dies ist ungewöhnlich, da in den Jahren von 1950 bis 1970 viele Straßen ausgebaut und Alleen gefällt wurden - Glück gehabt!

Alte Alleebäume findet man daher eher in Parks, Gärten oder an anderen nicht klassifizierten Wegen. Die Allee zwischen Ostharing und Ostlutter zeichnet sich zudem durch ihre Geschlossenheit, ihre Homogenität und ihre landschaftsprägende Wirkung aus. Gleichzeig hat die Baumart Bergahorn ihren Verbreitungsschwerpunkt im Hügelland des Harzes, sodass hier ein schönes Gesamtbild mit einer für die Region typischen Allee entsteht.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche. Fotos: M. Peters/NHB


Naturwunder 2018 ist die Meller Blumenwiese

Die Meller Blumenwiese ist zu Deutschlands Naturwunder 2018 gewählt worden

Eine 600 Quadratmeter große Blumenwiese, die dem Insektenschutz dient, hat diese Auszeichnung bekommen. Über 37 Prozent von knapp 20 000 Stimmen entfielen bei einer Wahl des Nationalpark- und Reservat-Dachverbandes Europarc Deutschland und der Heinz-Sielmann-Stiftung auf die "Gnadenhof Blühwiese Blumiges Melle " (Kreis Osnabrück) des Natur- und Geoparks „Terra vita“.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Moor erleben mit der Uchter Moorbahn

Mit der Moorbahn durch das Moor zum Informationszentrum

Mit einer Gesamtlänge von mehr als zehn Kilometern verfügt die Moorbahn mit einer Spurbreite von 600 mm im Großen Uchter Moor über das längste Streckennetz ähnlicher Bahnen in Niedersachsen. Der Fahrgast fährt mit der Bahn durch das 3263 Hektar große Naturschutzgebiet und lernt das Moor auf der etwa zweistündigen Fahrt einmal anders kennen.

Entlang eines Erlebnispfades sind 13 Stationen eingerichtet, wo sich die Besucher über Moor, Torf, Fauna, Flora und Naturschutz informieren können. Start ist der Bahnhof in Essern (immer sonntags bis Oktober). Hier befindet sich auch das Informationszentrum „Tor zum Moor“. 

Als archäologische Sensation hat das „Große Uchter Moor“ nach ca. 2650 Jahren die bislang älteste Moorleiche Nordwestdeutschlands, nämlich "Moora", frei gegeben. 

Informationen: Tel. 05777 961385 oder 05763 18338 sowie uchte-online.de


Nikolausfahrten mit der Museums-Eisenbahn in Bruchhausen-Vilsen

An allen vier Adventswochenenden von Bruchhausen-Vilsen nach Asendorf und zurück

Der Deutsche Eisenbahnverein bietet an allen vier Adventswochenenden Nikolausfahrten im Dampfzug, auf der Strecke Bruchhausen-Vilsen nach Asendorf, an. Auch Nikolaus fährt mit, um den Kindern eine kleine Überraschung zu bringen. Alle Züge führen einen Wagen für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste mit. Die Züge sind außerdem beheizt und nach Möglichkeit bewirtschaftet. Vor der Fahrt bietet sich die Möglichkeit, im Bücherladen zu stöbern und auf dem Güterboden einen Kakao oder Glühwein zu trinken.

Fahrkarten inkl. Reservierung (freie Platzwahl in den reservierten Wagen) gibt es im TourismusService Bruchhausen-Vilsen über nordwest-ticket.de unter 0421/36 36 36 sowie an allen Vorverkaufsstellen von Nordwest-Ticket.

Die Preise: Erwachsene  13,50, Kinder (6-14 Jahre)  8,50, Kinder (bis 5 Jahre)  1,50 €, Familienfahrkarte  30,50 € (2 Erwachsene und eigene Kinder von 6-14 Jahren). Gutscheine/Fahrkarten für verschiedene Veranstaltungen sind unter kundenbetreuung@museumseisenbahn.de erhältlich.

Ein Tipp: Für die Weihnachtsfeier kann man in den Nikolauszügen einen Waggon reservieren, um mit der Familie, der Firma oder dem Verein zur Weihnachtsfeier in ein Lokal links oder rechts der Bahnstrecke zu fahren. museumseisenbahn.de

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha Presse Dienst Nord


Bürgerstiftung startet Spenden-Aktion zum Tag der Stiftungen

Brotkörbchen: nehmen. geben. helfen

„Es ist ganz leicht, Gutes zu tun,“ darüber sind sich Dorothea Jäger (Bürgerstiftung Hannover), Kirsten Jordan (DEHOGA) und Christian Stöver (Restaurant bell’Arte) einig. Gemeinsam mit weiteren teilnehmenden Gastronomen stellten sie die Spenden-Aktion „Brotkörbchen“ vor, die am 1. Oktober, dem Tag der Stiftun­gen, startet.

Viele Restaurants reichen zum Essen kostenlos Brot. In jedem Brotkörbchen der teilnehmenden Häuser stecken ein Fähnchen, eine Brottüte und eine Information zur Aktion mit der Bitte um eine kleine Spende. „Jeder Euro ist wertvoll.“ betont Vorstandsvorsitzende Jäger, „denn mit den Spenden unterstützen wir zwei soziale Projekte in Hannover.“

Der Mittagstisch im NaDu-Kinderhaus im Sahlkamp macht Kindern Appetit auf selbst zubereitete, ausgewogene Mahlzeiten in der Gemeinschaft. Der Mittagstisch für Senioren in der Beratungs- und Begegnungsstätte der AWO in der Nordstadt bringt Senioren mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund an einen Tisch.

Vordere Reihe v. l. n. r.: Ute Wrede (Inklusives Kulturcafé Anna Blume), Ulrike Hornig (Hotel Auszeit), Verena Schindler (11A), Martina Hennig (Crowne Plaza Hotel Schweizerhof), Chi Trung Khuu (LieblingsBar), Mirja Bullerdieck (Hotel Bullerdieck), Britta Mönckedieck (Altes Jagdhaus), Bahne Zander (Zwischenzeit und Hotel Schlafgut im Werkhof), Christian Stöver (bell’Arte), Daniel Mahler (Crowne Plaza Hotel Schweizerhof), hintere Reihe v. l. n. r.: Dorothea Jäger (Bürgerstiftung Hannover), Kirsten Jordan (DEHOGA), Axel Peper (Hotel Plaza Hannover), Alexander Rüter (Brunnenhof und Café Centrale im Central Hotel Kaiserhof), Peter Dührkoop (Pier 51), Joachim Stern (Altes Jagdhaus). Foto: Bürgerstiftung Hannover

Der Gastgewerbeverband DEHOGA warb bei seinen Mitgliedern für die Teilnahme. Mit Erfolg: 29 Restaurants und Hotels in der Stadt und in der Region sind bereits dabei.

Die Initiative richtet sich an alle Gastronomen, die kostenlos Brot servieren und sich sozial engagieren möchten. Und natürlich an spendierfreudige Gäste, die gerne auch einen Euro oder mehr in der Brottüte hinterlegen dürfen. Übrigens: Ab 10 Euro stellt die Bürgerstiftung Hannover eine Spendenquittung aus.

Das Trinkgeld für den Service sollen die Spenden jedoch auf keinen Fall schmälern: Es sei wichtig, daß auch die Mitarbeiter hinter der Idee stehen und dass die Gäste ihren Einsatz würdigen – für den Gast und für unsere Spenden-Aktion“. 

Projekt: Für einen Abend die Demenz vergessen

Ein wichtiges Projekt: „Für einen Abend die Demenz vergessen“

Die Band Klang und Leben weckt Erinnerungen und bringt Lebensfreude zurück: Ein kostenloses Konzertereignis für alle Generationen mit und ohne Demenz.

Was die Musiker Oliver Perau (Juliano Rossi und Terry Hoax), Peter Jordan (Running Wild), Karsten Kniep (Terry Hoax), Jens Eckhoff (Wir sind Helden), Andreas Meyer und Initiator Graziano Zampolin auf die Beine stellen, ist in Deutschland einzigartig.

Klang und Leben – Band © Klang und Leben e.V. 

"Für einen Abend die Demenz vergessen". Nächster Auftritt: 14. November, 18 Uhr, in der Städtischen Galerie in Lehrte.

Anmeldung unter der Tel. 0511 616-23668 oder per E-Mail an hoerregion@region-hannover.de, für das Konzert in Lehrte unter Tel. 05132 86282 oder -43,-42,-41). Weitere Informationen über Klang und Leben unter klangundleben.org

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Niedersachsens Tourismusbranche boomt

Im ersten Halbjahr 2018 hat Niedersachsens Tourismusbranche tüchtig zugelegt

Die Übernachtungszahlen stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,6 Prozent auf knapp 19,7 Millionen, teilte das Landesamt für Statistik mit. Dabei war die Nordseeküste weiterhin die Region mit den meisten Übernachtungen (3.274 Millionen). Leichte Zuwächse verzeichneten die Lüneburger Heide (2.815 Millionen), die Region Hannover-Hildesheim (2.240) und der Harz (2.051 Millionen).

 

Wird gewürdigt: Niedersachsen hat viel zu bieten - und das zu jeder Jahreszeit!

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Moia vergrößert das Einsatzgebiet in Hannover

Langsam aber sicher vergrößert der Fahrgastdienst Moia in Hannover seinen Radius

Die VW-Tochter teilte mit, daß ab sofort das Geschäftsgebiet um die Stadtteile Döhren-Wülfel, Kirchrode und Anderten erweitert wird. Eingebunden seien auch das Messeglände, die TUI-Arena und der Tiergarten. Das Gebiet, das Moia in Hannover  bedient,  vergrößert sich von 24 auf nun 112 Quadratkilometer.

Moia funktioniert wie ein Sammeltaxi. Der Fahrgastdienst ist nicht über das Telefon zu kontaktieren, sondern kann nur mit einer App bestellt werden. Und mit dieser wählt man den Einstiegsort und das Ziel auf einer Karte aus. Sekunden später erfährt der potentielle Mitfahrer, wann man wo abgeholt werden kann. In Hannover hatte Volkswagen eine Testphase mit anfangs 20 Wagen an den Start gebracht, mittlerweile sind 55 T6-Kleinbusse unterwegs. Der Taxi- und Mietwagenverband sieht die Aktivität von Moia mit Sorge, weil er natürlich hier Kundenverluste befürchtet.

Ute MIcha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Klimaschutzagentur bietet Solar-Checks und Infos zum Klimaschutz

Die Klimaschutzagentur der Region bietet kostenlos Checks und Informationen

Die Klimaschutzagentur Region Hannover bietet regionsweite Beratungsaktionen für Solarenergie an - den Solar-Check. Die Energieberater sind unabhängig und informieren Hausbesitzer über die eventuelle Anschaffung einer Solarwärme- oder Photovoltaikanlage.

Auch Eigentümern von Ein- oder Mehrfamilienhäusern ist es möglich, sich für eine kostenlose Solarenergieberatung unter der Telefonnummer (0511) 22 00 22 88 anzumelden. Der Energieberater schaut sich u.a. den Dachzustand und- schräge, Verschattung, vorhandene Heizungsanlage und Anschlussmöglichkeiten sowie den aktuellen Strom- und Wärmeverbrauch an.

 Infos und Tipps zum Klimaschutz

Die Bewohner der Region Hannover erfahren bei kostenlosen Beratungen im Rahmen des "Strom-Effizienz-Check" wie man mit einfachen Mitteln Geld sparen kann. Einkommensschwache Haushalte stehen im Fokus des Bundesprojekts "Stromspar-Check Kommunal". Bei der Initiative "Die Plus-Sparer" gibt es kostenlosen Rat per Telefon oder Internet-Chat zum Kauf von Elektro-Großgeräten und zu energieeffizienter Beleuchtung.

Auch zum Thema Windenergie hält die Agentur regional angepasste Informationsmaterialien bereit.

Das Info-Team der Klimaschutzagentur bietet kostenlose Erstberatung zu allen Klimaschutzthemen sowie zu Fördermitteln. Telefonisch sind die Kolleginnen und Kollegen montags und donnerstags von 9-17 Uhr unter 0511 220022-20 zu erreichen oder per E-Mail an beratung@klimaschutzagentur.de.

Im ServicePoint Klimaschutz in der hannoverschen Innenstadt werden Orientierungsberatungen angeboten.

Für Hausbesitzer

Egal ob Ein- oder Mehrfamilienhaus, ob 20 oder 100 Jahre alt, aus fast jedem Gebäude lässt sich ein Energiesparmodell machen. Insbesondere in der Klimaschutzregion Hannover sind die Voraussetzungen gut: Zahlreiche Beratungsangebote und Förderprogramme helfen weiter. Die gemeinnützige Klimaschutzagentur bietet Hausbesitzern und denen, die es werden wollen, kostenlose Beratungen rund um die energieeffiziente Gebäudesanierung an: Die Energieberatung, die Heizungsvisite, die Hauskaufberatung und den Solar-Check. Bei dem Beratungsangebot Wohnen mit Plus werden neben Energieeffizienz auch die Themen Sicherheit und Barrierefreiheit aufgegriffen.

Kostenlose und unabhängige Beratung der Klimaschutzagentur Region Hannover telefonisch unter 0511 220022-88 oder online. 

Auch Unternehmen können sich beraten lassen mit „e.coBizz“, der Energieeffizienz für Unternehmen. Neben Informationen zum Energiemanagement werden auch passende Förderprogramme vorgestellt, bei Fachforen werden aktuelle Techniktrends, Innovationen und „Beste Beispiele“ vorgestellt.

Träger des e.coBizz-Angebots ist neben der Klimaschutzagentur der enercity-Fonds proKlima. Unterstützt wird es von der Wirtschaftsförderung der Region Hannover. Kooperationspartner sind die Handwerkskammer sowie die Industrie- und Handelskammer Hannover.

www.klimaschutzagentur.de 

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Mit der Rikscha auf Stadtreise gehen

Hannoversche Kirchengemeinde bietet Fahrten mit „Gemeinsam-Mobil“ an

Pastorin Kerstin Häusler bremst sanft und das schnittige Gefährt kommt vor dem Gemeindehaus der St. Martinskirche zum Stehen. Helga Ribinski strahlt. „Es war einfach wunderschön, einmal um den Maschsee zu fahren. Pastorin Häusler hatte der 83-Jährigen, die seit Jahrzehnten in der Gemeinde aktiv ist, zum Geburtstag eine Rikschafahrt geschenkt. Und es sollte der Maschsee sein, den sie seit zehn Jahren nicht mehr besuchen geschweige denn umrunden konnte.

Gut sichtbar prangt das Logo „Gemeinsam-Mobil“ an der Rückwand der Fahrradrikscha. Foto: Sabine Dörfel 

Vor einem Jahr erwarb die Gemeinde eine Fahrradrikscha um besonders älteren und  mobilitätseingeschränkten Menschen dieses Angebot machen. Als „Gemeinsam-Mobil“ soll es Menschen generationenübergreifend verbinden, außerdem sei es „ein Beitrag zu nachhaltiger Mobilität, mit dem die Gemeinde auch Präsenz im Stadtteil Linden zeigen kann“, sagt Projektinitiatorin Magdalena Kern. Das mit einem kleinen Elektromotor ausgestattete Gefährt soll aber nicht nur älteren Menschen mehr Mobilität und Teilhabe ermöglichen, auch ein Brautpaar ließ sich damit schon zur Kirche kutschieren. Das kleine ehrenamtliche Fahrerteam ist noch erweiterungsfähig. Und andere hannoversche Gemeinden könnten sie ausleihen und eine Mitarbeit in dem Projekt sei auch nicht an eine Kirchenmitgliedschaft gebunden, fügt die Pastorin hinzu.

„Wir schulen interessierte Fahrer gerne“, sagt Häusler.  Auch wenn sich die Kirchengemeinde über eine Spende freut, bietet sie die Rikschafahrt für private Zwecke kostenlos an. Info: Pastorin Kerstin Häusler, Telefon 0511-9245332, E-Mail: kg.martin.hannover@evlka.de

 Sabine Dörfel / Sigrid Lappe


„Europa – Vielfältige Geschichte – gemeinsame Identität?“

Ausgabe des Forschungsmagazins der Leibniz Universität zum Thema Europa

Das Unimagazin zeigt einen Ausschnitt aus der Vielfalt, die Europa ausmacht -  aber auch die aktuellen Herausforderungen: „In Vielfalt geeint“ lautet das Motto der Europäischen Union seit 17 Jahren. Es geht auf die Ursprungsidee eines friedlichen Europas zurück, in dem sich die EuropäerInnen nach zwei Weltkriegen zusammengeschlossen haben, um sich gemeinsam für Frieden und Wohlstand einzusetzen. Europa soll ein Kontinent sein, in dem die verschiedenen Kulturen, Traditionen und Sprachen als Bereicherung empfunden werden.

Die Beiträge beschäftigen sich mit der Vielfalt und den Herausforderungen, denen sich nicht nur Europa stellen muß, beginnend mit dem Brexit – dem Austritt Großbritanniens aus der EU. Auch steht im Fokus, wie sich die Euro-Skepsis der Briten im Laufe der Jahre entwickelt hat. Ein weiterer Brennpunkt ist das Verhältnis zwischen Europa und den USA nach der Wahl von Donald Trump – hier stehen Ursachen und mögliche Folgen zur Debatte.

Auch der Blick auf die Beziehungen zwischen Hannover und London im 17. Jahrhundert, die Europäische Stadt als historisches Erbe sowie das Europäische Jahr des Kulturerbes 2018 verdeutlichen, wie wichtig es ist, bei zukünftigen Entwicklungen die Historie Europas mit einzubeziehen.

Dann rücken geschichtliche Bezüge in den Mittelpunkt: Peter Antes vom Institut für Religionswissenschaft zeigt auf, daß keine der großen Religionen in Europa entstanden ist, sondern daß sie ihre Wurzeln in Asien haben. Sein Beitrag ist ein vehementer Aufruf zu Toleranz und Dialogbereitschaft.

Auch Aspekte politischer Entscheidungen wie etwa die digitale Strategie der EU oder die Entwicklung der Zinssätze in den Euroländern zeigt das Forschungsmagazin auf.

Die Beiträge auch online unter uni-hannover/universitaet/aktuelles/veroeffentlichungen