Kunstfestspiele gehen im Herbst an den Start

Veranstaltungen wieder neu im Vorverkauf

Spielzeit in Herrenhausen läuft vom 23. September bis 11. Oktober 2020

Achtung: Neustart bei den Tickets

Es geht wieder los - die Kunstfestspiele Herrenhausen starten am 27. August ihren Vorverkauf für diese Spielzeit, die vom 23. September bis zum 11. Oktober in den verschiedenen Spielstätten rund um die Herrenhäuser Gärten und in anderen Gärten stattfindet.

Und es ist auch ein echter Neustart für alle Veranstaltungen. Denn jetzt sind wieder alle Tickets verfügbar. Bereits erworbene Tickets, die für die Maiausgabe vorgesehen waren, sind nicht mehr gültig! Und anders als bisher angekündigt,  war es aufgrund der geltenden Pandemiebestimmungen (Ticketpersonalisierung) einer deutlich geringeren Platzkapazität und vereinzelter Spielortänderungen nicht möglich, bereits gekaufte Tickets auf die jeweiligen Ersatztermine zu übertragen.

Bereits gekaufte Tickets können erstattet werden oder als Spende an die Festspiele gehen.

Es besteht jedoch eine Ausnahme: Die für "Fountain Scan" (Skizze oben lks.) bereits erworbenen Tickets behalten ihre Gültigkeit und sind an einem beliebigen Tag in der Festivallaufzeit einzulösen. Mit der Laser- und Klanginstallation "Fountain Scan" von Robert Henke im Großen Garten eröffnen die Kunstfestspiele.

Am 24. September startet das Bühnenprogramm mit Eszter Salamons Mutter-Tochter-Stück "Monument 0.7: M/Others". Insgesamt bereichern fünf neue Produktionen das ursprünglich für Mai geplante Programm: Ben Frosts eindringlicher Film "Der Mordfall Halit Yozgat", der im Auftrag der Staatsoper Hannover während des Lockdowns im April 2020 entstand. Und die Uraufführung von "Vor dem Sturm" von krüger-Xweiss war ursprünglich für das Best OFF Festival Freier Theater im Mai geplant. Die Performance "No Border Plants" wurde vom Theater an der Glocksee entwickelt und "Und ich wandte mich um", ein Konzert rund um den Orpheus-Mythos von der Kammermusik-Gemeinde Hannover.

Auch dabei: die Weltpremiere von „Second Self: Beethoven Resurrection“ von Hugo Glendinning und Tilly Shiner, mit Film und Livemusik am 25. und 26. September in der DHC-Halle (Foto r.).

Auch das Festivalzelt der freitagsküche wird wieder für die Dauer der KunstFestspiele zwischen Ehrenhof und Orangerie als Ort für Begegnungen, zum Entspannen und Essen die Gäste empfangen, tagsüber als Café, abends als Restaurant und Bar Gäste empfangen. Und dort werden auch drei Tischgespräche zu Künstlerischen Mahlzeiten stattfinden (26.09., 06. und 9.10.), jeweils im Anschluss an die Vorstellung. Preis 18 Euro (1 Mahlzeit inkl. 1 Getränk und VVK-Gebühren). 

Online wird das britische Theaterkollektiv Forced Entertainment ab dem 17. September dann über neun Wochen lang die Art-Home-Edition der Erfolgsproduktion "Complete Works: Table Top Shakespeare" gezeigt (Foto lks.), neu arrangiert und gesendet aus den Wohnungen der Darsteller, gedreht wurde an Küchentischen in Sheffield, London und Berlin!

Das geplante Mahler-Konzert im Kuppelsaal unter Kunstfestspiel-Intendant Ingo Metzmacher wurde auf einen späteren Zeitpunkt verschoben (es soll voraussichtlich 2023 stattfinden).

Nicht stattfinden können leider die geplanten Produktionen "Out of Order" von Forced Entertainment und "Until the Last of Our Labours Is Done" von Vlatka Horvat  One können unter den Pandemiebedingungen leider.

Aber es bleibt der "Open Sunday", der am Sonntag, 4. Oktober, stattfindet. Bei einem Eintritt von fünf Euro pro Veranstaltung ist es ein tolles Angebot für alle Neugierigen! 

Infos: kunstfestspiele/programm/veranstaltungen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche