Soziales Engagement - Medizin - Gesundheit


Diakonisches Werk Hannover bittet um Winterbekleidung

Bekleidungsausgabe benötigt warme Winterbekleidung für wohnungslose Männer

Die Bekleidungsausgabe der Zentralen Beratungsstelle des Diakonischen Werkes Hannover benötigt dringend warme Winterbekleidung für wohnungslose Männer. Dazu gehören: Jacken, Mäntel, Pullover, Sweatshirts, Hosen, Unterwäsche, Socken und Schuhe, Mützen, Schals und Handschuhe.

Für die Abgabe der Spenden bittet die Zentrale Beratungsstelle (Berliner Allee 8, 30175 Hannover) herzlich um eine telefonische Mitteilung unter der Rufnummer: 0511/99040-59. Die Spenden können in der Zeit von 9 – 11.30 Uhr abgegeben werden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

25.02.2020


Mobile Teststationen für Kliniken und systemrelevante Unternehmen

Thümler: „Ein großer Schritt für die Bekämpfung des Virus“

Ein hannoversches Forschungs- und Entwicklungskonsortium unter Koordination der Leibniz Universität (LUH) hat für die Mitarbeiter*innen großer Kliniken und systemrelevanter produzierender und forschender Unternehmen ein Konzept für Corona-Teststationen entwickelt. An den Standorten Hannover, Wolfsburg/Braunschweig und Göttingen sollen MCA-Testeinrichtungen entstehen, bei denen Belegschaften schnell, zuverlässig und effizient auf eine Infektion mit dem Coronavirus untersuchen.

Der Projektname MCA steht für Mobile Corona-Analytik. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt die Aktion. Die mobilen Systeme sollen mittelfristig für ganz Niedersachsen und auch in anderen Bundesländern als Modellsysteme zur Verfügung stehen.

„Die neue Testmethode bringt die Bekämpfung des Coronavirus einen großen Schritt weiter“, sagt Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler. „Wenn wir es schaffen, viele Menschen in kurzer Zeit zu testen, vermeiden wir lange Quarantänezeiten. Diejenigen, die sich nicht angesteckt haben, sind schnell wieder einsatzfähig, ohne Angst haben zu müssen, Schwächere anzustecken. Das Entwicklungsteam des neuen Konzepts belegt eindrucksvoll – Niedersachsens Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten Hand in Hand für die Menschen in unserem Land.“

Das Entwicklungsteam des neuen Testkonzepts besteht aus Forscher*innen des Niedersächsischen Zentrums für Biomedizintechnik, Implantat-Forschung und -Entwicklung (NIFE), einem Zusammenschluss von MHH und LUH, Ärzten, Virologen und  Labordiagnostikern aus Hannover sowie Chemikern, Biologen, Ärzten, Biochemikern, Physikern und Innovationsforschern der LUH und Fachleuten für Journalistik und Kommunikation der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH). Mit diesem Konzept kann die Anzahl der Testsysteme und -stationen deutlich erhöht werden.

Der neuartige Diagnoseverlauf liefert Probanden binnen sechs bis acht Stunden ein sicheres Ergebnis. Ein weiteres Plus: Das Verfahren macht es möglich, unterschiedliche Influenza-Viren gleich mit zu testen. So könnten zum Herbst, wenn eine neue Influenza-Welle kommt, Patientengruppen eindeutig zugeordnet und das Risiko-Management verbessert werden.

„Wir alle stehen in der Corona-Krise vor immensen Herausforderungen. Ich bin stolz darauf, dass auch die Wissenschaft ihren Beitrag leistet und dass sich Wissenschaftler*innen der Leibniz Universität in diesen schwierigen Zeiten hochengagiert einsetzen, um das Virus zu bekämpfen. Ihnen gebührt unsere Anerkennung und unser Dank“, erklärt Prof. Dr. Volker Epping, Präsident der Leibniz Universität.

„MHH und LUH entwickeln gemeinsam eine Plattform zur Kontrolle und Analyse der Corona-Pandemie. Dabei können die jeweiligen Stärken der Partner auf den Gebieten der Infektionsforschung, der Chemie, der Robotik und Kommunikationswissenschaften genutzt werden.“ sagte Professor Michael Manns, Präsident der MHH.  

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Das darf doch wohl nicht wahr sein! Das ist ein Skandal!

Ärzte bekommen 2 Masken und nur, wenn sie Corona-Verdachtsfälle nachweisen können!

Wo sind wir hier gelandet? Hat das noch keiner von den Politikern so richtig kapiert?  Die Lage ist nicht nur ernst, sie ist dramatisch, denn der Vorrat ist knapp, teilweise bereits erschöpft, oder in falschen Kanälen gelandet!!

In der letzten Woche hatte der Bundesgesundheitsminister Spahn (CDU) Ärzten und Kliniken eine rasche Lieferung von 10 Millionen dringend benötigter Schutzmasken zugesagt - die Praxen im Land bekamen nicht einmal einen Bruchteil davon ab!

Über das interne Netz der Kassenärztlichen Vereinigung(KVN) können Mediziner Schutzkleidung bestellen - geliefert wird aufgrund des Mangels an Material aber nur  unter Auflagen: "So müssen die Ärzte an Eides statt versichern, dass sie tatsächlich Corona-Patienten behandeln. Pro Patient bekommen die Mediziner gerade mal 2  MASKEN!!, 2 Paar HANDSCHUHE, 2 SCHUTZANZÜGE, 1 BRILLE. Das ist einfach viel zu wenig!

KVN-Sprecher Detlef Haffke sagte dazu: "Wir haben vom Bund am Dienstag 16 000Masken geliefert bekommen, die wir vorrangig an Testzentren liefern. Für die 14 800 Arztpraxen im Land bleibt da nicht viel."

Das Gesundheitsministerium in Hannover erwartet für die nächste Woche einen Nachschub von 4 Millionen Masken. Da kann man nur hoffen, dass sie wirklich ankommen - doch die Hoffnung stirbt zuletzt!

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

26.03.2020


Die Pflegekammer braucht Klarheit

Die Befragung zur Zukunft der Pflegekammer wird verschoben

Zu einem späteren Zeitpunkt wird die Befragung zur Zukunft der umstrittenen Pflegekammer in Niedersachsen erfolgen. Ursprünglich sollten die rund 78 000 Pflegfachkräfte im Land im März zur Arbeit und Organisation der Pflegekammer befragt werden, teilte die Kammer mit. 

Die neue Kammerpräsidentin Nadya Klarmann zeigte sich überrascht von der Entscheidung, die das Sozialministerium getroffen hat. Sie sei zwar angesichts der Corona-Krise nachvollziehbar, doch: „Die Pflegekammer braucht Klarheit, wie die Entwicklung in den kommenden Monaten und Jahren weitergeht."

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

30.03.2020


Neue Geschäftsführerin für die Pflegekammer

Tatjana Brauer führt die Geschäfte der größten Pflegekammer Deutschlands  

Die Pflegekammer Niedersachsen hat eine neue Geschäftsführerin bekommen. Die 37-jährige Tatjana Brauer sei schon seit Anfang 2019 als Justiziarin in der Geschäftsstelle der Kammer beschäftigt und habe die Rechtsabteilung aufgebaut, heißt es in einer Mitteilung der Pflegekammer. Vor knapp zwei Wochen war der Vorstand der Pflegekammer neu gewählt worden. Brauer hat Rechtswissenschaften in Hannover studiert. Sie war von 2010 bis 2018 als Juristin bei der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachen (KVN) beschäftigt. Die zweifache Mutter lebt mit ihrer Familie in Hildesheim.

Die 2017 gegründete Pflegekammer Niedersachsen ist die dritte und größte Pflegekammer Deutschlands. Denn mehr als 90 000 Pflegefachpersonen sind Mitglieder. Etwa 78 000 Beschäftigte sind  als Pflegekräfte registriert.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Neue Präsidentin für die Pflegekammer

Sie ist von Beruf Altenpflegerin und weiß wo es hakt

Nadya Klarmann (Foto lks.) ist neue Präsidentin der Pflegekammer. Sie leitet einen ambulanten Pflegedienst und weiß genau, wo es hakt und was an der Basis passiert! Fraglich ist, ob es ihr in der neuen Funktion hilft, unter den Mitgliedern für mehr Akzeptanz zu sorgen? Denn seit Samstag ist Klarmann Präsidentin der umstrittenen niedersächsischen Pflegekammer und damit über 90 000 Pflegekräfte. Klarmann wurde mit 15 von 24 Stimmen gewählt.

Vorgängerin Sandra Mehmecke war vor zwei Wochen zurückgetreten und die Pflegekammer steuerlos. Jetzt will die neue Präsidentin Transparenz herstellen: "Die Kammer muss menschlicher werden und sich näher an den Mitgliedern bewegen."

Seit Gründung 2018 gab es massive Kritik an der Einrichtung, der obligatorisch über 90 000 Pflegekräfte angehören und der Berufsgruppe politisch eine Stimme geben soll - unter anderem weil die Mitgliedschaft verpflichtend ist.

In der Zwischenzeit wurde der Pflichtbeitrag  abgeschafft, das Land gab eine Anschubfinanzierung von 6 Millionen Euro. Eine Finanzspritze, die eventuell nicht mehr bringt: Laut Sozialministerium sollen diesen Monat 78 000 Pflegekräfte gefragt werden, ob sie eine beitragsfreie Pflegekammer grundsätzlich wollen.

Lautet die Antwort Nein, könnte es damit auch das Ende der Pflegekammer sein.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Nun solle Geld in die Hand genommen werden

Gefahrenzulage für Pflegefachkräfte gefordert

Angesichts der Ausbreitung der Corona-Pandemie fordert die Pflegekammer Niedersachsen eine Gefahrenzulage für Pflegefachkräfte. Die Bundesregierung mindere bereits wirtschaftliche Folgen der Coronakrise, sagte Ulrike Mewing (Foto lks.) vom Vorstand der Pflegekammer. "Nun solle auch Geld in die Hand genommen werden, um die Pflege- und Hilfskräfte  sowie Ärzte zu unterstützen, die mit ihrem persönlichen Einsatz maßgeblich dazu beitragen, die Situation zu meistern und dabei erhöhten gesundheitlichen Gefahren ausgesetzt werden."

Auch ausreichend Schutzausrüstungen seien unverzichtbar, betonte Mewing. In manchen Einrichtungen  bestehe schon jetzt ein Mangel, sodass Mund- und Atemschutzmasken teilweise den ganzen Tag genutzt würden. "Das darf nicht sein!" Auch in der ambulanten Pflege oder in der Langzeitversorgung gebe es einen Bedarf an Desinfektionsmitteln und Schutzausrüstungen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Lungen-Impfstoff vergriffen

Gesundheitsministerium und Impfkommission empfehlen Pneumokokken-Impfung

Älteren Menschen empfehlen das Bundesgesundheitsministerium und die Ständige Impfkommission Bürgern mit Vorerkrankungen eine Impfung gegen Pneumokokken, um im Fall einer Corona-Erkrankung Schlimmeres zu verhindern. Gegen Corona gibt es keine bisher keine Therapie, aber das Virus kann schwere Lungenentzündungen hervorrufen. Wer sich allerdings am Freitag beim Arzt impfen lassen wollte, hatte richtig Pech. Denn der Pneumokokken-Impfstoff ist zurzeit nicht mehr lieferbar. Jürgen Graef, Chef der Hindenburg-Apotheke im Zooviertel hat am Donnerstag den letzten Impfstoff bekommen. "Am Freitag war er nicht mehr lieferbar." Impfstoffe ließen sich nicht so schnell wie andere Medikamente herstellen, sagte er der "Neuen Presse".

Das Paul-Ehrlicher-Institut, das  deutsche Bundesinstitut für Impfstoffe und biochemische Arzneimittel, bestätigte den Engpass für Prevenar 13 (für Kinder)  und Pneumovax (ältere Personen). "Die Unternehmen können nur von dem ausgehen, was in dieser Zeit normalerweise verbraucht wird, sagte eine Sprecherin. Auch im Zuge der Corona-Krise sei diese Impfung empfohlen und  dieser Empfehlung nun stark gefolgt worden.

Der Impfstoff wird von dem Pharmaunternehmen MSD Sharp & Dohme produziert. MSD-Sprecherin Iris Pest bestätigte in München ebenfalls den Lieferengpass aufgrund der Corona-Krise. "Wir erleben derzeit weltweit einen erhöhten Bedarf an Pneuvovax 23. Deshalb können wir Bestände nicht zwischen Ländern umschichten."

Die Nachfrage habe sich auch in Deutschland erheblich gesteigert, "im ersten Quartal 2020 haben wir bereits rund die Hälfte der für dieses Jahr geplanten Impfdosen ausgeliefert. Das entspricht rund 75 Prozent des gesamten Vorjahres." Sämtliche verfügbaren Dosen des Impfstoffes "werden wir umgehend in den Markt geben."

Das ist allerdings auch dringend nötig, denn die Produktion ist ein biotechnologischer Vorgang und kann bis zu 36 Monaten in Anspruch nehmen", so die Sprecherin.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Modern. Menschlich. Fair

Vinzenzkrankenhaus Hannover mit neuem Karriere-Portal

Wofür steht das Vinzenzkrankenhaus Hannover als Arbeitgeber? Welche Ausbildungsmöglichkeiten gibt es in dem Kirchröder Krankenhaus und welche Berufsgruppen bilden dort gemeinsam das Team? All diese Fragen beantwortet das neue Karriere-Portal unter karriere.vinzenzkrankenhaus/.
Neubesetzung von Schlüsselpositionen in der Klinikleitung, Anpassungen von Prozessen und eine neue Führungskultur – all das hat im zurückliegenden Jahr das Vinzenzkrankenhaus bewegt.

Unter dem Claim „Modern. Menschlich. Fair“ fasst das Vinzenzkrankenhaus seine Haltung als Arbeitgeber zusammen.

Ziel ist und war dabei immer, das Haus gut auf die Herausforderungen der Zukunft auszurichten. Dazu gehört neben allen strukturellen Bedingungen vor allem das Personal. 
„Wichtig war uns, dass wir bei allen Veränderungen die Mitarbeitenden auf diesen Weg mitnehmen“, erklärt Pflegedirektor Jörg Waldmann. „Uns war klar, dass wir uns im hart umkämpften Arbeitsmarkt im Gesundheitssektor positionieren müssen, um auch in Zukunft personell gut aufgestellt zu sein.“ 
Entstanden ist eine neue Karriereseite mit Gesichtern aus allen Berufsgruppen des Hauses. Unter dem Claim „Modern. Menschlich. Fair“ fasst das Krankenhaus seine Haltung als Arbeitgeber zusammen. Wie es tatsächlich ist, dort zu arbeiten, erzählen die Mitarbeitenden in kurzen Spots. Diese sind zum Beispiel bei den Stellenanzeigen und den Berufsprofilen zu finden. Die zwei gespreizten Finger stehen übrigens für V wie Vinzenzkrankenhaus und symbolisieren die Verbundenheit der Mitarbeitenden mit dem Haus.  
Die neue Seite ist die konsequente Fortführung einer Employer Branding Strategie des Hauses, die mit intensiver Kommunikation im Haus begonnen hat und nun nach außen getragen wird. Die entstandenen Bilder werden zukünftig auch auf Jobmessen eingesetzt, weitere aufmerksamkeitsstarke Maßnahmen sind in Planung. Die Seite soll im Laufe des Jahres durch Videos erweitert werden, in denen die Mitarbeitenden zu Wort kommen.

Vinzenzkrankenhaus Hannover stellt Ärztlichen Leiter für neue Geriatrie ein

Alexei Cabanillas Diaz ( Foto lks.) wird ab dem 1. April 2020 Ärztlicher Leiter der Geriatrie, die aktuell neu im Vinzenzkrankenhaus Hannover entsteht. Diaz baut mit seinem Team die neue Abteilung auf, die in die Medizinische Klinik unter Leitung von Chefarzt Dr. Christian Zellerhoff eingebunden wird.

Diaz wechselt aus dem Helios Klinikum Gifhorn, wo er zuletzt als Chefarzt der Klinik für Akutgeriatrie tätig war, ins Vinzenzkrankenhaus. Der Facharzt für Innere Medizin, Geriatrie, Gastroenterologie und Palliativmedizin arbeitete zuvor drei Jahre als Leitender Oberarzt Innere Medizin/Gastroenterologie im Klinikum Schaumburg sowie dreieinhalb Jahre als leitender Oberarzt und ständiger Chefarztvertreter im Zentrum für Medizin im Alter im Henriettenstift (Bethesda) Hannover.

Diaz freut sich auf die neue Aufgabe im Vinzenzkrankenhaus: „Für Patienten in fortgeschrittenem Alter ist die Ergänzung der Klinik um die Akutgeriatrie ein wichtiger Zugewinn. Wenn ältere Menschen schwer erkranken, verlieren sie häufig ihre Selbständigkeit und sind im Alltag auf Unterstützung angewiesen. Damit sie wieder ihren Alltag eigenständig bzw. mit Unterstützung meistern können, wird in der neuen geriatrischen Abteilung individuell und interdisziplinär eine auf den Patienten abgestimmte Therapie umgesetzt. Mein Team und ich haben das Ziel, die Abteilung mittel- und langfristig zu einer etablierten Klinik in Hannover zu entwickeln.“

Im Vinzenzkrankenhaus Hannover wird Diaz den Aufbau der neuen Geriatrie verantworten. Dr. Jens Albrecht, Ärztlicher Direktor im Vinzenzkrankenhaus, freut sich, dass er Diaz für diese Aufgabe gewinnen konnte: „Das Vinzenzkrankenhaus komplettiert damit die Patientenversorgung auch in Hinblick auf die Auswirkungen der demografischen Entwicklungen und ergänzt hervorragend die bestehenden Fachgebiete“.
 
Die neue Geriatrie im Vinzenzkrankenhaus entsteht im sogenannten Haus Katharina, in dem bis November 2018 die Vinzentinerinnen gewohnt haben. Diese waren aus Altersgründen ins Mutterhaus nach Hildesheim umgezogen. Durch die Vornutzung sind nur geringe Veränderungen erforderlich. Geplant ist, dass die neue Abteilung im Sommer in Betrieb genommen wird. Diaz bringt sich schon ab April in den Aufbau der Abteilung ein und wird in die bestehenden Abläufe der Medizinischen Klinik integriert.
  

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Fast jedes dritte Kind in Niedersachsen hat psychische Probleme

Depressionen bei Kindern bleiben oft unbemerkt

Das macht hellhörig: Denn fast jedes dritte Kind in Niedersachsen hat psychische Probleme. Betroffen davon sind 29 Prozent aller Jungen und Mädchen im Alter bis 17 Jahren, wie eine DAK-Studie ergeben hat. Es betrifft vor allem jüngere Schulkinder. Sie fallen durch Entwicklungsstörungen auf, wie ein Sprecher der Krankenkasse mitteilte. Dazu gehörten unter anderem Sprach- und Verhaltensstörungen sowie ADHS.

„Psychische Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen werden häufig immer noch tabuisiert", sagt Dirk Vennekold, Leiter der DAK Niedersachsen. Dagegen wolle die Krankenkasse nun vorgehen.

Denn bei 2,2 Prozent aller DAK-versicherten Schulkinder zwischen zehn und 17 Jahren in Niedersachsen wurde im Jahr 2017 eine Depression diagnostiziert, bei 2,1 Prozent eine Angststörung. Hochgerechnet  sind damit insgesamt etwa 29 000 Schulkinder dieser Altersgruppe betroffen. Mädchen doppelt so häufig wie Jungen. Dabei komme es auch zu parallelen Störungsbildern. Und jeder sechste Junge und jedes vierte Mädchen in Niedersachsenleben mit einer diagnostizierten Depression und hat parallel auch eine Angststörung. Die Studie zeigt auch, dass Stadtkinder eher solche Diagnosen erhalten als Gleichaltrige vom Land.

Typisch für Depressionen seien Niedergeschlagenheit und Interessenverlust, hieß es weiter. In schweren Fällen gebe es Schwierigkeiten alltägliche Aktivitäten fortzusetzen. Betroffene zögen sich extrem zurück und schaffen es kaum noch, in die Schule zu gehen. Und bei Betroffenen von Angststörungen zeigen sich zudem  Reaktionen, die der jeweiligen Situation nicht angemessen sind. Jedes 14. niedersächsische Schulkind zwischen 10 und 17 Jahren wurde 2017 nach einer entsprechenden Diagnose stationär behandelt, im Durchschnitt 45 Tage lang. Damit liege Niedersachsen im Bundesdurchschnitt.

Jedoch fehle nach der Entlassung eine passende ambulante Nachsorge, kritisierte die DAK. In der Folge sei mehr als jedes vierte dieser Kinder innerhalb von zwei Jahren mehrfach in stationärer Behandlung. Diese Quote sei "alarmierend" sagte Vennekold. „Wir haben offenkundige Versorgungslücken nach der Krankenhausentlassung, die wir dringend schließen müssen." Häufiger als psychische Störungen  wurden bei niedersächsischen Schülern Atemwegserkrankungen, Infektionen und Augenkrankheiten festgestellt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Leberkrebs kann durch modernste Operationstechnik geheilt werden

Leberzentrum im KRH Klinikum  Siloah ist jetzt als Kompetenzzentrum zertifiziert

Rund 100 Lebertumoreingriffe jedes Jahr.

Eine besondere Expertise haben Gutachter der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie in der chirurgischen Therapie von Patienten mit Leber- und Gallengangserkrankungen im KRH Klinikum Siloah ausgezeichnet. Das von Professor Josef Fangmann geleitete Leberzentrum ist ab sofort als Kompetenzzentrum zertifiziert.

Deutschlandweit verfügen über entsprechende Gütesiegel bislang nur zwölf Krankenhäuser, in Niedersachsen ist das Leberzentrum im Klinikum Siloah das erste ausgezeichnete Kompetenzzentrum.

Das Chirurgenteam des KRH Klinikums Siloah mit Chefarzt Prof. Julian Mall (Mitte) und dem Leiter des zertifizierten Leberzentrums, Prof. Josef Fangmann (rechts neben Mall). Foto Siloah

Die Fachklinik musste, um das Zertifikat zu bekommen, nachweisen, eine Vielzahl von Leberoperationen auch höchster Schweregrade erfolgreich erbracht zu haben. In der Fachklinik werden jährlich mehr als 100 Patienten mit Lebertumoren operiert.

Und jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 9 500 Menschen an Leberkrebs (Region Hannover rund 1 000 Neuerkrankungen pro Jahr), mehr als 35 000 Patienten bekommen Lebermetastasen, Tendenz leider stark steigend. Denn die Leber kann von einer Vielzahl von gutartigen und bösartigen Tumoren betroffen sein. An primärem Leberkrebs erkrankt eine zunehmende Zahl von Patienten, wozu das Leberzellkarzinom und das Gallenganszellkarzinom gehören. "Da diese Krebsarten sehr aggressiv sind, bedarf es einer schnellen und zielgerichteten Therapie. Die operative Entfernung der Tumore und Tochtergeschwülste durch eine Leberteilentfernung steht im Mittelpunkt der Therapie", betont Professor Fangmann. Doch hier besteht Aussicht auf dauerhafte Heilung, da sich die Leber gut regenerieren könne, seien auch ausgedehnte Leberteilentfernungen möglich. 


Cholesterin natürlich senken

Leibniz Universität sucht Teilnehmer*innen für Ernährungsstudie zur Senkung von Cholesterin

Das Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung der Leibniz Universität Hannover sucht Teilnehmer*innen zwischen 30 und 75 Jahren mit erhöhten Cholesterinspiegeln für eine Ernährungsstudie. In der Studie unter der Leitung von Prof. Dr. Andreas Hahn soll untersucht werden, inwieweit ein erhöhter Spiegel an Cholesterin durch die Gabe eines Supplementes mit Artischockenblattextrakt und einem Probiotikum (Lactobacillus plantarum) gesenkt werden kann.

Wie kann man den Cholestrinspiegel senken?

Ziel der Untersuchung ist es, einen erhöhten Cholesterinspiegel zu reduzieren, um damit das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen zu senken. Fettstoffwechselstörungen wie beispielsweise erhöhte Cholesterinspiegel zählen neben Rauchen, Bluthochdruck und Übergewicht zu den wichtigsten Risikofaktoren für Arteriosklerose (Arterienverkalkung), welche wiederum mit der Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen in Zusammenhang stehen. Um das Risiko für diese Erkrankungen zu senken, wird unter anderem eine Verringerung des Gesamtcholesterin- und LDL-Cholesterinspiegels angestrebt.  

Gesucht werden 180 Teilnehmer*innen im Alter von 30 bis 75 Jahren ohne schwere Begleiterkrankungen. Sie sollten erhöhte Cholesterinspiegel aufweisen, die nicht medikamentös behandelt werden. Zur Abklärung des erhöhten Cholesterinwertes wird im Rahmen einer Screeninguntersuchung mittels eines Cholesterin-Schnelltests aus dem Fingerblut überprüft, ob sie als Studienteilnehmer infrage kommen. Die Studie wird unter ernährungswissenschaftlicher sowie ärztlicher Kontrolle durchgeführt und dauert drei Monate. Weitere Informationen zum Ablauf der Studie unter nutrition.uni-hannover.

Bei Interesse an einer Studienteilnahme und für weitere Informationen wenden Sie sich an Dr. Theresa Greupner, Institut für Lebensmittelwissenschaft und Humanernährung unter Tel. 0176 53778644 oder E-Mail: greupner(at)nutrition.uni-hannover.de.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Pflegekräften soll es besser gehen

Regionskliniken sollen mit neuem Tarifvertrag Pflegekräften entlasten

Die angeschobenen Maßnahmen sollen  dem Pflegepersonal im Klinikum Region Hannover (KRH) spürbar entlasten. Denn zum ersten Mal haben sich Geschäftsleitung  und die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di auf einen „Tarifvertrag Entlastung“ geeinigt. Ziel sei es, die Attraktivität des Pflegeberufs zu erhöhen.

Und das ist für die Pflegekräfte geplant:

- Mitarbeiter über 45 Jahre erhalten drei zusätzliche freie Tage im Jahr.

- Wer auf einer anderen Station aushelfen muss, erhält für diese „besonderen Dienste“ 75 Euro brutto pro Schicht.

- Wer aus seinem freien Tag im Notfall in den Dienst gerufen wird, erhält für die Zeit 150 Prozent des Gehalts.

- Das KRH stellt 200 zusätzliche Pflegekräfte ein, um für Entspannung auf den Stationen zu sorgen.

- Und die Auszubildenden werden nach der Ausbildung generell unbefristet übernommen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Änderungen im Arzneimittelgesetz

Bundestag beschließt Gesetz gegen Engpässe bei Medikamenten

Der Bundestag hat Maßnahmen gegen Lieferengpässe bei Medikamenten beschlossen. Dafür wurden Änderungen im Arzneimittelgesetz verabschiedet. Denn künftig könnten Pharmafirmen verpflichtet werden, über ihre Bestände und die Produktion bestimmter Arzneimittel zu informieren. Und bei Engpässen können dann die Behörden anordnen, dass die Firmen oder Arzeimittelgroßhändler mehr dieser Präparate auf Vorrat hält.

Apotheken können auch die teureren Arzneimittel mit dem gleichen Wirkstoff ausgeben. 

Beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) soll ein Beirat eingerichtet werden, der die Versorgungslage ständig beobachtet. Das BfArM soll auf seiner Internetseite eine stets aktualisierte Liste sogenannter versorgungsrelevanter und versorgungskritischer Wirkstoffe veröffentlichen. Und für die Patienten ist es wichtig zu wissen: Sollte es zu Lieferschwierigkeiten bei bestimmten preisgünstigen Medikamenten kommen, können Apotheken dem Gesetz zufolge auch die teureren Arzneimittel mit dem gleichen Wirkstoff ausgeben. Tritt dieser Fall ein, muss der Patiente dafür nichts zahlen! 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Schlafmittel für Ältere nur auf Rezept

Sachverständigenausschuss empfiehlt Verschreibungspflicht

Künftig sollen Apotheker von älteren Menschen einen Altersnachweis verlangen, wenn sie bestimmte Schlafmittel in der Apotheke kaufen wollen. Über 65-Jährige sollen derartige Präparate, die eigentlich frei verkäuflich sind, nur noch auf Rezept bekommen. Das hat der zuständige Sachverständigenausschuss für Verschreibungspflicht (SVA) empfohlen.

Schlafstadien Gesunder Schaf durchläuft verschiedene Stadien in ca. 90-minütigen Zyklen, die sich im Laufe der Nacht vier- bis sechsmal wiederholen. Dabei werden die Phasen mit REM(Rapid Eye Movement)-Schlaf (Traumschlaf) länger und die Tiefschlaf­phasen (Non-REM-Schlaf) immer kürzer. Apotheker Zeitung

Die Entscheidung wird mit dem Gesundheitsschutz begründet. Doch konkret geht es um bestimmte Schlafmittel mit den Wirkstoffen Doxylamin oder Diphenhydramin.  Ein bekanntes Arzneimittel ist beispielsweise Hoggar Night. Die Wirkstoffe können nicht nur Müdigkeit auslösen, sondern auch Verwirrtheit, Schwindel und Koordinationsschwierigkeiten. Sie erhöhen damit zum Beispiel die Sturzgefahr.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Volksleiden Krebs - Erkrankungen steigen weiter an

Krebs gehört weltweit zu den Haupttodesursachen

Das Berliner Robert Koch-Institut rechnet mit einer weiter steigenden Zahl an Krebserkrankungen in Deutschland. Denn für 2020 werde mit einer Zunahme gegenüber 2016 um knapp 20 000 auf rund 510 000 neu diagnostizierte Erkrankungen gerechnet, teilte das Robert- Koch-Institut (RKI) kürzlich in Berlin mit.  Nach einer neuen Schätzung des  RKI wurden 2016 in Deutschland rund  452 000 Krebserkrankungen diagnostiziert.

„Erfreulicherweise beobachten wir für viele Krebsarten eher rückläufige Erkrankungsraten, aber trotzdem steigt die Gesamtzahl der Krebserkrankungen aufgrund der Alterung der Gesellschaft", betonte RKI-Präsident Lothar Wieder.

Krebs gehört in Deutschland und weltweit zu den Haupttodesursachen. Die  Überlebensaussichten sind in hohem Maße von der Art des Tumors  abhängig. Sie liegen für einen Zeitraum von fünf Jahren nach Diagnose von unter 20 Prozent für bösartige Tumoren der Lunge, Leber und Bauchspeicheldrüse bis zu mehr als 90 Prozent für das damalige Melanom der Haut, Hodenkrebs und Prostatakrebs.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Regionale Gesundheitszentren sollen kleine Krankenhäuser ersetzen

Eine Überlegung der Enquete-Kommission des Landtags

Nach der Überlegung einer Enquete-Kommission des Landtags sollen regionale Gesundheitszentren kleine Krankenhäuser ersetzen. In den Gesundheitszentren sollen unter einem Dach sowohl Fachärzte angesiedelt als auch die stationäre Versorgung angeboten werden, teilten SPD und CDU nach den Beratungen der Enquete-Kommission zur medizinischen Versorgung in der Landeshauptstadt mit.

Vorrangig sollen die Gesundheitszentren dort entstehen, wo ein Krankenhaus nicht mehr weiterbetrieben und eine wohnortnahe Versorgung gerade unter anderem im ländlichen Raum anders nicht sichergestellt werden kann. Die Kommission erwartet aufgrund bundesweiter Vorgaben eine Konzentration auf größere und entsprechend spezialisierte Kliniken.

Das Ziel der Kommission sei, auch in Zukunft eine bedarfsgerechte und flächendeckende Versorgung sicherzustellen, betonten die beiden Parteien. In den Städten und auf dem Land solle ein qualitativ gleichwertiges Versorgungsniveau aufrechterhalten werden.

Um die Personal- und Finanzsituation der Kliniken zu verbessern, empfiehlt die Kommission unter anderem, die Krankenhausplanung zu optimieren. Dabei helfen solle künftig auch eine Bedarfsprognose, die medizintechnische Entwicklung sowie länderübergreifende Patientenströme berücksichtigt.

Seit Anfang 2019 erarbeitet die Enquete-Kommission zur Sicherstellung der medizinischen Versorgung in Niedersachsen Vorschläge, wie eine qualitativ hochwertige und wohnortnahe Versorgung auch in Zukunft gewährleistet werden kann.

Ein Abschlussbericht soll zur Jahresmitte erarbeitet sein und vorliegen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Klinken übergreifendes Zentrum ist zertifiziert

Bösartige Tumore der Kopf-Hals-Region gehören zu den häufigsten Krebsarten

Es ist endlich soweit: Die Hals-Nasen-Ohren-Klinik des KRH Klinikums Nordstadt und die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie des Henriettenstiftes arbeiten künftig in einem Kopf-Hals-Tumor-Zentrum zusammen. 

Es ist damit eines der erstem auf die Behandlung von Krebserkrankungen spezialisierten Zentren, das nun innerhalb Hannovers trägerübergreifend organisiert ist.  Und dass die Zusammenarbeit der beiden Kliniken bzw. Standorte leitliniengerecht und auf höchstem medizinischen Niveau stattfindet, wurde 2019 bereits von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifiziert. Schwerpunkt zum Beispiel des Kopf-Hals-Tumor-Zentrums ist die Diagnostik, Therapie, Betreuung sowie Nachsorge von Patienten mit Tumoren in der Mundhöhle, im Rachen, im Kehlkopf, in der Nase und den Nebenhöhlen sowie in den Speisedrüsen.

Bösartige Tumore der Kopf-Hals-Region gehören mittlerweile zu den häufigsten Krebsarten, rund 1 500 Menschen in Niedersachsen erkranken jedes Jahr neu an einem Tumor, der im Kopf-Halsbereich auftritt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Im Streit um Landarztquote zeichnet sich Kompromiss ab

Bislang hatte sich Wissenschaftsminister Thümler gegen die Quote gesperrt

Das Wissenschafts- und das Gesundheitsministerium arbeiten im Streit um die Einführung einer Landarztquote an einem Weg für eine verbesserte Hausarztversorgung. Das wurde von beiden Ministerien bestätigt.

Gespräche würden mit dem Ziel, ein Gesamtpaket an Maßnahmen zu schnüren vereinbart, wobei eine Quote nicht Allheilmittel und alleiniger Baustein sei. Denn bislang hatte sich Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU) gegen die Quote gesperrt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Alamierende Entwicklung bei Diabetes

In Niedersachsen erkranken immer mehr Menschen an „Zuckerkrankheit“ 

Landesweit erkranken immer mehr Menschen an Diabetes. Die Zahl der Betroffenen des häufigsten mellitus Typs 2 der Zuckerkrankheit stieg zwischen 2006 und 2018 um 61,1 Prozent, wie die KKH Kaufmännische Krankenkasse mitteilte.

Der Anteil der Erkrankten lag 2018 bei 11,1 Prozent. "Diese Entwicklung ist alarmierend", sagte die Krankenkasse.

Außerdem verringere die Volkskrankheit die Lebensqualität der Betroffenen. Eine genetische Veranlagung und ein ungesunder Lebensstil durch zuckerhaltige Ernährung und mangelnde Bewegung begünstigten den Ausbruch zu dem. Diabetes Typ 2  entsteht durch eine mangelhafte Wirkung des Hormons Insulin an den Körperzellen. Dadurch kommt nicht genug Zucker aus dem  Blut ins Gewebe.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


LIPÖDEME - Fettabsaugen wird Kassenleistung

Das Absaugen soll schwer erkrankten Frauen bald von den gesetzlichen Krankenkassen erstattet werden.

Dies gilt zunächst befristet bis Ende 2024, wie der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) von Ärzten, Kassen und Kliniken als oberstes Entscheidungsgremium des Gesundheitswesens beschlossen hat. Bis dahin sollen Ergebnisse einer generellen wissenschaftlichen Studie zu Nutzen und Risiken vorliegen, die dann Basis einer Entscheidung für alle Stadien der betroffenen Erkrankungen sein soll.

Die Entscheidung setze eine Forderung von Bundesgesundheitsminister  Jens Spahn (CDU) um und schaffe eine neue Versorgungsmöglichkeit für Patientinnen mit Lipödem im Stadium drei, erläuterte der G-BA. Dies geschehe "notwendigerweise mit strengen Vorgaben zur Qualitätssicherung".

Die kommende neue Kassenleistung für das Stadium drei dürfte voraussichtlich im Januar 2020 erstmals Anwendung finden können, wie der G-BA erklärte.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Projekt ZwischenMenschlichkeit braucht Paten

Zwei Stunden pro Woche für einen guten Zweck

Die Bürgerstiftung sucht für ihr Projekt „ZwischenMenschlichkeit - Paten für Senioren“, ehrenamtliche Helfer. Die Bürgerstiftung möchte Menschen animieren, Bewohner von Senioreneinrichtungen  zu besuchen. Mitmachen können Menschen unabhängig vom Alter. Investiert werden sollten zwei Stunden pro Woche.

Wer sich für Seniorenbesuche entscheidet, wird gebeten, sich unter Telefon (0511) 45 00 07 72 oder per E-Mail unter guthmann@buergerstiftung-hannover.de anmelden.

Die zukünftigen Besuchspaten werden vom Bereich Seniorenarbeit der AWO Region Hannover mit fünf Schulungen am Nachmittag vorbereitet. Die Kosten hiefür übernimmt die Bürgerstiftung.

Weitere Informationen: buergerstiftung-hannover

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche