Deutsche Bahn und Lufthansa bauen Kooperation aus

 "Zug zum Flug"-Service soll ausgeweitet werden

Die Deutsche Bahn und Lufthansa werden noch enger zusammenarbeiten und ihre strategische Partnerschaft ausbauen. Dies erklärten die beiden Konzernvorstände Harry Hohmeister (Lufthansa) und Berthold Huber (DB) bei einem Treffen in Frankfurt/Main: „Durch die intelligente Verknüpfung des Bahn- und Luftverkehrs unterstützen wir gemeinsam die nachhaltige Verkehrswende in Deutschland. Wir wollen immer mehr Kunden eine durchgängige und komfortable Reisekette anbieten.“
Hierfür bauen Lufthansa und die Deutsche Bahn im ersten Schritt ihr gemeinsames Angebot Lufthansa Express Rail aus. Jetzt können Lufthansa-Passagiere täglich jeweils ab Hannover Hbf und Leipzig Hbf vier Bahn-Verbindungen zum Frankfurter Flughafen nutzen. Auch ab Basel steht der „Zug zum Flug“-Service mit täglich drei Verbindungen neu zur Verfügung. Die beiden Unternehmen wollen das gemeinsame Angebot in den kommenden Jahren verdoppeln.

Kunden fahren mit ihrer Lufthansa-Bordkarte mit der DB zum Frankfurter Flughafen. Die neuen Strecken sind in allen Lufthansa-Vertriebskanälen buchbar. Das Netz der Lufthansa Express Rail-Verbindungen vom/bis Frankfurt Flughafen wächst mit Hannover, Leipzig und Basel auf 17 Städte. Insgesamt bieten Deutsche Bahn und Lufthansa ab 17 Bahnhöfen mit bis zu 123 Zug-/Flugnummern Zubringer auf der Schiene vom/zum größten deutschen Flughafen und LH-Drehkreuz Frankfurt an.

DB AG/Paula Klettendorf

Alle Fahrten im Fernverkehr führt die DB zu 100 Prozent mit Ökostrom durch. Mit der Ausweitung des gemeinsamen Angebots leisten beide Unternehmen einen weiteren Beitrag zum Klimaschutz in Deutschland.
Harry Hohmeister (LH): „Mit den zusätzlichen Strecken bieten wir noch mehr Reisenden eine komfortable Anreise zum Frankfurter Airport und einen optimalen Umstieg auf ihren Flug.“
DB-Personenverkehrsvorstand Berthold Huber: „Wir bauen unser Fernverkehrsangebot für Deutschlands Großstädte kontinuierlich weiter aus – mit neuen Zügen, mehr Sitzplätzen und zusätzlichen Verbindungen. Damit wird auch die Anbindung an den größten deutschen Airport aus allen Metropolregionen immer besser.“

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

17.07.2020