KULTUR - FÖRDERUNGEN


Hermann van Veen erhält Ringelnatz-Preis

Der Sänger engagiert sich für die Rechte von Kindern

Der Cuxhavener Joachim-Ringelnatz-Preis 2020, der mit 10 000 Euro dotiert ist, geht an den niederländischen Sänger,  Schriftsteller, Schauspieler, Regisseur, Maler und Komponisten Hermann van Veen.

Van Veen, *14. März 1945 in Utrecht, engagiert sich in mehreren - teils selbst gegründeten - Organisationen für die Rechte von Kindern.

Dazu die Jury: "Hermann van Veen, dessen Werk ein poetisches  Plädoyer für Respekt, Liebe und Toleranz darstellt, der auf der Bühne und in seinen Texten die Welt mit Kinderaugen und Clownsnase für Momente in ein Tausendschön verwandelt."

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

16.03.2020


Millionenförderung für Film- und Fernsehproduktionen

Auch Film über Hans Alber wird von nordmedia gefördert 

Serien, Musik-Acts, Games und Dokumentationen für Groß und Klein: nordmedia fördert 64 Projekte mit rund 4 Mio. Euro

nordmedia hat in der dritten Förderrunde 2019 Fördermittel von knapp vier Millionen Euro für 64 Projekte vergeben. Unterstützt wurden u.a. fünf Drehbuch-, Stoff- und eine Projektentwicklung, 31 Film- und Fernsehproduktionen, drei Maßnahmen im Bereich Verleih/Vertrieb/Verbreitung, neun Abspiel-, Präsentations- und eine Qualifizierungsmaßnahme. 

Die höchste Fördersumme erhält mit 355.000 Euro das Dokudrama „Albers & Burg“, produziert von Zeitsprung Pictures GmbH. Es erzählt die Liebesgeschichte des deutschen Schauspielers Hans Albers (Ken Duken, Foto lks. Constantin) und der jüdischen Schauspielerin Hansi Burg (Picco von Grote) zur Zeit der Nazi-Diktatur. Die Dreharbeiten starten am 14. Januar 2020 u. a. in Niedersachsen.

Die internationale TV-Kinderserie „The Voyager – Call of the Vikings“ der Gebrüder Beetz Filmproduktion in Lüneburg erhält 250.000 Euro für zehn Folgen des actiongeladenen Zeitreise-Abenteuers.

Das Fernsehspiel und Regiedebüt „Sörensen hat Angst“ von Schauspieler Bjarne Mädel (Foto r.) erhält 160.000 Euro Förderung. In der Romanverfilmung der erfolgreichen Buchreihe „Sörensen ermittelt“ von Sven Stricker wird neben Matthias Brandt, Anne Ratte-Polle und Peter Kurth Bjarne Mädel die Hauptrolle spielen. Mit 150.000 Euro wird der Kinofilm „Cindyella“ gefördert, der teilweise im Harz gedreht wird. 

Die Katastrophenserie „Sløborn“ (Regie: Christian Alvart) von Syrreal Entertainment mit Dreh auf Norderney, ist mit 120.000 Euro und der Dokumentarfilm „Hyper, Hyper - H.P. Baxxter und Scooter“ mit 80.000 Euro dabei. 

Der nächste Einreichtermin ist der 23. April 2020.

     Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Land nimmt mehr Geld für Musikprojekte in Hannover in die Hand

585 000 Euro verteilt das Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Rund ein Dutzend hannoversche Musikprojekte werden in diesem Jahr vom Land gefördert. Zum Beispiel  22 000 Euro für das Masala-Festival, das in diesem Jahr 25. Jubiläum feiert, 14 000 Euro für die Steffani-Festwoche, 15 000 Euro für die Jazzmusikinitiative.

Insgesamt 585 000 Euro verteilt das Ministerium für Wissenschaft und Kultur, 450 000 davon sind projektgebunden, hinzu kommt eine dreijährige Konzeptförderung für drei Nachwuchschöre, zwei davon aus Hannover. Der Mädchen- und Knabenchor werden mit jeweils 18 000 Euro gesponsert.

Masala Weltmarkt auf dem Andreas-Hermes-Platz am Pavillon in Hannover © Kulturzentrum Pavillon

Auch in der Neuen Musik erhalten Ensembles Förderung. Aus Hannover sind das Kuss Quartett (10 000 Euro), die Akademie für lebendige Musik (10 000 Euro), das Neue Ensemble (20 000 Euro) und das Ensemble Mixtura (10 000 Euro).

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Hochschulen erfolgreich bei Bewerbung um geförderte Digitalisierungsprofessuren

Thümler: „Weitere Antragsrunde wird kommen“

Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (Foto Wikipedia) hat die ersten Digitalisierungsprofessuren auf den Weg gebracht. Die Umsetzung kann sofort starten. Bei der Ausschreibung zur Förderung der Digitalisierungsprofessuren haben sich als Verbundprojekte die TU Clausthal und die Ostfalia Hochschule mit ihrem Antrag „Digitale Transformation nachhaltiger Prozesse und Dienste“, die Universität Göttingen und die HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen mit Ihrem Antrag zur „Data Science Region Südniedersachsen“ und das Verbundprojekt „Digitalisierung sicher gestalten“ der Universität Oldenburg und der Jade Hochschule durchgesetzt.

Die Hochschule Osnabrück wird für ihren Antrag „Applied Sciences go digital – Chancen für digitale Regionen (UAS.digital)“ gefördert und die Universität Osnabrück für ihren Antrag „KI Campus Universität Osnabrück: Realisierung der zweiten Ausbaustufe“.

Zunächst können von diesen Hochschulen bis zu 40 Professuren geschaffen werden. Die Mittel werden aufgestockt, bis ab 2021 jährlich sieben Millionen Euro Landesmittel bereitstehen. Zusätzlich werden die erfolgreichen Antragsteller temporäre Mittel in Höhe von insgesamt rund 33,6 Millionen Euro für weitere Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen sowie Infrastruktur erhalten.

„Die Einrichtung der Digitalisierungsprofessuren ist eine der wichtigsten Weichenstellungen für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Landes“, so

 Thümler. „Wir stärken damit nicht nur Forschung und Transfer, sondern ganz gezielt auch den Bereich Studium und Lehre. Durch die neuen Professuren erwarten wir eine hohe Dynamik in Form neuer Studienangebote. Nicht zuletzt stärken wir mit dem Programm den Fachkräftestandort Niedersachsen.“

Da die Nachfrage nach Professorinnen und Professoren im Bereich Digitalisierung aktuell bundesweit sehr hoch ist, werden an den acht beteiligten Hochschulen zunächst bis zu 40 Digitalisierungsprofessuren eingerichtet. Bis zu zehn weitere Professuren werden innerhalb der kommenden zwei Jahre in einer weiteren Antragsrunde ausgeschrieben.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche