KONZERTE - MUSIKALISCHES


Yannick Spanier eröffnet „Rhapsody goes Opera“

Initiative hat über 400 Konzertkünstler in Schulen gebracht

Die Erfolgsgeschichte der Reihe "Rhapsody in School" findet ihre Fortsetzung in der Reihe „Rhapsody goes Opera“. Die 2005 von dem Pianisten Lars Vogt gegründete Initiative hat bereits über 400 Künstler*innen der Konzertszene bundesweit und international in Schulen gebracht und Kindern und Jugendlichen das Ohr für klassische Musik und ihre Protagonist*innen geöffnet - auch in Hannover. Nun folgte am 15. Januar der Auftakt  "Rhapsody goes Opera".
Im Sommer 2019 hat "Rhapsody goes Opera" nach einer Erprobungsphase an der Oper Köln auch in andere Städten Einzug gehalten. In Hannover ist die Staatsoper Partner.
Mit diesem Programm wird die Zusammenarbeit mit "Rhapsody in School" nun auch in Hannover auf den Opernbereich ausgedehnt. Sänger*innen sowie Dirigent*innen machen mit ihren ehrenamtlichen Schulbesuchen Kinder und Jugendliche mit der Oper bekannt – durch Musikbeispiele, Erzählungen über die Werke, insbesondere aber durch Anekdoten über ihr Leben als Künstler*innen.
Näheres über die Projekte auf 
rhapsody-in-school.

Staatsoper/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

10.01.2020


Verwandlungen: Das viertes Sinfoniekonzert im Opernhaus / 26. u. 27. Januar

Das Niedersächsische Staatsorchester spielt unter der Leitung von Stefan Zilias

Es erklingt Bartóks 2. Violinkonzert, Henri Dutilleuxs Orchesterstück "Métaboles" und Robert Schumanns 2. Sinfonie bei diesem vierten Sinfoniekonzert des Staatsorchesters. Als Solist kehrt hierfür Tobias Feldmann nach Hannover zurück. Seitdem der junge deutsche Geiger beim hiesigen Internationalen Violinwettbewerb 2012 den 3. Preis und Publikumspreis gewann, wurde er 2015 auch Preisträger des Königin Elisabeth Wettbewerbs und sammelte umfassende internationale Konzerterfahrung.

Einer der akribischsten musikalischen Spieler des 20. Jahrhunderts war der französische Komponist Henri Dutilleux. Knapp 30 Werke umfasst sein Schaffen, obwohl er 94 Jahre alt geworden ist – absolute Meisterstücke, oft über Jahre ausgefeilt und gereift. Sein Orchesterwerk Métaboles ist ein virtuoses Konzert für alle Orchestergruppen, das die Verwandlung musikalischer Ideen zum Prinzip.

Stefan Zilias.Foto © Thilo Beuy

Auch der ungarische Komponist Béla Bartók interessierte sich für das Spiel mit musikalischem Material: Im Zentrum seines 2. Violinkonzerts steht ein ausgewachsener Variationensatz. Folklore und Fortschritt, Freiheit und Form verbinden sich in diesem virtuosen Klassiker des Repertoires.

Zum ersten Mal in Hannover ist der Dirigent Stephan Zilias zu erleben – nach Theater-Stationen unter anderem in Köln, London (ENO), Lyon, Mainz und Bonn inzwischen hoch geschätzter 1. Kapellmeister der Deutschen Oper Berlin.

(26. Januar, 17 Uhr, 27. Januar, 19.30)

Staatsoper/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe,HaWo


Der 27. Januar 1945 ist untrennbar mit der deutschen Geschichte verbunden

Gedenkkonzert am 27. Januar in Hannover

Als Internationaler Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erinnert das Datum an die Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. 2020 jährt sich der Tag zum 75. Mal. Aus diesem Anlass bringt die Region Hannover in Kooperation mit der Stadt Hannover, der Villa Seligmann und dem Verein für Völkerverständigung und Toleranz e.V. ein internationales Konzertereignis nach Hannover: Das „The ‚Night‘ Holocaust Concert“ erlebt am Montag, 27. Januar, 19 Uhr,  im Kuppelsaal des HCC seine Deutschland-Premiere.

Mitwirkende sind der Schauspieler Sebastian Koch, der Staatschor Vilnius, das Staliningrader Staatsorchester mit Maestro Arkadi Feldman, und The Moscow Male Jewish Cappella sowie hannoverschen Chören statt. Der Eintritt ist – bei Vorlage einer Zählkarte, erhältlich im hannoverschen Umland in allen Geschäftsstellen von HAZ und Heimatzeitungen Madsack oder in den kommunalen Bürger- und Kulturbüros.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

14.12.2019


Dem Himmel entgegen… / 1. Februar

Das Ensemble Horizonte spielt acht Orchesterstücke.

Das elf-köpfige Ensemble (Foto lks.) thematisiert mit dem Programm verschiedene Assoziationen rund um den Himmel im Spannungsfeld von Freiheit/Zufall und Notwendigkeit. Auslandsgastspiele führten das Ensemble zuletzt nach New York, Stockholm und Lissabon.

Am 1. Februar, 20 Uhr, wird das Ensemble unter der Leitung von Jörg-Peter Mittmann im Kleinen Sendesaal des NDR Stücke von Malika Kishino, Kaija Saariaho, Jean-Luc Darbellay, Miyuki Ito, Giacinto Scelsi, Jörg-Peter Mittmann und ein eigenes spielen.

Karten sind von 12 bis 29 Euro beim NDR Ticketshop, Tel. 0511- 27 78 98 99, sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter ndr/radiophilharmonie erhältlich.

NDR/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

16.01.2020 


Sinfoniekonzert zum Thema „Heimat“ / 2. Februar

Orchester der Leibniz Universität am 2. Februar im Lichthof des Welfenschlosses

Das Sinfoniekonzert des collegium musicum Hannover am 2. Februar widmet sich dem Thema „Heimat“. Das Orchester vereint nationale Eindrücke von Finnland, Syrien und Tschechien durch die Kompositionen von Jean Sibelius, Dia Succari und Bedřich Smetana mit persönlichen Programmhefttexten der Mitglieder des Orchesters.

Sibelius gilt als finnischer Nationalkomponist, er lebte bis zu seinem 13. Lebensjahr in Syrien und verbindet traditionelle arabische mit westeuropäischer Musik. Die Solo-Partien in seinem Werk werden von Jussef Eisa gespielt, der mit namhaften Orchestern zusammenarbeitet.

Die zweite Konzerthälfte widmet sich Smetanas sinfonischer Dichtung „Mein Vaterland“.

Das collegium musicum Hannover ist das Sinfonieorchester der Leibniz Universität  unter Leitung von Sönke Grohmann. Die etwa 80 Mitglieder sind Studierende, Dozentinnen und Dozenten, Mitarbeitende und ehemalige Angehörige der Leibniz Universität und anderer Hochschulen sowie interessierte Amateur-Musikerinnen und Musiker.

Das Konzert findet um 18 Uhr im Lichthof des Welfenschlosses (Universität) statt, die Eintrittskarten kosten an der Abendkasse 12, ermäßigt 6 Euro, im Vorverkauf 11, ermäßigt 5 Euro: www.collegium-musicum-hannover.de

LUH/Sigrid Lappe/Ute Micha


Sächsische Staatskapelle zu Gast in Wolfsburg / 20. Februar

Beethoven-Symphonien auf dem Programm des Gastkonzerts

Anlässlich des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven erlebt Wolfsburg eine besondere Premiere: Erstmals spielt die weltweit renommierte Sächsische Staatskapelle (Foto) in der Stadt, und zwar am 20. Februar um 19 Uhr im Scharoun Theater.

Beethovens Symphonien Nr. 4 B-Dur sowie Nr. 5 c-Moll stehen auf dem Programm des Gastkonzerts, mit dem das traditionsreiche Orchester und sein Chefdirigent Christian Thielemann das Wirken des legendären Komponisten würdigen. Ermöglicht wird das Konzert durch eine Kooperation von Volkswagen (VW) mit Soli Deo Gloria – Braunschweig Festival.

Karten für das besondere Ereignis sind unter solideogloria erhältlich.

„Vor 70 Jahren brachte VW erstmals klassische Musik von Weltrang nach Wolfsburg. Die Berliner Philharmoniker spielten zuerst unter Sergiu Celibidache, später unter Wilhelm Furtwängler und Herbert von Karajan“, erklärt Christian Thielemann, Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden.“

„Mit vielfältigem Engagement trägt VW in der Region Wolfsburg immer wieder zu besonderen kulturellen Erlebnissen bei. Unsere Unterstützung gilt dabei auch der Vernetzung unserer Kulturpartner. Und so freuen wir uns sehr, dass wir mit dem Beethoven-Konzert den Menschen das weltberühmte und von Volkswagen seit langem begleitete Orchester erstmals in Wolfsburg präsentieren können“, ergänzt Benita von Maltzahn, Director Cultural Engagement bei VW.

Mit der Gläsernen Manufaktur betreibt VW in der Heimatstadt des Ensembles einen der wichtigsten Zukunftsstandorte.

VW/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

02.01.2020


Perle vergriffen / 27. Februar

NDR-Barockkonzert in Herrenhausen

Das zweite Barockkonzert mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Risto Joost mit den Solisten Dilyara Idrisova, Matthew Swensen und Arttu Kataja sowie dem NDR Chor im Galeriegebäude am Schloss Herrenhausen ist „Die Schöpfung“, Oratorium Hob. XXI:2, von Joseph Haydn.

Leider sind die Karten schon vergriffen!

ndrticketshop.de/ndr-radiophilharmonie/barockkonzerte

Risto Joost. Foto Mait Jüriado

 


Französischer Abend in Hannover / 27. und 28. Februar

Die NDR Radiophilharmonie spielt Ravel, Debussy und Messian   

Am 27. und 28. Februar, jeweils 20 Uhr, kommt die NDR Radiophilharmonie mit Sinfoniekonzerten à la française in den Großen Sendesaal des NDR. Auf dem Programm: Maurice Ravels Orchesterstücke „Pavane pour une infante défunte“ und „Une barque sur l'océan“ aus „Miroirs“, von Olivier Messian „Poèmes pour Mi“ für Sopran und Orchester und „La Mer“ sowie drei sinfonische Skizzen für Orchester von Claude Debussy.

Es dirigiert Simone Young, eine der bekanntesten Dirigentinnen. Zehn Jahre lang prägte sie das Musikleben Hamburgs als Intendantin der Staatsoper, 2022 wird sie das Sinfonieorchester ihrer Heimatstadt Sydney übernehmen (Foto NDR).

Solistin ist die britische Sopranistin Sally Matthews, die 1999 den begehrten Kathleen Ferrier Award gewann.

Paris war schon immer eine Metropole der Musik, auch wenn französische Komponisten Ende des 19. Jahrhunderts gegenüber der Konkurrenz aus Deutschland und Osteuropa ein wenig ins Hintertreffen gerieten. Mit Debussy und Ravel zählte Frankreich wieder zu den Vorreitern der Neuen Musik. In ihre Fußstapfen trat eine Generation später der junge Olivier Messiaen, der die reiche Farbpalette seiner Vorgänger um rhythmische Finessen sowie um fernöstliche Einflüsse bereicherte.

Friederike Westerhaus führt an beiden Abenden ein Einführungsgespräch mit der Dirigentin Simone Young auf dem GELBEN SOFA. Beginn jeweils um 19 Uhr im Großen Sendesaal.

Karten sind zum Preis von 20 bis 47 Euro beim NDR Ticketshop, Tel. 0511- 27 78 98 99, sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen oder online unter ndr/radiophilharmonie erhältlich

Video: KAORI MURAJI - Pavane Pour Une Infante Défunte (M.Ravel)https://youtu.be/DF5gmCZj5ro

NDR/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

16.01.2020 


Er wird so geliebt "Der Glanz des Barocks" / Bis 23. Februar

Die Konzertreihe Herrenhausen Barock neu aufgelegt    

Bis 23. Februar gibt es in der Galerie wieder hochklassige Konzerte - mit der Musica Alta Ripa, dem Knabenchor, der Hannoverschen Hofkapelle, dem Niedersächsischen Staatsorchester und Gästen. Edle barocke Klänge passen wie die Faust aufs Auge nach Herrenhausen. Und die Herrenhäuser Gärten erwecken nach einem Jahrzehnt Pause den "Herrenhausen Barock" wieder zum Leben - gepaart mit reichlich hochkarätigen Künstlern in 12 Konzerten.

Und damit schließt sich wieder eine Lücke im hannoverschen Veranstaltungskalender, wie Kulturbüroleiter Benedikt Poensgen findet. Das wirklich tolle Programm ist unter anderem durch Poensgens Kontakte zur internationalen Barockszene entstanden. 

Stellen ein tolles Programm vor: Gartendirektor Ronald Clark, Dr. Benedikt Poensgen und Bernward Lohr vom Institut für Alte Musik der Hochschule für Musik, Theater und Medien. Foto W. Feege

Damit wird die prächtige Herrenhäuser Galerie im Winter zu einem Zentrum der Barockmusik.

Eröffnet wurde "Herrenhausen Barock" am 7. Dezember mit dem weltweit gefeierten und von Donna Leon unterstützten Ensemble pomo d'oro mit einem Konzert, das Händels Tiere lebendig werden lässt. Denn bei "Tier und Töne" wird die Krimi-Autorin Donna Leon die jeweiligen Arien kommentieren.   

Bis 23. Februar 2020 wird neben barocken Weihnachtskonzerten und einem Silvesterkonzert ("Orpheus und Eurydike") auch erstmals ein Neujahrskonzert mit der Hannoverschen Hofkapelle zu hören sein.   

Die Konzertreihe legt viel Wert auf authentische Klänge wie bei "Neues aus Hannover: Große Concerti & Suiten"  am 9. Februar. 

Zu den Highlights zählt "Händel live in Herrenhausen" mit dem Knabenchor, dem Countertenor Andreas Scholl und Franz Rainer Enste als Georg Friedrich Händel (15. und 16. Februar). 

Franz Rainer Enste als Händel, Anne Röhrig (Musica Alta Ripa), und Bernward Lohr. Foto S. Lappe

Das allerdings größte Projekt ist "Israel in Egypt" mit dem Chor Capella St. Crucis als Abschluss der diesjährigen Reihe. In keinem anderen Oratorium spielt der Chor eine so große und herausragende Rolle. Und die sechs Solisten gehören nun einmal in die erste Reihe des internationalen Barockgesangs (23. Februar). 

Als Tipp für Familien: "Durch das Rote Meer - Ein musikalischer Auszug aus Ägypten", einer 45-minütigen Kurzfassung von "Israel in Egypt" und das bei freiem Eintritt! Kinder ab vier Jahren werden begeistert sein! (22. Februar, 15 Uhr). 

Mehr Informationen unter: herrenhausen-barock 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

06.12.2019 


Herrenhausen Barock - Durch das Rote Meer \ 22. Februar, 15 Uhr für Familien

Ein musikalischer Auszug aus Ägypten als Familienkonzert für Kinder ab 4 Jahren

Das Familienkonzert, basierend auf „Georg Friedrich Händel – Israel in Egypt“, findet am 22. Februar 2020, 15 Uhr, im Galeriegebäude im Großen Garten Herrenhausen statt. Mitwirkende: Vokalsolisten, Capella St. Crucis Hannover und la festa musicale, Leitung: Florian Lohmann (siehe 23. Februar, 17 Uhr).

In einer 45-minütigen Konzertfassung des Händel-Oratoriums „Israel in Ägypten“ erlebt die ganze Familie musikalisch die Reise des Volkes Israel von Ägypten in die Heimat. Dabei begegnet sie den biblischen Figuren und folgt den Klängen der barocken Chormusik. Zu hören ist, wie der Komponist Georg Friedrich Händel die biblischen Plagen hörbar macht und wie der jubelnde Lobgesang der Befreiung klingt.

Konzept: Alana Brandt und Musikstudierende der Capella St. Crucis

Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.


Abschluss „Herrenhausen Barock“ / 23. Februar

Georg Friedrich Händels „Israel in Egypt“

Zum Abschluss der 2019 wieder ins Leben gerufenen Konzertreihe „Herrenhausen Barock“ wird die Capella St. Crucis (Chorfoto Thomas Langreder) am 23. Februar, 17 Uhr, das monumentale Chororatorium „Israel in Egypt“ von Georg Friedrich Händel zusammen mit international renommierten Solisten aus Großbritannien in die Galerie Herrenhausen bringen. Als Orchester konnte das junge, ebenso spielfreudige wie virtuose Ensemble la festa musicale gewonnen werden. 

Mitwirkende: Joanne Lunn und Esther Tschimpke – Sopran, Eric Jurenas – Altus, Zachary Wilder – Tenor, Douglas Williams, Ed Ballard – Bass, Capella St. Crucis und la festa musicale unter der Leitung von Florian Lohmann. 

Die Uraufführung des dreiteiligen Oratoriums fand 1739 im King’s Theatre am Londoner Haymarket statt. Heute werden in der Regel jedoch nur die Teile zwei und drei aufgeführt, meistens ergänzt mit einer Sinfonie aus einem anderen Händelwerk als Ouvertüre. Umso erfreulicher ist es, dass die Capella St. Crucis die Originalfassung zum Abschluss der Konzertreihe Herrenhausen Barock aufführen wird. Dabei hat Lohmann dieses Werk mit Bedacht gewählt: der enge Bezug Händels zu Herrenhausen, die Aktualität des Themas Flucht und Vertreibung und die musikalische Herausforderung für den Chor.

Der erste Teil erzählt von der Trauer der Israeliten um Joseph, denn erst als Joseph König in Ägypten wurde, siedelten Jakob und sein ganzes Haus in dieses Land über. Am Anfang des zweiten Teils kommt ein neuer König auf den Thron, der Joseph nicht kannte und die Israeliten in Knechtschaft zwingt. Der zornige Gott schickt den Ägyptern sieben furchtbare Plagen und teilt das Rote Meer – dramatische Szenen, die von Händel entsprechend in Musik gesetzt wurden. Der dritte Teil ist ein eigenständiges Anthem und Lobgesang auf die Allmacht des Schöpfers.

Der Chor spielt in diesem Oratorium eine besonders tragende Rolle – nur vereinzelte Nummern sind solistisch besetzt. Kein anderes Händel Oratorium hat mehr doppelchörige Anteile als „Israel in Egypt“ und es bleibt daher bis heute das größte Chororatorium von G.F. Händel.

Tickets von 15 bis 40 Euro, ermäßigt: 18 bis 30 Euro (zzgl. VVK-Gebühr) an der Vorverkaufskasse im Künstlerhaus,  vvk-kuenstlerhaus, Eventim und CTS/Eventim-Vorverkaufsstellen, eventim. und an der Abendkasse im Arne Jacobsen Foyer (geöffnet eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn)


Perle vergriffen / 27. Februar

NDR-Barockkonzert in Herrenhausen

Das zweite Barockkonzert mit der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Risto Joost mit den Solisten Dilyara Idrisova, Matthew Swensen und Arttu Kataja sowie dem NDR Chor im Galeriegebäude am Schloss Herrenhausen ist „Die Schöpfung“, Oratorium Hob. XXI:2, von Joseph Haydn.

Leider sind die Karten schon vergriffen!

ndrticketshop.de/ndr-radiophilharmonie/barockkonzerte

Risto Joost. Foto Mait Jüriado

 


Die Cumberlandsche ist zurück im abendlichen Geschehen

Cumberlandsche Galerie wieder mit Programm

Seit dem 13. Dezember ist der Club  in Hannovers schönstem Treppenhaus ab 22 Uhr wieder zurück. Getanzt wird zu organischen Klängen wie z. B. Disco, Funk & Soul, aber auch neuere musikalische Einflüsse finden hier Platz.
In Zukunft hat die Cumberlandsche Bar mittwochs bis samstags ab 19 Uhr geöffnet und ist für alle Besucher*innen frei zugänglich. Clubveranstaltungen finden nun wieder regelmäßig freitags oder samstags ab 22 Uhr statt. Der Eintritt ist bis 23 Uhr immer kostenlos. Geboten werden gute Drinks und eine einmalige Atmosphäre - dazu legen namhafte DJs auf.
Unaufgeregt, authentisch, stilvoll und zeitgenössisch werden die Abende kreiert, die überleitend nach den Vorstellungen im Schauspielhaus zum Austausch einladen aber auch offen sind für alle weiteren Besucher*innen.
Betrieben wird die Bar von Demir Cesar, der auch das Konzept für die musikalische Gestaltung übernommen hat.

Öffnungszeiten und Infos:
Cumberlandsche, Prinzenstraße 9 (Eingang über Innenhof), cumberlandsche gibt es Mi-Sa von 19 bis 24 Uhr, lub & Bar-Kultur: Fr. (gelegentlich auch Sa.): 19 bis 4 Uhr in der Frühe (bitte Hinweise auf der Website und den Sozialen Medien beachten)
Eintritt von 22-23 Uhr frei!

Staatstheater/Ute Micha/Sigrid Lappe


Niedersächsische Musiktage 2020: Es gibt schon Karten

Fünf Termine können schon gebucht werden
Das Team der Niedersächsischen Musiktage arbeitet  in Kooperation mit den örtlichen Sparkassen und Mitveranstaltern an der 34. Reihe der Konzertveranstaltungen Musiktage, die zwischen dem 29. August und 4. Oktober 2020 stattfinden.
Als ersten Vorgeschmack bieten sie schon jetzt fünf Konzert-Highlights an: In Achim sowie im festlich illuminierten Schlosshof des Schlosshotels Münchhausen in Aerzen erklingen alle sechs Brandenburgischen Konzerte von J.S. Bach – musiziert vom Barockensemble la festa musicale.

Soulsänger Max Mutzke und Jazzpianistin Marialy Pacheco geben sich in Wilhelmshaven und Einbeck ein musikalisches Tête-à-Tête.

Bachs Sechs Brandenburgische Konzerte an einem Abend live mit der Gruppe „La festa musicale“ aus Hannover wird ihrem Namen Ehre machen und dieses rauschende Fest der Barockmusik in Achim und Open Air auf Schloss Münchhausen in Aerzen ausrichten. Foto: J. Gerull

„All you can hear“ heißt es zum Abschluss der Musiktage in Hannover, wenn Alexander Lonquich und das Münchener Kammerorchester alle fünf Beethoven-Klavierkonzerte an einem Abend spielen!

Max Mutzke, der Mann mit der unverwechselbaren Soulstimme, trifft sich im Pumpwerk Wilhelmshaven sowie im Einbecker PS.SPEICHER zur intimen Zwiesprache mit der Pianistin Marialy Pacheco. Foto: D. Messner / M. Jans

Zum Abschluss der Musiktage am 4. 10. spielen Alexander Lonquich und das Münchener Kammerorchester alle fünf Beethoven-Klavierkonzerte an einem Abend. Foto: F. Ganslmeier
Tickets für alle fünf Konzerte sind ab sofort erhältlich, Buchung und weiterführende Informationen online unter newsletter.reservix. oder unter Hotline 0800/4566540.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

12.12.2019



Karten für das zusätzliche 7. NDR Klassik Open Air am Donnerstag

Vorverkauf für zweite Aufführung läuft

Es gibt wieder Karten für das 7. NDR Klassik Open Air im Maschpark hinter dem Neuen Rathaus. Karten für die zweite Aufführung von „Carmen“, die am Donnerstag, 16. Juli 2020 stattfindet, sind im Vorverkauf erhältlich.
Im Juli waren die Tickets für die Aufführung am 18. Juli 2020 bereits in kürzester Zeit vergriffen, die Vorverkaufsstellen wurden von einer riesigen Nachfrage nach Karten für das NDR Klassik Open Air „Carmen“ überrannt. Aufgrund dieser enormen Nachfrage haben sich NDR und Hannover Concerts zu einer weiteren Aufführung entschlossen.

Zum 7. NDR Klassik Open Air kommt mit „Carmen“ die beliebteste Oper der Welt nach Hannover - aufgeführt von der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Dirigent Eivind Gulberg Jensen, der 2014 mit Tosca die „Oper für alle“ mit aus der Taufe hob.

NDR Klassik Open Air am Neuen Rathaus in Hannover (c) NDR, Michael Uphoff 

Und mit international gefeierten Solisten: Bryan Hymel in der Rolle des Don José, Gaëlle Arquez als Carmen, Guanqun Yu als Micaëla und Luca Pisaroni als Escamillo. Ania Vegry (Fraquita), Oleg Tsibulko (Zuniga) und Astrid Nordstad (Mercédès) komplettieren die hochkarätige Besetzung.

Wie auch in den vergangenen Jahren werden die Aufführungen am 16. und 18. Juli 2020 ab 20.30 Uhr live in den Maschpark übertragen.
Tickets sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen und im NDR Ticketshop erhältlich. Veranstalter ist Hannover Concerts.

Eivind Gullberg Jensen (c) Mat Hennek, Bryan Hymel (c) Dario Acosta, Guanqun Yu (c) Jiyang Chen, Luca Pisaroni (c) Jiyang Chen, Gaelle Arquez (c) Julien Benhamou.

NDR/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Video-Streamingdienst mit etwa 3.000 Aufführungen und Dokumentationen

Medici.tv - ein digitales Angebot der Stadtbibliothek für Musikfreunde

Mit medici.tv bietet die Stadtbibliothek Hannover ihren Bibliotheksnutzern modernes und werbefreies Musikstreaming, das von zu Hause mit dem PC oder Mac oder unterwegs mit Handys oder Tablets abrufbar ist. Medici.tv ist ein Video-Streamingdienst für klassische Musik, der in seinem Katalog etwa 3.000 Aufführungen und Dokumentationen auflistet.

Die Darbietungen umfassen klassische, moderne und zeitgenössische Musik. Verschiedene Sparten sind wählbar: Etwa 1.000 Konzerte und historische Konzertaufnahmen, zahlreiche Opern von Monteverdi bis Philip Glass´s „The Perfect American“, Ballettaufführungen (90) aus den großen Häusern in Paris, Hamburg, Moskau, ca.1.100 Künstlerdokumentationen von Callas bis Currentzis und 200 Meisterkurse. Über eine Recherchefunktion sind einzelne Musiker*innen, Tänzer*innen oder Komponist*innen zu finden, Dialogsprachen sind englisch, französisch und spanisch. Ein Eventkalender zeigt an, welche Konzerte demnächst live gestreamt werden können, dazu gehören Aufführungen der Berliner Philharmoniker, der New York Phiharmonic, der Pariser Oper und viele mehr.

Das Log-in erfolgt über die Homepage der Stadtbibliothek Hannover stadtbibliothek-hannover. Für die Anmeldung wird die Bibliotheksausweisnummer und das Passwort benötigt. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Neu: eine Doppelspitze wacht über den Violinwettbewerb

Antje Weithaas  und Oliver Wille leiten den Joseph-Joachim-Wettbewerb

Die Generalüberholung für den Joseph-Joachim-Violin-Wettbewerb (JJV-Wettbewerb) steht. Es gibt  jetzt eine künstlerischeDoppelspitze sowie ein reformiertes Wettbewerbskonzept: Er soll sich mehr an reifere Geiger*innen richten und die Preisvergabestruktur für den 2021 ausgerichteten Wettbewerb wird geändert. Der Ausrichter dieses internationalen Wettbewerbs, die Stiftung Niedersachsen, präsentierte, was sich jetzt ändert.

Zuerst einmal die künstlerische Doppelspitze, bestehend aus Geigenprofessorin Antje Weithaas (Berlin, erste Joseph-Joachim-Gewinnerin) und Geigenprofessor Oliver Wille (Hannover, Kuss-Quartett). Dazu Oliver Wille: "Wir wollen den Wettbewerb in die aktuellen Erfordernisse der internationalen  Konzertlandschaft einbringen“.

Die neue Doppelspitze: Oliver Wille und Antje Weithaas wollen den JJV-Wettbewerb wieder attraktiv machen. Foto Stiftung Niedersachsen 

Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern solle so ein Forum für ihren Weg in ein Konzertleben geboten werden. Allerdings bleibe das Ursprungsziel, die Künstlerinnen und Künstler auf dem Weg zu einer internationalen Karriere konkret zu unterstützen. Aber gleichzeitig auch die klassischen Musiktraditionen, die Musikausbildung und –ausübung zu fördern, ebenso wie die Position der niedersächsische Landeshauptstadt als Musik-Metropole.

Weithaas und Wille betonten, dass der Wettbewerb zukünftig nicht mehr über die Höhe der Preisgelder definiert wird -die trotzdem noch entsprechend üppig sind, international aber mittlerweile überboten werden dürften. Alle vier Finalisten erhalten jetzt jeweils ein Preisgeld von 10 000 Euro. Der neue "Joseph Joachim-Preis" - 30 000 Euro - wird zusätzlich an einen einzigen Preisträger aus der Finalisten Gruppe vergeben.

Auch neu: Der Wettbewerb soll von nun an auch "reifere Violinistinnen und Violinisten ansprechen". Aus diesem Grund wurde auch das Höchstalter auf 32 Jahre heraufgesetzt (16 bis 32 Jahre).

 Ebenso ist die Jury-Struktur neu: Die Vorauswahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer treffen von nun an die Stimmführer der Streichinstrumente der NDR Radiophilharmonie. Die neunköpfige Wettbewerbsjury setzt sich neuerdings dann aus fünf Violinisten und vier Juroren aus dem Konzertleben (mit dabei Radiophilharmonie-Chef Andrew Manze, Sopranistin Christine Schäfer).

Der nächste Wettbewerb 2021 erwartet dann 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und startet wie gewohnt mit zwei Vorrunden (Solo-Violine, 27. bis 29. September, Violine mit Klavier, 30. September bis 2. Oktober).

Es kommen aber nur noch zehn ins Zwei-Runden-Semifinale - mit einem Werk mit Kammerorchester (4. und 5. Oktober) und einem Rezital mit einem Satz aus einem Streichquartett (6. und 7.Oktober). Neu ist: Das Quartettstück wird erst 24 Stunden vor dem Auftritt bekanntgegeben.

Ins Finale am 9. Oktober kommen dann nur noch vier Künstlerinnen und Künstler, die dann jeweils ein großes Violinkonzert in Begleitung der NDR Radiophilharmonie unter der Leitung von Andrew Manze, spielen. Auch ein zeitgenössisches Werk steht dann auf dem Programm.

Das Rahmen- und Begleitprogramm bleibt bestehen: "Zu Gast in Niedersachsen" mit landesweiten Regionalkonzerten und "Zu Gast im Klassenzimmer" mit Auftritten in Schulen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

03.12.2019


Zum 100. Jahrestag der Volksabstimmung zum deutsch-dänischen Grenzverlauf

Schleswig-Holstein-Festival widmet sich 2020 dem dänischen Komponisten Nielsen

Im Jahr 2020 widmet das Schleswig-Holstein-Musik-Festival (SHMF) seine Komponisten-Retrospektive im Festivalsommer dem dänischen Komponisten Carl Nielsen (1865-1931). Nielsen (Foto) war ein Grenzgänger im besten Sinne. Einerseits war er stark beeinflusst durch Johannes Brahms, er war eng befreundet mit weiteren deutschen Komponisten seiner Zeit und fühlte sich der deutschen Kultur verbunden. Andererseits entwickelte er sich zum dänischen Nationalkomponisten und gilt heute als der bedeutendste Vertreter skandinavischer Musik neben Edvard Grieg und Jean Sibelius. Die Entscheidung wurde gestern vom Intendanten Christian Kuhnt mitgeteilt. Der Komponistenschwerpunkt 2020 knüpfe an den 100. Jahrestag der Volksabstimmung zum deutsch-dänischen Grenzverlauf an.

Das Festivalprogramm 2020 wird am 20. Februar kommenden Jahres veröffentlicht.

Rückblick 2019: Das 34. Schleswig-Holstein Musik Festival blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück. Von den 212.000 verfügbaren Karten wurden rund 193.000 bei den 223 Konzerten, fünf Musikfesten auf dem Lande, zwei Kinderkulturfesten und einem Kindermusikfest abgesetzt. Mit einer Auslastung von 91 Prozent bespielte das Festival 117 Spielstätten an 68 Orten in Schleswig-Holstein, Hamburg, Süddänemark und dem nördlichen Niedersachsen. 7.500 Besucher kamen zu den öffentlichen Proben des Schleswig-Holstein Festival Orchestra und der Masterclasses. 165 Veranstaltungen waren ausverkauft, und es gab einen furiosen Abschluß am 1. September 2019 in der Kieler Sparkassen-Arena: Video youtu.be/ZaVSw-V89HE

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 02.12.2019


Titel verteidigt

City of Music: Hannover bekommt Lob von der Unesco

Hannover ist noch immer City of Music - das die Stadt diesen Titel behält, ist nicht selbstverständlich: denn alle vier Jahre überprüft die Unesco, ob eine Stadt den Titel noch zu Recht führen darf. Falls nicht, kann er aberkannt werden. Diese Überprüfung ist erstmals seit der Ernennung 2014 abgeschlossen und stellt Hannover ein gutes Zeugnis aus. Hannover sei eine sehr aktive Stadt im Netzwerk der City of Music, heißt es in dem UNESCO-Bericht. Die Aktivitäten der Stadt seien „beispielhaft „ für andere Citys of Music. Außerdem wird konstatiert, dass die Bürger und Musiker nach und nach ein Gespür für das Potential entwickeln würden, das Hannover mit dem Titel hat.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche