PERSONALIEN


Präsident der Leibniz Universität Hannover übernimmt!

Prof. Dr. Volker Epping wird in den Vorstand der LHK gewählt

Am 11. November hat die Landeshochschulkonferenz Niedersachsen (LHK) Prof. Dr. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität, in den Vorstand der LHK gewählt. 

Prof. Dr. Ulrike Beisiegel ging in den Ruhestand und schied damit aus der LHK und dem LHK-Vorstand aus. Volker Epping übernimmt als neues Vorstandsmitglied die verbleibende Amtszeit bis zum 31.12.2020. Die weiteren Vorstandsmitglieder bleiben Prof. Dr. Susanne Rode-Breymann, Präsidentin der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, Prof. Dr. Gerhard Kreutz, Präsident der Hochschule Emden/Leer, sowie der Vorstandsvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Präsident der Stiftung Universität Hildesheim.

Der Vorstandsvorsitzende der LHK beglückwünschte Epping zur Wahl und erklärte: „Vor uns liegen wichtige Aufgaben, vor allem in den Bereichen Hochschulfinanzierung und Hochschulgesetzgebung. Präsident Epping bringt für beide Themen seine hervorragende Expertise in den Vorstand.“

Epping will kräftig mit anpacken! Foto GWLU 

Epping dankte für das Vertrauen und die damit verbundene Möglichkeit, Hochschulpolitik in ganz Niedersachsen zu gestalten. Er ist auch Vizepräsident der Universitätsallianz TU9 und stellvertretender Sprecher der Universitäten in der Hochschulrektorenkonferenz.

Kürzlich wurde entschieden, dass Epping auch über Dezember 2020 die Option hat, als Präsident an der Spitze der Leibniz Universität zu stehen. Senat und Hochschulrat hatten der zweiten Amtszeit, die bis Ende 2028 laufen wird, ohne Ausschreibung mit großer Mehrheit zugestimmt.

In der Landeshochschulkonferenz Niedersachsen wirken die 21 Mitgliedshochschulen Niedersachsens zusammen und nehmen ihre gemeinsamen Interessen wahr.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

20.11.2019


Heinrich Aller erhält Verdienstkreuz Erster Klasse

Ehemaliger Finanzminister wird ausgezeichnet

Am 13. November 2019 wird dem ehemaligen Niedersächsischen Finanzminister Heinrich Aller (Foto Wikipedia) das Verdienstkreuz Erster Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland vom Niedersächsischen Ministerpräsidenten Stephan Weil verliehen.

Heinrich Aller stieg 1976 im Ortsrat in Seelze in die Politik ein. Er war von 1982 bis 2013 Mitglied des Niedersächsischen Landtags und von 1996 bis 1998 Vorsitzender der SPD Landtagsfraktion. Besondere Verdienste erwarb er sich von 1998 bis 2003 als Niedersächsischer Finanzminister. In dieser Funktion vertrat er das Land Niedersachsen in den Aufsichtsräten der Norddeutschen Landesbank und der Volkswagen AG.

Der studierte Lehrer (Sport, Englisch, politische Wissenschaften) setzt sich bis heute ehrenamtlich für verschiedene soziale und kulturelle Belange ein. Damit und nicht zuletzt mit seinem langjährigen politischen Engagement zum Wohle des Landes hat sich Heinrich Aller große Verdienste erworben. 

Ministerpräsident Stephan Weil dankt Heinrich Aller für sein Wirken und beglückwünscht ihn zu der besonderen Auszeichnung.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

12.11.2019


Konrad-Adenauer-Preis für Dirigent Daniel Barenboim

Barenboim wird für sein Engagement für Frieden und Völkerverständigung gewürdigt

Den Konrad-Adenauer-Preis der Stadt Köln erhält in diesem Jahr der Dirigent Daniel Barenboim (76). Damit werde das beispiellose Engagement des Dirigenten für Frieden und Völkerverständigung gewürdigt, teilte die Stadt mit. "Daniel Barenboim hat mit der Musik ein verbindendes Element gefunden, das Menschen aus unterschiedlichsten Kulturen zusammenbringt", sagte Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos).

Barenboim, Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, war einer der Gründer des West-Eastern Divan-Orchestra, in dem Musiker aus Israel und der arabischen Welt gemeinsam spielen.

Daniel Barenboim. Foto Staatsoper Unter den Linden  

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

07.11.2019


Karsten Danzmann in der Hall of Fame

Max-Planck-Direktor und Professor der Leibniz Universität ausgezeichnet

Prof. Karsten Danzmann (Foto), Direktor am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI) in Hannover und Direktor des Instituts für Gravitationsphysik der Leibniz Universität Hannover, wurde in die „Hall of Fame der deutschen Forschung“ des Manager Magazins berufen. Gewürdigt werden damit seine lebenslangen, herausragenden Beiträge zur Weiterentwicklung der Forschung. Die Auszeichnung wurde am Dienstag, 29. Oktober 2019, in Berlin verliehen.

Grundlagenforschung als Garant für wirtschaftliche Entwicklung

„Ich freue mich sehr über diese Anerkennung. Sie zeigt, dass die Grundlagenforschung ein unverzichtbarer Garant für unsere wirtschaftliche Entwicklung ist“, sagt Danzmann. „Manchmal bin ich selbst überrascht, wie schnell unsere Grundlagenforschung ihren Weg in die Anwendung gefunden hat.“ Mit seiner Berufung in die Hall of Fame der deutschen Forschung würdigt das Manager Magazin Danzmanns herausragende Beiträge zur Weiterentwicklung der Forschung und damit den Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb zukunftsfähiger gemacht zu haben.

Technologieschmiede GEO600

Danzmann ist einer der Leiter der GEO-Kollaboration. Dieses Team von Forschenden der Leibniz Universität, der Max-Planck-Gesellschaft und von Forschungseinrichtungen aus Großbritannien betreibt seit Mitte der 1990er Jahre den Gravitationswellen-Detektor GEO600 südlich von Hannover. GEO600 ist ein Entwicklungszentrum für neuartige Technologien in der internationalen Gravitationswellenforschung. Viele Schlüsseltechnologien und entscheidende Innovationen im optischen Messprinzip, die heute in allen großen Gravitationswellen-Detektoren (LIGO, Virgo, KAGRA) zum Einsatz kommen, wurden bei GEO600 entwickelt und getestet.

Mit LISA Gravitationswellen im Weltall aufspüren

Danzmann leitet außerdem das Konsortium der Weltraummission LISA (Laser Interferometer Space Antenna). LISA ist ein Gravitationswellen-Detektor, der 2034 als Mission der Europäischen Raumfahrtorganisation ESA ins All starten soll. Drei Satelliten spannen dann ein gleichseitiges Dreieck aus Laserstrahlen mit 2,5 Millionen Kilometer Länge auf und werden niederfrequente Gravitationswellen messen, die auf der Erde nicht nachweisbar sind. Dass die notwendige Technologie für LISA funktioniert, hat Danzmann in einem internationalen Team mit der überaus erfolgreichen Satellitenmission LISA Pathfinder (2015-2017) gezeigt.

LISA-Technologie wird schon heute zur Erdbeobachtung an Bord der GRACE-Follow-On-Satelliten eingesetzt. In künftigen geodätischen Satelliten-Missionen wird sie die Messgenauigkeit weiter verbessern und wichtige Klimadaten liefern. GRACE-Follow-On ist ein Satelliten-Tandem, das Indikatoren des Klimawandels durch Veränderungen im Erdschwerefeld beobachtet, indem es hochpräzise den Abstand zwischen den zwei Satelliten misst. Die LISA-Laser-Technik misst Änderungen dieses Abstands etwa 200-mal präziser als die etablierte Mikrowellen-Technik. Sie ist damit ein Erfolgsmodell für zukünftige Verbesserungen der Messgenauigkeit, welche die Grundlage verlässlicher Klimadaten sind.

Hall of Fame der deutschen Forschung

Das manager magazin rief die Hall of Fame der deutschen Forschung im Jahr 2009 ins Leben. In die Hall of Fame werden Forschende berufen, deren „Lebensleistung einen herausragenden Beitrag zur Weiterentwicklung der Forschung geleistet und somit auch den Wirtschaftsstandort Deutschland im internationalen Wettbewerb zukunftsfähiger gemacht hat“.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Leibniz Universität Hannover

29.10.2019


Ein Schmuckstück für Verdienste

Meeresbiologin Antje Boetius wird mit dem Leibniz-Ring ausgezeichnet

Der Leibniz-Ring ist eine der wichtigsten Auszeichnungen der Landeshauptstadt Hannover: Am 21. Oktober wurde er an die Meeresbiologin-Professorin Antje Boetius, Direktorin des Alfred-Wegener-Instituts, verliehen.

Es ist ein wunderschönes Schmuckstück, das die Goldschmiede Alena Jakumina Uthe und Nico Starke aus Pforzheim hergestellt haben. Die beiden Goldschmiede setzten sich mit ihrer Kreation im Wettbewerb gegen 36 Konkurrenten durch.

Der Ring besteht aus Gold, Keramik und Sand. Er hat die Form eines Meeresschwamms und ist mit 52 Brillianten besetzt, die die Mikroorganismen symbolisieren.

Preisträgerin des LeibnizRing Hannover 2019: Prof. Antje Boetius © Alfred-Wegener-Institut / Kerstin Rolfes

Boetius wird am 21. Oktober im Neuen Rathaus  von der Ersten Stadträtin und Umwelt- und Wirtschaftsdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette und Bürgermeisterin Regine Kramarek empfangen und sich in das Goldene Buch der Landeshauptstadt Hannover eintragen.

Auch der Vorsitzende des Presseclub Hannover, Jürgen Köster, wird dabei sein und die Veranstalter hoffen auch, dass Hannes Jaenicke, der am Abend die Laudatio halten wird, teilnimmt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

22.10.2019


Volkswagenstiftung bekommt neuen Generalsekretär

Ab 2020 folgt Georg Schütte auf Wilhelm Krull
Es ist amtlich: Die Volkswagenstiftung bekommt ab 2020 eine neue Leitung. Dann wird Dr. Georg Schütte neuer Generalsekretär. Das hat das Stiftungskuratorium beschlossen. Schütte folgt auf Wilhelm Krull, der seit 1996 an der Spitze der Volkswagenstiftung steht. Derzeit ist er Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung.
Gabriele Heinen-Kljajic, Kuratoriumsvorsitzende sagte, sie freue sich, einen international ausgewiesenen Experten für Wissenschaftsmanagement und Innovationsförderung gewonnen zu haben.
Die Volkswagenstiftung ist unabhängig heutigen VW-Konzern. Sie hat sich vor allem der Förderung der Wissenschaft verschrieben. Von ihr werden auch öffentliche Veranstaltungen im Schloss Herrenhausen ausgerichtet, das sie 2013 wieder aufgebaut hat.

Dr. Wilhelm Krull (links) und Dr. Georg Schütte. Foto Volkswagenstiftung

Schütte ist seit 2009 Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Zuvor war er Generalsekretär der Alexander von Humboldt-Stiftung in Bonn, von 2001 bis 2003 arbeitete er als geschäftsführender Direktor der Deutsch-Amerikanischen Fulbright-Kommission in Berlin und trug in dieser Position dazu bei, den akademischen Austausch und das Verständnis zwischen Deutschland und den USA zu fördern.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

28.06.2019