Soziales Engagement - Auszeichnungen - Medizin - Gesundheit


Jetzt bewerben für Förderpreis!

Förderpreis Inklusion in der Wirtschaft ausgeschrieben

Zum achten Mal lobt die Stadt Hannover den „Förderpreis für Inklusion in der Wirtschaft“ aus. Ausgezeichnet werden Betriebe, Geschäfte und Unternehmen in Hannover, die mit innovativen Konzepten barrierefreie Arbeits- und Ausbildungsplätze für Menschen mit Behinderung schaffen oder erhalten und ihnen so ein selbstbestimmtes Erwerbsleben ermöglichen. Insgesamt stehen Preisgelder in Höhe von 10.000 Euro zur Verfügung.

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 14. Februar 2019.

Bewerbungen müssen schriftlich auf dem ausgefüllten Bewerbungsbogens eingereicht werden. Der ist bei der Beauftragten für Menschen mit Behinderung, Andrea Hammann, zu bekommen und kann im Internet unter wirtschaftsfoerderung-hannover.de/Aktuelles/Inklusionspreis-2018  heruntergeladen werden. Bewerbungen an: Landeshauptstadt Hannover, Büro der Beauftragten für Menschen mit Behinderung, Andrea Hammann, Trammplatz 2, 30159 Hannover.

Die Preisverleihung wird im Frühjahr 2019 im Rathaus stattfinden. Die Auswahl der PreisträgerInnen erfolgt durch die Jury, die von Mitgliedern des Rates, des Fachbereichs Wirtschaft der Landeshauptstadt Hannover, VertreterInnen von Behindertenorganisationen und aus der Wirtschaft sowie der städtischen Beauftragten für Menschen mit Behinderung.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Integration in Bewegung – Flüchtlinge mitten im Sport, mitten im Leben

Weil und Schröder-Köpf starten Wettbewerb zum Niedersächsischen Integrationspreis 2019

Die Niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe, Doris Schröder-Köpf, startet gemeinsam mit Ministerpräsident Stephan Weil den Wettbewerb um den Niedersächsischen Integrationspreis 2019. Der Preis ist mit insgesamt 24.000 Euro dotiert.

Zusätzlich vergibt das Bündnis „Niedersachsen packt an“ einen Sonderpreis in Höhe von 6.000 Euro. Die Verleihung erfolgt bereits zum zehnten Mal, das Motto in diesem Jahr: „Integration in Bewegung – Flüchtlinge mitten im Sport, mitten im Leben“.

Der Wettbewerb richtet sich an Vereine, Verbände, Institutionen und Initiativen, die Flüchtlinge und Zugewanderte in Niedersachsen durch vorbildliche Aktivitäten und nachhaltige Projekte im Bereich Sport bei der Integration unterstützen. Ziel ist es, gute Ideen und Ansätze öffentlich zu machen und gleichzeitig dazu zu ermuntern, neue Ideen und Projekte zu entwickeln. 

Mit der Wahl des Mottos knüpfen Weil und Schröder-Köpf an die bisherige Arbeit des Bündnisses „Niedersachsen packt an“ an. Neben dem Spracherwerb ist der Erwerb von sozialen und interkulturellen Kompetenzen durch Sport ein entscheidender Schritt für nachhaltige Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Gleichzeitig fördern sportliche Aktivitäten  auch die Gesundheit und vermitteln soziale Kompetenzen wie Teamgeist, Fairness und Regelakzeptanz. Insbesondere die vielen Ehrenamtlichen im Sport tragen viel für einen guten Zusammenhalt der Menschen mit verschiedenen sprachlichen, ethnischen, religiösen und kulturellen Wurzeln bei.

Daher ist es für die Niedersächsische Landesregierung ein wichtiges politisches Anliegen, die Potentiale des Sports zu aktivieren und besonders innovative Ideen mit dem Niedersächsischen Integrationspreis 2019 auszuzeichnen. 

Bewerbungen per E-Mail an: integrationspreis@stk.niedersachsen.de, per Post an: Niedersächsische Staatskanzlei, Stichwort „Niedersächsischer Integrationspreis 2019“, Planckstr. 2, 30169 Hannover.

arl-lw.niedersachsen.de/regionsinfo/niedersaechsischer-integrationspreis-2019-ausgeschrieben

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Große Prämierungsgala für gute Ideen der Förderung im Sport

94.096 Euro aus dem Topf des Sparkassen-Sportfonds für die Sportvereine der Region
Die Sportlandschaft der Region Hannover ist so vielfältig wie die Menschen in der Region: Egal ob Taekwondo, Voltigieren, Rudern, Fußball oder Country Western Tanz - die über 1.000 Sportvereine im Geschäftsgebiet der Sparkasse Hannover zeigen sich facettenreich und stehen für ein buntes Vereinsleben.

Der Sparkassen-Sportfonds Hannover förderte mit seinen diesjährigen Ausschüttungen 80 Projekte aus Wunstorf, Barsinghausen, Hannover, Laatzen und der Wedemark mit einer Gesamtsumme von 94.096 Euro.

 

Sparkassenchef Heinrich Jagau verteilt über 94 000 Euro an Sportvereine. Foto Sparkasse Hannover

Es sind Projekte aus Wunstorf, Barsinghausen, Hannover, Laatzen und der Wedemark. Mit einfachen und praxisorientierten Kriterien bietet das Förderprogramm Sparkassen-Sportfonds unter dem Motto „Gemeinsam Grosses bewegen" für zukunftsorientierte Projektideen von Sportvereinen der Region finanzielle Unterstützung.

Vereine können mit der Unterstützung ihre Vereine „Fit für die Zukunft" machen! Einsendeschluss ist jedes Jahr jeweils der 31.03. bzw. 30.09., es gibt dann zwei Ausschüttungstermine im Jahr: sparkasse-hannover.de/sportfonds

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord 


Diese Tradition muss gepflegt werden!

Mit fast 165 000 Euro fördert die Volksbank viele Projekte
Und Tradition muss gepflegt werden. Denn seit vielen Jahren fördert die Hannoversche Volksbank soziale, kulturelle und Sport-Projekte in der Wirtschaftsregion Hannover-Celle.

Zu Jahresbeginn gibt es für 107 Projekte einen angenehmen Geldsegen. Gefördert wurden aus den Reinerträgen der VR-Gewinnpartnergemeinschaft, deren Lose bei der Volksbank erhältlich sind. Sozial-, Sport- und Kultur-Projekte von 164 844,40 Euro. Rund 55 000 Euro entfallen davon wieder auf fünf VW up!, die im April übergeben werden.

Einige Initiativen kamen zur symbolischen Scheckübergabe in die Unternehmenszentrale an der Kurt-Schumacher-Straße. Insgesamt wurden dort 9000 Euro vergeben. So erhält der Verein Bürgerinitiative Raschplatz 5000 Euro für die Erneuerung der Sitzpolster der Pavillon-Stühle. „Wir wollten im Sinne der Nachhaltigkeit die Stühle nicht einfach wegwerfen und erneuern die Polster nun bei einem Projekt mit der Werkakademie Gestaltung“, erklärte Susanne Müller-Jantsch vom Pavillon. Das Museum August Kestner bekam finanzielle Mittel für Bastelmaterialien, die beim Museumsfest für Kinder gebraucht werden. Und die Hannoverschen Werkstätten fertigen von ihrem Zuschuss Türschilder in Brailleschrift an. „Wir wollen blinden Menschen eine besser Orientierung bieten und die Selbstständigkeit fördern“, sagte Geschäftsführerin Vera Neugebauer.

Gewinnsparer der Volksbank unterstützen lokale Vereine: Vera Neugebauer (v.l.), Pia Drake und Susanne Müller-Jantsch nahmen die Zuwendungen symbolisch von Vorstandssprecher Jürgen Wache entgegen. Quelle: Samantha Franson

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Pflegekammer weiter umstritten

Kammerpräsidentin muss zum Rapport bei Sozialministerin Reimann antreten

Unter keinem guten Stern stand die neu ins Leben gerufene Pflegekammer, die die Interessen der 80 000 Pflegekräfte in Niedersachsen vertreten soll.

Sandra Mehmecke. Foto Holger Hollemann 

Jetzt musste Kammerpräsidentin Sandra Mehmecke zum Rapport bei Sozialministerin Dr. Carola Reimann (SPD) antreten.                       Dr. Carola Reimann. Foto Tom Fiegel

Die neue Kammer hatte kurz vor Weihnachten alle Mitglieder aufgefordert, einen Halbjahresbeitrag von 140 Euro zu bezahlen. Um aber auf diesen Beitrag zu kommen, müsste eine Pflegekraft rund 70 000 Euro im Jahr verdienen - das ist einfach utopisch und es hätte auffallen müssen, daß keine einfache Pflegekraft diese Summe verdient.
Ursprünglich sollten die Beiträge (0,4 Prozent des Einkommens) sich maximal bei 48 bis 96 Euro jährlich einpendeln. Nun vermutet die Gewerkschaft Ver.di, daß die tatsächlichen Beiträge höher liegen und erwägt zu klagen.
Die Kammerpräsidentin kündigte an, die Beitragsordnung „mit Hochdruck" zu überarbeiten. „Die Art der Beitragserhebung ist zu kompliziert. Die Kritik daran ist sehr, sehr deutlich bei uns angekommen, wir nehmen Sie ernst." Und die Sozialministerin betonte erneut: „Es ist Vertrauen verlöre gegangen, dass die Pflegekammer zurückgewinnen muss."
Der „Bild"-Zeitung zufolge wird seit letzter Woche an einer neuen Beitragsordnung gearbeitet. „Ich rechne sehr schnell mit einer Lösung, vielleicht noch diese Woche", sagte Mehmecke.

Das hätte mit Übersicht vermieden werden können, 80 000 Pflegekräfte fühlen sich von der Kammer abgezockt
Das ist nicht nur peinlich, das zeigt auch, daß die neue Kammerpräsidentin und ihre Zuarbeiter keine Ahnung haben. Dabei hätte die Kammerpräsidentin Mehmecke es besser wissen müssen. Sie war selber Pflegekraft in Teilzeit!
Die rund 80 000 Pflegekräfte fühlen sich nicht umsonst abgezockt. Und die Kritik an der neuen Lobby-Organisation hält weiterhin an.
Denn nach wie vor fordern über 40 000 Pflegekräfte aus Niedersachsen in einer Online-Petition die Abschaffung der Kammer. Am Wochenende demonstrierten zu diesem Thema über 200 Menschen in Göttingen. Hunderte Pflegekräfte schickten durchgestrichene Kopien ihres Examens - als Drohung, ihren Abschluss zurückzugeben.

Nun geht die Kammerpräsidentin „tatsächlich von einem Monatsbeitrag von 7,90 Euro aus", räumte sie ein. Das wären dann rund 95 Euro im Jahr. Nun erarbeitet die Kammer eine neue Beitragsordnung für künftige Bescheide. Mehmecke: „Ich rechne schnell mit einer Lösung vielleicht noch diese Woche."

Zudem will die Kammerchefin die Informationspolitik verbessern. „Sechs Mitarbeiter der Geschäftsstelle beraten unsere Mitglieder nonstop am Telefon. Außerdem planen wir auch weitere Regionalkonferenzen", sagte Mehmecke.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Zuhause für Kinder in Not gesucht

Bereitschaftspflege für einen befristeten Zeitraum

Der Fachbereich Jugend und Familie der Landeshauptstadt Hannover sucht für die Bereitschaftspflege dringend Familien aus dem Stadtgebiet oder dem Umland.

Die Familien sollten bereit sein, Kinder vom Säuglingsalter bis zum Alter von zehn Jahren aus Notsituationen für einen befristeten Zeitraum aufzunehmen.  Im Gegenzug bietet der Fachbereich Jugend und Familie Schulung, Beratung, Supervision und auch eine finanzielle Aufwandsentschädigung.

Informationen unter den Telefonnummern (0511) 168-40272 oder -48912.

Sigrid Lappe, HaWo / Ute Micha, PreDiNo


Hilfe wenn Eltern sich trennen

Gruppenangebot für Kinder in schwierigen Situationen 

Wenn Eltern sich trennen, wird für die Kinder vieles anders: Um mit den Veränderungen zurechtzukommen, brauchen sie Hilfe, Anregung und Unterstützung.

Daher bietet die Familien- und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg der Region Hannover auch in der Außenstelle Laatzen eine Gruppe für betroffene Kinder im Alter von 8 bis 11 Jahren an, um bei der Bewältigung ihrer Trennungserfahrungen zu unterstützen. Dort haben die Kinder die Möglichkeit, über die Veränderungen, die sich aus der Trennung oder Scheidung ergeben, zu sprechen und sich mit anderen Kindern auszutauschen. Gemeinsam mit dem psychologisch- pädagogischen Team soll nach Wegen gesucht werden, wie es den Kindern trotz der Trennung ihrer Eltern gut gehen kann.

Das Team der Beratungsstelle. Foto Region Hannover 

Die Gruppe trifft sich an sieben Termine immer montags von 16 bis 17.30 Uhr in der Außenstelle der Familien und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg, Würzburger Straße 17, in Laatzen. Anmeldungen: Familien- und Erziehungsberatungsstelle Ronnenberg, Tel. (0511) 616-23630.

Das Team der Familien- und Erziehungsberatungsstellen der Region Hannover ist  zuständig für das Versorgungsgebiet Süd. Sie finden das Team Hauptstelle in Ronnenberg und in den Außenstellen in Barsinghausen,  Laatzen und Springe. In Gehrden, Hemmingen, Pattensen und Wennigsen finden Sprechstunden vor Ort satt. Neben der Familien- und Erziehungsberatung werden auch Frühe Beratung für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern, Jugendberatung und Trennungsberatung angeboten.

Info: hannover.de/Leben-in-der-Region-Hannover...

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Problem Aids: „Jugendliche frühzeitig informieren“

Gesundheitsamt der Region bietet Beratung und kostenlose, anonyme HIV-Tests 

Laut Robert-Koch-Institut lebten in Niedersachsen Ende 2017 rund 4.400 Menschen mit einer HIV-Infektion, damit haben sich im vergangenen Jahr etwa 170 Menschen neu infiziert. „Entscheidend ist, Jugendliche hinsichtlich HIV frühzeitig zu sensibilisieren“, so Dr. Mustafa Yilmaz, Leiter des Fachbereiches Gesundheit der Region Hannover.

Die Beratungsstelle für AIDS und sexuell übertragbare Krankheiten (STI) des Fachbereichs Gesundheit bietet neben den herkömmlichen kostenlosen HIV-Labortests auch gebührenpflichtige HIV-Schnelltests an. Letztere auch als Kombination mit einer Schnelltestung auf Syphilis. Sämtliche Testungen erfolgen anonym. Diese Angebote richten sich an alle Einwohner*innen der Region und haben das Ziel, über Übertragungswege von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen zu informieren.

Die Sprechzeiten für die kostenlose und offene HIV-Sprechstunde: Montag von 12.30 bis 14.30, Dienstag von 12 bis 15, Donnerstag von 16 bis 17.30, Freitag von 8.30 bis 11 Uhr beim Fachbereich Gesundheit Region Hannover, Weinstraße 2, Tel.: 0511 616-43148

An allen Tagen ist im Rahmen der üblichen Beratungsgespräche auch ein kostenloser HIV-Test sowie ein kostenpflichtiger HIV-Schnelltest möglich. Eine Anmeldung dazu ist nicht nötig. Alle Sprech- und Untersuchungszeiten gibt’s auch online unter aidsberatung-hannover.de


Jetzt Demenz- und Alzheimer-App schalten!

Arzt aus Hildesheim entwickelt Spiele-App für Demenz-und Alzheimer-Erkrankte

Ein Nichtbetroffener probiert die Demenz- und Alzheimer-App aus und findet sie gut! Die Erkrankungen Demenz und Alzheimer beginnen mit Vergesslichkeit. Keine Gesichter, Namen und Wörter mehr parat, sie verschwinden einfach aus dem Gedächtnis - die Erinnerung verblasst! Der Frust darüber und der verzweifelte Versuch, sich zu erinnern, machen den Alltag schwer - nicht nur für die Patienten, auch für die Angehörigen.

Doch jetzt kommt die App gegen das Vergessen: „Auguste". Entwickelt hat die App Dr. Konstantin Lekkos (43), Chefarzt der Altersmedizin am Helios-Klinikum Hildesheim und Sascha Becker hat sie im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Uni Hannover programmiert. „Ich werde häufig von Angehörigen gefragt, was sie zu Hause für die betroffenen Patienten tun können, wie sie sich mit Demenz- oder Alzheimer- Erkrankten Patienten beschäftigen können. „Die Antwort von mir lautet: „Spielen!"

Dr. Lekkos, Vize-Vorsitzender der Alzheimer Gesellschaft Niedersachsen, entwickelte eine Art Memory für die Betroffenen. Es gibt fünf verschiedene Varianten von leicht bis schwer. Mal ist es das klassische Memory (Karten umdrehen und Bildermerken), dann wieder das Zuordnen von Fotos zu Begriffen.

Das Besondere: Stadt der installierten Bilder können Nutzer Fotos der Familie, von Haus, Garten, Haustier etc. hinzufügen. „So trainieren sie nicht nur das Gehirn, sondern erinnern sich auch an die wirklich wichtigen Dinge", so Dr.Lekkos.

Der Mediziner: „Hirnleistungstraining ist immer wichtig. Studien zeigen, wer sein  Gehirn regelmäßig trainiert, bleibt länger fit, ist weniger anffällig für Demenz und Alzheimer.

Die App gibt es gratis für Android und Apple, sie heißt „Auguste", benannt nach Auguste Deter (1906 verstorben), der ersten Patientin, bei der Alzheimer beschrieben wurde. alzheimer-niedersachsen.de/

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Eine Grippewelle gibt es in Niedersachsen noch nicht

Niedersachsen hat bis jetzt 58 bestätigte Grippe-Fälle

Immer im Herbst beginnt die Grippe-Saison. In Niedersachsen wurden bisher 58 Influeza-Fälle bestätigt. Das geht aus dem wöchentlich erscheinenden Bericht des Landesgesundheitsamtes hervor. Von den auf Influenza getesteten Proben waren acht Prozent positiv, hieß es in dem Bericht.

Von einer Grippewelle wird aber erst ab einer Positivrate von 20 Prozent gesprochen. Wegen eines Impfstoffmangels hatte die Bundesrepublik mehrere Tausend Dosen Grippe-Impfstoffe von EU-Ländern importiert. Das Gesundheitsministerium in Hannover informierte darüber, daß für Niedersachsen 135 000 Impfstoffdosen aus den Niederlanden importiert wurden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Vitaminpillen helfen nicht gegen Herzinfarkt

Gesunde Lebensweise ist besser!

Laut einer Studie senken Vitaminpillen nicht das Risiko, an einem Schlaganfall oder einem Herzinfarkt zu erkranken. Verbraucher sollten gezielt auf eine gesunde Ernährung achten und lieber Geld in einen Sportverein investieren, empfehlen Experten der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und  der Deutschen Schlaganfall Gesellschaft (DSG) in einer gemeinsam erstellten Mitteilung. Sie berufen sich auf eine Übersichtsstudie von US-Medizinern um den Kardiologen Dr. Joonseok Kim. Diese habe unter anderem  18 Studien mit  mehr als zwei Millionen Teilnehmern ausgewertet.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Patienten werden immer aggressiver

Ärztekammer sieht Handlungsbedarf

Es ist kaum zu glauben - doch die Patienten werden immer aggressiver! Von Bedrohungen bis hin zu Handgreiflichkeiten: Und das wird immer schlimmer – immer häufiger werden Ärzte sowie deren Mitarbeiter in Praxen und Kliniken Opfer von Gewalt, kritisiert mittlerweile auch die Ärztekammer Niedersachsen (ÄKN).

Die stellvertretende Ärztekammer-Präsidentin Marion Charlotte Renneberg, sagt dazu: „Aggressionen und Gewalt gegenüber Helfern sind in den vergangenen Jahren deutlich mehr geworden." Konkrete Zahlen oder Statistiken würden der Ärztekammer zwar nicht vorliegen aber: „Mittlerweile gehen wöchentliche Telefonate von besorgten Kollegen aus Praxen, Kliniken und Notdiensten ein."

Ärzte und Personal werden manches Mal bedroht.

Die Ursachen der Gewalt sind vielfältig: Überforderung mit einer Erkrankung, überfüllte  Wartezimmer und daraus resultierende längere Wartezeiten für den Patienten. Das Verhalten zeigt sich durch Schreien und Drohungen, bis hin Handgreiflichkeiten oder zur Zerstörung von Gegenständen. Steffen Ellerhoff, Pressesprecher des Klinikums Region Hannover (KRH) beobachtet eine Zunahme an Gewalt gegen Ärzte und bestätigte ohne Vorbehalt die Einschätzungen der ÄKN: „Das geht bis hin zu körperlicher Gewalt." Nachdem es wiederholt Vorkommnisse im Nordstadtkrankenhaus gegeben hat, ist in der dortigen Notaufnahme seit gut einem Jahr ein privater Sicherheitsdienst tätig: "Auffällig ist vor allem, dass immer wieder übermäßiger Alkoholkonsum der Patienten oder deren Begleiter eine entsprechende Rolle bei der Eskalation spielt." Ganz auffällig ist auch das veränderte Patientenverhalten zu den Ursachen der Gewalt gegen Ärzte. „Patienten suchen vermehrt die Notaufnahme auf. Menschen mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung oder Verletzung werden sofort behandelt, Andere müssen warten." Nicht alle Patienten hätten dafür Verständnis! Insgesamt sei der Respekt gegenüber Einsatz- und Rettungskräften im Vergleich zu den vergangenen Jahren gesunken.

Den Mitarbeitern soll ein bewusster Umgang in solchen Situationen beigebracht werden, aus diesem Grund schult das KRH seine Mitarbeiter im Bereich der Deeskalation. Dabei wird den Angestellten auch vermittelt, wie sie sich aus einer schwierigen und für sie persönlich bedrohlichen Situation befreien können. Und der Bedarf scheint unstrittig zu sein, denn das Projekt macht Schule: Solche Deeskalationskurse will künftig auch die ÄKN ihren Mitgliedern anbieten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Männer in der Pflicht

In Niedersachsen betreuen zunehmend mehr Männer ihren kranken Nachwuchs
Immer mehr Männer in Niedersachsen betreuen ihren erkrankten Nachwuchs. In den vergangenen beiden Jahren waren es schon 21 Prozent berufstätige Väter, die sich tageweise unentgeltlich freinahmen, um ihren Nachwuchs zu betreuen, betonte die Kaufmännische Krankenkasse (KKH). Bundesweiter Spitzenreiter waren die Väter in Thüringen mit 24 Prozent, auf dem letzten Platz rangieren mit je 17 Prozent die Väter aus Nordrhein-Westfalen und Bayern.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


VGH-Stiftung fördert 40 Projekte

VGH-Stiftung stellt 400 000 Euro zur Förderung von 40 Projekten zur Verfügung

Das ist wieder eine große Summe, die die VGH-Stiftung zur Förderung von 40 Projekten zur Verfügung stellt – 400 000 Euro!

Zu den förderungswürdigen Projekten gehört unter anderem auch das hannoversche Schreibwerkstätten-Projekt für Jugendliche „Autoren in der Schule“ des Friedrich-Bödecker-Kreises, teilte die Stiftung mit.

Anlässlich des 250-jährigen Bestehens der Landschaftlichen Brandkasse wurde 2000 die VGH-Stiftung gegründet. Sie konzentriert sich vornehmlich auf die Förderung von Wissenschaft, Denkmalpflege, Literatur, Bildender Kunst, Museumspädagogik sowie mildtätigen Maßnahmen.

Gedanken werden durch das Aufschreiben zu Texten

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Volkswagen-Stiftung stellt 115 Millionen Euro für Forschung zur Verfügung

Neuer Förderungsschwerpunkt: Digitalisierung

Mit einer großen Finanzspritze von 115 Millionen Euro fördert die Volkswagen-Stiftung die Forschung in Niedersachsen. Das Kuratorium bewilligte die Zahlung aus dem sogenannten niedersächsischen Vorab, die an Hochschulen und Forschungseinrichtungen im ganzen Land fließen sollen. Auf Vorschlag des Wissenschaftsministeriums werden allein 63 Millionen Euro für neue Programme und  Ausschreibungen zur Verfügung gestellt - unter anderem für Digitalisierung in den Lebens- und Geisteswissenschaften. Durch diese Förderung verspricht man sich eine verbesserte Lebensqualität. "Wir machen Digitalisierung zum zentralen Element unserer Programme ", sagte Wissenschaftsminister Björn Thümler (Foto rechts).

„Wir freuen uns sehr, mit substanziellen Beträgen zur Weiterentwicklung der niedersächsischen Hochschul- und Forschungslandschaft beitragen zu können", erklärte der Generalsekretär der Volkswagen-Stiftung, Wilhelm Krull (Foto lks.). 

Zu den neuen Ausschreibungen zählt auch die Förderung von Big Data in den Lebenswissenschaften der Zukunft.

"Ziel der Forschungsanträge sollte es sein, die Lebensqualität von Erkrankten zu verbessern", sagte Thümler (CDU). Neben besseren Diagnose-, Therapie- und Versorgungsmöglichkeiten könnten auch Anträge im Bereich assistierender Gesundheitstechnologien gestellt werden, etwa für altersgerechte Lebenswelten, damit Menschen länger in ihrer Wohnung leben können.

Bei "Geisteswissenschaften-Digital" gehe es darum, sich mit den Chancen und Risiken der Digitalisierung auseinanderzusetzen, sagte der Minister. Die Geisteswissenschaftler könnten Projekte zur Aufklärung der Bevölkerung entwickeln und in Fragen des Datenschutzes und der künstlichen Intelligenz Ängste zu nehmen.

Auch ein Forschungsverbund unter Federführung der Universität Hildesheim wird gefördert. Er widmet sich der Migrationsforschung. 

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe 


Virenforscher erhalten für ihre Forschungsarbeiten 13 Millionen Euro

Auslöser von chronischen Infektionskrankheiten gesucht

Wissenschaftler suchen nach Auslösern für chronische Infektionskrankheiten. Und hier tauchen immer wieder die Fragen auf: Wieso siedeln sich manche Bakterien und Viren nach einer Infektion dauerhaft im Körper des Menschen an und lösen dann chronische Krankheiten wie Aids, Hepatitis oder Magenkrebs aus?

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH), des Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Hannover sowie  des gemeinsam betriebenen Twincore-Zentrums für Experimentelle und Klinische Infektionsforschung forschen seit 2010 daran. Nun hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft entschieden, den Sonderforschungsbereich für weitere vier Jahre mit insgesamt 13,6 Millionen Euro zu fördern.

"Die erfolgreiche Begutachtung des Sonderforschungsbereichs unterstreicht unsere produktive Zusammenarbeit", sagt Professor Thomas Schulz, Sprecher des Bereichs und Leiter des MHH-Instituts für Virologie (Foto links).

Auch MHH-Präsident Christopher Baum (Foto rechts) lobte die "hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen". Denn Baum hofft auf weitere Fördergelder. Die Partner haben sich mit dem Forschungsverbund Resist für die Exzellenzinitiative von Bund und Ländern als Exzellenzcluster beworben und haben es bis in die Vorauswahl geschafft. In Kürze steht dann die zweite Begutachtung an.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe



Samenbank – Auskunftspflicht

Kinder haben ein Recht darauf zu erfahren, wer ihr Erzeuger ist

Wird mithilfe einer anonymen Samenspende ein Kind gezeugt, darf es später darüber Auskunft verlangen, wer sein leiblicher Vater ist (Az.: 432 C  7640/15). Zu diesem Zweck wird ein zentrales Samenspenderregister eingerichtet, ein Gesetz hierzu ist bereits im Juli 2017 in Kraft getreten.

In dem vor dem Amtsgericht  verhandelten Fall hatte sich ein Ehepaar für eine künstliche Befruchtung entschieden. Es schloss einen Vertrag mit der Samenbank sowie eine notarielle Vereinbarung, in der es darauf verzichtet, die Identität des Spender zu erfahren. Doch Jahre nach der Geburt des Kindes klagten die Eltern sowohl in eigenem Namen als auch als gesetzliche Vertreter ihres Kindes. Sie forderten von der Samenbank, ihnen die Identität des Samenspenders zu nennen.

Das hatte auch Erfolg, wenigstens, was den Informationsanspruch des Kindes anbelangte. Denn zwischen Kind und Samenbank bestehe eine Sonderverbindung, argumentierte das Gericht. Der Behandlungsvertrag zwischen den potentiellen Eltern und einer Klinik für Reproduktionsmedizin beziehungsweise einer Samenbank habe eine Schutzwirkung für das zu zeugende Kind. Aus dieser Sonderverbindung leite  sich der Auskunftsanspruch ab. Es sei außerdem davon ausgegangen, dass das Kind ein konkretes Bedürfnis habe, Informationen über den Samenspender zu bekommen.

Das sei auch dem Samenspender zumutbar. Das verfassungsrechtlich geschützte Recht des Kindes auf Kenntnis der eigenen Abstammung überwiege das Recht auf informationelle Selbstbestimmung des Spenders. Er habe bewusst an der Zeugung menschlichen Lebens mitgewirkt und trage dafür eine soziale und ethische Verantwortung.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Einstieg in die Gesundheitsbranche

Nicht jeder, der sich für Gesundheitsberufe interessiert, muss ein Medizinstudium absolvieren.

Es gibt viele Beispiele wie z.B. von Präventions-, Gesundheitshandwerks-, Körperpflegeberufen bis hin zu Berufsbildern in der Gesundheitsverwaltung und des Gesundheitsmanagements.

Auch der technologische Fortschritt ist von großer Bedeutung: Vermehrter Technikeinsatz führt zu Verbesserungen der Behandlungs- und Versorgungsqualität.

Hier ein paar Beispiele für Berufe im Gesundheitsbereich:

Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik,

Zahnarzthelferin bei der Arbeit ©Pixabay Public Domain)  

Orthoptist: Dieser Berufszweig findet sich in Augenarztpraxen, Kliniken und Hochschulkliniken mit entsprechenden Fachbereichen. Veterinärmedizinisch-technischer Assistent: Hier präpariert man Proben und legt Bakterienkulturen an. Mit Laboruntersuchungen lassen sich etwa Tierkrankheiten und –seuchen diagnostizieren. Auch werden Lebensmittel überprüft, die vom Tier stammen, und Genanalysen gemacht.

Hörakustiker:. Der berät über Hörsysteme und Gehörschutz, macht Hörleistungstests und stellt Otoplastiken für Hörgeräte oder als Gehörschutz her.

Alltagsbegleiter: In dieser Sparte werden hilfsbedürftige Menschen mit psychischen oder geistigen Beeinträchtigungen betreut und assistiert. Study-Nurse und Studienassistent im Prüfzentrum: Study-Nurse unterstützen Prüfärzte und –ärztinnen bei klinischen Studien im Rahmen von Zulassungsverfahren für Arzneimittel und Medizinprodukte. Die Aufgabe des qualifizierten Studienassistenten im Prüfzentrum ist bislang nicht als gesetzlicher Ausbildungsberuf anerkannt, es gibt jedoch die Möglichkeit zur Weiterbildung.

Gesundheitsmanager: Hier dreht es sich um betriebswirtschaftliche Aufgaben und Controlling, Finanzverwaltung, Einkauf und Personalführung in Einrichtungen des Gesundheitswesens wie beispielsweise in Krankenhäusern, Versorgungszentren sowie Kranken- und Rentenversicherungen.

Einfach mal im Internet informieren, z.Bsp. bei Aubiplus.de

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe