KINOLEINWAND und GAMES


Ausschreibungsstart Niedersächsischer Medienpreis 2020

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 1. Juli 2020

Am 4. Mai startete die Ausschreibung für den diesjährigen Niedersächsischen Medienpreis. Die Niedersächsische Landesmedienanstalt (NLM) vergibt zum 26. Mal ihren begehrten Medienpreis für herausragende journalistische und kreative Leistungen. Sie möchte auf diesem Weg die Medienvielfalt und publizistische Qualität im niedersächsischen Rundfunk anerkennen, fördern und anregen.

Einsendeschluss für Bewerbungen ist der 1. Juli 2020.

Ausgezeichnet werden Mitarbeiter*innen der privaten Fernseh- und Radiosender und Bürgersender aus Niedersachsen. Zusätzlich bekommen niedersächsische Schüler*innen wieder Gelegenheit, sich mit ihren im Internet veröffentlichten Hörfunkbeiträgen zu bewerben. Damit möchte die NLM einen Beitrag zur Förderung von Medienkompetenz leisten.

In diesem Jahr können Beiträge ohne zeitliche Begrenzung sowie auch komplette Wochenserien eingereicht werden, und Einreichungen sind digital möglich.

Der Niedersächsische Medienpreis wird am 3. Dezember 2020 im Rahmen einer festlichen Abendveranstaltung im Alten Rathaus Hannover verliehen. Schirmherr ist der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil. Dotiert ist der Preis mit insgesamt 15.000 Euro.

Informationen zur Ausschreibung: nlm/medienpreis

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

04.05.2020


Regisseurin Lillah Halla sucht Mitwirkende für cast & cut-Filmprojekt

Wollen Sie mitspielen in dem Kurzfilm „Wenn ich nicht tanzen kann…“?

Die brasilianische Filmemacherin und Künstlerin Lillah Halla (Foto rechts) wird ab Juli 2020 im Rahmen des Kurzfilmstipendiums cast & cut der Stiftung Kulturregion Hannover und der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen für sechs Monate nach Hannover kommen, um hier zu leben und an einem Kurzfilm zu arbeiten.

Im Vorfeld startet Lillah Halla einen Aufruf für ihr Kurzfilmprojekt „Wenn ich nicht tanzen kann…“.  Bis zum 15. Mai 2020 können sich interessierte Menschen jeden Alters und aller kulturellen Hintergründe aus Hannover melden, um in dem Film mitzuwirken.

Ziel ist es, ein Kunstwerk zu schaffen, das ein Fenster zu persönlichen Geschichten aus der Region Hannover öffnet. Entstehen soll eine Reihe von Porträts, die von Erinnerungen, Emotionen, Kreativität und Musik erzählen, aber vor allem von der Kraft der Begegnung zwischen Menschen in diesen Zeiten der Isolation.

„Wenn ich nicht tanzen kann…“ („Si no se puede bailar, esta no es mi Revolución“) ist ein künstlerisches Projekt und Teil einer Reihe der Regisseurin, die seit 2014 in verschiedenen Ländern durchgeführt wird. Website zum Filmprojekt mit weiteren Informationen: wintk2020.wixsite/filmproduktion

Bewerber*nnen senden bitte eine E-Mail an: hannoverfilmproduktion2202(at)Gmail.com. Erzählen Sie ein wenig über sich selbst und ihr Interesse an einer Teilnahme und beantworten Sie zwei Fragen (schriftlich oder in einfacher Videoform) zu den Themen: Welches ist das Lied, das Ihre Geschichte am meisten geprägt hat? - Und warum?

In einem Raum der Begegnung – vorerst virtuell – wird Lillah Halla mit den Bewerber*nnen in Kontakt treten.

Die Filmemacherin wurde 1981 in Brasilien geboren,  studierte Regie und Drehbuch an der Filmhochschule EICTV in San Antonio de los Baňos in Kuba. Als Live-Video-Regisseurin und Cutterin für das Theater arbeitete sie mit großen Regisseuren wie Christoph Schlingensief, Frank Castorf und Stefan Kaegi. Ihre eigenen Filme und viele Filme, an denen sie beteiligt war, liefen auf internationalen Festivals, einige erhielten Auszeichnungen. Halla arbeitet als Regisseurin und Drehbuchautorin in Berlin.

nordmedia/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo

30.04.2020


Projektstipendium Filmstart 06 – acht Projekte ausgewählt

Die Ergebnisse werden im nächsten Jahr auf dem Filmfest Bremen präsentiert.

Zum sechsten Mal wurde das von nordmedia und dem Filmbüro Bremen entwickelte Projektstipendium für Nachwuchsfilmprojekte und künstlerische Filme vergeben. 29 Projekte mit einem Förderbedarf zwischen 1.000 und 10.000 Euro wurden eingereicht. In diesem Jahr standen insgesamt 37.000 Euro zur Verfügung.

Der Schwerpunkt des Projektstipendiums liegt auf der Produktion. Aus den eingereichten 29 Projekten – davon 27 aus Bremen – wurden sechs Bremer Projekte in der Produktion, eins im Vertrieb/Postproduktion und eins in der Projektvorbereitung zur Förderung ausgewählt.

Die Jury, bestehend  aus Susanne Heinrich (Filmemacherin, Leipzig), Dr. Cosima Lutz (Filmkritikerin, Berlin/Nürnberg) und Sobo Swobodnik (Filmemacher, Preisträger des Bremer Dokumentarfilm Förderpreis 2017, Berlin),  entschied am 12. und 13. Mai Mai 2020 über die Gewinner.

Ein künstlerisch-freier Ausblick: Die meisten Projekte des neuen Filmstart-Jahrgangs öffnen die Grenzen des traditionellen Films in Richtung Kunst.

Die Ergebnisse werden im nächsten Jahr auf dem Filmfest Bremen präsentiert.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

25.05.2020


nordmedia-Förderbetrieb Niedersachsen und Bremen läuft und läuft...

nordmedia unterstützt 56 Projekte mit rund 2 Mio. Euro

Der Vergabeausschuss hat in der ersten Förderrunde 2020 Fördermittel für 56 Projekte vergeben.

Geschäftsführer Thomas Schäffer: „Die aktuellen Lockdown-Maßnahmen schränken den Produktionsbetrieb enorm ein und stellen die gesamte Branche vor besondere Herausforderungen. Wir fördern weiter und blicken mit Hoffnung und Zuversicht auf die Potenziale der Region: Es folgen vielversprechende Projekte in der Drehbuch- und Stoffentwicklung und starke förderwürdige Vorhaben wie ein neues Nordlicht, eine Dokumentation über Hannelore Elsner sowie ein international koproduzierter Historienfilm“.

Unterstützt wurden insgesamt acht Drehbuch- und Stoffentwicklungen, fünf Projektentwicklungen, 21 Film- und Fernsehproduktionen, zwei Maßnahmen im Bereich Verleih/Vertrieb/Verbreitung, zwei Abspiel- und Präsentationsmaßnahmen, vier Qualifizierungsmaßnahmen/Beratungsleistungen, drei Investitionen, drei Games sowie sechs Projekte im Rahmen des Talentförderprogramms „mediatalents Niedersachsen“ und eine sonstige Maßnahme mit Fördermittel von bis zu 1.946.728 Euro.

Zum Fördermittelaufkommen der nordmedia tragen die Länder Niedersachsen und Bremen sowie der NDR, das ZDF und Radio Bremen bei. Darüber hinaus wurden zur Sicherung von Fernsehnutzungsrechten insgesamt 474.118,71 Euro über die nordmedia als sogenannte Aufstockungsmittel des NDR an zehn geförderte Fernsehproduktionen vergeben.

Der nächste Einreichtermin ist der 27. August 2020.

nordmedia/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha/PreDiNo

04.05.2020


Zum 70. Mal wurde der Deutsche Filmpreis vergeben

Preisverleihung unter Ausschluß der Öffentlichkeit

Zehn deutsche Filmpreise gab es für zwei nordmedia-geförderte Filme

Am 24. April wurde zum 70. Mal der Deutsche Filmpreis vergeben. Nora Fingscheidts „Systemsprenger“ erhielt acht Filmpreise, darunter die LOLA in Gold für den besten Film. „Lindenberg! Mach dein Ding“ von Hermine Huntgeburth wurde mit zwei LOLAS ausgezeichnet.

Nora Fingscheidts vielfach preisgekröntes Regiedebüt „Systemsprenger“ war der Sieger des Abends: Das intensive Drama über die neunjährige Benni (Helena Zengel) erhielt den Deutschen Filmpreis in den Kategorien „Bester Spielfilm“, „Beste Regie“, „Bestes Drehbuch“, „Beste weibliche Hauptrolle“, „Beste männliche Hauptrolle“ sowie „Beste weibliche Nebenrolle“, „Bester Schnitt“ und „Beste Tongestaltung“.

„Lindenberg! Mach dein Ding“ von Hermine Huntgeburth erzählt von den Anfangsjahren der Rocklegende Udo Lindenberg, mit Udos „Stellvertreter auf Erden“ Jan Bülow in der Hauptrolle. Die Filmbiografie wurde mit der LOLA für das „Beste Maskenbild“ und das „Beste Kostümbild“ ausgezeichnet.

Nordmedia-Geschäftsführer Thomas Schäffer: „Wir gratulieren und freuen uns von Herzen für die Teams von Nora Fingscheidt und Hermine Huntgeburth. Wir sind sehr froh, ein Teil dieser energiegeladenen und großartigen Produktionen zu sein und wünschen uns sehr, dass bald wieder so „großes Kino“ auf großer Leinwand gezeigt werden kann.“

Die Verleihung wurde aufgrund der aktuellen Ausnahmesituation live im Ersten sowie als Stream in der ARD-Mediathek gezeigt. Die PreisträgerI*innen wurden jeweils per Videochat live dazu geschaltet. Moderiert wurde die Veranstaltung vom Schauspieler Edin Hasanovic. Der Deutsche Filmpreis ist die renommierteste und höchstdotierte Auszeichnung für den deutschen Film. Die LOLA ist mit Preisgeldern in einer Gesamthöhe von rund drei Millionen Euro von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien dotiert.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

27.04.2020


Kein Internationales Filmfest Emden-Norderney 2020

Wieder ein Kulturhighlight weniger

Nachdem die Restriktionen für Großveranstaltungen bis zum 31. August verlängert wurden, sahen die Verantwortlichen zur Absage keine Alternative: Das vom 10. bis 17. Juni 2020 geplante 31. Internationale Filmfest Emden-Norderney wird in diesem Jahr nicht stattfinden. Der Aufsichtsrat der Filmfest Emden gGmbH und die Geschäftsführerin Nora Dreyer haben entschieden, die Festivalveranstaltung für dieses Jahr abzusagen. Nachdem die Restriktionen für Großveranstaltungen bis zum 31. August verlängert worden sind, sahen die Verantwortlichen zur Absage keine Alternative. "Wir bedauern es sehr, dass wir in diesem Jahr kein Filmfest haben werden.“ Auch eine Verlegung in den Herbst wäre mit Risiken verbunden, die das Festival nicht tragen könne.

Man wäre zuversichtlich, dass es im kommenden Jahr vom 9. bis 16. Juni 2021 wieder ein Filmfest geben werde, kommentiert der Filmfest-Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Dieter Haase die Entscheidung.

Das Internationale Filmfest Emden-Norderney wurde 1990 gegründet und hat sich seither zu einem bundesweit vielbeachteten Publikumsfest mit jährlich gut 25.000 Besuchern entwickelt. Neben deutschen Filmen stehen alljährlich insbesondere Produktionen aus Nordwesteuropa im Mittelpunkt des Festivalprogramms – viele davon werden in Emden und auf Norderney als Uraufführung oder deutsche Erstaufführung präsentiert.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

20.04.2020


Corona-Hilfe: nordmedia erhöht Kinoprogrammpreise

Niedersachsen und Bremen erhöhen einmalig auf insgesamt rund 150.000 Euro

Positives Signal für die norddeutsche Kinolandschaft: Die Kinoprogrammpreise der nordmedia werden auf rund 150.000 Euro erhöht und damit im Gesamtvolumen mehr als verdoppelt. Mit dieser Anpassung erhalten Kinos in Niedersachsen und Bremen eine Hilfestellung in der existenzbedrohlichen Situation durch die Corona-Pandemie.

In einem bundesweiten Hilfspaket der Bundes- und Länderförderer wurden Maßnahmen in den Bereichen Produktion, Verleih und Kino mit einem Gesamtvolumen von 15 Mio. Euro bereitgestellt.

Kinos müssen durch die Krise kommen! 

Die Länder Niedersachsen und Bremen haben einer einmaligen Erhöhung der Kinoprogrammpreise auf insgesamt rund 150.000 Euro zugestimmt. Diese Erhöhung soll die Kinobetreiber*innen schnell und direkt dabei unterstützen, die Auswirkungen auf den laufenden Betrieb zu mildern. Die Kinoprogrammpreise werden zügig und unbürokratisch ausgezahlt.

„Für diese Maßnahme wurde das Volumen der Kinoprogrammpreise 2019 aufgestockt. So werden nichtgewerblichen Kinos 1.500 Euro und den gewerblichen Kinos 3.000 Euro als einmaliger Zuschuss ermöglicht. „Das Programm löst sich so von den üblichen Strukturen, um flexibel auf die besondere Situation zu reagieren“, so nordmedia-Geschäftsführer Thomas Schäffer.

Die Kinoprogrammpreise werden seit 1992 in Niedersachsen und seit 2001 in Bremen und Bremerhaven für die Gestaltung hervorragender Jahresfilmprogramme und besonderer Filmreihen vergeben.

Die für den 26. Juni 2020 geplante Verleihung der Preise wird allerdings nicht in der gewohnten Form stattfinden.


Und die Prämien der nordmedia können ab sofort abgerufen werden!

Die Jury des Kinobüro Niedersachsen-Bremen e. V. hat entschieden, dass alle Kinos, die sich mit ihrem Programm für das Jahr 2019 beworben haben, die Sonderprämie erhalten. Insgesamt haben sich 58 Kinos beworben, 51 aus Niedersachsen und sieben aus Bremen. Damit erhalten 22 nichtgewerbliche Kinos jeweils 1.500 Euro und 36 gewerbliche Kinos 3.000 Euro.

Thomas Schäffer, Geschäftsführer der nordmedia: „Wir danken den Ländern und der Jury, dass sie flexibel und unbürokratisch unserem Vorschlag gefolgt sind und wir damit in der akuten Krise sehr kurzfristig einen Beitrag für die Kinolandschaft in Norddeutschland leisten können. Die Kinos sind von essentieller Bedeutung für das kulturelle Leben - dafür sorgen die hier ausgezeichneten KinomacherInnen mit ihrem herausragenden Engagement im besonderen Maße. Diese Struktur zu erhalten, muss ein prioritäres Anliegen von Kulturpolitik sein.“

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Förderer starten Hilfsprogramm für die Film- und Medienbranche

Die Corona-Krise stellt die gesamte Branche vor existenzielle Herausforderungen.

Um die Film- und Medienbranche mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln bestmöglich zu unterstützen, haben die Bundes- und Länderförderer ein gemeinsames Hilfsprogramm mit Maßnahmen für die Bereiche Produktion, Verleih und Kino entwickelt, das schnell und unbürokratisch umgesetzt werden soll.

Das Gesamtvolumen umfasst 15 Mio. Euro und wird gemeinsam getragen von den Länderförderern Bayern, Hamburg Schleswig-Holstein, Film- und Medienstiftung NRW, HessenFilm, Medienboard Berlin-Brandenburg, Medien- und Filmgesellschaft Baden-Württemberg, Mitteldeutsche Medienförderung, nordmedia sowie der Filmförderungsanstalt und der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, und Kultureller Filmförderung.

Das Hilfsprogramm bezieht sich auf von verschiedenen Fördereinrichtungen gemeinsam geförderte Projekte und soll dort greifen, wo alle anderen im Kontext der Corona-Krise ergriffenen Hilfsmaßnahmen und Förderprogramme des Bundes und der Länder nicht in Anspruch genommen werden können.

 „Es freut mich sehr, dass die Filmförderer von Bund und Ländern sich angesichts der Corona-Krise so schnell und solidarisch auf ein gemeinsames unbürokratisches Hilfsprogramm für die Film- und Medienbranche verständigen konnten, das in den kommenden Wochen und Monaten wesentlich dazu beitragen kann, größeren Schaden von Projekten und Produktionsunternehmen abzuwenden“, so Thomas Schäffer, Geschäftsführer der nordmedia Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen Bremen mbH.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

27.03.2020


Die nordmedia fördert und unterstützt auch Gamesentwickler

Immer mehr im Fokus: Die Förderung bei der Entwicklung von Games

Die nordmedia gibt Geld an Entwickler und Unternehmen bei der Idee und Umsetzung innovativer und marktgerechter Games. Zu den wichtigsten Förderkategorien zählen: Konzeptentwicklung mit bis zu 20.000 Euro, Prototypenentwicklung mit bis zu 80.000 Euro, Produktion mit bis zu 100.000 Euro und Vertrieb mit bis zu 50.000 Euro. Die Förderung ist ein Zuschuss (erfolgsbedingt rückzahlbares Darlehen bei Produktion). Informationen zu den weiteren Förderbereichen gibt es im Merkblatt zur Gamesförderung und in den Richtlinien.

Gefördet: "Die Zwerge", das neue Taktik-Rollenspiel aus dem Hause King Art Bremen, erhält für die Entwicklung eines Prototypen bis zu 59.550 Euro. Foto nordmedia

Vor Antragsstellung wird ein Beratungsgespräch empfohlen. Zu den Einreichterminen muss der vollständige Antrag samt der geforderten Anlagen der nordmedia vorliegen. Darauf folgt ein Pitch: Die aussichtsreichsten Antragssteller erhalten eine Einladung, um ihr Projekt persönlich vor Branchenprofis zu präsentieren und umgehend eine qualifizierte Einschätzung zu bekommen. Detaillierte Informationen im Merkblatt zur Gamesförderung und in unseren Richtlinien.

Der Antrag muss über das nordmedia-Antragsportal fristgemäß eingereicht werden. Eine Übersicht über die einzureichenden Unterlagen findet sich auf dem Merkblatt zur Antragstellung und Kalkulation - Games und der Liste der Einzureichenden Unterlagen - Games.
Die nordmedia - Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen mbH wird mit der Förderabwicklung und der Prüfung der Mittelverwendung beauftragt. Die Kosten werden nur im Förderfall fällig. Informationen zur Höhe der Prüfkosten finden sich im Merkblatt zur Antragstellung und Kalkulation - Games.

Förderreferent  TV, Games ist Roman Winkler, Tel. 0511 - 12 34 56-61 E-Mail: r.winkler(at)nordmedia.de 

nordmedia/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord 


Nordmedia zieht positive Bilanz für 2019

"Systemsprenger" holt 31 Preise - Für den Auslandsoscar hat es leider nicht gereicht

Mit 31 Preisen war der "Systemsprenger“ der erfolgreichste Film, der je von nordmedia gefördert wurde. Damit ist er ein großer, leuchtender Stern in der Jahresbilanz 2019 von Nordmedia, die heute vorgestellt wurde. Nur den Auslandsoscar hat er nicht bekommen.

Die Film-und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen nordmedia hat 10,5 Millionen Euro im vergangenen Jahr für Kurz-und Langfilme im Kino und Fernsehproduktionen sowie Games bereitgestellt. Mit diesen 10,5 Millionen Euro Fördergeld ist die nordmedia damit zwar im Bundesvergleich das "Schlusslicht", wie Geschäftsführer Thomas Schäfer  etwas bedröppelt einräumte - Kollegen in Bayern sind da Spitzenreiter, sie stellen  46 Millionen Euro zur Verfügung. Das kann allerdings die Bilanz von nordmedia nicht trüben.

Denn der Erfolg von Filmförderung bemisst sich vor allem im sogenannten "Regionaleffekt", d.h. wie viel vom investierten Geld fließt in die Region zurück? Es fließt unter anderem in die Berechnung Versicherungen, die abgeschlossen werden, ebenso finanzielle Mittel, die beim Drehen vor Ort ausgegeben werden oder an Dienstleister gezahlt werden - wenn zum Beispiel die Firma "Day for Night" die Visual Effects für den Kinohit "Lindenberg! Mach den Ding" zur Verfügung stellt oder die  Drehteams dort in Hotels absteigen oder vom  Caterer vorort versorgt werden! Im vergangenen Jahr betrug dieser Regionaleffekt 187 Prozent! Das ist schon was!

Insgesamt wurden 240 Filme, Serien, Games, Lichtspielhäuser, Filmfestivals und crossmediale Projekte gefördert. An 25 Produktionen aus dem Portfolio gingen insgesamt 77 Preise.

Alles nachzulesen in den Dokumentationen wie dem Geschäftsbericht und „Die Filme 2019“. Nicht nur für Filmschaffende lesenswert: „Aufgedreht - Die schönsten Filmlocations in Niedersachsen und Bremen“.

Thomas Schäffer, Geschäftsführer der nordmedia: „Mit den Filmen Yalda - Nacht der Vergebung, Futur Drei und Schlaf ist nordmedia mit drei starken Filmen in verschiedenen Berlinale-Reihen vertreten. Auch mit Fernsehfilmen wie Nur eine Frau oder Die Affäre Borgward bestätigt sich, dass Quote und Qualität zusammengehen. nordmedia im Abspann ist ein Gütesiegel im Deutschen Film.“

Nordmedia bietet starke Talentförderprogramme: mediatalents Niedersachsen, Filmstart Bremen, Nordlichter, cast & cut, und CLOSEUP Bremen-Stipendium

Auch dieses Jahr fängt schon wieder gut an: Bei der Berlinale, die morgen in der Bundeshauptstadt beginnt, werden acht von Nordmedia geförderte Filme vorgeführt.

Und bei der großen Veranstaltung nordmediatalk & and night am Freitag in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin wird natürlich darüber gesprochen werden - und auch über "Systemsprenger" der so erfolgreich war, dass die Macher das Fördergeld von 70 000 Euro sogar zurückzahlen können. Das kommt selten vor!

 Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

21.02.2020


Millionenförderung für Film- und Fernsehproduktionen

Auch Film über Hans Albers wird von nordmedia gefördert 

Serien, Musik-Acts, Games und Dokumentationen: nordmedia fördert 64 Projekte mit rund 4 Mio. Euro

nordmedia hat in der dritten Förderrunde 2019 Fördermittel von knapp vier Millionen Euro für 64 Projekte vergeben. Unterstützt wurden u.a. fünf Drehbuch-, Stoff- und eine Projektentwicklung, 31 Film- und Fernsehproduktionen, drei Maßnahmen im Bereich Verleih/Vertrieb/Verbreitung, neun Abspiel-, Präsentations- und eine Qualifizierungsmaßnahme. 

Die höchste Fördersumme erhält mit 355.000 Euro das Dokudrama „Albers & Burg“, produziert von Zeitsprung Pictures GmbH. Es erzählt die Liebesgeschichte des deutschen Schauspielers Hans Albers (Ken Duken, Foto lks. Constantin) und der jüdischen Schauspielerin Hansi Burg (Picco von Grote) zur Zeit der Nazi-Diktatur. Die Dreharbeiten starten am 14. Januar 2020 u. a. in Niedersachsen.

Die internationale TV-Kinderserie „The Voyager – Call of the Vikings“ der Gebrüder Beetz Filmproduktion in Lüneburg erhält 250.000 Euro für zehn Folgen des actiongeladenen Zeitreise-Abenteuers.

Das Fernsehspiel und Regiedebüt „Sörensen hat Angst“ von Schauspieler Bjarne Mädel (Foto r.) erhält 160.000 Euro Förderung. In der Romanverfilmung der erfolgreichen Buchreihe „Sörensen ermittelt“ von Sven Stricker wird neben Matthias Brandt, Anne Ratte-Polle und Peter Kurth Bjarne Mädel die Hauptrolle spielen. Mit 150.000 Euro wird der Kinofilm „Cindyella“ gefördert, der teilweise im Harz gedreht wird. 

Die Katastrophenserie „Sløborn“ (Regie: Christian Alvart) von Syrreal Entertainment mit Dreh auf Norderney, ist mit 120.000 Euro und der Dokumentarfilm „Hyper, Hyper - H.P. Baxxter und Scooter“ mit 80.000 Euro dabei. 

Der nächste Einreichtermin ist der 23. April 2020.

     Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

09.01.2020 


nordmedia-Förderungen rund um Kinos und Filme

Einreichtermine für alle Förderbereiche 2020

Ist mein Projekt förderfähig? In welchen Förderbereich fällt es? Was muss ich vor Antragstellung noch klären, welche Unterlagen dürfen auf keinen Fall fehlen? Ein überzeugender Antrag ist der erste Schritt, um an Fördermittel zu gelangen. Gern berät nordmedia deshalb noch vor Einreichung Ihres Antrags. Hier finden Sie die einzelnen Förderbereiche und die jeweiligen Ansprechpartner.

Einreichtermin: 27.08.2020, Sitzungstermin Vergabeausschuss: 04.11.2020

Eine Einreichung ist zwischen den veröffentlichten Einreichterminen laufend möglich. Die genannten Einreichtermine stellen jedoch eine Ausschlussfrist dar, bis zu deren Ablauf (17 Uhr am Tage des Einreichtermins) ein ausgedruckter und unterschriebener Antrag spätestens bei der nordmedia postalisch oder persönlich bzw. per Kurier eingegangen sein muss, um für die nächste Sitzung berücksichtigt werden zu können (Eingangsstempel). Verspätete Eingänge können dann erst für die dem nächsten Einreichtermin folgende Sitzung berücksichtigt werden. 

nordmedia /Sigrid Lappe, Hannover Woche


Talentförderprogramm „mediatalents“

nordmedia unterstützt Nachwuchsprojekte

Im Rahmen ihres Talentförderprogramms „mediatalents“ förderte nordmedia seit Dezember 2016 bis jetzt in Niedersachsen insgesamt 29 Projekte mit rund 213.000 Euro. Für das Projekt stellt das Land Niedersachsen der nordmedia jährlich ein Budget von 150 000 Euro zur Verfügung. Ziel des Programms ist es, talentierte Film- und Medienschaffende zu entdecken, zu fördern und ihnen eine Starthilfe zu geben. nordmedia führt das Programm im zusammen mit dem Film- und Medienbüro Niedersachsen durch.

Förderfähig sind qualitativ anspruchsvolle audiovisuelle Projekte junger Talente, die überwiegend in Niedersachsen realisiert werden sollen. Die Filmemacher sollten außerdem noch nicht mehr als drei längere Filmprojekte realisiert haben. Ausgewählt werden die Projekte durch eine unabhängige Jury.

Einreichtermine "mediatalents":

Einreichtermin: 30.04.2020, Jurysitzung: 12.06.2020

Einreichtermin: 10.09.2020, Jurysitzung: 23.10.2020

Eine Einreichung ist zwischen den veröffentlichten Einreichterminen laufend möglich. Die genannten Einreichtermine stellen jedoch eine Ausschlussfrist dar, bis zu deren Ablauf (17 Uhr am Tage des Einreichtermins) ein ausgedruckter und unterschriebener Antrag spätestens bei der nordmedia postalisch oder persönlich bzw. per Kurier eingegangen sein muss, um für die nächste Sitzung berücksichtigt werden zu können (Eingangsstempel). Verspätete Eingänge können dann erst für die dem nächsten Einreichtermin folgende Sitzung berücksichtigt werden.

Informationen zu den Förderungen unter nordmedia.de/pages/foerderung/foerderbereiche/mediatalents

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Filmfreundinnen und –freunde finden Online-Angebot

Mit „filmfriend“ bietet die Stadtbibliothek ein online-Angebot mit tollen Filmen

Europa und auch Deutschland haben einen großen Schatz an weltberühmten Filmen, online zugänglich sind davon die wenigsten. Ein neuer Streaming-Dienst füllt diese Lücke. „filmfriend“ ist ein Filmportal für Bibliotheken, das nun auch in der Stadtbibliothek Hannover an den Start geht. In das Video-On-Demand (VoD) Portal können sich BibliotheksnutzerInnen einloggen und Filme als Stream ansehen. „Unser Anliegen ist es, den Bibliothekskundinnen und –kunden umfangreiche elektronische Medienangebote ohne Zusatzkosten für sie zugänglich zu machen. ‚filmfriend‘ ist ein neuer, attraktiver Baustein in unserem Angebots-Portfolio“, erläutert Bibliotheksdirektorin Dr. Carola Schelle-Wolff.

„filmfriend“ ermöglicht den NutzerInnen der Stadtbibliothek Hannover erstmalig unbeschränkten Online-Zugang zu mehr als 1.000 Filmen. Der Katalog reicht von erfolgreichen Spiel- und Animationsfilmen, Filmklassikern über anspruchsvolle Dokumentationen bis hin zu internationalem Arthouse-Kino und beliebten Kinder- und TV-Serien. Außerdem sind kuratierte Filmreihen, Kultur-, Reise- und Musikdokumentationen sowie Filme zu Special Interest-Bereichen verfügbar.

Die Auswahl unter filmfriend

Das Log-in mit Bibliotheksausweisnummer und Passwort erfolgt ganz einfach über stadtbibliothek-hannover.de. Und schon startet der gewünschte Film - ohne extra Kosten.

Mit „filmfriend“ bietet die Stadtbibliothek Hannover komfortables, modernes und werbefreies Filmstreaming, das sowohl von zu Hause mit dem PC oder Mac als auch unterwegs mit Handys oder Tablets abrufbar ist.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord