KONZERTE - MUSIKALISCHES


Saisonbeginn Musik 21 / 21. November

Erstes Konzert aus der Reihe Musik 21 im NDR

Im Kleinen Sendesaal des NDR-Funkhauses findet am 21. November um 20 Uhr das erste Konzert der Saison 2019/20 aus der Reihe Musik 21 statt. Im Fokus steht die Musik des Komponisten und Schlagzeugers Matthias Kaul (Foto lks.). Das Ensemble L'ART POUR L'ART (Foto r.) wird sieben seiner Werke präsentieren, darunter auch eine Uraufführung.

Programm: 19 Uhr Horchen auf die Welt Barbara Eckle (Musikjournalistin/Dramaturgin) im Gespräch mit Matthias Kaul

20 Uhr Konzert „Innehalten! 70. Weiter!“, Matthias Kaul (*1949). Ensemble L’ART POUR L’ART: Astrid Schmeling, Flöte, Michael Schröder und Ulf Mummert, Gitarre, John Eckhardt, Kontrabass, Matthias Kaul, Percussion,  Klangregie: Stefan Troschka. Der Bariton Thomas Buckner prägt seit über 40 Jahren nicht nur als Sänger und Vokal- Improvisationskünstler, sondern auch als Konzertveranstalter die Neue Musik in den USA. Er hat über 100 Werke zeitgenössischer Komponisten zur Uraufführung gebracht, bislang über 40 CDs aufgenommen und wird weltweit zu Gastspielen eingeladen.

Tickets: NDR Ticketshop, Tel. 0511-27789899, ticketshop.hannover@ndr.de und ndrticketshop.

Infos: musik21niedersachsen

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 17.10.2019


Soundscapes mit Quatuor Molinari / 24. November

URWERK e.V. holt ein berühmtes Quartett ins Sprengel Museum

Das Molinari Quartett (Foto lks.) ist am 24. November um 15 Uhr im Calder Saal des Sprengel Museums zu Gast. Das Quartett aus Montreal widmet seine Arbeit dem Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts. Es hat zahlreiche Konzerte in Amerika, Europa und Asien gegeben. Als eines der wichtigsten Streichquartette in Kanada gewann es zahlreiche Preise und wurde  von der Musikkritik als „kanadische Antwort auf das Kronos Quartett oder Arditti Quartett“ bezeichnet.

Für die Gesamtaufnahme der Streichquartette Kurtágs erhielt das Quartett 2017 den Echo Klassik Preis im Bereich Kammermusik des 20. und 21. Jahrhunderts. Ausführende: Olga Ranzenhofer und Antoine Bareil, Violine, Frédéric Lambert , Viola, Pierre-Alain Bouvrette. Cello.

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Molinari Quartett: quatuormolinari

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 18.10.2019


Jetzt werden wieder alle Register gezogen

Neustädter Hofkirche hat ihre neue Barockorgel erhalten

Jetzt können in der Neustädter Hofkirche endlich wieder alle Register gezogen werden. Denn Orgelbau und Orgelmusik zählen bekanntermaßen zum immateriellen Kulturerbe der Menschheit, das ist bekannt - doch Orgel-Neubauten sind keineswegs selbstverständlich.

Die Neustädter Hof- und Stadtkirche St. Johannis in Hannover hat für 1,3 Millionen Euro eine neue Barockorgel erhalten. Und sie zieht die Blicke und Ohren auf sich - sie ist ein Meisterwerk! Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur unterstützt den Bau der Orgel aus der Werkstatt des belgischen Orgelbauers Dominique Thomas mit 1,2 Millionen Euro, die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers beteiligt sich mit 76.000 Euro. Die Neustädter Kirche trägt die Umbaukosten der Empore in Höhe von rund 150.000 Euro. 

Der Öffentlichkeit wird die neue Orgel mit 50 Registern und drei Manualen mit einem Eröffnungskonzert von Hochschul-Professor Emmanuel Le Divellec am 26. Oktober präsentiert.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 18.10.2019 


Neu: eine Doppelspitze wacht über den Violinwettbewerb

Antje Weithaas  und Oliver Wille leiten den Joseph-Joachim-Wettbewerb

Die Generalüberholung für den Joseph-Joachim-Violin-Wettbewerb (JJV-Wettbewerb) steht. Es gibt  jetzt eine künstlerischeDoppelspitze sowie ein reformiertes Wettbewerbskonzept: Er soll sich mehr an reifere Geiger*innen richten und die Preisvergabestruktur für den 2021 ausgerichteten Wettbewerb wird geändert. Der Ausrichter dieses internationalen Wettbewerbs, die Stiftung Niedersachsen, präsentierte, was sich jetzt ändert.

Zuerst einmal die künstlerische Doppelspitze, bestehend aus Geigenprofessorin Antje Weithaas (Berlin, erste Joseph-Joachim-Gewinnerin) und Geigenprofessor Oliver Wille (Hannover, Kuss-Quartett). Dazu Oliver Wille: "Wir wollen den Wettbewerb in die aktuellen Erfordernisse der internationalen  Konzertlandschaft einbringen“.

Die neue Doppelspitze: Oliver Wille und Antje Weithaas wollen den JJV-Wettbewerb wieder attraktiv machen. Foto Stiftung Niedersachsen 

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern solle so ein Forum für ihren Weg in ein Konzertleben geboten werden. Allerdings bleibe das Ursprungsziel, die Künstlerinnen und Künstler auf dem Weg zu einer internationalen Karriere konkret zu unterstützen. Aber gleichzeitig auch die klassischen Musiktraditionen, die Musikausbildung und –ausübung zu fördern, ebenso wie die Position der niedersächsische Landeshauptstadt als Musik-Metropole.

Weithaas und Wille betonten, dass der Wettbewerb zukünftig nicht mehr über die Höhe der Preisgelder definiert wird -die trotzdem noch entsprechend üppig sind, international aber mittlerweile überboten werden dürften. Alle vier Finalisten erhalten jetzt jeweils ein Preisgeld von 10 000 Euro. Der neue "Joseph Joachim-Preis" - 30 000 Euro - wird zusätzlich an einen einzigen Preisträger aus der Finalisten Gruppe vergeben.

Auch neu: Der Wettbewerb soll von nun an auch "reifere Violinistinnen und Violinisten ansprechen". Aus diesem Grund wurde auch das Höchstalter auf 32 Jahre heraufgesetzt (16 bis 32 Jahre).

 Ebenso ist die Jury-Struktur neu: Die Vorauswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen von nun an die Stimmführer der Streichinstrumente der NDR Radiophilharmonie. Die neunköpfige Wettbewerbsjury setzt sich neuerdings dann aus fünf Violinisten und vier Juroren aus dem Konzertleben (mit dabei Radiophilharmonie-Chef Andrew Manze, Sopranistin Christine Schäfer).

Der nächste Wettbewerb 2021 erwartet dann 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und startet wie gewohnt mit zwei Vorrunden (Solo-Violine, 27. bis 29. September, Violine mit Klavier, 30. September bis 2. Oktober).

Es kommen aber nur noch zehn ins Zwei-Runden-Semifinale - mit einem Werk mit Kammerorchester (4. und 5. Oktober) und einem Rezital mit einem Satz aus einem Streichquartett (6. und 7.Oktober). Neu ist: Das Quartettstück wird erst 24 Stunden vor dem Auftritt bekanntgegeben.

Ins Finale am 9. Oktober kommen dann nur noch vier Künstlerinnen und Künstler, die dann jeweils ein großes Violinkonzert in Begleitung der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Andrew Manze, spielen. Auch ein zeitgenössisches Werk steht dann auf dem Programm.

Das Rahmen- und Begleitprogramm bleibt bestehen: "Zu Gast in Niedersachsen" mit landesweiten Regionalkonzerten und "Zu Gast im Klassenzimmer" mit Auftritten in Schulen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 03.10.2019


Zum 100. Jahrestag der Volksabstimmung zum deutsch-dänischen Grenzverlauf

Schleswig-Holstein-Festival widmet sich 2020 dem dänischen Komponisten Nielsen

Im Jahr 2020 widmet das Schleswig-Holstein-Musik-Festival (SHMF) seine Komponisten-Retrospektive im Festivalsommer dem dänischen Komponisten Carl Nielsen (1865-1931). Nielsen (Foto) war ein Grenzgänger im besten Sinne. Einerseits war er stark beeinflusst durch Johannes Brahms, er war eng befreundet mit weiteren deutschen Komponisten seiner Zeit und fühlte sich der deutschen Kultur verbunden. Andererseits entwickelte er sich zum dänischen Nationalkomponisten und gilt heute als der bedeutendste Vertreter skandinavischer Musik neben Edvard Grieg und Jean Sibelius. Die Entscheidung wurde gestern vom Intendanten Christian Kuhnt mitgeteilt. Der Komponistenschwerpunkt 2020 knüpfe an den 100. Jahrestag der Volksabstimmung zum deutsch-dänischen Grenzverlauf an.

Das Festivalprogramm 2020 wird am 20. Februar kommenden Jahres veröffentlicht.

Rückblick 2019: Das 34. Schleswig-Holstein Musik Festival blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück. Von den 212.000 verfügbaren Karten wurden rund 193.000 bei den 223 Konzerten, fünf Musikfesten auf dem Lande, zwei Kinderkulturfesten und einem Kindermusikfest abgesetzt. Mit einer Auslastung von 91 Prozent bespielte das Festival 117 Spielstätten an 68 Orten in Schleswig-Holstein, Hamburg, Süddänemark und dem nördlichen Niedersachsen. 7.500 Besucher kamen zu den öffentlichen Proben des Schleswig-Holstein Festival Orchestra und der Masterclasses. 165 Veranstaltungen waren ausverkauft.

Ein Furioser Abschluß am 1. September in der Kieler Sparkassen-Arena: Video youtu.be/ZaVSw-V89HE

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 02.09.2019


Titel verteidigt

City of Music: Hannover bekommt Lob von der Unesco

Hannover ist noch immer City of Music - das die Stadt diesen Titel behält, ist nicht selbstverständlich: denn alle vier Jahre überprüft die Unesco, ob eine Stadt den Titel noch zu Recht führen darf. Falls nicht, kann er aberkannt werden. Diese Überprüfung ist erstmals seit der Ernennung 2014 abgeschlossen und stellt Hannover ein gutes Zeugnis aus. Hannover sei eine sehr aktive Stadt im Netzwerk der City of Music, heißt es in dem UNESCO-Bericht. Die Aktivitäten der Stadt seien „beispielhaft „ für andere Citys of Music. Außerdem wird konstatiert, dass die Bürger und Musiker nach und nach ein Gespür für das Potential entwickeln würden, das Hannover mit dem Titel hat.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 26.082019



Video-Streamingdienst mit etwa 3.000 Aufführungen und Dokumentationen

Medici.tv - ein digitales Angebot der Stadtbibliothek für Musikfreunde

Mit medici.tv bietet die Stadtbibliothek Hannover ihren Bibliotheksnutzern modernes und werbefreies Musikstreaming, das von zu Hause mit dem PC oder Mac oder unterwegs mit Handys oder Tablets abrufbar ist. Medici.tv ist ein Video-Streamingdienst für klassische Musik, der in seinem Katalog etwa 3.000 Aufführungen und Dokumentationen auflistet.

Die Darbietungen umfassen klassische, moderne und zeitgenössische Musik. Verschiedene Sparten sind wählbar: Etwa 1.000 Konzerte und historische Konzertaufnahmen, zahlreiche Opern von Monteverdi bis Philip Glass´s „The Perfect American“, Ballettaufführungen (90) aus den großen Häusern in Paris, Hamburg, Moskau, ca.1.100 Künstlerdokumentationen von Callas bis Currentzis und 200 Meisterkurse. Über eine Recherchefunktion sind einzelne Musiker*innen, Tänzer*innen oder Komponist*innen zu finden, Dialogsprachen sind englisch, französisch und spanisch. Ein Eventkalender zeigt an, welche Konzerte demnächst live gestreamt werden können, dazu gehören Aufführungen der Berliner Philharmoniker, der New York Phiharmonic, der Pariser Oper und viele mehr.

Das Log-in erfolgt über die Homepage der Stadtbibliothek Hannover stadtbibliothek-hannover. Für die Anmeldung wird die Bibliotheksausweisnummer und das Passwort benötigt. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 31.08.2019