OPER - SCHAUSPIEL-TANZ

 

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Für Mannes liegt Traum und Trauma in der Wiener Walzerwelt eng zusammen

„1-2-3… Ein Walzertrauma“ wird an der Staatsoper uraufgeführt.

Walzer in Wien, der Traum vieler Tanz- und Publicitywütigen. Foto dancetime.com

In seiner letzten Choreographie für die Staatsoper Hannover widmet sich Ballettdirektor Jörg Mannes dem Walzer. Am Samstag, 18. Mai, wird „1-2-3… Ein Walzertrauma“ in der Staatsoper uraufgeführt. Dabei trifft der schwarzer Humor Mannes‘ auf der Suche nach Echtheit den schönen Schein und entdeckt Falschheit und Vergänglichkeit ebenso wie Kurioses und Liebenswertes.

Ob Opernball, Zuckerbäcker– oder Vegan-Ball und der Ball der Sargfabrik: Jede Saison werden allein in Wien mehr als 450 Bälle ausgerichtet, zu denen Menschen aus aller Welt herbeiströmen. Das Kommando "Alles Walzer!" klingt vielen wie eine Verheißung. Als gebürtiger Wiener mit der Tradition vertraut, kennt Jörg Mannes die Walzerseligkeit. Aber von der Operettenhaftigkeit der Bälle lässt er sich längst nicht mehr blenden.

„Ich erzähle diesmal keine durchgängige Geschichte, vieles bleibt Anspielung, Assoziation.“, sagt Jörg Mannes und ergänzt: „Trotzdem verbinde ich alles szenisch, musikalisch und choreographisch miteinander. Die Dinge sind in stetigem Wandel. Traum und Trauma liegen nahe beieinander.“

Tickets für die Uraufführung am 18. Mai 2019, um 19.30 Uhr und alle Folgevorstellungen sind an den Kassen der Staatstheater Hannover, per Internet oder Telefon unter 0511 99 99 11 11 erhältlich.

Presse Staatsoper

Veröffentlicht 09.05.2019 


Das Lieblingsstück mit nach Hause nehmen

Öffentlicher Verkauf der Fotografien im Schauspielhaus-Foyer

Noch schmücken zahlreiche Fotos, Bilder und Banner der vergangenen zehn Jahre das Pausenfoyer des Schauspielhauses Hannover. Bevor sich das Schauspiel zur Spielzeit 2019/2010 neu aufstellt, haben Theaterfans die Möglichkeit, diese einzigartigen Werke verschiedener Größen und Materialien zu erwerben.

Im Rahmen des BURN-Finales vom 27. Mai bis 15. Juni können alle Fotografien im Pausenfoyer bei einem Vorstellungsbesuch im Schauspielhaus besichtigt werden, eine Liste der Fotografie-Titel und ihrer Preise ist beim Abendpersonal erhältlich. Den verbindlichen Kauf bestätigen Kunden vor Ort mit ihrer Unterschrift, Abholung und Bezahlung (nur Bargeld) finden am Ende des Festivals statt. Details folgen ab Ende Mai vor Ort oder auf der Website des Schauspiels unter schauspielhannover.

Die Einnahmen der Verkäufe werden der Klassenkasse übergeben, dem Projekt des Schauspiel Hannover und der Gesellschaft der Freunde des Schauspielhauses (GFS) zur Unterstützung von Theaterbesuchen sozial schwacher Kinder und Jugendlicher.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 16.05.2019


Konzertanter Abend mit Werken von Strawinsky

Strawinskys „Oedipus Rex“ und die „Psalmensinfonie“ in der Oper

Der konzertanter Abend mit zwei Werken aus Igor Strawinskys neoklassizistischer Phase – das Opern-Oratorium „Oedipus Rex“ und die „Psalmensinfonie“ - feierte eine gelungene Premiere im Opernhaus.

Unter der Musikalischen Leitung von Valtteri Rauhalammi war ein wunderbarer Abend entstanden. In beiden Kompositionen vertont Strawinsky geradezu archaische Texte – einmal den Oedipus-Mythos in der Dramatisierung des Sophokles aus dem 5. Jahrhundert vor Christus, ein anderes Mal alttestamentarische Psalmtexte aus etwa derselben Zeit.

 

Igor Strawinsky 1925. Foto theredlist.com 

Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Staatsorchester Hannover sind Mitgliedern des Sängerensembles zu erleben, so übernimmt Khatuna Mikaberidze die Partie von Oedipus‘ Mutter und Frau. Zudem sind der renommierte Tenor Raymond Very in der Rolle des Oedipus und der Bariton Michael Kupfer-Radecky als dessen Schwager Kreon zum ersten Mal an der Staatsoper Hannover zu Gast. Eine Aufführung mit großen Stimmen. 

Für die Partie der Sprecherin konnte die Schauspielerin Mechthild Großmann (Münster-"Tatort") mit ihrer markanten Stimme gewonnen werden. Strawinskys Musik, das Libretto von Jean Cocteau verschmelzen in der tragischen Geschichte des Ödipus zu einer homogenen Einheit. Das Publikum war sichtlich ergriffen!

Der zweite Teil des Abends steht im Zeichen des Opernchores der Staatsoper – die Sänger*innen interpretieren das Werk in drei Sätzen, in dem Strawinsky Verse aus den Psalmen 38, 39 und 150 vertonte. Hier zeigte sich die Kraft und Ausdrucksfähigkeit des Chores der Staatsoper Hannover Einstudierung Lorenzo Da Rio).

 

Glücksgriff: Mechthild Großmann als Erzählerin des düsteren Dramas. Foto: Jörg Landsmann

Tickets für die letzte Vorstellung am 12. Juni sind an den Kassen der Staatstheater Hannover oder per Telefon unter 0511/99 99 11 11 erhältlich.

Presse Oper / S. Lappe / U. Micha

Veröffentlicht 14.05.2019


Kartoffelkathi bei Der Kleinen Bühne

Sie sind nur anders als die Anderen

Am 26. April 2019, 19 Uhr, feierte Die Kleine Bühne Premiere mit der erstmals in hochdeutsch gezeigten Fassung des 2017 preisgekrönten Schauspiels „Kartoffelkathi“ von Christine Stark.

Zum Stück: Jeden Tag werden Gefangene eines Lagers durch das Dorf geführt. Niemand hinschauen. Warum sind diese Menschen Gefangene? „Bestimmt sind die gefährlich!", heißt es. In Wahrheit sind sie nur anders als die Anderen. Die Wirtin Kathi beschließt, daß es so nicht weitergehen kann, hilft, packt an und ermutigt Andere, sich ihr anzuschließen und das in einer rasant zunehmenden Atmosphäre von Ausgrenzung und Hass.

Szenenfoto
Grundlage ist das gleichnamige, 2017 preisgekrönten Stück von Christine Stark. Die Urenkelin der Protagonisten hat die Geschichte über Zivilcourage, Mut, Hinsehen, Anpacken in ihrer Originalmundart zu Papier gebracht und in Niederbayern verortet. Für seine Inszenierung hat Frank Neumann den Text ins Hochdeutsche und in die Gegenwart übertragen.

die-kleine-buehne-Hannover

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord

Veröffentlicht 18.04.2019 


„It’s percussion, and it’s great again!“

Schlagzeugformation Rummsfeld mit eigenem Programm im Ballhof

Mit ihrem Programm „Great Again!“ ist die Schlagzeugformation Rummsfeld noch einmal im Ballhof Eins zu erleben. Die Auftritte von Rummsfeld – das sind Sebastian Hahn, Philipp Kohnke, Arno Schlenk, Oliver Schmidt und Sebastian Schnitzler – haben großen Showcharakter, denn kein Orchestermusiker spielt so viele verschiedene Instrumente wie ein Schlagzeuger: Neben Schlagstabspielen wie Marimba-, Vibra- oder Xylophon stehen Trommeln, Becken, Glocken und Gongs verschiedenster Herkunft und Größe auf der Bühne. Es ist geradezu akrobatisch, wie sich die Musiker zwischen ihren Instrumenten bewegen.

Rummsfeld mit "Great Again". Foto Thomas M. Jauk 

„Great Again!“ ist das vierte Programm, das die Schlagzeuger des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover auf die Bühne bringen. Diesmal kann sich das Publikum auf Werke von Keiko Abe, Andy Akiho, Casey Cangelosi, Philip Glass, Tom Johnson, Gene Koshinski, Steve Reich, Matthias Reumert und Tomer Yariv freuen. Ganz nach dem Motto: „It’s percussion, and it’s great again!“

Tickets für die Vorstellung am 22. Mai sind an den Kassen der Staatstheater Hannover oder per Telefon unter 0511 99 99 11 11 erhältlich.

Presse Staatsoper / U. Micha, Pre Di No / S. Lappe, Ha Wo

Veröffentlicht 13.05.2019  


Auch Heini sagt Hallo und tschüss!

Der kleine Vampir verabschiedet sich von der Opernbühne

Heini, der kleine Vampir,  verabschiedet sich mit dem 3. Kinderkonzert, nach 13 Jahren vom Opernhaus Hannover. Zum Abschied haben ihm viele begeisterte Kinder in einem Malwettbewerb verschiedenste Reisezielevorgeschlagen. Doch wie geht das,  Abschied nehmen und ganz neu anfangen?

Genau das Problem haben auch Komponisten, wenn sie ihre Musik im Kopf  haben und dann schreiben. Doch wie erkennt man ein Musikstück an seinen ersten Tönen, sei es nun eine berühmte Sinfonie-oder die Filmmusik zu „Harry Potter“? Und warum ist es eigentlich so schwer,  einen guten Schluss zu finden? Abschied nehmen ist nicht so einfach, aber Heinis großes Abschiedskonzertmit dem Niedersächsischen Staatsorchester und dem Quilisma Kinderchor aus Springe unter der Leitung von Siegmund Weinmeister wird nicht traurig, sondern wie immer fröhlich musikalisch - großes Theater und Vampir-Ehrenwort!

Zu sehen und erleben ist "Hallo und Tschüss" am 12. und 13. Mai, jeweils um 11 Uhr, in der Staatsoper Hannover.

Also nichts wie hin und Heini tschüss sagen!

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

 Veröffentlichung 06.05.2019 


Movimentos bietet in Hafen 1 dieses Jahr ganz viel Tanz

Der Umzug vom VW-Kraftwerk schadet der 17. Auflage des Festivals nicht

Die Macher des Kulturfestivals Movimentos haben ihren Umzug vom VW-Kraftwerk zur neuen Wirkungsstätte Hafen 1 im VW-Werk in Wolfsburg voll im Griff. Bei der 17. Auflage gastieren fünf internationale Tanzgruppen im Hafen 1, teilten die Veranstalter mit. Der Vorverkauf ist gestartet. 

Und das das einmalige und renommierte Event weicht zudem auf einen späteren Termin aus: So soll es vom 19. Juli bis 25. August stattfinden, zuvor waren stets im Frühjahr bekannte Tanzgruppen im VW-Kraftwerk aufgetreten.

Die Movimentos haben ein neues Zuhause: Ab 2019 legt die Veranstaltung im „Hafen 1“ im Hafenbecken der Autostadt an. Quelle: Fontomontage: Autostadt + Matthias Leitzke

Den Auftakt in Hafen 1 soll der kanadische Choreograf Edouard Lock mit einer Uraufführung gestalten. Insgesamt kündigten die Macher des Festivals bei der Programmvorstellung eine Weltpremiere sowie sechs nationale Premieren an. Mit der Sao Paulo Dance-Company und der Compania de Danca Deborah Colker sind 2019 zwei der bedeutendsten Tanzensembles aus Brasilien zu Gast in Wolfsburg. Les Ballets Jazz de Montréal präsentiert eine Hommage an den großen Künstler Leonard Cohen. Und zum ersten Mal in Deutschland zu erleben ist die L.A. Dance Company des Ballettstars Benjamin Millepied. Der Choreograf Russell Maliphant und Komponist Oscarpreisträger Vangelis entführen gemeinsam in „The Thread“ auf ihre Weise in die Welt der sagenumwobenen griechischen Kultur.

Das Programmheft: Movimentos+Programmheft

Die Festwochen waren in den vergangenen Jahren mit Tanz, Theater, Lesungen und Konzerten ein Zuschauermagnet . Nun konzentriere man sich - das ist auch eine Folge des Umzuges des Movimentos-Festivals - ganz auf den Tanz, sagte Claudius Colsman von der Autostadt: „Es war uns wichtig, daß unser größtes Kulturfestival stattfindet.

Der künstlerische Leiter Bernd Kaufmann: „Ich kann nur meiner lauten und leisen Freude Ausdruck geben, daß die Movimentos jetzt im neuen Hafen 1 vor Anker gehen können." Infolge des Dieselskandals bei Volkswagen war das Movimentosbudget 2015 nach Angaben der Veranstalter erstmalig um 20 Prozent gekürzt worden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlichung 05.04.2019


Letzter Salonabend der "Arabesques" in Cumberland

Am 6. Mai begrüßt Dramaturgin Rania Mleihi die syrische Choreografin Mey Seifan.

Zum Abschluss der Gesprächsreihe „Arabesqueshat Schauspiel-Dramaturgin Rania Mleihi die syrische Choreografin Mey Seifan nach Cumberland eingeladen. Bisher haben die Gespräche überwiegend auf Englisch stattgefunden, mit Mey Seifan wird sich Rania Mleihi aber hauptsächlich auf Deutsch unterhalten.

Rania Mleihi mit den Musikern Hadi Andywi (Percussion) und Ahed Nofal (Oud) © Katrin Ribbe

Mey Seifan (Foto l.) ist für ihre Ausbildung und Arbeit bereits mehrmals zwischen Damaskus und Deutschland gependelt – unter anderem hat sie Tanz in Damaskus und Frankfurt studiert, die "Damascus Contemporary Dance Platform"  und die Tanzinstitution "TANWEEN" gegründet, das sowohl in Syrien als auch in Deutschland gearbeitet hat. Seit acht Jahren lebt sie aus politischen Gründen in Deutschland. 2011 hat sie das „Syrian Dreams Projekt“ ins Leben gerufen, in dem sie Träume der Syrer während der Revolution archivierte.

Musikalisch umrahmt wird der Abend wie immer von AhedNofal (Oud) und Hadi Andywi (Percussion) als Old Damascus Duo eine ganz besondere Atmosphäre geben.

6. Mai, 20 Uhr, Cumberland, Karten unter Tel. 0511 9999 1111, im Internet unter www.schauspielhannover.de und an den Kassen der Staatstheater


Tanzstück Hikikomori mit hundert Statistinnen und Statisten

Landerer&Company und Schauspiel mit Tanztheater "Hikikomori"

Seit geraumer Zeit ist ein sonderbares und stark anwachsendes Phänomen zu beobachten, dem der japanische Psychologe Tamaki Saito den Namen "Hikikomori" gab. Es bezeichnet Menschen, die sich vor dem Leben verstecken, sich zurückziehen in ein Zimmer und über Monate, sogar Jahre, das Haus nicht mehr verlassen und stattdessen in digitale Parallelwelten abtauchen. Menschliche Begegnungen und Berührungen finden nicht mehr statt, sie sind mit Angst besetzt. Hikikomori bezeichnet ein Krankheitsbild, aber die Welt, die uns umgibt, macht uns alle zunehmend zu Hikikomoris. 

Willkommen bei Google, Twitter, Facebook & Co!

HIKIKOMORI © Katrin Ribbe
Landerer&Company untersucht die Folgen dieser Lebensoptimierung, die alles Störende ausschließt und entwirft einen Gegenentwurf voller Körperlichkeit und der Schönheit und Komplexität menschlicher Begegnung und sinnlicher Wahrnehmung. Nach "Lucky" ist "Hikikomori" die zweite Kooperation des Schauspiel Hannover mit Landerer&Company.

Premiere war am 4. April, weitere Vorstellungen am 9., 17. und 19. Mai.

Karten 21 bis 41 € unter Tel. 0511 9999 1111, im Internet unter youtu.be und schauspielhannover und an den Kassen der Staatstheater.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Pressedienst Nord

Veröffentlichung 15.03.2019


„Einer von uns“ im Schauspiel mit Bühnenbild von Lars Ø Ramberg

Konzeptkünstler entwickelt Installation zur Inszenierung über die Attentate in Norwegen

Lars Ø. Ramberg, der international ausstellt und auf den Biennalen in Venedig und Saõ Paolo vertreten war, arbeitet zusammen mit der Bühnen- und Kostümbildnerin Ditteke Waidelich an einer Installation, die gleichzeitig das Bühnenbild für das Stück „Einer von uns.Spurensuche nach dem 22. Juli 2011“. Das Stück, das sich mit den Folgen der Attentate in Oslo und auf der Ferieninsel Utøya, bei dem Anders Breivik insgesamt 77 Menschen tötete, im Schauspiel Hannover auseinandersetzt.

Ramberg ist in Deutschland u. a. durch „Palast des Zweifels“ (Foto r.) aus dem Jahr 2005 bekannt, als er den Palast der Republik in Berlin zur Installation machte und damit eine öffentliche Debatte anstieß.

Lars Ramberg. Foto (c) Tom A. Kolstad

Die Inszenierung „Einer von uns“ ist eine Koproduktion mit dem Osloer Det Norske Teatret, Regie führt dessen Intendant Erik Ulfsby. Es ist die erste Koproduktion mit einem deutsch-norwegischen Ensemble und die zweite Regiearbeit von Erik Ulfsby am Schauspiel Hannover.

Ramberg beschäftigt sich kritisch mit Themen wie nationaler Identität, Symbolarchitektur und Sprache als kollektivem Referenzrahmen, indem er in seinen Arbeiten eine vorhandene Geschichte bearbeitet und manipuliert oder die vorherrschende Geschichtsschreibung hinterfragt.

Die Installation von Lars Ø Ramberg ist eine Stunde vor Beginn jeder Vorstellung auf der geöffneten Bühne in Cumberland zu besichtigen. „Einer von uns“  wird noch am 8., 9. und 10. Mai, jeweils 20 Uhr, in Cumberland gezeigt, Karten 25 Euro.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Magisch schillernde Klangwelten

 „Die Gezeichneten“ erzählt von einem spannungsgeladenen Dreiecksverhältnis

100 Jahre nach der Uraufführung bringt die Staatsoper Hannover „Die Gezeichneten“ von Franz Schreker auf die Bühne. Das von 1913 bis 1915 entstandene Werk ist die bekannteste Oper des Komponisten.  Schreker hat die Musik komponiert und das Libretto verfasst. Die Handlung basiert auf dem Theaterstück Hidalla oder Sein und Haben (1904) von Frank Wedekind, und spielt im Genua der Renaissance-Zeit. Die Oper wurde 1918 in der Frankfurter Oper uraufgeführt.

Psycho-Drama: Mit die "Gezeichneten" entstand eine der aufwändigsten Opern an der Staatsoper – mit Karine Babajanyan (links) und Robert Künzli. Quelle Jauk 

Sie erzählt von dem spannungsgeladenen Dreiecksverhältnis zwischen dem „Krüppel“ Alviano Salvago (gesungen von Robert Künzli), der „Seelenmalerin“ Carlotta (Karine Babajanyan) und dem „Draufgänger“ Tamare (Brian Davis). Alle drei sind gezeichnet und getrieben von einer unstillbaren Sehnsucht nach Schönheit, die sie schließlich in die Vernichtung und den Wahnsinns treibt.

Nach der Zemlinsky-Oper „Der Traumgörge“ ist „Die Gezeichneten“ die zweite Regiearbeit von Johannes von Matuschka in Hannover, die er gemeinsam mit Bühnenbildner Christof Hetzer und Kostümbildnerin Florence von Gerkan realisiert. Die Musikalische Leitung liegt bei dem 1. Kapellmeister der Staatsoper, Mark Rohde, der das Sängerensemble, den Chor der Staatsoper und das Niedersächsische Staatsorchester durch die berauschende und fesselnde Partitur Schrekers führt. In dem Werk verschmelzen die Sinnlichkeit Debussys, die Leidenschaft Puccinis, die Handlungsdramatik Wagners und die Doppelbödigkeit Zemlinskys zu magisch schillernden Klangwelten.

Die Aufführung wurde bei der Premiere gefeiert. Große Begeisterung für das überragende Bühnenbild, die großen Stimmen, die musikalischen Höchstleistung des Orchesters unter Mark Rohde und der Chöre. Auch die schauspielerischen Leistungen wurden mit Beifall bedacht. Eine gelungene, ausdrucksvolle Inszenierung von Johannes von Matuschka.   

Tickets für die Vorstellungen am 11., 19. und 30. Mai sowie am 18. Juni sind an den Kassen der Staatstheater Hannover oder per Telefon unter 0511 99 99-11 11 erhältlich.

Presse Staatsoper

Veröffentlicht 27.03.2019


App-Oper geht in die heiße Phase

Einblick in die Liebesgeschichte „Eurydike Forever“

Am 30. März zeigten 100 Jugendliche im Lister Turm, was sie geschafft haben.  Dass Orpheus in die Unterwelt hinabsteigt, um „seine“ Eurydike in die Welt der Lebenden zurück zu holen, erfordert Mut – und zeugt von großer Liebe. Doch wie kam diese Beziehung überhaupt zustande, welche Geschichte verband diese beiden tragisch Liebenden, bevor der Tod Eurydike aus dem Spiel nahm?

Mit dieser Frage haben sich die 100 Jugendlichen, die die erste App-Oper „Unterwelt“ entwickeln, in den letzten Wochen in Workshops beschäftigt. Sie geben nun in einer kleinen Werkschau im Stadtteilzentrum Lister Turm Einblick in ihre Ideen zu dieser Liebesgeschichte unter dem Titel „Eurydike Forever“.

Ab den Osterferien geht dann die Arbeit an der App-Oper „Unterwelt“, die in Kooperation von Staatsoper Hannover, MusikZentrum Hannover und der Landeshauptstadt Hannover in der Regie von Martin G. Berger und Jonas Egloff entsteht, in die heiße Phase. An deren Ende stehen drei Aufführungen im Opernhaus, in denen Jugendliche auf Opernsänger und Tablets auf Staatsorchester treffen. Premiere ist am Sonnabend, den 29. Juni 2019 im Opernhaus.

Presse Staatsoper

Veröffentlicht 23.03.2019


Die letzte Premiere der Spielzeit im Schauspiel steht an

Die Schauspielcrew läutet krachend ihre letzte Spielzeit ein 

Mit Rotkäppchen und der Wolf, „Ein Drama“, bringt Tom Kühnel die letzte große Premiere unter der Intendanz von Lars-Ole Walburg auf die Bühne. Dabei gibt das Schauspiel noch einmal alles: Gespielt wird mit dem gesamten Ensemble und einigen weiteren Mitarbeiter*innen des Hauses.

Zu sehen ist das fulminante Ereignis ab dem 23. Mai im Schauspielhaus. Schauspielerin Claudia Michelsen dagegen wird eine weitere Solo-Lesung präsentieren: ihre Erinnerungen an und von Marlene Dietrich laufen unter dem Titel „Sag mir, wo die Blumen sind…,“. Die Lesung findet am 11. Mai im Schauspielhaus statt.

Die Lange Nacht der Theater am 4. Mai bereichert das Schauspiel ab 18 Uhr auf den jeweiligen Bühnen mit Ausschnitten von Iggy - Lust for Life, Der Club, Der Hals der Giraffe, Der seltsame Fall des Benjamin Button und Endland. Das ABC der Demokratie wird in der kommenden Spielzeit fortgeführt, nun aber wird Carolin Emcke noch in Cumberland am 14. Mai den Schriftsteller Feridun Zaimoglu begrüßen.

Schon mal den Auszug üben: Rainer Frank, Dennis Pörtner, Christoph Müller © Frederieke Tambaur 

Letztendlich startet dann am 27. Mai mit „Im Westen nichts Neues“ der große und wehmütige Abspielmarathon des Schauspiel Hannover…alles nur noch einmal - zum letzten Mal…

Der Vorverkauf für „BURN" (inkl. aller Stücke im Schauspielhaus im Mai und Juni) läuft ab 29. März. Die Produktionen im Rahmen von »BURN« in Cumberland kosten 20, erm. 12 € (mit der Cumberland Card 10. erm. 6 €).  An jedem Tag gibt es zusätzlich ein Tagesticket, den so genannten „BURNER!". Mit ihm kosten mehrere „BURN"-Vorstellungen in Cumberland an einem Tag 24 € (mit Cumberland Card 12 €).

Alle spontanen Programmpunkte sind kostenfrei, die Platzkapazität ist begrenzt.

Informationen zu sämtlichen Projekten unter schauspielhannover.

Schauspiel Hannover / Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha / Presse Dienst Nord

Veröffentlicht 28.03.2019


Der Vatikan tanzt wieder

Mannes begibt sich mit „Inferno – Eine Italo-Revue“ an den Ort des Unheils

Der Vatikan als Schauplatz von „Sex and Crime“ – das war im 15. Jahrhundert Realität. Choreograf Jörg Mannes begibt sich mit „Inferno – Eine Italo-Revue“ an den Ort des Unheils und nimmt Zustände ins Visier, die auch heute zu den Gepflogenheiten der Mächtigen gehören.

Seit dem 8. März ist der Ballettabend wieder an der Staatsoper Hannover zu erleben. Zur Musik von Adriano Celentano, Ennio Morricone, Dmitri Schostakowitsch und anderen taucht das Ballett der Staatsoper ein in die Prunksucht und die rauschenden Feste des Borgia-Papstes. Dieser brüstete sich – ebenso wie seine Söhne – mit der ausgeprägten sexuellen Leistungsfähigkeit und entspricht damit dem herrschenden Männlichkeitsideal. Rodrigo Borgias schreckt in seiner Maßlosigkeit und Unersättlichkeit selbst vor Mord nicht zurück.

Doch er bleibt kein historischer Einzelfall, sondern scheint sich den Machtgierigen in aller Welt zur Nachahmung zu empfehlen.

Foto © Gert Weigelt

Tickets für das gefeierte Ballett am 3. und 5. Juli sind an den Kassen der Staatstheater Hannover oder per Telefon unter 0511/99 99 11 11 erhältlich.

Presse Staatsoper

Veröffentlicht 15.04.2019


Ausstellung im Opernhaus rund um die hannoversche Tanzszene

„Tanzstadt Hannover XI – Alltag und Bühne“ noch bis 18. Mai zu sehen

Über acht Monate hinweg haben die beiden Fotografinnen und Tänzerinnen der Staatsoper Hannover Michèle Stéphanie Seydoux und Lilit Hakobyan ihren Tänzeralltag mit der Kamera begleitet. Entstanden sind über 200 persönliche Momentaufnahmen, die nun im 1. Rang des Opernhauses zu sehen sein werden. Das Publikum erhält einen ungewöhnlichen Einblick hinter die Kulissen des Ballettensembles der Staatsoper Hannover.

Bis zum 18. Mai sind die Fotografien immer im Rahmen eines Vorstellungsbesuchs und am 27. April zwischen 15 und 17 Uhr zu sehen.

Körper. Foto Bernd Uhlig


Volles Haus – Ein experimentelles Programm zwischen Minimum und Maximum 1

Vorbereitung partizipatives Projekt im Stadtraum Hannover  

Das fensterzurstadt bereitet ein neues partizipatives Projekt im Stadtraum Hannover vor, das Ende Mai Premiere haben wird. Im Vorfeld füllt das Theater die Alte Tankstelle Striehlstrasse an sieben Abenden mit Beiträgen und Ideen zum Thema „LEERGUT! VOLLGUT!“. Über Fragen wie: Wovon habe ich zu viel? Wovon zu wenig? Womit möchte ich mein Leben füllen? Was ist voll? Was ist leer? Was ist notwendig? Was überflüssig? Ist LEER gut? Oder VOLL gut? Wird gesprochen und diskutiert.

Jeden Abend ist Treffen und Feier mit jeweils neuen Gästen und Formaten. Gemeinsam wollen sie Ideen und Impulse für ihr neues Projekt gewinnen und freuen sich auf Besucher und deren Beteiligung.

Premiere war am 12. März, noch ein Termin am 7. Mai. Karten Tel. 0511/22021912 und karten@fensterzurstadt.de

Weitere Infos sind auf fensterzurstadt oder Kontakt unter: info@fensterzurstadt.de.


Komponistin Elena Kats-Chernin zum Officer of the Order of Australia ernannt

Oper „Iphis“ als deutschsprachige Erstaufführung im Ballhof Eins

Die bei Sydney lebende Komponistin Elena Kats-Chernin wurde bei den diesjährigen Australia Day Honours zum Officer of the Order of Australia (AO) ernannt. Die Auszeichnung gilt ihrem „hervorragenden Dienst an der darstellenden Kunst, insbesondere an der Musik, als Orchester-, Opern- und Kammermusikkomponistin“.

An der Staatsoper Hannover steht ihre Oper „Iphis“ als deutschsprachige Erstaufführung auf dem Spielplan. Die Musiktheaterproduktion für junge Menschen ab 13 Jahren feierte am 29. März 2019 in der Regie von Claudia Isabel Martin Premiere im Ballhof Eins und wird am13., 19., und zum letzten Mal am 20. Mai dort gespielt.

oper-hannover

"Der Riss". Foto Thomas M. Jauck

Presse Staatsoper


Beliebte Opern und Musiktheaterstücke noch auf dem Spielplan

Eine Sängerin und neun Rollen

Oper Babbel im Ballhof Zwei für Alle ab acht Jahren

In der neuesten Musiktheaterproduktion der Jungen Oper - „Babbel“ - übernimmt die Mezzosopranistin Marlene Gaßner neun Partien und verkörpert neben einem größenwahnsinnigen König, einem Faulenzer, dem Lehmziegel Zacharias, dem zornigen Gott, der titelgebenden Figur Babbel noch drei heimatlose Tiere.

Musikalisch begleitet wird sie dabei von einem Posaunisten und einem Schlagzeuger des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover.

Seit Januar ist die Oper „Babbel“ von Paula Fünfeck für Menschen ab fünf Jahren im Ballhof Zwei zu erleben.

 

Die Sprachverwirrung, Bibelillustration von Gustave Doré (1865), Quelle Wikipedia

Frei nach der alttestamentarischen Erzählung vom Turmbau zu Babel ist das Werk eine zugleich witzige – man erinnert sich noch an die biblische Geschichte, in der Gott den anmaßenden König mit der Sprachverwirrung - eben dem Babbeln – bestraft und somit den Turm nicht in den Himmel wachsen läßt. Die Oper erzählt vom Verlust des (Sprach-)Paradieses und seiner Wiederentdeckung in Klängen und Tönen. Inszeniert wird „Babbel“ von Neil Barry Moss, der auch für das Kostümbild verantwortlich zeichnet. Das Bühnenbild, eine Art Pop-up-Buch, wurde von Veronika Kaleja entworfen.

Tickets sind an den Kassen der Staatstheater Hannover oder per Telefon unter 0511 99 99 11 11 erhältlich.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Und hier singt das Gemüse - ein perfekter Opernspaß

König Karotte regiert in der Staatsoper Hannover

Aufwändig inszeniert und mit viel Spielwitz präsentierte die Staatsoper Hannover Jacque Offenbachs „König Karotte". Und sollten sie beim nächsten Mal den Kühlschrank öffnen, erwarten sie bitte nicht, daß die Karotten ihnen so einen Spaß bereitet wie Offenbachs komische Oper im Opernhaus.

Achtung ist geboten, es könnte vom Kühlschrank eine Revolte ausgehen! 

Und das sieht dann so aus: Karotten, Zwiebeln, Tomaten, Rote Beete, Radieschen und Lauch wollen, gesteuert von der Hexe Kalabasse, die Macht übernehmen und den eitlen, sebstsüchtigen, verschwenderischen Herrscher  Fridolin XXIV, der es mit seinen Regierungsgeschäften nicht so genau nimmt, verjagen.

Noch ist Fridolin von der weltgewandten Kunigunde begeistert...  

Und damit er sich wieder um die Sorgen seiner Untertanen kümmert, will der gute Geist Robin ihn läutern. Da trifft es sich doch so richtig gut, dass die böse Kalebasse das wunderbare Gemüse aufwiegelt und so mir nichts, dir nichts, einen veganen Aufstand-und Umsturz in Gang setzt.

Köstlich zu verfolgen, wie der eitle Hofstaat inklusive der Prinzessin Kunigunde dem Gemüse um König Karotte (Sung-Keun Park) verfällt - zu sehen in der vergnüglichen Neuproduktion mit dem Titel "König Karotte". Einfach schräg, mit schriller Story und rasanter Musik.  Ende des 19. Jahrhunderts war Paris von dem Opernspaß "Le Roi Carotte" total begeistert. Natürlich war Napoleon Bonaparte mit König Karotte gemeint. Die Uraufführung war pompös ausgestattet mit unendlich vielen Kostümen und Spielorten bis hin zu einem prächtigen Krönungspalast und dauerte sechs Stunden. In Hannover zeigt Regisseur Matthias Davids etliche Elemente, die Handlung ist gekürzt auf angenehme drei Stunden (mit einer Pause) und mit deutschen Texten versehen (Neuübersetzung Jean Abel).

Kunigunde und Hofstaat - der Tanz ums goldene Kalb, hier König Karotte, hat begonnen

Jedenfalls schien nichts zu fehlen - 20 Solisten standen auf der Bühne und ein wunderbarer Chor und Statisten vervollständigten das Geschehen.

Richtig gut machen es Prinz Fridolin (Eric Laporte), ein lebensbejahender Lebemann, mit seiner Kunigunde (Stella Motina). 

Mit der Hexe Kalebasse (köstlich gruselig Daniel Drewes) bekommt Jacques Offenbachs Gemüseeintopf was von „Ein Käfig voller Narren“. Ist aber gelungen und bereitet eine Menge gute Laune und Spaß und die geraffte Inszenierung bringt die durchgeknallte Story auf den Punkt.

Highlights sind zum Beispiel auch der Geschichtsunterricht für die Pompeianer, die nicht wissen, was eine Eisenbahn ist und die dann vom Prinzen und seinem Gefolge als Mitmachpolonäse zu laufen beginnt. Ja, das ist Offenbach, der Rhythmus und die Leichtigkeit, das wirkt noch, auch wenn man schon in Hut und Mantel ist. Extraapplaus für das Orchester unter der Musikalische Leitung vonValtterii Rauhalammi.

Noch hat die Hexe Kalabasse das Gemüse fest im Griff!

Das Bühnenbild (Mathias Fischer-Diskau) ist sehr gefüllt und lebt von der High-Tech und Farbenfülle, so wenn sich der Ameisenstaat in ein grün-neon-laser-gestütztes kleines Wunder verwandelt. Und es gibt unendlich viel zu sehen. Der Hofstaat und das Gemüse (Kostüme Susanne Hubrich) sind perfekt gestaltet, daß man den Machtverfall von König Karotte deutlich an seiner mehr und mehr schrumpelnden Möhre erkennen kann, und endlich das Happy-End, wenn sich der geläuterte Fridolin mit der Grafentochter Rosée (Amthanasia Zöhrer), die so viel für ihn getan und durchgestanden, vermählt (Foto links).

Ein unglaublich vergnüglicher Operettenabend, der noch lange nachhallt. Noch ein Tipp: Unbedingt das üppige Programmheft (3,50 Euro) erstehen!

 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Fotos: Jörg Landberg


Mit dem „Theater-O-Mat“ ins Schauspiel

Online-Entscheidungshilfe für den nächsten Besuch im Schauspiel Hannover

Das Schauspiel Hannover bietet auf seiner Homepage den „Theater-O-Mat“ an. Dieser soll bei der Auswahl eines Theaterstücks helfen, das man sehen möchte. Zuerst können Theaterstücke, die bereits gesehen wurden, aus der Auswahl entfernt werden und gleichzeitig kann eine Rückmeldung zu den bereits gesehenen Stücken gegeben werden.

Im zweiten Schritt können Nutzer*innen aus einer Vielzahl von Attributen wählen, denen das nächste Stück entsprechen soll – als Kriterien stehen unter anderem „lustig“, „politisch“, „Literaturklassiker“, „Hannover-Bezug“, „Live-Musik“ oder zum Beispiel auch „abgedreht“ und „blutig-brutal“ zur Verfügung. Die Attribute können frei kombiniert werden – mit jedem gewählten Attribut schränkt sich die Anzahl der Stücke ein. Am Ende steht für den Theaterinteressierten eine auf seinen Geschmack zugeschnitte, übersichtliche Auswahl einer oder mehrerer Produktionen des aktuell laufenden Repertoires, inklusive einer kurzen Beschreibung. Mit dem „Theater-O-Mat“ soll die Entscheidung für ein Stück leichter fallen und gerade auch für Besucher*innen, die seltener ins Theater gehen, eine inhaltliche Hürde abgebaut werden.

Das Tool wurde im Rahmen eines Masterkurses im Studiengang „Software Engineering“ an der Leibniz Universität programmiert, der von Prof. Dr. Kurt Schneider geleitet wird.

Zu finden ist der neue „Theater-O-Mat“ im Internet unter schauspielhannover.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Partyreihe „Cumberland Bar x“

Die Bar in Cumberland hat vor und nach den Vorstellungen geöffnet

Die Bar in der Cumberlandschen Galerie hat mit Christopher Faust einen neuen Betreiber und den Namen: Bar Cumberland. Zum einen finden regelmäßig Partyreihen statt, zum anderen ist die Bar jeweils eine Stunde vor sowie mit „Open End“ nach den Vorstellungen im Schauspielhaus und in Cumberland geöffnet.

Die Partyreihe „Bar Cumberland x“ steht unter dem  Motto: „Soul, Funk, House und gute Drinks im schönsten Treppenhaus von Hannover“. Die Partys werden von Christopher Faust in Kooperation mit Demir Cesar, DJ und Inhaber der Kommunikationsagentur Push it!, veranstaltet. Demir Cesar ist unter anderem auch an den etablierten Partyreihen „ThisKO!“, „Blessings“, „Club Crémant“ und „WayBack“ beteiligt.

Faszinierend: Das Treppenhaus im Cumberland mit Bar

Karten gibt es immer an der Abendkasse (zu Preisen zwischen 5 und 10 Euro). Infos unter schauspielhannover und cmbrlnd

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Die Näh- und Singegruppe

Das Kultduo Die Bösen Schwestern singen ihre liederlichen Chansons

Die Näh- und Singegruppe ist in der Marlene (Prinzen-/Ecke Alexanderstraße) immer wieder die  zu Gast.

Magda „Matitschku" Anderson ist ihrem Pastor Engel katholisch ergeben, Anita Palmerova kippt lieber ein paar Likörchen und singt liederliche Chansons. Wenn nur Bruder Benedick endlich käme, dessen frommen Vortrag die beiden Weiber von der Näh- und Singegruppe „Nähen für den Hunger" künstlerisch begleiten sollen. Aber der wartet am Flughafen auf sein Gepäck. 

Mit frommen Liedern, viel Eierlikör und Sahnekuchen, erbaulichen Gesprächen und fliegenden Teekannen warten Magda und Anita auf Pastor Engel, den falschen Bruder und das jüngste Gerücht....

Buch, Regie und die musikalischen Arrangements stammen aus der Feder des Hannoveraners Adrian Anders, der sich auf der Bühne in Magda verwandelt. Ihm zur Seite steht wie immer Chris Palmer, der in die Rolle der „Exil-Chansonette" Anita Palmerova schlüpft. Als Kult-Duo Die Bösen Schwestern ziehen Anders und Palmer einen Lacher nach dem anderen für das Publikum aus dem Hut.

Auch bei der LANGEN NACHT der THEATER 2019 am 4. Mai waren Die Bösen Schwestern wieder dabei. Unter dem Titel „Komm ein bisschen mit nach Fäkalien" zeigten sie Ausschnitte aus dem aktuellen Programm  „VERFLIXT und nachGELACHT" - Lieder für den Frieden.

Am Muttertag, 12. Mai wollen die Schwestern mit einer Neuauflage ihres Programms „Zucker-Babies“ unter dem Motto „Für alle Mütter dieser Welt!“ Mütter und alle Anderen verwöhnen und das bereits um 16 Uhr.

Infos und weitere Termine: boeseschwestern.

Veröffentlicht 06.05.2019