KUNSTFESTSPIELE HERRENHAUSEN 2019


KunstFestSpiele - immer gut für Überraschungen

So spannend wird es die 18 Tage vom 15. Mai bis 1. Juni 2020 

Lesemarathon und Tourette-Theater, Klang-Parcours und vieles mehr...und es gibt wieder neue Spielorte

Die KunstFestSpiele Herrenhausen haben wieder ein spektakuläres Programm auf die Beine gestellt. Intendant Ingo Metzmacher stellte heute das Programm der 18 Tage vor. Auch Hannovers neuer Oberbürgermeister Benit Oley freut sich auch auf das Programm des internationale Festival zeitgenössischer Kunst.

Während der 18 Tage gibt es drei Installationen und 24 Produktionen, davon vier Uraufführungen, fünf deutsche Erstaufführungen zu sehen und hören. Und die Highlights zu diesen KunstFestSpielen sind: Am 8. Mai, schon vor der zur Eröffnung des Festivals startet die große Laser- und Klanginstallation "Fountain  Scan" von  Robert Henke.

Ingo Metzmacher, Benit Oley und Dr. Johannes Janssen, Direktor der Sparkassen- und VGH-Stiftung. Foto W. Feege 

Das geht richtig gut los: Die Große Fontäne (Foto r. KunstFestspiele), ist die höchste Wassersäule der Stadt (72 m), inmitten des Barockgartens. Sie ist genau 50 Jahre älter als Beethoven und könnte zu einer Art olympischem Feuer dieser wunderbaren Festspiele werden (täglich 21.30 bis 24 Uhr).

Am 15. Mai wird die Virtual-Reality-Oper "Eight" gespielt und am 16. Mai ist Welturaufführung von "Secound Self: Beethoven Resurrection" in der DHC-Hockey-Halle an der Graft. Gezeigt wird ein fiktiver Film mit Live-Musik über die Reise Beethovens (Foto lks. Kunstfestspiele) nach London in der Nacht des Brexits – das ist der Hit!

Und am ersten Festspielsonntag (17. Mai ab 13 Uhr) ist Open Sunday: Einen Tag lang können Gäste jeden Alters Ausschnitte des Festivals kostenlos erleben.

Es  warten noch: Konzert-Highlights am 24. Mai im Kuppelsaal. Intendant Ingo Metzmacher dirigiert Mahlers selten gehörte "Achte Symphonie". Auf der Bühne im Kuppelsaal stehen unter anderem acht Chöre, die NDR-Radiophilharmonie sowie das Hochschul-Orchester (Foto lks. Markus Werber).

Metzmacher, immer bemüht die Spiele in die Stadt zu tragen, hat die DHC-Halle in der Nähe der Herrenhäuser Gärten, die Lutherkirche in der Nordstadt und den Kuppelsaal des HCC gefunden. Die bekannten Spielorte – die Galerie und die Orangerie, das Arne-Jacobsen-Foyer, der Ehrenhof vor dem Schloss und der Große Garten – befinden sich in der prachtvollen Kulisse der Herrenhäuser Gärten.

Den Machern ist es wichtig, dass möglichst viele Menschen erreicht werden und Freude am Ausprobieren haben. Und

Im Klang-Parcours "wood, metal, glass, skin, water, clay“ präsentiert Schlagzeuger Johannes Fischer an verschiedenen Orten im Galeriegebäude Kompositionen. Denn Experimente sind bei der elften Auflage der KunstFestSpiele nach wie vor eine Haupttriebfeder.

Das Spiegelzelt, bewirtschaftet von der Freitagsküche, wird wieder Festivalzentrum, wo sich Besucher bei den traditionellen Tischgesprächen mit Künstlern treffen, und das bespielt wird mit Musik von Feinkost Lampe. Einfach mal vorbei gehen, einen Cafe oder Wein trinken oder etwas Essen.

Erfreulich: Die Liste der Unterstützer und Sponsoren verhilft zur Qualität der Festspiele.  

Vornehmlich sollen die KunstFestSpiele leuchten. In einer Stadt, die Kulturhauptstadt werden will, ist das schon einmal kein schlechtes Zeichen!

Alle Veranstaltungen sind unter kunstfestspiele-programm.de/ zu finden, Start des Festivals ist der 15. Mai und es endet am 1. Juni. 

Der Vorverkauf hat bereits begonnen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

24.01.2020