KINOLEINWAND und GAMES


Gesucht: Die besten Kurzfilme aus der Region und umliegenden Landkreis

Hannover Filmklappe: Mach deinen eigenen Film – und bewirb dich!

Social Spot oder Musik-Clip, Dokumentation oder Zeichentrick: Das Medienzentrum der Region Hannover sucht die besten Nachwuchsfilmer. Der Kurzfilmwettbewerb „Hannover Filmklappe“ geht in die 13. Runde und richtet sich an Kinder und Jugendliche, die Spaß daran haben, einen eigenen Film zu produzieren.

Mitmachen können cineastische „Einzelkämpfer“ oder Arbeitsgemeinschaften, Kindergartengruppen oder Schulklassen aus der Region Hannover und den Landkreisen Celle, Hameln-Pyrmont, Hildesheim, Holzminden und Schaumburg. Einfach ein Video drehen und einreichen. 

Einsendeschluss ist der 31. Januar 2020.

Werben für die Teilnahme bei der „Hannover Filmklappe 2019“: (v. l.) Vorjahressieger Jasper Winkler, Bildungsdezernent Ulf-Birger Franz und Vorjahressieger Luis Nickel.

„In Zeiten von Smartphone, Tablet und Streaming-TV wird das Thema Medienkompetenz für Kinder und Jugendliche immer wichtiger. Deshalb möchten wir junge Filmemacher*innen dazu ermutigen, sich in eigener Regie mit dem Medium Film auseinander zu setzen und selbst einen Kurzfilm zu produzieren“, sagt Ulf-Birger Franz, Bildungsdezernent der Region Hannover.

Eine professionelle Jury ermittelt bis zu fünf erst- und zweitplatzierte Gewinnerfilme, die dann im März 2020 bei einer feierlichen Preisverleihung im Kino am Raschplatz ausgezeichnet werden. Die Erstplatzierten treten einige Monate später auf Landesebene bei der „Niedersachsen Filmklappe" an.

„Wichtig ist, dass die Teilnehmer*innen zum Zeitpunkt der Filmproduktion noch eine Schule oder eine KiTa besucht haben, und dass der Film bis zum Einsendeschluss nicht älter als ein Jahr alt ist“, erklärt Uwe Plasger, medienpädagogischer Berater im Medienzentrum der Region. Thema und Genre des Filmbeitrags können frei gewählt werden.

Die Filmelänge darf zwölf Minuten (ohne Abspann) nicht überschreiten, auch sollten die Teilnehmenden Urheberrechte beachten. Anfänger*innen können sich Hilfe beim Medienzentrum der Region oder in ihrem Landkreis holen. „Wir beraten und unterstützen gern und stellen bei Bedarf auch Videoausrüstung und Schnittplätze zur Verfügung“, sagt Andreas Holte, Leiter des Medienzentrums der Region Hannover.

Schirmherr ist Regionspräsident Hauke Jagau, finanziert wird der Wettbewerb vom Medienzentrum der Region und von den teilnehmenden Nachbarlandkreisen. Das Niedersächsische Landesinstitut für schulische Qualitätsentwicklung (NLQ) sowie gute Lichtspielhäuser fördern und unterstützen den Wettbewerb.

Detaillierte Teilnahmebedingungen und den Anmeldebogen für die Hannover Filmklappe gibt es unter mzrh oder filmklappe. Wer Fragen zum Wettbewerb hat, kann sich per E-Mail an Uwe Plasger wenden: uwe.plager(et)mzrh.de. 

Region/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 16.06.2019


Filmförderung wird neu aufgestellt

Mehr Geld für Filmprojekte über und aus Hannover

Mit der Filmförderung unterstützt das Kulturbüro der Stadt Hannover Film- und Medienprojekte, die einen Bezug zu Hannover haben, entweder hier realisiert oder von hannoverschen Filmemacher*innen umgesetzt werden. Der Förderschwerpunkt liegt auf Filmproduktionen sowie Film- und Medienprojekten wie Filmvorführungen, Postproduktionen, Drehbuch- und Projektentwicklungen. Ziel ist es, mit neuen Akzenten insbesondere kleine Formate und experimentelle Projektideen zu realisieren und die hannoversche Filmszene zu beleben. Zuständig ist im Kulturbüro der Bereich „Junge Kultur“.

2019 ist die Filmförderung von 15.870 Euro (2018) auf 23.870 Euro erhöht worden. die Höchstfördersumme beträgt 3.000 Euro. Die Auswahl der Projekte wird in Zusammenarbeit mit einem Fachgremium getroffen, das vom Film- und Medienbüro Niedersachsen ausgewählt wird.

Förderanträge können unter hannover/filmfoerderung heruntergeladen werden und zum 1. Mai und 1. November eines Jahres für das Folgejahr gestellt werden.

In diesem Jahr sind im Kulturbüro 14 Anträge eingegangen, davon wurden acht mit voller Antragssumme gefördert. Unter den geförderten Projekten der jungen Filmemacher*innen finden sich neben Dokumentarfilmen und Spielfilmtrailern auch Filmvorführungen und ein Video-Diskussionsformat.

In den vergangenen Jahren sind einige geförderte Produktionen auf bundesweiten und internationalen Festivals gezeigt und prämiert worden. Auch im Jahrgang der Filmförderung 2019 zeichnen sich bereits Erfolge ab.

So entsteht der Kurzfilm „Inner Space“ von Tosh Leykum als Beitrag zum „Secret Film Festival New York“ und das Drehbuch des Dramas „Argument for the Existence of the Island Saudadia“ vom Filmemacher Constantin Maier wurde u. a. mit dem Preis für das beste Action Adventure Drehbuch beim „Richmond International Film Festival“ ausgezeichnet, und der Spielfilm, der auf Grundlage des Drehbuchs produziert wird, wird durch die städtische Filmförderung unterstützt.

Anna-Sophia Leist steht für das Video-Diskussionsformat „Hannover spricht“. Geplant sind bis zu drei Teile mit unterschiedlichen Teilnehmer*innen und Themen. Dabei sollen Themen, die die Bürger*innen beschäftigen, in einem Diskussionsformat von verschiedenen Seiten beleuchtet werden.

LHH/Sigrid Lappe/Ute Micha

Veröffentlicht 20.09.2019


CLOSEUP Bremen: Wenn aus Ideen Formate werden

Ausgezeichnete Teams treffen auf neue StipendiatInnen

Bremer Teamgeist und Innovation: Im Dezember 2018 starteten die ersten vier „Teams für neue Medienformate” mit dem nordmedia-Stipendium „CLOSEUP Bremen“ − finanziell unterstützt, beraten von Bremer Medienexpertinnen und –experten begleitet durch Workshops. Nach neun Monaten intensiver Arbeit präsentierten sie ihre Projekte erstmals öffentlich beim Radio Bremen Innovationstag im Rahmen des Fünften Filmfestes Bremen am 20. September 2019 im Atlantis Filmtheater.

„Bremen ist der perfekte Standort für innovative Medienformate – mit CLOSEUP Bremen unterstützen wir junge Teams mit neuen Ideen“, so Kristina Vogt, die Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa und Kooperationspartnerin des Programms.

CLOSEUP Bremen, Koordination und Jury 2019 © nordmedia_Benjamin Eichler

Die Projekte des Jahrgangs 2018/19 könnten nicht unterschiedlicher sein: brandneue Multimediatools für freien Journalismus von der Genossenschaft RiffReporter, die handgezeichnete Science-Fiction Animationsserie „ALP“ von Yool N, das crossmediale Buch-Film-Projekt in Gebärdensprache „Text kommt in Bewegung“ der Literaturinitiative handverlesen und das dynamische Infotainment-Format „Wertmarke“ von The Visual Truth und Deichblick.

Ab November 2019 entstehen neue Bremer Gemeinschaftsprojekte: die Dramaserie „G-Town“ über die Straßen Bremens, Animationsclips für den Klima-Chatbot „KARL, der Ökobot“, das Serienformat „Music Match“ (AT) aus dem Studio Nord Bremen und „Ausgegrenzt.“, ein Web-Doku-Projekt über die Diskriminierung und erzwungene Dauermigration von Roma in Europa.

In den geplanten Formaten zeigt sich erneut die Vielfalt und kreative Energie am Standort: „Bremen hat lange Zeit geschlafen, was sein Potenzial für innovative Medienproduktionen angeht. Es ist toll zu sehen, wie viel in den letzten Jahren entstanden ist. Diese positive Entwicklung konnten wir auch an den Einreichungen sehen“, so Jury-Mitglied Duygu Gezen, Content-Strategin und Formatentwicklerin bei funk, dem Content-Netzwerk von ARD und ZDF.

Informationen zu den Projekten unter closeupbremen.

Nordmedia/Sigrid Lappe/Ute Micha

Veröffentlicht 28.09.2019


FIRST STEPS Award 2019: „Futur Drei“ ist Abräumer des Abends

Zwei Auszeichnungen für Kinodebüt von Faraz Shariat

Der nordmedia-geförderte Film „Futur Drei“ von Regisseur Faraz Shariat war auf der FIRST STEPS-Preisverleihung Anfang September 2019 der „Abräumer des Abends“: Er gewann in der Kategorie „Abendfüllender Spielfilm“ sowie den „Götz-George-Nachwuchspreis“ für das Schauspielensemble. Die Auszeichnungen sind mit 25.000 und 10.000 Euro dotiert.

Die FIRST STEPS-Auszeichnung ist der wichtigste deutsche Nachwuchspreis und ehrt seit 20 Jahren herausragende Abschlussarbeiten von Studierenden an deutschen Filmschulen.

Faranz Shariats (Foto lks.) Kinodebüt erzählt die Geschichte von Parvis, der in einem Flüchtlingsheim Sozialstunden ableisten muss. Dort verliebt sich der Sohn iranischer Eltern in den Iraner Amon. Der Film, der auch autobiografische Züge des Regisseurs einbringt, ist ein Porträt junger Menschen der Generation Y in einer diversen Gesellschaft. 

Geschäftsführer Thomas Schäffer: „Diese großartige Auszeichnung freut uns bei nordmedia besonders. Sie ist eine Bestätigung unserer intensiven Nachwuchsförderung und zugleich eine weitere Bekräftigung unseres Auftrages, mutige, kraftvolle Filme mit Themen von besonderer gesellschaftlicher Relevanz zu ermöglichen.“

Gedreht wurde im August/September 2018 in Niedersachsen, Hauptdrehorte waren Locations in und um Hildesheim. Produziert wurde „Futur Drei“ von Jünglinge Film  in Koproduktion mit Jost Hering Filme und Iconoclast  Germany. Gedreht wurde auch in Hannover, Gronau und Göttingen. nordmedia hat den Nachwuchsfilm mit 100.000 Euro gefördert.

nordmedia/Sigrid Lappe/Ute Micha

Veröffentlicht 12.09.2019


Föderaler Wettbewerb hat uns immer gutgetan

Kulturstaatsministerin will keine zentrale Filmfestförderung

Die Kulturstaatsministerin Monika Grütters (Foto) will keine zentrale Filmfestförderung in Deutschland haben. „Föderaler Wettbewerb hat uns immer gutgetan“, sagte die CDU-Politikerin. Das bringe im besten Fall mehr Vielfalt. „Regionale Angebote sorgen dafür, dass Deutschland flächendeckend eben doch das reichhaltigste Kulturangebot hat - auch im Vergleich zu zentralistischen Systemen wie in Frankreich". Über einzelne Bündelungen oder Harmonisierung im Förderbereich solle aber weiter nachgedacht werden. Bei Filmfestivals will sich der Bund finanziell weiter auf Berlin konzentrieren. „Mit der Berlinale haben wir ein national bedeutsames, internationales Filmfestival“, sagte die Kulturstaatsministerin. Andere Filmfestspiele fielen in die Kulturhoheit der Länder. Eine finanzielle Unterstützung des Bundes könne und werde es nicht geben.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 28.07.2019


Vom kleinen Udo, mutigen Pfefferkörnern und gerissenen Spionen

nordmedia fördert 56 Projekte mit über 2,5 Mio. Euro

Der Vergabeausschuss der nordmedia hat in der ersten Förderrunde 2019 Fördermittel von bis zu 2.519.599,59 Euro für 56 Projekte vergeben.

Unterstützt wurden insgesamt acht Drehbuch- und Stoffentwicklungen, zwei Projektentwicklungen, 25 Film- und Fernsehproduktionen, zwei Postproduktionen, drei Maßnahmen im Bereich Verleih/Vertrieb/Verbreitung, drei Abspiel- und Präsentationsmaßnahmen, zwei Qualifizierungsmaßnahmen, vier Investitionen, drei Games sowie drei Projekte im Rahmen des Talentförderprogramms „mediatalents Niedersachsen“.

Die höchste Fördersumme erhält mit 431.177,02 Euro Christian Theedes Familienfilm „Die Pfefferkörner und der Schatz der Tiefsee“ (Nordfilm). Der Kinofilm „Lindenberg“ (Letterbox Filmproduktion) von Hermine Huntgeburth über das turbulente Leben des jungen Udo Lindenberg kann mit einer Förderung von 100.000 Euro rechnen. Im Film „Biopic" wirken u. a. Charly Hübner, Jan Bülow und Ruby O. Fee mit.

Kolja Maliks „Las Vegas“ (Junifilm) wird mit einer Fördersumme von bis zu 150.000 Euro zum Teil in Hannover umgesetzt. In dem Drama um einen Travestiekünstler sind u. a.  Lana Cooper und Robert Stadlober zu sehen.

Der sechsteiligen TV-Spionage-Serie „Spy City“ (H&V Entertainment) von Miguel Alexandre wurde eine Förderung von 100.000 Euro zugesprochen.

Zum Fördermittelaufkommen der nordmedia tragen die Länder Niedersachsen und Bremen sowie der NDR, das ZDF und Radio Bremen bei. Darüber hinaus wurden zur Sicherung von Fernsehnutzungsrechten insgesamt 425.657,16 Euro über die nordmedia als sogenannte Aufstockungsmittel des NDR an zehn geförderte Fernsehproduktionen vergeben.


Einreichtermine für alle Förderbereiche 2019

nordmedia-Förderungen rund um Kinos und Filme

Ist mein Projekt förderfähig? In welchen Förderbereich fällt es? Was muss ich vor Antragstellung noch klären, welche Unterlagen dürfen auf keinen Fall fehlen? Ein überzeugender Antrag ist der erste Schritt, um an Fördermittel zu gelangen. Gern berät nordmedia deshalb noch vor Einreichung Ihres Antrags. Hier finden Sie die einzelnen Förderbereiche und die jeweiligen Ansprechpartner.

nordmedia /Sigrid Lappe, Hannover Woche


Talentförderprogramm „mediatalents“

nordmedia unterstützt Nachwuchsprojekte

Im Rahmen ihres Talentförderprogramms „mediatalents“ förderte nordmedia seit Dezember 2016 bis jetzt in Niedersachsen insgesamt 29 Projekte mit rund 213.000 Euro. Für das Projekt stellt das Land Niedersachsen der nordmedia jährlich ein Budget von 150 000 Euro zur Verfügung. Ziel des Programms ist es, talentierte Film- und Medienschaffende zu entdecken, zu fördern und ihnen eine Starthilfe zu geben. nordmedia führt das Programm im zusammen mit dem Film- und Medienbüro Niedersachsen durch.

Förderfähig sind qualitativ anspruchsvolle audiovisuelle Projekte junger Talente, die überwiegend in Niedersachsen realisiert werden sollen. Die Filmemacher sollten außerdem noch nicht mehr als drei längere Filmprojekte realisiert haben. Ausgewählt werden die Projekte durch eine unabhängige Jury.

Informationen zu den Förderungen unter nordmedia.de/pages/foerderung/foerderbereiche/mediatalents

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Projektstipendium Filmstart 05

Acht Projekte wurden ausgewählt

nordmedia und das Filmbüro Bremen haben für Nachwuchsfilmprojekte und künstlerische Filme mit einem Förderbedarf zwischen 1.000 und 10.000 Euro das Projektstipendium Filmstart entwickelt und zum fünften Mal vergeben. In diesem Jahr standen 34.200 Euro zur Verfügung. 36 Projekte – davon 34 aus Bremen und 18 von Frauen – hatten sich beworben, darunter Dokumentarfilme, Spielfilme und Animationen, Projektentwicklung, Produktion, Vertrieb. 

In der Jurysitzung Ende April wurden aus den 36 Einreichungen acht Projekte zur Förderung ausgewählt. Davon sechs dokumentarische, ein fiktionaler und ein nicht-kategorisierbarer Film. Die Projekte stellen Verbindungen her zwischen alten Schallplatten und Nazi-Science-Fiction-Filmen, zwischen Zwillingen und Lebendorganspende, zwischen Opa und Enkelin, zwischen Iranischen Frauenrechtlerinnen und Internet, zwischen Bild und Tanz und Budapest und 1997. Es wird recherchiert zu jungen Frauen in Eritrea, ein Kurzfilm entführt uns in eine dystopische Welt und die kürzlich verstorbene Bremer Performance-Künstlerin Martina Werner bekommt ein Filmportrait.

Die Stipendiaten haben ein Jahr Zeit, ihr Projekt zu realisieren. Die Filme werden dann auf dem Fünften Filmfest Bremen (19. bis 22. September 2019) präsentiert.

normdedia/S. Lappe/U. Micha

Veröffentlicht 05.05.2019


GOP-Film feierte in Hannover Premiere

„Like butter on toast“ bringt die Varieteszene auf die Leinwand

In diesem wunderbaren Film sind das Varieté-Theater GOP und seine Künstler das Thema. „Like butter on toast" hatte am 8. April im Kino am Raschplatz bereits eine Vorpremiere und die jungen Filmemacher Dominik Junker, Norman Krüger und Christian Hyla stellten den Film persönlich vor.

Sie begleiteten die Protagonisten 20 Monate lang in etwa rund um die Welt und vermitteln so ganz ungekannte Einblicke in die magische Welt des Varietés. Der Kinobesucher erlebt die Leidenschaft der Artisten, die sie von Kindesbeinen bis ins Alter prägt.

Werner Buss, Direktor des GOP Varieté-Theaters Hannover und Kreativchef der GOP Entertainment Group, der auch im Film zu Wort kommt, konnte und wollte bei der Premiere seine Rührung nicht verbergen. Es ist ein mitreißender Film, in dem das Filmteam auch viele witzige Momente einfangen konnte.

Kinostart war der 6. Mai 2019.

Werner Buss. Foto Bernd Schwabe

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 04.06.2019


Filmkulisse Wald

nordmedia und Niedersächsische Landesforsten starten Kooperationsprojekt

Die Niedersächsischen Landesforsten bewirtschaften als größter Waldeigentümer Niedersachsens rund ein Drittel der niedersächsischen Wälder. Die Flächen erstrecken sich von der Nordseeküste bis in den Harz, von der holländischen Grenze bis ins Wendland.

Um das Potenzial dieses landschaftlich vielfältigen Gebietes mit interessanten und abwechslungsreichen Natur- und Lebensräumen auch als Film-Location bekannter zu machen und die regionalen Ansprechpartner in den Forstämtern vor Ort besser auf Dreharbeiten vorzubereiten, haben die Niedersächsischen Landesforsten gemeinsam mit der nordmedia Film Commission im Mai 2019 das Projekt „Filmkulisse Wald“ gestartet. Denn als Filmkulisse haben die Wälder der Niedersächsischen Landesforsten vieles zu bieten: von undurchdringlichen Dickichen bis zum hallenartigen Baumwuchs, von Buche und Fichte bis hin zu Eiche und Kiefer, von Wirtschaftswald bis Wildnisgebiet.

Neben Waldbildern in ihrer ganzen Vielfalt gibt es im Gebiet der Niedersächsischen Landesforsten auch viel Landschaft, Wiesen, Heideflächen, Gewässer oder Steinbrüche. Auch Jagdhütten können Film-Locations werden. Im Rahmen des Projekts „Filmkulisse Wald" sollen fortlaufend neue, für Dreharbeiten oder Foto-Shootings interessante Gebiete der Niedersächsischen Landesforsten im Location Guide und auf der Film Commission-Seite der nordmedia vorgestellt werden.

Weitere Informationen unter nordmedia-filmcommission

nordmedia/S. Lappe, Hannover Woche/U. Micha, Presse Dienst Nord

Veröffentlicht  22.05.2019


Filmfreundinnen und –freunde finden neues Online-Angebot

Mit „filmfriend“ bietet die Stadtbibliothek ein online-Angebot mit tollen Filmen

Europa und auch Deutschland haben einen großen Schatz an weltberühmten Filmen, online zugänglich sind davon die wenigsten. Ein neuer Streaming-Dienst füllt diese Lücke. „filmfriend“ ist ein Filmportal für Bibliotheken, das nun auch in der Stadtbibliothek Hannover an den Start geht. In das Video-On-Demand (VoD) Portal können sich BibliotheksnutzerInnen einloggen und Filme als Stream ansehen. „Unser Anliegen ist es, den Bibliothekskundinnen und –kunden umfangreiche elektronische Medienangebote ohne Zusatzkosten für sie zugänglich zu machen. ‚filmfriend‘ ist ein neuer, attraktiver Baustein in unserem Angebots-Portfolio“, erläutert Bibliotheksdirektorin Dr. Carola Schelle-Wolff.

„filmfriend“ ermöglicht den NutzerInnen der Stadtbibliothek Hannover erstmalig unbeschränkten Online-Zugang zu mehr als 1.000 Filmen. Der Katalog reicht von erfolgreichen Spiel- und Animationsfilmen, Filmklassikern über anspruchsvolle Dokumentationen bis hin zu internationalem Arthouse-Kino und beliebten Kinder- und TV-Serien. Außerdem sind kuratierte Filmreihen, Kultur-, Reise- und Musikdokumentationen sowie Filme zu Special Interest-Bereichen verfügbar.

Die Auswahl unter filmfriend

Das Log-in mit Bibliotheksausweisnummer und Passwort erfolgt ganz einfach über stadtbibliothek-hannover.de. Und schon startet der gewünschte Film - ohne extra Kosten.

Mit „filmfriend“ bietet die Stadtbibliothek Hannover komfortables, modernes und werbefreies Filmstreaming, das sowohl von zu Hause mit dem PC oder Mac als auch unterwegs mit Handys oder Tablets abrufbar ist.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Wie kriege ich Kontakt mit meinem Kind

Ein Film über ein aktuelles Problem

Mitte April hatten Katja Riemann und der Regisseur Marcus Richardt ihren Film GOLIATH96 im Kino am Raschplatz persönlich vorgestellt. Das Thema des Films ist hochaktuell: Seit über zwei Jahren hat Kristin (Katja Riemann) nicht mehr mit ihrem Sohn David (Nils Rovira-Munroz) gesprochen, obwohl sie unter einem Dach leben. David lehnt jeden Kontakt kategorisch ab. Das Leben in der gemeinsamen Wohnung ist zu einem gespenstischen Nebeneinander geworden, noch dazu verliert Kristin ihre Stelle in der Bank.

Entschlossen, die unerträgliche Situation zu beenden, will die alleinerziehende Mutter die Motive für Davids ablehnendes Verhalten ergründen. Sie erfährt, dass dieser in einem Internetforum für Drachenbau aktiv ist. Kristin nimmt Kontakt auf – inkognito. Schliesslich fasst David Vertrauen zu ihr. Euphorisch vor Glück übersieht Kristin, die mittlerweile fast alle ihre eigenen sozialen Kontakte gekappt hat, dass ihr Sohn sich in sie verliebt…

Mit GOLIATH96 gibt Regisseur Marcus Richardt, der zusammen mit Thomas Grabowsky auch für das Drehuch verantwortlich zeichnet, sein Regiedebüt: „GOLIATH96 erzählt von Menschen, die verlernt haben, miteinander zu reden. Den Widerspruch zwischen permanenter Verfügbarkeit durch Kommunikation und gleichzeitiger Vereinsamung und Individualisierung finde ich spannend und erschreckend zugleich“, so der Regisseur. Katja Riemann glänzt in der Rolle der verzweifelten Mutter. In weiteren Rollen sind Elisa Schlott, Jasmin Tabatabei und Jeffrey Biko zu sehen.

Der Film steht jetzt auf dem Spielplan des Kinos am Raschplatz – sehenswert vor allem für Alle, die mit dem Problematik zu kämpfen haben!

Schauen Sie mal rein: youtube/ und kinoamraschplatz-filmdetails

EPD Film / S. Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 20.04.2019


Filmemacher drehen einen Kurzfilm in der Region

cast&cut Kurzfilmstipendium 2019 geht an Jonas Riemer und Dolunay Gördüm

Die Regisseure Jonas Riemer und Dolunay Gördüm erhalten das Kurzfilmstipendium cast&cut der Stiftung Kulturregion Hannover und der nordmedia – Film- und Mediengesellschaft Niedersachsen/Bremen. Für jeweils ein halbes Jahr sind die beiden Filmemacher in Hannover zu Gast und drehen einen Kurzfilm in der Region.

 Ideenschmiede Villa Minimo - Wohnraum und Atelier

Riemer, *1990 in Luckenwalde, begann bereits mit 12 Jahren Filme zu drehen. Er durchlief eine Ausbildung als Gestaltungstechnischer Assistent an der Medienschule Babelsberg und studierte Animation an der Filmuniversität Babelsberg. Er arbeitet als Animator, VXF Supervisor und Regisseur. Von Januar bis Juni 2019 wird Riemer in der Villa Minimo leben und den Dreh eines animierten Kurzfilms vorbereiten. Sein Film „Der übers Meer kam“ (Arbeitstitel) beschäftigt sich mit der wahren Geschichte eines Mannes, der einst in einem Schlauchboot über die deutsch-deutsche Grenze floh, heute jedoch die AfD wählt. 

Dolunay Gördüm, *1985 in Mayen, ist in Izmir (Türkei) aufgewachsen und lebt seit 2002 wieder in Deutschland. Am Berufskolleg Rheinbach machte eine Ausbildung zum Gestaltungstechnischen Assistenten für Grafik. Bis 2017 studierte er an der Kunsthochschule für Medien Köln mit dem Schwerpunkt Buch und Regie, seitdem ist Gördüm freier Filmemacher im Bereich Film und Theater. In seiner Stipendienzeit von Juli bis Dezember 2019 möchte der Regisseur in Hannover an dem Kurzspielfilm „Ein echt deutscher Ausflug“ (AT) arbeiten. In der Komödie geht es um kulturelle Identität: Der achtjährige Ilkay lebt in der Türkei. Als er seinen deutschen Opa besucht, versucht dieser ihn zu „zivilisieren“, indem er einen echt deutschen Ausflug mit ihm unternimmt. 

Das cast&cut-Stipendium bietet für junge FilmemacherI*innen attraktive Leistungen: Es beinhaltet einen monatlichen Geldbetrag, einen Projektkostenzuschuss in Höhe von 15.000 Euro und Sponsorenleistungen über den Zeitraum eines halben Jahres. Das Wohnungsunternehmen Gundlach stellt den StipendiatInnen ein möbliertes Appartement in der Villa Minimo zur Verfügung.

Das in Deutschland einzigartige Kurzfilm-Stipendium wird seit 2003 vergeben. Bislang waren 33 Stipendiatinnen und Stipendiaten aus ganz Deutschland in Hannover zu Gast und haben in der Region ihren cast&cut-Kurzfilm gedreht. Viele der Filme wurden auf internationalen Festivals (u.a. Cannes, Clermont-Ferrand, Oberhausen) und auch im Fernsehen gezeigt, einige erhielten namhafte Preise u.a. auch den Deutschen Kurzfilmpreis in Gold.

Informationen nordmedia-castcut

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord