AUSSTELLUNGEN und AKTIONEN


Rekordbeteiligung beim 22. ZINNOBER

Am 31. August und 1. September bewegt sich Hannovers Kunstszene

Beim 22. ZINNOBER öffnen 69 Galerien, Ateliers, Projekträume und Kunsthäuser ihre Pforten -  das ist eine Rekordbeteiligung melden. Verschiedene Genres, alle Altersgruppen, unterschiedliche Nationalitäten – die Kunstszene ist noch bunter und abwechslungsreicher geworden und machen das Wochenende 31. August und 1. September zum Kunstspektakel.

Über die ganze Stadt verteilt gibt es vielfältige Kunstausstellungen, spannende Aktionen, interessante Führungen in den Stadtteilen, anregende Kunstvermittlung und tolle Abendveranstaltungen. An beiden Tagen haben die teilnehmenden Häuser jeweils von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist prinzipell kostenlos, wenn im Programm nicht anders aufgeführt.

Den ZINNOBER-Auftakt macht in diesem Jahr eine Podiumsdiskussion zur Frage „Autonomie der Kunst?“ im Kunstverein Langenhagen am 28. August um 19 Uhr moderieren Sebastian Stein und Noor Mertens ein Gespräch über strukturelle Zwänge künstlerischer Autorschaft und Produktion mit Kurt Ryslavy, Andrea von Lüdinghausen, Mareike Poehling und weiteren geladenen Gästen.

Nach der Podiumsdiskussion wird das Doppelprojekt im Kunstverein Langenhagen eröffnet, das zwei künstlerische Haltungen thematisiert: die etablierte Sehgewohnheiten zu Atelierbegriff und Kunstmarkt kritisch hinterfragen und mit ihren Arbeitsweisen über diese hinausgehen.

 Zum einen die Einzelausstellung des österreichischen Künstlers Kurt Ryslavy im Kunstverein und die Ausstellung „Rooms to Let“ von Andrea von Lüdinghausen und Mareike Poehling in einem Hotel in Langenhagen.

Zwölf Häuser sind erstmalig dabei: Artothek Hannover e.V., Ateliergemeinschaft FIEF, Ateliers 152F Ateliers und Werkstätten, Galerie Brutal, Galerie Villa Sprengel, metavier – Galerie vom Anfang und Ende, QUINTESSENZ, sperling liefmann behn – kunstraum friesenstraße, STADTARTIST-  Galerie für Stadtartismus, Studio Akkord, Studios Weißenburgstraße, Werkhalle Billy Jakob Projects.

Informationen unter Veranstaltungskalender-Ausstellungen-ZINNOBER-2019

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 10.08.2019


Kinder, wie die Zeit vergeht!

Das Kindermuseum Zinnober feiert fünften Geburtstag

Mit einem großen Jubiläumsfest feierte das Kindermuseum am 28. April seinen fünften Geburtstag! 

Eine neue Mitmach-Ausstellung widmet sich unter anderem Fragen wie: Was ist echt und was ist eine Fälschung? Wieso sagen wir manchmal nicht die Wahrheit? Wie täuschen Pflanzen und Tiere andere Lebewesen? Welche Tricks wenden Zauberer an? Wann ist schummeln erlaubt? Was sind eigentlich Fake-News?

Die Besucher*innen gehen auf eine eher vergnügliche denn moralische Reise durch die Welt der Illusionen und Fiktionen. Zu erleben sind 14 Mitmach-Stationen, darunter ein Ames-Raum, der von Studierenden der Architekturfakultät Hannover unter Leitung von Prof. Dr. Schmid-Kirsch gebaut wurde und eine faszinierende optische Täuschung hervorruft. Außerdem gibt es Illusionsbilder, verschiedene Spiegeleffekte, einen Pinocchio-Briefkasten für Lügengeschichten und ein virtuelles Labyrinth, das mit einer VR-Brille durchlaufen wird.

Mittlerweile wurden im Lindener Museum zehn verschiedene Mitmach-Ausstellungen präsentiert. Das thematische Spektrum reichte von Kommunikation über mathematische Phänomene bis hin zu traditionellen Handwerksformen. Der Umgang mit allen Themen ist experimentell, spielerisch und kreativ. Mitmachstationen laden zum Ausprobieren ein. Die Kinder begreifen Inhalte mit allen Sinnen.

In den vergangenen fünf Jahren besuchten rund 70.000 Kinder und Erwachsene das Kindermuseum Zinnober, samstags werden in den Räumen private Kindergeburtstage gefeiert. Erfreulich zudem: Die Einrichtung steht auf einem soliden finanziellen Fundament, die Stadt und die Region Hannover haben langfristige Förderungen bewilligt. Ein Zeichen dafür, dass das Kindermuseum Zinnober einen festen Platz in der Kulturlandschaft Hannovers gefunden hat.

Weitere Infos unter kindermuseum und telefonisch unter 0511/89 73 34 66.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord

Veröffentlicht 18.06.2019



Ein Sorgenkind der Museumslandschaft soll erfolgreich werden

Jetzt ist das Paläon ein Forschungsmuseum

Das häufig kritisierte Paläon in Schöningen ist als Forschungsmuseum neu eröffnet worden. Unter der Regie des Niedersächsischen Landesamtes für Denkmalpflege soll ein bisheriges Sorgenkind der Museumslandschaft jetzt erfolgreich sein.

Ziel sei es, den Fundplatz entsprechend seiner herausragenden kulturhistorischen Bedeutung als Anziehungspunkt auch über die Region hinaus zu sichern, sagte Kulturminister Björn Thümler (CDU).

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 04.07.2019 


„The Big 5“

Dinopark Münchehagen zeigt größte Raubsaurier-Funde Europas

Das ist eine Sensation: Unter dem Ausstellungstitel „The Big 5“ stellt der Dinopark Münchehagen fünf spektakuläre Raubsaurierfunde aus Deutschland, Portugal und England  vor. Unter anderem wurde erstmals ein Modell des Wiehenvenator albati gebaut, dessen Knochen 1998 in der Nähe von Minden gefunden wurden. „Es ist einer der vollständigsten Dinosaurierfunde in  Deutschland", sagte der wissenschaftliche  Leiter des Parks, Nils Knötschke. Die Schau wird bis Ende September präsentiert.

 

Das Modell eines Spinoraurus wird im Dinosaurier-Park aufgebaut: Bis Ende September ist die Ausstellung in Münchehagen, danach tourt sie durch Europa. (Archivbild) (Quelle: H. Hollemann/dpa)

Siehe auch: neues24-hannover-region-niedersachsen

Ute Micha, Presse Dienst Nord/ Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht am 08.07.2019


Weimar freut sich über neues Bauhaus-Museum

Das neue Bauhaus-Museum ist in Weimar eröffnet worden.

100 Jahre nach der Gründung des Bauhauses in Weimar, hat die Stadt ein neues Museum über die berühmte Design- und Architekturschule die Türen aufgemacht.

Der Neubau - ein riesiger Glas-Betonkubus - wurde nach Plänen der Berliner Architektin Heike Hanada am Wochenende zum Leben erweckt. Auf 2 000 Quadratmetern sind 1 000 Sammlungsobjekte der Klassik Stiftung zu betrachten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

 Veröffentlicht 04.07.2019