Förderungen, Bildung, Aus-, Fort- u. Weiterbildung - Beruf - Schule


Virtuelle Konferenz-Reihe „Hannover Remote Work Meetup“

Wirtschaftsförderung berät mit vier Online-Workshops zur Arbeit im Home-Office

Spezielle Zeiten erfordern spezielle Maßnahmen: Die Situation rund um das Coronavirus hat dazu geführt, dass in vielen Unternehmen die Arbeitsplätze der Beschäftigten in die eigenen vier Wände verlegt werden mussten. Das bringt arbeitstechnische Umstellungen mit sich – und wirft viele Fragen für Unternehmen auf. Wie gelingt das Arbeiten im Home-Office auch ohne den schnellen Austausch der Beschäftigten beim Kaffee? Was können Videokonferenzen leisten, welche Tools gibt es und wie präsentiere ich mich professionell?

Die Wirtschafts- und Beschäftigungsförderung der Region Hannover  bietet ein virtuelles Zusammentreffen speziell für kleine und mittlere Unternehmen an. An vier Terminen, jeweils Mittwoch um 16.30 Uhr, bekommen Teilnehmende der Konferenzen nach einem kostenfreien Vortrag die Möglichkeit, sich untereinander auszutauschen und so von Erfahrungen anderer zu profitieren.

Termine und Themen:

8. April: Videokonferenzen - So einfach wie telefonieren, 15. April: Produktiv im Homeoffice - Leben zwischen Laptop und Yogamatte, 22. April: Führung auf Distanz - Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser!, 29. April: Der lange Atem - Motivation auch nach Wochen im Remote-Office hochhalten

Die Teilnahme an den Seminaren ist jeweils auf 20 Personen begrenzt.

Anmelden können sich Interessierte unter dem Link: digitalmindset/hannover-remotework. Dort sind auch weitere Informationen zu Vortragenden und weiteren Angeboten rund um das Themenfeld Home-Office zu finden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

06.04.2020


Leibniz Uni: Osterferienangebote online

Aktion der Leibniz Universität richtet sich an MINT-begeisterte Schüler*innen

Online zur Gauß-AG? Digitale Ferienangebote für MINT-begeisterte Jugendliche? uniKIK, die Schnittstelle der Leibniz Universität Hannover zwischen Schule und Universität, reagiert mit einem neuen Angebot auf die aktuelle Situation und bietet die Ferienkurse der Gauß-AG erstmals komplett online an.

Zusätzlich gibt es eine „Springtime Edition“ des Online-Schülerwettbewerbs B!G B4NG Challenge. So können sich Schüler*innen auch von zu Hause aus mit naturwissenschaftlichen Fragestellungen auseinandersetzen. Das Online-Angebot verknüpft spannende Einblicke in die naturwissenschaftlich-technischen Fächer mit Experimenten und Aufgaben, die einfach zuhause umzusetzen sind. Beide Angebote richten sich an Schülerinnen und Schüler ab dem 9. Jahrgang.

 

Gauß AG virtuell, 6. bis 9. April 2020

Interessierte Schülerinnen und Schüler können ganz einfach von zuhause aus mitmachen und eine Woche lang jeden Tag neue MINT-Experimentieraufgaben bearbeiten. Studentische Tutorinnen und Tutoren unterstützen bei Fragen jeweils ab 18 Uhr in einem Live-Chat.

 

B!G B4NG Challenge – Springtime Edition, Start: 20. April 2020

Die B!G B4NG Challenge – Springtime Edition ist ein Online-Wettbewerb, daher können Schülerinnen und Schüler aus ganz Deutschland problemlos teilnehmen. Jeden Monat wird eine „Aufgabe des Monats“ auf der Website veröffentlicht, die die Teilnehmenden dann in Teams mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Hilfsmitteln bearbeiten können. Die Aufgaben werden von Studierenden der MINT-Fächer gestellt und ausgewertet. Nach dem Einreichen der letzten Lösung werden die Ergebnisse der Gruppen ausgewertet und die besten Teams werden mit Urkunden und studienfördernden Preisen ausgezeichnet.
Informationen und Anmeldung (ab 20. April) unter 
uni-hannover/bigbangchallenge

LUH/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Mich, Presse Dienst Nord

01.04.2020


Integrationsfonds 2020: „Zukunft kennt keine Herkunft“

Starthilfe für gute Ideen: Noch bis zum 3. Mai 2020 bewerben

Junge Menschen beim Einstieg ins Arbeitsleben unterstützen, gemeinsam kochen oder miteinander nähen: An guten Ideen für ein lebendiges Miteinander von Menschen unterschiedlicher Kulturen und Herkunftsländer mangelt es nicht. Häufig scheitert die Umsetzung der Initiativen aber am Geld. Deswegen bezuschusst die Region Hannover seit 2009 gemeinnützige Vorhaben mit insgesamt 150.000 Euro. Unter dem Motto „Zukunft kennt keine Herkunft“ werden Projekte gefördert, die Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammenbringen.

2018 durch den Integrationsfonds der Region hannover gefördert: Das Projekt  „Selbst ist die Frau: Alltags- und lebensweltbezogenes Sprachprojekt für geflüchtete Frauen“ des Ökumenischen Sozialprojekts Neuland. Foto: Region Hannover / Nadja Madjoub. 

Vom 23. März bis 3. Mai 2020 können sich Vereine, Verbände, Privatpersonen, Kommunen und Schulen wieder mit guten Ideen bei der Region um eine Förderung bewerben. Das Team der Koordinierungsstelle steht ihnen beratend zur Seite. 
In den vergangenen elf Jahren sind 974 Bewerbungen bei der Region eingegangen, davon konnten 320 Projekte aus den Bereichen Sport, Kultur, Wirtschaft, Frauenförderung, Senioren und Arbeit aus dem Integrationsfonds gefördert werden. „Die Förderung integrativer Projekte hat in den vergangenen Jahren immer mehr an Bedeutung gewonnen. Außerdem merken wir, dass die Bereitschaft Projekte ins Leben zu rufen zuletzt deutlich gestiegen ist“, berichtet Resa Deilami, Leiter der Koordinierungsstelle Integration der Region Hannover. 
Welche der eingereichten Projektideen gefördert werden, entscheidet eine sechsköpfige Jury aus den Bereichen Gleichstellung, Wirtschaft, Diakonie, Wissenschaft, aber auch von freien Trägern und Gewerkschaft.

Gern gesehen sind Projektideen, bei denen es um die Integration junger Migrantinnen und Migranten in den Arbeitsmarkt, die gesellschaftliche Teilhabe von Frauen, das Miteinander von älteren Menschen sowie die Bildung, Ausbildung und Beschäftigung von Menschen mit Migrationshintergrund, insbesondere von Frauen geht.

Bei der Auswahl der Projekte achtet die Jury vor allem auf Kreativität, Nachhaltigkeit, Innovation und darauf, dass es ein Gleichgewicht von Projekten aus der Stadt Hannover und dem Umland gibt.
Die Entscheidung, welche Projekte die Jury der Regionspolitik vorschlägt, fällt noch vor der Sommerpause, und im September wird entschieden, wer gefördert wird.
Wer sich mit einer Idee bewerben oder zum Integrationsfonds beraten lassen möchte, wendet sich per E-Mail an guteidee(at)region-Hannover.de, weitere Informationen auf hannover/bunteregion.


Coronavirus: Niedersachsen schnürt Hilfspaket für Künstler*innen

Thümler: „Wir helfen schnell und unbürokratisch“

Um die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie für Künstler*innen abzufedern, wird Niedersachsen Künstler*innen schnell und unbürokratisch helfen. „Den Kulturbetrieb in Niedersachsen trifft die aktuelle Krise besonders stark“ so Niedersachsens Kulturminister Björn Thümler. „Künstlerinnen und Künstler werden mit einer Welle von Absagen konfrontiert. Viele Existenzen sind bedroht. Um hier schnell und unbürokratisch zu helfen, stellen wir in Niedersachsen gerade ein Hilfspaket auf die Beine. Gleichzeitig ist es zutiefst beeindruckend, wie kreativ Kulturschaffende sich mit der neuen Realität arrangieren und kulturelle Teilhabe in den digitalen Raum verlagern. Unsere Kultur lebt – digital! Ich denke da z.B. an per Live-Stream in den Sozialen Medien übertragenen Konzerte, Lesungen und künstlerische Darbietungen. Es würde mich freuen, wenn solche Angebote hohe Klickzahlen generieren würden, um den Künstler*innen ein unüberhörbares Signal zu senden: Wir schätzen Eure Arbeit!  Wir stehen Euch bei! Wir freuen uns darauf, wieder gemeinsam Kunst und Kultur zu genießen und miteinander zu teilen!“

Die Landeshilfe für Künstler*innen basiert auf zwei Säulen: Die erste Säule ist das Programm „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“ und läuft über eine Richtlinie aus dem Niedersächsischen Wirtschaftsministerium. Diese richtet sich ausdrücklich nicht nur an Kleinunternehmer, sondern auch an soloselbständige Künstler und Kulturschaffende sowie gewerblich tätige Unternehmen.

Die zweite Säule richtet sich an Kultureinrichtungen, die von der Bundesförderung sonst nicht profitieren. Hier hat das Ministerium die kleinen Vereine und vergleichbare Einrichtungen im Blick, die sonst durch das Raster fallen würden.

Zuschüsse können für das erste Programm seit heute bei der NBank beantragt werden. Die zweite Säule soll schnellstmöglich an den Start gehen. 

Einzelheiten zum Bundespaket unter soforthilfe-gruetters-rettungsschirm-fuer-den-kulturbereich

 MK/Ute Micha, PreDiNord/Sigrid Lappe, Ha Wo

25.02.2020


Für kulturelle Projekte vergibt die Klosterkammer 320 000 Euro

Diese Summe kommt 21 Empfängern an Fördergeldern zu.

Die Klosterkammer Hannover fördert mit 320 000 Euro kulturelle, kirchliche und soziale Projekte. Diese Summe wird den 21 Empfängern an Fördergeldern zukommen, teilte die Klosterkammer mit. Mit der größten Summe von 49 000 Euro wird die Restaurierung der Valentin-Grotian-Orgel von 1699 in der St.-Antonius-Kirche in Petkum bei (Foto r.) Emden bedacht.

Und 48 700 Euro erhalten die Nonnen im Kloster Lüne für die Digitalisierung der "Netzwerke der Nonnen"

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

02.04.2020


Ein spezieller Vierbeiner macht eine Familie glücklich

Polizeipräsidentin Christiana Berg übergibt einen Scheck an Mathea

Alle zweieinhalb Stunden klingelt bei Mama Dorothea Abubakari das Telefon, Tag und Nacht. Denn: Töchterchen Mathea (2 Jahre alt) muss gefüttert werden. Würde die Mama das verpassen, könnte das niedliche Mädchen in kürzester Zeit sterben. Mathea leidet unter einem seltenen Gendefekt: Der Stoffwechselkrankheit Glykogenose Typ 1b den der Kinderarzt glücklicher Weise schon früh bemerkte.

Und als die Kolleginnen und Kollegen des Vaters Matheas, er arbeitet in der Küche der Zentralen Polizeidirektion Niedersachsen (ZPD), von den Problemen mit seiner Tochter hörten, beschlossen sie, der Familie zu helfen.

Die kleine Mathea mit ihrem Bruder Joshua (8 Jahre), Ute Friese und Christiana Berg.
Klar, dass gestern Mathea im Mittelpunkt stand, aber auch dem Bruder wurde noch eine Überraschung zuteil: Spontan beschloss das Team der Polizeipräsidentin, dass Joshua zum ersten Mal – auf dem Gelände der ZPD – in einem Polizeiauto mitfahren durfte. Mit Blaulicht und Tatütata natürlich. Er freute sich riesig darüber.

Die Behördenleitung rund um Polizeipräsidentin Christiana Berg hatte daraufhin im vergangenen November zu einer Spendenaktion für Mathea aufgerufen. Denn sie und ihre Familie könnten mit einem speziell ausgebildeten Therapiehund, der spürt, sobald Mathea unterzuckert ist und dann darauf aufmerksam macht.
Jetzt konnte ein solcher vierbeiniger Helfer gekauft werden - denn allein die Anschaffung und Ausbildung schlägt mit etwa 12.000 Euro zu Buche – und so wurde der Familie dank der fleißigen SpendensammlerInnen in der ZPD gestern ein Scheck übergeben.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

03.03.2020


Preußler-Schule in der Endrunde um Schulpreis

Das Miteinander und das freundliche Klima werden gelobt

Die Entscheidung ist am Mittwoch nach dem Besuch der Jury Ende Februar gefallen. Die Ottfried-Preußler-Schule in der Südstadt ist weiter im Rennen um den Deutschen Schulpreis. Damit sind insgesamt noch 15 Schulen in der Endrunde, außer der Grundschule aus Hannover sind es noch die BBS in Einbeck sowie fünf Schulen aus Nordrhein-Westfalen, je zwei aus Baden-Württemberg und Hessen sowie jeweils eine aus Bayern, Berlin, Bremen und Hamburg. Der Gewinner soll am 20.Mai in Berlin bekanntgegeben werden.

Bei der Besichtigung der Schule hatte die Jury bereits das Miteinander und das freundliche Klima gelobt.

Und der Hauptpreis ist mit sage und schreibe 100 000 Euro ausgelobt, fünf weitere Preisträger erhalten jeweils 25 000 Euro. Und sollte die Ottfried-Preußler-Schule nicht dazugehören, hat sie wie die anderen Endrunden-Teilnehmer aber schon mal eine Anerkennungsprämie  von rund 5 000 Euro sicher.

Insgesamt hatten sich 81 Schulen aus 15 Bundesländern und eine Auslandsschule um den diesjährigen Preis beworben, der von der Robert-Bosch-Stiftung gemeinsam mit der ARD und der Zeit-Verlagsgruppe vergeben wird. Zu 32 Prozent sind die Teilnehmer Grundschulen und 15 Prozent Gymnasien.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

22.03.2020


2. VGH-Steelman fördert auch 2020 Nachwuchsarbeit im Behindertensport

Anmeldungen zu dem beliebten Hindernislauf sind schon möglich!

Am 27. Juni 2020 fällt der Startschuss zum 2. VGH-Steelman rund um die Pferderennbahn Neue Bult in Langenhagen. Titelsponsor VGH rückt auch im kommenden Jahr den guten Zweck in den Fokus. Und eichels: Event richtet die Veranstaltung wieder aus.

Der VGH liegt die Nachwuchsförderung des Behinderten-Leistungssports am Herzen.  VGH-Vorstandsvorsitzender Hermann Kasten: "Als Exklusiv-Partner des Steelman und führender öffentlicher Versicherer in Niedersachsen ist es uns wichtig, uns gesellschaftlich zu engagieren. Dieses Mal bietet die VGH mit fünf Euro pro Anmeldung den Läufern die Möglichkeit, etwas für den guten Zweck zu tun.  Wenn wie beim letzten Mal wieder rund 2.000 Läufer an den Start gehen, kämen wir auf 10.000 Euro, die der Behinderten-Sportverband Niedersachsen in seine Nachwuchsarbeit investieren kann."

Wie schon 2019 können Läufer und Besucher sich auf dem bunten, festivalähnlichen Gelände auf viele Attraktionen freuen, während sich die Steelwomen und -men auf einer zwölf Kilometer langen Strecke mit mehr als 20 Hindernissen wie Matschlöchern, Holzwänden und Reifenhindernissen durchschlagen. Für diejenigen, die sich nicht die volle Distanz zutrauen, besteht die Möglichkeit, bereits nach sieben Kilometern ins Ziel zu laufen.

Für weiteres Vergnügen sorgen eine Bühne mit Live-Musik sowie zahlreiche Imbiss- und Getränkestände, und das alles bei freiem Eintritt. Wer möchte, kann den Sommerabend dort ausklingen lassen und auf dem Gelände campen!

Steelmen und -women, aber auch ehrenamtliche Streckenhelfer können sich zum VGH-Steelman jetzt anmelden unter: steelman-hannover.


Studieren ohne Abitur – so geht’s an der BBS 3

Bildungswege der Berufsbildenden Schule 3 der Region Hannover

Mit mittlerer Reife zum Ingenieur? Für junge Menschen mit Realschulabschluss und abgeschlossener Berufsausbildung eröffnet die Berufsbildende Schule 3 (BBS 3) der Region Hannover die Möglichkeit, sich für ein Studium zu qualifizieren. Den Zugang zur Fachhochschule oder bestimmten Studiengänge der Universität können Jugendliche durch den Besuch der einjährigen Fachoberschule Technik erwerben.

Auch ohne Realschulabschluss gibt es Möglichkeiten: Wer die einjährige Berufsfachschule in einer technischen Fachrichtung mit einem Notendurchschnitt von 3,0 und besser abgeschlossen hat, kann an der BBS 3 Hannover durch den erfolgreichen Besuch des zweiten Jahres der  Berufsfachschule  den  Sekundarabschluss I (Realschulabschluss) oder unter bestimmten Voraussetzungen auch den Erweiterten Sekundarabschluss I erwerben.

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Berufsoberschule stehen den Schülerinnen und Schülern ingenieurwissenschaftliche und technologische Studiengänge offen, aber auch Fachrichtungen wie Architektur, Chemie, Geowissenschaften, Informatik, Physik oder Lehramt an berufsbildenden Schulen. Die allgemeine Hochschulreife ohne fachliche Beschränkung erhalten Absolventen, die zusätzlich über Kenntnisse in einer zweiten Fremdsprache verfügen. Entsprechende Kurse für Spanisch bietet die BBS 3 während der Fachoberschule und Berufsoberschule an.

Anmeldungen nimmt die BBS 3 in der Ohestraße 6, 30169 Hannover, bis Juli 2020 entgegen. Weitere Informationen unter Telefon (0511) 220 680 oder unter bbs3-hannover. Dort steht auch ein Anmeldeformular zum Download bereit.

Region/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo


Staatssekretärin Jutta Kremer verleiht Sonderpreis „Mein Europa“

 Schülerzeitungswettbewerb der Jungen Presse Niedersachsen

Adrian Dittrich von der Liebfrauenschule Oldenburg ist der Träger des Sonderpreises „Mein Europa“ im Wettbewerb für On- und Offline-Schülerzeitungen „unzensiert“ der Jungen Presse Niedersachsen. Die Auszeichnung, die mit einer Reise nach Brüssel verbunden ist, wurde vom Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung ausgelobt.

„Die Auslobung des Sonderpreises haben wir als Europaministerium gerne unterstützt“, sagte Staatssekretärin Jutta Kremer bei der Preisverleihung am 18. Februar in Hannover. „Die eingereichten Beiträge waren alle gut, so dass uns die Entscheidung nicht leicht fiel. Letztlich haben wir den Artikel ‘Warum die Europäische Union eine neue Struktur braucht‘ prämiert, der im Juli 2019 in der Liebfrauen-Schülerzeitung erschienen ist“, erläuterte Kremer. „Mit dem Beitrag ist es Adrian Dittrich gelungen, die Errungenschaften der EU herauszustellen.

Es gibt auch ein Handbuch für die Produktion einer Schülerzeitung.

Toll finde ich, dass die anschließende Kritik nicht für sich stehen bleibt.“ Vielmehr biete der Autor wertvolle Lösungsansätze beispielsweise zu einem künftigen europäischen Wahlsystem sowie zu denkbaren Strukturveränderungen bei den EU-Institutionen, Kremer weiter. „Deinem Fazit schließe ich mich ausdrücklich an: Zur Lösung der großen Fragen einer zunehmend globalisierten Welt ist die Europäische Union genau der richtige Ansatz.“

Informationen zum Wettbewerb für On- und Offline-Schülerzeitungen „unzensiert“ und zu den weiteren Preisträger*innen unter unzensiert-Wettbewerb.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Jetzt bewerben: Physik-Sommerpraktikum an der Leibniz Universität

„phySiqo“ richtet sich an Schüler*innen ab der 10. Klasse
Spannende Experimente mit Lasern, Einblicke ins aktuelle Forschungsgeschehen, ein Elektronikkurs, Diskussionen mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern und viele Informationen zum Physikstudium: Das sind die Inhalte des phySiqo-Sommerpraktikums vom 10. bis 21. August 2020 am Institut für Quantenoptik der Leibniz Universität. Physikinteressierte Schüler*innen aus der Oberstufe können sich für das Praktikum bewerben und so herausfinden, ob ein Physikstudium etwas für sie ist.

Zur Bewerbung muss bis zum 15. Mai 2020 ein ausführliches Motivationsschreiben eingereicht werden, in dem erklärt wird, warum man sich für das phySiqo bewirbt, was einen an der Physik fesselt und was von dem Praktikum erwartet wird. Die mit Schulstempel versehene Bewerbung (Motivationsschreiben, Lebenslauf und letztes Schulzeugnis) an folgende Adresse schicken: Institut für Quantenoptik, Stichwort: phySiqo 2020, Welfengarten 1, 30167 Hannover oder per E-Mail an physiqo@iqo.uni-hannover.de.

Zehn Schüler*innen werden mit Hilfe einer Jury für das Praktikum ausgewählt. Alle Bewerber*innen erhalten für ihre Mühe einen 100-Euro-Büchergutschein, der bei Studienbeginn an der Fakultät für Mathematik und Physik der Leibniz Universität eingelöst werden kann.

Für Unterbringung inklusive Frühstück im Hostel „Bed'n Budget“ in Hannover sowie Mittagessen in der Uni Mensa ist unter der Woche gesorgt, und für die Anfahrt wird den Teilnehmern ein Schülerferienticket für Niedersachsen und Bremen erstattet.

Informationen unter praktikumphysik.uni-hannover oder per E-Mail an physiqo@iqo.uni-hannover.de


Zweite Runde im Kunstschul-Förderprogramm: 106.000 Euro Unterstützung

Thümler: „Einrichtungen fördern Kreativität und gemeinschaftlichen Austausch“

13 Kunstschulen im Land erhalten im kommenden Jahr 106.000 Euro Förderung aus dem Niedersächsischen Kunstschulprogramm.

„Kunstschulen sind Orte der Begegnung und des Austausches. Kinder und Jugendliche können hier ihre kreativen Potenziale entdecken und weiterentwickeln. Die Schulen ermöglichen die Auseinandersetzung mit den Künsten und schaffen Gemeinschaftserlebnisse. Damit tragen sie zum gesellschaftlichen Zusammenhalt bei. Diese wichtige Arbeit unterstützen wir mit unserem Förderprogramm“, sagt Kulturminister Björn Thümler.

Kunstschulen sind Orte der Begegnung und des Austausches

Ob die Erweiterung des Programmangebots oder die Professionalisierung der Öffentlichkeitsarbeit: Das 2019 aufgelegte Programm ist bewusst offen angelegt und bietet den Kunstschulen zahlreiche Entwicklungsmöglichkeiten. Es wurde vom MWK in Zusammenarbeit mit dem Landesverband der Kunstschulen Niedersachsen (LVKS) entwickelt. Die Fördermittel werden auf Empfehlung der Niedersächsischen Kunstschulkommission vergeben. Der Kunstschulkommission beratend zur Seite steht Dr. Sabine Fett, Geschäftsführerin KUNST & GUT e.V., Landesverband der Kunstschulen

Kunstschulen sind außerschulische Kunst-Lern-Orte. Sie bieten Kurse, Projekte und Arbeitsmöglichkeiten in offenen Ateliers an. Ihre Zielgruppen sind hauptsächlich Kinder und Jugendliche. Sie finden statt in den Bereichen Malerei, Bildhauerei, Grafik, Fotografie, Literatur, Video, Musik, Theater, Tanz, Performance und Neue Medien.

MWK/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Zuschüsse für Digitalisierung werden gerne genommen

Kleine und mittlere Unternehmen greifen zu

Gerne genommen wird die Förderung von Investitionen in die Digitalisierung kleiner und mittlerer Unternehmen. Das Projekt hat sich zum beliebtesten Förderprogramm der niedersächsischen Wirtschaft gemausert. Das teilte das Wirtschaftsministerium mit.

Letztes Jahr im September wurde der Digitalbonus eingeführt und es sind  bereits mehr als 1 500 Anträge bei der NBank eingegangen. Pro Unternehmen ist ein Zuschuss von bis zu 10 000 Euro möglich, wenn das Geld in digitale Hard- und Software investiert wird.

Die NBank freut sich, wenn sie helfen kann!

Informationen: nbank/Digitalbonus.Niedersachsen/

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Drei Millionen Euro für das Programm „Innovation plus“

Thümler: „Gute und moderne Lehre ist wichtig für den Studienerfolg“

Für die Entwicklung innovativer Lehr- und Lernkonzepte stellt das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) auch im Studienjahr 2019/20 drei Millionen Euro im Rahmen der Förderlinie „Innovation plus“ zur Verfügung. 70 Projektanträge niedersächsischer Hochschulen werden im Rahmen des Programms gefördert, das sich an Lehrende richtet.  

„Gute Lehre ist entscheidend für den Studienerfolg. Die Hochschulen im Land haben mit vielfältigen Anträgen gezeigt, dass ihnen diese Aufgabe sehr wichtig ist“, sagt Minister Björn Thümler (Foto) . „Ich bin mir sicher, dass mit den geförderten Projekten innovative Ideen und Konzepte umgesetzt werden, die die Qualität deutlich erhöhen werden.“ 

Innovation Plus ergänzt das Programm „Qualität plus“, das die inhaltliche und didaktische Weiterentwicklung von Studiengängen beinhaltet. Ergänzt werden diese Maßnahmen zur Verbesserung der Qualität in Studium und Lehre durch die Einführung eines Landeslehrpreises und die Verlängerung des Tutorenprogramms an Fachhochschulen. 

Von den 140 Projektanträgen wurden in diesem Jahr 70 von in einem von der Zentralen Evaluations- und Akkreditierungsagentur Hannover (ZEvA) organisiertem Verfahren zur Förderung vorgeschlagen. Auch für das Studienjahr 2021/22 ist eine Ausschreibung geplant.

MWK/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Videos zu technologischen Fortschritt

Sichtweisen zur Zukunft von Gesellschaft, Kommunikation und Arbeit
Antworten auf Fragen, wohin der technologische Fortschritt führen wird, gibt das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in zwölf neuen Videos bekannt. Das BIBB hat die Aufgabe, die berufliche Aus- und Weiterbildung in Deutschland zu erforschen und weiterzuentwickeln. Renommierte Forscher*innen unterschiedlicher Disziplinen erklären ihre Sichtweisen zur Zukunft von Gesellschaft, Kommunikation und Arbeit. Das Projekt wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.
Zu finden unter: 
bibb.94825.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche