TIPPS + TERMINE


The Hanoverian Palace of Science

Führungen durch die Leibniz Universität jetzt auch in englischer Sprache

Wie wurde die ehemals Polytechnische Hochschule zur Leibniz Universität Hannover – und wie ein Schloss zur Universität? Erfahren Sie mehr über die Architektur des Lichthofs, entdecken Sie die Köpfe, die die Universität geprägt haben, und schauen Sie, wo der Senat, eines der höchsten Gremien der Universität tagt. Die Leibniz Universität bietet in Kooperation mit STATTREISEN HANNOVER Führungen durch das Welfenschloss, das Hauptgebäude der Universität, das Marstallgebäude und über den Conti-Campus an. Die Führungen werden jetzt auch in englischer Sprache angeboten.  

Die englischen Führungen „The Hanoverian Palace of Science“ sind für Gruppen zu einem Wunschtermin nach Absprache buchbar. Sie dauern rund zwei Stunden und beginnen am Haupteingang des Universitätshauptgebäudes, Welfengarten 1. Mehr Informationen und Anmeldemöglichkeit – auch zu den regulären, monatlich stattfindenden Führungen in deutscher Sprache – gibt es unter stattreisen-hannover (siehe „Guided Tours“).

Leibniz Universität / Sigrid Lappe /Ute Micha




Workshop zur Zukunft des Nahverkehrs in der Region Hannover

Interessierte Bürger*innen können teilnehmen

Wie soll sich der Nahverkehr in und um Hannover auf Straße und Schiene ab 2020 entwickeln? Darüber hat die Region Hannover bereits im vergangenen Jahr mit Bürgerinnen und Bürgern diskutiert. Zu den Themen Infrastruktur und Marketing wurden Anregungen und Ideen zusammengetragen. Die Ergebnisse dieser Runde sind in den Entwurf für den kommenden Nahverkehrsplan (NVP) eingeflossen.

Diese Verkehrsmittel sollen gut vernetzt werden © Region Hannover 

Der Fachbereich Verkehr der Region lädt nun erneut Bürger*innen dazu ein, sich in die Diskussion um den Öffentlichen Personen Nahverkehr (ÖPNV) einzubringen: Am  28. September soll von 14 bis 17 Uhr in einem Workshop im Regionshaus der Entwurf des NVP 2020 vorgestellt und diskutiert werden. Im neuen Nahverkehrsplan soll ein differenziertes Bedienungsangebot festgeschrieben werden, das den unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnissen gerecht wird und den barrierefreien Zugang zu den öffentlichen Verkehrsmitteln voraussetzt.

Ein weiteres wichtiges Thema: Durch ökologisch-technologische Innovationen sollen neue Fahrgäste für den ÖPNV gewonnen und  die Umweltbelastungen reduziert werden. Durch neue Stadtbahnstrecken, weitere Haltepunkte im Schienenpersonennahverkehr oder bei der Stadtbahn und die Einführung neuer Angebotsformen könnte das gelingen. Auch das „Autonome Fahren“ könnte eine Perspektive für den ÖPNV in der Region sein, wie auch  die Weiterentwicklung kombinierter Mobilitätsangebote.

Ergebnis des Workshops soll eine gemeinsame Stellungnahme der beteiligten Bürger*innen zum Entwurf des NVP sein. Diese Stellungnahme soll zusammen mit allen Änderungsanträgen im Sommer 2020 der Regionsversammlung zur Entscheidung vorgelegt werden.

nahverkehrsplan-hannover

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

Veröffentlicht 29.08.2019 


Grand Tour – Reisen durch die junge Lyrik Europas / 17. September

Höchste Zeit für eine neue, aufregende Bestandaufnahme

Die Poesie lebt – doch die ungeheure Vielfalt der Dichter aller Sprachen, aller Länder von Albanien bis Zypern ist nahezu unbekannt. So ist es höchste Zeit für eine neue, aufregende Bestandaufnahme: Nach den legendären Vorgängern "Museum der modernen Poesie" von Hans Magnus Enzensberger (1960) und "Atlas der neuen Poesie" von Joachim Sartorius (1995) machen sich Jan Wagner und Federico Italiano am 17. September um 19,30 Uhr im Literaturhaus auf eine faszinierende Reise.

Die „Grand Tour“ durch die junge Lyrik Europas gibt poetischen Proviant für Jahre: Unbekanntes, Überraschendes und Unerhörtes – in Original und Übersetzung. Eine Entdeckungsreise für wache Geister. Italiano und Wagner stellen diese Grand Tour der Poesie vor und zugleich zwei Autorinnen des Bandes, die belgische Lyrikerin Els Moors und die Schwedin Cia Rinne.

Jan Wagner (Foto © Nadine Kunath), *1971 in Hamburg, lebt in Berlin. Er wurde seit 2001 mit namhaften Preisen ausgezeichnet. Federico Italiano (Foto rechts), *1976 in Novara, lebt als Autor, Übersetzer und Herausgeber in Wien, wo er an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften forscht. An der LMU München ist er Dozent für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft. 2003 erschien sein erster Gedichtband, zuletzt L’impronta (2014).

Els Moors, *1976 in Poperinge (Westflandern), lebt in Brüssel. Bereits für ihr Lyrik-Debut erhielt sie zahlreiche Preise. Ihre humorvollen, sinnlichen Gedichte zeugen von genauen, fast fotografischen Beobachtungen des Alltags. Neben Lyrik und Kurzprosa erschien der Roman „Het verlangen naar een eiland“ (2008). 2016 erschien auf Deutsch „Lieder vom Pferd über Bord“ bei Brüterich Press.


Ladies’ Night in der Kestnergesellschaft

Am 19. September treffen sich wieder die Ladies

Die Ladies’ Night ist ein beliebter Treffpunkt für Frauen und Freundinnen: Entdecken Sie gemeinsam mit Luise Wick um 18.30 Uhr die aktuelle CalArts-Ausstellung in einem exklusiven Rundgang.

Unsere Gespräche führen wir im Anschluss bei Wein und Snacks in Herry’s Bar fort. im Eintrittspreis enthalten, für Mitglieder kostenfrei  

Foto: China Hopson


Ein spannendes Buch kommt ins Cumberland / 19. September

Verschieben wir es auf morgen 
 
Der Großvater Willy war Intendant des Thalia Theaters Hamburg, Vater Peter Schauspieler, ebenso die Brüder Kai und Michael. Auch für Miriam Maertens gab es nichts anderes als die Bühne, doch sie leidet an Mukoviszidose. Über ihr Doppelleben, ihr Überleben und über das Theater hat sie das spannende, humorvolle Buch „Verschieben wir es auf morgen. Wie ich dem Tod ein Schnippchen schlug“ geschrieben.

Das stellen Miriam, Michael, Kai und Peter Maertens am 19. September um 20 Uhr in der Cumberlandschen Galerie vor – mit Musikbegleitung.


Hannover Slam City geht in die zweite Runde! / 20. u. 21. September

Ein rasanter Querschnitt durch alle Spielarten des Poetry Slam.
Nach der erfolgreichen Open Air-Premiere im Juli 2018 bietet die zweite Auflage am 20. und 21. September 2019 in der 60er-Jahre Halle des Kulturzentrums Faust erneut  einen rasanten Querschnitt durch alle Spielarten des Poetry Slam.
Zum Auftakt am Freitag gibt es Live-Musik von August Klar (Foto l.) und Yunus, den  Startschuss der zweiten hannoverschen Stadtmeisterschaften und ein Best Of des Poetry Slam-Champions Jan-Philipp Zymny. Der zweite Tag startet mit einem Solo von Sven Kamin und Live-Musik von Thara, bevor es zur Entscheidung der hannoverschen Stadtmeisterschaften kommt. Den Schlusspunkt setzt mit Juse Ju einer der Stars der deutschen Indie-HipHop-Szene.

Mit Juse Ju und dem zweifachen deutschsprachigen Poetry Slam-Meister  Jan-Philipp Zymny hat Hannover Slam City in diesem Jahr erstmals zwei  eindeutige Headliner. Ein weiteres Highlight sind die zweiten hannoverschen Stadtmeisterschaften, bei denen Tobias Kunze und Johannes  Berger versuchen werden, ihren Titel zu verteidigen. Unterstützung kommt von dem Sponsor Gundlach Bau und Immobilien: „Wir tun viel für ein lebenswertes, vielseitiges Hannover. Erstmals unterstützen wir dieses Jahr den Hannover Slam, bei dem sich die besten lokalen Wortakrobaten  messen. Da wird viel Energie und Freude im Raum sein, das passt zu uns“,  freut sich Gundlach Geschäftsführer Lorenz Hansen.


Kunsterlebnis für die ganze Familie / 22. September

Familiennachmittag zur aktuellen Ausstelllung in der Kestner Gesellschaft

Am Sonntag, 22. September, findet in der Kestner Gesellschaft von 14 bis 17 Uhr ein Familiennachmittag statt. Bei freiem Eintritt wird ein vielfältiges Programm im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Wo Kunst geschehen kann – Die frühen Jahre des CalArts“ geboten: Mit stündlichen Kurzführungen für die ganze Familie kann die Ausstellung entdeckt werden.

Ein Kunstparcours mit verschiedenen Stationen lädt zum Experimentieren und Kreativwerden ein. Eine Mini-Kinderdisko sorgt für gute Laune.

Zu gewinnen gibt es tolle Preise, darunter Freikarten von SEALIFE, Superfly Hannover, Aqualaatzium, der Staatsoper und dem Landesmuseum. Für Erfrischungen und Leckereien ist gesorgt.

1970 öffnete die von Walt Disney gegründete Kunsthochschule CalArts bei Los Angeles (Kalifornien, USA) ihre Türen. CalArts entwickelte in den ersten Jahren ein radikales, wegweisendes Schulmodell, das in seiner Interdisziplinarität an europäische und US-amerikanische Vorgängermodelle wie dem Bauhaus und dem Black Mountain College anknüpfte, das Verhältnis zwischen Lehrenden und Lernenden egalisierte und ohne Benotungssystem auskam.

Die Ausstellung: „Wo Kunst geschehen kann. Die frühen Jahre des CalArts“ (bis 10. November) widmet sich den ersten zehn Jahren der Kunsthochschule und führt erstmalig die dort vertretenen Lehrkonzepte mit den daraus entwickelten künstlerischen Praktiken in einer Gruppenschau zusammen.

Gezeigt werden ca. 100 Werke von rund 40 Künstler*innen, darunter Arbeiten, die zum ersten Mal einer Öffentlichkeit präsentiert werden. Die historisch angelegte Ausstellung zeichnet verschiedene Situationen nach, in denen Kunst entstehen kann. Ganz im Sinne von John Baldessari, der als einer der prägenden Lehrer die Auffassung verfolgte, dass Kunst nicht lehrbar sei, sondern es darum ginge, Situationen zu schaffen „where art might happen“, wie er 1992 in einem Interview äußerte. Beleuchtet werden unter anderem Schlüsselfiguren wie Allan Kaprow, John Baldessari sowie Judy Chicago und Miriam Schapiro und ihre tragenden Ideen des Fluxus, der Konzeptkunst und feministischer Kunst. Weitere Informationen unter: kestnergesellschaft


Kultbuch von Generationen / 25. September

Kapitulation vor Oberflächlichkeiten, Zwängen und Unmöglichkeiten

Schauspielerin Sabine Orléans liest am 25. September um 19.30 Uhr in Cumberland aus „Die Glasglocke“ von Sylvia Plath. Das Kultbuch von Generationen beschreibt brillant und berührend die Kapitulation einer jungen Frau vor einer Welt der Oberflächen, Zwänge und Unmöglichkeiten.

Zum Inhalt: Die 19-jährige Schülerin Esther Greenwood ist an Erfolge gewöhnt und hat ein Stipendium für eine der großen Universitäten an der Ostküste in Aussicht. Da fällt ihr auf, dass sie seit ihrem neunten Lebensjahr nicht mehr glücklich war. Schleichend verfällt sie einer Depression. Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch wird sie in eine Nervenheilanstalt eingewiesen. Quelle: dieterwunderlich-Plath_glasglocke (c) Dieter Wunderlich

Veröffentlicht 08.09.2019


Auf dem Maschsee wird es sportlich / 29. September

Segelregatten auf dem Maschsee

Jetzt werden wieder regelmäßig Segelregatten werden auf dem Maschsee ausgetragen.

Am den Sonntag 29. September findet auf dem Maschsee von 14 bis 18 Uhr eine Segelregatta statt. Veranstalter ist die Yachtschule Hannover Mitte. Die Vorrangstrecke für den Leistungssport ist während der  Veranstaltungen nicht nutzbar, und die Stadt bittet alle Nutzer von Leihbooten, Rücksicht auf die Regatten zu nehmen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 20.05.2019


Service-Angebot der Bürgerstiftung Hannover / 2. Oktober

Sprechstunden zur Testamentsgestaltung

Die Bürgerstiftung Hannoverbietet regelmäßige Sprechstunden rund um die Themen Erbrecht und Testaments­gestaltung an.Jeden ersten Mittwoch im Monat könnenInteressierte zwischen 17 und 19 Uhr eine 30-minütige Erstberatung durch Fachanwälte und Notare erhalten. Die Experten beraten ehrenamtlich und gehenauf die individuelle Situation der Ratsuchenden ein. Die Gespräche sind streng vertraulich. Der nächste freie Termin ist am 2. Oktober. Eine telefonische Anmeldung ist notwendig unter 450007-70.

Diesen kostenlosen Service für Bürger aus unserer Stadt und Region bietet die Bürgerstiftung Hannover seit 2012  in ihren Räumen (Warmbüchenstraße 19) an. Mehr als 600 Interessierte ließen sich bereits beraten, um einen Testamentstreit zu vermeiden und sinnvoll zu vererben.
Info: buergerstiftung-hannover


Elektrisierendes im Museum für Energiegeschichte(n) / 4., 8. und 18. Oktober

Energiegeladene Programme In den Herbstferien

In den Herbstferien bietet das Museum für Energiegeschichte(n) energiegeladene Programme an: Am Freitag, dem 4. Oktober, findet um 14.30 Uhr eine kurzweilige Führung statt. „Elektrisierendes für Familien“ heißt es dann am Dienstag, 8. Oktober und am Freitag, 18. Oktober, jeweils von 11 Uhr bis 16 Uhr.

An den beiden Familientagen werden Geschichten aus der Zeit der Elektrifizierung erzählt. .Da geht um frühe Haushaltshelfer wie die Staubsauger-Modelle Kobold und Vampyr und das Waschwunder Elwira. Zudem ertönen knisternde Melodien aus dem Grammophon und mitreißende Schlager aus der Jukebox. Bei den Vorführungen von historischen Experimenten kann man Funken aus einer großen Elektrisiermaschine spüren und sich elektrisieren lassen. Bei der Energierallye haben die Familien anschließend die Möglichkeit, gemeinsam die Ausstellung zu erkunden – und so manche Kuriosität zu entdecken.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 10.09.2019


Literatur-Preisträger im Oktober im Literaturhaus

Ein wenig Geduld müssen Literaturfans schon aufbringen

Am 10. Oktober kommt Deniz Utlu zu der Vorstellung seines Romans „Gegen Morgen“ für den ihm der  Literaturpreis Hannover verliehen wurde. Das Buch erscheint im September, Karten für die Lesung am 10. Oktober im Literaturhaus sollte man sich jetzt im Vorverkauf sichern (12 €/ erm. 6 €)!

Utlu erzählt in seinem zweiten Roman von einer tiefen Erschütterung und fragt, was uns ausmacht: das, was wir zurückgelassen haben, oder das, was vor uns liegt. In flirrenden Bildern spürt er den Versäumnissen und Potentialen eines Lebens nach sowie der Menschlichkeit, die da beginnt, wo wir nicht auf uns selbst, sondern auf andere achten.

Deniz Utlu, *1983 in Hannover, studierte Volkswirtschaftslehre in Berlin und Paris. Sein Debütroman „Die Ungehaltenen“ erschien 2014 und wurde 2015 im Maxim Gorki Theater aufgeführt. 

Deniz Utlu © Heike Steinweg

Er verfasste  Kolumnen, Theaterstücke und Essays, er forscht am Deutschen Institut für Menschenrechte und veranstaltet am Maxim Gorki Theater die Literaturreihe „Prosa der Verhältnisse“.

Martina Sulner, geb. 1961, ist Literaturwissenschaftlerin, Herausgeberin und sie hat als Journalistin in Hamburg, Rostock, Schwerin sowie für den Spiegel Spezial und die Frankfurter Rundschau gearbeitet. Seit 2000 ist sie Literaturredakteurin bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

Die Moderation übernimmt die Literaturwissenschaftlerin Martina Sulner, *1961, ist Literaturwissenschaftlerin, Herausgeberin und hat als Journalistin in Hamburg, Rostock, Schwerin sowie für den Spiegel Spezial und die Frankfurter Rundschau gearbeitet. Seit 2000 ist sie Literaturredakteurin bei der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

Veröffentlichung 23.06.2019