KONZERTE - MUSIKALISCHES


Alle Disziplinen sind bei den KunstFestspieleHerrenhausen vertreten

Siehe: neues24.com/kunstfestspiele-herrenhausen


Konzerte und mehr bei den Kunstfestspielen Herrenhausen

http://www.neues24.com/herrenhaeuser-gaerten-berggarten.html

 


Die KunstFestSpiele bringen Frank Zappa zurück nach Hannover

Die Festspiele starten mit einem Frank Zappa-Konzert des Ensemble Modern

Bereits vor rund 40 Jahren, 1979, begeisterte der legendäre amerikanische Musiker und Multimediakünstler Frank Zappa rund 4.000 Besucher in der Eilenriedehalle, der damals wichtigsten Konzerthalle Hannovers.

Unter der Leitung des Dirigenten und Intendanten der Kunstfestspiele Ingo Metzmacher spielt am Samstag, 18. Mai 2019, das Frankfurter Ensemble Modern an gleicher Stelle Musik aus den Alben The Yellow Shark und Greggery Peccary & Other Persuasions.

The Yellow Shark ist das letzte Album Zappas, das er vor 25 Jahren, im November 1993, nach einer langen und intensiven Zusammenarbeit mit dem Ensemble Modern herausbrachte. Im Dezember 1993 starb Frank Zappa mit 52 Jahren in Kalifornien.

Die 10. Ausgabe der KunstFestSpiele Herrenhausen findet noch bis 26. Mai 2019 statt. Das Gesamtprogramm ist veröffentlicht  und als Printexemplar und im Internet abrufbar,
kunstfestspiele

Der Vorverkauf läuft, Tickets im Künstlerhaus, unter eventim und eventim-Hotline +49(0)1860 / 570070.  

Sigrid Lappe, Hannover Woche / Ute Micha, Presse Dienst Nord


Darker than Black - Kunstfestspiele

Mit dem Ensemble Ictus auf eine musikalische Reise durch eine Welt der Melancholie

Die klare vibratolose Stimme von Theresa Dlouhy, die akustische und elektrische Gitarre von Tom Pauwels und Eva Reiters subtile Art, die Gambe zu spielen – all dies bildet ein Mosaik poetischer Miniaturen: Kurze, bittersüße Melodien, Klagelieder im Stil Purcells, Popsongs, hundertfach verlangsamt, nächtliche Geständnisse.

John Dowlands (*1563) schwermütige Songs stehen direkt neben den grenzüberschreitenden Kompositionen von Bernhard Gander (*1959) und der großen Gestik der Musik von Francesco Filidei (*1973). Daneben verbinden sich die Lautenlieder des Musikers und Arztes Thomas Campian (*1567) mit den feinsinnigen Dowland-Adaptionen von Burkhard Stangl (*1960).

Theresa Dlouhy (links), Tom Pauwels (Gitarre) und Eva Reiters © Tom Pauwels

19. Mai, 18 bis 19 Uhr, in der Galerie 


Barockkonzert der NDR Radiophilharmonie

21. Juni, 18 Uhr: Nicholas McGegan leitet Händels „Samson“, Oratorium in drei Teilen mit namhaften Solisten und dem Norddeutschen Figuralchor. Das Konzert ist leider ausverkauft!


Auch so können Kunstfestspiele

Stummfilm und Konzert

Mit dem sensationellen Erfolg der Stummfilmserie von 1913/14 wurde Fantômas zu einem der berüchtigsten Schurken der Filmgeschichte. Die experimentierfreudige isländische Band amiina greift am 21. Mai (19.30 bis 20.40 Uhr) in der Galerie die düstere Faszination dieser Filmserie des französischen Regisseurs Louis Feuillade auf und verleiht ihr mit ihrer Musik eine zeitgenössische Dimension.

In „Juve gegen Fantômas“, wird die Jagd zwischen Inspektor Juve und dem Verbrecher fortgesetzt. In der Titelrolle René Navarre, der Kriminelle und Mörder, der am Ende mal wieder spektakulär entkommt.

2013 feierte dieses Film-Musik-Spektakel im Théâtre du Châtelet in Paris Premiere. Mit ihrer vielschichtigen Sound-Palette und ihrem außergewöhnlichen Instrumentarium flechten die Isländer*innen ein packendes Klangbild.

Die isländische Band Amiina © Amiina

Die Band Amiina - ursprünglich ein Streichquartett - entwickelten ihre eigenständige Klangwelt aus einer Ansammlung von ungewöhnlichen Instrumenten: von singenden Sägen über Kalimbas und Spieluhren bis hin zu fast allem, was gezupft, gestrichen oder getrommelt werden kann. Sie beeinflussten wesentlich den ikonografischen Sound und Erfolg von Sigur Rós, veröffentlichten mehrere hochgelobte EPs und Alben und sind international in vielen genreübergreifenden Kooperationen aktiv.

Besetzung: Violine, Metallophon und Zither, María Huld Markan Sigfúsdóttir, Violoncello und Metallophon Sólrún Sumarlidadóttir, Schlagzeug und Percussion Magnús Trygvason Eliassen, Electronics und Ukulel, Gudmundur Vignir Karlsson.


Einer der bedeutensten Geiger unserer Zeit

Mittwoch, 22. Mai: Gidon Kremer (Violine) spielt Weinberg und Chopin im Rahmen der KunstFestSpiele Herrenhausen

Bei seinem Konzert in der Galerie bringt Kremer zusammen mit der Cellistin Giedre Dirvanauskaite und dem Pianisten Georgijs Osokins Werke des sowjetischen Komponisten Mieczyslaw Weinberg und das selten zu hörende Klaviertrio von Frederic Chopin zur Aufführung. Kremer beschreibt Weinberg als "eine Quelle unbegrenzter Inspiration".  

Die 24 Präludien für Violoncello, von Kremer für Violine arrangiert, werden von Projektionen der Bilder des litauischen Fotografen Antanas Sutkus begleitet, einem der bedeutenden Fotografen Europas, der 2017 den Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie erhielt. Weinbergs Cello-Präludien und Sutkus’ kraftvolle Bilder sind etwa zur gleichen Zeit entstanden, nämlich um 1960. Mit seinen ungeschönten Bildern aus der geografischen Mitte Europas bewegte sich Sutkus politisch auf dünnem Eis, ähnlich wie Weinberg, der trotz totalitärer Unterdrückung unter Stalin stets Integrität bewahren konnte.

Gidon Kremer © Giedre Dirvanauskaite 


Orgelsoireen in St. Clemens

Orgelkonzertreihe geht in das sechste Jahr

Vor 210 Jahren wurde der Komponist Felix Mendelssohn Bartholdy geboren. „Für uns ein Anlass, uns näher mit den Werken zu beschäftigen, die er für die Orgel geschrieben hat ­und unsere Konzertreihe auf ihn auszurichten“, sagt Nico Miller, Regionalkantor für die Katholische Kirche Hannover und Organisator der Orgelsoireen in der Basilika St. Clemens (Platz an der Basilika 1).

Die Konzertreihe geht nun ins sechste Jahr. Immer am ersten Mittwoch in den Monaten Mai bis Oktober sind Organisten aus ganz Deutschland an der großen Klais-Orgel (Abb. lks.) in der Basilika zu hören.

„Die Idee dieser Reihe ist es zum einen, die Orgelmusik auch im konzertanten Rahmen dem Publikum näher zu bringen“, erläutert Miller.

Den Auftakt macht am Mittwoch, 8. Mai, 19 Uhr, Professor Thomas Lennartz. Der Kirchenmusiker und Hochschullehrer,  hat eine besondere Beziehung zu Mendelssohn Bartholdy – unterrichtet er doch Orgelimprovisation und Liturgisches Orgelspiel an der nach dem Komponisten benannten Hochschule für Musik und Theater in Leipzig. Zudem ist er Direktor des dortigen Kirchenmusikalischen Instituts.

Die weiteren Termine: 5. Juni – Prof. Martin Sander (Detmold), 3. Juli – Studierende der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, 7. August – Dirk Elsemann (Berlin), 4. September – Nico Miller (Hannover), 2. Oktober – Thiemo Janssen (Norden)

Die Konzerte finden immer mittwochs um 19 Uhr statt. Der Eintritt ist frei.

Jeweils vor den Konzerten gibt es die Möglichkeit, an der Führung „Straße der Religionen“ teilzunehmen. Sie beginnt um 17 Uhr an der Evangelisch-reformierte Kirche (Archivstraße) und endet kurz vor Beginn der Orgelsoiree in der Basilika St. Clemens (Buchung und Informationen unter stattreisen-strasse-der-religionen)

Veröffentlicht 04.05.2019 


„It’s percussion, and it’s great again!“

Schlagzeugformation Rummsfeld mit eigenem Programm im Ballhof

Mit ihrem Programm „Great Again!“ ist die Schlagzeugformation Rummsfeld noch einmal am 22. Mai um 19.30 Uhr im Ballhof Eins zu erleben. Die Auftritte von Rummsfeld – das sind Sebastian Hahn, Philipp Kohnke, Arno Schlenk, Oliver Schmidt und Sebastian Schnitzler – haben großen Showcharakter, denn kein Orchestermusiker spielt so viele verschiedene Instrumente wie ein Schlagzeuger: Neben Schlagstabspielen wie Marimba-, Vibra- oder Xylophon stehen Trommeln, Becken, Glocken und Gongs verschiedenster Herkunft und Größe auf der Bühne. Es ist geradezu akrobatisch, wie sich die Musiker zwischen ihren Instrumenten bewegen.

Rummsfeld mit "Great Again". Foto Thomas M. Jauk

„Great Again!“ ist das vierte Programm, das die Schlagzeuger des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover auf die Bühne bringen. Diesmal kann sich das Publikum auf Werke von Keiko Abe, Andy Akiho, Casey Cangelosi, Philip Glass, Tom Johnson, Gene Koshinski, Steve Reich, Matthias Reumert und Tomer Yariv freuen. Ganz nach dem Motto: „It’s percussion, and it’s great again!“

Tickets für die letzte Vorstellung am 22. Mai sind an den Kassen der Staatstheater Hannover oder per Telefon unter 0511 99 99 11 11 erhältlich.

Presse Staatsoper / U. Micha, Pre Di No / S. Lappe, Ha Wo

Veröffentlicht 03.05.2019  


Noch gibt es Karten für das 6. NDR Klassik Open-Air

Sängerstars beim Klassik Open Air: Zwei Tenöre für ein Opernspektakel

Das wird ein Opernfest, das Klassik Open Air im Maschpark. Auf dem Programm des mittlerweile bundesweit bekannten Opernspektakels hinter dem Neuen Rathaus am 11. und 13. Juli stehen in diesem Jahr „Cavalleria rusticana“ von Pietro Mascagni und „Il Pagliacci“ (Der Bajazzo) von Ruggero Leoncavallo auf dem Programm.

Und das große Geheimnis um die Solisten für die Aufführungen ist gelüftet: Tenor Andrea Carè ist in „Cavalleria rusticana“ als Turriddu zu hören und erleben. Der Italiener gehört zu den letzten Schülern von Luciano Pavarotti. Carè singt an allen großen Opernhäusern dieser Welt. An seiner Seite sind zu hören Claudio Sgura (als Alfonso) und Liudmyla Monastyrska als Santuzza. Komplett wird das Ensemble bei diesem Stück mit Tichina Vaughn (als Lucia) und Veta Pilipenko (als Lola) sein.

Oft singt ein Tenor bei dem Operndoppelpack die beiden großen Partien. Hier in Hannover leistet man sich gleich zwei weltbekannte und luxeriöse Stimmen: Im „Bajazzo" übernimmt Tenor Marco Berti die Titelpartie. Berti hat seine Karriere an der Mailänder Scala begonnen, in diesem Jahr wird er unter anderem  die prestigeträchtige Partie des Calaf in „Turandot“ an der Metropolitan Opera in New York übernehmen. Die polnische Sopranistin Aleksandra Kurzak ist als Nedda zu sehen und hören, Andrzej Filonczyk singt den Silvio und Xabier Anduaga den Beppo. Nur Bariton Claudio Sgura singt in beiden Opern: Denn neben seinem Auftritt als Alfonso in „Cavalleria rusticana" wird er im „Bajazzo“ die Rolle des Tonio übernehmen.

Die vielfach Klassik-Open-Air-erprobte Dirigentin Keri-Lynn Wilson aus Kanada wurde wieder verpflichtet.

Keri-Lynn Wilson hat Erfahrung mit dem Dirigat der Radio Philharmonie. Foto NDR 

Die Vorstellungen am Donnerstag, 11. Juli und Sonnabend, 13. Juli, werden wieder live in den Maschpark auf große Leinwände übertragen, wo dann das Opernfest mit einem Picknick gekrönt werden kann. Für beide Aufführungen gibt es noch  Karten für die Plätze vor der Bühne.

Auch wird der Opernabend vom NDR live im Fernsehen übertragen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 05.03.2019


Vier Tage klangvolles Programm bei der chor.com 2019

Jetzt gibt es Tickets für das große Vokalmusikfestival

Zwischen dem 12. und 15. September diesen Jahres findet die chor.com erstmals in ihrer neuen Heimat, der UNESCO City of Music Hannover, statt. Die chor.com ist das größte europaweite Treffen der Vokalmusikszene. „Die chor.com ist ein einzigartiges Angebot. Hier wachsen und gedeihen internationale Verbindungen. Die Chorszene kommt in ihrer ganzen Vielfalt zusammen und feiert das Singen in Gemeinschaft. Von der Weiterbildung von Chorleiterinnen und Chorleitern profitieren zudem alle Menschen, die in Chören singen. Sie bekommen neue Impulse und Ideen", erläutert Christian Wulff, Präsident des Deutschen Chorverbands.

Freuen sich ein tolles Programm vorstellen zu können: Moritz Puschke, Christian Wulff und Björn Thümler. Foto S. Lappe 

Das Programm des Vokalmusikfestivals, das seit 2011 alle zwei Jahre vom Deutschen Chorverband veranstaltet wird, ist jetzt komplett und die Tickets können ab sofort online und an allen bekannten Vorverkaufsstellen erworben werden.  

An den vier Tagen vom 12. bis 15. September wird die chor.com Hannover zum Klingen bringen. In insgesamt 12 Spielstätten wie dem Kulturzentrum Pavillon und dem Theater am Aegi sowie in Hannovers zahlreichen Kirchen treten die hochkarätige Ensembles und Künstler*innen auf. Das Publikum erwarten 34 Konzerte, 46 teilnehmende Chöre und Ensembles, rund 180 Workshops und Masterclasses mit 164 hochkarätigen Künstler*innen und Dozent*innen und ein frei zugängliches Forum mit Offenem Singen, Diskussionen und einem Messebereich mit über 70 internationalen Ausstellern.

Der Initiator und Künstlerische Leiter der chor.com, Moritz Puschke, freut sich, dass sich Hannover als Gastgeberstadt um die chor.com beworben hat. „Es zeigt, dass sich das Format etabliert hat, wie nicht zuletzt die hochkarätigen auftretenden Chöre und Ensembles belegen.“ So sind in diesem Jahr unter anderem Voces8, Slixs, Tenebrae Choir mit Nigel Short, Maybebop, NDR Chor mit Klaas Stok, Humanophones, Kammerchor Stuttgart mit Frieder Bernius, Pop-Up mit Anne Kohler und Vocal Journey mit Erik Sohn zu erleben.  

„Die chor.com ist nicht nur Schaufenster der internationalen Chorszene, sondern stellt auch die besten hannoverschen Ensembles vor“, erklärt Thomas Hermann, Bürgermeister der Stadt Hannover. Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, betont: „Die chor.com ist für Niedersachsen und seine Chorkultur eine große und nachhaltige Bereicherung. Als Ort der Begegnung trägt sie dazu bei, Menschen für das Chorsingen zu begeistern und die wichtige Rolle des gemeinsamen Singens in unserer Gesellschaft zu unterstreichen und weiter auszubauen. Besonders freut mich das Zusammenwirken des Deutschen Chorverbands mit niedersächsischen Akteuren wie der Musikland Niedersachsen gGmbH, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover, dem Niedersächsischen Chorverband und zahlreichen niedersächsischen Chören. Diese Verankerung vor Ort bildet das Fundament für eine erfolgreiche Veranstaltung mit überregionaler Ausstrahlung und Wirkung.“

Zentraler Veranstaltungsort für die chor.chom-Workshops und das Forum ist das Hannover Congress Centrum (HCC). Das Forum können alle Interessierten kostenfrei besuchen, sich Talks und Diskussionsrunden anhören, an Mitsingaktionen teilnehmen oder sich im Ausstellerbereich einen musikalischen Rundumblick verschaffen.

Das komplette Programm der chor.com findet sich unter chor.com

Eintrittskarten für die Konzerte sind erhältlich unter chorcom-reservix, unter Tel. 01806 700 733 sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

Chor.com hatte sich in der Landesvertretung Niedersachsen in Berlin vorgestellt: chor.com-niedersachsen-empfaengt-chor-com.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 17.05.2019


Andrew Manze setzt in der kommenden Saison auf das große B - B wie Beethoven

Umbau - Philharmonie zieht in den Kuppelsaal und veranstaltet ein Beethoven-Festival

Umgebaut wird nur der Bühnenbereich - die Bühne wird runder und geht mehr in die Tiefe.

Damit dann auch jeder weiss, was gespielt wird: Andrew Manze setzt in der kommenden Saison auf das große B wie Beethoven, Beethoven und noch einmal Beethoven - die neue Saison der Radiophilharmonie wird spannend! Wie sagt Manze so schön: Wir sind ein Beethovenorchester!

2020 feiert Beethoven seinen 250. Geburtstag und das ist ein ausreichender Grund schon in diesem Jahr mit den Ehrungen zu beginnen: So gibt es ein 8teiliges „Beethoven Festival“, das den Untertitel „Alle Sinfonien, alle Klavierkonzerte“ trägt.

Manze: Wir sind ein Beethovenorchester! Foto NDR  

Am 7. September, zur Saisoneröffnung,  gibt es im Kuppelsaal erst einmal Gustav Mahlers dritte Sinfonie - einer der größten Brocken des sinfonischen Repertoires. Mit der schwedischen Mezzosopranistin Anne Sofie von Otter sowie den Damen des NDR-Chores und dem Knabenchor Hannover zu hören und sehen.

Und dann geht es so richtig los: Alle 15 Sinfoniekonzerte sowie die acht dem Titanen Ludwig van Beethoven gewidmet Festivalkonzerte sind im Kuppelsaal zu hören. Und beim Beethoven-Festival das vom 20. Oktober bis 10. November läuft, sind fünf Pianisten dabei: Nobuyuki Tsujii, Martin Stadtfeld, Lars Vogt, Martin Helmchen Pierre-Laurent Aimard - Sensationell!! Für das Beethoven-Festival gibt es neben den Einzeltickets verschiedene Festivaltickets (siehe unten).  

Chefdirigent Manze und Achim Dobschall, Leitung NDR Bereich Orchester, Chor und Konzerte sowie der Manager der Radiophilharmonie, Matthias Ilkenhans, hoffen, durch die zusätzlichen Plätze im Kuppelsaal und den Eventcharakter des Festivals neues Publikum zu generieren.

Die Rückkehr in das umgebaute Funkhaus wird am 10. Januar mit Martha Argerich groß gefeiert: Die weltbekannte argentinische Pianistin spielt gemeinsam mit ihrer Meisterschülerin Shin-Heae Kang das Konzert für zwei Klaviere von Poulenc. Außerdem stehen auf dem Programm der „Rosenkavalier“ und Ravels „La Valse“, dem Konzert soll ein beschwingter Charakter verpasst werden,  ähnlich einem Neujahrskonzert.

Achim Dobschall, Andrew Manze und Matthias Ilkenhans freuen sich auf die Saison 2019/2020 der NDR Radiophilharmonie, in der die Musik Beethovens eine große Rolle spielen wird. Foto S. Lappe

Im Barock-Zyklus werden unter anderem Haydns „Schöpfung“ (27.März) und Auszüge aus Händels „Guiulio Cesare“ (1.Mai ) zu hören sein.

Zu den illustren Gästen des Orchesters der Saison 2019/2020 zählen unter anderem Altmeister Leonard Slatkin (13. Februar, Dvoraks „Aus der Neuen Welt“), Simone Young  (27. Februar, Debussys „La Mer“) und Star-Harfenist Xavier de Maistre (2. Juli, Konzert von Reinecke).

Weitere bekannte Solisten der Saison sind die Geiger Thomas Zehetmair und Isabelle van Keulen, die King's  Singers, die das Weihnachtskonzert (noch im Kuppelsaal) gestalten, und der Jazzpianist Brad Mehldau, der in der Freistil-Reihe zu Gast  ist.

Neben Andrew Manze leiten erfahrene Dirigenten wie Leonard Slatkin und Simone Young das Orchester. Debüts am Pult geben unter anderem auch der Venezolaner Rafael Payare und sein dänischer Kollege Thomas Sondergard.

In der kommenden Saison steht auch eine große China-Tournee auf dem Plan mit Auftritten in Peking und Shanghai. Auf dem Programm – man kann es ahnen: Beethoven.

Und noch eine Nachricht: Es gibt noch Restkarten für das Klassik-Open-Air im Maschpark mit "Bajazzo/Cavalleria rusticana (Aufführungen am 11. und 13. Juli 9. In diesem Jahr gibt es keine öffentliche Generalprobe.

„Discover Music!" - Dieses Programm spricht die Kleinsten bis zu jungen Erwachsen an.

Da ist das Zwergen-Abo, und die Reihe Orchesterdetektive bietet Familienkonzerte an (auch als Abo buchbar) – die Anzahl der begleitenden Erwachsen ist beschränkt!

Auch gibt es ausgefeilte Schulklassen-Angebote, da freuen sich die Orchester-Detektive auf Schulklassen.

Kinder in die Musikwelt! Foto NDR

Klassische Musik ist seine Leidenschaft: Malte Arkona tritt regelmäßig als unkonventioneller Musikvermittler auf.

Und vom 20. bis 26. Januar: Beethoven für Kinder und Jugendliche mit interaktiven Angeboten. Broschüre und online unter ndr/discovermusic

Alle Programme unter ndr/radiophilharmonie

Neu: Alle Menschen unter 30 können ab 15 Min. vor Veranstaltungsbeginn Karten für alle Konzerte für 5 € erwerben  falls verfügbar! 

Der Vorverkauf für die meisten Konzerte der neuen Saison und das Beethoven-Festival beginnt am  10. April. Karten und Abos unter ndr/ticketshop und ndr/radiophilharmonie sowie an bekannten Vorverkaufsstellen. 

Mit den Eintrittskarten kann man am Veranstaltungstag kostenlos im GVH-Gebiet mit den Öffis unterwegs sein 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 06.04.2019 


Gastspiel in London - eine große Auszeichnung

Die NDR-Radiophilharmonie tritt bei den BBC-Proms auf

Das ist überwältigend - am Vorabend der berühmten Last Night of the Proms wird die NDR-Radiophilharmonie bei der legendären Konzertreihe der BBC-Proms ihr Können unter Andrew Manze zeigen.  Das Orchester spielt am Freitag, 13. September um 19.30 Uhr in der berühmten  Royal Albert Hall in London. Die BBC hat bereits das Programm vorgestellt. Der Vorverkauf für die Proms beginnt erst im Mai.

Und die Einladung der BBC ist eine große Auszeichnung für die NDR Radiophilharmonie. Orchestermanager Matthias Ilkenhans sagte: "Solch eine Einladung ist schon etwas, das alle Orchester der Welt  wollen, aber nicht viele erreichen".  Als Beethoven Night wird diese Veranstaltung die 74. in der diesjährigen Reihe der BBC-Proms dann auch angekündigt. Solistin beim Gastspiel in der Royal Albert Hall ist die Sopranistin Elizabeth Watts.

Bereits mehrfach hat Andrew Manze bei den Proms dirigiert- das Orchester wird dann dort im September zum ersten Mals spielen. Und so kam die Einladung zustande: Im November 2017 hatte die NDR-Radiophilharmonie unter Andrew Manze ein Konzert in London absolviert. 

Zu Gast war zu dem Zeitpunkt auch David Pickard, der Leiter der Proms-Reihe.Er war sehr angetan von dem was er hörte und hat das Orchester postwendend eingeladen.

Jedes Jahr finden bei den Proms zwischen Juli und September täglich Konzerte mit klassischer Musik statt. Und das neue Programm verzeichnet insgesamt mehr als 75, die meisten finden  in der Royal Albert Hall statt. Jedes Konzert wird von der BBC Radio 3 übertragen. Zum Abschluss gibt es die berühmte Last Night of the Proms  ein Spektakel mit populärer klassischer Musik in recht lockerer Atmosphäre.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht  am 28.04.2019


Video-Streamingdienst mit etwa 3.000 Aufführungen und Dokumentationen

Medici.tv - ein neues digitales Angebot der Stadtbibliothek für Musikfreunde

Mit medici.tv bietet die Stadtbibliothek Hannover ihren Bibliotheksnutzern modernes und werbefreies Musikstreaming, das von zu Hause mit dem PC oder Mac oder unterwegs mit Handys oder Tablets abrufbar ist. Medici.tv ist ein Video-Streamingdienst für klassische Musik, der in seinem Katalog etwa 3.000 Aufführungen und Dokumentationen auflistet.

Die Darbietungen umfassen klassische, moderne und zeitgenössische Musik. Verschiedene Sparten sind wählbar: Etwa 1.000 Konzerte und historische Konzertaufnahmen, zahlreiche Opern von Monteverdi bis Philip Glass´s „The Perfect American“, Ballettaufführungen (90) aus den großen Häusern in Paris, Hamburg, Moskau, ca.1.100 Künstlerdokumentationen von Callas bis Currentzis und 200 Meisterkurse. Über eine Recherchefunktion sind einzelne Musiker*innen, Tänzer*innen oder Komponist*innen zu finden, Dialogsprachen sind englisch, französisch und spanisch. Ein Eventkalender zeigt an, welche Konzerte demnächst live gestreamt werden können, dazu gehören Aufführungen der Berliner Philharmoniker, der New York Phiharmonic, der Pariser Oper und viele mehr.

Das Log-in erfolgt über die Homepage der Stadtbibliothek Hannover stadtbibliothek-hannover. Für die Anmeldung wird die Bibliotheksausweisnummer und das Passwort benötigt. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 11.03.2019