IFA 2022: Was euch auf der diesjährigen IFA erwartet

Monats, vom 02. bis zum 06. September, ist die Messe für die Öffentlichkeit zugänglich. In den Messehallen werden viele Neuigkeiten aus den verschiedensten Technik-Bereichen vorgestellt. Wir sind natürlich ebenfalls in der Hauptstadt, um vor Ort über die Highlights der IFA 2022 zu berichten.

Bei der IFA handelt es sich um die größte Technikmesse Europas, der neben vielen Besucher vor allem  große Marken und Hersteller erwartet werden. LG, Samsung, Sony, AVM.  Wir haben einige der Highlights herausgepickt, die man auf der IFA 2022 ansehen ann.


SIEMENS

Siemens iQ700 Waschmaschine WG56B2A40

Schneller, souveräner, sinnvoller

Die neue iQ700 Waschmaschine von Siemens Hausgeräteerleichtert das nachhaltige Alltagsmanagement mehr

 

Panasonic

Auf der IFA 2022 ebenfalls dabei: Panasonic. Was man allerdings genau zeigen möchte, ist bisher unbekannt. Statt Neuankündigung kann es also gut sein, dass du bereits bekannte Produkte vor Ort bestaunen kannst. Hier bietet sich dann auch die Chance, den neusten OLED-Fernseher anzusehen: Der Panasonic LZW2004 hat uns im Test bereits vollends überzeugt.

IFA 2022: Zeit für den Durchbruch - Paneldiskussion über Diversity

Um diese Frage dreht sich das Diskussionspanel „Diversity in the Technology Industry, Spotlight on Gender Equality – How to walk the talk?“ am 2. September um 15 Uhr im Marshall-Haus. Im Anschluss an die etwa halbstündige Podiumsdiskussion ist das Publikum eingeladen, mitzudiskutieren, seine Fragen zu stellen und eigene Ideen zu präsentieren, um Geschlechtergerechtigkeit und Diversität in einer Branche voranzubringen, die unseren Alltag wie keine zweite durchdringt und prägt.

 

Auf dem Panel diskutieren Bidisha Nagaraj, VP Global Marketing, Home&Distribution Business, beim Elektronikkonzern Schneider Electric, Carine Lea Chardon, Bereichsleiterin Consumer und Geschäftsführerin Fachverbände Consumer Electronics und Media Networks beim Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI), Lisa Meissner, Mitgründerin und CEO des Onlineshops Mersor sowie Sprecherin des Berliner Startup-Verbands, und Lana Wittig, Geschäftsführerin des Onlinemagazins EDITION F.

Carine Lea Chardon, Bereichsleiterin Consumer und Geschäftsführerin Fachverbände Consumer Electronics und Media Networks, ZVEI (mitte)

IFA+ Summit 2022: Sloterdijk und Varoufakis über die Zukunft der Globalisierung

Wie schnell Lieferketten zusammenbrechen können, wie das Industriezweige in die Schieflage reißen und die Gesundheit der Bevölkerung gefährden kann, all das hat die Corona-Pandemie deutlich gezeigt. Kritik an der Globalisierung gab es angesichts der Klimakrise und von sozialen Fragen schon lange vorher. Mit dem Angriff auf die Ukraine und den damit verbundenen wirtschaftlichen und geopolitischen Verwerfungen steht sie nun endgültig in Frage. 

Doch was folgt daraus? Die totale De-Globalisierung? Eine Globalisierung 4.0? Wie soll sie aussehen, was können Firmen und Verbraucher tun? Welche Herausforderungen kommen auf die Branche der Consumer Electronics zu?

Der IFA+ Summit am 5. September stellt sich einen Tag lang diesen Fragen – und bringt dazu zahlreiche hochkarätige GastrednerInnen und PodiumsteilnehmerInnen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Zu den bekanntesten gehören Prof. Dr. Yanis Varoufakis (Ökonom und ehemaliger Finanzminister Griechenlands), der niederländische Philosoph Peter Sloterdijk, Jürgen Trittin, Bundestagsabgeordneter und ehemaliger Bundesumweltminister, und Prof. Marcel Fratzscher, Ph.D., Präsident des DIW Berlin.

Von 9.30 bis 17.30 Uhr sind FachbesucherInnen, MedienvertreterInnen und alle Aussteller eingeladen, sich anhand der Vorträge, einer Paneldiskussion und eines Workshops mit der Zukunft der Globalisierung auseinanderzusetzen.

Nach den ersten Vorträgen stellen Dr. Sara Warneke, Managing Director der Gesellschaft für Unterhaltungselektronik gfu, und Dr. Martin Schulte, Global Sector Leader bei der Unternehmensberatung Oliver Wyman, eine gemeinsame internationale Studie vor, die der Perspektive der KonsumentInnen auf die Globalisierung nachgeht. 

Im Anschluss erörtert eine Paneldiskussion das „Für und Wider von Globalisierung“. Die Teilnehmenden sind Prof. Marcel Fratzscher Ph.D., Melanie Vogelbach (Internationale Wirtschaftspolitik und Außenwirtschaftsrecht am DIHK), Kristina Bonitz (CEO diffferent) und Dr. Mauricio Vargas (Ökonom und Finanzexperte, Greenpeace).

 Die weiteren RednerInnen sind Prof. Dr. Lisandra Flach, Leiterin des ifo Zentrums für Außenwirtschaft, Dr. Reinhard Zinkann, Geschäftsführender Gesellschafter von Miele, Prof. Dr. Ronny Alexander Fürst, Kanzler der privaten AKAD University in Stuttgart, und Jule Bosch, CEO des Food-Startups Holycrab!, das Biodiversität erhalten will, indem es invasive Arten auf den Teller bringt. 

Am Nachmittag haben BesucherInnen des IFA+ Summit die Möglichkeit, in einem Kurz-Workshop der Strategieagentur diffferent diverse Szenarien und mögliche Handlungs- und Lösungsstrategien zu durchdenken.

Moderiert wird der IFA+ Summit 2022 von Geraldine de Bastion und Daniel Anibal Bröckerhoff. De Bastion konzentrierte sich in den letzten 18 Jahren bei ihrer Arbeit auf digitale Transformation, internationale Zusammenarbeit, Innovation und Menschenrechte. Bröckerhoff lebt und arbeitet in Hamburg und Hannover als Journalist und Moderator für lineares Fernsehen, digitale Bewegtbildinhalte und innovative Veranstaltungen.

IFA NEXT 2022: Nachhaltige Elektronik für einen geringeren Co2-Fußabdruck

Das Thema Nachhaltigkeit ist inzwischen allgegenwärtig. Gerade bei Lebensmitteln und Kleidung wird medial seit Jahren über Ressourcenschonung und Klimaschutz diskutiert.

Aber was genau bedeutet Nachhaltigkeit bei Elektrogeräten? Im Rahmen der IFA 2022 erhalten interessierte BesucherInnen vom 2. bis 6. September Antworten auf diese Frage. Auf der Innovations-Plattform IFA NEXT in Halle 20 des Berliner Messegeländes präsentieren Forschungsinstitute, Startups, Verbände sowie ExpertInnen aus Industrie und Wissenschaft innovative Lösungen, um die Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit in der Elektronikindustrie voranzutreiben. Eine tragende Rolle spielen dabei beispielsweise eine ressourcenschonende und CO2-neutrale Produktion, Reparierbarkeit und Recycling.Das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) zeigt auf der IFA NEXT Strategien für die "Circular Economy": Am Beispiel von Smartphones und Tablets werden Umweltauswirkungen verdeutlicht und Ansätze für kreislauffähige Produkte demonstriert. „Design, Manufacture, Use… und dann?“ – Für jede dieser Phasen präsentieren die ReferentInnen Wege für nachhaltigere Produkte: An den einzelnen Generationen des Fairphones wird gezeigt, wie Smartphones unterstützt durch Ökobilanzen modular aufgebaut werden können – was wichtig für Reparierbarkeit und Recycling ist.  

Anhand eines auf „Zirkularität“ ausgerichteten Tablets wird veranschaulicht, wie mittelständische Unternehmen digitale kleinserientaugliche Fertigungsprozesse für lokale Produktionen nutzen können. Denn der größte CO2-Fußabdruck bei smarten Geräten entsteht in der Fertigung. Für eine gute Ökobilanz ist eine lange Nutzung deshalb ausschlaggebend. Weitere spannende Einblicke erhalten BesucherInnen in Reparaturworkshops, Talks und Softwaredemonstrationen für Hersteller.

Auch Cooperative Commown aus Frankreich stellt Innovationen zum Thema Nachhaltigkeit vor. Das Unternehmen vermietet eine Vielzahl elektronischer Geräte und bietet gleichzeitig zahlreiche Dienstleistungen an - von der Reparatur bis hin zur technischen Unterstützung. Das ist nicht nur kostengünstiger, sondern reduziert gleichzeitig den ökologischen Fußabdruck.  

Eine weitere Herausforderung für die Umwelt ist Mikroplastik. Die Kunststoffteilchen von weniger als 5 mm Größe beeinträchtigen nicht nur die Fähigkeit der Ozeane, atmosphärisches C02 zu absorbieren, sondern verschmutzen gleichzeitig Wasser, Luft und Lebensmittel. Das britische Unternehmen Matter präsentiert auf der IFA NEXT eine innovative Technologie, um die Verschmutzung durch Mikroplastik zu stoppen. 

Die Gründungsidee von precycle: mittels digitaler Lösungen den Plastikfußabdruck ausgleichen und somit einen gesellschaftlichen und ökologischen Mehrwert generieren. Für die Initiative der Fachhochschule Potsdam gab es bereits die Zusage von EXIST, einem Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz.  

Die komplette Digitalisierung (beispielsweise via Plugin, Blockchain, App etc.) des Kompensationsdienstes ermöglicht erstmalig ein großes Maß an Transparenz. Mittels Plastic Credits bzw. Spenden will das Unternehmen Plastikkompensation im Einzelhandel etablieren sowie Unternehmen und Privatpersonen dabei unterstützen, plastikneutral zu werden. So soll für jedes Kilogramm Plastik, welches durch Konsum neu in Umlauf gerät, ein Kilogramm Plastikmüll in den Ländern des Globalen Südens gesammelt und recycelt werden. Zudem soll sichergestellt werden, dass lokale Waste Worker in formelle Anstellungsverhältnisse gehoben werden und Zugang zu Krankenversicherung, Arbeitsschutz und Bildung erhalten.

Wachsendes Grün ins Zuhause zu bringen, ganzjährig und besonders in Städten fernab der Natur – das ist das Ziel von BerlinGreen. Das Startup aus der Hauptstadt hat mit der „GreenBox“ eine innovative Technologie entwickelt, die ein effizientes und sauberes Indoor Gardening auf einer kleinen Fläche und in jeder Wohnung möglich macht. Die ausgereifte Steuerung des Systems und der Einsatz effizienter LEDs und Sensoren machen laut Hersteller die Pflege von Blattgemüse, Kräutern und anderen Pflanzen einfach und erfolgreich.