Hannelore Hoger liest: Briefe und Geschichten über die Liebe

Karten für die Hooger-Lesung jetzt im Vorverkauf

Am 3. Oktober, 19.30 Uhr, liest die Schauspielerin Hannelore Hoger (Foto) im Schauspielhaus Briefe und Geschichten über die Liebe, darunter Texte von Simone de Beauvoir, Alma Mahler-Werfel und Paula Modersohn-Becker.

Der Pianist und Publizist Siegfried Gerlich begleitet sie dabei auf dem Klavier mit Werken von Schumann, Gershwin und Debussy.

Hoger liest gefühlvoll und verzweifelt, sarkastisch und sanft die Worte aus Wut und Trauer, bangender tiefer Liebe und Hoffnung.

Hannelore Hoger, geboren in Hamburg, zählt zu den profiliertesten deutschen Charakterdarstellerinnen. Dem großen Publikum ist sie vor allem durch die Rolle der ZDF-Kommissarin Bella Block bekannt, die sie seit 1993 verkörpert und für die sie mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde.

Karten 25 €, unter Tel. 0511 9999 1111, im Internet unter www.schauspielhannover.de und an den Kassen der Staatstheater



Kirchenführungen in Hannover

Jetzt gibt es jetzt wieder die Kirchenführungen in der Markt- und Kreuzkirche

Die Führung finden in der Kreuzkirche und der Marktkirche statt, die Zeiten sind 14 Uhr, 15 Uhr und 16 Uhr. Zusätzliche Besichtigungen bietet die Marktkirche am Tag des offenen Denkmals, am 9. September, an.

Auf Anfrage werden auch Führungen zu anderen Zeiten sowie Spezialführungen mit Kirchenpädagogin Marion Wrede angeboten.

Eine besondere Führung ist beispielsweise die „VerbindungsLeine“, eine Erkundung auf dem Weg zwischen den beiden hannoverschen Hauptkirchen Marktkirche und Basilika St. Clemens. Auf den sechshundert Metern Weg zwischen der evangelischen und der katholischen Kirche, die beide besichtigt werden, überqueren die Teilnehmer Brücken über die Leine. „VerbindungsLeine“ ist ein Projekt im Rahmen des „Reformationsjubiläums 2017“ und des Jubiläums „300 Jahre St. Clemens 2018“.

marktkirche-hannover.de


Das 8. Krimifest für Hannover und Region 2018

24 Schriftsteller lesen 25 Tage auch an ungewöhnlichen Orten

Das achte Krimifest in Hannover und Region findet noch bis 28. September 2018 statt. Mittlerweile hat sich das spannende Lesefest etabliert und hat durch die vielen Besucher*innen einen festen Platz im Kulturkalender gewonnen.. Auch in diesem Jahr stellen die verschiedensten Partner des Krimifests die vielfältigen Facetten des beliebten Genres vor.  

Schwerpunkt des diesjährigen Krimifestes sind die goldenen Zwanziger, denn in kaum einem Jahrzehnt liegen Licht und Schatten so nah beieinander. Die Prohibition in den USA, das Wirtschaftswunder in Deutschland, die beiden großen Filmstudios werden in Hollywood gegründet. In Deutschland werden die Weichen zum wohl größten Albtraum der deutschen Geschichte gestellt: den 2. Weltkrieg.  Grund genug, dieses Jahrzehnt zum inhaltlichen Schwerpunkt zu machen und einem Genre besondere Aufmerksamkeit zu widmen, dem Detektivroman: von Raymond Chandler bis zur heutigen Interpretation. Das sind die vier Veranstaltungen zu unserem diesjährigen Schwerpunkt:

Die Lesungsorte sind zum Teil erfrischend ungewöhnlich: Da wird im Landesmuseum, in der Staatsoper, in der Stadtbahn, in der Friedhofskapelle in Seelze, im Reisebüro und Hotel, im Baumarkt und Energiemuseum, natürlich in Bibliotheken und auch in Kirchen gelesen.

Zum Programm gehören auch Krimi-Stadtrundgänge, Krimi-Kino und sogar online ein Interaktive Krimi zum Mitraten.

Leider sind viele der attraktiven Veranstaltungen schon ausverkauft – da heißt es nur: Nächstes Jahr schneller sein!

Info und Termine: krimifest-hannover.de 


Europaweites Glockenläuten im Europäischen Kulturerbejahr 2018

Religionen im Dialog
Das Haus der Religionen  in der Böhmerstraße 8 zeigt die Ausstellung „Religionen im Dialog“. Im Seminarraum können sich BesucherInnen die digitale Präsentation über den interreligiösen Dialog und das Haus der Religionen anschauen.

Die Europäische Kommission hat das Jahr 2018 zum Europäischen Kulturerbejahr ausgerufen. Mit zahlreichen Veranstaltungen zeigen die 28 Mitgliedsstaaten, welches kulturelle Erbe sie miteinander teilen und was Europa in Zeiten des zunehmenden Nationalismus und des Brexit miteinander verbindet.

Die Veranstaltung ist Teil der Veranstaltungsreihe vom 14. bis 21. September rund um das Europaweite Glockenläuten zum Internationalen Friedenstag am 21. September im Europäischen Kulturerbejahr 2018 in Hannover.

Bronzeskulptur mit Symbolen der Religionen, ausgestellt im Haus der Religionen 



Omma hatte alle im Griff

Lesung mit Marco Göllner bei Leuenhagen und Paris

Am 18. September, 19.30 Uhr, liest Marco Göllner aus seinem Buch „Oma Martha und ich“. Geschichten über die Königin der Großmütter. Göllner wuchs bei Oma Martha auf, einem echten Original der Generation Kittelschürze, in einem Haushalt, in dem sich auf eines verlassen werden konnte: Omma hatte alle im Griff. Sein Buch ist eine zauberhaft geschriebene Liebeserklärung an die Frau, die ihm alles mitgab, was fürs Leben wichtig ist. (Und was sie ihm nicht mitgab, war auch nicht wichtig.)
Marco Göllner, *1971, verbrachte seine ersten Lebensjahre bei seiner Oma Martha. Seit Jahren ist er Superheld im Sparten-Medium Hörspiel – als Regisseur und Autor. Bekannt wurden er und seine Stimme durch die Intros von „Fest & Flauschig“, dem Podcast von Jan Böhmermann und Olli Schulz.


Essen ist Kommunikation

Esskulturen und Ernährung für eine Welt mit Zukunft
Unter dem Motto „Essen ist Kommunikation“ findet am 19. September, 9 bis 13.30 Uhr, in der VHS im Rahmen des EU-Projekts "Big Picnic" werden Fragen zum eigenen Konsumverhalten und zur Lebensmittelsicherung im Mittelpunkt stehen. Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem Schulbiologiezentrum Hannover, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und der VHS Hannover.
Ansprechpartner*innen: Stephan Kaps (0511) 168 44776, Tatjana Werner (0511) 168 36250, kultur.vhs@hannover-stadt.de.


Gemeinsam singen mit Stefan Adam

Es gibt noch Plätze für den nächsten Publikumschor der Oper Hannover
Am 19. September können sangesfreudige Interessenten von 19 bis 21 Uhr gemeinsam mit Stefan Adam das Laves-Foyer zum Klingen bringen. Unter dem Titel „Liebesleid“ und inspiriert von der Neuproduktion „Tristan und Isolde“ – in der Adam die Partie des Kurwenal übernimmt – werden Ausschnitte aus Wagners Musikdrama gesungen. Aber auch andere Liebeslieder dürfen dabei nicht fehlen.
Die Teilnahme kostet 5 Euro. Karten an der Opernkasse oder per Telefon 0511/9999-1111.


Führung im Berggarten: Farben und Formen von Stauden und Gehölzen

Bei den Führungen „Profitipps aus Herrenhausen" im Berggarten bekommen HobbygärtnerInnen Tipps zur Gartengestaltung und Pflanzenpflege.

Am 20. September zeigt Ingmar Guldner (Foto)Pflanzen für jede Gartensituation, vom imposanten Gehölz bis zur zierlichen Staude. Das Augenmerk gilt besonders den Kombinationen von Farben und Formen in verschiedenen Pflanzungen.
Die einstündige Führung beginnt um 16.30 Uhr an der Kasse des Berggartens und kostet fünf Euro plus Garteneintritt (Berggarten: 3,50 Euro, Kinder bis 12 Jahre frei). Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; ab vier TeilnehmerInnen findet die Führung statt.
Die nächste Profitipps-Führung mit dem Thema „Die Überwinterung von Kübelpflanzen" findet am 4. Oktober im Berggarten statt.


L&P wird Haus der Mädchen

Lesung mit Andreas Winkelmann am 20. September

Andreas Winkelmann kommt mit seinem neuen Thriller „Das Haus der Mädchen“ um 19.30 Uhr zu Leuenhagen & Paris.

Leni kommt nach Hamburg, um dort ein Praktikum zu machen. Über eine Zimmervermittlung mietet sie sich in einer Villa am ein. Sie freundet sich mit ihrer Zimmernachbarin an – aber die ist am nächsten Morgen spurlos verschwunden. Weil ihr das merkwürdig vorkommt, sucht sie nach ihr.

Freddy Förster, früher erfolgreicher Geschäftsmann, inzwischen auf der Straße gelandet beobachtet zufällig, wie jemand einen Mann am Steuer seines Autos erschießt. Um nicht zum nächsten Opfer zu werden, sucht er den Mörder.
Bis er auf Leni trifft, die das Verschwinden ihrer neuen Freundin nicht hinnehmen will. Bald begreifen die beiden, dass ihre beiden Fälle mehr miteinander zu tun haben, als ihnen lieb ist – und dass sie in großer Gefahr schweben…


Region im Dialog: „Nach der Flucht“

Diskussionsabend im Regionshaus: Wie kann Integration gelingen?
Was macht unsere Gesellschaft aus, in der jeder Dritte einen Migrationshintergrund hat?
Zu Beginn der so genannten „Fluchtwelle“ im Jahr 2015 lag die Herausforderung für die Städte und Gemeinden zunächst darin, die geflüchteten Menschen aufzunehmen, sie unterzubringen und zu versorgen. Inzwischen haben einige von ihnen eine Wohnung bezogen, manche gehen einer Arbeit nach, ihre Kinder besuchen eine Schule oder absolvieren eine Ausbildung.
Aber sind diese Männer, Frauen und Kinder in ihrer neuen Heimat auch heimisch geworden? Fühlen sie sich als Teil unserer Gesellschaft? Was macht unsere Gesellschaft aus, in der jeder Dritte einen Migrationshintergrund hat? Kurz: Wie kann Integration gelingen, wenn sie zum „Alltagsgeschäft“ wird?
Diese Fragen wollen Expertinnen und Experten im Rahmen der öffentlichen Veranstaltung „Nach der Flucht“ am Donnerstag, 20. September ab 18 Uhr, im Haus der Region, Hildesheimer Straße 18, gemeinsam mit dem Publikum diskutieren.

Nach der Begrüßung durch Regionspräsident Hauke Jagau gibt es einen Kurzfilm mit Porträts von Menschen, die in der Region Hannover angekommen sind. Es folgt ein Impuls-Vortrag von Dr. Mark Terkessidis, Journalist, Autor und Migrationsforscher. Anschließend: Integrationsarbeit in der Region Hannover, Resa Deilami, Koordinierungsstelle Integration der Region Hannover, im Gespräch mit Hanna Legatis.

Zum Abschluß gibt es Diskussionsrunden mit Hauke Jagau, Doris Schröder-Köpf, ML sowie niedersächsische Landesbeauftragte für Migration und Teilhabe (Foto), Dr. Christian Grahl, Bürgermeister der Stadt Garbsen, Mark Terkessidis, Rohini Maß und dem Publikum, Moderation: Hanna Legatis.
Der Eintritt ist frei. Info: region-hannover/Region


Kino in der Kirche

Ein Stummfilmklassiker kommt in die Kirche
Der Stummfilm „Menschen am Sonntag“ wird am 21 September in der Paul-Gerhardt-Kirche gezeigt. Der 1930 gedrehte Streifen zeigt halbdokumentarisch das Leben junger Menschen in der Metropole Berlin Ende der 1920er Jahre. Er gilt mit seiner Collage aus Spielszenen und Sozialreportagen als eines der herausragenden Werke der deutschen Stummfilm-Avantgarde.

Der Film, in dem Laienschauspieler mitwirken, zeigt historische Originalschauplätze wie den Bahnhof Zoo, den Bahnhof Nikolassee, die Havel am „Großen Fenster“ und den Wannsee. Drehbuch und Regie des Films stammen von Robert Siodmak, Edgar G. Ulmer und Billy Wilder. Ralf Wosch begleitet den 73-minütigen Film musikalisch an der Orgel.
Freitag, 21. September, 19.30 Uhr, Paul-Gerhardt-Kirche, Eichenfeldstraße 12, Eintritt 6, mit Aktivpass 3 Euro


Gedenkstätte Ahlem organisiert Besuch der jüdischen Friedhöfe in der Nordstadt

Geführter Rundgang mit Dr. Peter Schulze am 23. September

VHS Ostkreis lädt am Sonntag, 23. September, 10 bis 14 Uhr, zu einem geführten Rundgang mit Dr. Peter Schulze zu den jüdischen Friedhöfen in der hannoverschen Nordstadt ein.

Anmeldungen und Infos: www.vhs-cl.de, Tel.: 05105/52160, die VHS Langenhagen www.vhs-langenhagen.de, Tel.: 0511/73079710 sowie die VHS Ostkreis www.vhs-ostkreis-hannover.de.


Gedenkstätte Ahlem: Führungen durch die Sonderausstellung

Roter Winkel. Politische Häftlinge im Konzentrationslager Bergen-Belsen
Im öffentlichen Bewusstsein sind sie kaum noch präsent: Zehntausende Männer und Frauen, die zwischen 1943 und 1945 als politische Gefangene in das Konzentrationslager Bergen-Belsen verschleppt wurden und von denen die meisten dort starben. Anhand zahlreicher Dokumente und Fotos sowie exemplarischer Biografien zeigt die Ausstellung "Roter Winkel. Politische Häftlinge im Konzentrationslager Bergen-Belsen" die Herkunft und Existenzbedingungen der politischen Gefangenen auf.
Die Ausstellung wurde von Studierenden der Leibniz Universität zusammen mit der Gedenkstätte Bergen-Belsen konzipiert. Die Sonderausstellung, die noch bis zum 30. September zu sehen ist, illustriert das Schicksal der politischen Häftlinge in Bergen-Belsen.

Am Sonntag, 23. September, jeweils um 14 Uhr, können sich Interessierte einer öffentlichen Führung durch diese Ausstellung anschließen. Der Eintritt ist frei, eine Spende ist erbeten.


Kunstsalon im Kunstverein zum Thema "Heimat"

Isabel Fargo Cole liest aus ihrem Roman „Die grüne Grenze“

Im Rahmen des Kunstsalons liest die Schriftstellerin Isabel Fargo Cole am 24. September um 19 Uhr aus ihrem Roman „Die grüne Grenze“ (2017), der den Bogen von 1937 bis 1987 schlägt. Die Geschichte eines Künstlerpaares, das von Ost-Berlin in das damalige Sperrgebiet im Harz zieht. Eindringlich illustriert Cole die DDR-Realität sowie persönliche Grenzerfahrungen. Dabei schwingt immer auch die Frage nach der individuellen, kollektiven und räumlichen Vorstellung von „Heimat“ mit, ein Thema, das in der Herbstausstellung im Kunstverein zur Diskussion gestellt wird.
Der Kunstsalon ist das Forum des Kunstvereins Hannover, in dem ausstellungsunabhängig künstlerische, philosophische, gesellschaftliche oder kulturelle Themen debattiert werden können. Der Kunstverein Hannover fungiert als Gastgeber für eine interessante Vielfalt an Gesprächspartnern, darunter Mitglieder des Kunstvereins, Wissenschaftler und Kulturschaffende.
Isabel Fargo Cole (*1973 in Gelena, Illinois) ist eine US-Amerikanische, in Berlin lebende Autorin und Übersetzerin. „Die grüne Grenze“ ist ihr erster Roman, er wurde für den Klaus-Michael Kühne-Preis für das beste deutschsprachige Romandebüt 2017 und für den Preis der Leipziger Buchmesse 2018 nominiert.


Ein dunkles Geheimnis wird offenbar

Filmaufführung mit Gespräch im Kino am Raschplatz
Am 24. September, 20.45 Uhr, stellen der Regisseur Damian Schipporeit und der Produzent Stefan Gieren im Kino am Raschplatz den deutschen Mysteryfilm „Tian – Das Geheimnis der Schmuckstrasse“ vor - und das vor der TV-Ausstrahlung.
Dem Film liegt ein wahres, aber kaum bekanntes Verbrechen zu Grunde, das 1944 von der Gestapo in Hamburg begangen wurde.

Der Bauingenieur Michael Winter (Stephan Kampwirth) verliert seine Arbeit und wagt gemeinsam mit seiner Frau Friederike (Katharina Schüttler) und der achtjährigen Tochter Selma (Bella Bading) einen Neustart in St. Pauli. Mithilfe seines Schwiegervaters (Hermann Beyer) findet die Familie ein neues Zuhause in der Schmuckstraße in der ehemaligen Chinatown Hamburgs. Doch auf der Wohnung liegt ein Fluch. Als Friederike spurlos verschwindet, spitzen sich die Ereignisse zu - und Michael kommt einem Geheimnis auf die Spur, das bis in den Mai 1944 zurückreicht. Damals lösten die Nazis das Chinesenviertel auf …
Schipporeit und Gieren berichten im Filmgespräch von der Produktion des Films und den Umgang mit historischen Fakten.


Herrenhausen Late: Wie klingt Bewegung?

Sonifikation – der Ton macht die Bewegung
Wer hat sich schon mal gefragt, wie Bewegung klingt? Wir hören unseren Atem, unseren Herzschlag. Doch unseren Gang nehmen wir mit dem Gehör nicht wahr. Die sogenannte Sonifikation, die Vertonung der eigenen Bewegung, macht genau das möglich. Am Dienstag, 25. September um 20.30 Uhr erklären Prof. Alfred Effenberg und sein Team in der Reihe "Herrenhausen Late" im Schloss Herrenhausen wie das funktioniert.
Was geschieht, wenn beispielsweise durch einen Schlaganfall oder Morbus Parkinson die Bewegungsfähigkeit so eingeschränkt ist, dass Bewegungen, die vorher automatisch funktioniert haben, neu erlernt werden müssen? Hier setzt die Sonifikation an: Sie gibt Menschen einen Rhythmus vor und liefert damit ein direktes Feedback. Dieses kann wiederum die motorische Rehabilitation beschleunigen. An dieser Technologie forscht Prof. Alfred Effenberg, Direktor des Instituts für Sportwissenschaft an der Leibniz Universität Hannover, gemeinsam mit seinem Team. Die Forscherinnen und Forscher entwickeln Methoden, um Bewegungen wieder zu erlernen.
Sonifikation lässt sich auch im Leistungssport einsetzen. In enger Zusammenarbeit mit den Neurowissenschaften entwickelt die Bewegungswissenschaft für beide Bereiche wirksamere Trainings- und Therapiemethoden, in denen das Gehör umfassend in den Übungsprozess eingebunden wird. Über eine Vertonung der eigenen Bewegungen lässt sich die Regulation der eigenen Bewegung wirksam und flexibel unterstützen. Therapie- oder Trainingszeiten werden dadurch nicht erhöht.
Bei Herrenhausen Late werden Wissenschaftsthemen von Expertinnen und Experten aus einer unterhaltsamen Perspektive beleuchtet. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, der Eintritt ist frei, Einlass ist ab 19.30 Uhr.