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Da ist man gerne einmal „Couch-Potato“

Neue Perspektive: Hannover vom Sofa aus erleben

Nichts geht mehr: Keine Messen, Kongresse,  Übernachtungenin tollen Hotels - die Corona-Pandemie hat Hannovers Tourismusbranche fest im Griff, und haben ihre Häuser mangels Buchungen geschlossen. Die Mitarbeiter wurden in Kurzarbeit oder Urlaub geschickt.

Doch die Hannover Marketing- und Tourismus GmbH (HMTG) trifft bereits erste Vorkehrungen: Der Start des 30. Feuerwerkswettbewerbs wird in den Sommer verschoben. Ursprünglich sollte der Wettbewerb in den Herrenhäuser Gärten am 23.  Mai mit dem Beitrag von Australien in die Luft gehen, am 6. Juni wäre Asien dran gewesen. Doch: "Wir planen, beide Termine in den Oktober zu verlegen, also ans Ende der Reihe", sagte HTMG-Sprecherin Maike Scheunemann. Nun ist der Start des beliebten Wettbewerbs der 22. August mit dem Beitrag aus Europa. Und statt der sonst 11 000 Tickets pro Termin werden jetzt nur 9 000 verkauft, siehe neues24/herrenhaeuser-gaerten-berggarten.

Der hannoverinteressierte Reisende kann trotz Reisebeschränkungen in diesen Tagen der Landeshauptstadt einen Besuch abstatten - ganz relaxt von der Couch aus. Und Hannovers Touristiker haben die 360-Grad-Kampagne mit Rund-um-Bildern und Videos von Sehenswürdigkeiten aus Stadt und Umland aktiviert und um verschiedene touristische Attraktionen ergänzt: davon allein 24 die es jetzt im Umland gibt. "Travelling without moving" - Reisen, ohne sich zu bewegen - heißt  das virtuelle Angebot. Der Betrachter bestimmt Position und Kameraführung. Nötig ist nur ein Handy, Tablet oder PC - und die Internetadresse. Insgesamt sind 46 Hannover-Spots zu finden und zwar unter www.visit-hannover.com.

Die „Couch-Potato“ kann den Maschsee ansteuern, die HDI-Arena, den Opernplatz, die Herrenhäuser-Gärten, den Lichtenbergplatz in Linden und im Umland sind neben der Marienburg, dem Steinhuder Meer und dem Altwarmbüchener See auch die Sigwardskirche Idensen bei Wunstorf anzusteuern. Doch Höhepunkt der Tour ist der virtuelle Rundgang durch die Stadt Hannover: Durch Anklicken verschiedener Punkte wird der Besucher durch Straßen, zu Plätzen und Sehenswürdigkeiten geführt.

„In Zeiten von Corona wollen wir Perspektiven für die Zeit danach geben", sagt Maike Scheunemann. Wer jetzt zu Hause sein müsse, erstelle sich bestimmt eine To-do- Liste mit Dingen zusammen, die er in Zukunft machen wolle.

„Darunter ist dann vielleicht auch ein Besuch von Hannover", so die Tourismus-Sprecherin. Auch„hoffen wir natürlich, dass der Tourismus in Hannover nach Corona so schnell wie möglich wieder anzieht", so Scheunemann. Und die Anzeichen dafür stünden aktuell sogar ganz gut: „Viele Städtetouristen, denen wir jetzt absagen mussten, haben auf einen späteren Zeitpunkt umgebucht und wollen ihren Besuch nachholen", so die Sprecherin weiter.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

30.03.2020


Mensch Margot - lass uns reden!

NDR-Podcast mit Margot Käßmann und Arne-Torben Voigts ab 9. April

Es geht um die großen Fragen des Lebens und die kleinen Themen des Alltags. Es geht um Schönes und Trauriges, um Lebensfreude und Alleinsein, um Freundschaft und Ängste, um Nachbarschaft und Fremdheit.
Immer dann, wenn Margot Käßmann (Foto lks.) und Arne-Torben Voigts (Foto r.) miteinander ins Gespräch kommen. Sie, die Theologin und Autorin, und er, Moderator bei Hallo Niedersachsen und NDR 1 Niedersachsen.
Im zwei Wochen-Rhytmus begrüßt Voigts Käßmann mit „Mensch Margot“ im neuen Podcast des NDR Niedersachsen in Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche im NDR.

Ein gutes Team: Margot Käßmann und Arne Voigts. Foto Schantin/NDR
In der ersten Ausgabe, die ab 9. April verfügbar ist, geht es um Einsamkeit und Alleinsein, das viele Menschen in diesen Tagen ertragen müssen.
Die beiden sprechen über „Gott und die Welt“ (Margot Käßmann) und fragen „was heißt das eigentlich?“ (Arne Voigts).
Der Podcast soll Menschen Lebenshilfe und Orientierung bieten,dabei werden Aufregerthemen wie z. Bsp. Flüchtlinge nicht ausgespart. Dabei geht es entspannt zu. Mal unterhaltsam, mal meinungsstark, mal nachdenklich.
Hörer*Innen des Podcasts können mitmachen, sich einmischen – „Wir wollen Ihre Anregungen, Ihre Fragen haben - also schreiben Sie uns, schicken Sie uns ein Audio“, sagt Voigts.
Unter dieser Mailadresse geht es: menschmargot@ndr.de, per Audio in der NDR.Niedersachsen-App oder per Post an: Mensch Margot, NDR 1 Niedersachsen, 30169 Hannover.
Zu finden in der ARD-Audiothek, in Ihrer Podcast-App oder auf ndr1niedersachsen/podcast
Außerdem auf margotkaessmann und unter radiokirche.

NDR/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

06.04.2020 


Jetzt anmelden: Reise in den Landkreis Posen vom 10. bis 15. 9. 2020

Bürger*innen können Partnerkommune der Region kennenlernen

Ob bei politischen Delegationsreisen oder Hospitationen der Verwaltungsbeschäftigten: Zwischen der Region Hannover und dem Landkreis Posen herrscht reger Austausch. Zum 20. Jubiläum der Partnerschaft haben jetzt auch Bürger*innen die Chance, die polnische Kommune besser kennenzulernen. Die Region bietet in Zusammenarbeit mit Schwerpunkt Reisen eine sechstägige Bürgerreise nach Posen an.

Mit fast 400.000 Einwohner*innen auf 1.900 Quadratkilometern gehört der Landkreis Posen zu den größten in Polen – und er hat eine bewegte Vergangenheit. Vom 10. bis 15. September erfährt die Reisegruppe mehr über Posens Geschichte zwischen polnischen Wurzeln und preußischem Einfluss, und es werden Überbleibsel der verschiedenen Epochen besucht: der spätbarocke Adelspalast Rogalin, das Schloss Kórnik oder die Altstadt mit dem berühmten Rathaus.
Wie unterscheidet sich der polnische Alltag vom deutschen? Und wo gibt es Gemeinsamkeiten? Die Reise soll auch eine Chance sein, über Ländergrenzen hinweg ins Gespräch zu kommen und die polnische Gastfreundschaft zu erleben – zum Beispiel bei einem Empfang der Landkreisverwaltung, beim Besuch verschiedener lokaler Unternehmen oder in gemütlicher Runde bei Borschtsch und Pierogi.

Die Teilnahme kostet 775 Euro pro Person, darin enthalten sind die An- und Abreise im Reisebus, fünf Hotelübernachtungen im Doppelzimmer inklusive Frühstück, zwei gemeinsame Mittag- und Abendessen, alle Führungen und Eintrittspreise sowie die Reiseleitung durch Sigrid Wilckens von Schwerpunkt Reisen.

Informationen zum Reiseablauf und zur Buchung unter hannover/bürgerreise

Region/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Kleines Fest im Großen Garten - DER Besucher-Magnet

Kartenvorverkauf am 31. März 2020 abgeschlossen

Es ist ein Besucher-Magnet das: "Kleine Fest im Großen Garten". Im vergangenen Jahr kamen 63 000 Gäste an 16 Abenden in den Großen Garten. In diesem Jahr findet das Kleine Fest  immer dienstags bis sonntags vom 8. bis 26. Juli statt - und das jetzt 17 mal durch den zusätzlichen Dienstagsspieltag! 

Im letzten Jahr kamen auf 63 000 zur Verfügung  stehende Tickets  307 000 Bestellungen, nur jeder fünfte Wunsch konnte im letzten Jahr erfüllt werden. 

Die Karten kosten 32, ermäßigt 17 Euro. Kinder mit einer Körpergröße bis 111 Zentimetern – wird mit dem „Knirpsometer“ am Veranstaltungstag gemessen - kommen wie schon erprobt, kostenlos zum Fest. Die Zu- oder Absage kommt dann Mitte Mai.   

Böhlmann - der Mann mit dem Zylinder (Foto lks.) und sein perfektes Team setzen zum 35. Fest auf neue Highlights und auf bewährte Publikumslieblinge wie Clown Frans, mit seiner Gurken-Banane, er ist seit 28 Jahren dabei! Es kommen Künstler wie der österreichische Zauber-Weltmeister Wolfgang Moser, der widerspenstige Eis-Ali und der Walk-Act Les Goulus.

An jedem Show-Abend gibt es noch einmal 300 Tickets an der Abendkasse, aber nur jeweils zwei!!

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Das ist unwürdig!

Heftige Kritik an hygienischen Zuständen für Fernfahrer

Das ist unwürdig - schlechte hygienische Zustände für Fernfahrer entlang ihrer zu fahrenden Routen sorgen für heftige Kritik in der Branche.

Der Chef des Bundesverbandes  Güterkraftverkehr, Logistik und Entsorgung (BGI), Dirk Engelhardt sagt zu den untragbaren Zuständen: "Manche Firmen behandeln die Fahrer wie Aussätzige. Ich verstehe jeden Fahrer, der im Moment sauer ist." Die Unternehmen müssten auf ihren Firmenhöfen entweder Waschräume nur für die Fernfahrer öffnen oder vernünftige Sanitärcontainer mit Duschen aufstellen, fordert Engelhardt: "Einfache Mobiltoiletten sind keine Alternative."

Was nützt der schönste LKW, wenn der Fahrer so unwürdig behandelt wird!

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

30.03.2020


Es ist mal wieder soweit - Anleinpflicht gilt ab 1. April

Anleinpflicht für Hunde im Wald und in der freien Landschaft

Alle Jahre wieder: Wichtiger Hinweis  gerade auch in Corona-Zeiten, in denen die Wälder besonders stark frequentiert werden. Von Mittwoch, 1. April an bis zum 15. Juli gilt wieder die berüchtigte Anleinpflicht für Hunde im Wald und in der freien Landschaft. Dies teilte der Fachbereich Umwelt- und Stadtgrün mit und weist darauf hin, dass dann wieder die Setz- und Brutzeit beginnt. "In besonderem Maße sollen dadurch Jungwild sowie am Boden und bodennah brütende Singvögel geschützt werden", erläutert Hans-Karl von Bodecker aus dem städtischen Bereich Forsten, Landwirtschaftsräume und Naturschutz. Freilaufende Hunde störten die Vogelwelt durch ihr natürliches Aufspürverhalten, sie scheuchten die brütenden Vögel auf, deren Gelege dann erkalten oder zerstört würden.

Ohne Einschränkungen und Strafen dürfen aber Reiter quer durch Feld und Flur reiten, Kindergartenkinder mit Betreuern  stromern durch den Wald und spielen mittendrin, Schulklassen strömen durch die Parkanlagen, kreuz und quer. Die zertreten aber kein Gelege oder? 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover  Woche


Niedersachsen verbucht 2019 mehr als 46 Millionen Übernachtungen

Trotz Ferienüberschneidungen ein erfolgreiches Touristikjahr

Der Niedersachsentourismus verbucht das sechste Rekordjahr in Folge und konnte das Vorjahresergebnis erneut übertreffen. 2019 wurden erstmals mehr als 46 Millionen Übernachtungen und über 15,4 Millionen Gäste aus dem In- und Ausland (1,6 Millionen) gezählt. Dies entspricht einem Plus zum Vorjahr von 2,8 Prozent (1,3 Millionen) bei den Übernachtungen und 2,5 Prozent bei den Ankünften (0,4 Millionen).
Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann: „Auf diesen Erfolg können wir besonders stolz sein, denn die Rahmenbedingungen waren nicht günstig. Die aktuelle Sommerferienregelung hat Niedersachsen fünf Wochen Überschneidung mit den Ferien in NRW beschert. In den Küstenregionen waren die Unterkünfte in dieser Zeit restlos ausgebucht. Bei der Neufestlegung der Ferienregelung ab 2025 sollten derartig massive Überschneidungen mit NRW, dem Bundesland, aus dem die meisten Touristen nach Niedersachsen kommen, unbedingt vermieden werden.“

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Ergiebige Niederschläge füllen Harzer Talsperren

Rund 150 Kubikmeter Wasser in den Stauseen im Harz

Die ergiebigen Niederschläge haben dafür gesorgt, dass in den Stauseen im Harz wieder große Mengen Trinkwasser-Reserven zur Verfügung stehen. So wurden seit Anfang März in den sechs großen Talsperren täglich fast eine Million Kubikmeter Wasser aufgestaut. Nach Angaben der Harzwasserwerke befinden sich rund 150 Kubikmeter Wasser in den Stauseen. Damit sind die Bedenken, dass die Trinkwasserversorgung  gefährdet sei, vorerst vom Tisch, sagte ein Sprecher.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Wertstoffhöfe geschlossen

Gewerbebetriebe können weiter auf den Deponien anliefern

Gestern hat die Landesregierung weitere Maßnahmen beschlossen, mit denen das öffentliche Leben eingeschränkt werden soll, damit sich der Corona-Virus langsamer ausbreitet. Dazu gehört beispielsweise auch die Schließung von Spielplätzen. Der Zweckverband Abfallwirtschaft Region Hannover, aha, orientiert sich an dem Erlass und schließt die Wertstoffhöfe in der gesamten Region Hannover. Damit reagieren wir vorsorglich und übernehmen Verantwortung für die Gesundheit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie für die Kundinnen und Kunden.

Die Wertstoffhöfe bleiben bis auf weiteres geschlossen. Foto aha 

Die Deponien Hannover, Burgdorf und Wunstorf nehmen weiterhin Material gewerblicher Anlieferer an.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Ärger und Lärm nerven - neues Konzept für Maschseefest

Über zwei Millionen Besucher kamen 2019 zum Maschseefest

Jedes Jahr sorgten die Themen Ärger, Lärm und Verkehr für viel Stress. Denn Anwohner fühlen sich durch den Besucher-Verkehr und den Lärm beim Maschseefest gestört. Jetzt hat die Stadt ein Konzept vorgestellt, das bei der See-Sause in diesem Jahr (29. Juli bis 16. August) auch umgesetzt werden soll.

Thema Lärm: Vor allem die Musik-Beschallung am Rudolf-von-Bennigsen-Ufer (hier gibt es die meisten Anwohner) sorgte für reichlich Kritik. Das Betriebsende am Geibeltreff wird deshalb auf 22.20 Uhr festgelegt, ab 22 Uhr muss die Musik leiser gedreht werden. Nur am ersten und letzten Wochenende (zählen zu den "seltenen Ereignissen“) ist längerer Betrieb möglich.

Die Gastro-Flächen am Ostufer (zwischen Nordufer und Geibeltreff) werden auf die Höhe des NDR-Funkhauses verschoben, weiter weg von der Wohnbebauung.

Verkehr: Damit ist die westliche Südstadt gemeint, sie wird für den Besucherverkehr mittwochs bis freitags, 19-22 Uhr und samstags, 18-22.30 Uhr, gesperrt. Die Party-Gäste werden durch LED-Hinweistafeln und Navis auf entsprechende Parkplätze gelenkt.

Kunst: Die Bühne am Nordufer kommt an das östliche Ende, damit die Hellbardier-Figur am Kurt-Schwitters-Platz mehr Raum bekommt. Auch die Kunstwerke nahe des Geibeltreffs und an der Löwenbastion sollen frei von Überbauung sein.

Ute Micha, Presse Dienst Nord, Sigrid Lappe, Hannover Woche


Zu Gast in Deiner Stadt

Hoffen wir mal, dass Corona keinen Strich durch die Rechnung macht!

Jetzt schon im Frühjahr: Mein Hannover Hotel

Ab 20 € pro Hotelstern, pro Zimmer und Nacht, inkl. Frühstück laden 30 Hotels mit über 2.000 Zimmern zu einem exklusiven Kurzurlaub vom 30. April bis 4. Mai 2020.

Unter dem Motto „Mein Hannover Hotel - Zu Gast in Deiner Stadt!“ waren in den letzten fünf Jahren insgesamt über 3.500 Einwohner aus Stadt und Region Hannover zu Gast in „ihren“ Hotels.

Die kleine Auszeit vom Alltag wartet direkt vor der Tür. Wer neben Entspannung einer Hotelübernachtung noch weitere Anlässe sucht, hat an diesem Wochenende eine große Auswahl: Am Donnerstagabend wird in vielen Locations der Wonnemonat mit dem Tanz in den Mai begrüßt. Am 1. Mai warten dann wieder über 3.500 Volkswagen-Fahrzeuge beim traditionellen Maikäfertreffen an der Messe auf ihre Fans

Die Gäste können sich entscheiden zwischen einem 5-Sterne Haus in der City, Hotels mit eigenem Schwimmbad, der Übernachtung in besonderen Themenzimmern oder Hotels mit besonders leckerem Frühstücksbuffet – oder sie übernachten einfach in verschiedenen Unterkünften im Aktionszeitraum. Ganz neu in der Stadt und gleich mit dabei: das me and all hotel am Aegi, das Loftstyle Hotel und das IntercityHotel Hannover Hauptbahnhof-Ost.

Hans Christian Nolte, Geschäftsführer der HMTG, freut sich über das große Angebot: „Die Aktion ist eine tolle Möglichkeit, die eigene Stadt aus der Perspektive eines Besuchers zu erleben. Besonders freue ich mich über die Bereitschaft und Offenheit der gerade neu eröffneten Hotels, Teil der Aktion, und damit Teil der hannoverschen Gastfreundschaft zu sein.“

Buchbar sind die Angebote unter visit-hannover_zu-gast.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Strom aus der Straßenlaterne

Langenhagen macht’s vor

Eine klimafreundliche Stadt ist nicht ohne Elektromobilität zu denken. Um sie Wirklichkeit werden zu lassen, ist eine flächendeckende Ladeinfrastruktur wichtige Voraussetzung. Die Stadt Langenhagen und enercity haben in diesem Bereich nun ein zukunftweisendes Projekt umgesetzt für die Menschen, die ihr E-Auto nicht zu Hause laden können: Strom aus der Straßenlaterne! Die Retrofit-Lösung kostet nur halb so viel wie herkömmliche Ladepunkte im öffentlichen Raum. „Die neuen Laternen-Ladesäulen sind ein weiterer Schritt, mit dem wir E-Mobilität in Langenhagen ausbauen“, sagt Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer.

„Durch das gemeinsame Projekt mit enercity gibt es Stromtankstellen dieser Art nun an fünf Orten in der Stadt – in Wohngebieten, in denen es überwiegend Mehrfamilienhäuser gibt und in denen Menschen keine eigene Ladebox installieren können“, so Heuer. 

Vorstellung der Laternen-Ladestationen in Langenhagen mit Bürgermeister Mirko Heuer und der enercity-Vorstandsvorsitzende Dr. Susanna Zapreva ein.

enercity/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Foto enercity


"Denkmalatlas" im Internet

Die Online-Datenbank wird nach und nach aufgefüllt

Mit einem "Denkmalatlas" im Internet will das Landesamt für Denkmalpflege künftig über die mehr als 100 000 Denkmale im Bundesland informieren. Die Online-Datenbank unter "denkmalatlas.niedersachsen.de" werde nach und nach aufgefüllt, teilte das Landesamt in Hannover mit. Die Datenbank enthält bereits mehrere Tausend Denkmale, einige Hundert digitalisierte Sammlungsobjekte und Dutzende Publikationen.

Zum Start präsentiert das NLD die Bau- und Kunstdenkmale der Stadt Buxtehude (nur Altstadt), Nordhorn, Northeim und Wolfsburg sowie die archäologischen Baudenkmale der Landkreise Celle, Cloppenburg, Gifhorn und Holzminden. Weitere Gebiete werden im Laufe der nächsten Zeit veröffentlicht. Bis zum Projektende 2023 soll die Denkmallandschaft Niedersachsens flächendeckend online zur Verfügung stehen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Vier Stadtmodelle werden digital aufgemöbelt

Über Touchscreens gibt es Infos zu Straßen, Stadtvierteln und Gebäuden

Hannovers Historie soll digital werden. Die vier Stadtmodelle im Rathaus-Foyer sollen digital aufgemöbelt werden. Hierzu die Pläne von Politik und Verwaltung: Über je zwei Touchscreens gibt es Informationen zu Straßen, Stadtvierteln und Gebäuden. Auch sind 3D-Animationen und virtuelle Stadtrundgänge vorgesehen.

Allein für die technischen Voraussetzungen wie zum Beipiel WLAN, 3D-Vermessung und Geräte wurden 85 000 Euro veranschlagt. Hinzu kommen dann noch Kosten für eine auf zwei Jahre befristete Ingenieurstelle.  Doch wann das Projekt umgesetzt werden soll, darüber wird noch beraten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Fashion born in Hannover: Mode, Wirtschaft und Integration

Projekt „Integrativer Modestandort Region Hannover“ soll Standort stärken

Die Zahlen der Modebranche in der Region Hannover sprechen für sich: 14.500 Beschäftigte sorgen für einen jährlichen Jahresumsatz von rund 860 Millionen Euro. Das Projekt „Integrativer Modestandort Region Hannover“ soll dafür sorgen, dass die Modebranche das bereits vorhandene Potenzial in Zukunft noch weiter ausschöpfen kann. Am 27. Februar fiel der Startschuss des Gemeinschaftsprojektes von kreHtiv Netzwerk Hannover e.V. und der Initiative UNTER EINEM DACH. Die Region unterstützt das Programm mit 56.000 Euro.

Wirtschaftsdezernent Ulf Birger-Franz: „In der Region Hannover schlummern große Potenziale. Wir wollen sie wecken und die Region auch überregional bekannt machen. Wir sind eine Modestadt – und wollen als solche auch wahrgenommen werden.“

UNTER EINEM DACH entstehen auch Lederwaren. Foto Isabell Wirnasch 

Tatsächlich zählt Hannover nach einer jüngst erhobenen Statistik im Auftrag von hannoverimpuls zu den Top-5-Modestädten in Deutschland. Damit das bekannt wird, hat das kreHtiv-Netzwerk das Motto „Fashion born in Hannover“ ausgerufen. Darunter sollen die Labels und (Jung-) Designer*innen der Region zusammenkommen, voneinander profitieren und die hannoversche Modeszene sichtbarer machen.

Damit auch potenzielle Kunden auf regionale Mode aufmerksam werden, sind besondere Aktionen geplant: Die Kleidungsstücke werden in kurzfristig eingerichteten Pop-Up-Stores präsentiert und verkauft. Das macht neugierig und hebt die Besonderheit der in Hannover entworfenen Kleidung hervor.

Die Designer‘innen profitieren zudem von Workshops im Bereich Marketing und Vertrieb, die das kreHtiv-Netzwerk speziell auf ihre Bedürfnisse angepasst hat.

„Mit dem Freaky Fashion Festival haben wir von 2016 bis 2018 bereits erfolgreiche Arbeit geleistet und gezeigt, was im Modestandort Region Hannover steckt! Nun können wir das Thema durch die Kooperation mit UNTER EINEM DACH und der Unterstützung durch die Region auf eine neue Stufe heben – und damit auch Strahlkraft und Reichweite über die Grenzen der Region hinaus erzeugen“, freut sich Christine Preitauer, Geschäftsführerin des kreHtiv Netzwerk Hannover e.V.

Die regionale Mode wird in der Nähwerkstatt von UNTER EINEM DACH produziert. Dort können die Designer*innen ihre Produkte und Kleinserien in Auftrag geben. Sie bietet Frauen mit Migrations- und Fluchterfahrung Praktika an, vermittelt ihnen Deutschkurse und koordiniert Beratungsangebote. Oft haben diese Frauen in ihrer Heimat als Näherinnen gearbeitet und bringen fachliche Kompetenzen mit. In der Werkstatt werden sie darauf vorbereitet, auch auf dem deutschen Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Alexandra Faruga: „Wir konnten bereits drei Halbtagsstellen und zwei 450-Euro-Jobs schaffen. Mit dem Gemeinschaftsprojekt hoffen wir nun, weitere langfristige Perspektiven zu eröffnen.“

Lorena Winkler ist Gründerin des Labels WAYÓM und lässt bereits bei UNTER EINEM DACH produzieren. Sie ist überzeugt von dem Projekt: „Solch eine Vernetzung ist gut für uns Modeschaffende, für die Produktionsstätten, den Einzelhandel und die Kunden. Es passiert so viel in Hannovers Modeszene und es gibt noch so viel Potenzial, das wird jetzt endlich sichtbar!“

Franz sieht in dem Projekt Integrativer Modestandort Hannover ein Vorhaben mit Vorbildcharakter. Er betont auch den sozialen Charakter der Idee: „Wir als Region Hannover können zeigen, wie man Wirtschaft und Integration zusammenbringen kann. Attraktive und gute Kleidung, lokal produziert und integrativ angefertigt – davon können viele profitieren.

Region/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Fördermittel für Saubere Luft

Stadtverwaltung erhält Förderung für 57 Elektrofahrzeuge

Die Landeshauptstadt Hannover erhält vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) im Rahmen des Bundessofortprogramms „Saubere Luft“ Fördermittel in Höhe von bis zu 2.082.420 Euro. Der Zuschuss wird für die Beschaffung von 57 Elektrofahrzeugen zur Umstellung des städtischen Fuhrparks auf E-Mobilität. Es ist geplant, insgesamt 19 Personenkraftwagen sowie 37 Nutzfahrzeuge sowie ein Notarzt-Einsatzfahrzeug für die Feuerwehr zu beschaffen. Steffen Bilger, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister, hat die Förderurkunde in Berlin Andrea Eifler von der Klimaschutzleitstelle der Stadt Hannover übergeben.

Steffen Bilger übergibt Andrea Eifler von der Klimaschutzleitstelle der Landeshauptstadt Hannover die Förderurkunde, Moderatorin Christiane Stein (v. lks.). Quelle: BMVI

Die Fördersumme deckt 90 Prozent der Investitionsmehrkosten eines konventionellen Verbrennungsfahrzeugs gegenüber einem Elektrofahrzeug ab.

„Mit dem Umsetzungskonzept zur Elektromobilität ‚Hannover stromert‘ hatte der Rat im Mai 2018 den Beschluss gefasst, im Falle einer Neu- und Ersatzbeschaffung von Fahrzeugen für den städtischen Fuhrpark nur noch Elektrofahrzeuge anzuschaffen, sofern sie am Markt verfügbar sind“, erläutert Hannovers Erste Stadträtin und Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette. „Ich freue mich, dass der Bund uns mit diesem Betrag unterstützt. Die Stadtverwaltung wird damit vorbildhaft zur Verminderung der Stickoxide und der Kohlendioxidemissionen auf dem Stadtgebiet beitragen“, betont die Dezernentin.

Weitere Informationen zu diesem Thema unter hannover-stromert.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Unwetterwarnungen der Region über KATWARN

Kostenlose App informiert auch rechtzeitig über Schulausfälle

Die Region Hannover rechnet mit möglichen Unwettern und entsprechenden Folgen. Um Einwohner*innen möglichst schnell und direkt informieren zu können, nutzt sie auch die kostenlose App KATWARN. Nutzer*innen der App können neben ihrem aktuellen Standort auch weitere Postleitzahlengebiete oder Adressen eingeben. Sie erhalten damit ortsbezogene Informationen zur aktuellen Gefahrenlage, aber auch zu Ausfällen im Personennahverkehr oder der Schließung von Schulen und Kitas. Eine Entscheidung über mögliche Schulausfälle wird die Region ebenfalls über KATWARN mitteilen.

Die App kann kostenlos über katwarn für die gängigen Smartphones mit den Betriebssystemen von Apple iOS (iPhone), Android und Windows heruntergeladen werden. Eingeschränkte Funktionen stehen für die Nutzung auch per SMS oder E-Mail zur Verfügung.

Region/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo


Offshore-Windparks vor Borkum offiziell am Netz

Die Leistung liegt bei 900 Megawatt

Aus zwei Offshore-Windanlagen vor Borkum ist nach längerem Probebetrieb die Stromproduktion offiziell am Netz. Das Projekt Borwin 3 mit der in der Nordsee installierten Umspannplattform Borwin gamma sowie einer 160 Kilometer langen Leitung bis nach Emden wurde jetzt übernommen, teilte der Netzbetreiber Tennet mit.  Strom aus den Parks EnBW Hohe See und Global Tech I war ab August testweise übertragen worden. Die Leistung liegt bei 900 Megawatt - das sind knapp 13 Prozent der derzeit verfügbaren Übertragungskapazität  für Windenergie aus der deutschen Nordsee. In Emden kommt der Strom nach dem Durchlaufen einer weiteren Umspannstation in das Höchstspannungsnetz.

Offshore-Windanlage vor Borkum  

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord


Metropolregion stellt Untersuchung zur Ladeinfrastruktur vor - Enttäuschend!

Wie werden wir mit Ladestationen versorgt

In Deutschland stehen deutlich mehr Ladesäulen als öffentlich kommuniziert. Die Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg hat für ihr Gebiet den Bestand ermitteln lassen und mit den Daten des offiziellen Registers der Bundesnetzagentur (BNA) verglichen.

Die Ergebnisse der Untersuchung wurden am 24. Januar 2020 vorgestellt: In der Metropolregion können Elektrofahrzeuge an rund 2.500 Ladepunkten aufgeladen werden. Die offizielle Statistik der Bundesnetzagentur weist zum Stichtag 01.12.2019 in der Metropolregion 335 Standorte mit 775 Ladepunkten aus, real waren es jedoch 741 Standorte mit 2.497 Ladepunkten. Demnach existieren doppelt so viele Standorte mit einer dreifachen Menge an Ladepunkten.

Bei der Analyse der Ladeinfrastruktur wurden allerdings erhebliche qualitative Mängel festgestellt: Viele Ladesäulen boten weniger Ladeleistung, als ausgewiesen, Einrichtungen für das Aufladen von E-Fahrzeugen waren im Untersuchungszeitraum nicht funktionsfähig, und nur selten ist für die Nutzer*innen erkennbar, zu welchen Tarifen der aktuelle Ladevorgang abgerechnet wird.       

Lt. Metropolregion zeigt die Untersuchung, dass die Planungen des Aufbaus der Ladeinfrastruktur auf einer falschen Datenbasis erfolge und die Debatte auf eine oberflächliche Ladesäulenzählerei verkürzt wird. Zu wenig werde auf die technische Qualität, die Standortwahl, die Wartung und auf Nutzungsfreundlichkeit geachtet. Kommunen sollten Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge als Standortfaktor erkennen und sich entsprechend engagieren. Die Metropolregion will auf Basis der Untersuchung ein Konzept für eine sinnvolle Ladeinfrastruktur vorlegen. Diese Vorschläge sollen als Grundlage für Planungen in anderen Regionen Deutschlands gelten. Das Vorhaben wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.

Metropolregion/Sigrid Lappe/Ute Micha


Dach-Solar-Richtlinie: Region hat ein Förderangebot

Hochwertige Dachdämmung fördern lassen und Solaranlage errichten

Eine neue Dach-Solar-Richtlinie der Region Hannover ist in Kraft getreten. Sie weitet das erfolgreiche Förderprogramm „Dach plus Solar“ jetzt auf das gesamte Regionsgebiet aus und bietet auch höhere Fördersätze. Ob Gewerbe-, Vereinsgebäude, Ein- oder Mehrfamilienhaus: Mit der Dach-Solar-Richtlinie will die Region Eigentümer*innen motivieren, das Dach energetisch zu modernisieren und gleichzeitig auf erneuerbare Energien zu setzen. „Wir verstärken die regionsweite Klimaschutzarbeit insbesondere in den Bereichen Gebäude, Solar und Wärme“, erläutert Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen. „Das neue, kombinierte Förderangebot ist hierzu ein wichtiger Baustein“, ergänzt die Dezernentin.

Die Richtlinie bietet finanzielle Unterstützung für hochwertige Dachdämmung an, wenn gleichzeitig eine Solaranlage auf dem Dach errichtet wird. Die Förderung der Solaranlage ist wiederum mit den vorhandenen Bundesprogrammen möglich. Der Eigentümerin oder dem Eigentümer ist es freigestellt, ob eine Solarstrom- oder eine Solarwärme-Anlage im Rahmen der Dachsanierung gebaut wird. Auch die Förderung von Solarwärme-Anlagen nach der regionseigenen Förderrichtlinie ist möglich.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Institutionen in der Region Hannover sowie die regionsangehörigen Städte und Gemeinden mit ihrem kommunalen Gebäudebestand. Die Förderung je Quadratmeter gedämmter Dachfläche beträgt 50 Euro und ist pro Gebäude auf maximal 50.000 Euro begrenzt. Das Förderprogramm, für das 1,4 Millionen Euro bereitstehen, läuft bis zum Ende des Jahres 2022.

Weitere Informationen zur Dach-Solar-Richtlinie gibt es auf hannover/solaroffensive oder per E-Mail an klimaschutz(at)Region-Hannover.de. 

Region/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo


Deutsche essen durchschnittlich 235 Eier im Jahr

Fragen und Antworten zum Osterei

Das Team WING – Wissenschaft und Innovation für Nachhaltige Geflügelwirtschaft der Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover (TiHo) beantwortet Fragen rund um das Osterei. 

Das Ei gilt seit dem Mittelalter als Symbol für die Auferstehung Christi. Zudem waren Eier früher in der Fastenzeit vom Aschermittwoch bis zum Karfreitag verpönt. Da die Hühner aber nicht aufhören, Eier zu legen, gab es zu Ostern entsprechend viele davon. Um sie nach der Fastenzeit nicht mit den frischen Eiern zu verwechseln, wurden sie rot eingefärbt.

Zur Haltbarkeit: Werden die Eier nicht gekühlt, sind sie etwa zwei Wochen haltbar, wenn sie mindestens zehn Minuten hart gekocht wurden. Im Kühlschrank bleiben sie immerhin vier Wochen lang frisch. Gekochte Eier, die länger liegen bleiben, sollten nach dem Kochen nicht mit kaltem Wasser abgeschreckt werden: Beim Abschrecken gelangen das Wasser und eventuell enthaltene Keime durch kleine Risse oder die poröse Schale in das Innere des Eis. Dadurch verkürzt sich die Haltbarkeit auf wenige Tage, warnt das Bundesinstitut für Risikobewertung.

Nahezu 62 Prozent aller Legehennen wurden 2018 in Bodenhaltung eingestallt, auch die eingefärbten Eier kommen überwiegend aus dieser Haltungsform, Hennen in Freilandhaltung hatten einen Anteil von 19 Prozent, fast zwölf Prozent der Legehennen wurde ökologisch gehalten – Tendenz steigend. 

Ist Freilandhaltung die beste Haltungsform für ein Huhn? Ein Huhn in der Freilandhaltung hat zwar vier Quadratmeter Auslauffläche, da Hühner aber Herdentiere sind, nutzen sie den Platz gar nicht aus, sondern halten sich meist in der Nähe des Stalls auf. Auch die Wahrscheinlichkeit von Infektionen und die Sterblichkeitsrate sind höher.

Der Aufdruck auf dem Ei verrät die Herkunft: DE steht für Deutschland, die Zahl davor kennzeichnet die Haltungsform: 1 bedeutet Freiland-, 2 Boden- und 3 Kleingruppenhaltungen und die 0 findet sich auf Bio-Freilandeiern. Die weiteren Zahlen kennzeichnen das Bundesland sowie den Betrieb und den Stall, in dem das Ei gelegt wurde. Wer die Nummer unter der Webadresse was-steht-auf-dem-ei eingibt, erhält alle Informationen über den Betrieb und den Stall.

Wie viele Eier pro Woche sind gesund? Eier sind sehr gesund, sie enthalten viele Proteine und Vitamine und sie erhöhen nicht den Cholesterin-Spiegel! Der Verzehr ist für gesunde Menschen unbedenklich, nur bei Veranlagung zu Fettstoffwechselstörungen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung den Verzehr von höchstens zwei bis drei Eiern pro Woche.

Und zum Schluß: Warum bringt eigentlich ein Hase die Ostereier? Der Osterhase wird zum ersten Mal von dem Medizinprofessor Georg Franck von Franckenau im Jahr 1682 erwähnt. Dass der Osterhase die Eier verstecke, nennt er „eine Fabel, die man Simpeln und Kindern aufbindet“. In einigen Teilen der Schweiz war der Kuckuck der Eierlieferant, in Teilen von Westfalen war es der Osterfuchs, in Thüringen brachte der Storch und in Böhmen der Hahn die Eier zum Osterfest!

Seit dem 1. Oktober 2019 forscht Wing an der Stiftung TiHo.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

27.03.2020


Wie entwickelte sich Hannover?

Das „Statistische Jahrbuch 2019“ der Stadt Hannover veröffentlicht

Die Statistikstelle der Landeshauptstadt Hannover hat das „Statistische Jahrbuch 2019“ veröffentlicht. 14 Themenbereiche wurden statistisch erfasst, die einen Überblick über das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Stadt ergeben. Die Daten sind in Tabellen und Abbildungen dargestellt und Zeitreihen gebildet, um Entwicklungen aufzuzeigen.

So wird etwa sichtbar, dass es das Vereinigte Königreich aufgrund des drohenden Brexits jüngst in die Top 10 der Herkunftsländer bei Einbürgerungen in Hannover geschafft hat; die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit 2018 gegenüber dem Vorjahr gesunken ist – bei Männern auf 36 und bei Frauen auf 31 Stunden; die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen innerhalb von zehn Jahren um 44,5 Prozent gestiegen ist; Hannover als Hochschulstandort spürbar an Bedeutung gewonnen hat – die Zahl der Studierenden ist von 33.654 in 2007 auf 49.380 im Jahr 2017 angewachsen; die Zahl der Rettungsdiensteinsätze von 2014 bis 2018 von 83.610 auf 95.547 gestiegen ist; gemessen an der Zahl der Mitglieder Behindertensport aktuell die fünftgrößte Sportart ist.

Das statistische Jahrbuch, das jährlich fortgeschrieben werden soll, steht im Internet unter statistik-hannover zum Download (PDF-Format) bereit.

Die Veröffentlichung ergänzt die „Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke“.

Der Link zum „Statistischen Jahrbuch“: hannover/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Statistisches-Jahrbuch

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Die Allee des Monats im März 2020

Esskastanien im Lütetsburger Schlosspark bilden Allee des Monats

Die Allee des Monats im März 2020, gekürt vom Niedersächsischen Heimatbund e.V. (NHB), findet sich im äußersten Nordwesten Niedersachsen: Die Esskastanien-Allee im Lütetsburger Schlosspark bei Norden. Der größte private Englische Landschaftsgarten Norddeutschlands umgibt auf rund 30 Hektar das Schloss Lütetsburg. Im Schlossgarten finden sich über 150 verschiedene heimische und exotische Pflanzenarten.  Eine für Niedersachsen einzigartige Allee aus Esskastanien fasst den Landschaftsgarten ein und führt in den weitläufigen Park. Auf 240 m Länge säumen die hoch wachsenden Bäume den wunderbaren Spazierweg.

Die aus Süd- und südlichem Mitteleuropa stammende Esskastanie gehört botanisch zu den Buchengewächsen. Sie kann über 500 Jahre alt werden. Neben den schmackhaften Früchten, den Maronen, wird auch das Holz verwendet: Im Weinanbau werden die Äste als Rebpfahl oder für den Fassbau genutzt.

Seit Jahrhunderten prägen Alleen das Landschaftsbild Niedersachsens. Sie sind wertvolles Naturgut, kulturhistorisch bedeutsam und können Lebensraum und Nahrungsquelle für zahlreiche Tiere und Insekten sein. Zudem nehmen sie eine wichtige Rolle in der Vernetzung von Biotopen ein. Doch gerade straßenbegleitende Alleen sind aufgrund des Ausbaus von Verkehrswegen und durch fehlende Nachpflanzungen in ihrem Bestand gefährdet.

Diese und weitere Alleen sind aktuell in der Wander-Ausstellung „Land der Alleen – die schönsten und wertvollsten Alleen in Niedersachsen“ des NHB im Museumsdorf Cloppenburg (hoffentlich ab 19. April wieder geöffnet) zu sehen. Die aktuellen Öffnungszeiten entnehmen Sie bitte der Homepage des Museumsdorfs: www.muesumsdorf.de.

Der NHB setzt sich seit 2015 verstärkt für den Schutz und Erhalt von Alleen in Niedersachsen ein. Seit Februar 2019 führt der NHB das von der Niedersächsischen Bingo-Umweltstiftung geförderte Projekt „Alleepaten für Niedersachsen“ unter der Schirmherrschaft des niedersächsischen Ministers für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung Dr. Bernd Althusmann durch. Das Ziel ist es, ein ehrenamtliches Netzwerk aus Alleenpatenschaften zu initiieren. Vorläufer war das Projekt „Die 500 schönsten und wertvollsten Alleen Niedersachsens“, in dessen Verlauf bis Mitte 2018 mit Hilfe der Bevölkerung erstmals eine repräsentative Übersicht der wichtigsten und schönsten Alleen Niedersachsens aufgestellt werden konnte. Alleen können weiterhin unter alleen-niedersachsen/start gemeldet werden. Eine Übersicht über die Projektergebnisse findet sich unter heimatniedersachsen> Projekte.

NHB/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Foto Susanne Sander-Seyfert 

24.03.2020

Alleepaten für Niedersachsen

Das Projekt Alleen in Niedersachsen wird fortgesetzt. Aufbauend auf dem Projekt „Die 500 schönsten und wertvollsten Alleen Niedersachsens“ will der Niedersächsischer Heimatbund (NHB) ein sich selbst tragendes Netzwerk von ehrenamtlichen Alleenpatenschaften aufbauen. Dadurch soll die im vorangegangenen Projekt geschaffene Datengrundlage bzw. das Kataster der niedersächsischen Alleen alleen-niedersachsen erhalten, gepflegt und erweitert werden. Zudem soll es gelingen, das bürgerliche Engagement zur Erhaltung der niedersächsischen Alleenlandschaft anzuregen und zu verstärken. Kooperationspartner ist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Niedersachsen.

Weitere Informationen auf der NHB-Webseite niedersaechsischer-heimatbund

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Erster „Nationalerbe-Baum“ ist eine dicke Linde im Emsland

Das Bewusstsein für besonders alte, außergewöhnliche Bäume schärfen

Sie hat einen Stammumfang von 17 Meter, ist geschätzte 600 bis 800 Jahre alt: Eine dicke Linde aus dem Emsland ist als Deutschlands erster „Nationalerbe-Baum“ ausgezeichnet worden. Und mit diesem Titel will die Deutsche Dendrologische Gesellschaft laut einer eigenen Mitteilung das Bewusstsein für besonders alte, außergewöhnliche  Bäume schärfen. Die Dendrologie beschäftigt sich mit der Lehre von Bäumen und Gehölzen.

Einen Stammumfang von 17 Metern hat die Sommerlinde von Heede im Emsland (Foto dpa). Ihr Alter kann nur geschätzt werden - und das liegt nach Angaben der Gesellschaft zwischen 600 und 800 Jahren.

Die Dendrologische Gesellschaft will rund 100 Bäume mit dem Titel „Nationalerbe“ auszeichnen. „Sie sollen erhalten, gepflegt und geschützt werden, damit sie in Würde altern können“, sagte der Dresdner Forstwissenschaftler Andreas Roloff. Nach Angaben von Roloff werden viele der Bäume in Deutschland verstümmelt oder gekappt, um vermeintlich den Straßenverkehr sicherer zu machen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Ein weitere Schritt in Richtung Leinewelle

Eröffnung im Sommer 2020 geplant

Viel vorgenommen haben sich die Geldgeber und Leine-Wellengründer Heiko Heyberg (Foto unten rechts). Spätestens im Sommer 2020 ist für begeisterte Wellenreiter auf der Leine Höhe Beginenturm die Eröffnung geplant. Die Genehmigung für den Bau einer Anlage, die künstliche Wellen erzeugt, hat der Verein „Leinewelle“ bereits in der Tasche. Jetzt fließen auch die finanziellen Mittel. Das Baugeschäft Gundlach beteiligt sich mit 200 000 Euro. Dazu Geschäftsführer Lorenz Hansen: „Es wird Hannover gut stehen und überregional Strahlkraft entfalten.“ Das Unternehmen will den Verein auch kaufmännisch unterstützen.

So soll sie aussehen!

Der Universitätssportklub ist ebenfalls mit 200 000 Euro dabei. Der Leinewellen-Gründer Heiko Heyberg sagt (Foto r.): „Damit ist ein Drittel der benötigten Mittel vertraglich zugesichert.“ Er ist weiterhin zuversichtlich, dass er die 1,2 Millionen Euro erreicht, die benötigt werden.

Das neuste von der Leinewelle

Region Hannover weist Widerspruch zurück

Regelungen für die Genehmigung der Surfanlage werden ergänzt

Den Widerspruch des Fischereivereins Hannover e.V. gegen die wasserrechtliche Erlaubnis der Region Hannover für den Bau, den Betrieb und die Nutzung der „Leinewelle“ als Surf-Anlage am Hohen Ufer unterhalb des Landtages hat die Behörde heute zurückgewiesen. Einige Regelungen wurden jedoch geändert oder ergänzt. In einem gemeinsamen Gespräch mit Vertretungen der Regionsverwaltung und der Stadt Hannover wurde dem Widerspruchsführer heute der Genehmigungsbescheid erläutert und der Widerspruchsbescheid zugestellt.

Grundsätzlich besteht aus Sicht der Regionsverwaltung kein ursächlicher Zusammenhang zwischen der Genehmigung der Leinewelle und einem geforderten Fischpass bzw. Fischaufstieg in Höhe der ehemaligen Flusswasserkunst/Platz der Göttinger Sieben.

Lediglich in Teilen ist die Region der Kritik im Widerspruchsverfahren gefolgt. Wesentlicher Punkt: Vor Inbetriebnahme der „Leinewelle“ ist der Genehmigungsbehörde ein mit dem Niedersächsischen Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) und dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) abgestimmtes fischereiliches Beweissicherungs- und Überwachungskonzept vorzulegen. Die Inbetriebnahme der „Leinewelle“ beziehungsweise der Aufstau der Leine darf erst nach der ausdrücklichen Freigabe des Konzeptes durch die Untere Wasserbehörde erfolgen. Des Weiteren ist ein Monitoring vorgesehen, um die Wirksamkeit des neben der Anlage vorgesehenen Ökopasses für die Fluss-Fauna zu beobachten. Sollte diese nicht gegeben sein, ist der Betrieb untersagt bis gegebenenfalls erforderliche Maßnahmen abgeschlossen sind. Die wasserrechtliche Erlaubnis erlischt, wenn der vom Verein Leinewelle mit der Landeshauptstatt geschlossene, gültige Gestattungsvertrag nicht mehr besteht.

Gegen den Bescheid der Region Hannover kann innerhalb eines Monats Klage beim Verwaltungsgericht erhoben werden.

Ute Micha,  Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche