SCHAUSPIEL - OPER - TANZ

 

Weltweite Lesung für Pressefreiheit am Jahrestag der Erklärung der Menschenrechte

Schauspiel beteiligt sich an Erinnerung und ermordete Journalist*innen

Anlässlich des 70. Jahrestages der Erklärung der Menschenrechte, dem 10. Dezember, hat das Internationale Literaturfestival Berlin (ilb) zu weltweiten Lesungen in Gedenken an den getöteten saudischen Journalisten Jamal Khashoggi aufgerufen. Auch das Schauspiel Hannover beteiligt sich an diesem Tag mit einer Lesung um 19 Uhr in Cumberland.

Es lesen u. a. Rania Mleihi, Dramaturgin Schauspiel Hannover (Foto oben lks.), Christina Végh, Kestner Gesellschaft (Foto unten lks.) und Ulrika Engler, Landeszentrale für politische Bildung (Foto r.) Texte von Jamal Khashoggi und Ján Kuciak.

In dem von zahlreichen Literaturnobelpreisträger*innen, wie Elfriede Jelinek, Herta Müller und Margaret Atwood unterzeichneten Aufruf für die weltweite Lesung, wird „die vollständige und transparente Aufklärung des Falls“ gefordert. Die Ermordung Khashoggis sei der Höhepunkt einer Reihe von unaufgeklärten Morden an Journalist*innen in den letzten Jahren, wie auch andere Beispiele, etwa aus Mexiko oder Malta zeigten.

Die Initiatior*innen und Unterzeichner*innen weisen darauf hin, dass die Presse- und Meinungsfreiheit überall bedroht ist. Vor diesem Hintergrund sollen die Texte Khashoggis sowie Texte anderer ermordeter oder verfolgter Journalist*innen gelesen werden.

Montag, 10. Dezember, 19 Uhr, Cumberland, Eintritt frei. Zählkarten gibt es an den Kassen der Staatstheater


Und hier singt das Gemüse - ein perfekter Opernspaß

König Karotte regiert in der Staatsoper Hannover

Aufwändig inszeniert und mit viel Spielwitz präsentierte die Staatsoper Hannover Jacque Offenbachs „König Karotte". Und sollten sie beim nächsten Mal den Kühlschrank öffnen, erwarten sie bitte nicht, daß die Karotten ihnen so einen Spaß bereitet wie Offenbachs komische Oper im Opernhaus.

Achtung ist geboten, es könnte vom Kühlschrank eine Revolte ausgehen..

Noch ist Fridolin von der weltgewandten Kunigunde begeistert...  

Und das sieht dann so aus: Karotten, Zwiebeln, Tomaten, Rote Beete, Radieschen und Lauch wollen, gesteuert von der Hexe Kalabasse, die Macht übernehmen und den eitlen, sebstsüchtigen, verschwenderischen Herrscher  Fridolin XXIV, der es mit seinen Regierungsgeschäften nicht so genau nimmt, verjagen.

Und damit er sich wieder um die Sorgen seiner Untertanen kümmert, will der gute Geist Robin ihn läutern. Da trifft es sich doch so richtig gut, dass die böse Kalebasse das wunderbare Gemüse aufwiegelt und so mir nichts, dir nichts, einen veganen Aufstand-und Umsturz in Gang setzt.

Köstlich zu verfolgen, wie der eitle Hofstaat inklusive der Prinzessin Kunigunde dem Gemüse um König Karotte (Sung-Keun Park)verfällt - zu sehen in der vergnüglichen Neuproduktion mit dem Titel "König Karotte". Einfach schräg, mit schriller Story und rasanter Musik.  Doch worum geht es in dem Opernspaß "König Karotte"? Ende des 19. Jahrhunderts war Paris von "Le Roi Carotte" total begeistert. Natürlich war Napoleon Bonaparte mit König Karotte gemeint.

Kunigunde und Hofstaat - der Tanz ums goldene Kalb, hier König Karotte, hat begonnen

Die Uraufführung war recht pompös ausgestattet und dauerte sechs Stunden mit unendlich vielen Kostümen und Spielorten bis hin zu einem prächtigen Krönungspalast. In Hannover zeigte die Regie von Matthias Davids etliche Elemente - die Handlung ist gekürzt auf angenehme drei Stunden (mit einer Pause) und mit deutschen Texten versehen (die Neuübersetzung schuf Jean Abel).

Jedenfalls schien nichts zu fehlen - 20 Solisten standen auf der Bühne und ein wunderbarer Chor und Statisten vervollständigten das Geschehen.

Richtig gut machen es Prinz Fridolin (Eric Laporte), ein lebensbejahender Lebemann, mit seiner Kunigunde (Stella Motina). 

Mit der Hexe Kalebasse (köstlich gruselig Daniel Drewes) bekommt Jacques Offenbachs Gemüseeintopf was von „Ein Käfig voller Narren“. Ist aber gelungen und bereitet eine Menge gute Laune und Spaß und die geraffte Inszenierung bringt die durchgeknallte Story auf den Punkt.

Highlights sind zum Beispiel auch der Geschichtsunterricht für die Pompeianer, die nicht wissen, was eine Eisenbahn ist und die dann vom Prinzen und seinem Gefolge als Mitmachpolonäse zu laufen beginnt. Ja, das ist Offenbach, der Rhythmus und die Leichtigkeit, das wirkt noch, auch wenn man schon in Hut und Mantel ist. Extraapplaus für das Orchester unter der Musikalische Leitung vonValtterii Rauhalammi.

Noch hat die Hexe Kalabasse das Gemüse fest im Griff!

Das Bühnenbild (Mathias Fischer-Diskau) ist sehr gefüllt und lebt von der High-Tech und Farbenfülle, so wenn sich der Ameisenstaat in ein grün-neon-laser-gestütztes kleines Wunder verwandelt. Und es gibt unendlich viel zu sehen. Der Hofstaat und das Gemüse (Kostüme Susanne Hubrich) sind perfekt gestaltet, daß man den Machtverfall von König Karotte deutlich an seiner mehr und mehr schrumpelnden Möhre erkennen kann, und endlich das Happy-End, wenn sich der geläuterte Fridolin mit der Grafentochter Rosée (Amthanasia Zöhrer), die so viel für ihn getan und durchgestanden, vermählt.

Ein unglaublich vergnüglicher Operettenabend, der noch lange nachhallt. Noch ein Tipp: Unbedingt das üppige Programmheft (3,50 Euro) erstehen!

Ute Micha., Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche / Fotos: Jörg Landberg

Beauty, Schneewittchen und die sieben Zwerge

Donnernder Applaus für Mannes Ballett  und die Schlagwerktruppe „Rummsfeld"

Schönheit - dafür steht das Märchen „Schneewittchen", und schöner geht es nicht. Hier geht es um alles, was damit zu tun hat:  Hunger nach Liebe, nach Erlösung und auch nach dem perfekten Körper! Und einen perfekten Abend erlebte das Publikum: Über zehn Minuten donnernder Applaus für „Schneewittchen".

Das Märchen ist klar und deutlich erkennbar, die Zwerge, der vergiftete Apfel und eben alles, was in der Handlung vorkommt - noch nie wurde ein Apfel so grazil überreicht - von der bösen Stiefmutter bis zum Spieglein-Spieglein an der Wand, das verführerisch zu tanzen beginnt in der Person der bezaubernden Giada Zanotti. Sie trägt ein grell glitzerndes hautengens Silberkostüm. Allein das ist eine Offenbarung.

Und das zeigt auch das Konzept von Jörg Mannes: Verfremdung und Transformation des Märchens in einer Welt über den alltäglichen Beautywahn. Gleich am Anfang stehen die sieben Zwerge in grünen OP-Kitteln als Schönheitschirurgen zu sehen, die sich um die Königin bemühen, an ihr herumschnippeln, korrigieren und endlich mit dem Resultat zufrieden sind. Hier tritt eine Königin gleich dreifach auf, um der Märchengestalt noch ein paar zusätzliche Facetten zu verpassen.

Das Spiel mit dem Licht ist wieder umwerfend. Der Vorhang hebt sich und auf der Bühne stehen zwei riesige Kuben, in einem dreht sich das Hologramm eines Totenschädels, in dem anderen ein verführerisch tiefrot schillernder Apfel.

Michèle Stéphanie Seydoux, Denis Piza, Ensemble © Gert Weigelt

Jetzt nimmt die Geschichte so richtig Fahrt auf, ein kompletter Satz der achten Symphonie von Schostakowitsch (live vom Staatsorchester unter Max Rohde gespielt), ist durchchoreographiert und zeigt das Leiden am Nichtperfekten und Verwandlungen durch die meisterliche Führung des Skalpells, die in einer ästhetisch kaschierten Videosequenz deutlich zu sehen sind. Da dürfen Ballettbegeisterte keine schwachen Nerven haben.

Die Sprache des Tanzes ist durchweg konventionell, hier und da mit überlegener Bildkomposition wird es zu einem Erlebnis.

Die überaus glückliche Musikauswahl bringt Spannung in die Inszenierung, die das Ensemble hochenergetisch in Bewegung setzt - mit einem gewaltigen Schlagwerkaufwand, Stomp und Streetgang beim tollen Auftritt der sieben Zwerge. Jetzt versammelt sich das hauseigene fünfköpfige Ensemble mit dem passenden Namen „Rummsfeld" auf der Bühne und über die gesamte Bühnenbreite sind allerlei Trommeln, Becken, Marimbaphone und Glocken aufgebaut. Und eine Steeldrum ziert ein Totenkopf mit Kopfhörern und gekreuzten Trommelschlegeln.

Catherine Franco, Ensemble © Gert Weigelt   

Dann hau‘n  die Jungs auch so richtig rein: mit treibenden Rhythmen von Mathias Reumert („Fabricio"), Owen Clyton Condon („Fractalia") und nach einem Chopin-Trauermarsch für die Opfer des Beauty-Wahns Philip Glass. Sein warmer hypnotisch pulsierender „Madeira River" unterstreicht ein zartes Happy-End von „Schneewittchen" (Catherine Franco) und ihrem herzallerliebsten Prinzen (David Sioni).

Einfach fantastisch, dieser Ballettabend.

Zusätzliche Vorstellung von „Schneewittchen“

Wegen des großen Erfolges wird das Ballett „Schneewittchen“  am 11. Dezember um 19.30 Uhr zusätzlich in der Staatsoper aufgeführt. Nach der umjubelten Premiere und weiteren ausverkauften Folgevorstellungen ist die Nachfrage beim Publikum so hoch, dass das Ballett von Jörg Mannes noch ein zusätzliches Mal zu sehen sein wird.

Tickets für „Schneewittchen“ am 11. Dezember - und eventuell Restkarten für die anderen Vorstellungen - sind an den Kassen der Staatstheater Hannover oder per Telefon unter 0511 99 99 11 11 ab sofort erhältlich.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


„König Karotte“ zurück in der Oper in Hannover

Offenbachs witzige, bissige und lebendige Operette im Opernhaus

Zum 200. Geburtstag des genialen Musikers und Theatermachers Jacques Offenbach bringt die Staatsoper Hannover seine Operette „König Karotte“ zurück ins Rampenlicht. Nach 150 Jahren ist das Werk in einer deutschen Erstaufführung der neuen Edition der mitreißenden, und unglaublich theaterwirksamen Musik mit neu übersetzten Gesangsnummern wieder auf der Bühne des Opernhauses zu erleben.

Regisseur ist Matthias Davids, der Musikalische Leiter Valtteri Rauhalammi und die Dramaturgie übernimmt Swantje Köhnecke. Ensemblemitglieder sind u. a. Mareike Morr, Athanasia Zöhrer und Frank Schneiders.

Die Premiere dieser witzigen, bissigen und lebendigen Operette findet am 4. November 2018 um 18.30 Uhr im Opernhaus statt.

Foto: Thomas M. Jauck

Tickets sind an den Theaterkassen der Staatstheater per Tel. 0511 9999 1111 und im Internet erhältlich.

Presse Staatstheater / Predino /HaWo


Marilyn wirbelt über die Opernhausbühne

In 23 Szenen durch das bewegte Leben von Marilyn
Stilikone, Filmdiva und der Traum aller Männer: Marilyn Monroe war der Star der 1950er Jahre. Doch ihr Ruhm hatte auch Schattenseiten: Drogen, Selbstzweifel und ein viel zu früher Tod. In seinem Ballettabend „Marilyn“ streift Ballettdirektor und Choreograph Jörg Mannes in 23 Szenen durch das Leben dieser Frau.

„Marilyn“ wurde in den Spielplan der Staatsoper Hannover wieder aufgenommen. Jetzt ist das Ballett noch am  31.10. sowie am 7. und 24.11. 2018  mit dieser Produktion auf der großen Bühne zu erleben.

Presse Dienst Nord, Ute Micha/Hannover Woche, Sigrid Lappe



„Märchen Reloaded“ mit dem Flex Ensemble

Mit dem Klavierquartett eine Reise in die Welt der Märchen 

Das Klavierquartett Flex Ensemble Foto) nimmt das Publikum am 18. und 19. November mit auf eine Reise in die Welt der Märchen und eröffnet damit die dritte Saison der ensembleeigenen Veranstaltungsreihe „imPULS“.  flexensemble

Das Gastspiel „Märchen Reloaded“ im Ballhof Zwei ist von Maurice Ravels Werk „Ma mère l’Oye“ („Mutter Gans“) inspiriert und zeigt die schönsten Szenen aus bekannten europäischen Märchen wie „Die Schöne und das Biest“, „Der kleine Däumling“ oder „Dornröschen“.

Die traditionellen Geschichten werden witzig vermischt und aktuell interpretiert.  Das Flex Ensemble vermittelt die Märchenausschnitte für große und  kleine Zuschauer ab fünf Jahren über Musik, Schauspiel und Videobilder.

Karten für „Märchen Reloaded“ (14 € / 6 €)  am 18. November 2018, 16 Uhr und am Montag, 19. November, 10 Uhr sind an den Theaterkassen der Staatstheater und per Telefon unter 0511 9999 1111 erhältlich.


Mit dem „Theater-O-Mat“ ins Schauspiel

Neue Online-Entscheidungshilfe für den nächsten Besuch im Schauspiel Hannover

Das Schauspiel Hannover bietet auf seiner Homepage den „Theater-O-Mat“ an. Dieser soll bei der Auswahl eines Theaterstücks helfen, das man sehen möchte.

Zuerst können Theaterstücke, die bereits gesehen wurden, aus der Auswahl entfernt werden und gleichzeitig kann eine Rückmeldung zu den bereits gesehenen Stücken gegeben werden.

Im zweiten Schritt können Nutzer*innen aus einer Vielzahl von Attributen wählen, denen das nächste Stück entsprechen soll – als Kriterien stehen unter anderem „lustig“, „politisch“, „Literaturklassiker“, „Hannover-Bezug“, „Live-Musik“ oder zum Beispiel auch „abgedreht“ und „blutig-brutal“ zur Verfügung. Die Attribute können frei kombiniert werden – mit jedem gewählten Attribut schränkt sich die Anzahl der Stücke ein. Am Ende steht für den Theaterinteressierten eine auf seinen Geschmack zugeschnitte, übersichtliche Auswahl einer oder mehrerer Produktionen des aktuell laufenden Repertoires, inklusive einer kurzen Beschreibung. Mit dem „Theater-O-Mat“ soll die Entscheidung für ein Stück leichter fallen und gerade auch für Besucher*innen, die seltener ins Theater gehen, eine inhaltliche Hürde abgebaut werden.

Das Tool wurde im Rahmen eines Masterkurses im Studiengang „Software Engineering“ an der Leibniz Universität programmiert, der von Prof. Dr. Kurt Schneider geleitet wird.

Zu finden ist der neue „Theater-O-Mat“ im Internet unter www.schauspielhannover.de/theateromat

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Neue Partyreihe „Cumberland Bar x“

Die Bar in Cumberland hat wieder vor und nach den Vorstellungen geöffnet

Die Bar in der Cumberlandschen Galerie hat mit Christopher Faust einen neuen Betreiber und einen neuen Namen: Bar Cumberland. Im Oktober startete auch eine neue Partyreihe mit 40 Terminen bis zum Spielzeitende Juni 2019. 

Nach einer Umbauphase ist die Bar seit Spielzeitbeginn jeweils eine Stunde vor sowie mit »Open End« nach den Vorstellungen im Schauspielhaus und in Cumberland geöffnet.

Faszinierend: Das Treppenhaus im Cumberland mit Bar

Seit Oktober gibt es die neue Partyreihe „Bar Cumberland x“ in Cumberland unter dem  Motto: „Soul, Funk, House und gute Drinks im schönsten Treppenhaus von Hannover“. Die Partys werden von Christopher Faust in Kooperation mit Demir Cesar, DJ und Inhaber der Kommunikationsagentur Push it!, veranstaltet. Demir Cesar ist unter anderem auch an den etablierten Partyreihen “ThisKO!“, „Blessings“, „Club Crémant“ und „WayBack“ beteiligt..

Die nächsten Cumberland Bar x-Termine: 26. und 30. Oktober.

Karten gibt es immer an der Abendkasse (zu Preisen zwischen 5 und 10 Euro). Infos unter schauspielhannover.de und

cmbrlnd.de/

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Schauspiel Hannover startet Reihe mit Autorengesprächen

Monatliche Nachgespräche mit Autoren aktueller Produktionen 

Das Schauspiel Hannover startete im Oktober eine Reihe von Nachgesprächen mit Autoren aktueller Stücke. Am 17. November spricht Mikael Torfason, Co-Autor von „Die Edda“, sowie am 1. Dezember Martin Schäuble, der den Roman „Endland“ geschrieben hat.

„In dieser Spielzeit ergibt sich eine Fülle von Stoffen zeitgenössischer Autor*innen. Dieses Potenzial wollen wir ausschöpfen und das Publikum daran teilhaben lassen“, so die Leitende Dramaturgin Judith Gerstenberg.

 

Die Nachgespräche werden jeweils von den stückbetreuenden Dramaturg*innen moderiert und kostenlos zu besuchen. Sie finden immer im Anschluss an die Vorstellung im Foyer des Schauspielhauses beziehungsweise im Ballhof Café statt. Dabei hat das Publikum die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Autor tiefer in den Stoff einzutauchen, selbst Fragen zu stellen und Hintergrundinformationen zum Stück zu bekommen. Weitere Autorengespräche ab Januar sind bereits in Planung.

 Karten für die Vorstellungen (inkl. Nachgespräch) unter Tel. 0511 9999 1111, im Internet unter www.schauspielhannover.de und an den Kassen der Staatstheater, der Vorverkauf für Dezember startet am 26. Oktober.

Schauspiel Hannover / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Schauspiel Hannover dreimal für Theaterpreis „Faust" nominiert

Medea, Die Edda sowie Bergers Faust-Inszenierung treten an
Mit gleich drei Produktionen für den "Faust"-Theaterpreis ist das Schauspiel Hannover nominiert. Und zwar in der Kategorie "Bühne/Kostüm" wurde Jo Schramm mit seiner Einrichtung von "Medea" nominiert, mit seiner Inszenierung von "Die Edda" steht Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson in der Kategorie "Regie Schauspiel" und Regisseur Martin G. Berger steht mit seiner Inszenierung der Oper „Faust (Margarete)“ in der Sparte Inszenierung Musiktheater in der "Faust"-Konkurrenz.
Berger inszeniert in dieser Spielzeit die partizipative App-Oper „Unterwelt“ nach dem antiken Orpheus-Mythos mit 100 hannoverschen Jugendlichen. Die Produktion ist eine Kooperation zwischen der Staatsoper Hannover, dem MusikZentrum und den Jugendzentren der Landeshauptstadt Hannover.
Berger inszeniert seit 2010 am Staatstheater, für seine hannoversche „Fledermaus“-Inszenierung (2014 in der Staatsoper wurde Berger mit dem Karan-Armstrong-Preis der Götz-Friedrich-Stiftung Berlin ausgezeichnet.
Darüber hinaus ist Berger unter anderem an der Deutschen Oper Berlin, der Oper Neukölln, dem Deutschen Nationaltheater Weimar und dem Theater und Orchester Heidelberg, wo auch die nominierte „Faust“-Inszenierung zu sehen war, tätig.
Verliehen wird der „Faust" am 3. November im Theater Regensburg.
buehnenverein.de/de/der-faust/der-faust-2018_

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


1500 Kinder aus ganz Niedersachsen singen bei „Kleine Leute – Bunte Lieder“

Großes Spektrum von Kinderchören unterstreicht die musikalische Vielfalt des Landes

Mit zehn regionalen Festivals, über 40 Kinderchören und mehr als 1500 beteiligten Kindern gehört das Kinderchor-Festival "Kleine Leute - bunte Lieder“ zu den größten Chorfestivals des Landes.

Bereits zum fünften Mal wird das Festival die jungen Stimmen in ganz Niedersachsen zum Klingen bringen. Start war am 3. September in der Markuskirche in Hannover.

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne betont als Schirmherr die Bedeutung der Kinderchor-Festivals: „Bei „Kleine Leute, bunte Lieder“ steht die Steigerung der musikalischen Qualität im Vordergrund, jedes Ensemble wird von Experten beraten. Es geht um die Individualität der Ensembles, um musikalische Vielfalt in der Schullandschaft, um Gesangsbildung von klein bis groß und um Austausch und Vernetzung der Schulmusiklehrkräfte und Chorleitungen.“

Bis Ende November finden weitere Festivals in Braunschweig, Gifhorn, Löningen, Uelzen, Osnabrück, Bad Pyrmont, Northeim, Buxtehude und in der Landesmusikakademie in Wolfenbüttel. Insgesamt 45 Kinderchöre aus Niedersachsen singen bei den „Kleine Leute – bunte Lieder“ Festivals. 

Infos unter: kleineleute-buntelieder.de

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha



Pro Musica holt Startenor Jonas Kaufmann nach Hannover

Pro Musica hat zwei Konzerte neu in den Veranstaltungskalender aufgenommen
Startenor Jonas Kaufmann (Foto universal-Music)kommt am 17. Februar 2019 mit wunderschönen Opernarien, die im Kuppelsaal zu hören sein werden.

Und Schlagzeuger Martin Grubinger ist mit seinem Programm "Percussion spektakulär" am 9. März 2019 im Funkhaus zu erleben. Wegen der großen Nachfrage gibt es nun ein Zusatzkonzert am 10. März.
Karten für beide Konzerte unter Telefon 0511-12 12 33 33 und 3530665 sowie bekannten Vorverkaufsstellen. Info www.promusica-hannover.de

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche



Helles Entzücken und eine finale Klangreise zum Ende der Musiktage

Charly Hübner beendet im NDR-Sendesaal die Musiktage

Das Konzept der diesjährigen Musiktage war schon recht eigenwillig - aber einfach auch toll! Schauspieler Charly Hübner kombinierte für sein hervorragendes Programm "Mercy Seat" - Winterreise" Teile aus dem bekannten Liederzyklus von Franz Schubert mit Nick-Cave-Songs. Und das Konzept ging auf: Das Publikum war hin und her gerissen im Großen Sendesaal des NDR.

Charly Hübner begann mit Nick Caves "Mercy Seat" - gemeint ist der elektrische Stuhl. Und ihm gelangen vor allem Caves Nummern einfach fantastisch. Kaum jemand wußte, wie wandelbar der Tatort-Kommissar sich als Sänger präsentieren konnte, das ging unter die Haut!

Komponist Tobias Schwenke hat die Stücke in einem  Arrangement hingelegt und dabei den Streichern des Ensembles Alles abverlangt. Und die zeigen sich allen Herausforderungen gewachsen. Die Band mit Gitarrist Kalle Kalima – bedacht mit großem Sonderapplaus - Bassist Carlos Bica und Schlagzeuger Max Andrzejewski waren einfach spitze!

Die 45 Veranstaltungen der Niedersächsischen Musiktage 2018 endeten mit einer beachtlichen Platzauslastung von 87 Prozent. In diesem Jahr lautete das Motto "Beziehungen" im nächsten Jahr wird es "Mut" heissen - der neue Intendant Anselm Cybrinski kündigte in seinem Grußwort "riskante Drahtseilakte" an.

Bitte, wenn möglich, ja!

Dr. Sabine Schormann, Stiftungsdirektorin der Niedersächsischen Sparkassenstiftung, betonte zum Abschluss des Festivals: „Die 32. Niedersächsischen Musiktage – das waren in diesem Jahr 45 Veranstaltungen an spannenden 45 Veranstaltungsorten in Niedersachsen. Ein Blick auf die Rückmeldekarten, die wir von unseren Besuchern bekommen haben, zeigt, daß eine Beziehung besonders gestärkt aus dem Festival hervorgegangen ist: die Beziehung zum Publikum.“
In den vier Festival-Wochen konnten die 32. Niedersächsischen Musiktage mit abwechslungsreichen Veranstaltungen rund um das Thema „Beziehungen“ überraschen. Unter anderem waren renommierte Solisten wie Thomas Quasthoff, Igor Levit, Emmanuel Tjeknavorian, Dorothee Oberlinger, Ensembles wie die NDR Radiophilharmonie, die NDR Bigband, das Ensemble Resonanz, das SIGNUM saxophone quartet und Chöre wie der NDR Chor, der Mädchenchor Hannover, der Knabenchor Hannover, die King’s Singers sowie viele weitere Künstler*innen auf dem landesweiten Festival zu erleben.
Zum Erfolg der Niedersächsischen Musiktage trugen neben der hochkarätigen künstlerischen Besetzung insbesondere die außergewöhnlichen Konzertformate bei. Im Park von Schloss Gifhorn wurden die Besucher dazu eingeladen, mit Musikern und Artisten auf mehreren Bühnen das Thema „Beziehungen“ zu
erkunden, junge Gesangstalente präsentierten nach einem Workshop mit dem französischen Bariton François Le Roux ein exquisites Programm zu Live-Painting und in drei musikalisch-literarischen Programmen kooperierten
die Niedersächsischen Musiktage mit dem Literaturfest Niedersachsen.

Auch das ganz junge Publikum ab sechs Jahren sowie Jugendliche hatten ihre besonderen Konzertformate: vivam steht seit Jahren für die erfolgreiche, festivaleigene Musikvermittlung.
Gestartet wurde das Eröffnungswochenende mit der besonderen Beziehung zwischen Film und Musik: Das Eröffnungskonzert "La Dolce Vita - Fellinis Universum" ist dem berühmten Regisseur und Nino Rota, der wunderbare Musik zu Fellinis Filmen geschrieben hat, gewidmet. Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz spielte in Wolfsburg diese berühmte Filmmusik.

Die 33. Niedersächsischen Musiktage finden vom 31. August bis 29. September 2019
statt.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


„Wie es euch gefällt“: Start geglückt

Rund 8000 Besucher sahen das Musical

Des neue Shakespeare Musicals „Wie es euch gefällt“ von Heinz Rudolf Kunze (Text) und Heiner Lürig (Musik) im Theater am Aegi konnte 8 000 Besucher verbuchen. 

 Alle 15 Vorstellungen gingen reibungslos über die Bühne. Für die Veranstalter und Akteure ist die wichtigste Erkenntnis nach der letzten Show am 25. August: Die Resonanz des Publikums auf die Inszenierung, bei der Renate Rochell aus Hannover Regie führte, war äußerst positiv. „Unser Dank gilt dem kompletten Team für eine wunderbare Zeit und Zusammenarbeit“, freute sich Produktionsleiter Jürgen Hoffmann von Hannover Concerts (HC) und Geschäftsführer Michael Lohmann kündigte eine Neuauflage für den Sommer 2019 an.

Der Kuss von Rosalinde und Orlando wird eine Neuauflage finden. Foto Nancy Hensel.

Die Termine und den Vorverkaufsstart will HC in Kürze bekannt geben. Der Ausnahmesommer 2018 mit seinen unglaublich hohen Temperaturen stellte die Schauspieler und Musiker vor besondere Herausforderungen, umso höher seien die Darbietungen und Leistungen aller Beteiligten zu bewerten. „Das Stück ist hervorragend und die guten Kritiken werden sich herumsprechen“, ist Lohmann optimistisch.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha