KONZERTE - MUSIKALISCHES


5. Sinfoniekonzert mit der Klarinettistin Sharon Kam

Ein Sinfoniekonzert mit breiter Programm-Palette 

Die Wahl-Hannoveranerin Sharon Kam (Foto) ist Solistin des 5. Sinfoniekonzerts der Staatsoper. Die Musikalische Leitung des 5. Sinfoniekonzertes an der Staatsoper Hannover übernimmt jetzt Gregor Bühl (Foto rechts). Er springt am 17. und 18. März 2019 für den erkrankten Dirigenten Alexander Soddy ein. So ändert sich auch das Programm des Konzertes etwas. Anstelle der Sinfonie Nr. 1 von Edward Elgar ist nun die 3. Sinfonie von Felix Mendelssohn Bartholdy – die „Schottische“ Sinfonie – zu hören.

Weiterhin auf dem Konzertprogramm stehen das Konzert für Klarinette und Orchester Nr. 2 von Carl Maria von Weber mit Sharon Kam und Felix Mendelssohn Bartholdys Konzertouvertüre „Die Hebriden“. 

Karten für die beiden Konzerte sind an den Kassen der Niedersächsischen Staatstheater, per Telefon unter 0511 9999 1111 und online auf der Homepage der Staatsoper erhältlich.

Presse Staatsoper

Veröffentlicht 09.03.2019


Literarischer Salon: Gesprächskonzert „Mission Mozart“

Hörregion präsentiert den Horn-Solisten Felix Klieser

Am Montag, 18. März, 20 Uhr, wechselt der Literarische Salon eine Location: Mit der Hörregion holt er zu einem Gespräch und Konzert den Hornisten Felix Klieser aus Hannover in die Jugendkirche Hannover, An der Lutherkirche 11.

Felix Klieser, 1991 ohne Arme zur Welt gekommen, ist einer der führenden Horn-Solisten des Landes, eine internationale Karriere liegt vor ihm. Mit seinem neuen, nun vierten Album kommt er ihr einen Schritt näher. Es ist eine Aufnahme der vier Mozartschen Hornkonzerte mit der renommierten Camerata Salzburg. Zusammen mit Pianistin Linda Leine trägt der Musiker in einem Kurzkonzert Auszüge der Hornkonzerte vor. Zuvor spricht er mit Salon-Moderator Joachim Otte über sein außergewöhnliches Leben im Musik-Betrieb.

Felix Kieser. Foto: Julia Wesely 

Die Veranstaltung in der Reihe „Compose & Co“ wird präsentiert von der Hörregion Hannover. Kooperationspartnerin ist die UNESCO City of Music Hannover. Info: hannover.de/Veranstaltungskalender.

Der Eintritt kostet 10, ermäßigt 6 Euro.

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord

Veröffentlicht 14.03.2019 


„Minimal Music“ - US-Komponist Steve Reich besingt die Schönheit der Wüste

Dieses Jahr widmet sich das Festival „Klangbrücken“ dem US-Komponisten Steve Reich

Denn der US-Komponist gehört zu den wichtigsten zeitgenössichen Komponisten und ist gleichzeitig Entwickler einer ganz eigenen Musiksprache, der „Minimal Music“. Steve Reich steht in diesem Jahr im Vordergrund des Festivals „Klangbrücken“ vom 1. bis 7. Mai. Das Programm wurde in der Staatsoper Hannover vorgestellt.

Das Festival wird eröffnet im Ballhof mit „Pulse of Nature“, mit dem Werk will Dirigent Thorsten Enke ausdrücklich die Auswirkungen des Klimawandels anmahnen. „Pulse“ wird erweitert durch Live-Videos. Es ist eine Veranstaltung von musica assoluta.

Mittlerweile ist Steve Reich 82 Jahre alt und freut sich unbändig über das ihm gewidmete Festival „Klangbrücken", kann aber leider nicht dabei sein, weil er zur selben Zeit in Los Angeles eine Uraufführung betreut.

Steve Reich

Im Mittelpunkt steht das großartige Riesenwerk „Desert Music“ und „Three Movements" (5. Mai), für das das Staatsorchester extra einen Spezialchor holt: ChorWerk Ruhr. Dieses 6. Sinfoniekonzert dirigiert Jonathan Stockhammer.

Reich war schon 2016 in Hannover - bei den Kunstfestspielen Herrenhausen mit der Videooper „Three Tales“ - auch konnte er sich in das Goldene Buch der Stadt Hannover eintragen.

Ganz stark ist in diesem Jahr das Sprengel Museum im Konzertprogramm vertreten. (Gabriele Sand, dort zuständig für die Veranstaltungen: „Wir entwickeln uns immer mehr auch zum Konzertraum“). Am 4. Mai holt das Museum das Ensemble S für das hypnotische Reich Stück „Drumming" an den Maschsee: Der Abend ist als Wandelkonzert angelegt, das im Auditorium endet. Und am 5. Mai kommt für „In C – Zwischen den Zeiten“ das Ensemble Megaphon und Gästen mit Werken von Reich, Terry Riley und Morton Feldmann in den Calder-Saal.

Dann gibt es noch im Calder-Saal unter dem Titel „Minimal Art" Reichs berühmte „Different Trains", die sich in geschichtlichen Epochen bewegen, gewidmet.

Mit einem Reich-Werk ist auch die Musikhochschule beim Festival vertreten: Die „Music for 18 Musicians" ist am 3. Mai im Richard-Jacoby-Saal zu geniessen.

„Wir wollen die Ohren öffnen für alles, was uns umgibt", sagt Opernintendant Michael Klügl über den Sinn des  Festivals, das überwiegend von hannoverschen Kräften bestritten wird: „Erstaunlich, was man hier durch Vernetzung erreichen kann“. Auch betont er die Verantwortung des Hauses für die Öffnung für außergewöhnliche Musik- und Theaterformen.

Info: staatstheater-hannover.de/oper/klangbruecken

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Video-Streamingdienst mit etwa 3.000 Aufführungen und Dokumentationen

Medici.tv - ein neues digitales Angebot der Stadtbibliothek für Musikfreunde

Mit medici.tv bietet die Stadtbibliothek Hannover ihren Bibliotheksnutzern modernes und werbefreies Musikstreaming, das von zu Hause mit dem PC oder Mac oder unterwegs mit Handys oder Tablets abrufbar ist. Medici.tv ist ein Video-Streamingdienst für klassische Musik, der in seinem Katalog etwa 3.000 Aufführungen und Dokumentationen auflistet.

Die Darbietungen umfassen klassische, moderne und zeitgenössische Musik. Verschiedene Sparten sind wählbar: Etwa 1.000 Konzerte und historische Konzertaufnahmen, zahlreiche Opern von Monteverdi bis Philip Glass´s „The Perfect American“, Ballettaufführungen (90) aus den großen Häusern in Paris, Hamburg, Moskau, ca.1.100 Künstlerdokumentationen von Callas bis Currentzis und 200 Meisterkurse. Über eine Recherchefunktion sind einzelne Musiker*innen, Tänzer*innen oder Komponist*innen zu finden, Dialogsprachen sind englisch, französisch und spanisch. Ein Eventkalender zeigt an, welche Konzerte demnächst live gestreamt werden können, dazu gehören Aufführungen der Berliner Philharmoniker, der New York Phiharmonic, der Pariser Oper und viele mehr.

Das Log-in erfolgt über die Homepage der Stadtbibliothek Hannover stadtbibliothek-hannover.de. Für die Anmeldung wird die Bibliotheksausweisnummer und das Passwort benötigt. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 11.03.2019


Auf zu neuen Ufern - die Reise geht noch weiter

Er bleibt! - Andrew Manze ist bis 2023 Chef der NDR-Radiophilharmonie

Yes, die Mannschaft bleibt zusammen: Dirigent Andrew Manze bleibt bis zum Sommer 2023 in der Landeshauptstadt und Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie. Im kleinen Sendesaal unterschrieb der beliebte und hoch geschätzte Dirigent vorzeitig die Vertragsverlängerung - der laufende Vertrag ist knapp zur Hälfte erfüllt. Und das sind richtig gute Nachrichten!

„Ich habe noch soviel hier vor“, sagte Manze. Das ist seine Erklärung, obwohl der international begehrte Dirigent hier in Hannover bleibt und Angebote von weltbekannten Orchestern abgelehnt hat. „Gemeinsam mit meinen Musikerinnen und Musikern bin ich in den letzten Jahren weit gereist - musikalisch und auch geografisch. Und das Orchester ist lebendiger denn je und klingt wunderbar.“

Hochzufrieden: Joachim Knuth, Andrew Manze und Lars Ramberg freuen sich über Manzes Vertragsverlängerung. Foto NDR 

Und die Reise wird noch weiter gehen - im Focus hat der Ausnahmedirigentz das sinfonische Hochgebirge! 

Andrew Manze ist seit 2014 in Hannover und arbeitet mit der Radiophilharmonie und hat mit dem Orchester ein nie dagewesenes hohes Niveau erreicht. Das auch  international anerkannt wird. Das Orchester hat sich in Salzburg (Felsenreitschule), Wien (Musikverein) oder wie mit dem großen „War Requiem“ in Hannover und Liverpool präsentiert. Das Royal Liverpool Philharmonic hat ihn zum „Principal Guest Conductor“ ernannt - eine besondere Auszeichnung für Andrew Manze. Er spielte schon mit dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Amsterdamer Concertegebouw-Orchester sowie dem Los Angeles Philharmonic Orchestra zusammen. Er wird in diesem Jahr auch das renommierte Boston Symphoniy Orchestra dirigieren und seine Erfahrungen dann wiederum für Hannover nutzen können.

Große Freude zeigte auch das NDR-Intendant Lutz Marmor über die vorzeitige Unterschrift: „Andrew Manze ist ein inspirierender Musiker, ein überzeugender Motivator und Kommunikator.“ Der Meinung war auch Hörfunk-Direktor Joachim Knuth: „Andrew Manze lebt Musik.“ Er sei ein Dirigent, der die Musikerinnen und Musiker zu Spitzenleistungen führt - durch eine „glückhafte Beziehung“, die hier entstanden ist.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 23.2.2019


Die KunstFestSpiele bringen Frank Zappa zurück nach Hannover

Die Festspiele starten mit einem Frank Zappa-Konzert des Ensemble Modern

Bereits vor rund 40 Jahren, 1979, begeisterte der legendäre amerikanische Musiker und Multimediakünstler Frank Zappa rund 4.000 Besucher in der Eilenriedehalle, der damals wichtigsten Konzerthalle Hannovers.

Unter der Leitung des Dirigenten und Intendanten der Kunstfestspiele Ingo Metzmacher spielt am Samstag, 18. Mai 2019, das Frankfurter Ensemble Modern an gleicher Stelle Musik aus den Alben The Yellow Shark und Greggery Peccary & Other Persuasions.

The Yellow Shark ist das letzte Album Zappas, das er vor 25 Jahren, im November 1993, nach einer langen und intensiven Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern herausbrachte. Im Dezember 1993 starb Frank Zappa mit 52 Jahren in Kalifornien.

 Die 10. Ausgabe der KunstFestSpiele Herrenhausen findet vom 10. bis 26. Mai 2019 statt. Das Gesamtprogramm wird am 16. Januar 2019 veröffentlicht.
Der Vorverkauf läuft schon. 
www.kunstfestspiele.de

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord