AUSSTELLUNGEN und AKTIONEN


Perspektivwechsel: Tänzerinnen fotografieren während der Auftritte

Einmalig schöne Fotos „Inside the Bubble“

Perspektivwechsel: einmalig schöne Fotos, die hinter die Kulissen der Staatsoper Hannover entführen. Es sind Bilder von Michèle Seydoux und Lilit Hakobyan. Gut zehn Jahre lang fotografierten die Tänzerinnen während der Auftritte des Balletts aus der Bühnengasse heraus - oft nur kurze Sequenzen- bevor sie selbst ins Rampenlicht traten. Und jetzt zeigen sie ihre Bilder unter dem Titel „Inside the Bubble“ erstmals der Öffentlichkeit. Gäste des Opernhauses werden Produktionen wie „Gefährliche Liebschaften", „Der Besuch", „Marilyn" wiedererkennen - und auch überrascht sein von der Feinfühligkeit und Intimität der Momente, die von den beiden Tänzerinnen eingefangen wurden. „Inside the Bubble“ ist bis zum 29. Juni in der Galerie des SofaLofts, Jordanstraße 26, zu bewundern. Es lohnt sich sehr!

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 15.05.2019


Der Gorleben-Treck – 40 Jahre danach

Eine Ausstellung in Lüchow

Das Gorleben Archiv hat eine Schau zusammengestellt, die sich mit dem legendären Protestzug der Lüchow-Dannenberger Bürger und Bauern nach Hannover und seiner gesellschaftlichen Bedeutung für die Region befasst.

Die Ausstellung wird bis 30. Juni im Kreishaus Lüchow, Königsberger Str. 10, Mo.- Fr. 9 -12.30, Do. auch 14-16 Uhr gezeigt.

Es werden auch Führungen, jede Menge Literatur und ein kostenloser Flyer angeboten.

Ein Replikat des Anti-Atomsteins liegt wie auf dem Weißekreuzplatz

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Ute Micha, Presse Dienst Nord/ Sigrid Lappe Hannover

Veröffentlicht 10.05.2019


Themenausstellung „Artistic Intelligence“ im Kunstverein

Künstler*innen begeben sich in den Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI)

Am 3. Mai um 20 Uhr eröffnete der Kunstverein Hannover die umfangreiche Themenausstellung „Artistic Intelligence“, die richtungsweisende Künstler*innen und Pionier*innen auf dem Feld der künstlichen Intelligenz präsentiert.

Im Rahmenprogramm der Ausstellung wird u. a. Mario Klingemann – einer der führenden KI-Künstler – die künstlerische Praxis mit Algorithmen und künstlichen neuronalen Netzwerken erörtern (Mi. 12.06., 19 Uhr). Weiterhin blickt einer der führenden Pioniere zum Thema KI, Oswald Wiener, auf die jüngsten technologischen Entwicklungen (Mi. 19.06., 19 Uhr).

Während der Ausstellungsdauer wird zudem eine Filmreihe zum Thema KI im Kommunalen Kino des präsentiert, die den zeitlichen Bogen von „Metropolis“ (1927) bis „Hi, A.I.“ (2019) spannt.

Eine Besonderheit im breiten Vermittlungsprogramm des Kunstvereins Hannover stellt das innovative Kunstvermittlungsprojekt „Eliza, Siri, Alexa und Co.“ dar, bei dem Schüler*innen entdecken, wie Chatbots funktionieren, und spielerisch einfache Programmierbefehle erlernen.

Kunstverein artistic-intelligence

Kunstverein / Hannover Woche

Veröffentlicht 19.04.2019


Weimar freut sich über neues Bauhaus-Museum

Das neue Bauhaus-Museum ist in Weimar eröffnet worden.

100 Jahre nach der Gründung des Bauhauses in Weimar, hat die Stadt ein neues Museum über die berühmte Design- und Architekturschule die Türen aufgemacht.

Der Neubau - ein riesiger Glas-Betonkubus - wurde nach Plänen der Berliner Architektin Heike Hanada am Wochenende zum Leben erweckt. Auf 2 000 Quadratmetern sind 1 000 Sammlungsobjekte der Klassik Stiftung zu betrachten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche / Veröffentlicht 07.04.2019 


Kinder, wie die Zeit vergeht!

Das Kindermuseum Zinnober feiert seinen fünften Geburtstag

Mit einem großen Jubiläumsfest feierte das Kindermuseum am 28. April seinen fünften Geburtstag. Zur Feier des Tages gab es eine Lesung mit Ingo Siegner (Foto), Kinderbuchautor und Schirmherr des Kindermuseum Zinnober.

Die neue Mitmach-Ausstellung seit dem 12. Mai widmet sich unter anderem Fragen wie: Was ist echt und was ist eine Fälschung? Wieso sagen wir manchmal nicht die Wahrheit? Wie täuschen Pflanzen und Tiere andere Lebewesen? Welche Tricks wenden Zauberer an? Wann ist schummeln erlaubt? Was sind eigentlich Fake-News?

Die Besucher*innen gehen auf eine eher vergnügliche denn moralische Reise durch die Welt der Illusionen und Fiktionen. Zu erleben sind 14 Mitmach-Stationen, darunter ein Ames-Raum, der von Studierenden der Architekturfakultät Hannover unter Leitung von Prof. Dr. Schmid-Kirsch gebaut wurde und eine faszinierende optische Täuschung hervorruft. Außerdem gibt es Illusionsbilder, verschiedene Spiegeleffekte, einen Pinocchio-Briefkasten für Lügengeschichten und ein virtuelles Labyrinth, das mit einer VR-Brille durchlaufen wird.

Mittlerweile wurden im Lindener Museum zehn verschiedene Mitmach-Ausstellungen präsentiert. Das thematische Spektrum reichte von Kommunikation über mathematische Phänomene bis hin zu traditionellen Handwerksformen. Der Umgang mit allen Themen ist experimentell, spielerisch und kreativ. Mitmachstationen laden zum Ausprobieren ein. Die Kinder begreifen Inhalte mit allen Sinnen.

In den vergangenen fünf Jahren besuchten rund 70.000 Kinder und Erwachsene das Kindermuseum Zinnober, samstags werden in den Räumen private Kindergeburtstage gefeiert. Erfreulich zudem: Die Einrichtung steht auf einem soliden finanziellen Fundament, die Stadt und die Region Hannover haben langfristige Förderungen bewilligt. Ein Zeichen dafür, dass das Kindermuseum Zinnober einen festen Platz in der Kulturlandschaft Hannovers gefunden hat.

Weitere Infos unter kindermuseum und telefonisch unter 0511/89 73 34 66.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord

Veröffentlicht 28.04.2019