Kunstfestspiele gehen im Herbst an den Start

 

 

 

 

 

 

Am 14. Mai wurde das Online-Programm vorgestellt

Intendant Ingo Metzmacher hat gemeinsam mit Oberbürgermeister Belit Onay im Videostream den Fahrplan der KunstFestSpiele vom 24. September bis 11. Oktober 2020 vorgestellt, die als Ersatz für das im Mai geplante Festival stattfinden werden.

Der Vorstellung folgt eine zweiwöchige Onlinepräsenz der Kunstfestspiele, in dem sich die Künstler des geplanten Programms in unterschiedlichen Formen präsentieren werden.

Höhepunkt dieser Online-Präsentation der Kunstfestspiele ist eine virtuelle Version der Leseperformance "Beginning Marathon" von Vlatka Horvat am 17. Mai. Dabei sind die Zuschauer eingeladen, jeweils die erste Seite ihres Lieblingsbuches online vorzulesen.

horvat beginnings marathon. photo sara pooley. courtesay of clockshop online

Zum Abschluss am 31. Mai steht dann Ingo Metzmacher den Zuschauern in einem ganz persönlichen Videotreffen in Eins-zu-eins-Gesprächen zur Verfügung.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Die meisten Programmpunkte können im Herbst stattfinden

Intendant Ingo Metzmacher und sein fantastisches Team haben in enger Absprache mit Oberbürgermeister Belit Onay in den vergangenen Tagen Szenarien für die Zukunft  entwickelt. So soll die geplante  Laser- und Klanginstallation Fountain Scan von Robert Henke zum 300-jährigen Jubiläum der Großen Fontäne im Großen Garten in Herrenhausen vom 25. September bis zum 8. Oktober gezeigt werden.

Dazu sagt Oberbürgermeister Belit Onay: "Geradezu schmerzlich wird uns bewusst, wie Kunst und Kultur zu den höchsten Gütern unseres Zusammenlebens gehören." Die Aufführung der "Symphonie der Tausend" von Mahler würde ein Zeichen der Hoffnung setzen.

Aber das große Gustav-Mahler-Konzert, die Achte Symphonie im Kuppelsaal  des HCC wird um ein Jahr auf den 16. Mai 2021 terminiert:  Veranstaltungskalender/Konzerte/Gustav-Mahler-Symphonie-Nr.-8.

Ingo Metzmacher wird Mahlers Achte Symphonie  dirigieren. 

Der Intendant Ingo Metzmacher dankt den Künstlern, dass es möglich wurde, viele Produktionen in den Herbst zu verschieben. Er hoffe, "dass sich die aktuelle Situation bald entspannen wird und wir alle wieder für die Kunst zusammenkommen."

Mit der notwendigen Verschiebung in den Herbst 2020 und Mai 2021 erhalten auch die eingeladenen Künstler eine Perspektive.

Die Tickets für Produktionen, die verschoben werden können, behalten weiterhin ihre Gültigkeit. Wird eine Veranstaltung endgültig abgesagt oder der Ersatztermin nicht wahrgenommen werden kann, wird der reine Ticketpreis dann dort zurückerstattet, wo die Tickets gekauft wurden. Infos: kunstfestspiele/programm/veranstaltungen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

04.03.2028 

Die meisten Programmpunkt konnten übernommem werden

Bis auf wenige Ausnahmen und einzelne Spielortänderungen ist es den KunstFestSpielen gelungen, ursprüngliche Programmpunkte in den Herbst zu verlegen. Mit der Uraufführung der immersiven Arbeit Vor dem Sturm von krügerXweiss und der Performance no border plants vom Theater an der Glocksee, sind zwei Produktionen aus der Freien Szene dabei. Dazu kommt ein Projekt der Kammermusik-Gemeinde mit einer weiteren Uraufführung.

Das Bühnenprogramm startet am 25.09. mit Eszter Salamons Mutter-Tochter-Stück MONUMENT 0.7.: M/OTHETRS (Foto r. Alain Roux), das die eigentlich für die Eröffnung geplante Produktion ersetzt. Insgesamt bereichern somit vier neue Produktionen das Programm. Das große Mahler-Konzert wird auf 2021 verschoben, hannover/Veranstaltungskalender/Konzerte/Gustav-Mahler.

Laser- und Klanginstallation Fountain Scan. Foto lks. Willi Brune 
Der weitere Ticketvorverkauf der KunstFestSpiele startet im August, weil dann größere Planungssicherheit besteht. Zu bereits erworbenen Tickets gibt es Informationen auf kunstfestspiele.
Zum Auftakt des zweiwöchigen Onlineprogramms hat Intendant Ingo Metzmacher für die Programmpräsentation des Herbstfestivals zahlreiche Stimmen der eingeladenen Künstler*innen digital zusammengebracht. In einer Videobotschaft zusammen mit Oberbürgermeister Belit Onay, die unter 
kunstfestspiele veröffentlicht wurde, stellt er heraus, dass mit dem in den letzten Wochen erarbeiteten dynamischen Sicherheitskonzept für Publikum, Künstler*innen und Mitarbeiter*innen eine Durchführung der KunstFestSpiele nach jetzigem Stand des Wissens im Herbst möglich sein wird.
Oberbürgermeister  Belit Onay: „Gerade die Kulturinstitutionen unserer Stadt hat die Krise schwer getroffen. Sie haben sich im April unter dem Motto „Staying Alive – Kultur öffnet“ zusammengeschlossen und gemeinsam die Botschaft ausgesandt: „Wenn wir heute nicht für die Kultur kämpfen, werden wir morgen keine haben. Kunst und Kultur in all ihren Ausprägungen sind ein unverzichtbarer Teil des menschlichen Zusammenlebens.“ Es geht um viel: Um die Sicherung der Existenz von Künstler*innen, Ensembles und Kulturinstitutionen. Um die Wiederaufnahme von Proben, Programm und Vermittlungsarbeit, um den verbindenden Charakter der Kultur, um Kunst als essenzielles Lebenselixier unserer Gesellschaft, und nicht zuletzt um die Ausstrahlung unserer gesamten Region.“
Intendant Ingo Metzmacher: „Es grenzt an ein Wunder, dass es uns gelungen ist, das Programm, so wie es war, bis auf wenige Ausnahmen, hinüber zu retten. Und so ist ein sehr geschlossenes Programm entstanden, dass uns in seiner Vielfalt und Abwechslung selber überrascht. In diesem Zusammenhang möchte ich mich insbesondere bei den Herrenhäuser Gärten, dem Deutschen Hockeyclub und unseren Partner*innen und Förderern bedanken, die ohne zu zögern ihre volle Unterstützung zugesagt haben. Ohne diese spontane Zusage hätten wir dieses Wagnis wohl nicht in Angriff genommen.  Wir möchten unseren Künstler*innen die Möglichkeit geben Ihre Arbeiten zu zeigen, denn was wären die KunstFestSpiele ohne sie, die jetzt ganz besonders unsere Unterstützung brauchen. Und wir arbeiten an entsprechend dynamischen Konzepten für die Durchführung der KunstFestSpiele. Das wird klappen.“

KunstFestSpiele/Ute Micha/Sigrid Lappe