Auch das hat der Erlebnis-Zoo zu bieten:

Die Tiershow- und Fütterungszeiten unter: zoo-hannover.de/de/programm/tiershows-fuetterungen

Kinder-Attraktionen: zoo-hannover.de/de/attraktionen/nur-fuer-kinder

Wintererlebnisse: zoo-hannover.de/de/programm/Kulinarik#

Panorama "Amazonien": panorama-am-zoo.de/index.php/tickets-und-preise/

Achtung! Panorama-Aktionen zum WINTERZOO im Erlebnis-Zoo Hannover: Dienstags bis freitags "Grüne Stunde" von 18 bis 20 Uhr spart man 20% auf den regulären Eintrittspreis. Auch erhält  jeder ZooCard-Neukunde 2 Gratistickets für das Panorama.


Winter im Erlebnis-Zoo

Der ErlebnisZoo ist dienstags bis sonntags von 9 bis 16 Uhr geöffnet (montags geschlossen).

Der Winter-Zoo ist noch bis 3. Februar dienstags bis sonntags bis 20 Uhr geöffnet (ab 16 Uhr kostenfrei).

Die Preise für die Wintersaison in Euro:

Kassenpreis: Kind (unter 3 Jahre) kostenlos, Kind (3-5 Jahre) 8,90 € Kind (6-16 Jahre) 13,90 €

Junger Erwachsener (17-24 Jahre) 19,90 € Erwachsener (ab 25 Jahre) 23,90 €

Online-Preis: Kind (unter 3 Jahre) kostenlos Kind (3-5 Jahre) 8,50 € Kind (6-16 Jahre) 13,50 €

Junger Erwachsener (17-24 Jahre) 19,50 € Erwachsener (ab 25 Jahre) 23,50 €

Der „Winter-Zoo“ verwandelt sich bis zum 3. Februar Meyers Hof mit Unterstützung des Energiedienstleisters Avacon erneut in das beliebte, stimmungsvolle Winterland mit Open-Air-Schlittschuhbahn, Rodelrampen, Wintermarkt mit kulinarischen Köstlichkeiten, Eisdisco und buntem Programm.

Der Eintritt in den Winter-Zoo ist ab 16 Uhr kostenfrei, davor gilt der normale Zooeintrittspreis.

Artenschutz Euro: Geht zu 100% an Artenschutzprojekte

ZooCards

ZooCards mit und ohne Abonnement:

ZooCard erhältlich für Familien (zwei Erwachsene und deren Kinder), ZooCard Single mit Kind (ein Erwachsener und seine Kinder), ZooCard Erwachsener ab 25 Jahre, ZooCard Kind 3 bis 16 Jahre, ZooCard Hund.

Karten für Gruppen, Schulen, Kindergärten.

zoo-hannover.de/de/ihr-besuch/eintrittspreise#gruppenpreise


Bärsonderer Perspektivwechsel

Erstmals Führungen auf der Eisbärenanlage im Zoo Hannover

Einmal mitten im Reich der weißen Riesen stehen, am Lieblingsplatz der Eisbärin Milana vorbeilaufen, die verschiedenen Bodenuntergründe fühlen und geheime Futterklappen entdecken: erstmals Führungen über die leere Eisbärenanlage. Da die Führungen am 12. und 13. Januar ausgebucht sind gibt es Zusatztermine am 15. und 16. 01., jeweils halbstündlich von 12 bis 15.30 Uhr (letzte Führung)

Während der Renovierungsarbeiten im Hafenbecken von Yukon Bay ergibt sich bei den 30-minütigen Führungen die Chance auf einen „bärsonderen“ Perspektivwechsel, bei dem plötzlich alles eine ganz andere Dimension bekommt.

Gegen eine Spende von fünf Euro für Artenschutzprojekte des Zoos nehmen erfahrene Scouts große und kleine Besucher mit auf die besondere Entdeckungsreise in der kanadischen Themenwelt. Dabei erklären sie den Aufbau einer der modernsten Eisbären-Anlagen Europas und verraten, welche spannenden Geheimnisse sich dort verbergen und warum in Yukon Bay manchmal Braunbären statt Eisbären herumlaufen.

 Die Zeit bis zum Saisonstart nutzt das Zoo-Team für Renovierungsarbeiten und einen gründlichen Frühjahrsputz - auch in Yukon Bay. Den notwendigen Austausch einer Scheibe in der Unterwasserwelt nehmen die Mitarbeiter zum Anlass, auch gleich die technischen Einrichtung der Bärenanlage zu warten und das Becken zu reinigen.

Die Tickets sind im Online-Shop des Zoos buchbar, die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

Informationen erlebnis-zoo.de.


Zauberhafter Winter-Zoo lädt zu vielen Erlebnissen

Winterwelten-Erlebnis im Erlebnis-Zoo Hannover

Wird es noch richtig kalt? Da sind Daunenjacke, Mütze und natürlich Glühwein angesagt. Das wären ideale Bedingungen, die der Erlebnis-Zoo Hannover für seine Winterwunder-Welten braucht.

Der zauberhafte Winter-Zoo wurde wieder mit einer Eislaufshow junger Eislauftalente vom ESC-Wedemark Scorpions eröffnet.

Die Rasenfläche auf dem Bauernhof Meyers Hof ist eine Eislaufbahn bis zum 3. Februar 2019.

Es gibt dort zwei Kinderkarussells, eine Rodel- und eine Eisstockbahn, auf der Freunde, Gruppen ihre Feiern mit richtig viel Spaß ausrichten. 

Vom Rodelberg geht es auf der Bahn rasant abwärts, während auf die Eiszwerge die etwas gemächlichere Rutschpartie auf der beliebten Porutscher-Bahn wartet.

Beim Eisstockschießen und Curling (Reservierung erforderlich!) vergnügen sich Freunde und Gruppen.  

Über der Eisfläche, an den Wegen und den Fachwerkhäusern entlang ist ein neues Lichtkonzept installiert worden – mit großzügiger Unterstützung des Energieversorgers Avacon. Die 1 000 Meter langen Lichterketten und  200 Leuchtgirlanden und -sterne, 250 Meter illuminierte Eiszapfenvorhänge und mehr als 25 strahlende Tier-Lichtfiguren sorgen für eine winter- und weihnachtliche Atmosphäre.

Ganz neu ist ein Eisturm als Ausguck über die wunderschöne Anlage. Ein Highlight!

Der Eintritt in den Winterzoo ist ab 16 Uhr frei, davor gelten die üblichen Winter-Eintrittspreise in den Erlebnis-Zoo Hannover.

zoo-hannover.de/winterzoo

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Auf die Plätze fertig - jetzt wird gezählt

Inventur im Erlebnis- Zoo Hannover

Von A bis Z wurde im Erlebnis-Zoo Hannover die diesjährige Inventur der Tiere durchgeführt. Bewaffnet mit Klemmbrett und Zollstock zählten die Pfleger und Mitarbeiter alles, was zwei, vier oder noch mehr Beine hat.

Und es kam ein überraschendes Ergebnis heraus: Genau 2 170 Tiere (178 Arten) leben im Zoo Hannover, 131 mehr als im letzten Jahr. Auch die klugen Aras mussten beim Durchzählen bei den Tierpflegern anfliegen. Im letzten Jahr bekam der Zoo Zuwachs von Giraffen-Dame „Niobe", zwei Schneeeulen und einem Drill-Affen.

Leopard Julius muß sich mächtig strecken, um an das Leckerli zu kommen - und dann wissen die Tierpfleger wie groß er ist!

Das schwerste Tier im Zoo ist die Elefantenkuh „Indra": Sie bringt satte 3 200 Kilogramm auf die Waage. Die Größte im Zoo ist die Giraffenkuh „Niobe": Sie misst 4,40 Meter. Und die kleinsten Bewohner im Zoo sind die Blattschneide-Ameisen - eine misst nur drei Millimeter. Der Älteste im Zoo ist der Schimpanse „Max", der Menschenaffe ist 54 Jahre alt.

Und es gibt noch weitere Zoo-Daten: Der Erlebnis-Zoo Hannover hat unter anderem acht Aras, zwei Berberlöwen, sechs Elefanten, sieben Gorillas, 122 Flamingos und 36 Dominoschaben.

Bunte Mischung einfach - und ein wunderbarer Erlebnis-Zoo Hannover lockt auch mit vielen tollen Aktivitäten die Besucher immer wieder an.

Ute Micha, Presse Dienst Hannover / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Ein seltenes Neujahrsbaby

Erlebnis-Zoo züchtet erneut erfolgreich seltene Schildkröte

Winziger Nachwuchs – riesige Bedeutung: Im Erlebnis-Zoo Hannover ist in der Silvesternacht eine weitere Madagassische Spinnenschildkröte geschlüpft. Das Jungtier ist nur etwas größer als eine Ein-Euro-Münze. Um die kleinen Tiere mit dem spinnennetzartigen Muster auf dem Rücken steht es in der freien Wildbahn schlecht, sie sind als „vom Aussterben bedroht“ auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN gelistet. 

Tierpfleger Daniel Heiser liebt das 11 Gramm leichte Schildkrötenbaby Foto Zoo Hannover

Der Zoo Hannover bemüht sich seit Jahren um den Erhalt dieser bedrohten Tierart. Am 15. August 2018 hatte sich das Zoo-Team bereits über den Schlupf eines Jungtiers gefreut – es war der einzige Nachwuchs dieser seltenen Art innerhalb der letzten zwölf Monate in Deutschland. 

Pro Gelege legt ein Spinnenschildkrötenweibchen nur ein einziges Ei, daß sprichwörtlich wie ein „rohes Ei“ behandelt  wurde. Um sicherzugehen, daß das Ei nicht aus Versehen durch die Tiere beschädigt wird, legen die Tierpfleger es in einen Brutkasten. Nach ca. 300 Tagen schlüpft dann der Nachwuchs aus dem Ei. Das Neujahrsjungtier hatte es etwas eiliger – die kleine Schildkröte schlüpfte schon nach etwa einem halben Jahr mit einem normalen Gewicht von 10 Gramm!

Madagassische Spinnenschildkröten zählen zu den kleinsten Landschildkröten der Welt. Besonders bei Terrarienbesitzern sind die Tiere beliebt. In ihrer Heimat Madagaskar leben sie im Südwesten der Insel in Trockenwäldern und Dornbuschsavannen entlang eines Küstenstreifens, wo sie zuhauf an den Stränden eingesammelt und für viel Geld auf dem Schwarzmarkt verkauft werden. Außerdem bedroht der Verlust ihres Lebensraums den Bestand der Tiere: die Flächen werden für Plantagen zum Anbau von Bananen, Ölpalmen und Soja genutzt.

Die ersten Tage verbringt das frisch geschlüpfte Jungtier „hinter den Kulissen“, bis sein Panzer ganz ausgehärtet ist. Die Tierpfleger protokollieren seine Entwicklung. Nimmt der Nachwuchs zuverlässig an Gewicht zu, wird es bald zu seinen beiden Geschwistern in das Biologiezimmer in den Spinnenschildkrötenkindergarten ziehen.

Die Madagassische Spinnenschildkröte(Pyxis Arachnoides) wird bis 12 cm groß, wiegt ca.100 g und kann bis 70 Jahre alt werden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord, Sigrid Lappe, Hannover Woche


Seelöwe „Tröpfchen“ für den Klimaschutz

Die Harzwasserwerke und der Zoo Hannover wollen ein Zeichen für den Klimaschutz setzen und machen mit der Seelöwen-Skulptur „Tröpfchen“ auf den Klimawandel aufmerksam. Die lebensgroße Seelöwen-Nachbildung des Künstlers Ottmar Hörl verschaffte sich in den vergangenen Monaten bei einer Rundreise durch den Harz ein Bild von der extremen Dürre und wurde nun von der Geschäftsführung der Harzwasserwerke an den Erlebnis-Zoo Hannover übergeben. Dort bezieht „Tröpfchen“ in der Bucht von Yukon Bay bei seinen Artgenossen sein Winter-Quartier, hier begrüßt von Seelöwin Pam, und „Tröpfcchen" dient zugleich als neuer Fotopunkt für Besucher.

„Der sympathische Seelöwe ist ein starker Botschafter, um emotional auf den Klimawandel mit seinen weltweit dramatischen Folgen für Mensch und Tier aufmerksam zu machen“, so Zoo-Geschäftsführer Andreas M. Casdorff. Durch die ansteigenden Temperaturen der Weltmeere gerate die Nahrungskette der Tiere aus dem Gleichgewicht: warmes Wasser hat einen geringeren Sauerstoffgehalt als kaltes Wasser, was wiederum den Fischbestand reduziert und damit die Nahrung der Robben. Steigende Temperaturen gefährden nicht nur die Eisbären in der Arktis – auch die Überlebenschancen der jungen Robben in der Arktis sinken mit der immer dünner werdenden Eisdecke, da die Jungtiere in den ersten Lebenswochen noch nicht schwimmen können und auf festes Packeis angewiesen sind.

Der Erlebnis-Zoo macht daher auch mit seiner Ausstellung „Pole to Pole“ in der Unterwasserstation in Yukon Bay auf den weltweiten Klimawandel und seine Folgen aufmerksam und zeigt, wie jeder helfen kann, das Klima zu schonen. So wie die Robben weltweit in den Meeren mit den gravierenden Folgen der extremen Wetterereignisse kämpfen, kommt es auch in Niedersachsen allerorts zu neuen Herausforderungen. Das Jahr 2018 ist eines der trockensten Jahre seit Beginn der Wetteraufzeichnungen seit dem Jahr 1857. In Niedersachsen gab es 2017 im Harz zunächst ein 1000-jährliches Hochwasser, nur ein Jahr später folgt eine nicht enden wollende Dürre.

„Der Abstand zwischen den extremen Wettersituationen wird geringer – das ist der Klimawandel“, sagt Dr. Christoph Donner, Technischer Geschäftsführer der Harzwasserwerke. Um die Versorgungssicherheit für Niedersachsen weiter zu gewährleisten, haben die Harzwasserwerke an den Trinkwasser-Talsperren seit besondere Maßnahmen getroffen.


Rendezvous beim Lieblingstier

Erleben, was anderen verborgen bleibt

Möchten Sie Ihrem Lieblingstier einmal näher kommen als dies bei einem normalen Zoobesuch möglich ist? Oder suchen Sie ein ganz außergewöhnliches Geschenk? Dann sind Sie bei einem Tierrendezvous richtig. Ein Zoo-Scout führt Sie während der einstündigen Privatführung exklusiv hinter die Kulissen und erzählt Wissenwertes und Unterhaltsames über Ihr Lieblingstier. Anschließend erwartet Sie der Höhepunkt Ihres Abenteuers: Sie begegnen Ihrem Star hautnah und live. zoo-hannover.de/de/ihr-besuch/rendezvous-beim-lieblingstier

Ute Micha , Presse Dienst Nord /Sigrid Lappe, Hannover Woche


10.000 Dollar für die Drills

Erlebnis-Zoo Hannover erhält Fördergeld der WAZA für den Artenschutz

Sie sind die vergessenen Affen Afrikas, eine der am stärksten bedrohten Primaten-Arten, und sie liegen dem Team vom Erlebnis-Zoo Hannover besonders am Herzen: die Drills. Jährlich unterstützt der Zoo Hannover den Verein „Rettet den Drill“ finanziell und trägt so zur Artenschutzarbeit in Nigeria und Kamerun bei, den letzten Verbreitungsgebieten der Affen.

In seiner Themenwelt Afi Mountain informiert der Zoo über die Bedrohung und den Schutz der Tiere. Jetzt gibt es gute Nachrichten für den Drill: Der Erlebnis-Zoo erhält 10.000 Dollar Fördergeld von der WAZA (World Association of Zoos and Aquariums) für ein neues Artenschutzprojekt des Limbe Wildlife Centres in Kamerun.

Das Wildlife Centre, das sowohl Auffangstation für verletzte und verwaiste Affen als auch Bildungszentrum für die Bevölkerung ist, will den „Family Nature Club“ ins Leben rufen, um ehemalige Wilderer Familien aus Batoke (Kamerun) dafür zu gewinnen, sich aktiv im Artenschutz zu engagieren.

Artenschutz durch Bildung - Im Rahmen des „Family Nature Club“ soll ehemaligen Wilderern Wissen über Umweltschutz, Ökosysteme, Tier- und Pflanzenarten vermittelt werden. Es geht um Recycling und die Vermeidung von Plastikmüll, den eigenen Einfluss auf ihre Umwelt und das Thema Artenschutz. Außerdem sollen die Familien des „Family Nature Club“ bei einem wichtigen Bau-Projekt maßgeblich mitarbeiten: Am Rand des Mount Cameroon Nationalparks sollen neue Tieranlagen entstehen, in denen Affen auf eine Wiederauswilderung vorbereitet werden können. Die ehemaligen Wilderer-Familien können durch das Projekt zu aktiven Artenschützern werden und dabei helfen, die stark zurückgegangenen Populationen einiger Primaten-Arten, wie den Drill, wieder zu erhöhen und Tiere im Freiland anzusiedeln.

Kathrin Röper, Artenschutz-Referentin des Erlebnis-Zoos, freut sich über die neuen Möglichkeiten für den Schutz der Drills, die sich dank der 10.000 Dollar-Unterstützung ergeben: „Bei den Bewohnern in Kamerun findet bereits ein Umdenken statt und viele Familien sind offen für das Thema Artenschutz. Wir wollen erreichen, dass diese Familien stolz darauf sind, in einem Land zu leben, das den größten Artenreichtum an Primaten hat, und sich für den Schutz der Tiere verantwortlich fühlen.“

Das Limbe Wildlife Centre arbeitet, auch mit der Unterstützung des Erlebnis-Zoo Hannover, bereits seit über zehn Jahren mit Wilderer-Familien in Kamerun, bietet ihnen neue Arbeitsplätze im Artenschutz durch den Anbau von Futterpflanzen für die Tiere, die in der Auffangstation leben, und führt sie so heraus aus der Wilderei und dem Tierhandel. Mit dem „Family Nature Club“ soll nun ein weiterer Schritt gemacht und die Gemeinde Batokes in eine Naturschutz-Gemeinde verwandelt werden.

Über die große finanzielle Unterstützung aus Hannover durch die WAZA zeigt sich das Team aus Kamerun überglücklich: „Mit dem Geld der WAZA können wir unsere Artenschutzbotschaft zu den Familien transportieren und sie dabei unterstützen, sich mehr für die Wildnis und die Tiere Kameruns einzusetzen. Die Kinder dieser Gemeinde sind die Zukunft des Artenschutzes“, so Peggy Motsch, Managerin des Limbe Wildlife Centres bei ihrem Besuch im Erlebnis-Zoo. „Danke, Zoo Hannover!“

Das Limbe Wildlife Centre liegt im Südwesten Kameruns in der Region von Mount Cameroon, einem Nationalpark, in dem unter anderem die bedrohten Drills und Schimpansen leben. Ungefähr 50.000 Menschen, vorrangig Kameruner aber auch internationale Gäste, besuchen das Limbe Wildlife Centre pro Jahr und lernen hier über Artenschutz und Biodiversität sowie deren Bedeutung. Gleichzeitig können Besucher die Tiere in der Auffangstation erleben und von Eco-Guides persönlich und nachhaltig informiert werden. Die Station unterrichtet jährlich mehr als 1.500 Schüler, informiert in der Gemeinde, der Schule und im Wildlife Centre über den Umweltschutz. Mit Hilfe von kulturellen und künstlerischen Aktivitäten sollen die Themen Arten- sowie Umweltschutz in den sozialen Kontext gerückt und die Bewohner, insbesondere Kinder, ermutigt werden, sich für ihr ökologisches Erbe und dessen Bewahrung aktiv einzusetzen.

WAZA ist der internationale Dachverband der Zoos und Aquarien mit mehr als 300 Mitgliedern weltweit. Erklärtes Hauptziel des Verbandes ist die gemeinsame Förderung des globalen Artenschutzes. Dazu zählen auch die zentralen Themen des 21. Jahrhunderts: Nachhaltige Entwicklung, Verschmutzung der Meere, illegaler Wildtierhandel, Tierschutz und Klimawandel.

Die WAZA unterstützt mit Fördergeldern verschiedene Artenschutzprojekte ihrer Mitgliederzoos. Durch ein Bewerbungsverfahren werden jedes Jahr Projekte ausgewählt, die eine finanzielle Förderung bekommen. Ermöglicht werden diese Fördergelder durch die großzügige Unterstützung des Disney Conservation Fund und der Expertise der International Zoo Educators Association.

Bereits seit über 30 Jahren hält der Zoo Hannover Drills und setzt sich seit der Gründung des Vereins „Rettet den Drill e.V.“ für den Schutz dieser Affenart ein. Seit Beginn besteht eine enge Zusammenarbeit mit den Artenschutzstationen in Nigeria und Kamerun. Im Sommer 2017 wurde die neue Themenwelt „Afi Mountain“ für die bedrohten Drills eröffnet, um die Zoo-Besucher auf die vergessenen Affen Afrikas und deren notwendigen Schutz aufmerksam zu machen. Auch Gelder vom beliebten ZOO-Run sowie vom 2018 eingeführten Artenschutz-Euro unterstützen die Arbeit der Schutzstationen in Nigeria und Kamerun.



DIE Attraktion am Zoo: „Amazonien"

Das 360-Grad-Panorama „Amazonien" fasziniert die Besucher.

Weithin sichtbar: Der grüne Zylinder, Eingang zu dem Panorama am Rande des Zoos (Foto W. Feege).

Es begeistert, es fasziniert und es strahlt ungeheuer viel Harmonie aus, „Amazonien“ vom Künstler Yadegar Asisi, das erste Naturpanorama in Deutschland ist am Erlebnis-Zoo Hannover zu sehen und erleben.

Im Inneren des 360-Grad-Panoramas sind riesige Bäume, die weit in den Himmel hineinragen, mächtige Wurzeln und Lianen, die scheinbar aus der Luft herabhängen, farbenfrohe Schmetterlinge, Nasenbären, Gürteltiere, exotische Vögel und ein Brüllaffe, der neugierig aus dem dichten Geäst hervorlugt zu sehen. Im grünen Dämmerlicht vor der Geräuschkulisse aus prasselndem Regen und dem vieltausendstimmigen Konzert der Tiere eröffnet sich bei Sonnenaufgang ein einzigartiger Blick, der den Besucher in Staunen versetzt und zugleich fasziniert.

Der Tag im Regenwald dauert ca.15 Minuten – es ist ein Eintauchen in eine uns ganz und gar fremde Welt, in eine Welt, für die sich der Besucher Zeit nehmen sollte. „Ich sehe in den Panoramen auch einen Gegenentwurf zu der allgemeinen Bilderflut“, die uns jeden Tag überrollt, sagt Yadegar Asisi. Der in Berlin lebende Künstler will mit seinen Rundumbildern die Intensität des Bildes wecken und schärfen, zum genauen Hinsehen verführen.

Stets erfasst der Blick Neues, es schieben sich weitere Details nach vorne untermauert wird der Eindruck durch sphärische Musik, die sich mit den Umweltgeräuschen verbindet. Man ist geneigt, Bewegungen zu sehen, Lichtreflexe lassen die Illusion so richtig lebendig werden – doch das Bild ist starr. Der Künstler hat eine Art Collage erstellt, aus Fotos und Gemälden.

Rund 1 000 Motive, die  Asisi am Computer zu einem Gesamtwerk zusammensetzte – eine 13 Gigabyte große Datei. Sie wurde auf 37 Stoffbahnen ausgedruckt, das ergibt eine Bildfläche von 3 200 Quadratmetern.

Die ganze Komplexität und Schönheit des Regenwaldes am Amazonas wollte Asisi in einem Bild erfahrbar machen. Das ist ihm voll und ganz gelungen. 30 000 Fotos hat der Künstler angefertigt, dafür ist er viermal an den Amazonas gereist. Dem Besucher empfiehlt der Künstler vor allem die Plattform in sechs Metern Höhe. Dort sei der räumliche Effekt hundertprozentig.  Bewegende Ausblicke allerdings erlebt der Besucher auch auf den beiden anderen Ebenen auf zwölf und sogar auf 15 Metern Höhe.

Was für ein Erlebnis – es ist traumhaft schön in dem Zylinder und es kehrt eine innere Ruhe und große Freude ein, die  schlecht zu erklären ist. Hingehen und selber erleben!

 

Das PANORAMA hat dienstags bis sonntags geöffnet.

Tageskarten: Erwachsene ab 25 Jahre 11,50, 17-24 Jahre 10 Euro, Kinder 6-16 Jahre 6, Kinder 3-5 Jahre 1 Euro, Kinder unter 3 Jahre kostenlos.

KOMBI-TICKETS PANORAMA UND ERLEBNIS-ZOO. Gruppenpreise (ab 20 Personen) Erwachsene ab 25 Jahre 9, Erw. (17-24 Jahre) 8, Kinder (6-16 Jahre) 5, Kinder (3-5 Jahre) 1 Euro

Sonderpreise für Schulklassen & Kindergärten, Schulführungen, Gruppen sozialer Einrichtungen und Schwerbehinderte.

Für Zookarteninhaber gibt es auch Schnupperführungen, Tickets für das PANORAMA AM ZOO erhalten Sie vor Ort an der Kasse oder im Online-Shop vom Erlebnis-Zoo Hannover.

Informationen: panorama-am-zoo.de/index.php/tickets-und-preise/

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe