PERSONALIEN


Rainer Müller-Brandes ist Hannovers oberster Protestant

Der Verband hofft auf die Energie und Ideen für Zukunftsprozesse 

Seit Dienstagabend steht fest, Rainer Müller-Brandes (Foto lks.) ist der neue Stadtsuperintendent Hauptpastor der Marktkirche und damit höchster Repräsentant des evangelisch-lutherischen Stadtkirchenverbandes Hannover. Was für eine Freude: Denn drei Wochen nach seinem 52. Geburtstag wurde der bisherige Diakoniepastor von den 75 Delegierten des  Stadtkirchentages gewählt. Damit ist Müller-Brandes als Hannovers oberster Protestant Nachfolger von äußerst populären Theologen wie zum Beispiel Hans Werner Dannowski, Wolfgang Puschmann und Hans-Martin Heinemann.

"Wir freuen uns, Sie demnächst an unserer Spitze zu haben", sagte Wencke Breyer, Präsidentin des Stadtkirchentages, den frisch gewählten Müller- Brandes nach geheimer Wahl am Dienstagabend in der Marktkirche wissen und hieß ihn willkommen. "Wir hoffen auf ihre Energie und Ideen für unsere Zukunftsprozesse", skizzierte Wencke Breyer die Erwartungen des Verbandes mit rund 200 000 Gläubigen in Hannover, Garbsen und Seelze.

Der neue Stadtsuperintendent wird am Mittwochvormittag der Öffentlichkeit vorgestellt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

24.06.2020


Enercity-Chefin Susanna Zapreva bleibt auf ihrem Posten

Der Aufsichtsrat hat den Vertrag der alten und neuen Enercity-Chefin verlängert

Susanna Zapreva bleibt weitere fünf Jahre im Amt. Ihr neuer Vertrag läuft bis 2025. Die Wienerin war 2016 zu Enercity gekommen.

Aufsichtsratsvorsitzender Axel von der Ohe sagte, die vorangetriebene Modernisierung und Neuausrichtung des kommunalen Energieversorgers erfahre mit dieser Entscheidung die notwendige personelle Kontinuität.

"Ich freue mich sehr über diese Weichenstellung. Gerade angesichts der großen Herausforderungen etwa im Bereich der Digitalisierung oder der Energiewende ist damit eine wichtige Grundlage für eine erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens geschaffen."

Und "die Vertragsverlängerung zeigt mir, dass der Aufsichtsrat den strategischen Kurs von Enercity unterstützt", so Susanna Zapreva. "Ich hatte das Glück, in den vergangenen Jahren mit einem tollen Team viel zu bewegen. Ich freue mich darauf, auch in den kommenden Jahren meinen Beitrag dazu zu leisten, dass Enercity noch erfolgreicher wird." Vor ihrem Wechsel nach Hannover war Susanna Zapreva Geschäftsführerin der Wien Energie GmbH und davor Geschäftsführerin der Wienstrom GmbH.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

15.06.2020


Bundesagentur für Arbeit in der Region steht Führungswechsel bevor

Johannes Pfeiffer steht künftig an der Spitze 

Eine neue Führung bekommt die Bundesagentur für Arbeit in der Region Niedersachsen-Bremen. Die Vorsitzende der Geschäftsführung Bärbel Höltzen-Schoh, geht Ende Juni nach dreieinhalb Jahren an der Spitze in den Ruhestand.

Sie wird von Johannes Pfeiffer abgelöst. Der 52-jährige ist seit Herbst 2019 als operativer Geschäftsführer in der Regionaldirektion tätig. In einer Mitteilung kündigte er gestern an, die Agentur müsse sich künftig stärker auch um die Berufsberatung von Schulabgängern und die Qualifizierung von Arbeitslosen kümmern.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

15.06.2020


Damen-Duo an der Spitze

Vorstand des Landesmuseums wieder komplett 

Seit dem 1. April hat das Landesmuseum Hannover mit Carmen Klünder (*1981 in Hameln) eine neue Betriebswirtschaftliche Leiterin an der Seite der Direktorin Prof. Dr. Katja Lembke. Der Schwerpunkt der Tätigkeit von Klünder liegt im kaufmännischen Bereich wie Finanzen, Controlling, Personalverwaltung und Gebäudemanagement. Damit tritt sie die Nachfolge  von Matthias Görn an, der von April 2012 bis Juni 2019 im WeltenMuseum beschäftigt war.

Carmen Klünder war in unterschiedlichen Branchen und Funktionen tätig, Erfahrungen sammelte sie in der produzierenden Industrie, in einer Leasinggesellschaft, in der Unternehmensberatung und von Mitte 2008 bis Frühjahr 2020 bekleidete die Wirtschaftswissenschaftlerin (MBA) unterschiedliche Funktionen bei der Norddeutschen Landesbank. Besonderes Augenmerk lag dabei auf dem Prozess- und Kapazitätenmanagement, und als Teilprojektleiterin im Bereich Personalmanagement unterstützte sie die Neuausrichtung der Bank.

Das neue Duo Carmen Klünder und Katja Lembke freut sich auf fruchtbare Zusammenarbeit. Foto LM

Direktorin Prof. Dr. Katja Lembke setzt auf die gemeinschaftliche Weiterentwicklung des Hauses. „Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit Frau Klünder, damit wir gemeinsam die positive Entwicklung der letzten Jahre tatkräftig fortsetzen.“ Die Arbeit im Landesmuseum ist Carmen Klünder eine Herzensangelegenheit: „Mit meiner Tätigkeit im WeltenMuseum kann ich berufliches und privates Interesse verbinden“, freut sich die neue Betriebswirtschaftliche Leiterin.

LM/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

06.04.2020


Ära Bodemann währt noch bis Oktober

Stadtbaurat Bodemann geht erst Ende Oktober 2020 in Pension

Stadtbaurat Uwe Bodemann (Foto Wikipedia) wird nun - entgegen seiner Ankündigung - erst Ende Oktober in den Ruhestand gehen.

Seit 2008 steht der 1955 geborene Architekt der hannoverschen Bauverwaltung vor. Vorgeschlagen hatte ihn der damalige  Oberbürgermeister Stephan Weil. Zuvor war Bodemann in Bremen als Senatsbaudirektor tätig, nachdem er in Hamburg unter anderem die Projektgruppe für die Hafen-City geleitet hatte.

Bodemann wurde zuletzt von der CDU in Hannover kritisiert, die ihm Missmanagement vorwarf und gleichzeitig seinen Rücktritt forderte.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

01.04.2020 


Internationales Auschwitz Komitee ehrt Igor Levit

Levit verteidige mit Mut, Kreativität und Lebensfreude die Werte der Demokratie 

Für sein Engagement gegen Antisemitismus und rechtsextremen Hass hat das Internationale Auschwitz Komitee den Pianisten Igor Levit geehrt. Levit verteidigte mit Mut, Kreativität und Lebensfreude die Werte der Demokratie, erklärte das Auschwitz Komitee.

Igor Levit beklagte, "der Versuch, Biografien zu zerstören, kostet gar nichts mehr, außer einem Smartphone". Der russisch-stämmige Pianist und hannoversche Professor für Klavier, der sich immer wieder öffentlich gegen Judenhass und Rassismus wendet, spreche offen von der Angst, die er empfindet, seit man ihn selbst mit Mord bedroht habe, würdigte das Komitee den Mut des Pianisten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche