KULTUR - FÖRDERUNGEN


Berufswelt Kunst und Kultur / Anmeldeschluss am 27. Januar

Fachtag künstlerischer Berufe an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung

App-Entwickler*in, Gamedesigner oder… welche (neuen) Berufe bietet das Feld Kunst und Kreativität und wie können künstlerische Ansätze berufliche Orientierung fördern? Ein Fachtag an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung am 26. Februar in Wolfenbüttel greift das aktuell diskutierte Thema Berufsorientierung auf. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die (berufliche) Suchprozesse begleiten: Lehrkräfte, Vermittler*innen im Kunst-, Kultur- und Sozialbereich, Fachkräfte am Übergang Schule/Beruf sowie Träger und Einrichtungen der (Jugend-) Bildung.

In Kooperation mit der Stadt Hannover, Kulturelle Kinder- und Jugendbildung/Stadtteilkultur sowie der Landesvereinigung Kulturelle Jugendbildung Niedersachsen vermittelt das Seminar kreative Tools und Methoden aus dem „Handbuch für Spurensucher*innen“.

Attraktiver Tagungsort: Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel 

Im großen Feld der Berufsorientierung finden die kreativ-künstlerischen Tätigkeitsfelder oft nur wenig Beachtung. Der Fachtag schaut daher genauer hin: Welche Kompetenzen sind nötig, welche Stellen bieten Überblick und welche Perspektive haben kreative Berufe in einer zukünftigen Gesellschaft?

Nähere Infos und das Programm unter bundesakademie/programm/details/kurs.

Anmeldeschluss ist der 27. Januar 2020. Informationen: Sarah Kuschel, Programmleiterin Bildende Kunst, Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel e.V., Schlossplatz 13, Wolfenbüttel,Tel 05331 – 808 434, Sarah.kuschel(at)bundesakademie.de. 

Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo

23.01.2020


To the Movies 2020: Jetzt für die Junge Filmschule bewerben

Workshopreihe für Kinder und Jugendliche von zwölf bis 18 Jahren

Von der ersten Idee bis zum fertigen Film: „To the Movies 2020! Die Junge Filmschule der Region Hannover“ bietet interessierten Nachwuchstalenten das vollständige Programm. Die siebte Auflage der Workshop-Reihe des Medienzentrums der Region richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen 12 bis 18 Jahren. Wer dabei ist, kann sich zwischen März und Juni auf sieben spannende Workshop-Tage freuen – jeweils samstags von 10 bis 16.30 Uhr.

„Die Seminare der Jungen Filmschule sollen junge Menschen begeistern, ihre eigenen Filme zu drehen und dabei herauszufinden, in welchem Bereich einer Filmproduktion sie sich wohl fühlen. Drehbuch, Regie, Kameramann, Toningenieurin oder Schauspieler - vieles ist möglich“, sagt Uwe Plasger, medienpädagogischer Berater und Organisator der Jungen Filmschule. 

Lernen im Workshop die Drei-Punkt-Beleuchtung kennen: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Jungen Filmschule. Foto: Medienzentrum der Region Hannover

Bewerbungsschluss ist der 20. Februar 2020.

Vorkenntnisse sind nicht zwingend erforderlich, Voraussetzung für die Teilnahme ist lediglich, dass die Teenager ein echtes Interesse an der Gestaltung und Umsetzung eines eigenen Films mitbringen. Veranstaltungsort ist das Studio des Medienzentrums der Region, Altenbekener Damm 79, Hannover. Alles Wissenswerte sowie der Bewerbungsbogen zum neuen Durchgang der Jungen Filmschule sind im Internet unter to-the-movies zu finden.

Die ausgewählten Bewerberinnen und Bewerber dürfen sich auf intensive Seminare mit erfahrenen Profis aus der Filmbranche freuen: Organisator der Jungen Filmschule Uwe Plasger, Regisseur Damian Schipporeit, Drehbuchautor Ulrich Klingenschmitt, Filmemacher und Fotograf Martin Bargiel, Toningenieur Henrik Cordes und neu im To-the-Movies-Team ist der Cutter Manuel Sanchez   

Ihre Premieren feiern die Produktionen bei einem internen Screening in den Hochhaus-Lichtspielen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

05.01.2020


Millionenförderung für Film- und Fernsehproduktionen

Auch Film über Hans Alber wird von nordmedia gefördert 

Serien, Musik-Acts, Games und Dokumentationen für Groß und Klein: nordmedia fördert 64 Projekte mit rund 4 Mio. Euro

nordmedia hat in der dritten Förderrunde 2019 Fördermittel von knapp vier Millionen Euro für 64 Projekte vergeben. Unterstützt wurden u.a. fünf Drehbuch-, Stoff- und eine Projektentwicklung, 31 Film- und Fernsehproduktionen, drei Maßnahmen im Bereich Verleih/Vertrieb/Verbreitung, neun Abspiel-, Präsentations- und eine Qualifizierungsmaßnahme. 

Die höchste Fördersumme erhält mit 355.000 Euro das Dokudrama „Albers & Burg“, produziert von Zeitsprung Pictures GmbH. Es erzählt die Liebesgeschichte des deutschen Schauspielers Hans Albers (Ken Duken, Foto lks. Constantin) und der jüdischen Schauspielerin Hansi Burg (Picco von Grote) zur Zeit der Nazi-Diktatur. Die Dreharbeiten starten am 14. Januar 2020 u. a. in Niedersachsen.

Die internationale TV-Kinderserie „The Voyager – Call of the Vikings“ der Gebrüder Beetz Filmproduktion in Lüneburg erhält 250.000 Euro für zehn Folgen des actiongeladenen Zeitreise-Abenteuers.

Das Fernsehspiel und Regiedebüt „Sörensen hat Angst“ von Schauspieler Bjarne Mädel (Foto r.) erhält 160.000 Euro Förderung. In der Romanverfilmung der erfolgreichen Buchreihe „Sörensen ermittelt“ von Sven Stricker wird neben Matthias Brandt, Anne Ratte-Polle und Peter Kurth Bjarne Mädel die Hauptrolle spielen. Mit 150.000 Euro wird der Kinofilm „Cindyella“ gefördert, der teilweise im Harz gedreht wird. 

Die Katastrophenserie „Sløborn“ (Regie: Christian Alvart) von Syrreal Entertainment mit Dreh auf Norderney, ist mit 120.000 Euro und der Dokumentarfilm „Hyper, Hyper - H.P. Baxxter und Scooter“ mit 80.000 Euro dabei. 

Der nächste Einreichtermin ist der 23. April 2020.

     Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

09.01.2020 


Land nimmt mehr Geld für Musikprojekte in Hannover in die Hand

585 000 Euro verteilt das Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Rund ein Dutzend hannoversche Musikprojekte werden in diesem Jahr vom Land gefördert. Zum Beispiel  22 000 Euro für das Masala-Festival, das in diesem Jahr 25. Jubiläum feiert, 14 000 Euro für die Steffani-Festwoche, 15 000 Euro für die Jazzmusikinitiative.

Insgesamt 585 000 Euro verteilt das Ministerium für Wissenschaft und Kultur, 450 000 davon sind projektgebunden, hinzu kommt eine dreijährige Konzeptförderung für drei Nachwuchschöre, zwei davon aus Hannover. Der Mädchen- und Knabenchor werden mit jeweils 18 000 Euro gesponsert.

Masala Weltmarkt auf dem Andreas-Hermes-Platz am Pavillon in Hannover © Kulturzentrum Pavillon

Auch in der Neuen Musik erhalten Ensembles Förderung. Aus Hannover sind das Kuss Quartett (10 000 Euro), die Akademie für lebendige Musik (10 000 Euro), das Neue Ensemble (20 000 Euro) und das Ensemble Mixtura (10 000 Euro).

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

23.01.2020

Eine Million Euro für kleine Kultureinrichtungen in Niedersachsen

Thümler: Projekte zeigen große Bandbreite der Kultur im ländlichen Raum

Museen, Theater, Kulturvereine – insbesondere in den ländlich geprägten Regionen Niedersachsens sichern kleine Kultureinrichtungen die kulturelle Infrastruktur und Teilhabe. Deshalb unterstützt das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) diese Einrichtungen mit insgesamt einer Million Euro. Landesweit profitieren 18 Einrichtungen von der Förderung.

„Ob in der Stadt oder auf dem Land – Kultur hält unsere Gesellschaft zusammen und stärkt die Demokratie. Die geförderten Vorhaben spiegeln die große Bandbreite dessen wider, was kleine Kultureinrichtungen als Ankerpunkte des aktiven und kreativen Miteinanders für die Infrastruktur in den ländlich geprägten Regionen Niedersachsens leisten“, sagt der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler.

Das Niedersächsische Investitionsprogramm für kleine Kultureinrichtungen besteht aus zwei Förderlinien und umfasst insgesamt 2,5 Millionen Euro. Davon vergibt das MWK eine Million Euro für Projekte von jeweils mehr als 25.000 Euro. Projektanträge von weniger 25.000 Euro bearbeiten die regional zuständigen Landschaften und Landschaftsverbänden – hierfür stehen insgesamt 1,5 Millionen Euro bereit. Mit dem Programm werden Einrichtungen gefördert, die in der Regel über nicht mehr als drei Vollzeitstellen verfügen oder nicht mehr als fünf eigenproduzierte Neuproduktionen pro Jahr durchführen.

MWK/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Musik-Innovation fördern / Bewerbungsfrist 15.01.2010

Kompositionsstipendien 2020 ausgeschrieben

Musik lebt von Innovation. Deshalb fördert das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) auch im Jahr 2020 wieder herausragende junge Komponistinnen und Komponisten aus den Bereichen Neue Musik und Jazz mit insgesamt 36.000 Euro. Die Stipendien sollen freiberufliche Künstler*innen in die Lage versetzen, über einen Zeitraum von bis zu einem Jahr verstärkt künstlerisch tätig zu sein. Darüber hinaus haben sie die Möglichkeit, ein bis zwei Monate in den Martin-Kausche Ateliers und Künstlerwohnungen in Worpswede zu verbringen, und ihnen stehen monatlich 1.000 Euro zur Verfügung.

In idyllischer, ruhiger Lage fügen sich die einstöckigen, weißgestrichenen Bungalows harmonisch in die Landschaft am westlichen Rand des Künstlerdorfs Worpswede ein. Fünf Wohnateliers bieten Bildenden Künstlern, Schriftstellern und Musikern Wohn- und Arbeitsmöglichkeiten auf Zeit. Foto: Verein Künstlerhäuser Worpswede 

„Mit den Kompositionsstipendien unterstützen wir talentierte Musikerinnen und Musiker dabei, sich ganz auf ihr künstlerisches Schaffen zu konzentrieren. Die Stipendiatinnen und Stipendiaten 2019 überzeugen durch eine einzigartige Kompositionssprache, eine große stilistische Bandbreite und ungewöhnliche Konzepte“, sagt der Niedersächsische Kulturminister Björn Thümler.

Sechs Landesstipendien wurden 2019 im Bereich der Neuen Musik an Ansgar Beste, Petros Leivadas, Jieun Noh, Malte Schiller, Timo Vollbrecht und Lukas Akintaya vergeben.

Jetzt können Bewerbungen für die Kompositionsstipendien des Landes Niedersachsen 2020 beim MWK eingereicht werden. Antragsberechtigt sind Künstler*innen, die ihren Wohnsitz oder Produktionsstandort in Niedersachsen haben und das 40. Lebensjahr (Schwerbehinderte: 45. Lebensjahr) zum 31.12.2019 noch nicht vollendet haben. Antragsfrist ist der 15.01.2020.

Informationen zur Ausschreibung auf der Website des MWK: mwk.niedersachsen_musikland_niedersachsen

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

20.11.2019


Hochschulen erfolgreich bei Bewerbung um geförderte Digitalisierungsprofessuren

Thümler: „Weitere Antragsrunde wird kommen“

Niedersachsens Wissenschaftsminister Björn Thümler (Foto Wikipedia)hat die ersten Digitalisierungsprofessuren auf den Weg gebracht. Die Umsetzung kann sofort starten. Bei der Ausschreibung zur Förderung der Digitalisierungsprofessuren haben sich als Verbundprojekte die TU Clausthal und die Ostfalia Hochschule mit ihrem Antrag „Digitale Transformation nachhaltiger Prozesse und Dienste“, die Universität Göttingen und die HAWK Hildesheim/Holzminden/Göttingen mit Ihrem Antrag zur „Data Science Region Südniedersachsen“ und das Verbundprojekt „Digitalisierung sicher gestalten“ der Universität Oldenburg und der Jade Hochschule durchgesetzt.

Die Hochschule Osnabrück wird für ihren Antrag „Applied Sciences go digital – Chancen für digitale Regionen (UAS.digital)“ gefördert und die Universität Osnabrück für ihren Antrag „KI Campus Universität Osnabrück: Realisierung der zweiten Ausbaustufe“.

Zunächst können von diesen Hochschulen bis zu 40 Professuren geschaffen werden. Die Mittel werden aufgestockt, bis ab 2021 jährlich sieben Millionen Euro Landesmittel bereitstehen. Zusätzlich werden die erfolgreichen Antragsteller temporäre Mittel in Höhe von insgesamt rund 33,6 Millionen Euro für weitere Stellen für wissenschaftliche Mitarbeiter*innen sowie Infrastruktur erhalten.

„Die Einrichtung der Digitalisierungsprofessuren ist eine der wichtigsten Weichenstellungen für die Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit des Landes“, so

 Thümler. „Wir stärken damit nicht nur Forschung und Transfer, sondern ganz gezielt auch den Bereich Studium und Lehre. Durch die neuen Professuren erwarten wir eine hohe Dynamik in Form neuer Studienangebote. Nicht zuletzt stärken wir mit dem Programm den Fachkräftestandort Niedersachsen.“

Da die Nachfrage nach Professorinnen und Professoren im Bereich Digitalisierung aktuell bundesweit sehr hoch ist, werden an den acht beteiligten Hochschulen zunächst bis zu 40 Digitalisierungsprofessuren eingerichtet. Bis zu zehn weitere Professuren werden innerhalb der kommenden zwei Jahre in einer weiteren Antragsrunde ausgeschrieben.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 11.11.2019