Schauspiel - Oper - Konzerte - Tanz

 


Ivan Repušić dirigiert das 1. Sinfoniekonzert in der Staatsoper

Mit Ravel, Saint-Saëns, Respighi und Strauss in die neue Konzertsaison
Beim 1. Sinfoniekonzert am 23. und 24. September steht Generalmusikdirektor Ivan Repušić am Pult des Niedersächsischen Staatsorchesters, als Solist ist der kroatische Pianist Dejan Lazić (Foto r.) zu hören. Auf dem Programm stehen Werke von Maurice Ravel, Camille Saint-Saëns, Ottorino Respighi und Richard Strauss.

Ravel setzt sich in „Rapsodie espagnole“ mit der spanischen Heimat seiner Mutter auseinander der Bologneser Ottorino Respighi vertont in der sinfonischen Dichtung „Fontane di Roma“ vier Brunnen seiner Wahlheimat Rom zu verschiedenen Tageszeiten, und Richard Strauss hat sich den großen, ebenso maßlos wie rastlos liebenden Don Juan als Vorlage für seine gleichnamige Komposition genommen. Übrigens war Saint-Säens‘ 2. Klavierkonzert, entstanden in nur 17 Tagen, bei der Uraufführung 1868 eher ein Flop war, ist heute das meistgespielte Klavierkonzert des Franzosen. Dejan Lazić, erstmals an der Staatsoper zu Gast, interpretiert den virtuosen Klavierpart beim 1. Sinfoniekonzert.
Tickets an den Kassen der Staatstheater oder per Tel. 0511 99 99 11 11. Konzerteinführung mit Ivan Repušić gibt es jeweils 45 Minuten vor Konzertbeginn.

PeDiNo/HaWo


Pro Musica holt Startenor Jonas Kaufmann nach Hannover

Pro Musica hat zwei Konzerte neu in den Veranstaltungskalender aufgenommen
Startenor Jonas Kaufmann (Foto universal-Music)kommt am 17. Februar 2019 mit wunderschönen Opernarien, die im Kuppelsaal zu hören sein werden.

Und Schlagzeuger Martin Grubinger ist mit seinem Programm "Percussion spektakulär" am 9. März 2019 im Funkhaus zu erleben. Wegen der großen Nachfrage gibt es nun ein Zusatzkonzert am 10. März.
Karten für beide Konzerte unter Telefon 0511-12 12 33 33 und 3530665 sowie bekannten Vorverkaufsstellen. Info www.promusica-hannover.de

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Musiktage gehen bemerkenswerte Beziehungen ein

Zum Abschluß: Fernsehstar Charly Hübner kommt mit Schubert in die Landeshauptstadt

Es ist einfach fantastisch - da passt es mal wieder richtig gut, daß die Künste bemerkenswerte Beziehungen eingehen, ob klassische Musik im Bergwerk, z.B. heiliger Bach mit DJ-Dubs, ein französisches Kunstlied oder die Kunst der Porzellanmalerei. Alles ist zu sehen und hören! Denn die Niedersächsischen Musiktage stehen in diesem Jahr unter dem Thema "Beziehungen" (1. bis 30. September) mit Konzerten, die zwischen Stade und Stadthagen, Achim und Varrel oder Einbeck und Cuxhaven stattfinden. Sie werden verzaubern und bezaubern.

Intendantin Katrin Zagrosek (Foto Helge Krückeberg) hat sich für das Programm einen weiten Begriff der "Beziehungen" auserwählt und gesucht, was sich so konzertmäßig hier und da verpacken lässt wie zum Beispiel: Familienbeziehungen bei Musikern, Künstlerbeziehungen, Werkbeziehungen oder auch interessant: geografische Orte und ihre Verbindungen die zur Musik stehen. Zagrosek setzt auf überraschende Ensembles und auch große Namen wie Igor Levit, Thomas Quasthoff oder Countertenor Andreas Scholl, Solistinnen und Solisten wie Avi Avital, Dorothee Oberlinger, das Schumann-Quartett und die King's Singers.

Gestartet wurde mit der besonderen Beziehung zwischen Film und Musik: Dem Eröffnungskonzert "La Dolce Vita - Fellinis Universum", das einen neuen Blick auf Fellini und sein Schaffen und vor allem auf "seinen" Komponisten Nino Rota. Die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz spielte in Wolfsburg die berühmte Filmmusik von Rota zu den eingeblendeten Filmszenen aus "La Dolce Vita" und "La Strada".

Im Dom zu Hildesheim wird am 22. September (19.30 Uhr) ein Konzert zu hören sein, daß "Brückenschlag Venedig - Hannover" heißt. Unter der Leitung von Jörg Breiding kommen der Knabenchor und Altus Alex Potter (Am 23. auch in Bücken).

Hannover wird bei den Musiktagen mit zwei Konzerten dabei sein. Bei "Beziehungslos: Bartleby" in der Orangerie treten der Mädchenchor Hannover gemeinsam mit Schauspieler Markus John (Foto Christian Spielmann) auf - das Ganze wird eine halbszenische Realisierung der berühmten Novelle "Bartleby" von Melville.

Literarisch ist auch das zweite, das Abschlusskonzert der Musiktage, im NDR-Sendesaal: "Mercy Seat - Winterreise" mit dem Fernsehstar Charly Hübner (Foto r. bing), der einen Spagat versuchen wird zwischen Schubert-Liedern und Songs von Nick Cave - mit E-Gitarre, Bass und Schlagzeug (am 30. September).

Mit diesen Festivalprogramm verabschiedet sich Intendantin Katrin Zagrosek mit von allen Menschen, die mit ihr lange Jahre zusammen gearbeitet haben. Sie wechselt nach sieben Spielzeiten nach Stuttgart, wo sie Intendantin der Internationalen Bachakademie wird. Die Leitung der Musiktage 2019 hat Anselm Cybrinski übernommen. Er war zuletzt stellvertretender Geschäftsführer des Münchener Kammerorchesters.

Informationen musiktage.de, Tickets an allen bekannten Vorverkaufsstellen und über musiktage.de/de/karten-kaufen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Ballettabend „Marilyn“ wird wiederaufgenommen

In 23 Szenen durch das bewegte Leben von Marilyn
Stilikone, Filmdiva und der Traum aller Männer: Marilyn Monroe war der Star der 1950er Jahre. Doch ihr Ruhm hatte auch Schattenseiten: Drogen, Selbstzweifel und ein viel zu früher Tod. In seinem Ballettabend „Marilyn“ streift Ballettdirektor und Choreograph Jörg Mannes in 23 Szenen durch das Leben dieser Frau.

Am 15. September wurde „Marilyn“ in der Staatsoper Hannover wieder aufgenommen. Jetzt ist das Ballett bis Ende November noch fünf weitere Male – am 29.09., 10. und 31.10. sowie am 7. und 24.11. 2018 – mit dieser Produktion auf der großen Bühne zu erleben.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Nur noch fünf Mal grünt es in der Staatsoper

Fünf Jahre „My Fair Lady“ – jetzt ist bald Schluß
Seit zehn Spielzeiten bejubelt das hannoversche Publikum Bernd Mottls Inszenierung von „My Fair Lady“ an der Staatsoper. Jetzt ist die Produktion mit Winnie Böwe als Eliza Doolittle und Klaus Schreiber als Prof. Henry Higgins nur noch fünf Mal zu sehen. Die Wiederaufnahme des Musicals von Frederick Loewe findet am 28. September um 19.30 Uhr statt. Dann heißt es wieder: „Es grünt so grün, wenn Spaniens Blüten blühen.“

Weitere Vorstellungen gibt es am 3., 11. und 26. Oktober sowie zum letzten Mal am 6. November 2018. Karten für das Märchen, das den Aufstieg vom schmutzigen Blumenmädchen in die High Society dekliniert, sind an den Kassen des Staatstheater Hannover oder per Telefon unter 0511 99 99 11 11 erhältlich.

Staatsoper / HaWo / PreDiNo


Schauspiel Hannover dreimal für Theaterpreis „Faust" nominiert

Medea, Die Edda sowie Bergers Faust-Inszenierung treten an
Mit gleich drei Produktionen für den "Faust"-Theaterpreis ist das Schauspiel Hannover nominiert. Und zwar in der Kategorie "Bühne/Kostüm" wurde Jo Schramm mit seiner Einrichtung von "Medea" nominiert, mit seiner Inszenierung von "Die Edda" steht Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson in der Kategorie "Regie Schauspiel" und Regisseur Martin G. Berger steht mit seiner Inszenierung der Oper „Faust (Margarete)“ in der Sparte Inszenierung Musiktheater in der "Faust"-Konkurrenz.
Berger inszeniert in dieser Spielzeit die partizipative App-Oper „Unterwelt“ nach dem antiken Orpheus-Mythos mit 100 hannoverschen Jugendlichen. Die Produktion ist eine Kooperation zwischen der Staatsoper Hannover, dem MusikZentrum und den Jugendzentren der Landeshauptstadt Hannover.
Berger inszeniert seit 2010 am Staatstheater, für seine hannoversche „Fledermaus“-Inszenierung (2014 in der Staatsoper wurde Berger mit dem Karan-Armstrong-Preis der Götz-Friedrich-Stiftung Berlin ausgezeichnet.
Darüber hinaus ist Berger unter anderem an der Deutschen Oper Berlin, der Oper Neukölln, dem Deutschen Nationaltheater Weimar und dem Theater und Orchester Heidelberg, wo auch die nominierte „Faust“-Inszenierung zu sehen war, tätig.
Verliehen wird der „Faust" am 3. November im Theater Regensburg.
buehnenverein.de/de/der-faust/der-faust-2018_

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Das Schauspiel Hannover zu Gast in Israel

Das Wohnzimmer meines Lehrers geht nach Israel
Die Produktion "Das Wohnzimmer meines Lehrers. Das Betrachten der Welt vom Privaten her" des Schauspiels Hannover gastiert in Israel. Zum Ende des Monats ist es zum Acco International Fringe Theatre Festval eingeladen.

In seinem Solo setzt sich Schauspieler Mathias Max Hermann mit seinem ersten Schauspiellehrer auseinander, dem israelischen Theatermann Yoseph Milo. Das Stück ist auch in dieser Spielzeit im Cumberland zu sehen.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


1500 Kinder aus ganz Niedersachsen singen bei „Kleine Leute – Bunte Lieder“

Großes Spektrum von Kinderchören unterstreicht die musikalische Vielfalt des Landes

Mit zehn regionalen Festivals, über 40 Kinderchören und mehr als 1500 beteiligten Kindern gehört das Kinderchor-Festival "Kleine Leute - bunte Lieder“ zu den größten Chorfestivals des Landes.

Bereits zum fünften Mal wird das Festival die jungen Stimmen in ganz Niedersachsen zum Klingen bringen. Start war am 3. September in der Markuskirche in Hannover.

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne betont als Schirmherr die Bedeutung der Kinderchor-Festivals: „Bei „Kleine Leute, bunte Lieder“ steht die Steigerung der musikalischen Qualität im Vordergrund, jedes Ensemble wird von Experten beraten. Es geht um die Individualität der Ensembles, um musikalische Vielfalt in der Schullandschaft, um Gesangsbildung von klein bis groß und um Austausch und Vernetzung der Schulmusiklehrkräfte und Chorleitungen.“

Bis Ende November finden weitere Festivals in Braunschweig, Gifhorn, Löningen, Uelzen, Osnabrück, Bad Pyrmont, Northeim, Buxtehude und in der Landesmusikakademie in Wolfenbüttel. Insgesamt 45 Kinderchöre aus Niedersachsen singen bei den „Kleine Leute – bunte Lieder“ Festivals. 

Infos unter: kleineleute-buntelieder.de

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha



„Wie es euch gefällt“: Start geglückt

Rund 8000 Besucher sahen das Musical

Des neue Shakespeare Musicals „Wie es euch gefällt“ von Heinz Rudolf Kunze (Text) und Heiner Lürig (Musik) im Theater am Aegi konnte 8 000 Besucher verbuchen. 

 Alle 15 Vorstellungen gingen reibungslos über die Bühne. Für die Veranstalter und Akteure ist die wichtigste Erkenntnis nach der letzten Show am 25. August: Die Resonanz des Publikums auf die Inszenierung, bei der Renate Rochell aus Hannover Regie führte, war äußerst positiv. „Unser Dank gilt dem kompletten Team für eine wunderbare Zeit und Zusammenarbeit“, freute sich Produktionsleiter Jürgen Hoffmann von Hannover Concerts (HC) und Geschäftsführer Michael Lohmann kündigte eine Neuauflage für den Sommer 2019 an.

Der Kuss von Rosalinde und Orlando wird eine Neuauflage finden. Foto Nancy Hensel.

Die Termine und den Vorverkaufsstart will HC in Kürze bekannt geben. Der Ausnahmesommer 2018 mit seinen unglaublich hohen Temperaturen stellte die Schauspieler und Musiker vor besondere Herausforderungen, umso höher seien die Darbietungen und Leistungen aller Beteiligten zu bewerten. „Das Stück ist hervorragend und die guten Kritiken werden sich herumsprechen“, ist Lohmann optimistisch.

Hannover Woche, Sigrid Lappe / Presse Dienst Nord, Ute Micha


Burning Man im Theaterhof macht Lust auf die neue Spielzeit

Hoffest 2018: Künstlerhaus und Schauspiel freuten sich über begeisterte Schnuppergäste

Am 25. August boten Schauspiel und Künstlerhaus mit Literaturhaus und Kino im Künstlerhaus einen leckeren Vorgeschmack auf die neue Saison. Bei dem traditionellen Hoffest öffneten sie Hof und Türen, um gemeinsam den Beginn der neuen Saison zu feiern. Mehr als 3500 Gäste folgten der Einladung in den Theaterhof in der Prinzenstraße sowie die Bühnen und Spielorte im Schauspielhaus und Künstlerhaus. Die Gestaltung des Hofes war an das Burning Man Festival in Nevada angelehnt.

Auf der zentralen Hoffestbühne präsentierte das Schauspielensemble Lieder aus Stücken wie „Dylan: A Changin‘“, „All das Schöne“, „Acts of Goodness“ und „Die Zukunft der Liebe“. Foto r.:  Armina Molina

Das Konzert der Indie-Band „1000 Gram" eröffnete das Abendprogramm auf der Hoffestbühne, das am späten Abend mit dem Elektro-Duo „Les Trucs" mit einem auf die Musik abgestimmten Feuerwerk seinen fulminanten Abschluss fand. Anschließend tanzte ein feierwütige Publikum bis in die frühen Morgenstunden zur Musik von Jürgen und Zlatko in Cumberland.

Tagsüber konnten beim allseits beliebten Kinderfest Wünsche an das Sams geschickt werden, Spielstationen luden zum Basteln, Puzzeln und Malen ein, es gab theaterpädagogische Spiele zu allen Stücken der neuen Spielzeit und im Kino im Künstlerhaus wurden kurze Filme für kurze Leute gezeigt.

In zwei Teams erspielten sich die Zuschauer Plakatmotive der vergangenen neun Spielzeiten beim Plakate-Memory und um eins der beliebten Kostüme aus dem Fundus zu ergattern, mussten Spiele der Kostümabteilung, moderiert von Philippe Goos, absolviert werden. In Cumberland und auf der Probebühne unterhielten ein Ukulele-Orchester, die Arabesques-Musiker Ahed Nofal und Hadi Andywe, Schauspielerin Carolin Haupt und ein Balljugend-Club das Publikum.

Highlight war die promt ausverkaufte Hoffestgalashow, die neben den kommenden Premieren auch schon einen Vorgeschmack auf das Abschiedsfestival des Schauspiel-Ensembles „It’s better to burn out than to fade away“ im Mai in Cumberland lieferte.