MEDIZIN - GESUNDHEIT - SOZIALES


Das ist ein Trugschluß

Aspirin verlängert nicht das Leben

Jeden Tag nehmen Menschen weltweit niedrig dosiertes (100 Milligramm) Aspirin oder ähnliche Produkte ein, um länger und gesünder zu leben. Das können sie sich ruhig sparen, haben australische und amerikanische Wissenschaftler in einer Langzeitstudie an Menschen ab 70 Jahren festgestellt.

Sie untersuchten mehr als 19 000 Probanten über einen Zeitraum von sieben Jahren. Dabei zeigen sich keine Unterschiede zwischen den Aspirin-Konsumenten und denjenigen, die nur ein Placebo einnahmen. Weder sank die Zahl der Herzinfarkte und Schlaganfälle noch verlängerte sich die Lebenszeit.

Weiterhin sinnvoll sei die vorbeugende Aspirin-Einnahme jedoch für Menschen, die bereits einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten haben oder an Angina Pectoris leiden, dokumentieren die Forscher.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Transplantationsbeauftragte kommen

Die Landesregierung will Bürgern mehr Patientensicherheit bieten

In den niedersächsischen Krankenhäusern werden sich zukünftig Transplantationsbeauftragte um Organspender, Patienten und Angehörige kümmern. Die Landesregierung will damit mehr Patientensicherheit bieten und ihre Bereitschaft zur Organspende steigern.

Als Beauftragte kommen Ärzte oder Krankenpfleger infrage, die mehr als drei Jahre in leitender Funktion auf einer Intensivstation gearbeitet haben.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Ärztlichen Nachwuchs von Anfang an unterstützen

„Willkommen im Club" – AKN veröffentlicht Broschüre für frisch approbierte Ärztinnen und Ärzte

„Die Broschüre ‚Willkommen im Club‘ gibt Absolvent*Innen hilfreiche Informationen zum Start ins Berufsleben“, freut sich Marion Charlotte Renneberg (Foto ÄKN), Vizepräsidentin der Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN). Das Konzept stammt aus dem Arbeitskreis des Ärztekammervorstands „Ärztlicher Nachwuchs“, dem Renneberg vorsitzt.

Das Ziel sei, notwendige Informationen zum Start in den ärztlichen Berufsalltag auf einen Blick verfügbar zu machen. Hoch engagierten jungen Ärztinnen und Ärzte des Arbeitskreises haben aus eigenen Erfahrung heraus viele gute Anregungen gegeben, die alle in die vorliegende Broschüre eingeflossen seien.

Die Broschüre „Willkommen im Club“ kommt als Printversion im DIN A6-Format daher und beinhaltet alle Informationen, die zum Start in das ärztliche Berufsleben nötig sind. AbsolventInnen finden auf fünf Seiten Erläuterungen zum Thema Approbation, Mitgliedschaft in der ÄKNr, Rente, Versicherung und Weiterbildung zum Facharzt/zur Fachärztin sowie die jeweiligen Ansprechpartner.

Die Broschüre gibt es auch online unter www.aekn.de, wo zusätzlich eine Checkliste zum Ausdrucken zur Verfügung steht.

ÄKN / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Höhere Hürden für Berufserlaubnisse ausländischer Ärzte

Chefin der Ärztekammer fordert höhere Hürden für ausländische Ärzte

Immer mehr ausländische Ärzte  erhalten in Niedersachsen eine Berufserlaubnis. Diese ist zeitlich befristet und geht in der Regel der staatlichen Zulassung von Medizinern aus.  Nicht-EU-Ländern voraus. In 2017 wurden 962 Berufserlaubnisse und 454 Approbationen an Ärzte  sowie Zahnärzte erteilt, teilte der Niedersächsische Zweckverband zur Approbationserteilung (Nizza) mit.

Die Ärzte stammten vorwiegend aus dem arabischen und nordafrikanischen Raum sowie aus Ost- und Südeuropa. Und die Tendenz sei steigend, erklärte die Behörde. Seit Jahresbeginn wurden bis Anfang Oktober bereits 508 Approbationen und 883 Berufserlaubnisse erteilt. 2017 arbeiteten mehr als 50 800 ausländische Mediziner mehr als doppelt so viele wie noch 2011!

Häufig sind die zugewanderten Ärzte in Kliniken in der Provinz tätig. „In ländlichen Regionen könnten wir die medizinische Versorgung ohne Ärzte aus dem Ausland schon heute nicht mehr sicherstellen", schildert Jürgen Herdt von der Ärztekammer Westfalen-Lippe, der viertgrößten in Deutschland, die Situation. Wer innerhalb der EU ein Medizinstudium absolviert hat oder als Arzt anerkannt wurde, bekommt die Approbation in Deutschland  automatisch.

Die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Dr. Martina Wencker (Foto lks.), hatte sich in der Vergangenheit mehrfach dafür starkgemacht, die Hürden für ausländische Ärzte zu erhöhen. Mediziner aus Nicht-EU-Ländern sollten das deutsche Staatsexamen absolvieren, fordert die Kammerpräsidentin. Im Kampf gegen den Ärztemangel sei es keine Lösung, Fachkräfte aus ärmeren Ländern abzuwerben. Vielmehr müsse die Landesregierung sofort 200 zusätzliche Medizinstudienplätze in Niedersachsen schaffen.

Seit einer Gesetzesänderung auf Bundesebene im Jahr 2016 sei das Verfahren zur Beurteilung der ausländischen Abschlüsse aufwendiger, so Meike Meyer-Wrobel von der Approbationsbehörde Nizza. Jedes einzelne Fach müsse inhaltlich geprüft werden. „Die Antragszahlen steigen und steigen. Wir kommen aufgrund des  fehlenden Personals gar nicht hinterher", sagte sie. Im Klinikalltag sind Deutschkenntnisse unerlässlich - ausländische Ärzte müssen dabei auch medizinische Fachbegriffe beherrschen. Gefordert ist ein fortgeschrittenes Sprachniveau (C1), das in einer sogenannten Fachspracheprüfung festgestellt wird. Auch hier zeigt sich eine steigende Tendenz: Im Jahr 2017 wurden bei der Ärztekammer Niedersachsen im Auftrag von Nizza 783 Fachsprachprüfungen abgenommen. Zwischen Januar und Oktober 2018 waren es schon 657 Prüfungen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Nutzung von Arznei-Cannabis nicht vor 2020

Der erste Einsatz von Cannabis für medizinische Zwecke für 2019 geplant

Die medizinische Nutzung von Cannabis aus Deutschland wird Medienberichten zufolge nicht vor 2020 zur Verfügung stehen. Die Planungen würden „von einem ersten Anbau und einer ersten Ernte im Jahr 2020 ausgehen", berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf eine Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion.

Foto: heilpraxis.net 

Ursprünglich war die erste Ernte von Cannabis für medizinische Zwecke für 2019 geplant. Hintergrund der Verzögerung seien die Probleme bei der Vergabe der Produktion. Den Blüten und Extrakten der lange als Kiffer-Droge verschrienen Pflanze wird nachgesagt, chronischen Schmerzen, Schlag- und Angststörungen zu lindern.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Gefahr bei der OP

In Kliniken lauern tödliche Keime

Tote durch resistente Keime. Die Erreger lauern in Kliniken: In der EU sterben jedes Jahr mehr als 33 000 Menschen infolge von Antibiotika-Resistenzen. Das hat eine Studie ergeben. Bisher verglichen die Forscher Daten aus dem Jahr 2007 mit den Daten von 2017. Demnach hat sich die Zahl der Infektionen nahezu verdoppelt, deutlich mehr Menschen sterben an den Folgen.

Die Studie wurde vom Europäischen Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten durchgeführt. Mit Abstand am stärksten betroffen sei Italien mit mehr als10 000 Toten, gefolgt von Griechenland, Rumänien und Portugal. In Nordeuropa, wo mit Antibiotika restriktiver umgegangen wird, zeigt die Studie etwas bessere Werte: In Deutschland infizierten sich rund 55 000 Menschen, etwa 2 400 starben.

Und drei Viertel der Erkrankungen entstehen in Kliniken. „Die Zahlen sind extrem besorgniserregend. Wir haben nichts, womit wir der Entwicklung entgegenwirken können", kommentierte Professor Susanne Häußler vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 

Das für Menschen gefährliche West-Nil-Virus ist auf dem Vormarsch

Infizierter Vogel im Nordosten Deutschlands entdeckt

Das West-Nil-Virus greift immer weiter in Deutschland um sich. In Halle an der Saale wurde zuerst ein Toter Vogel entdeckt und  kurze Zeit später ein weiterer Vogel in Mecklenburg-Vorpommern. Das Virus ist auch für Menschen gefährlich.

Tropenmediziner warnen schon jetzt vor einer flächendeckenden Ausbreitung der Tropenerkrankung im Bundesgebiet. Es heißt unter anderem: „Die Viren verschwinden nicht mehr“, sagte Jonas Schmidt-Chanasit vom Hamburger Bernhard Nocht-Institut für Tropenmedizin.

Bisher starben in Europa 110 Menschen am West-Nil-Fieber. Hunderte Neuerkrankungen wurden registriert. Vor allem Griechenland und Serbien sind betroffen. Experten schätzen das Ausmaß der tatsächlichen Erkrankungen noch weit höher ein. Laut Robert-Koch-Institut wurde in Deutschland das Virus mittlerweile bei insgesamt sieben Vögeln nachgewiesen. Auch wurde der Erreger kürzlich bei einem verendeten Pferd in Brandenburg festgestellt. Begünstigt worden sei die vermehrte Ausbreitung von dem lang anhaltenden Sommer, so die Robert-Koch-Experten.

Bekannt ist, daß das Virus von Mücken, die sich an wildlebenden Vögeln infiziert haben, auch auf Menschen übertragen werden. Die meisten Infektionen verlaufen allerdings unbemerkt, in einigen Fällen treten Kopf- und Gliederschmerzen oder Hautausschläge auf - deshalb werde es vielfach nicht erkannt. "Ärzte gehen sehr oft von einer Sommergrippe aus", sagt Schmidt-Chanasit.  „Erschwerend: Viele Hausärzte kennen diese neuen exotischen Viren noch gar nicht, obwohl wir viele Fortbildungen anbieten."

Und in einem von 100 Fällen kann das Virus schwerwiegende Gehirnverletzungen auslösen und zum Tod führen. Betroffen sind insbesondere Kinder und  alte Menschen sowie Abwehrgeschwächte.

Angesichts der Ausbreitung des West-Nil-Virus und verwandter Erreger in Deutschland raten Tropenmediziner jetzt dazu, Blutspenden besser zu überprüfen, denn bisher testen nur einige Dienste Blutkonserven standardmäßig auf West-Nil und das eng verwandte Usutu-Virus, sagt Schmidt-Chanasit. „Blutspendedienste müssen sich damit in Zukunft stärker auseinandersetzen", rät er.

Bereits 1999 erlangte die Krankheit internationale Aufmerksamkeit. Damals stellte eine Ärztin den Zusammenhang zwischen den vielen toten Vögeln im New Yorker Central Park und vielen erkrankten Menschen im Stadtgebiet her. Innerhalb kurzer Zeit breitete sich das West-Nil-Fieber über die gesamte USA aus. Als Überträger wurde damals eine mit dem Virus infizierte Mücke identifiziert - diese war in einem Flugzeug von Tel Aviv nach New York gereist.

   Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Gesundheit kann ganz einfach sein

Eine MHH-Studie enthüllt: aktive Kinder sind gesünder

Gesundheit kann ganz einfach sein – die Prävention muss nur rechtzeitig beginnen. Auf diesen recht einfachen Nenner lässt sich das Ergebnis einer  Studie der MHH bringen. Sportwissenschaftler haben 190 Kinder der zweiten bis fünften Klasse angeleitet, sich im Unterricht mehr zu bewegen. Als Kontrollgruppe wurden 120 Jungen und Mädchen ohne Training beschult. Zwei der fünf Schulen sind in Hannover, drei im Kreis Lippe (NRW).

Professor Uwe Tegtbur

Das Ergebnis ist beeindruckend. MHH-Sportwissenschaftler Professor Uwe Tegtbur: „Die Fitness der Aktiven hat sich in dem einen Jahr doppelt so gut verbessert, wie die Kinder in der Kontrollgruppe." Und unter Fitness fallen zum Beispiel die Begriffe Ausdauer, Koordination, Schnelligkeit und Kraft. Dazu ergaben die Untersuchungen von Kinderärzten, daß die Kinder in der aktiven Gruppe elastischere Gefäße haben, ferner gibt es Anzeichen, dass sie weniger Bauchfett ansetzen. Das Training während des Unterrichts hat auch für den Unterricht positive Folgen. Nach den Übungen sind die Kinder einfach konzentrierter. Die Studienlage ist eindeutig: Bereits stark übergewichtige Jungen und Mädchen entwickeln eine Arteriosklerose, wie sie normalerweise erst ab dem 50. Lebensjahr auftritt. Sportmediziner Tegtbur dazu: „Schon im Kindesalter werden Pathologien wie Bluthochdruck, Diabetes oder Arteriosklerose angelegt. Im Umkehrschluss sind gesunde Kinder auch gesunde Erwachsene.“

Und wie wird die Bewegung in den Unterricht integriert? Das können zum Beispiel kurze Lockerungs- und Koordinationsübungen zu Beginn des Unterrichts sein, fünf Minuten reichen da schon. Beim „Rechenjogging" müssen die Schüler nach einer gelösten Aufgabe ihre Fitness unter Beweis stellen. Mehr als die Hälfte der sportlichen Aktivitäten findet im Unterricht statt. Grobes Ziel dabei ist, die Vorgabe der Weltgesundheitsorganisation (WHO), die lautet: eine Stunde Bewegung am Tag. Im zweiten Teil der Studie werden alle Kinder im Unterricht in Bewegung gebracht. Tegtbur: „Schließlich sollen alle Jungen und Mädchen etwas davon haben." Die Active-School-Studie wird von MHH-Wissenschaftlern des Exzellensclusters „Rebirth" organisiert. „Rebirth"-Sprecher Professor Axel Haverich: „Prävention wird in unserer Gesellschaft immer wichtiger."

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Vitaminpillen helfen nicht gegen Herzinfarkt

Gesunde Lebensweise ist besser!

Laut einer Studie senken Vitaminpillen nicht das Risiko, an einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt zu erkranken. Verbraucher sollten gezielt auf eine gesunde Ernährung achten und lieber Geld in einen Sportverein investieren, empfehlen Experten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und  der Deutschen Schlaganfall Gesellschaft (DSG) in einer gemeinsam erstellten Mitteilung. Sie berufen sich auf eine Übersichtsstudie von US-Medizinern um den Kardiologen Dr. Joonseok Kim. Diese habe unter anderem  18 Studien mit  mehr als zwei Millionen Teilnehmern ausgewertet.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe



SOZIALES - FÖRDERUNGEN


Jetzt bewerben für Förderpreis!

Achter Förderpreis Inklusion in der Wirtschaft ausgeschrieben

Zum achten Mal lobt die Landeshauptstadt Hannover den „Förderpreis für Inklusion in der Wirtschaft“ aus. Ausgezeichnet werden Betriebe, Geschäfte und Unternehmen in Hannover, die mit innovativen Konzepten barrierefreie Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderung schaffen oder erhalten und ihnen so ein selbstbestimmtes Erwerbsleben ermöglichen. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 14. Februar 2019.

Bewerbungen müssen schriftlich auf dem ausgefüllten Bewerbungsbogens erfolgen. Er ist bei der Beauftragten für Menschen mit Behinderung, Andrea Hammann, zu bekommen und kann im Internet unter wirtschaftsfoerderung-hannover.de/Aktuelles/Inklusionspreis-2018  heruntergeladen werden.

Bewerbungen sind zu richten an: Landeshauptstadt Hannover, Büro der Beauftragten für Menschen mit Behinderung, Andrea Hammann,
Trammplatz 2, 30159 Hannover.

Die Preisverleihung wird im Frühjahr 2019 im Rathaus stattfinden. Die Auswahl der PreisträgerInnen erfolgt durch die Jury, die von Mitgliedern des Rates, des Fachbereichs Wirtschaft der Landeshauptstadt Hannover, VertreterInnen von Behindertenorganisationen und aus der Wirtschaft sowie der städtischen Beauftragten für Menschen mit Behinderung.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Zuhause für Kinder in Not gesucht

Bereitschaftspflege für einen befristeten Zeitraum

Der Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover sucht für die Bereitschaftspflege dringend Familien aus dem Stadtgebiet oder dem Umland.

Die Familien sollten bereit sein, Kinder vom Säuglingsalter bis zum Alter von zehn Jahren aus Notsituationen für einen befristeten Zeitraum aufzunehmen.  Im Gegenzug bietet der Fachbereich Jugend und Familie Schulung, Beratung, Supervision und auch eine finanzielle Aufwandsentschädigung.

Informationen unter den Telefonnummern (0511) 168-40272 oder -48912.

Sigrid Lappe, HaWo / Ute Micha, PreDiNo


Tausende neue Laienrichter für Niedersachsen

An Niedersächsischen Gerichten werden 2019 neue Laienrichter ihr Amt antreten

Die insgesamt knapp 5500 Stellen könnten wohl vollständig besetzt werden, sagte ein Sprecher des Justizministeriums. Doch ganz abgeschlossen sei das Wahlverfahren an einigen Standorten noch nicht. Am 31. Dezember 2018 endet die fünfjährige Amtszeit der derzeitigen Schöffen. Es habe genügend neue Bewerber gegeben, so der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Patienten werden immer aggressiver

Ärztekammer sieht Handlungsbedarf

Es ist kaum zu glauben - doch die Patienten werden immer aggressiver! Von Bedrohungen bis hin zu Handgreiflichkeiten: Und das wird immer schlimmer – immer häufiger werden Ärzte sowie deren Mitarbeiter in Praxen und Kliniken Opfer von Gewalt, kritisiert mittlerweile auch die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN).

Die stellvertretende Ärztekammer-Präsidentin Marion Charlotte Renneberg, sagt dazu: „Aggressionen und Gewalt gegenüber Helfern sind in den vergangenen Jahren deutlich mehr geworden." Konkrete Zahlen oder Statistiken würden der Ärztekammer zwar nicht vorliegen aber: „Mittlerweile gehen wöchentliche Telefonate von besorgten Kollegen aus Praxen, Kliniken und Notdiensten ein."

Ärzte und Personal werden manches Mal bedroht.

Die Ursachen der Gewalt sind vielfältig: Überforderung mit einer Erkrankung, überfüllte  Wartezimmer und daraus resultierende längere Wartezeiten für den Patienten. Das Verhalten zeigt sich durch Schreien und Drohungen, bis hin Handgreiflichkeiten oder zur Zerstörung von Gegenständen. Steffen Ellerhoff, Pressesprecher des Klinikums Region Hannover (KRH) beobachtet eine Zunahme an Gewalt gegen Ärzte und bestätigte ohne Vorbehalt die Einschätzungen der ÄKN: „Das geht bis hin zu körperlicher Gewalt." Nachdem es wiederholt Vorkommnisse im Nordstadtkrankenhaus gegeben hat, ist in der dortigen Notaufnahme seit gut einem Jahr ein privater Sicherheitsdienst tätig: "Auffällig ist vor allem, dass immer wieder übermäßiger Alkoholkonsum der Patienten oder deren Begleiter eine entsprechende Rolle bei der Eskalation spielt." Ganz auffällig ist auch das veränderte Patientenverhalten zu den Ursachen der Gewalt gegen Ärzte. „Patienten suchen vermehrt die Notaufnahme auf. Menschen mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung oder Verletzung werden sofort behandelt, Andere müssen warten." Nicht alle Patienten hätten dafür Verständnis! Insgesamt sei der Respekt gegenüber Einsatz- und Rettungskräften im Vergleich zu den vergangenen Jahren gesunken.

Den Mitarbeitern soll ein bewusster Umgang in solchen Situationen beigebracht werden, aus diesem Grund schult das KRH seine Mitarbeiter im Bereich der Deeskalation. Dabei wird den Angestellten auch vermittelt, wie sie sich aus einer schwierigen und für sie persönlich bedrohlichen Situation befreien können. Und der Bedarf scheint unstrittig zu sein, denn das Projekt macht Schule: Solche Deeskalationskurse will künftig auch die ÄKN ihren Mitgliedern anbieten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Laser-Zentrum Hannover bekommt Fördergeld von der Bundesstiftung

Weg von der Chemie - Unkraut auf Feldern wird von Laserstrahl vernichtet

Schon bald könnte das Unkraut auf den Feldern vollautomatisch von einem Laserstrahl vernichtet werden. Das klingt wie von einem anderen Stern:  Eine führerlose Maschine fährt über den Acker, erkennt zwischen den Nutzpflanzen das Unkraut - und da kommt der Laserstrahl,  Unkraut vernichtet!

Schon bald könnte so eine voll automatische Maschine die Alternative zu chemischen Pflanzenschutzmitteln sein.

 

Laserstrahlen gegen Löwenzahn  – den gefürchteten Feinden der Kulturpflanzen geht es an den Kragen. Quelle: dpa

Jetzt will das Laser-Zentrum Hannover (LZH) einen Prototypen bauen, gefördert wird das Projekt mit gut 315 000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. In den kommenden drei Jahren soll ein Demonstrator entwickelt werden, "der den robusten Bedingungen der Landwirtschaft standhält", erklärt Tammo Ripken, Abteilungsleiter der industriellen und biomedizinischen Optik beim Laser-Zentrum. 

Zu bedenken ist: Der holprige Untergrund und der Dreck auf den Feldern, sie können Probleme bereiten, mit denen ein selbstfahrendes Präzisionsgerät erst einmal fertig werden muss. "Diese Robustheit wollen wir auf's Feld bringen", sagt Ripken.

Wenn das gelingt, sei es durchaus möglich, eine parallel entwickelte Kameratechnik mit dem Vorführgerät zu verbinden, so daß der Laser automatisch das Unkraut erkennt und das Wachstumszentrum verschmort. Verfahren zur Pflanzenerkennung seien bereits verfügbar. Es bräuchte dann keinen Menschen mehr, der die Maschine bedient. 

So ganz neu ist die Idee des Unkraut-Lasers nicht: Den rein wissenschaftlichen Ansatz dazu gab es bereits vor ein paar Jahren. Die Schädigung von Pflanzengewebe durch Wärme wurde im Labor bereits nachgewiesen, jedoch fehlte es bislang an einer geeigneten, robusten Laserstrahlquelle.

Denn das besondere an dieser Art der Unkrautvernichtung ist: eine schnelle und präzise Strahlung, bei der andere Pflanzen und Tiere nicht in Mitleidenschaft gezogen werden. Zu sagen ist auch, daß viele Schädlinge bereits nicht mehr auf chemische Mittel reagieren!

Neben dem Laser-Zentrum Hannover sind auch Laser on demand aus Burgdorf und IPG Laser aus Burbach (Nordrhein-Westfalen) an dem Projekt beteiligt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Niedersächsische Alzheimer-Gesellschaft fordert wirksame Hilfe

Immer mehr Demenzerkrankungen

Die Alzheimer-Gesellschaft fordert wegen der steigenden Zahl der unter Demenz leidenden Menschen eine wirksame Hilfe von der Landesregierung.

„Uns geht es vor allem um eine bessere Versorgung der Patienten in Krankenhäusern durch Ärzte und Pflegepersonal", sagte der Verbandsvorsitzende Jürgen Brommer (Foto). In einem Brief an Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) schlägt der Verband unter anderem vor, ein Fachforum vor, bei dem über den Bedarf und überentsprechende Strategien diskutiert werden soll.

Dem Verbandsvorsitzenden Brommer zufolge sind derzeit etwa 170 000 Menschen  an Demenz erkrankt, 2016 waren es rund 152 000 Betroffene. Rund 75 000 Patienten wurden nach Angaben des Verbandes  im Jahr 2016 mit einer Demenzdiagnose in niedersächsischen Krankenhäusern behandelt. Dem Vorsitzenden zufolge sind drei bis fünf Prozent der 65-Jährigen betroffen.

Und das Klinikpersonal müsse noch mehr über die Krankheit wissen, um adäquate Maßnahmen ergreifen zu können, lautet die Forderung der Alzheimer-Gesellschaft.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Männer in der Pflicht

In Niedersachsen betreuen zunehmend mehr Männer ihren kranken Nachwuchs
Immer mehr Männer in Niedersachsen betreuen ihren erkrankten Nachwuchs. In den vergangenen beiden Jahren waren es schon 21 Prozent berufstätige Väter, die sich tageweise unentgeltlich freinahmen, um ihren Nachwuchs zu betreuen, betonte die Kaufmännische Krankenkasse (KKH). Bundesweiter Spitzenreiter waren die Väter in Thüringen mit 24 Prozent, auf dem letzten Platz rangieren mit je 17 Prozent die Väter aus Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


VGH-Stiftung fördert 40 Projekte

VGH-Stiftung stellt 400 000 Euro zur Förderung von 40 Projekten zur Verfügung

Das ist wieder eine große Summe, die die VGH-Stiftung zur Förderung von 40 Projekten zur Verfügung stellt – 400 000 Euro!

Zu den förderungswürdigen Projekten gehört unter anderem auch das hannoversche Schreibwerkstätten-Projekt für Jugendliche „Autoren in der Schule“ des Friedrich-Bödecker-Kreises, teilte die Stiftung mit.

Anlässlich des 250-jährigen Bestehens der Landschaftlichen Brandkasse wurde 2000 die VGH-Stiftung gegründet. Sie konzentriert sich vornehmlich auf die Förderung von Wissenschaft, Denkmalpflege, Literatur, Bildender Kunst, Museumspädagogik sowie mildtätigen Maßnahmen.

Gedanken werden durch das Aufschreiben zu Texten

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Volkswagen-Stiftung stellt 115 Millionen Euro für Forschung zur Verfügung

Neuer Förderungsschwerpunkt: Digitalisierung

Mit einer großen Finanzspritze von 115 Millionen Euro fördert die Volkswagen-Stiftung die Forschung in Niedersachsen. Das Kuratorium bewilligte die Zahlung aus dem sogenannten niedersächsischen Vorab, die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im ganzen Land fließen sollen. Auf Vorschlag des Wissenschaftsministeriums werden allein 63 Millionen Euro für neue Programme und  Ausschreibungen zur Verfügung gestellt - unter anderem für Digitalisierung in den Lebens- und Geisteswissenschaften. Durch diese Förderung verspricht man sich eine verbesserte Lebensqualität. "Wir machen Digitalisierung zum zentralen Element unserer Programme ", sagte Wissenschaftsminister Björn Thümler (Foto rechts).

„Wir freuen uns sehr, mit substanziellen Beträgen zur Weiterentwicklung der niedersächsischen Hochschul- und Forschungslandschaft beitragen zu können", erklärte der Generalsekretär der Volkswagen-Stiftung, Wilhelm Krull (Foto lks.). 

Zu den neuen Ausschreibungen zählt auch die Förderung von Big Data in den Lebenswissenschaften der Zukunft.

"Ziel der Forschungsanträge sollte es sein, die Lebensqualität von Erkrankten zu verbessern", sagte Thümler (CDU). Neben besseren Diagnose-, Therapie- und Versorgungsmöglichkeiten könnten auch Anträge im Bereich assistierender Gesundheitstechnologien gestellt werden, etwa für altersgerechte Lebenswelten, damit Menschen länger in ihrer Wohnung leben können.

Bei "Geisteswissenschaften-Digital" gehe es darum, sich mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung auseinanderzusetzen, sagte der Minister. Die Geisteswissenschaftler könnten Projekte zur Aufklärung der Bevölkerung entwickeln und in Fragen des Datenschutzes und der künstlichen Intelligenz Ängste zu nehmen.

Auch ein Forschungsverbund unter Federführung der Universität Hildesheim wird gefördert. Er widmet sich der Migrationsforschung. 

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe 


Virenforscher erhalten für ihre Forschungsarbeiten 13 Millionen Euro

Auslöser von chronischen Infektionskrankheiten gesucht

Wissenschaftler suchen nach Auslösern für chronische Infektionskrankheiten. Und hier tauchen immer wieder die Fragen auf: Wieso siedeln sich manche Bakterien und Viren nach einer Infektion dauerhaft im Körper des Menschen an und lösen dann chronische Krankheiten wie Aids, Hepatitis oder Magenkrebs aus?

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), des Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Hannover sowie  des gemeinsam betriebenen Twincore-Zentrums für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung forschen seit 2010 daran. Nun hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft entschieden, den Sonderforschungsbereich für weitere vier Jahre mit insgesamt 13,6 Millionen Euro zu fördern.

"Die erfolgreiche Begutachtung des Sonderforschungsbereichs unterstreicht unsere produktive Zusammenarbeit", sagt Professor Thomas Schulz, Sprecher des Bereichs und Leiter des MHH-Instituts für Virologie (Foto links).

Auch MHH-Präsident Christopher Baum (Foto rechts) lobte die "hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen". Denn Baum hofft auf weitere Fördergelder. Die Partner haben sich mit dem Forschungsverbund Resist für die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern als Exzellenzcluster beworben und haben es bis in die Vorauswahl geschafft. In Kürze steht dann die zweite Begutachtung an.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Hilfe wenn Eltern sich trennen

Gruppenangebot für Kinder in schwierigen Situationen 

Wenn Eltern sich trennen, wird für die Kinder vieles anders: Um mit den Veränderungen zurechtzukommen, brauchen sie Hilfe, Anregung und Unterstützung.

Daher bietet die Familien- und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg der Region Hannover auch in der Außenstelle Laatzen eine Gruppe für betroffene Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren an, um bei der Bewältigung ihrer Trennungserfahrungen zu unterstützen. Dort haben die Kinder die Möglichkeit, über die Veränderungen, die sich aus der Trennung oder Scheidung ergeben, zu sprechen und sich mit anderen Kindern auszutauschen. Gemeinsam mit dem psychologisch- pädagogischen Team soll nach Wegen gesucht werden, wie es den Kindern trotz der Trennung ihrer Eltern gut gehen kann.

Das Team der Beratungsstelle. Foto Region Hannover 

Die Gruppe trifft sich an sieben Termine immer montags von 16 bis 17.30 Uhr in der Außenstelle der Familien und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg, Würzburger Straße 17, in Laatzen. Anmeldungen: Familien- und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg, Tel. (0511) 616-23630.

Das Team der Familien- und Erziehungsberatungsstellen der Region Hannover ist  zuständig für das Versorgungsgebiet Süd. Sie finden das Team Hauptstelle in Ronnenberg und in den Außenstellen in Barsinghausen,  Laatzen und Springe. In Gehrden, Hemmingen, Pattensen und Wennigsen finden Sprechstunden vor Ort satt. Neben der Familien- und Erziehungsberatung werden auch Frühe Beratung für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern, Jugendberatung und Trennungsberatung angeboten.

Info: hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover...

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Samenbank – Auskunftspflicht

Kinder haben ein Recht darauf zu erfahren, wer ihr Erzeuger ist

Wird mithilfe einer anonymen Samenspende ein Kind gezeugt, darf es später darüber Auskunft verlangen, wer sein leiblicher Vater ist (Az.: 432 C  7640/15). Zu diesem Zweck wird ein zentrales Samenspenderregister eingerichtet, ein Gesetz hierzu ist bereits im Juli 2017 in Kraft getreten.

In dem vor dem Amtsgericht  verhandelten Fall hatte sich ein Ehepaar für eine künstliche Befruchtung entschieden. Es schloss einen Vertrag mit der Samenbank sowie eine notarielle Vereinbarung, in der es darauf verzichtet, die Identität des Spender zu erfahren. Doch Jahre nach der Geburt des Kindes klagten die Eltern sowohl in eigenem Namen als auch als gesetzliche Vertreter ihres Kindes. Sie forderten von der Samenbank, ihnen die Identität des Samenspenders zu nennen.

Das hatte auch Erfolg, wenigstens, was den Informationsanspruch des Kindes anbelangte. Denn zwischen Kind und Samenbank bestehe eine Sonderverbindung, argumentierte das Gericht. Der Behandlungsvertrag zwischen den potentiellen Eltern und einer Klinik für Reproduktionsmedizin beziehungsweise einer Samenbank habe eine Schutzwirkung für das zu zeugende Kind. Aus dieser Sonderverbindung leite  sich der Auskunftsanspruch ab. Es sei außerdem davon ausgegangen, dass das Kind ein konkretes Bedürfnis habe, Informationen über den Samenspender zu bekommen.

Das sei auch dem Samenspender zumutbar. Das verfassungsrechtlich geschützte Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung überwiege das Recht auf informationelle Selbstbestimmung des Spenders. Er habe bewusst an der Zeugung menschlichen Lebens mitgewirkt und trage dafür eine soziale und ethische Verantwortung.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Einstieg in die Gesundheitsbranche

Nicht jeder, der sich für Gesundheitsberufe interessiert, muss ein Medizinstudium absolvieren.

Es gibt viele Beispiele wie z.B. von Präventions-, Gesundheitshandwerks-, Körperpflegeberufen bis hin zu Berufsbildern in der Gesundheitsverwaltung und des Gesundheitsmanagements.

Auch der technologische Fortschritt ist von großer Bedeutung: Vermehrter Technikeinsatz führt zu Verbesserungen der Behandlungs- und Versorgungsqualität.

Hier ein paar Beispiele für Berufe im Gesundheitsbereich:

Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik,

Zahnarzthelferin bei der Arbeit ©Pixabay Public Domain)  

Orthoptist: Dieser Berufszweig findet sich in Augenarztpraxen, Kliniken und Hochschulkliniken mit entsprechenden Fachbereichen. Veterinärmedizinisch-technischer Assistent: Hier präpariert man Proben und legt Bakterienkulturen an. Mit Laboruntersuchungen lassen sich etwa Tierkrankheiten und –seuchen diagnostizieren. Auch werden Lebensmittel überprüft, die vom Tier stammen, und Genanalysen gemacht.

Hörakustiker:. Der berät über Hörsysteme und Gehörschutz, macht Hörleistungstests und stellt Otoplastiken für Hörgeräte oder als Gehörschutz her.

Alltagsbegleiter: In dieser Sparte werden hilfsbedürftige Menschen mit psychischen oder geistigen Beeinträchtigungen betreut und assistiert. Study-Nurse und Studienassistent im Prüfzentrum: Study-Nurse unterstützen Prüfärzte und –ärztinnen bei klinischen Studien im Rahmen von Zulassungsverfahren für Arzneimittel und Medizinprodukte. Die Aufgabe des qualifizierten Studienassistenten im Prüfzentrum ist bislang nicht als gesetzlicher Ausbildungsberuf anerkannt, es gibt jedoch die Möglichkeit zur Weiterbildung.

Gesundheitsmanager: Hier dreht es sich um betriebswirtschaftliche Aufgaben und Controlling, Finanzverwaltung, Einkauf und Personalführung in Einrichtungen des Gesundheitswesens wie beispielsweise in Krankenhäusern, Versorgungszentren sowie Kranken- und Rentenversicherungen.

Einfach mal im Internet informieren, z.Bsp. bei Aubiplus.de

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe