KULTUR - FEUILLETON


Timm Ulrichs Kunstwerk „wir-kl-ich“ hängt im Foyer des Sprengel Museums

Denn zwischen „wir“ und „ich“ findet die Wirklichkeit statt

Im Foyer des Sprengel Museums hängt nun das Kunstwerk „wir-kl-ich“ von Timm Ulrichs. Und zwischen „wir“ und „ich“ findet die Wirklichkeit statt.

Die gewaltige Arbeit des Totalkünstlers Ulrichs misst 2,50 mal fünf Meter, gefertigt wurde das Kunstwerk in den Jahren von 1988 bis 1990. Es war ursprünglich für den SB-Bereich der damaligen Zentrale der Stadtsparkasse am Raschplatz gedacht. Die Das Neon-Kunstwerk ist in den Farben Rot und Blau gehalten und ist eine Anspielung auf die Symbole der EC-Karten von 2015! Als das Haus umgebaut wurde, passte es nicht mehr in die umgestalteten Räumlichkeiten und musste „wir-kl-ich“ Platz machen.

Nun wurde ein neuer Standort gesucht: Da kam ja nur das Sprengel Museum in Frage. Und das Museum zeigte sich interessiert. Die Sparkasse Hannover schenkte das Werk der Kunststiftung Bernhard Sprengel und Freunde, die es dem Museum als Dauerleihgabe überlässt. 

Die aufwändige Installation haben die Freunde des Sprengel Museums dann auch finanziert. Nun hängt es dort, wo es hingehört!

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 03.04.2019 


„Wer suchet der findet“ – Wo sind die Ostereier im Historischen Museum?

Suchspiel in der Ausstellung „Geschichte spielen mit Playmobil“ in den Osterferien

Für die Osterferien hat sich das museumspädagogische Team des Historischen Museums für den 9. bis 23. April ein neues Suchspiel ausgedacht. In der Sonderausstellung „Geschichte spielen mit Playmobil“ wurden 10 farbige Eier versteckt. Wenn sich die jungen Museumsgäste  die Ausstellung genau anschauen, können sie diese Eier finden und den Fragebogen beantworten. Ist das Rätsel gelöst, wartet an der Kasse eine kleine Überraschung.

Wer die Sonderausstellung noch ansehen möchte, kann dies noch bis zum 28. April tun. Fast 50.000 Besucher waren bisher zu Gast.  

Vielleicht ein Ei bei dem Playmobil-Poeten? Foto Quelle Yelp

Am letzten Tag der Ausstellung am 28. April erwartet die Museumsgäste ein Flohmarkt mit PLAYMOBIL-Spielzeug von 11.30 Uhr bis 15 Uhr und die letzte Führung mit dem Künstler und Leihgeber der Sonderausstellung Robert Packeiser um 15 Uhr.


Andrew Manze setzt in der kommenden Saison auf das große B - B wie Beethoven

Umbaupläne - Philharmonie zieht in den Kuppelsaal und veranstaltet ein Festival für den Jubilar des Jahres

Umgebaut wird nur der Bühnenbereich - die Bühne wird runder und geht mehr in die Tiefe.

Damit dann auch jeder weiss, was gespielt wird: Andrew Manze setzt in der kommenden Saison auf das große B wie Beethoven, Beethoven und noch einmal Beethoven - die neue Saison der Radiophilharmonie wird spannend! Wie sagt Manze so schön: Wir sind ein Beethovenorchester!

2020 feiert Beethoven seinen 250. Geburtstag und das ist ein ausreichender Grund schon in diesem Jahr mit den Ehrungen zu beginnen: So gibt es ein 8teiliges „Beethoven Festival“, das den Untertitel „Alle Sinfonien, alle Klavierkonzerte“ trägt.

Manze: Wir sind ein Beethovenorchester! Foto NDR  

Am 7. September, zur Saisoneröffnung,  gibt es im Kuppelsaal erst einmal Gustav Mahlers dritte Sinfonie - einer der größten Brocken des sinfonischen Repertoires. Mit der schwedischen Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter sowie den Damen des NDR-Chores und dem Knabenchor Hannover zu hören und sehen.

Und dann geht es so richtig los: Alle 15 Sinfoniekonzerte sowie die acht dem Titanen Ludwig van Beethoven gewidmet Festivalkonzerte sind im Kuppelsaal zu hören. Und beim Beethoven-Festival das vom 20. Oktober bis 10. November läuft, sind fünf Pianisten dabei: Nobuyuki Tsujii, Martin Stadtfeld, Lars Vogt, Martin Helmchen Pierre-Laurent Aimard - Sensationell!! Für das Beethoven-Festival gibt es neben den Einzeltickets verschiedene Festivaltickets (siehe unten).  

Chefdirigent Manze und Achim Dobschall, Leitung NDR Bereich Orchester, Chor und Konzerte sowie der Manager der Radiophilharmonie, Matthias Ilkenhans, hoffen, durch die zusätzlichen Plätze im Kuppelsaal und den Eventcharakter des Festivals neues Publikum zu generieren.

Achim Dobschall, Andrew Manze und Matthias Ilkenhans freuen sich auf die Saison 2019/2020 der NDR Radiophilharmonie, in der die Musik Beethovens eine große Rolle spielen wird. Foto S. Lappe

Die Rückkehr in das umgebaute Funkhaus wird am 10. Januar mit Martha Argerich groß gefeiert: Die weltbekannte argentinische Pianistin spielt gemeinsam mit ihrer Meisterschülerin Shin-Heae Kang das Konzert für zwei Klaviere von Poulenc. Außerdem stehen auf dem Programm der „Rosenkavalier“ und Ravels „La Valse“, dem Konzert soll ein beschwingter Charakter verpasst werden,  ähnlich einem Neujahrskonzert.

Im Barock-Zyklus werden unter anderem Haydns „Schöpfung“ (27.März) und Auszüge aus Händels „Guiulio Cesare“ (1.Mai ) zu hören sein.

Zu den illustren Gästen des Orchesters der Saison 2019/2020 zählen unter anderem Altmeister Leonard Slatkin (13. Februar, Dvoraks „Aus der Neuen Welt“), Simone Young  (27. Februar, Debussys „La Mer“) und Star-Harfenist Xavier de Maistre (2. Juli, Konzert von Reinecke).

Weitere bekannte Solisten der Saison sind die Geiger Thomas Zehetmair und Isabelle van Keulen, die King's  Singers, die das Weihnachtskonzert (noch im Kuppelsaal) gestalten, und der Jazzpianist Brad Mehldau, der in der Freistil-Reihe zu Gast  ist.

">Discover Music! - Mit diesem Programm spricht die NDR Radiophilharmonie die Kleinsten bis zu jungen Erwachsen an: da ist das Zwergen-Abo, und die Reihe Orchesterdetektive bietet Familienkonzerte an (auch als Abo buchbar) – die Anzahl der begleitenden Erwachsen ist beschränkt!

Dann gibt es noch ausgefeilte Schulklassen-Angebote, da freuen sich die Orchester-Detektive auf Schulklassen. Und in diesem Jahr vom 20. bis 26. Januar Beethoven für Kinder und Jugendliche mit interaktiven Angeboten. (Broschüre und online unter ndr.de/discovermusic-hannover.

Neben Andrew Manze leiten erfahrene Dirigenten wie Leonard Slatkin und Simone Young erstmals das Orchester. Debüts am Pult geben unter anderem auch der Venezolaner Rafael Payare und sein dänischer Kollege Thomas Sondergard.

In der kommenden Saison steht auch eine große China-Tournee auf dem Plan mit Auftritten in Peking und Shanghai. Auf dem Programm – man kann es ahnen: Beethoven.

Und noch eine Nachricht: Es gibt noch Restkarten für das Klassik-Open-Air im Maschpark mit "Bajazzo/Cavalleria rusticana (Aufführungen am 11. und 13. Juli 9. In diesem Jahr gibt es keine öffentliche Generalprobe.

Alle Programme unter ndr-radiophilharmonie

Neu: Alle Menschen unter 30 können ab 15 Min. vor Veranstaltungsbeginn Karten für alle Konzerte für 5 € erwerben  falls verfügbar! 

Der Vorverkauf für die meisten Konzerte der neuen Saison und das Beethoven-Festival beginnt am  10. April. Karten und Abos unter ndrticketshop.de und ndr.de/radiophilharmonie sowie an bekannten Vorverkaufsstellen. Mit den Eintrittskarten kann man am Veranstaltungstag kostenlos im GVH-Gebiet mit den Öffis unterwegs sein 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 06.04.2019 


Karten für Schleswig-Holstein-Festival

Kartenvorverkauf für das Schleswig-Holstein-Festival in der heiße Phase

Der Karten-Vorverkauf für das Schleswig-Holstein Musik Festival (SHMF) wurde um eine Telefonhotline und auf die örtlichen Vorverkaufsstellen erweitert. Gleichzeitig wird auf der Internetseite www.shmf.de auch die platzgenaue Buchung im Saalplan freigeschaltet, teilte die Festivalleitung mit.

Der schriftliche Vorverkauf läuft bereits seit dem 22. Februar, nach Angaben einer Sprecherin sind bereits 100 000 Ticket verkauft, und somit auch schon einige Veranstaltungen - natürlich alle Konzerte im Großen Saal der Elbphilharmonie - ausverkauft.

Im Mittelpunkt des Musik-Festival Programms steht in diesem Jahr Johann Sebastian Bach, das Künstlerporträt ist der niederländischen Geigerin Janine Jansen gewidmet.

Das Festival wird am 6. Juli in Lübeck eröffnet. Bis zum 16. Dezember stehen 221 Konzerte, fünf Musikfeste auf dem Lande, ein Kindermusikfest und zwei Kinderkulturfeste auf dem Programm. Info und Karten: shmf.de/de/Programm 

Ausnahme-Geigerin: Janine Jansen

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 14.03.2019


Zu früh gefreut?! Streitobjekt Reformationsfenster der Marktkirche spitzt sich zu

Treffen sich die Parteien bald vor Gericht?

Never ending story - der Streit um das von Altkanzler Gerhard Schröder ins Leben gerufene „Reformationsfenster“ für die Marktkirche spitzt sich zu. „Die Entscheidung des Kirchenvorstandes kommt ja nicht überraschend, und ich werde jetzt die zur Verfügung stehenden rechtlichen Maßnahmen ergreifen", sagte Georg Bissen, Stiefsohn des verstorbenen Architekten Dieter Oesterlen. Die Lage spitzt sich zu: Wenn die Marktkirche nicht ihren Verzicht erklärt, könnte die Auseinandersetzung unschön enden, nämlich vor Gericht. Im März hatte der Kirchenvorstand beschlossen,  das Fenster nach einem Entwurf des Künstlers Markus Lüpertz trotz eines drohenden Prozesses in der Kirche einzubauen.

Markus Lüpertz und Gerhard Schröder können den Widerstand nicht nachvollziehen. 

Vom Altbundeskanzler Gerhard Schröder kam die Ankündigung, er wolle der Marktkirche als Ehrenbürger von Hannover das Fenster gerne schenken. Die Schätzung der Kosten über Material, Herstellung  und Einbau werden auf gut 150 000 Euro geschätzt. Schröder will zur Finanzierung des Fensters seine Vortragshonorare von Verbänden und Unternehmen in Deutschland dafür weitergeben.

Widerspruch wurde gegen das 13 Meter hohe Buntglasfenster von Georg Bissen als Erbe des Architekten Oesterlen angemeldet. Er hält das Fenster für nicht vereinbar mit dem architektonischen Konzept seines Stiefvaters.

Der Entwurf von Lüpertz setzt sich mit Leben und Werk des Reformators Martin Luther (1483-1546) auseinander. Auf dem umstrittenen Fenster erscheint Luther als große weiße Gestalt. Für kontroverse Diskussion allerdings sorgen vor allem fünf Fliegen als Symbol des Bösen und der Vergangenheit.

Kirchenvorstandsvorsitzender Reinhard Scheibe, Hanna Kreisel-Liebermann und Stadtsuperintendant Hans-Martin Heinemann freuen sich auf das Fenster!

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 08.04.2019


Zum ersten Mal eine Frau an der Spitze

Susanne Keuchel wird die neue Präsidentin des Kulturrats

Zum ersten Mal in der Geschichte hat der Deutsche Kulturrat eine Frau an die Spitze gewählt. Die neue Präsidentin ist die Musikwissenschaftlerin Susanne Keuchel. Sie ist Direktorin der Akademie der Kulturellen Bildung des Bundes und des  Landes Nordrhein-Westfalen und lehrt als Honorarprofessorin am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Nach wie vor bleibt Olaf Zimmer Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 22.03.2019


Nur drei Worte für Hannover

Kulturhauptstadt-Bewerbung "HIER JETZT ALLE"
Die Macher halten das neue Motto in ihren Händen "HIER JETZT ALLE ". DREI Worte für Hannover und das mit einer provokanten Video- und Theatershow, so präsentierte die Stadt am 6. März in der Orangerie in Herrenhausen das Motto für die Bewerbung Hannovers als Kulturhauptstadt 2025!
Ein Horror-Szenario wurde gezeigt: Im Jahr 2024, Deutschland ist aus der EU ausgetreten, das Thema Kulturhauptstadt somit vom Tisch. Aus diesem Grund der Slogan "HIER JETZT ALLE" - als klares Bekenntnis zu Europa! "HIER steht für die Gelassenheit und Lebensqualität in der Mitte Europas. "Jetzt" für europäisches Denken. "Alle" für die Einheit und Vielfalt.
Dazu sagte Inga Samii vom Bewerbungsteam: "Es geht auch um die Frage: Wie kann man mit den Stärken Hannovers Europa stärken?"

Halten das neue Motto fest in ihren Händen (v. l.): Oeds Westerhof, Melanie Botzki, OB Stefan Schostok, Inga Samii, Annika Schach, Konstanze Beckedorf. Foto: Tobias Wölki

2025 sollen Besucher dann Antworten darauf an vielen "Agoren" (Versammlungsplätze in der Stadt) bekommen.
Ob Hannover den Zuschlag bekommt? Da ist Star-Pianist Igor Levit zuversichtlich: "Die Welt muss sehen, welch einzigartiger Ort wir sind." Und 2021 fällt die Entscheidung ob ja oder ja! www.khh25.de
 

 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 07.03.2019 


Das Thema Kulturhauptstadt wird nachbarschaftlich

Mobiler Kulturhauptstadt-Kiosk geht auf März-Tour

Der mobile Kulturhauptstadt-Kiosk geht wieder auf Tour: Der Kiosk für Hannovers Kulturhauptstadtbewerbung funktioniert wie ein „echter“ Kiosk als Anlaufpunkt für alle, die sich über das Thema Kulturhauptstadt Europas 2025 in Hannover informieren und austauschen wollen.

Der Holzpavillon mit einem etwa 18 Quadratmeter großen Anbau mit Sitzgelegenheiten. Der Holzpavillon wurde vom Verein „Unter einem Dach“ entworfen, der einen nachhaltigen Beitrag zur Integration leistet, indem er Arbeit und Praktika im handwerklichen Bereich sowie Sprachförderung und Vermittlung in die Aus- und Weiterbildung, anbietet. Gebaut wurde der Kiosk in der Werkstatt im Hafven.


„Wir sind auf der richtigen Strecke"

Stadt holt auch Wirtschaft mit ins Boot Kulturhauptstadt

Immer mehr Menschen unterstützen die Bewerbung Hannovers um den Titel als Europäische Kulturhauptstadt. „Wir sind auf der richtigen Strecke" - mit  dieser Botschaft hat Kulturmanager Oeds Westerhof die Politiker begeistert. Jetzt würden lose Enden zu einem guten und stabilen Netz geknüpft, meinte Andreas Markurth (SPD).

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Noch gibt es Karten für das 6. NDR Klassik Open-Air

Sängerstars beim Klassik Open Air: Zwei Tenöre für ein Opernspektakel

Das wird ein Opernfest, das Klassik Open Air im Maschpark. Auf dem Programm des mittlerweile bundesweit bekannten Opernspektakels hinter dem Neuen Rathaus am 11. und 13. Juli stehen in diesem Jahr „Cavalleria rusticana“ von Pietro Mascagni und „Il Pagliacci“ (Der Bajazzo) von Ruggero Leoncavallo auf dem Programm.

Und das große Geheimnis um die Solisten für die Aufführungen ist gelüftet: Tenor Andrea Carè ist in „Cavalleria rusticana“ als Turriddu zu hören und erleben. Der Italiener gehört zu den letzten Schülern von Luciano Pavarotti. Carè singt an allen großen Opernhäusern dieser Welt. An seiner Seite sind zu hören Claudio Sgura (als Alfonso) und Liudmyla Monastyrska als Santuzza. Komplett wird das Ensemble bei diesem Stück mit Tichina Vaughn (als Lucia) und Veta Pilipenko (als Lola) sein.

Oft singt ein Tenor bei dem Operndoppelpack die beiden großen Partien. Hier in Hannover leistet man sich gleich zwei weltbekannte und luxeriöse Stimmen: Im „Bajazzo" übernimmt Tenor Marco Berti die Titelpartie. Berti hat seine Karriere an der Mailänder Scala begonnen, in diesem Jahr wird er unter anderem  die prestigeträchtige Partie des Calaf in „Turandot“ an der Metropolitan Opera in New York übernehmen. Die polnische Sopranistin Aleksandra Kurzak ist als Nedda zu sehen und hören, Andrzej Filonczyk singt den Silvio und Xabier Anduaga den Beppo. Nur Bariton Claudio Sgura singt in beiden Opern: Denn neben seinem Auftritt als Alfonso in „Cavalleria rusticana" wird er im „Bajazzo“ die Rolle des Tonio übernehmen.

Die vielfach Klassik-Open-Air-erprobte Dirigentin Keri-Lynn Wilson aus Kanada wurde wieder verpflichtet.

Keri-Lynn Wilson hat Erfahrung mit dem Dirigat der Radio Philharmonie. Foto NDR 

Die Vorstellungen am Donnerstag, 11. Juli und Sonnabend, 13. Juli, werden wieder live in den Maschpark auf große Leinwände übertragen, wo dann das Opernfest mit einem Picknick gekrönt werden kann. Für beide Aufführungen gibt es noch  Karten für die Plätze vor der Bühne.

Auch wird der Opernabend vom NDR live im Fernsehen übertragen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 05.03.2019


Künftige Intendantin Laura Berman verordnet „kreative Denkpause“

Die neue Intendantin will 2021 mit neuem Konzept antreten

Aufsichtsrat wurde vorab informiert. Datum für die "Neuauflage" 2021 steht schon fest

Das kam einem Paukenschlag gleich:  Denn einer der gesellschaftlichen Höhepunkte der Stadt Hannover fällt im kommenden Jahr aus. Der von allen heiß geliebte Opernball wird 2020 nicht stattfinden - so will es die noch nicht amtierende Intendantin Laura Berman. Berman informierte vorab den Aufsichtsrat des Staatstheaters über ihre Entscheidung. Doch 2021 soll die Tradition dann wieder zum Leben erweckt werden.

Mit dem Thema "Roaring Twenties" war der Opernball 2019 ein voller Erfolg 

Laura Berman hat dem Opernball eine „kreative Denkpause“ verordnet, wie die zukünftige Intendatin am Montagnachmittag mitteilen ließ. Auch soll die Staatsoper „eine neue künstlerische Handschrift“ ab dem Sommer bekommen. Und man wolle für die  Neuauflage des Balles „ein neues tragfähiges künstlerisches  und inhaltliches  Konzept“ erarbeiten. Und personell soll ein frischer Wind wehen. Ein neues Team mit einer neuen Produktionsleitung wird dann künftig den Opernball organisieren, kündigte die designierte Intendantin an.

Botschaft: Opernballfans können sich den nächsten Termin schon notieren – es ist der 27. Februar 2021. „Wir möchten, dass der Ball auch in Zukunft ein echtes Volksfest ist“, erklärt Berman. „Die Besucher erwarten zu Recht einen großartigen Opernball – dem wollen wir gerecht werden.“ Und die Sponsoren machen mit. Diese würden laut der Intendantin eine Neuausrichtung mittragen. „Ich freue mich auf den nächsten Opernball 2021“, sagte sie.

Die Amerikanerin Berman übernimmt nach dem Sommer die Leitung der Staatsoper Hannover. Nach 13 Jahren gibt leider Intendant Michael Klügl sein Amt an Berman ab. Das Programm für die kommende Spielzeit wird von Laura Berman am 26. April vorgestellt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 25.03.2019


Eske Nannen wird neue Schirmherrin für Goldschmiedewettbewerb

Presse Club Hannover gewinnt Eske Nannen für den Leibniz Ring Hannover

Die Freude ist dann auch groß: Der Presse Club Hannover, um Vorstand Jürgen Köster (70), konnte Eske Nannen (77) dann auch mit Charme als neue  Schirmherrin für den diesjährigen Goldschmiedewettbewerb für den Leibniz Ring Hannover gewinnen (Foto l.). Nannen ist Vorsitzende des Aufsichtsrates der Kunsthalle Emden. Außerdem wird Eske Nannen Jury-Mitglied.

„Ich fühle mich Hannover verbunden, auch wenn der Mittelpunkt meines Wirkens in meiner Geburtsstadt Emden liegt", sagte die Tochter eines Fassfabrikanten.„Das Handwerk hat mich daher seit meiner Kindheit begleitet, und ich habe großen Respekt vor den Leistungen der Goldschmiedemeister."

Eske Nannen übernimmt den Stab von Sabine Schormann, die Geschäftsführerin der Documenta in Kassel ist.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlichung 16.03.2013


VHS bietet in den Osterferien vom 8. bis zum 13. April 2019 eine Projektwoche an

„Weitblick“ – Tanz, Theater, Musik, Kostüm- und Bühnengestaltung

Die Ada-und-Theodor-Lessing-Volkshochschule Hannover (VHS) bietet für junge Menschen ab 14 Jahren in den Osterferien vom 8. bis 13. April 2019 eine Projektwoche. Die Teilnehmenden setzen sich in zwei Gruppen mit dem Thema „Weitblick“ auseinander und wählen die Schwerpunkte „Tanz/Musik“ oder „Theater“.

Es geht um Fragen wie „Wie weit kann ich blicken?“, „Kann ich die Zukunft einschätzen?“ oder „Braucht es den Blick zurück, um nach vorne zu schauen?“. Beide Gruppen gestalten die Bühne und ihre eigenen Kostüme. Die Ergebnisse werden am 13. April um 15 Uhr in einer Werkschau im Theater im Pavillon präsentiert.  Es unterrichten die Tänzerin, Choreographin und Tanzpädagogin Bettina Paletta, die Theaterpädagogin Helena Scheele, der Musiker Emre Kesim und die Modedesignerin und Kostümbildnerin Petra Beyer.

Das Angebot ist kostenlos und offen für maximal 40 Jugendliche ab 14 Jahren. Geübt wird von Montag bis Sonnabend täglich von 10 bis 16 Uhr, Montag bis Donnerstag in der VHS, Burgstraße 14, Freitag und Sonnabend im Theater im Pavillon, Lister Meile 4.

Informationen unter vhs-hannover.de/jungeKultur.  


Festspiele in Herrenhausen trumpfen mit vielen internationalen Künstlern auf

Zum 10. Jubiläum ein Shakespeare-Marathon, der süchtig macht

Festivaltickets gibt es im Vorverkauf unter www.eventim.de, Tel. 01806/570070 und Im Künstlerhaus, Tel. 0511/168-49994. eventim.de/artist/kunstfestspiele-herrenhausen/

Die KunstFestSpiele bringen Frank Zappa zurück nach Hannover

Bereits vor rund 40 Jahren, 1979, begeisterte der legendäre amerikanische Musiker und Multimediakünstler Frank Zappa rund 4.000 Besucher in der Eilenriedehalle, der damals wichtigsten Konzerthalle Hannovers.

Unter der Leitung des Dirigenten und Intendanten der Kunstfestspiele Ingo Metzmacher spielt am Samstag, 18. Mai, das Frankfurter Ensemble Modern an gleicher Stelle Musik aus den Alben „The Yellow Shark" und Greggery Peccary & Other Persuasions". ...mehr


Stiftung Niedersachsen fördert Kultur mit drei Millionen Euro

„Best Off"-Festival Freier Theater wird erweitert

Die Kultur des Landes wird die Stiftung Niedersachsen bis 2021 mit drei Millionen Euro fördern. Das beschlossen Senat und Verwaltungsrat.

Und das von der Stiftung veranstaltete „BEST OFF"-Festival Freier Theater wird erweitert. Für 2020 stehen zusätzlich sechs Produktionen junger Nachwuchskünstler, den „Best OFF_trainees", sowie eine Uraufführung auf dem Programm. Dabei bilden das Hauptprogramm weiterhin die fünf besten freien Produktionen aus Niedersachsen.  Und die erhalten 10 000 Euro! Ganz neu ist die Auszeichnung der besten Gruppe mit einer Projektförderung in Höhe von 30 000 Euro.

Die Ausschreibung ist gestartet: Ab sofort können sich alle professionellen Freien Theater, die in Niedersachsen ansässig sind, mit einer geplanten oder bereits bestehenden Inszenierung für das „Best OFF Festival Freier Theater 2020” bewerben. Jedes Ensemble erhält für die Teilnahme 2000 €. Informationen festival-best-off.de

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Museen mit Gütesiegel ausgezeichnet

Zum zwölften Mal werden niedersächsische Museen ausgezeichnet

Eine tolle Sache: Neun Museen haben jetzt für die Qualität ihrer Arbeit die Früchte geerntet und haben das Museumssiegel in Bremen und Niedersachsen erhalten. Bereits zum zwölften Mal zeichnet das Land Niedersachsen, die Niedersächsische Sparkassenstiftung sowie der Museumsverband für Niedersachsen und Bremen e.V. kleine und große Museen aus. Die Gütesiegel sind sieben Jahre lang gültig und wurden 2006 als gemeinsames Projekt vom niedersächsischen Kulturministerium, dem Museumsverband und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung  initiiert.

Die Museumsgütesiegel wurden am 22. März 2019 auf der Jahrestagung des Museumsverbandes in Celle verliehen.

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Rund um die Filmleinwand


Filmfreundinnen und –freunde finden neues Online-Angebot

Mit „filmfriend“ bietet die Stadtbibliothek ein online-Angebot mit tollen Filmen

Europa und auch Deutschland haben einen großen Schatz an weltberühmten Filmen, online zugänglich sind davon die wenigsten. Ein neuer Streaming-Dienst füllt diese Lücke. „filmfriend“ ist ein Filmportal für Bibliotheken, das nun auch in der Stadtbibliothek Hannover an den Start geht. In das Video-On-Demand (VoD) Portal können sich BibliotheksnutzerInnen einloggen und Filme als Stream ansehen. „Unser Anliegen ist es, den Bibliothekskundinnen und –kunden umfangreiche elektronische Medienangebote ohne Zusatzkosten für sie zugänglich zu machen. ‚filmfriend‘ ist ein neuer, attraktiver Baustein in unserem Angebots-Portfolio“, erläutert Bibliotheksdirektorin Dr. Carola Schelle-Wolff.

„filmfriend“ ermöglicht den NutzerInnen der Stadtbibliothek Hannover erstmalig unbeschränkten Online-Zugang zu mehr als 1.000 Filmen. Der Katalog reicht von erfolgreichen Spiel- und Animationsfilmen, Filmklassikern über anspruchsvolle Dokumentationen bis hin zu internationalem Arthouse-Kino und beliebten Kinder- und TV-Serien. Außerdem sind kuratierte Filmreihen, Kultur-, Reise- und Musikdokumentationen sowie Filme zu Special Interest-Bereichen verfügbar.

Die Auswahl unter filmfriend.de/

Das Log-in mit Bibliotheksausweisnummer und Passwort erfolgt ganz einfach über stadtbibliothek-hannover.de. Und schon startet der gewünschte Film - ohne extra Kosten.

Mit „filmfriend“ bietet die Stadtbibliothek Hannover komfortables, modernes und werbefreies Filmstreaming, das sowohl von zu Hause mit dem PC oder Mac als auch unterwegs mit Handys oder Tablets abrufbar ist.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Talentförderprogramm „mediatalents“

nordmedia unterstützt Nachwuchsprojekte

Im Rahmen ihres Talentförderprogramms „mediatalents“ förderte nordmedia seit Dezember 2016 bis jetzt in Niedersachsen insgesamt 29 Projekte mit rund 213.000 Euro. Für das Projekt stellt das Land Niedersachsen der nordmedia jährlich ein Budget von 150 000 Euro zur Verfügung. Ziel des Programms ist es, talentierte Film- und Medienschaffende zu entdecken, zu fördern und ihnen eine Starthilfe zu geben. nordmedia führt das Programm im zusammen mit dem Film- und Medienbüro Niedersachsen durch.

Förderfähig sind qualitativ anspruchsvolle audiovisuelle Projekte junger Talente, die überwiegend in Niedersachsen realisiert werden sollen. Die Filmemacher sollten außerdem noch nicht mehr als drei längere Filmprojekte realisiert haben. Ausgewählt werden die Projekte durch eine unabhängige Jury.

Auch in diesem Jahr wird es Förderrunden geben: Die nächsten Einreichtermine sind der 9. Mai und 5.9. 2019.

Informationen zu den Förderungen unter nordmedia.de/pages/foerderung/foerderbereiche/mediatalents

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord