PERSONALIEN


Neue Köpfe in der Stadtverwaltung

Dezernent und Kommunikationsleiter starten bei der Stadt Hannover

Am 1. Oktober haben Prof. Dr.-Ing. Lars Baumann (Foto lks.) als neuer Dezernent für Personal, Digitalisierung und Recht sowie Christian von Eichborn als neuer Leiter Kommunikation ihre Arbeit bei der Landeshauptstadt Hannover aufgenommen.

Oberbürgermeister Belit Onay freut sich auf den Start: „Lars Baumann wird die Führungsriege der Stadtverwaltung verstärken. Er hat große Ambitionen und bringt vielfältige Erfahrungen und jede Menge Sachkompetenz mit in seinen Verantwortungsbereich.“  Baumann kommt von der Hochschule Hannover, an der er im Bereich Wirtschaftsinformatik und Verwaltungsinformatik lehrte. Als Unternehmer war er in der IT-Branche rund 20 Jahren als Berater aktiv. Als Geschäftsführer der probusiness-Gruppe befasste er sich mit Organisationsentwicklung und agilem Projektmanagement.  „Agile Arbeitsformen einführen und Entscheidungen in der Stadtverwaltung beschleunigen: Das sind Themen mit hoher Priorität“, erklärte Baumann. Eine Kernaufgabe werde die Digitalisierung sein.  „Wir wollen alle Prozesse der Verwaltung in digitaler Form anbieten“, betonte Baumann.

Mit Christian von Eichborn hat die Landeshauptstadt einen neuen Leiter für die Kommunikation. „Ich habe ihn als einen Kommunikationsfachmann kennengelernt, der auf Erfahrungen in der Politik und der Arbeit einer gemeinnützigen Organisation zurückgreifen kann. Er bringt viel Energie und Ideen mit zur Landeshauptstadt“, sagte Onay. In Göttingen hat von Eichborn Politikwissenschaften und Volkswirtschaftslehre studiert und zuletzt bei der Bertelsmann Stiftung in Gütersloh als Pressesprecher gearbeitet. Zuvor war er Pressesprecher der Landtagsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen in Niedersachsen und stellvertretender Pressesprecher der Landtagsfraktionen von Bündnis 90/Die Grünen in Schleswig-Holstein.

Von Eichborn blickt mit Neugier auf die neue Aufgabe bei der Landeshauptstadt Hannover: „Kommunikation ist heute in erster Linie Dialog. Es geht zum einen darum, die vielfältige Arbeit der Verwaltung zu transportieren und zu erklären. Zum anderen muss eine Kommunikationsabteilung im Austausch mit den Menschen sein und ein offenes Ohr für ihre Bedürfnisse und Probleme haben.“

LHH/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Bundesverdienstkreuz für Tafel-Gründerin

Rosemarie Elisabeth Wallbrecht mit Bundesverdienstkreuz geehrt

Die Gründerin und Vorsitzende der Hannöverschen Tafel, Rosemarie Elisabeth Wallbrecht, ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Das liess sich Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) nicht nehmen und lobte die Tafel-Gründerin für ihr ehrenamtliches Engagement als Vorsitzende der Tafel und des Vereins Freunde des Historischen Museums. 

Rosemarie Elisabeth Wallbrecht bedankte sich wiederum bei den ehrenamtlichen Mitarbeitern der Tafel, ohne die die Arbeit nicht möglich sei. "Ich habe mich nicht bei der Tafel und dem Museum engagiert, um eine Auszeichnung zukriegen, aber man freut sich darüber,  wenn es auf Anerkennung und Zustimmung trifft", sagte die Geehrte.

Von Wallbrecht hatte 1993 eine private Initiative in Kirchrode gegründet, aus der sechs Jahre später der Verein Hannöversche Tafel hervorging. Der Verein versorgt mittlerweile an sieben Ausgabestellen rund 4 000 Erwachsene und gut 2 000 Kinder. Seit 2005 betreibt die Gründerin und Vorsitzende zusätzlich die Kindertafel, die 1 000 Schüler mit Obst und Gemüse in Bildungs- und Jugendeinrichtungen versorgt. Wallbrecht war von 2001 bis 2019 zudem Vorsitzende im Förderverein des Historischen Museum tätig und setzte sich für die Museumspädagogik und die Erschließung neuer Zielgruppen ein.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Bei Alstom in Salzgitter gibt es einen Führungswechsel

Christian Bieniek ist Geschäftsführer am größten Alstom-Produktionsstandort

Einen Führungswechsel gibt es bei dem Zughersteller Alstom in Salzgitter: Christian Bieniek (Foto lks.) ist zum Geschäftsführer des größten Alstom-Produktionsstandorts mit rund 2 000 Beschäftigten ernannt worden, teilte das Unternehmen mit.

Der promovierte Maschinenbauer und frühere Vorstand des Lasertechnikspezialisten LPKF ist Nachfolger  von Burkhard Reuter, der als "Vice President Industrial Europe" neue Aufgaben in dem französischen Konzern übernommen hat. Das Unternehmen hatte unlängst aus Brüssel die Erlaubnis für die geplante Fusion mit der Zugsparte des kanadischen Konkurrenten Bombardier erhalten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Kult-Fotograf Joachim Giesel feiert seinen 80. Geburtstag

Nichts war ihm fremd - seine Fotos machen zusammen fast eine Million aus
Der hannoversche Kult-Fotograf Joachim Giesel (Foto lks.) feiert heute seinen 80. Geburtstag und ist noch genauso hungrig auf super Fotos wie am Anfang seiner Karriere.

Das bedeutet Fotografie vom Analogen bis zum Digitalen. Diese sensationelle Revolution hat er voll und ganz mitgemacht. Alles fing mit einer Rollfilmkamera der Marke Voigtländer an und heute fotografiert er digital! Sein Handwerk hat er von der Pike auf an gelernt.

Beeindruckend zum Beispiel seine Fotos von der Beerdigung von Benno Ohnesorg. Oder Willy Brandt, dem legendären Kanzler und einsamen Wolf als Wahlkämpfer, ihn hat er als Fotoreporter begleitet. Er hielt den Moment fest, in dem alles zusammen kam: Hoffnung, Gegenwart, Kraft und Utopie. Auch sind seine Ausflüge in die Kunstwelt (Spectrum Fotografie) wegweisend.

 Als Chronist Hannovers und seiner Bürger kennt man Joachim Giesel. Er lichtete in einer Serie 100 Hannoveraner ab und erregte große Aufmerksamkeit durch seine stets respektvolle Darstellung von gehandicapten Menschen. Wie in "Verrückt nach Illten".  Zu seinen wohl schönsten und künstlerischen Arbeiten gehören die Fotos, die in der Zeit seiner Zusammenarbeit mit der Staatsoper Hannover, besonders die beim Ballett, entstanden sind. Sie sind einfach sensationell.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

27.08.2020


Bundesagentur für Arbeit in der Region steht Führungswechsel bevor

Johannes Pfeiffer steht künftig an der Spitze 

Eine neue Führung bekommt die Bundesagentur für Arbeit in der Region Niedersachsen-Bremen. Die Vorsitzende der Geschäftsführung Bärbel Höltzen-Schoh, geht Ende Juni nach dreieinhalb Jahren an der Spitze in den Ruhestand.

Sie wird von Johannes Pfeiffer abgelöst. Der 52-jährige ist seit Herbst 2019 als operativer Geschäftsführer in der Regionaldirektion tätig. In einer Mitteilung kündigte er gestern an, die Agentur müsse sich künftig stärker auch um die Berufsberatung von Schulabgängern und die Qualifizierung von Arbeitslosen kümmern.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Internationales Auschwitz Komitee ehrt Igor Levit

Levit verteidige mit Mut, Kreativität und Lebensfreude die Werte der Demokratie 

Für sein Engagement gegen Antisemitismus und rechtsextremen Hass hat das Internationale Auschwitz Komitee den Pianisten Igor Levit geehrt. Levit verteidigte mit Mut, Kreativität und Lebensfreude die Werte der Demokratie, erklärte das Auschwitz Komitee.

Igor Levit beklagte, "der Versuch, Biografien zu zerstören, kostet gar nichts mehr, außer einem Smartphone". Der russisch-stämmige Pianist und hannoversche Professor für Klavier, der sich immer wieder öffentlich gegen Judenhass und Rassismus wendet, spreche offen von der Angst, die er empfindet, seit man ihn selbst mit Mord bedroht habe, würdigte das Komitee den Mut des Pianisten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche