INFORMATION + HILFE


Ärzte-Hotline 116 117 jetzt rund um die Uhr erreichbar

Hilfesuchende erreichen Bereitschaftsdienst und Terminservicestelle der KVN

Die neue Hotline ist seit dem 2. Januar 2020 unter der Telefonnummer  116 117   rund um die Uhr erreichbar. Sie ist die Anlaufstelle für Patienten - an sieben Tagen die Woche. Dies teilte die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN) in Hannover  mit.

Hier erreichen Hilfesuchende dann nicht nur den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst, sondern auch die Terminservicestelle der KVN. Damit entfällt die alte Telefonnummer für die Suche nach einem Facharzt.

Der Patient kann nach einer Bandansage wählen: "Sie haben akute medizinische Beschwerden oder brauchen ärztliche Hilfe? Dann drücken Sie bitte die Taste 1 oder bleiben Sie in der Leitung. Die zweite Option lautet: "Sie möchten einen Arzt- oder Psychotherapietermin vereinbaren? Dann drücken Sie bitte Taste 2."

Mitarbeiter, die medizinisch geschult sind, stellen dann fest, wie dringlich eine Behandlung ist und an wen sich der Patient wenden kann. Je nach Schwere der Beschwerden kann dies ein niedergelassener Arzt, eine Bereitschaftsdienstpraxis oder auch die Notaufnahme eines Krankenhauses sein.

Im Jahr 2012 wurde von der KVN die bundesweite Telefonnummer 116 117 bereits eingeführt, bislang war der ärztliche Bereitschaftsdienst aber ausschließlich an Wochenenden und Feiertagen erreichbar. Jetzt antworten die Terminservicestellen der KVN rund um die Uhr.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

05.01.2020


Vortragsreihe über Angehörigen-Pflege und Beruf / ab 5. Februar

Wie bekommt man Angehörigen-Pflege und Beruf unter einen Hut

In einer Vortragsreihe der Region Hannover geht es um die Frage, wie man Angehörigen-Pflege und Beruf unter einen Hut bekommt. Die Termine sind am 5., 12. und 19. Februar (jeweils mittwochs) im Regionshaus an der Hildesheimer Straße 20. Die Veranstaltungen sind kostenlos. 

Der erste Termin informiert darüber, welche Schritte nach einem Unfall oder einer Erkrankung zu bewerkstelligen sind. Der zweite Vortrag befasst sich mit Demenz und ihren Auswirkungen auf das Umfeld und der dritte Vortrag befasst sich mit dem Familienpflegezeitgesetz. 

Beginn der Veranstaltungen ist jeweils um 10 Uhr, es wird um Anmeldung per E-Mail gebeten, die Anschrift: frauundberuf@region-hannover.de. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

14.01.2020


Ambulanter Hospizdienst sucht Ehrenamtliche

Hospizdienst Luise lädt Interessessierte zu einem Befähigungskursus ein

Der Ambulante Hospizdienst Luise sucht ehrenamtliche Mitarbeiter und lädt Interessenten zu einem Befähigungskursus ein, der auf die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen zu Hause und im Pflegeheim vorbereitet. Der Kurs beginnt mit einem Einführungswochenende am Freitag, 7. Februar, von 17 bis 20 sowie am 8. Februar, von 10 bis 17 Uhr.

Eine Aufgabe: Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten. Foto Hospizdienst Luise 

Im Anschluss folgen zehn wöchentliche Kursabende, die jeweils mittwochs von 18 bis 21.15 Uhr stattfinden, sowie ein Abschlusswochenende und eine Phase der Praxisbegleitung.

Veranstaltungsort ist der Seminarraum im Hospiz Luise, Brakestraße in Hannover-Kirchrode. Weitere Informationen gibt Anja Bohlen-Bruchmann, Leiterin des Ambulanten Hospizdienstes, unter Telefon 0511/52487630.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo

06.01.2020


Johanniter suchen Jugendbetreuer

Betreuer vermitteln Grundlagen der Ersten Hilfe an Kindern und Jugendlichen

Die Johanniter Jugend des Ortsverbandes Hannover-Wasserturm sucht Betreuer für ihre Jugendgruppen. Interessierte sollten volljährig und im besten Fall im Besitz einer Jugendleitercard (Juleica) sein. Diese kann auch über die Johanniter-Unfall-Hilfe erworben werden ebenso wie die Ausbildung in erweiterter Erster Hilfe (Qualifikation zum Sanitätshelfer).
In den beiden Jugendgruppen vermitteln die Betreuer Grundlagen der Ersten Hilfe an Kindern und Jugendlichen. Auf dem Programm stehen ebenso Bewegungs- und Gruppenspiele, Basteln oder Malen. Außerdem unternehmen die Gruppen Ausflüge. Die Gruppenstunden inklusive Vor- und Nachbereitung finden immer dienstags zwischen 16.30 Uhr und 19.30 Uhr statt. Es gibt eine Gruppe für die Fünf- bis Zwölfjährigen sowie eine für Jugendliche zwischen 13 und 16 Jahren.

Möglich sind Treffen zum Kennenlernen. Ansprechpartnerinnen sind Sarah und Melanie Wike. Interessierte wenden sich per Mail an melanie.wike(at)johanniter.de, Info: Johanniter-Medienservice, Bettina Martin, Tel. 0511/67896795, Mail: medien.niedersachsenmitte(at)johanniter.de

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 20.10.2019 


Vertragsunterzeichnung: Hilfe für Frauen in Not ohne weite Wege

16 Kommunen beteiligen sich am Ausbau der Frauenberatungsstellen

Weg mit den weißen Flecken: Künftig sollen Frauen, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind, in der ganzen Region Hannover möglichst wohnortnah Hilfe finden. Regionspräsident Hauke Jagau hatte entsprechende Verträge mit 16 Kommunen und 16 Beratungsstellen unterzeichnet. Für Petra Mundt, Gleichstellungsbeauftragte der Region Hannover, ein starkes Signal in der Arbeit gegen Gewalt gegen Frauen: „Eine flächendeckende Versorgung mit Frauenberatungsstellen in der Region Hannover ist mir ein jahrelanges Anliegen. Die Fallzahlen über Gewalt an Frauen sind weiterhin alarmierend hoch. Es geht nicht an, dass Frauen, nur weil sie am falschen Ort wohnen, keine Hilfe in Anspruch nehmen können.“

Das Beratungsangebot wird erhöht, insbesondere im Umland wird es zusätzliche Sprechzeiten vor Ort geben. Im Südwesten der Region entstehen in Barsinghausen und Springe neue Angebote. Auch Präventionsangebote werden ausgeweitet, beispielsweise in Schulen und Jugendzentren. 

Diese neuen Angebote hat Petra Mundt in einem breit angelegten Beteiligungsprozess mit den Frauenberatungsstellen und den 21 Städten und Gemeinden abgestimmt – mit Erfolg: Die Kommunen stocken im Ergebnis ihre Förderungen auf.

Die Einwohnerzahlen Grundlage für die Berechnung der Zuschüsse. Somit erhalten 16 Beratungsstellen über neue Zuwendungsverträge mit der Region Hannover für die nächsten Jahre Sicherheit für ihre wichtige Arbeit für die nächsten Jahre, und die Region fördert das Angebot mit knapp einer Million Euro pro Jahr.

Region/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


„Gesund und aktiv leben“ mit chronischer Krankheit

Region Hannover unterstützt den Selbstmanagement-Kurs INSEA aktiv

Chronisch krank – ob psychisch oder physisch: Diese Diagnose kann alles auf den Kopf stellen. Aus alltäglichen Kleinigkeiten werden große Hürden, soziale Kontakte rücken in den Hintergrund, Betroffene, Freunde und Familien sehen mit neuen Problemen konfrontiert. Wie sie dem Alltag wieder Struktur geben und die Oberhand behalten, lernen direkt und indirekt Betroffene in den Selbstmanagementkursen „Gesund und aktiv leben“. Die Kurse helfen dabei, mit Krankheit und Schmerzen umzugehen, sich zu motivieren und Probleme sowie Bedürfnisse zu erkennen. Entspannungsübungen, ausgewogene Ernährung und individuelle Handlungspläne sind nur einige der Maßnahmen, die die Lebensqualität der Erkrankten wieder steigern können.

Kooperationspartner haben die Initiative für Selbstmanagement und aktives Leben (INSEA) gegründet. Der Fachbereich Gesundheit der Region Hannover und die Landeshauptstadt Hannover unterstützen dieses Konzept bereits zum vierten Mal. Anmelden können sich alle chronisch Erkrankten und Angehörigen, die sich in der Lage sehen und Lust haben, einmal pro Woche zweieinhalb Stunden mit anderen Menschen zu verbringen, über einen Zeitraum von sechs Wochen. Die Kursteilnahme ist kostenlos.

Nächster Termin am 17. Februar in der MHH.

Das INSEA-Programm ist die deutsche Version der erfolgreichen amerikanischen Kurse im „Chronic Disease Self-Management Program“ (CDSMP), die an der Stanford University entwickelt und wissenschaftlich geprüft wurden. Diese Kurse verbessern nachweislich die Lebensqualität der Teilnehmenden. Darüber hinaus steigern sie die Energie sowie das psychische Wohlbefinden, Erschöpfung und soziale Isolation werden so reduziert.

Mehr Infos zum Projekt unter insea-aktiv und 

insea-aktiv/kursangebote/

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Region Hannover


Oberstaatsanwalt a.D. Thomas Pfleiderer Beauftragter für Opferschutz

Opfer brauchen einen Ansprechpartner

Die Landesregierung hat beschlossen, zum 1. November 2019 den Leitenden Oberstaatsanwalt a.D. Thomas Pfleiderer (Foto) zum Niedersächsischen Landesbeauftragten für Opferschutz zu ernennen. Pfleiderer, *1950, verfügt über eine langjährige Erfahrung in der Justiz. Er war tätig bei der Generalstaatsanwaltschaft in Celle, beim Generalbundesanwalt in Karlsruhe sowie als Leitender Oberstaatsanwalt in Bückeburg und zuletzt in Hildesheim. In seiner beruflichen Laufbahn war er mit ganz unterschiedlichen Formen der Kriminalität befasst und weiß um die Leiden und Bedürfnisse Betroffener. Als Landesbeauftragter für Opferschutz wird Pfleiderer künftig sowohl Opfer allgemeiner Kriminalität als auch Betroffene etwaiger sogenannter Großschadensereignisse (zum Beispiel Terroranschläge oder Amokläufe) in ihren Anliegen unterstützen.

Justizministerin Barbara Havliza: „Terroranschläge wie jener auf dem Berliner Breitscheidplatz im Jahr 2016 haben gezeigt, dass ein zentraler Ansprechpartner für die Opfer und Hinterbliebenen eine große Hilfe und Entlastung ist. Thomas Pfleiderer wird den Betroffenen eine Stimme geben. Er wird sich stark dafür einsetzen, dass Betroffenen in Niedersachsen schnell und unbürokratisch geholfen wird.“

Opferschutz ist im Flächenland Niedersachsen dezentral organisiert: Die Stiftung Opferhilfe hat elf Regionalbüros, in denen das Hilfs- und Beratungsangebote von den Bürgerinnen und Bürgern stark nachgefragt werden. Auch wurde häufig der Wunsch geäußert, einen Ansprechpartner zu benennen, der einen Überblick über bestehende Angebote hat und individuelle Hilfe vermitteln kann. Diese Aufgabe soll nun der Opferschutzbeauftragte übernehmen. Er soll ein öffentlich präsenter Fürsprecher für die Belange von Opfern sein, ganz gleich, ob sie zum Beispiel von häuslicher Gewalt oder von einem Terroranschlag betroffen sind. 

Der Landesbeauftragte für Opferschutz wird mit seiner Geschäftsstelle an das Niedersächsische Justizministerium angegliedert. Die Tätigkeit erfolgt ehrenamtlich. 

Der Niedersächsische Landesbeauftragte für Opferschutz ist ab dem 1. November 2019 unter opferschutzbeauftragter(at)mj.niedersachsen.de erreichbar.

Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Mit einer Patientenverfügung vorsorgen

Von Musterformularen ist abzuraten

Menschen hegen den Wunsch, selbst zu entscheiden, welche medizinischen Behandlungen sie wünschen. Mit einer Patientenverfügung kann für den Fall, daß man den eigenen Willen zu Behandlungen und Therapien gegenüber behandelnden Ärzten nicht mehr selbst äußern zu können, vorgesorgt werden. Viele greifen dabei auf Musterformulare zum Ausdrucken und Ankreuzen beispielsweise aus dem Internet, zurück. Diese helfen in vielen Fällen in der Praxis aber nicht weiter.

Die Formulierung, nicht lebensverlängernd behandelt werden zu wollen, reicht in den meisten Fällen nicht aus. Die Rechtsprechung des BGH sieht vor, dass Patientenverfügungen für ihre Anwendung konkret formuliert sein müssen. Der Patient sollte möglichst genau beschreiben, für welche Situationen die Verfügung gelten soll. Wer bereits erkrankt ist, kann die Verfügung zu bestimmten Behandlungsformen dieser Krankheit konkretisieren. Es ist empfehlenswert, sich beim Arzt, Notar oder Rechtsanwalt fachkundig beraten zu lassen und den Inhalt der Patientenverfügung genau zu durchdenken. Musterformulare, wie sie im Internet zur Verfügung stehen und in denen nur Häkchen angekreuzt werden müssen, sehen zwar vielversprechend einfach aus, sind aber oft nicht konkret genug.

Obwohl eine Patientenverfügung nicht verjährt, sollte der Inhalt von Zeit zu Zeit überprüft werden. Ist in der Zwischenzeit eine schwere Krankheit aufgetreten oder steht eine größere Operation bevor, sollte die Verfügung an den neuen gesundheitlichen Zustand angepasst werden. Eine Patientenverfügung kann auch handschriftlich verfasst werden, aber eine notarielle Beurkundung der Patientenverfügung ist in jedem Fall anzuraten. Sofern in der notariellen Urkunde eine Vollmacht enthalten ist, besteht ein weiterer Vorteil darin, dass bei Bevollmächtigung mehrerer Personen nur eine Vollmacht errichtet werden muss, von der dann entsprechende Ausfertigungen für jeden Bevollmächtigten erteilt werden können.

Wer sich im Vorfeld von einem Notar zu diesem Thema beraten lassen möchte, findet im Internet unter notar den richtigen Ansprechpartner. 


Auch Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht der ÄKN bieten Hilfestellung

Die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Dr. med. Martina Wenker: „Es ist wichtig, auch mit Angehörigen und anderen Vertrauten über die eigenen Wünsche zu sprechen.“ Wenker: „Es ist wichtig, auch mit Angehörigen und anderen Vertrauten über die eigenen Wünsche zu sprechen.“ Viele Menschen sind sich nicht darüber im Klaren, dass Ehe- oder Lebenspartner oder Eltern eines volljährigen Kindes im Falle einer Erkrankung oder Behinderung ohne zuvor erteilte Vollmacht nicht ohne weiteres die Betreuung des Erkrankten übernehmen können.

„Die ÄKN begrüßt ausdrücklich die Initiative des Niedersächsischen Justizministeriums, auf diesen wichtigen Sachverhalt aufmerksam zu machen“, erklärt Wenker.

Die ÄKN bietet als Unterstützung eine Patientenverfügung und eine Vorsorgevollmacht an, die auf dem aktuellsten Stand der Rechtsprechung sind. „Wir empfehlen, über die eigenen Wünsche und Einstellungen zu medizinischen Maßnahmen sowohl mit dem Arzt oder der Ärztin des Vertrauens als auch mit Angehörigen und anderen Vertrauten zu sprechen“, betont ÄKN-Präsidentin Wenker. Neben dem Abfassen einer Patientenverfügung sollte mithilfe der sogenannten Vorsorgevollmacht auch gleich eine Vertrauensperson festgelegt werden. Diese Person kann dann im Fall der Fälle unmittelbar die Vertretung des Erkrankten übernehmen und dem in der Patientenverfügung festgelegten Willen Geltung verschaffen.

Ein PDF-Dokument von Patientenverfügung inklusive Vorsorgevollmacht steht als kostenloser Download auf aekn zur Verfügung. Auf dem Postweg ist die Patientenverfügung inklusive Vorsorgevollmacht gegen einen Unkostenbeitrag in Höhe von 5 Euro unter folgender Adresse zu bestellen: Hannoversche Ärzte-Verlags-Union GmbH, Karl-Wiechert-Allee 18-22, 30625 Hannover.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Region Hannover

Veröffentlicht 12.10.2019


Pflanzliche- und aromatisierte Milch sind nichts für Kinder

Milchalternativen fehlen oft Nährstoffe

Pflanzliche- und aromatisierte Milch sowie andere gesüßte Getränke sollten für Kinder unter fünf Jahren einfach tabu sein. Denn der Zuckerzusatz fördert bekannterweise Karies und trägt zu vielen Extrakalorien bei, ohne zu sättigen, warnt der Berufsverband für Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

Pflanzlichen Milchalternativen fehlten oft Nährstoffe, die die Kuhmilch besitzt. Eltern sollten höchstens dazu greifen, wenn ein Kind auf Milchprodukte allergisch reagiert, laktoseintolerant ist oder die Familie unbedingt auf tierische Produkte verzichten will.

Sojamilch, Hafermilch und andere Initiativen. 

Doch zuvor sollten sie sich vom Kinderarzt beraten lassen, rät Hans-Jürgen Nentwich, Mitglied des BVKJ. Es komme auch darauf an, welcher Milchersatz ausreichend Eiweiß, Kalzium und Vitamin D enthält.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Das ist Wahnsinn – Schulkinder lieben Energydrinks

Übergewicht, Schlafstörungen und Hyperaktivität ist häufig die Folge

Fast jedes fünfte Schulkind trinkt der Krankenkasse DAK zufolge regelmäßig Energydrinks. Bei den Zehn- bis 17-Jährigen, die eben solche Drinks konsumieren, seien Übergewicht, Schlafstörungen und Hyperaktivität häufig die Folge, wie die Krankenkasse berichtete.

Für die Untersuchung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung wurden rund 14 000 Mädchen und Jungen in 13 Bundesländern befragt. Davon waren 19 Prozent der Schüler in den Jahrgangsstufen fünf bis zehn, sie trinken demnach mindestens einmal  pro Monat Energiedrinks. Sechs Prozent trinken diese wöchentlich und drei Prozent sogar täglich. Die Jungen greifen der Studie zufolge, häufiger dazu als Mädchen. Zwei Drittel der täglichen Konsumenten sind männlich.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 23.10.2019


Bei Burn-out-Signalen rechtzeitig Hilfe suchen

Berufsgenossenschaft gibt Tipps

Wer Burn-out-Signale wie Schlaflosigkeit und innere Unruhe bei sich erkennt, sollte rechtzeitig Hilfe in Anspruch nehmen. Erster Ansprechpartner ist zum Beispiel der Hausarzt. Auch Gespräche mit dem Vorgesetzten und Kollegen können helfen, die Situation am Arbeitsplatz zu verbessern.

Darauf weist die Berufsgenossenschaft Handel und Warenlogistik hin. Eine klare Verteilung von Aufgaben, weniger Zeitdruck oder mehr Freiräume am Arbeitsplatz können Lösungen sein.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Hilfe wenn Eltern sich trennen

Gruppenangebot für Kinder in schwierigen Situationen 

Wenn Eltern sich trennen, wird für die Kinder vieles anders: Um mit den Veränderungen zurechtzukommen, brauchen sie Hilfe, Anregung und Unterstützung.

Daher bietet die Familien- und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg der Region Hannover auch in der Außenstelle Laatzen eine Gruppe für betroffene Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren an, um bei der Bewältigung ihrer Trennungserfahrungen zu unterstützen. Dort haben die Kinder die Möglichkeit, über die Veränderungen, die sich aus der Trennung oder Scheidung ergeben, zu sprechen und sich mit anderen Kindern auszutauschen. Gemeinsam mit dem psychologisch-pädagogischen Team soll nach Wegen gesucht werden, wie es den Kindern trotz der Trennung ihrer Eltern gut gehen kann.

Das Team der Beratungsstelle. Foto Region Hannover 

Das Team der Familien- und Erziehungsberatungsstellen der Region Hannover ist  zuständig für das Versorgungsgebiet Süd. Sie finden das Team Hauptstelle in Ronnenberg und in den Außenstellen in Barsinghausen,  Laatzen und Springe. In Gehrden, Hemmingen, Pattensen und Wennigsen finden Sprechstunden vor Ort statt. Neben der Familien- und Erziehungsberatung werden auch frühe Beratung für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern, Jugend- und Trennungsberatung angeboten.

Info: Hannover

Presse Dienst Nord, Ute Micha/Hannover Woche, Sigrid Lappe


Demenz- und Alzheimer-App schalten!

Arzt aus Hildesheim entwickelt Spiele-App für Demenz-und Alzheimer-Erkrankte

Ein Nichtbetroffener probiert die Demenz- und Alzheimer-App aus und findet sie gut!

Die Erkrankungen Demenz und Alzheimer beginnen mit Vergesslichkeit. Keine Gesichter, Namen und Wörter mehr parat, sie verschwinden einfach aus dem Gedächtnis - die Erinnerung verblasst! Der Frust darüber und der verzweifelte Versuch, sich zu erinnern, machen den Alltag schwer - nicht nur für die Patienten, auch für die Angehörigen.

Doch jetzt kommt die App gegen das Vergessen: „Auguste". Entwickelt hat die App Dr. Konstantin Lekkos (43), Chefarzt der Altersmedizin am Helios-Klinikum Hildesheim und Sascha Becker hat sie im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Uni Hannover programmiert. „Ich werde häufig von Angehörigen gefragt, was sie zu Hause für die betroffenen Patienten tun können, wie sie sich mit Demenz- oder Alzheimer- Erkrankten Patienten beschäftigen können. „Die Antwort von mir lautet: „Spielen!"

Dr. Lekkos, Vize-Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen, entwickelte eine Art Memory für die Betroffenen. Es gibt fünf verschiedene Varianten von leicht bis schwer. Mal ist es das klassische Memory (Karten umdrehen und Bildermerken), dann wieder das Zuordnen von Fotos zu Begriffen.

Das Besondere: Stadt der installierten Bilder können Nutzer Fotos der Familie, von Haus, Garten, Haustier etc. hinzufügen. „So trainieren sie nicht nur das Gehirn, sondern erinnern sich auch an die wirklich wichtigen Dinge", so Dr. Lekkos. Der Mediziner: „Hirnleistungstraining ist immer wichtig. Studien zeigen, wer sein  Gehirn regelmäßig trainiert, bleibt länger fit, ist weniger anffällig für Demenz und Alzheimer.

Die App gibt es gratis für Android und Apple, sie heißt „Auguste", benannt nach Auguste Deter (1906 verstorben), der ersten Patientin, bei der Alzheimer beschrieben wurde. alzheimer-niedersachsen

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Problem Aids: „Jugendliche frühzeitig informieren“

Gesundheitsamt der Region bietet Beratung und kostenlose, anonyme HIV-Tests 

Laut Robert-Koch-Institut lebten in Niedersachsen Ende 2017 rund 4.400 Menschen mit einer HIV-Infektion, damit haben sich im vergangenen Jahr etwa 170 Menschen neu infiziert. „Entscheidend ist, Jugendliche hinsichtlich HIV frühzeitig zu sensibilisieren“, so Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Fachbereiches Gesundheit der Region Hannover.

Die Beratungsstelle für AIDS und sexuell übertragbare Krankheiten (STI) des Fachbereichs Gesundheit bietet neben den herkömmlichen kostenlosen HIV-Labortests auch gebührenpflichtige HIV-Schnelltests.

Letztere auch als Kombination mit einer Schnelltestung auf Syphilis. Sämtliche Testungen erfolgen anonym. Diese Angebote richten sich an alle Einwohner*innen der Region und haben das Ziel, über Übertragungswege von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen zu informieren.

Die Sprechzeiten für die kostenlose und offene HIV-Sprechstunde: Montag von 12.30 bis 14.30, Dienstag von 12 bis 15, Donnerstag von 16 bis 17.30, Freitag von 8.30 bis 11 Uhr beim Fachbereich Gesundheit Region Hannover, Weinstraße 2, Tel.: 0511 616-43148

An allen Tagen ist im Rahmen der üblichen Beratungsgespräche auch ein kostenloser HIV-Test sowie ein kostenpflichtiger HIV-Schnelltest möglich. Eine Anmeldung dazu ist nicht nötig. Alle Sprech- und Untersuchungszeiten gibt’s auch online unter aidsberatung-hannover