MUSEUM AUGUST KESTNER


Öffnungszeiten und Eintrittspreise

Di. bis So. 11 bis 18 Uhr, Mi. 11 bis 20 Uhr, Mo. geschlossen. Geschlossen: Heiligabend 24., 25. und 31.12.

Eintrittspreise: Erw. 5, erm. 4 €, freitags freier Eintritt, Jahreskarte: 25 €


Von "Krösus bis Karl"

Wertvolle Münzausstellung im Museum August Kestner

Pfennig Karls des Großen (768814). Er gehört zu den ersten Münzen in unserer Welt- und Münzgeschichte, die kein Bildmotiv zeigen, sondern lediglich beschriftet sind. Die Vorderseite nennt den König CAROLVS und die Rückseite die Prägestätte LUGDUN[UM], also Lyon.

Münzen können viel über geschichtliche Erkenntnisse erzählen und sind gleichzeitig eine wertvolle Orientierungsmöglichkeit und die Zeitungen der Frühzeit.

Die Sonderausstellung mit 100 000 Objekten ist ein kaum zu überblickender Schatz aus Münzen und Medaillen. Die Münzen erzählen von Ägyptern, Römern, Parthern sowie Byzantinern und vermitteln die Zeit der Pharaonen, Kaiser und Heiligen. Es lohnt sich sehr, diese Ausstellung zu besuchen!

Ausstellung und Veranstaltungen verlängert bis 28. April.


Prachtstücke. Kunst und Kultur der Barockzeit

Die Sonderausstellung zeigt barockes Lebensgefühl und die Kultur dieser Zeit

In der Ausstellung im Museum August Kestner (MAK) trifft der Besucher auf Pretiosen der reichhaltigen Barocksammlung des Museums, darunter auch bislang kaum gezeigte Stücke. Aufgeteilt in Themenbereiche wird das barocke Lebensgefühl und die Kultur dieser Zeit dargestellt.

Die künstlerische Epoche des Barock prägte Europa zwischen 1600 bis gegen 1750. Ihr Formgefühl findet sich in der Architektur, Malerei oder Skulptur, sondern auch in Werken der angewandten Kunst. Das MAK besitzt neben Medaillen, Waffen, Fayencen, feiner Spitze und Gewebe auch kostbaren Schmuck und Goldschmiedearbeiten, die von der Prachtentfaltung an den Höfen und in den Städten zeugen.

Bildnis eines Mann mit weißer Halskrause © MAK

Die Zeit des Barock war von Gegensätzen geprägt: Die höfische Pracht des Landesherrn erreichte ein kaum gekanntes Ausmaß. Das Schloss als Gesamtkunstwerk war ein Abbild seiner Herrschaft. Klöster und Kirchen wurden im Zuge der Gegenreformation als Sinnbilder des Glaubens errichtet.

Daneben umspannte der Handel den Globus und veränderten die Sicht auf die Welt und den Menschen. Exotische Motive wurden begeistert von den Kaufleuten und Bürgern der Städte aufgenommen und in den Werkstätten und Manufakturen verarbeitet.

Auf der anderen Seite bestimmte der Konflikt innerhalb des europäischen Christentums die Epoche. Der Dreißigjährige Krieg (1618-1648) verwüstete als großer europäischer Glaubenskrieg weite Teile Deutschlands.

Ausstellung bis 7. April 2019.

 

Kabinettschrank mit Porträtmedaillons, Weichholz, schwarz gefasst, zum Teil vergoldet mit Porträtsminiaturen: Emaille-Malerei, Grisaille, auf Kupfer, 1651-1700, Deutschland/Limoges © MAK


Kestners Kinderakademie

Museum-August-Kestner/Bildung-Kommunikation/Kinder-Familien/Kestners-Kinderakademie

  Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe