INFORMATION + HILFE


Engagement bei Bewältigung der Corona-Krise

SoVD startet Aktion „Helfende Hände“ in Niedersachsen

Der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen startet die Aktion „Helfende Hände“ und engagiert sich so bei der Bewältigung der Corona-Krise. Egal ob Einkaufhilfe, „Wohlfühlanrufe“ oder Unterstützung im Alltag – zahlreiche SoVD-Ehrenamtliche zeigen, dass Niedersachsens größter Sozialverband sich auch in schwierigen Zeiten um diejenigen kümmert, die Hilfe benötigen und sich so für andere stark macht.

In ganz Niedersachsen sind die „Helfenden Hände“ des SoVD unterwegs. Foto: Martin Bargiel

„Da die derzeitige Situation dafür sorgt, dass wir weitestgehend auf persönliche Kontakte verzichten müssen, wird auch unsere Arbeit vor Ort auf den Kopf gestellt“, sagt SoVD-Landesvorsitzender Bernhard Sackarendt. „Mit unserer niedersachsenweiten Aktion ‚Helfende Hände‘ zeigen wir aber, dass uns auch das Corona-Virus nicht davon abhält, für andere da zu sein und sie zu unterstützen.“ Deshalb hat der SoVD eine Aktionsfibel entwickelt, die allen Ehrenamtlichen und Interessierten Tipps und Anregungen für ihr Engagement gibt. In ganz Niedersachsen haben sich bereits Initiativen gegründet, die zum Beispiel für Seniorinnen und Senioren Einkäufe erledigen, Atemschutzmasken nähen und diese an Arztpraxen spenden oder auch mit „Wohlfühlanrufen“ gegen die Einsamkeit kämpfen.

Mehr Informationen zu den „Helfenden Händen“ unter sovd-helfendehaende.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord 


Antworten auf Fragen rund um das Thema Pflege

Notruf-Telefon des SoVD bietet Hilfe rund um das Thema Pflege

Gerade während der Corona-Krise gibt es zahlreiche Fragen rund um das Thema Pflege. Deshalb steht der Sozialverband Deutschland (SoVD) in Niedersachsen nicht nur in seinen rund 60 Beratungszentren im Land, sondern auch über das PflegeNotruftelefon unter der Servicenummer 0180 2000872 bei Fragen zur Seite und gibt nützliche Tipps und Hilfestellungen. Birgit Vahldiek vom SoVD-Landesverband Niedersachsen e.V. beantwortet am PflegeNotruftelefon montags bis freitags zwischen 9 und 13 Uhr alle Fragen zum Thema Pflege. Darüber hinaus ist ein Anrufbeantworter geschaltet. Betroffene werden zeitnah zurückgerufen. Der Anruf kostet sechs Cent. Nicht nur Pflegebedürftige, sondern auch Angehörige und Pflegekräfte nutzen das Angebot des SoVD. Sie erfahren von Vahldiek, welche Hilfen ihnen zustehen und welche Lösungswege es bei Konflikten geben kann. „Die Möglichkeit, Probleme erst mit einer dritten Person besprechen zu können, entlastet viele Betroffene“, sagt Vahldiek, die außerdem Leiterin der Abteilung Sozialpolitik ist. Das sei besonders in der derzeitigen Situation besonders wichtig, da es viele offene Fragen und auch Unsicherheiten gebe. Das Pflege-Notruftelefon ist schon seit 1999 eine neutrale und von Behörden unabhängige Anlaufstelle für Hilfesuchende. Alle Anrufe werden vertraulich und anonym behandelt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Wohnen Sie Zuhause!

Telefonberatung zu Pflege und barrierefreiem Wohnen
Region bietet Unterstützung für ältere Menschen und ihre Angehörigen an

Wie beantrage ich einen Pflegegrad, und wann gibt es Unterstützung zur Finanzierung der Pflege? Auch in der Corona-Krise gibt es bei Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen viele offene Fragen. Die drei Senioren- und Pflegestützpunkte der Region Hannover bieten montags bis freitags von 8.15 bis 12 Uhr, montags von 13 bis 16 Uhr sowie donnerstags von 15 bis 17 Uhr telefonische Beratungen an.
Auch der Wohnberater der Region Hannover, Theo Piltz, ist telefonisch erreichbar. Der Experte beantwortet Seniorinnen und Senioren, pflegenden Angehörigen und Menschen mit körperlichen Einschränkungen alle Fragen zum Thema sicheres und selbstständiges Wohnen zu Hause und gibt Tipps zur Planung, Umsetzung und Finanzierung von Umbaumaßnahmen.
Senioren- und Pflegestützpunkt Burgdorfer Land, Tel. (0511) 700 201-16
E-Mail : SPN.BurgdorferLand@region-hannover.de
Senioren- und Pflegestützpunkt Unteres Leinetal, Tel. (0511) 700 201-14
E-Mail: SPN.UnteresLeinetal@region-hannover.de
Senioren- und Pflegestützpunkt Calenberger Land, Tel. (0511) 700 201-18
E-Mail: SPN.CalenbergerLand@region-hannover.de

Wohnberatung der Region Hannover, Theo Piltz, Tel.: (0511) 616 22 507
E-Mail: 
wohnberatung@region-hannover.de

Region/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

28.03.2020


Hotlines geschaltet: Ersatzkassen bieten Rat zum Coronavirus

vdek-Landesvertretung ruft Versicherte auf, Informationsmöglichkeiten zu nutzen

Wie kann ich mich vor dem Coronavirus schützen, wer wird getestet und darf man mit einer Erkältung überhaupt noch zum Arzt gehen? Im Zuge der besonderen Gefährdungssituation durch das Coronavirus SARS-CoV-2 sind viele Menschen verständlicherweise verunsichert und suchen Rat. Der Verband der Ersatzkassen (vdek) weist deshalb darauf hin, dass seine Mitgliedskassen Informationen und Beratung durch spezielle Hotlines anbieten:

Techniker Krankenkasse (TK): 040 - 46 06 61 91 60 (für TK-Versicherte), DAK : 040 - 325 325 800 (für DAK-Gesundheit-Versicherte), Kaufmännische Krankenkasse - KKH: 089 - 95 00 84 188 (für KKH-Versicherte) und BARMER: 0800 - 84 84 111 (für alle Ratsuchenden).

Die vdek-Landesvertretung ruft die Versicherten auf, Informationsmöglichkeiten zu nutzen und die laufenden Veröffentlichungen und Empfehlungen der Behörden unbedingt zu beachten.

Ute Micha, PreDiNord/Sigrid Lappe, HaWo


Sorgentelefon jetzt auch mehrsprachig

SPD-Sorgentelefon zur Corona-Pandemie in zehn Sprachen

Neu ist: Als erstes Sorgentelefon landesweit ist der Service der hannoverschen SPD mehrsprachig verfügbar. Es bietet Hilfe in über zehn Sprachen an, u. a. Türkisch, Serbokroatisch, Russisch und Farsi.  „Derzeit gibt es sehr viele Informationen, die oft nicht einfach zu verstehen sind. Wir wollen dabei unterstützen, Barrieren abzubauen, die das Verständnis erschweren“, sagt Ulrike Strauch (Foto SPD), die mit Adis Ahmetovic die hannoversche SPD führt. 

Das Sorgentelefon der hannoverschen SPD ist seit dem 20. März 2020 täglich von 10 Uhr bis 20 Uhr unter 0511/1674 243 und 0511/1674 245 erreichbar.

SPD/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

20.04.2020


Kassenärztlichen Bereitschaftsdienst nur in dringenden Fällen anrufen

Sie brauchen ärztliche Hilfe außerhalb der Praxisöffnungszeiten?

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) weist ausdrücklich darauf hin, dass die Mitarbeiter*innen am Telefon des kassenärztlichen Bereitschaftsdienstes unter der Telefonnummer 116117 nicht für allgemeine Fragen zum Corona-Virus zuständig sind und diese auch nicht beantworten können.

Die Telefonleitungen werden zurzeit von Anrufern blockiert, die Fragen rund um das Thema „Corona“ haben. So hängen Bürger*innen, die tatsächlich ärztliche Hilfe suchen, in langen Warteschlangen in der Telefonschleife.

Wann rufen Sie die Tel.116117 an? Bei einer Erkrankung, mit der Sie normalerweise einen niedergelassenen Arzt in der Praxis aufsuchen würden und wenn die Behandlung aus medizinischen Gründen nicht bis zum nächsten Tag warten kann. Die KVN bittet die Bevölkerung deshalb dringend, vor dem Anruf der 116117 zu überlegen, ob eine ärztliche Behandlung unbedingt am Wochenende oder abends und in der Nacht erfolgen muss oder vielleicht doch bis zur Öffnung der Praxen am kommenden Tag Zeit hat. Allgemeine Fragen zum Corona-Virus können grundsätzlich nicht beantwortet werden.


Bürgertelefone zur Corona-Information

Vier öffentliche Informationszentren klären auf

Bürgertelefon der Region, des Landesgesundheitsamtes, der Unabhängigen Patientenberatung und des Bundesgesundheitsministeriums.

Das Bürgertelefon der Region Hannover wird in dieser Woche noch mindestens bis Freitag, 13. März, geschaltet sein. Unter der Nummer 0800/7313131 können Bürger*innen jeweils von 8 bis 18 Uhr ihre Fragen stellen.  

Das Landesgesundheitsamt bietet unter der Nummer 0511/4505555 ebenfalls ein Bürgertelefon an, das von montags bis donnerstags von 8 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr sowie freitags von 8 bis 12 Uhr besetzt ist.

Weitere Informationen bekommen Sie auch unter der kostenfreien Nummer der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland unter 0800/0117722 und vom Bürgertelefon des Bundesgesundheitsministeriums unter 030/346465100.

Informationen auch im Internet unter: niedersachsen/Coronavirus

Region/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Telefonberatung für Eltern, Kinder und Jugendliche

Krise und Co.: Region bietet Unterstützung für Familien an

Wie lässt sich jetzt der familiäre Alltag meistern? Wie können wir uns gegenseitig unterstützen, Spannungen abbauen und Konflikte lösen? Wie können wir kindgerecht über die Coronakrise reden? Auch in diesen angespannten Zeiten gibt es Beratungsbedarf zum Zusammenleben in der Familie, zu Erziehungsfragen, zu Konflikten oder emotionalen Problemen.  

Die Familien- und Erziehungsberatungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche der Region Hannover bieten montags bis donnerstags von 9 bis 16.30 Uhr und freitags von 9 bis 12.30 Uhr telefonische Beratungen an. Sollten die Berater*innen im Gespräch sein, kann man einen Telefontermin vereinbaren. Persönliche Beratungsgespräche werden aufgrund der aktuellen Situation derzeit nicht angeboten.

Familien- und Erziehungsberatungsstelle Neustadt, Tel: 0511-6162 6300, E-Mail: FEB.Neustadt@region-hannover.de; Familien- und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg, Tel. 0511-6162 3630,  E-Mail: FEB.Ronnenberg@region-hannover.de; Familien- und Erziehungsberatungsstelle Burgdorf, Tel.  0511-6162 1590, E-Mail: FEB.Burgdorf.@region-hannover.de

Region/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Wie erkläre ich meinen Kindern die Corona-Krise?

Das Netzwerk Familienberatung unterstützt beim Umgang mit der Situation

Enges Zusammenleben, emotionaler Stress, wirtschaftliche Sorgen: Die Corona-Krise ist auch für das familiäre Miteinander eine besondere Belastung. Die Beratungsstellen im Netzwerk Familienberatung geben Tipps, wie der Alltag zwischen Homeoffice und Kinderbetreuung trotzdem konfliktfrei gelingen kann.

Kinder stellen sich in der aktuellen Situation viele Fragen: Was ist da los mit den Erwachsenen? Warum verhalten sich alle so seltsam? Habe ich etwas falsch gemacht? „Schon Kleinkinder haben ein sehr feines Gespür für Veränderungen und Anspannung innerhalb der Familie“, erklärt Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Sebastian Uhlig. Der Experte rät: „Eltern sollten über das Virus und die daraus folgenden Einschränkungen des Alltags unbedingt mit ihren Kindern sprechen. Entlastung geschieht oftmals durch Aufklärung.“
Den Nachwuchs teilhaben lassen ohne zu überfordern oder Angst zu machen – eine echte Herausforderung. Als Hilfestellung hat das Netzwerk Familienberatung unter 
hannover/netzwerkfamilienberatung eine kurze Vorlesegeschichte von Prof. Dr. Björn Enno Hermans bereitgestellt. Sie eignet sich gut, um Kindern im Kita- und Kindergartenalter die Lage zu erklären. Für Kinder im Grundschulalter empfehlen die Beratungsstellen einen Trickfilm der Stadt Wien. Dieser lässt sich auf YouTube über die Suche „Das Coronavirus Kindern einfach erklärt“ aufrufen.
Betroffene Eltern können sich mit ihren Fragen per Mail an netzwerkfamilienberatung@region-hannover.de wenden. Zum Netzwerk Familienberatung gehören neben den Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche der Region Hannover auch die Jugend- und Familienberatung der Landeshauptstadt sowie Beratungsstellen freier Träger. Die Kontaktdaten aller Einrichtungen für eine telefonische Beratung sind ebenfalls unter hannover/netzwerkfamilienberatung
 gelistet.

Region/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo

25.03.2020


Wer möchte einsame Senioren besuchen?

Bürgerstiftung sucht Interessierte für ehrenamtlichen Besuchsdienst

Die Bürgerstiftung Hannover bietet ab April wieder eine kostenlose Schulung für Ehrenamtliche an, die regelmäßig einen einsamen älteren Menschen in einer Wohn­­einrich­tung besuchen möchten.

Gesucht werden insbesondere ältere Menschen, die einen wöchent­lichen Besuch von 1-2 Stunden zuverlässig in ihren Alltag integrieren können. Gute Deutschkenntnisse und ein selbstverständlicher Umgang mit Beein­träch­tigungen sind not­wendig, ein längerfristiges Engagement ist erwünscht.

Die Schulung findet ab dem 21. April an fünf Dienstagnachmittagen statt. Erfahrene Mitarbeiter aus dem Bereich Senioren­arbeit bereiten die zukünftigen Besuchspatenauf ihre Aufgabe vor.

Die Bürgerstiftung vermittelt den Kontakt zu Heimen für einen möglichst wohnortnahen Ein­satz der Ehrenamtlichen. Sie bietet außer­dem Beratung und Begleitung sowie regel­mäßige Treffen an. Aufwände werden im Rahmen der Ehrenamtspauschale erstattet.

Das Projekt „ZwischenMensch­lich – Paten für Senioren“ der Bürgerstiftung gibt es seit 2017. Rund 40 Senioren haben inzwischen regelmäßig Paten­besuch und damit mehr Abwechslung und Lebensfreude in ihrem Alltag. Und es könnten noch viel mehr sein, denn der Bedarf ist groß für diese verantwortungsvolle und sinnstiftende Aufgabe. Informationen unter buergerstiftung-hannover.

Bürgerstiftung/Ute Micha PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Ambulanter Hospizdienst sucht Ehrenamtliche

Hospizdienst Luise lädt Interessessierte zu einem Befähigungskursus ein

Der Ambulante Hospizdienst Luise sucht ehrenamtliche Mitarbeiter und lädt Interessenten zu zehn wöchentlichen Kursabenden ein, die jeweils mittwochs von 18 bis 21.15 Uhr stattfinden. Veranstaltungsort ist der Seminarraum im Hospiz Luise, Brakestraße in Hannover-Kirchrode. Weitere Informationen gibt Anja Bohlen-Bruchmann, Leiterin des Ambulanten Hospizdienstes, unter Telefon 0511/52487630. 

Eine Aufgabe: Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten. Foto Hospizdienst Luise 

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Pflegeeltern gesucht / Termin erfragen

Informationsabend Zukunft braucht Familie – Leben mit Pflegekindern

Die Pflegekinderdienste der Region Hannover, der Stadt Laatzen und Langenhagen suchen regelmäßig gemeinsam Pflegeeltern für Kinder, die nicht in ihren Familien aufwachsen können. Derzeit leben im Zuständigkeitsbereich der Region Hannover als Jugendhilfeträgerin über 350 Kinder in Pflegefamilien – auf Dauer oder vorübergehend.

Interessierte sind am Sonnabend, 28. April, 18 Uhr, im Haus der Jugend, Langenfortherplatz 1, Langenhagen eingeladen, um sich über die Voraussetzungen und Aufgaben einer Pflegefamilie zu informieren.
Aktuell suchen die Pflegekinderdienste insbesondere Familien mit pflegerischen bzw. pädagogischen Kenntnissen für Kinder mit besonderen Bedarfen sowie Familien, die bereit sind, ältere Kinder oder Geschwisterkinder bei sich aufzunehmen.
Der Pflegekinderdienst der Region Hannover stellt vor, aus welchen Gründen Kinder in eine Pflegefamilie kommen, welche Rechte und Pflichten Pflegeeltern haben und wie sie vom Jugendamt unterstützt werden. Außerdem wird besprochen, wie sich das Leben mit Pflegekindern verändert, wie Besuchskontakte mit den leiblichen Eltern geregelt sind und für welche Kinder Pflegeeltern gesucht werden.

Weitere Infoabende im Jahr 2020:
Donnerstag, 9. Juli, 18 Uhr, Hildesheimer Str. 267, Hannover
Donnerstag, 8. Oktober, 19 Uhr, Stadthaus, Marktplatz 2, Laatzen

Die Teilnahme ist jeweils unverbindlich und kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Weitere Auskünfte erteilt der Pflegekinderdienst der Region Hannover unter Telefon (0511) 616-22129, E-Mail: Pflegekinder@Region-Hannover.de.


Das SoVD Mobil - Informationen soll es am 29. April geben

Der Ortsverband Döhren-Wülfel-Mittelfeld bietet einen kostenlosen Bringservice

Der Sozialverband wird in Absprache mit örtlichen Einzelhändlern den dort getätigten Einkauf von Senioren und Menschen mit Beeinträchtigungen gratis nach Haus bringen. An drei Standorten wird der SoVD Aktiv Mobil abstellen und die kostenfreie Gratisleistung anbieten. Dirk Battke, 1. Vorsitzender des Sozialverbandes Deutschland im Stadtbezirk Döhren-Wülfel: „Der eine Standort wird beim E Center Hippauf, Hildesheimer Straße/ Wülfel sein, der zweite beim REWE/Karlsruher Straße in Mittelfeld und als dritter Standort wollen wir das Angebot freitags auf dem Fiedeler Platz anbieten“.

Über weitere Details informiert der SoVD in einem Infonachmittag Mitglieder und Gäste bei Kaffee, Tee und Keksen am 29. April von 17 – 18 Uhr im Freizeitheim Döhren.

SoVD/Ute Micha, PreDiNi/Sigrid Lappe, HaWo


Neue offizielle Liste mit Ärztinnen und Ärzten die Abtreibungen durchführen

Über 300 Ärzte und Einrichtungen haben sich eintragen lassen

Allmählich wächst die offizielle Liste mit Ärzten, die Abtreibungen durchführen. Ein halbes Jahr nach dem Start haben sich mittlerweile 301 Ärzte und andere Einrichtungen aus allen Bundesländern eintragen lassen.

Es werden aber noch weitere Anträge überprüft und sollen in den nächsten Aktualisierungsrunden ergänzt werden. Selbstverständlich können sich die Ärzte freiwillig melden.

Liste der Ärztinnen und Ärzte, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen jetzt auch online. aerzteblatt.de   

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Familienhebammen-Sprechstunde in Barsinghausen

Offene Beratung für werdende und junge Eltern jetzt alle zwei Wochen

Schwangerschaft, Geburt und Elternschaft – ein Kind verändert das Leben junger Mütter und Väter von Grund auf. Viele fühlen sich aufgrund der neuen Situation verunsichert: Wie verhalte ich mich, wenn mein Baby nur schwer zu beruhigen ist? Gehe ich richtig mit meinem Kind um? Was tun, wenn ich andere Bedürfnisse habe als mein Baby? Werdende und junge Eltern können sich zweimal im Monat unkompliziert rund um die Entwicklung, Versorgung und Pflege des Kindes, zu Anträgen oder bei Unsicherheiten und Sorgen beraten lassen: Jeden ersten und dritten Mittwoch von 15 bis 16 Uhr bietet die Familienhebamme Sindy Safarik der Region Hannover eine offene Sprechstunde in der Kinder- und Jugendarztpraxis von Dr. Karin und Ralf Heiming in der Marktstraße 11 in Barsinghausen an – unkompliziert und kostenfrei.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, auf Wunsch können sich Eltern auch anonym beraten lassen. 
Seit 2017 bietet die Region Hannover die Familienhebammen-Sprechstunde in Barsinghausen an. Neu seit 2020 ist der 14-tägige Rhythmus, um der starken Nachfrage nach diesem Beratungsangebot nachzukommen.

Region/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Johanniter suchen Jugendbetreuer

Betreuer vermitteln Grundlagen der Ersten Hilfe an Kindern und Jugendlichen

Die Johanniter Jugend des Ortsverbandes Hannover-Wasserturm sucht Betreuer für ihre Jugendgruppen. Interessierte sollten volljährig und im besten Fall im Besitz einer Jugendleitercard (Juleica) sein. Diese kann auch über die Johanniter-Unfall-Hilfe erworben werden ebenso wie die Ausbildung in erweiterter Erster Hilfe (Qualifikation zum Sanitätshelfer).
In den beiden Jugendgruppen vermitteln die Betreuer Grundlagen der Ersten Hilfe an Kindern und Jugendlichen. Auf dem Programm stehen ebenso Bewegungs- und Gruppenspiele, Basteln oder Malen. Außerdem unternehmen die Gruppen Ausflüge. Die Gruppenstunden inklusive Vor- und Nachbereitung finden immer dienstags zwischen 16.30 Uhr und 19.30 Uhr statt. Es gibt eine Gruppe für die Fünf- bis Zwölfjährigen sowie eine für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren.

Möglich sind Treffen zum Kennenlernen. Ansprechpartnerinnen sind Sarah und Melanie Wike. Interessierte wenden sich per Mail an melanie.wike(at)johanniter.de, Info: Johanniter-Medienservice, Bettina Martin, Tel. 0511/67896795, Mail: medien.niedersachsenmitte(at)johanniter.de

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Vertragsunterzeichnung: Hilfe für Frauen in Not ohne weite Wege

16 Kommunen beteiligen sich am Ausbau der Frauenberatungsstellen

Weg mit den weißen Flecken: Künftig sollen Frauen, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind, in der ganzen Region Hannover möglichst wohnortnah Hilfe finden. Regionspräsident Hauke Jagau hatte entsprechende Verträge mit 16 Kommunen und 16 Beratungsstellen unterzeichnet.

Für Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover, ein starkes Signal in der Arbeit gegen Gewalt gegen Frauen: „Eine flächendeckende Versorgung mit Frauenberatungsstellen in der Region Hannover ist mir ein jahrelanges Anliegen. Die Fallzahlen über Gewalt an Frauen sind weiterhin alarmierend hoch. Es geht nicht an, dass Frauen, nur weil sie am falschen Ort wohnen, keine Hilfe in Anspruch nehmen können.“

Das Beratungsangebot wird erhöht, insbesondere im Umland wird es zusätzliche Sprechzeiten vor Ort geben. Im Südwesten der Region entstehen in Barsinghausen und Springe neue Angebote. Auch Präventionsangebote werden ausgeweitet, beispielsweise in Schulen und Jugendzentren. 

Diese neuen Angebote hat Petra Mundt in einem breit angelegten Beteiligungsprozess mit den Frauenberatungsstellen und den 21 Städten und Gemeinden abgestimmt – mit Erfolg: Die Kommunen stocken im Ergebnis ihre Förderungen auf.

Die Einwohnerzahlen Grundlage für die Berechnung der Zuschüsse. Somit erhalten 16 Beratungsstellen über neue Zuwendungsverträge mit der Region Hannover für die nächsten Jahre Sicherheit für ihre wichtige Arbeit für die nächsten Jahre, und die Region fördert das Angebot mit knapp einer Million Euro pro Jahr.

Region/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Auch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht der ÄKN bieten Hilfestellung

Die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Dr. med. Martina Wenker: „Es ist wichtig, auch mit Angehörigen und anderen Vertrauten über die eigenen Wünsche zu sprechen.“ Wenker: „Es ist wichtig, auch mit Angehörigen und anderen Vertrauten über die eigenen Wünsche zu sprechen.“ Viele Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, dass Ehe- oder Lebenspartner oder Eltern eines volljährigen Kindes im Falle einer Erkrankung oder Behinderung ohne zuvor erteilte Vollmacht nicht ohne weiteres die Betreuung des Erkrankten übernehmen können.

„Die ÄKN begrüßt ausdrücklich die Initiative des Niedersächsischen Justizministeriums, auf diesen wichtigen Sachverhalt aufmerksam zu machen“, erklärt Wenker.

Die ÄKN bietet als Unterstützung eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht an, die auf dem aktuellsten Stand der Rechtsprechung sind. „Wir empfehlen, über die eigenen Wünsche und Einstellungen zu medizinischen Maßnahmen sowohl mit dem Arzt oder der Ärztin des Vertrauens als auch mit Angehörigen und anderen Vertrauten zu sprechen“, betont ÄKN-Präsidentin Wenker. Neben dem Abfassen einer Patientenverfügung sollte mithilfe der sogenannten Vorsorgevollmacht auch gleich eine Vertrauensperson festgelegt werden. Diese Person kann dann im Fall der Fälle unmittelbar die Vertretung des Erkrankten übernehmen und dem in der Patientenverfügung festgelegten Willen Geltung verschaffen.

Ein PDF-Dokument von Patientenverfügung inklusive Vorsorgevollmacht steht als kostenloser Download auf aekn zur Verfügung. Auf dem Postweg ist die Patientenverfügung inklusive Vorsorgevollmacht gegen einen Unkostenbeitrag in Höhe von 5 Euro unter folgender Adresse zu bestellen: Hannoversche Ärzte-Verlags-Union GmbH, Karl-Wiechert-Allee 18-22, 30625 Hannover.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Region Hannover


Bei Burn-out-Signalen rechtzeitig Hilfe suchen

Berufsgenossenschaft gibt Tipps

Wer Burn-out-Signale wie Schlaflosigkeit und innere Unruhe bei sich erkennt, sollte rechtzeitig Hilfe in Anspruch nehmen. Erster Ansprechpartner ist zum Beispiel der Hausarzt. Auch Gespräche mit dem Vorgesetzten und Kollegen können helfen, die Situation am Arbeitsplatz zu verbessern.

Darauf weist die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik hin. Eine klare Verteilung von Aufgaben, weniger Zeitdruck oder mehr Freiräume am Arbeitsplatz können Lösungen sein.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Hilfe wenn Eltern sich trennen - Zur Zeit nur telefonisch

Gruppenangebot für Kinder in schwierigen Situationen 

Wenn Eltern sich trennen, wird für die Kinder vieles anders: Um mit den Veränderungen zurechtzukommen, brauchen sie Hilfe, Anregung und Unterstützung.

Daher bietet die Familien- und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg der Region Hannover auch in der Außenstelle Laatzen eine Gruppe für betroffene Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren an, um bei der Bewältigung ihrer Trennungserfahrungen zu unterstützen. Dort haben die Kinder die Möglichkeit, über die Veränderungen, die sich aus der Trennung oder Scheidung ergeben, zu sprechen und sich mit anderen Kindern auszutauschen. Gemeinsam mit dem psychologisch-pädagogischen Team soll nach Wegen gesucht werden, wie es den Kindern trotz der Trennung ihrer Eltern gut gehen kann.

Das Team der Beratungsstelle. Foto Region Hannover 

Das Team der Familien- und Erziehungsberatungsstellen der Region Hannover ist  zuständig für das Versorgungsgebiet Süd. Sie finden das Team Hauptstelle in Ronnenberg und in den Außenstellen in Barsinghausen,  Laatzen und Springe. In Gehrden, Hemmingen, Pattensen und Wennigsen finden Sprechstunden vor Ort statt. Neben der Familien- und Erziehungsberatung werden auch frühe Beratung für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern, Jugend- und Trennungsberatung angeboten.

Info: Hannover

Presse Dienst Nord, Ute Micha/Hannover Woche, Sigrid Lappe


Demenz- und Alzheimer-App schalten!

Arzt aus Hildesheim entwickelt Spiele-App für Demenz-und Alzheimer-Erkrankte

Ein Nichtbetroffener probiert die Demenz- und Alzheimer-App aus und findet sie gut!

Die Erkrankungen Demenz und Alzheimer beginnen mit Vergesslichkeit. Keine Gesichter, Namen und Wörter mehr parat, sie verschwinden einfach aus dem Gedächtnis - die Erinnerung verblasst! Der Frust darüber und der verzweifelte Versuch, sich zu erinnern, machen den Alltag schwer - nicht nur für die Patienten, auch für die Angehörigen.

Doch jetzt kommt die App gegen das Vergessen: „Auguste". Entwickelt hat die App Dr. Konstantin Lekkos (43), Chefarzt der Altersmedizin am Helios-Klinikum Hildesheim und Sascha Becker hat sie im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Uni Hannover programmiert. „Ich werde häufig von Angehörigen gefragt, was sie zu Hause für die betroffenen Patienten tun können, wie sie sich mit Demenz- oder Alzheimer- Erkrankten Patienten beschäftigen können. „Die Antwort von mir lautet: „Spielen!"

Dr. Lekkos, Vize-Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen, entwickelte eine Art Memory für die Betroffenen. Es gibt fünf verschiedene Varianten von leicht bis schwer. Mal ist es das klassische Memory (Karten umdrehen und Bildermerken), dann wieder das Zuordnen von Fotos zu Begriffen.

Das Besondere: Stadt der installierten Bilder können Nutzer Fotos der Familie, von Haus, Garten, Haustier etc. hinzufügen. „So trainieren sie nicht nur das Gehirn, sondern erinnern sich auch an die wirklich wichtigen Dinge", so Dr. Lekkos. Der Mediziner: „Hirnleistungstraining ist immer wichtig. Studien zeigen, wer sein  Gehirn regelmäßig trainiert, bleibt länger fit, ist weniger anffällig für Demenz und Alzheimer.

Die App gibt es gratis für Android und Apple, sie heißt „Auguste", benannt nach Auguste Deter (1906 verstorben), der ersten Patientin, bei der Alzheimer beschrieben wurde. alzheimer-niedersachsen

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Problem Aids: „Jugendliche frühzeitig informieren“ - z.Zt. nur telefonisch

Gesundheitsamt der Region bietet Beratung und kostenlose, anonyme HIV-Tests 

Laut Robert-Koch-Institut lebten in Niedersachsen Ende 2017 rund 4.400 Menschen mit einer HIV-Infektion, damit haben sich im vergangenen Jahr etwa 170 Menschen neu infiziert. „Entscheidend ist, Jugendliche hinsichtlich HIV frühzeitig zu sensibilisieren“, so Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Fachbereiches Gesundheit der Region Hannover.

Die Beratungsstelle für AIDS und sexuell übertragbare Krankheiten (STI) des Fachbereichs Gesundheit bietet neben den herkömmlichen kostenlosen HIV-Labortests auch gebührenpflichtige HIV-Schnelltests.

Letztere auch als Kombination mit einer Schnelltestung auf Syphilis. Sämtliche Testungen erfolgen anonym. Diese Angebote richten sich an alle Einwohner*innen der Region und haben das Ziel, über Übertragungswege von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen zu informieren.

Die Sprechzeiten für die kostenlose und offene HIV-Sprechstunde: Montag von 12.30 bis 14.30, Dienstag von 12 bis 15, Donnerstag von 16 bis 17.30, Freitag von 8.30 bis 11 Uhr beim Fachbereich Gesundheit Region Hannover, Weinstraße 2, Tel.: 0511 616-43148.