KONZERTE - MUSIKALISCHES


Klassische Musik verbindet / 5. bis 20. Juli

19 Jahre Klassik in der Altstadt

Feine Klänge laden zum Flanieren ein

Zum 19. Mal belebt „Klassik in der Altstadt" Hannovers ältestes Viertel mit wunderbaren Klängen

Vom 6. bis 20. Juli finden drei kostenfreie Klassikrundgänge statt, die an den Sonnabenden das Publikum erfreuen.  

Am ersten Klassikrundgang nahmen gut 3 000 Besucher teil. Das freut natürlich auch Veranstalterin und Moderatorin Ariane Jablonka. Und auch das Festival- Eröffnungskonzert am Freitag in der Kreuzkirche war einfach fantastisch und etwas ganz Besonderes. Dort traten 13- bis 17-jährige hochbegabte  Schülerinnen und Schüler des IFF, des Institutes für Frühförderung der Musikhochschule auf.

Auf ins Finale von Klassik in der Altstadt 2019

Am Samstag, 20. 7. geht es ab 13 Uhr ab Marktplatz weiter mit dem dritten Klassikrundgang des Festivals, die Rundgänge sind kostenlos zu hören und zu sehen.

Auf dem Marktplatz spielen von 13 bis 13.30 Uhr Studierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Um 15.30 bis 16 Uhr die Gesangsklasse Prof. Marek Rzepka mit „Die drei Damen“, Terzett W.A. Mozart, „Die Zauberflöte“ u.a. Werke mit Ula Drescher, Weronika Rabek, Agata Kornaga, Vasilena Atanasova Terzette, Duette und Arien solo, quer durch die Opernwelt, von der Italienerin in Algier und Pique Dame bis Aida und Zauberflöte. 

Auf ins Finale von Klassik in der Altstadt 2019

Am Samstag, 20. 7. geht es ab 13 Uhr ab Marktplatz weiter mit dem dritten Klassikrundgang des Festivals, die Rundgänge sind kostenlos zu hören und zu sehen.

Im Historischen Museum

kommt von 13.45 bis 14.15 Uhr die Gesangsklasse Prof. Jan-Philip Schulze mit Klassik & schwedische Sommerliedern es singen und spielen Josefine Mindus und Emanuel Ratiu (Foto oben).

Um 16.15 bis 16.45 Uhr:  Gesangsklasse Prof. Anton Ling mit einem Crossover von Oper bis Pop, Greta Behr und Demian Ewig.

In der Kreuzkirche 14.30 bis 15 Uhr: Kompositionsklasse Professorin Tatjana Prelevic: Emilia Grojahn, Marcus Sundermeyer, Torben Schott mit Klavier-Trio Nr. 1 von Rachmaninoff.

Um 17 bis 17.30 Uhr: Orgel Solo: Axel LaDeur

Um 17. 30 bis 18 Uhr: Erste Preisträgerin des Vorjahres Lea Jonscher – Violine, begleitet von Cara Hesse am Klavier, mit einem anspruchsvollen Programm: Frühlingssonate in f-dur op. 24, L. v. Beethoven, Siccilienne und Rigaudon, F. Kreisler und das Konzert in d-moll op. 22, 2. und 3. Satz, H. Wieniawski

Um 18 Uhr Publikumspreisverleihung der Stiftung SPARDA-BANK Hannover 2019

Informationen unter aj-classic

Ute Micha, Presse Dienst Nord/ Sigrid Lappe, Hannover Woche


29. Internationale Fredener Musiktage

Leinebergland wird Anlaufpunkt für Liebhaber*innen hochkarätiger Kammermusik

Sommerkonzerte in Freden, Alfeld und Wrisbergholzen vom 20. bis 28. Juli

Die 29. Internationalen Fredener Musiktage präsentieren unter dem Motto „Streichquartettfest und Blechbläserglanz“ drei spannende Streichquartette sowie hochkarätige Blechbläser, wie etwa den diesjährigen Artist in Residence Matthias Höfs, Trompete.

In Freden, Alfeld und Wrisbergholzen gibt es Kammermusik, ein Familienkonzert und Bildende Kunst.

Die Festivalleiter Utz Köster und Adrian Adlam, beide hauptberuflich Streicher, haben drei hochklassige Streichquartette zum Festival eingeladen.

Matthias Höfs © M. Höfs 

Das Armida Quartett startet am 21. Juli im Weltkulturerbe Fagus-Werk Alfeld mit der Uraufführung des diesjährigen Auftragswerkes der Fredener Musiktage von Marko Nikodijevic.

Marko Nikodijevic © Aleksander Stanjewvic

Einen Ausblick auf das Beethoven-Jahr 2020 gibt am 23. Juli „eine der interessantesten Quartettformationen auf dem internationalen Parkett“ (Neue Zürcher Zeitung), das Kuss Quartett.

Das Aris Quartett, beim ARD-Wettbewerb 2016 mit fünf Preisen ausgezeichnet, gibt am 27. Juli zwei Konzerte: Am Nachmittag gestaltet es das Familienkonzert „Vier gewinnt!“ und abends erklingen in der Zehntscheune Klassiker des Streichquartett-Repertoires wie „Sonnenaufgang“ von Haydn sowie Werke von Brahms und Mendelssohn.

Den Streicherklängen stellen die Fredener Musiktage den Glanz der Blechbläser gegenüber: Mit Matthias Höfs tritt an zwei Abenden einer der prägendsten und bekanntesten Trompeter im deutschsprachigen Raum auf. Er wird mit dem Festivalensembles camerata freden am 24. Juli mit einem hochvirtuosen Barockkonzert und Werken von Mozart und Dvořák zu hören sein. Außerdem gestaltet Höfs mit seiner Frau Ulrike, Flötistin in der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, und dem Organisten Christian Schmitt am 25. Juli eine „Hommage à Bach“ in der Alfelder Kirche St. Nicolai.

Als weitere Vertreter der Blechbläserkunst gastieren die Ensembles Trombone Unit Hannover und das Salaputia Brass Quintett. In die Fredener Zehntscheune bringen sie am 21. Juli ihr Programm „RaumKlänge“ mit.

Das Salaputia Brass Quintett entführt am 26. Juli im Festkonzert „1000 Jahre Wrisbergholzen“ in der Kirche St. Martin Wrisbergholzen in die „Brass Menagerie“. Das Festivalensemble ergänzt den Festivalschwerpunkt mit seinen drei Konzerten.

Im Eröffnungskonzert am 20. Juli verdeutlicht die camerata freden das Festivalmotto mit dem Septett für Trompete, Klavier, Streichquartett und Kontrabass von Saint Saens.

Beim Abschlusskonzert am 28. Juli führen Adrian Adlam und Pianist Thomas Hell die „Kreutzersonate“ von Beethoven auf. Das Festival wird mit Werken von Glasunow und Mozart unter Mitwirkung von Amanda Kleinbart, Hornistin im NDR Elbphilharmonie Orchester, zu Ende gehen.

Am Eröffnungstag beginnt das Festival mit einer Vernissage: der französische Künstler William Himo zeigt seine Meereslandschaften in der Zehntscheune. Sie sind bis zum Festivalfinale am 28. Juli zu besichtigen.

 Tableaux Expo Allemagne © William Himo 

Tickets: Festivalbüro, Am Schillerplatz 6 in Freden, Tel. 05184-950179, www.fredener-musiktage.de und an allen Reservix-Vorverkaufsstellen.

fredener-musiktage

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 05.05.2019


Orgelsoireen in St. Clemens

Orgelkonzertreihe geht in das sechste Jahr

Vor 210 Jahren wurde der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy geboren. „Für uns ein Anlass, uns näher mit den Werken zu beschäftigen, die er für die Orgel geschrieben hat ­und unsere Konzertreihe auf ihn auszurichten“, sagt Nico Miller, Regionalkantor für die Katholische Kirche Hannover und Organisator der Orgelsoireen in der Basilika St. Clemens (Platz an der Basilika 1).

Die Konzertreihe geht nun ins sechste Jahr. Immer am ersten Mittwoch in den Monaten bis Oktober sind Organisten aus ganz Deutschland an der großen Klais-Orgel (Abb. lks.) in der Basilika zu hören.

„Die Idee dieser Reihe ist es zum einen, die Orgelmusik auch im konzertanten Rahmen dem Publikum näher zu bringen“, erläutert Miller.

Die nächsten Termine: 7. August – Dirk Elsemann (Berlin), 4. September – Nico Miller (Hannover), 2. Oktober – Thiemo Janssen (Norden)

Die Konzerte finden immer mittwochs um 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Jeweils vor den Konzerten gibt es die Möglichkeit, an der Führung „Straße der Religionen“ teilzunehmen. Sie beginnt um 17 Uhr an der Evangelisch-reformierte Kirche (Archivstraße) und endet kurz vor Beginn der Orgelsoiree in der Basilika St. Clemens (Buchung und Informationen unter stattreisen-strasse-der-religionen)

Veröffentlicht 04.07.2019 


„Mut" bedeutet Zuversicht und Stärke

Niedersächsiche Musiktage präsentieren 43 zu Herzen gehende Konzerte

Die Niedersächsischen Musiktage zeigen vom 31. August bis 29. September Mut. Denn mit besonderen Konzertformen, ungewöhnlichen Spielstätten und hochkarätigen Künstlern wollen die 33. Niedersächsischen Musiktage auch in diesem Jahr ihr Publikum mitreißen und begeistern. Das landesweite Musikfestival bietet 45 abwechslungsreiche Konzerte zum Thema „Mut!“.

Außergewöhnliche Konzertsituationen finden bei den 33. Niedersächsischen Musiktagen der Niedersächsischen Sparkassenstiftung an ungewöhnlichen und besonderen Orten statt. Und das bedeutet:  Musik im Wilhelmshavener Pumpwerk, im Barsinghäuser Zechensaal, in der alten Kesselschmiede Papenburg und im Unesco-Welterbe die Fagus-Werke in Alfeld (Foto r.). Der neue Intendant Anselm Cybinski (Foto l.) hat 43 Konzerte vorbereitet. Im Sommer 2018 hat er die künstlerische Leitung übernommen und seitdem rund 4 000 Kilometer in Niedersachsen hinter sich gebracht - eine Reise die, wie er betont, wichtig für die Festival-Idee ist, Kultur in die Region und in ländliche Gebiete zu bringen. Und er hoffe, die Wahrnehmung für den Landschaftsraum mit seinen geheimnisvollen und mystischen Orten zu stärken. „Die Welt ist diffus", sagt er und findet das Festival-Motto auch sehr passend.

Bereits das Eröffnungswochenende in Wilhelmshaven vom 31. August bis zum 1. September wird mit fünf Veranstaltungen ein kontrastreiches Programm präsentieren: vom hochkarätig besetzten Eröffnungskonzert und einem Jazzabend am Samstag, über den traditionellen Gottesdienst am Sonntag, einem anschließenden Wandelkonzert im Deutschen Marinemuseum bis hin zu einem abschließenden Liedrecital in der historisch bedeutsamen Christus- und Garnisonskirche (Foto r. Wikipedia).

Auch das Festivalfinale in Kooperation mit der Staatsoper Hannover am 29. September verspricht einen spannenden Abschluss  der Musiktage: Ensemblemitglieder des Hauses sowie Musiker*innen des Niedersächsischen Staatsorchesters präsentieren Songs des Briten Michael Nyman (Foto l. Wikipedia), rund um Shakespeares „The Tempest“. Bekannt geworden als Komponist des Kultregisseurs Peter Greenaway schuf Nyman die Stücke zu dessen Film „Prospero’s Books“.

Stilistisch in der Nähe liegt die Musik der Post-Minimal-Meisterin Julia Wolfe (*1958). Ihr einstündiges Oratorium „Anthracite Fields“, das 2015 mit dem Pulitzer Prize für Musik ausgezeichnet wurde, behandelt das Leben und Leiden der Minenarbeiter in Pennsylvania um 1900. Kammerchor, gemischtes Sextett und eindrückliche dokumentarische Filmsequenzen verdichten sich zu einem Meisterwerk engagierten Komponierens. Souverän wandelt „Anthracite Fields“ auf der Kammlinie zwischen avanciertem Rock und zeitgenössischer Klassik. Neben dem NDR Chor ist die legendäre New Yorker Formation „Bang on a Can" zu hören. Schließlich wird Daniele di Bonaventura mit seiner Band „Band' union“ aufspielen, der italienische Bandoneon-Poet hat einige der berühmtesten Protest- und Widerstandslieder für ein intimes Ensemble bearbeitet, von der „Internationalen“ bis zu den „Roten Nelken“.

Bang on a Can. Foto Peter Serling 

Thomas Posth und sein Ensemble, das Orchester im Treppenhaus, am 11.9. in Verden und 26. 09. in Celle. Foto Moritz Küstner

Es gibt eine Vielzahl an Highlights wie zum Beispiel der Tenebrae Chor mit „Auf Jacobs Weg...“ am 14. September in der Marktkirche Hannover und 15. September in Northeim, ein Konzert mit dem Klaviervirtuosen Igor Levitt, am 22. September im Theater am Domhof in Osnabrück sowie der Auftritt des A-cappella Ensembles Orlando  Corsort, das zu C.T.  Dreyers Stummfilm „Jeanne d'Arc“ von 1928 Kompositionen aus dem 15. Jahrhundert singt (27. September in Hessisch-Oldendorf und am 28. in der Magnikirche Braunschweig). Das hannoversche Orchester im Treppenhaus  gibt seine „Dark Room“-Konzerte am 11. September in Verden und am 26. September dann in Celle.

Diese Niedersächsischen Musiktage versprechen nicht nur viel - sie sind auch bestens vernetzt. Die Zusammenarbeit mit den örtlichen Mit-Veranstaltern und den teilnehmenden niedersächsischen Sparkassen vor Ort, mit Institutionen und weiteren Kooperationspartnern wie dem NDR und der Staatsoper klappe wunderbar, so Thomas Mang, Präsident  der Niedersächsischen Sparkassenstiftung „im mittlerweile 33. Jahr sind die Niedersächsischen Musiktage längst ein traditionsreiches Fest für Niedersachsen, das mit seinem unverwechselbaren Profil eine Vorbildfunktion für andere Festivals eingenommen hat.

Unter der neuen Intendanz von Anselm Cybinsky hat sich im Zusammenspiel mit der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und den Sparkassen vor Ort ein außergewöhnliches Festivalprogramm entwickelt, das sich durch hohe künstlerische Qualität und abwechslungsreiche Veranstaltungsformate auszeichnet. Wir freuen uns, damit einen Beitrag zum vielfältigen Kulturleben in Niedersachsen zu leisten," so der Präsident der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.

Und das bedeutet ein Festival in Niedersachsen, für Niedersachsen von Niedersachsen!

Informationen und Karten: musiktage.de

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 01.06.2019


Vier Tage klangvolles Programm bei der chor.com 2019

Jetzt gibt es Tickets für das große Vokalmusikfestival

Zwischen dem 12. und 15. September diesen Jahres findet die chor.com erstmals in ihrer neuen Heimat, der UNESCO City of Music Hannover, statt. Die chor.com ist das größte europaweite Treffen der Vokalmusikszene. „Die chor.com ist ein einzigartiges Angebot. Hier wachsen und gedeihen internationale Verbindungen. Die Chorszene kommt in ihrer ganzen Vielfalt zusammen und feiert das Singen in Gemeinschaft. Von der Weiterbildung von Chorleiterinnen und Chorleitern profitieren zudem alle Menschen, die in Chören singen. Sie bekommen neue Impulse und Ideen", erläutert Christian Wulff, Präsident des Deutschen Chorverbands.

Freuen sich ein tolles Programm vorstellen zu können: Moritz Puschke, Christian Wulff und Björn Thümler. Foto S. Lappe 

Das Programm des Vokalmusikfestivals, das seit 2011 alle zwei Jahre vom Deutschen Chorverband veranstaltet wird, ist jetzt komplett und die Tickets können ab sofort online und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden.  

An den vier Tagen vom 12. bis 15. September wird die chor.com Hannover zum Klingen bringen. In insgesamt 12 Spielstätten wie dem Kulturzentrum Pavillon und dem Theater am Aegi sowie in Hannovers zahlreichen Kirchen treten die hochkarätige Ensembles und Künstler*innen auf. Das Publikum erwarten 34 Konzerte, 46 teilnehmende Chöre und Ensembles, rund 180 Workshops und Masterclasses mit 164 hochkarätigen Künstler*innen und Dozent*innen und ein frei zugängliches Forum mit Offenem Singen, Diskussionen und einem Messebereich mit über 70 internationalen Ausstellern.

Der Initiator und Künstlerische Leiter der chor.com, Moritz Puschke, freut sich, dass sich Hannover als Gastgeberstadt um die chor.com beworben hat. „Es zeigt, dass sich das Format etabliert hat, wie nicht zuletzt die hochkarätigen auftretenden Chöre und Ensembles belegen.“ So sind in diesem Jahr unter anderem Voces8, Slixs, Tenebrae Choir mit Nigel Short, Maybebop, NDR Chor mit Klaas Stok, Humanophones, Kammerchor Stuttgart mit Frieder Bernius, Pop-Up mit Anne Kohler und Vocal Journey mit Erik Sohn zu erleben.  

„Die chor.com ist nicht nur Schaufenster der internationalen Chorszene, sondern stellt auch die besten hannoverschen Ensembles vor“, erklärt Thomas Hermann, Bürgermeister der Stadt Hannover. Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, betont: „Die chor.com ist für Niedersachsen und seine Chorkultur eine große und nachhaltige Bereicherung. Als Ort der Begegnung trägt sie dazu bei, Menschen für das Chorsingen zu begeistern und die wichtige Rolle des gemeinsamen Singens in unserer Gesellschaft zu unterstreichen und weiter auszubauen. Besonders freut mich das Zusammenwirken des Deutschen Chorverbands mit niedersächsischen Akteuren wie der Musikland Niedersachsen gGmbH, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, dem Niedersächsischen Chorverband und zahlreichen niedersächsischen Chören. Diese Verankerung vor Ort bildet das Fundament für eine erfolgreiche Veranstaltung mit überregionaler Ausstrahlung und Wirkung.“

Zentraler Veranstaltungsort für die chor.chom-Workshops und das Forum ist das Hannover Congress Centrum (HCC). Das Forum können alle Interessierten kostenfrei besuchen, sich Talks und Diskussionsrunden anhören, an Mitsingaktionen teilnehmen oder sich im Ausstellerbereich einen musikalischen Rundumblick verschaffen.

Das komplette Programm der findet sich unter chor.com

Eintrittskarten für die Konzerte sind erhältlich unter chorcom-reservix, unter Tel. 01806 700 733 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Chor.com hatte sich in der Landesvertretung Niedersachsen in Berlin vorgestellt: chor.com-niedersachsen-empfaengt-chor-com.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 17.05.2019


Andrew Manze setzt in der kommenden Saison auf das große B - B wie Beethoven

Umbau - Philharmonie zieht in den Kuppelsaal und veranstaltet ein Beethoven-Festival

Umgebaut wird nur der Bühnenbereich - die Bühne wird runder und geht mehr in die Tiefe.

Damit dann auch jeder weiss, was gespielt wird: Andrew Manze setzt in der kommenden Saison auf das große B wie Beethoven, Beethoven und noch einmal Beethoven - die neue Saison der Radiophilharmonie wird spannend! Wie sagt Manze so schön: Wir sind ein Beethovenorchester!

2020 feiert Beethoven seinen 250. Geburtstag und das ist ein ausreichender Grund schon in diesem Jahr mit den Ehrungen zu beginnen: So gibt es ein 8teiliges „Beethoven Festival“, das den Untertitel „Alle Sinfonien, alle Klavierkonzerte“ trägt.

Manze: Wir sind ein Beethovenorchester! Foto NDR  

Am 7. September, zur Saisoneröffnung,  gibt es im Kuppelsaal erst einmal Gustav Mahlers dritte Sinfonie - einer der größten Brocken des sinfonischen Repertoires. Mit der schwedischen Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter sowie den Damen des NDR-Chores und dem Knabenchor Hannover zu hören und sehen.

Und dann geht es so richtig los: Alle 15 Sinfoniekonzerte sowie die acht dem Titanen Ludwig van Beethoven gewidmet Festivalkonzerte sind im Kuppelsaal zu hören. Und beim Beethoven-Festival das vom 20. Oktober bis 10. November läuft, sind fünf Pianisten dabei: Nobuyuki Tsujii, Martin Stadtfeld, Lars Vogt, Martin Helmchen Pierre-Laurent Aimard - Sensationell!! Für das Beethoven-Festival gibt es neben den Einzeltickets verschiedene Festivaltickets (siehe unten).  

Chefdirigent Manze, Achim Dobschall, Leitung NDR Bereich Orchester, Chor,  Konzerte sowie Manager der Radiophilharmonie, Matthias Ilkenhans, hoffen, durch die zusätzlichen Plätze im Kuppelsaal und den Eventcharakter des Festivals neues Publikum zu generieren. Die Rückkehr in das umgebaute Funkhaus wird am 10. Januar mit Martha Argerich groß gefeiert: Die weltbekannte argentinische Pianistin spielt gemeinsam mit ihrer Meisterschülerin Shin-Heae Kang das Konzert für zwei Klaviere von Poulenc. Außerdem stehen auf dem Programm der „Rosenkavalier“ und Ravels „La Valse“, dem Konzert soll ein beschwingter Charakter verpasst werden,  ähnlich einem Neujahrskonzert.

Achim Dobschall, Andrew Manze und Matthias Ilkenhans freuen sich auf die Saison 2019/2020 der NDR Radiophilharmonie, in der die Musik Beethovens eine große Rolle spielen wird. Foto S. Lappe

Im Barock-Zyklus werden unter anderem Haydns „Schöpfung“ (27.März) und Auszüge aus Händels „Guiulio Cesare“ (1.Mai ) zu hören sein.

Zu den illustren Gästen des Orchesters der Saison 2019/2020 zählen unter anderem Altmeister Leonard Slatkin (13. Februar, Dvoraks „Aus der Neuen Welt“), Simone Young  (27. Februar, Debussys „La Mer“) und Star-Harfenist Xavier de Maistre (2. Juli, Konzert von Reinecke).

Weitere bekannte Solisten der Saison sind die Geiger Thomas Zehetmair und Isabelle van Keulen, die King's  Singers, die das Weihnachtskonzert (noch im Kuppelsaal) gestalten, und der Jazzpianist Brad Mehldau, der in der Freistil-Reihe zu Gast  ist.

Neben Andrew Manze leiten erfahrene Dirigenten wie Leonard Slatkin und Simone Young das Orchester. Debüts am Pult geben unter anderem auch der Venezolaner Rafael Payare und sein dänischer Kollege Thomas Sondergard.

In der kommenden Saison steht auch eine große China-Tournee auf dem Plan mit Auftritten in Peking und Shanghai. Auf dem Programm – man kann es ahnen: Beethoven.

Und noch eine Nachricht: Es gibt noch Restkarten für das Klassik-Open-Air im Maschpark mit "Bajazzo/Cavalleria rusticana (Aufführungen am 11. und 13. Juli 9. In diesem Jahr gibt es keine öffentliche Generalprobe.

„Discover Music!" - Dieses Programm spricht die Kleinsten bis zu jungen Erwachsen an.

Da ist das Zwergen-Abo, und die Reihe Orchesterdetektive bietet Familienkonzerte an (auch als Abo buchbar) – die Anzahl der begleitenden Erwachsen ist beschränkt!

Auch gibt es ausgefeilte Schulklassen-Angebote, da freuen sich die Orchester-Detektive auf Schulklassen.

Kinder in die Musikwelt! Foto NDR

Klassische Musik ist seine Leidenschaft: Malte Arkona tritt regelmäßig als unkonventioneller Musikvermittler auf.

Und vom 20. bis 26. Januar: Beethoven für Kinder und Jugendliche mit interaktiven Angeboten. Broschüre und online unter ndr/discovermusic

Alle Programme unter ndr/radiophilharmonie

Neu: Alle Menschen unter 30 können ab 15 Min. vor Veranstaltungsbeginn Karten für alle Konzerte für 5 € erwerben  falls verfügbar! 

Der Vorverkauf für die meisten Konzerte der neuen Saison und das Beethoven-Festival beginnt am  10. April. Karten und Abos unter ndr/ticketshop und ndr/radiophilharmonie sowie an bekannten Vorverkaufsstellen. 

Mit den Eintrittskarten kann man am Veranstaltungstag kostenlos im GVH-Gebiet mit den Öffis unterwegs sein 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 06.04.2019 


Gastspiel in London - eine große Auszeichnung

Die NDR-Radiophilharmonie tritt bei den BBC-Proms auf

Das ist überwältigend - am Vorabend der berühmten Last Night of the Proms wird die NDR-Radiophilharmonie bei der legendären Konzertreihe der BBC-Proms ihr Können unter Andrew Manze zeigen.  Das Orchester spielt am Freitag, 13. September 2019 um 19.30 Uhr bei der Beethoven Night in der berühmten  Royal Albert Hall in London. Die BBC hat bereits das Programm vorgestellt. Man sollte sich schnell Tickts besorgen! Der Vorverkauf für die Proms beginnt erst im Mai.

Und die Einladung der BBC ist eine große Auszeichnung für die NDR Radiophilharmonie. Orchestermanager Matthias Ilkenhans sagte: "Solch eine Einladung ist schon etwas, das alle Orchester der Welt  wollen, aber nicht viele erreichen".  Als Beethoven Night wird diese Veranstaltung die 74. in der diesjährigen Reihe der BBC-Proms dann auch angekündigt. Solistin beim Gastspiel in der Royal Albert Hall ist die Sopranistin Elizabeth Watts.

Bereits mehrfach hat Andrew Manze bei den Proms dirigiert- das Orchester wird dann dort im September zum ersten Mals spielen. Und so kam die Einladung zustande: Im November 2017 hatte die NDR-Radiophilharmonie unter Andrew Manze ein Konzert in London absolviert. 

Zu Gast war zu dem Zeitpunkt auch David Pickard, der Leiter der Proms-Reihe.Er war sehr angetan von dem was er hörte und hat das Orchester postwendend eingeladen.

Jedes Jahr finden bei den Proms zwischen Juli und September täglich Konzerte mit klassischer Musik statt. Und das neue Programm verzeichnet insgesamt mehr als 75, die meisten finden  in der Royal Albert Hall statt. Jedes Konzert wird von der BBC Radio 3 übertragen. Zum Abschluss gibt es die berühmte Last Night of the Proms  ein Spektakel mit populärer klassischer Musik in recht lockerer Atmosphäre.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht  am 28.04.2019


Video-Streamingdienst mit etwa 3.000 Aufführungen und Dokumentationen

Medici.tv - ein digitales Angebot der Stadtbibliothek für Musikfreunde

Mit medici.tv bietet die Stadtbibliothek Hannover ihren Bibliotheksnutzern modernes und werbefreies Musikstreaming, das von zu Hause mit dem PC oder Mac oder unterwegs mit Handys oder Tablets abrufbar ist. Medici.tv ist ein Video-Streamingdienst für klassische Musik, der in seinem Katalog etwa 3.000 Aufführungen und Dokumentationen auflistet.

Die Darbietungen umfassen klassische, moderne und zeitgenössische Musik. Verschiedene Sparten sind wählbar: Etwa 1.000 Konzerte und historische Konzertaufnahmen, zahlreiche Opern von Monteverdi bis Philip Glass´s „The Perfect American“, Ballettaufführungen (90) aus den großen Häusern in Paris, Hamburg, Moskau, ca.1.100 Künstlerdokumentationen von Callas bis Currentzis und 200 Meisterkurse. Über eine Recherchefunktion sind einzelne Musiker*innen, Tänzer*innen oder Komponist*innen zu finden, Dialogsprachen sind englisch, französisch und spanisch. Ein Eventkalender zeigt an, welche Konzerte demnächst live gestreamt werden können, dazu gehören Aufführungen der Berliner Philharmoniker, der New York Phiharmonic, der Pariser Oper und viele mehr.

Das Log-in erfolgt über die Homepage der Stadtbibliothek Hannover stadtbibliothek-hannover. Für die Anmeldung wird die Bibliotheksausweisnummer und das Passwort benötigt. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 11.03.2019