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Projekts „HannoVerKehr“ geht an den Start

Installation von LED-Tafeln im Stadtgebiet

Seit dem 23. Januar werden in den nächsten acht Wochen acht großflächige LED-Informationstafeln für die Verkehrslenkung im Stadtgebiet von Hannover aufgestellt. Die Informationstafeln sind Teil des durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur geförderten Projekts „HannoVerKehr“.
Schwerpunktmäßig werden diese im Bereich um den Schützenplatz, die HDI-Arena und um den daran angrenzenden Sportpark angeordnet. Auf den LED-Tafeln können beliebige Inhalte angezeigt werden, um eine multifunktionale Nutzbarkeit zu gewährleisten. Vorrangiges Ziel ist es, damit die An- und Abreiseverkehre zu Großveranstaltungen optimiert lenken zu können.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

23.01.2020


Polizei Hannover warnt vor ausgelegten Ködern

Achtung Hundehalter: Köder mit Sicherheitsnadeln gespickt in der Eilenriede

Die Polizei Hannover warnt ausdrücklich vor Ködern und dies aus gegebenem Anlass: Hundehalter in Hannover sollten sehr genau auf ihre Hunde aufpassen! In einem Waldstück nahe des Rugbyclubs VFR 06 an der Gustav-Brandt-Straße, unweit einer Hundewiese, fand das Frauchen von Labrador "Pino" einen Apfelköder (siehe Foto), der mit Sicherheitsnadeln gespickt war. Die Hundehalterin informierte nach dem Fund sofort die Polizei.

Doch Achtsamkeit ist geboten: Die Polizei ruft die Hundehalter aus Hannover, ganz besonders im Bereich der Eilenriede (Bult), zu höchster Achtsamkeit auf.

Wer etwas gesehen hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer (0511) 109-3217 mit der Polizei in Verbindung zu setzen. Das Polizeikommissariat Südstadt hat die Ermittlungen zu dem Vorfall aufgenommen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

19.01.2020


Der Neue - jung und erfrischend

Oberbürgermeister Belit Onay begrüßte 2 500 Gäste beim Neujahrsempfang

Der Empfang am 8. Januar stand nicht zufällig unter dem Motto "Höchste Zeit für Kultur". Und Oberbürgermeister Belit Onay spricht bei seinem Neujahrsempfang auch düstere Zeiten an. Feiern und fröhlich sein ist eine Sache - doch alles andere ausblenden wollte dann Onay doch nicht. Bevor die 2 500 Gäste in das Rathaus strömten und das Motto "Höchste Zeit für Kultur" erlebten, sprach er auch düstere Zeiten an und mahnte: "Wenn wir eine lebenswerte, friedliche und demokratische Zukunft haben wollen, dann liegt dies in unserer eigenen Verantwortung!" 

Das Jahr 2020 sei das Jahr der Jubiläen, so der Verwaltungschef. "75 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges,  75 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz und der Befreiung des KZ Bergen-Belsen - erinnern wir uns noch einmal sehr bewusst, dass wir seit 75 Jahren in Frieden und Freiheit leben“. Der Oberbürgermeister sagte weiter: "Probleme müssten benannt und angegangen werden. Da nannte er als Beispiele den Nationalismus und Ausgrenzung, die gefährlichen Folgen des Klimawandels, die sich auch in den australischen Bränden dokumentierten, sowie die weltweiten Auseinandersetzungen und die Fluchtursachen, "denen wir begegnen können, wenn Wohlstand gerechter verteilt wird, als das derzeit der Fall ist. 

Für seine eindringlichen Worte an die Gäste des Neujahrempfangs gab es reichlich Applaus. Zum Schluss bedankte sich der Oberbürgermeister bei allen Beteiligten und kündigte einen Abend voller kultureller Highlights an.

Denn dann wollten die Gäste intensive, spannende und heitere Momente konsumieren. So ging es auch schon los mit der Tanzschule von Susanne Bothe im Gartensaal, dem Netzwerk Märchenerzähler Hannover im Turmzimmer und der interessannten Schatz-Ausstellung in der Ratsstube. Dort wurde die Amtskette des OB gezeigt, die einen Wert von gut 90 000 Euro hat. Daneben hing auch das monarchistische Zwischenstück mit dem Porträt von Wilhelm II, ein ansonsten eher verstecktes Schmuckstück.

Viele der Neujahrgäste wollten einfach nur den neuen Oberbürgermeister sehen und kennenlernen. Und der ist wirklich zum Anfassen und eben jung und erfrischend.

Viel bestaunt: Die gewichtige Ratskette, die dem Oberbürgermeister verliehen - besser geliehen - wird. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Fotos G. Lachmann

08.01.2020


Leibniz-Universität unter den Top 10

Über 900 Gäste beim Neujahrsempfang in der Leibniz Universität Hannover

Steigende Studierendenzahlen und Erfolge in der Forschung sind gleichermaßen Grund zur Freude wie auch Herausforderung: Während des Neujahrsempfangs der Leibniz Universität (LUH) am 10. Januar gab Präsident Prof. Dr. Volker Epping den mehr als 900 Gästen Einblicke in die Themen, die die Universität besonders bewegen. Der Einladung gefolgt waren Vertreter*innen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft sowie Universitätsangehörige. Unter ihnen Oberbürgermeister Belit Onay, der selbst Absolvent der LUH ist.

Im Anschluss an die Rede des Präsidenten wurden die mit je 5.000 Euro dotierten Preise für exzellente Lehre an verliehen. Seit 2017 vergibt das Präsidium der Leibniz Universität zwei Preise für exzellente Lehre. Eine Auszeichnung ist für eine Professorin oder einen und Professor bestimmt, eine weitere geht an eine Wissenschaftliche Mitarbeiterin bzw. einen Wissenschaftlichen Mitarbeiter.

 Dr. Florian Leydecker (Foto lks.), eigentlich Mathematiker, wurde von Studierenden der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät für den Preis für exzellente Lehre vorgeschlagen. „Seine Begeisterung für das Fach und die Lehre bringt selbst jene mit geringer Begeisterung für den Stoff dazu, sich mit den schwierigen Sachverhalten der Lehrveranstaltung auseinanderzusetzen“, heißt es in dem Nominierungsvorschlag der Studierenden.

Prof. Dr. Veith Mehde (Foto r.), ist seit 2006 Inhaber des Lehrstuhls für Öffentliches Recht und Verwaltungswissenschaft an der Juristischen Fakultät der LUH. Der Erfolg von Professor Mehde beruht unter anderem darauf, dass er den Lehrstoff interessant und lebendig präsentiert und die Studierenden auf diese Weise für das Öffentliche Recht begeistert.

Der Universitätspräsident betonte, dass die LUH steigende Studierendenzahlen verzeichnet: Zum ersten Mal seit 1995 sind wieder mehr als 30.000 Studierende eingeschrieben, und von diesen sind 15 Prozent Bildungsausländer. Und die Uni ist stolz, unter den Top Ten Bundesweit zu sein.

Ein Höhepunkt des Jahres 2019 war die Eröffnung des zweiten Bauabschnitts des Campus Maschinenbau in Garbsen, in dem alle Maschinenbauinstitute vereint werden. „Der Maschinenbau ist drittmittel-, innovationsstark und hat einen international hervorragendem Ruf“, so Epping. Der Campus in Garbsen wächst bereits weiter: der neue Forschungsbau SCALE wird zukünftig Wissenschaftler(n)*innen mit effizienteren und nachhaltigeren Fertigungsmethoden für Großbauteile zur Verfügung stehen.

Durch das Wachstum in Lehre und Forschung sowie die enge Kooperation mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die sich teils neu in Universitätsnähe ansiedeln möchten, sind die Platzkapazitäten erschöpft. Im Zusammenwirken mit der Stadt erschließt die Universität deshalb künftig einen neuen Campus für den Optik-Bereich.

Der Universitätspräsident schloss seine Rede dennoch mit einem optimistischen Blick in die Zukunft: „Ich bin zuversichtlich, dass Niedersachsen sich nicht von den anderen Bundesländern abhängen lässt und den Wert seiner Hochschulen erkennt und auch in auskömmlicher Finanzierung ausdrückt“, so Epping, dessen Amtszeit 2019 vorzeitig für eine weitere Periode – bis Ende 2028 verlängert wurde.

Land will Gelder für Leibniz Universität kürzen

Sparkurs der Regierung "trotz sprudelnder Steuereinnahmen" wird von Präsident Epping kritisiert

Die LUH muss sich nun finanziell auf große Herausforderungen einstellen. Allein der Sanierungsbedarf bewege sich auf eine halbe Milliarde zu.

In seiner Neujahrsansprache übte Epping Kritik an der Haushaltsplanung der Landesregierung: Denn in den kommenden Jahren drohen Kürzungen in Millionenhöhe.

Doch trotz "sprudelnder Steuereinnahmen" habe der Landtag vor Weihnachten globale Minderausgaben präsentiert. Und nach jetzigem Stand bedeute dies, dass die Landesfinanzierung der Uni für die kommenden Haushaltsjahre um Millionenbeträge gekürzt wird. "Das sind keineswegs Peanuts. Wie viele Stellen sollen wir denn noch streichen?", fragte der Präsident der Uni. Letztlich werde man die Summe nur über weitere Kürzungen beim Personal erwirtschaften können. "Damit wird sich automatisch auch die Aufnahmekapazität für Studierende verringern", sagte Epping. Durch den Stellenabbau laufe die LUH – und auch das Land Niedersachsen insgesamt – Gefahr, im bundesweiten Vergleich und im Wettkampf um die besten Köpfe ins Hintertreffen zu geraten.

LUH/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Fotos G. Lachmann

11.01.2020


„Bid Book-light“ für fünf Euro zu kaufen

Bid Book „Kulturhauptstadt Europas 2025“ - Ausgestellt, käuflich und zu ersteigern!

Das Taschenbuch-Bid Book ist wieder erhältlich. Wegen der großen Nachfrage nach dem von Juan S. Guse geschriebenen Bid Book „Agora of Europe“ gibt es jetzt eine Neuauflage.

Den Roman des hannoverschen Bewerbungsbuchs zur „Kulturhauptstadt Europas 2025“ als Taschenbuch gibt es für fünf Euro in der Buchhandlung an der Marktkirche, bei Decius in der Marktstraße, bei Hugendubel in der Bahnhofstraße, in der Merz-Buchhandlung im Sprengel Museum und in der Tourist Information im Neuen Rathaus zu kaufen.

Eine Originalausgabe des Bid Books wurde zudem am 19. Dezember im Rahmen der HAZ-Weihnachtshilfe für einen guten Zweck versteigert.

Eine digitale Fassung des originalen Bid Books in Englisch - und auch die deutsche Übersetzung - zum Durchblättern und als Download gibt es auch auf khh25.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche/Foto Mathias Falck


Hörregion Hannover: „Schule des Neuen Hörens“ mit Damian Marhulets

Der Künstler lädt ein, neue Sichtweisen auf und Hörweisen von Musik zu entdecken

Wie können moderne Wissensformen und Denkpraxen die Musik durchdringen und damit auch ihre Komposition und Wahrnehmung verändern? In der multimedialen Vortragsreihe „Schule des Neuen Hörens“ verwebt Damian Marhulets (Foto Wikipedia) philosophische Gedanken und Theorien mit Musikstücken unterschiedlicher Epochen.

An sechs Abenden lädt der hannoversche Künstler dazu ein, neue Sichtweisen auf und Hörweisen von Musik zu entdecken – mit audiovisuellen Performances, in Vorträgen und Gesprächen mit Gästen.

Zum Auftakt der Reihe am 7. Januar in der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover (HMTMH), führte Marhulets in die Denkwelt des Neuen Realismus ein. „Objekt-orientierte Ontologie“ hat Marhulets den Abend überschrieben.

Die Veranstaltungsreihe ist eine Kooperation der Hörregion Hannover mit Incontri – Institut für neue Musik an der HMTH und wird von der Stiftung Niedersachsen unterstützt. Der Eintritt zu allen Abenden ist frei.

Damian Marhulets ist ein in Hannover lebender Komponist, Musiker und Multimedia-Künstler. Er hat Musik in Minsk und Danzig (Oboe und Klavier) sowie in Hannover und Köln (Komposition und elektronische Musik) studiert. Er komponiert und spielt Musik für Konzerte, Theater, Film und DJ-Clubs – in Europa und den USA.

Weitere Informationen über Idee, Projekte und Veranstaltungen der Hörregion unter hörregion-hannover.

Weitere Termine: immer dienstags am 28.01, 18.02, 25.02., 3.03., 10.03., jeweils 18.30 Uhr, Eintritt frei.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

08.01.2020


Zehn-Punkte-Programm, um die Verkehrswende voranzutreiben

Region Hannover baut den Öffentlichen Nahverkehr weiter aus

Mehr Fahrzeuge für die Stadtbahn, Sanierung der U-Bahn-Station am Hauptbahnhof, mehrgeschossige Park-and-ride-Anlagen, Wasserstoffbusse und zusätzliche S-Bahn-Fahrten: Die Region Hannover will die Verkehrswende weiter vorantreiben und setzt dabei konsequent auf den Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs. Verkehrsdezernent Ulf-Birger Franz (Foto Hannover.de) hat am 21. Januar, gemeinsam mit den Verkehrsunternehmen ein Zehn-Punkte-Programm vorgestellt. „Wenn wir ernsthaft Klimapolitik betreiben wollen, müssen wir die Alternativen zum Auto stärken“, sagt Franz. „Das geht nur mit einem Mix von Maßnahmen. Der Ausbau des ÖPNV ist ein wesentlicher Baustein.“ Die Region Hannover setzt zum einen auf eine Verstärkung der Öffi-Angebote, zum anderen aber auch darauf, das Angebot attraktiver zu machen.

So ist geplant, die ÜSTRA-Stadtbahnflotte bis 2035 um ein Drittel aufzustocken – das sind rund 100 Fahrzeuge mehr als bislang. Im Rahmen einer Machbarkeitsstudie ist zudem vorgesehen, die Verlängerung der Stadtbahnlinie 10 vom Raschplatz über die Sallstraße bis zum Bismarckbahnhof zu untersuchen. Auch die Stadtbahn-Verlängerungen nach Garbsen-Mitte und Langenhagen-Pferderennbahn will die Region Hannover  vorantreiben.

Dr. Volkhardt Klöppner (Foto Hannover.de), Vorstandsvorsitzender der ÜSTRA, ergänzt: „Wir haben uns für dieses Jahrzehnt viel vorgenommen. Das ganze Team der ÜSTRA ist hoch motiviert. Ein Drittel mehr Bahnen, neue Strecken, Umbau und Erweiterung von großen Umsteigepunkten, wie Bahnhof oder Aegi. Die Verkehrswende ist zu schaffen, wenn wir alle an einem Strang ziehen.“

Im Busverkehr stehen ebenfalls Veränderungen an. So ist geplant, zwei der neuen sprintH-Linien, die eine schnelle Verbindung vom Umland nach Hannover sicherstellen. „Wenn man kurzfristig Maßnahmen umsetzen möchte, die zur Verkehrswende beitragen, dann ist dafür der Busverkehr besonders geeignet“, meint regiobus-Geschäftsführerin Elke van Zadel. 

Sollte der Test von regiobus und ÜSTRA mit Wasserstoffbussen erfolgreich sein, werden die ersten zwei Wasserstoffbusse beschafft. Neben der Elektromobilität will regiobus so eine weitere Zukunftstechnologie insbesondere für Überlandstrecken einführen. Ebenfalls zeitnah will die Region den Regionalexpress von Bremen über Neustadt nach Hannover verstärken. Zudem plant die Region den Bau zusätzlicher S-Bahn-Haltepunkte in Springe, Laatzen-Mitte und Hannover Döhrener Turm. Um die Kombination von Auto und Bahn-Verkehr noch attraktiver zu machen, plant die Region, Park-and-ride-Angebote so umzurüsten, dass freie Plätze digital erfasst und über eine App erkennbar werden. Um die Parkflächen zu erweitern, will die Region Hannover künftig auf mehrgeschossige Park-and-ride-Anlagen setzen. Mögliche Standorte sind in Wettbergen, Wunstorf, Langenhagen-Mitte, Altwarmbüchen und Anderten.

Auch plant die Region mindestens 10.000 Fahrrad-Abstellplätzezu schaffen. So sind nach Wunstorf auch in Hannover-Bismarckbahnhof, Mellendorf und Lehrte vollautomatische Fahrradtürme vorgesehen. Kleinere Anlagen und Doppelstockgaragen sind an mehren Bahnhöfen vorgesehen.

Um das Fahren mit Bus und Bahn noch schmackhafter zu machen, arbeitet der Großraumverkehr Hannover (GVH) zudem an Angeboten für spezielle Zielgruppen. Die Jugend-Netzkarte für 15 Euro im Monate soll künftig auch Auszubildenden zur Verfügung stehen. Bei den Monatskarten im Abo soll eine Partner-Karte zum halben Preis eingeführt werden, und Menschen im Ruhestand könnten in Zukunft für 30 Euro im Monat mit der Seniorenkarte durchs gesamte Tarifgebiet fahren. Diese Vorschläge müssen noch in der Politik diskutiert und beschlossen werden.

Öfter auf Bus und Bahn umsteigen – dafür warb am ersten Adventssamstag 2019 auch der erste Gratis-Fahr’n-Tag. „Ein echter Erfolg“, stellt Fachbereichsleiter Vinken fest. „Von 591 Passanten, die an dem Tag befragt wurden, gaben 73 Prozent an, sie seien mit dem öffentlichen Nahverkehr in die Stadt gefahren, nur 15 Prozent waren mit Auto gekommen.“ Zum Vergleich: An anderen Tagen fahren 25 Prozent mit Auto oder Kraftrad zum Bummeln in die Innenstadt, 57 mit Bus und Bahn. Fast alle Befragten beurteilten den Gratis-Fahr‘n-Tag als gutes Angebot.

„Mir ist klar, dass wir uns für die Zukunft viel vorgenommen haben“, sagt Ulf-Birger Franz. „Aber ohne einen Kraftakt ist die Verkehrswende nicht zu schaffen. Die Region Hannover leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.“

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

22.01.2020


Einheitliche Telefonnummer für Serviceleistungen von Behörden

Niedersachsen ist das 13. Bundesland mit der Servicenummer 115

Benötigt man Serviceleistungen von Behörden: Jetzt gibt es die Rufnummer dafür: die 115 (egal ob vom Festnetz oder Handy), und über diese Nummer erhält man auch Informationen zur Verwaltung von Niedersachsen.

Diese Nummer hilft zum Beispiel bei Fragen zur Anmeldung nach einem Umzug, zur Zulassung eines Autos oder zur Beantragung  eines Personalausweises - unabhängig davon, welche Behörde zuständig ist.

Niedersachsen ist das 13. Bundesland, das sich dem Service anschließt, wie die Innenministerien in Berlin und Hannover jetzt mitteilten.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Testfeld Niedersachsen für autonomes Fahren eröffnet

Es erstreckt sich auf Autobahnen, Bundes- und Landstrassen

Schon ein wenig gruselig - Autos, die wie von Geisterhand fahren - und das in Niedersachsen. Hier wird die Vision vom autonomen fahren immer konkreter. Jetzt nahmen Forscher den ersten Teil des bald weltgrößten Testfeldes für vernetzte Fahrzeuge in Betrieb.

Auf rund 7,5 Kilometer der A 39 bei Braunschweig erfassen Kameras an 71 Masten den Verkehr, geben zum Beispiel  Verkehrsaufkommen und Geschwindigkeit anonymisiert in Echtzeit an ein Rechenzentrum und vernetzte Fahrzeuge weiter. So soll autonomes Fahren weiterentwickelt, Assistenzsysteme verbessert und den Verkehr flüssiger werden.

Das Testfeld Niedersachsen zwischen Hildesheim, Hannover, Braunschweig und Wolfsburg umfasst rund 280 Kilometer auf den Autobahnen A2, A39, A39, mehrere Bundes- und Landstraßen. sowie einem Teil des Stadtverkehrs in Braunschweig.

Die Testfeld-Strecke eröffneten am Mittwoch Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU), Wissenschaftsminister Björn Thümler (CDU), Karsten Lemmer, Verkehrs-Vorstand beim DLR und weitere Partner mit einem Druck auf einen roten Knopf. Foto DLR

Professor Karsten Lemmer, Vorstand vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR): "Hier wird die Mobilität der Zukunft gemacht!"

Das Testfeld Niedersachsen, betrieben vom DLR, ist eine offene Forschungs- und Entwicklungsplattform. Das bedeutet: Nicht nur feste "Kernpartner" wie Volkswagen oder Continental können hier automatisierte Fahrzeuge und Anwendungen ausprobieren, sondern es ist offen für jedes Start-up", wie Thomas Jarzombek, Koordinator der Bundesregierung für Luft und Raumfahrt erklärte. Das Ziel sei, die Mobilität der Zukunft zu entwickeln "und auch auf die Straße zu bringen".

Für den Aufbau des Testfeldes wurden rund fünf Millionen Euro ausgegeben. Das Geld stammt von der Europäischen Union, dem Land Niedersachsen und von Partnern wie Volkswagen, Siemens und Continental. Bis selbstfahrende Autos serienreif und straßentauglich sind, könnte es laut Experten noch 20 bis 30 Jahre dauern.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

10.01.2020 


Streckenradar Section Control löst 278 mal aus

48 Fälle davon im Bußgeldbereich inklusive Punkten in Flensburg

Das ist schon eine Hausnummer: Das Streckenradar Section Control, dass an der Bundesstraße 3 bei Laatzen hat seit seiner Inbetriebnahme  bisher 278 Geschwindigkeitsüberschreitungen registriert. Mitte November wurde die Anlage nach langem Rechtsstreit auf dem 2,2 Kilometer langen Abschnitt scharf gestellt.

Hier wird die Durchschnittsgeschwindigkeit gemessen - und bei zu zügigem Fahren wird geblitzt.

Nach Angaben des Innenministeriums wurden zwischen dem 14. November und 6. Januar insgesamt 278 Geschwindigkeitsüberschreitungen  zur Anzeige gebracht. Davon liegen 48 von ihnen im Bußgeldbereich inklusive Punkten in Flensburg, die Autofahrer waren in dem Tempo-Abschnitt 100 also mindestens 21 Stundenkilometer zu schnell.  Doch der bislang Schnellste fuhr, wenn die Toleranz abgezogen wird, sogar mit 140 Stundenkilometern zwischen Gleidingen und Rethen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

22.01.2020


Klimaschutz einfach machen - proKlima-Förderprogramm 2020 startet

Alle sprechen über Klimapaket, Klimaschutzgesetz und „Klimanotstand“

Die Proteste der FridaysForFuture-Bewegung erzeugen hohe Aufmerksamkeit. Unter dem Motto 2020 „Klimaschutz einfach machen“ unterstützt der enercity-Fonds proKlima Bürger*innen und Unternehmen bei ihren konkreten Beiträgen zum Klimaschutz. Die Breitenförderprogramme für 2020 sind neu aufgelegt: Die proKlima-Gremien haben den kommenden Jahreshaushalt und das Breitenförderprogramm mit einem Budget von rund 1,4 Millionen Euro beschlossen.

„Der proKlima-Fonds unterstützt seit über 20 Jahren das Klimaschutz-Engagement in den beteiligten Partnerstädten. Klimaschutz, Wärme- und Mobilitätswende lassen sich so gemeinsam mit den Bürgern voranbringen“, sagt Philipp Kreisz, Vorsitzender des proKlima-Kuratoriums und Ratsherr der Landeshauptstadt. „Die neuesten Erkenntnisse der Klimaforschung zeigen, dass die CO2-Minderung durch proKlima noch nie so wichtig war wie heute.“

Gemessen an seiner Wirkung gehört der 1998 gegründete Klimaschutzfonds zu den kostengünstigen CO2-Vermeidungsmaßnahmen. „Wir haben über 20 Jahre gerechnet rund 60 Euro pro vermiedene Tonne CO2 investiert“, sagt der Leiter der proKlima-Geschäftsstelle Matthias Wohlfahrt. Die durch die Förderung der im Jahr 2019 angeregten Maßnahmen werden voraussichtlich mehr als 25.000 Tonnen CO2 im Lebenszyklus der Maßnahmen eingespart. Das entspricht rechnerisch rund 175 Milliarden Google-Suchanfragen oder drei Milliarden Stunden Netflix gucken bei aktuellem Bundesstrommix.

Bei Wohnneubauten hat proKlima seine „Nachhaltigkeitsprinzipien“ als neuen Anreiz weiter ausgebaut. „Denn im Gebäudebereich wird nicht nur Energie für Heizung und Strom aufgewendet. Auch die Herstellung und Entsorgung von Baumaterialien hat Einfluss auf die CO2-Bilanz im Lebenszyklus eines Gebäudes“, erläutert Dr. Frank-Peter Ahlers von der Handwerkskammer und Vorsitzender des proKlima-Beirats.

Die neue Förderung gilt für „nachhaltige“ Bauweise (maximal 10.000 Euro Zuschuss). Dem Ausbau der Solarenergie dient die deutliche Erhöhung der Fördersätze für PV-Lotsen, insbesondere für die Expertenberatung zu Statik, Steuer- und Rechtsfragen (bis zu 1.500 Euro Zuschuss).

Bei der Modernisierung von Wohngebäuden folgt ein erhöhter Fördersatz für Holzfenster gemäß der proKlima-Nachhaltigkeitsstrategie. Im Bereich der Heizungstechnik hat proKlima die Fördersätze für Wärmepumpen verdoppelt, da so zunehmend erneuerbar erzeugter Strom zum Einsatz kommen kann und die Umrüstung von u.a. Ölheizungen angereizt werden soll (bis zu 3.000 Euro Zuschuss). Veränderte Zuschüsse für hydraulischen Abgleich sollen den Austausch von Heizkörpern begünstigen, damit sie auf klimaschonendem Niedertemperaturniveau betrieben werden können. 

Details zu den neuen Förder-Richtlinien: proklima-hannover/foerderung

enercity/Sigrid Lappe, HaWo/Ute Micha, PreDiNo 



Dach-Solar-Richtlinie: Region startet neues Förderangebot

Hochwertige Dachdämmung fördern lassen und Solaranlage errichten

Zum Jahreswechsel ist die neue Dach-Solar-Richtlinie der Region Hannover in Kraft getreten. Sie weitet das erfolgreiche Förderprogramm „Dach plus Solar“ jetzt auf das gesamte Regionsgebiet aus und bietet auch höhere Fördersätze. Ob Gewerbe-, Vereinsgebäude, Ein- oder Mehrfamilienhaus: Mit der Dach-Solar-Richtlinie will die Region Eigentümer*innen motivieren, das Dach energetisch zu modernisieren und gleichzeitig auf erneuerbare Energien zu setzen. „Wir verstärken die regionsweite Klimaschutzarbeit insbesondere in den Bereichen Gebäude, Solar und Wärme“, erläutert Christine Karasch, Dezernentin für Umwelt, Planung und Bauen. „Das neue, kombinierte Förderangebot ist hierzu ein wichtiger Baustein“, ergänzt die Dezernentin.

Die Richtlinie bietet finanzielle Unterstützung für hochwertige Dachdämmung an, wenn gleichzeitig eine Solaranlage auf dem Dach errichtet wird. Die Förderung der Solaranlage ist wiederum mit den vorhandenen Bundesprogrammen möglich. Der Eigentümerin oder dem Eigentümer ist es freigestellt, ob eine Solarstrom- oder eine Solarwärme-Anlage im Rahmen der Dachsanierung gebaut wird. Auch die Förderung von Solarwärme-Anlagen nach der regionseigenen Förderrichtlinie ist möglich.

Antragsberechtigt sind Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Institutionen in der Region Hannover sowie die regionsangehörigen Städte und Gemeinden mit ihrem kommunalen Gebäudebestand. Die Förderung je Quadratmeter gedämmter Dachfläche beträgt 50 Euro und ist pro Gebäude auf maximal 50.000 Euro begrenzt. Das Förderprogramm, für das 1,4 Millionen Euro bereitstehen, läuft bis zum Ende des Jahres 2022.

Weitere Informationen zur Dach-Solar-Richtlinie gibt es auf hannover/solaroffensive oder per E-Mail an klimaschutz(at)Region-Hannover.de. 

Region/Ute Micha, PreDiNo/Sigrid Lappe, HaWo

15.01.2020


Wie entwickelte sich Hannover?

Das „Statistische Jahrbuch 2019“ der Stadt Hannover veröffentlicht

Die Statistikstelle der Landeshauptstadt Hannover hat das „Statistische Jahrbuch 2019“ veröffentlicht. 14 Themenbereiche wurden statistisch erfasst, die einen Überblick über das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Leben der Stadt ergeben. Die Daten sind in Tabellen und Abbildungen dargestellt und Zeitreihen gebildet, um Entwicklungen aufzuzeigen.

So wird etwa sichtbar, dass es das Vereinigte Königreich aufgrund des drohenden Brexits jüngst in die Top 10 der Herkunftsländer bei Einbürgerungen in Hannover geschafft hat; die durchschnittliche wöchentliche Arbeitszeit 2018 gegenüber dem Vorjahr gesunken ist – bei Männern auf 36 und bei Frauen auf 31 Stunden; die Zahl der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten im Gesundheits- und Sozialwesen innerhalb von zehn Jahren um 44,5 Prozent gestiegen ist; Hannover als Hochschulstandort spürbar an Bedeutung gewonnen hat – die Zahl der Studierenden ist von 33.654 in 2007 auf 49.380 im Jahr 2017 angewachsen; die Zahl der Rettungsdiensteinsätze von 2014 bis 2018 von 83.610 auf 95.547 gestiegen ist; gemessen an der Zahl der Mitglieder Behindertensport aktuell die fünftgrößte Sportart ist.

Das statistische Jahrbuch, das jährlich fortgeschrieben werden soll, steht im Internet unter statistik-hannover zum Download (PDF-Format) bereit.

Die Veröffentlichung ergänzt die „Strukturdaten der Stadtteile und Stadtbezirke“.

Der Link zum „Statistischen Jahrbuch“: hannover/Statistikstellen-von-Stadt-und-Region/Statistikstelle-der-Landeshauptstadt-Hannover/Statistisches-Jahrbuch

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

02.01. 2020


Wolfsrüde steht weiter auf der Abschussliste

Genehmigung um Töten des Tieres erneut verlängert

Der Rodewalder Wolfsrüde steht weiter auf der Abschussliste. Das Umweltministerium hat die Genehmigung zum Töten des Tieres erneut um einen Monat verlängert. „Wir unternehmen weiterhin alle Anstrengungen, des Tieres habhaft zu werden“, sagte eine Sprecherin des Ministeriums. Tierschützer waren gegen die Genehmigung gerichtlich vorgegangen.

Das Verfahren zur Tötung des Tieres mit der offiziellen Bezeichnung "GW717m" werde "weiter unter Hochdruck vorangetrieben", so das Ministerium. Tierschützer hatten bereits scharf gegen die Genehmigung protestiert und gerichtlich dagegen geklagt.

Geht es ihm an den Kragen? Foto nz-Nienburg

Der Problemwolf im Landkreis Nienburg wird seit Januar 2019 gesucht, wurde aber bisher nicht gefunden! Er darf geschossen werden, weil er wolfsabweisende Zäune überwunden und Rinder in einer Herde angegriffen hat.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

05.01.2020 


Eine charaktervolle Promenade für die Otterndorfer

Allee auf dem Süderwall in Otterndorf ist Allee des Monats Dezember 2019

Der einst als Stadtbefestigung angelegte Süderwall wurde Mitte des 18. Jahrhunderts teilweise abgetragen und mit einer Linden-Allee bepflanzt. So entstand eine charaktervolle Promenade für die Bürger*innen der Stadt Otterndorf. Zusammen mit seinem Pendant, dem Norderwall, prägt der Süderwall mit seiner Allee den historischen Stadtkern. Beide Wälle stehen als Bodendenkmal unter besonderem Schutz, dadurch auch die Allee aus mittlerweile rund 270-jährigen Sommer-Linden. Deutlich zeigt sich das stattliche Alter der markanten Bäume: Durch regelmäßigen Rückschnitt sind die Sommer-Linden zu Kopfbäumen erzogen.

Die Allee macht im Winter ein bizarrer und geheimnisvollen Eindruck. Foto Ursula Holthausen 

Etliche der Bäume sind mittlerweile hohl, so dass ihre Kronen einzig über dickwandige Rinden versorgt werden. So entsteht beim Begehen der Alleen im Winter ein bizarrer und geheimnisvoller Eindruck. Auch heute noch wird die 440 Meter lange Allee konsequent gepflegt. Alle drei Jahre kürzt die Stadt Otterndorf die Kronen so ein, dass sie noch von den alten Stämmen getragen werden können. Muss ein alter Baum ersetzt werden, so wird zum Erhalt des geschlossenen Alleecharakters eine Junglinde gepflanzt.

Ursula Holthausen, Mitglied des Stadtrates und Stadtführerin in Otterndorf freut sich: „Es ist umsichtigen Stadtvätern um die Mitte des 18. Jahrhunderts zu verdanken, dass diese beim Abtragen der im Spätmittelalter angelegten Schutzwälle auf eine dauerhaft bleibende Bestandshöhe achteten und diese mit Linden krönten.

Alleen können weiterhin unter alleen-niedersachsen gemeldet werden, eine Übersicht über die Projektergebnisse findet sich unter niedersaechsischer-heimatbund-Projekte.

NHB/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

06.01.2020

Alleepaten für Niedersachsen

Das Projekt Alleen in Niedersachsen wird fortgesetzt. Aufbauend auf dem Projekt „Die 500 schönsten und wertvollsten Alleen Niedersachsens“ will der Niedersächsischer Heimatbund (NHB) ein sich selbst tragendes Netzwerk von ehrenamtlichen Alleenpatenschaften aufbauen. Dadurch soll die im vorangegangenen Projekt geschaffene Datengrundlage bzw. das Kataster der niedersächsischen Alleen alleen-niedersachsen erhalten, gepflegt und erweitert werden. Zudem soll es gelingen, das bürgerliche Engagement zur Erhaltung der niedersächsischen Alleenlandschaft anzuregen und zu verstärken. Kooperationspartner ist die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landesverband Niedersachsen.

Zur Tagung "Alleen in Niedersachsen" am 31. Januar sind alle Interessierten und zukünftigen Alleepaten am 31. Januar 2020 eingeladen. 

Weitere Informationen auf der NHB-Webseite niedersaechsischer-heimatbund

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Erster „Nationalerbe-Baum“ ist eine dicke Linde im Emsland

Das Bewusstsein für besonders alte, außergewöhnliche Bäume schärfen

Sie hat einen Stammumfang von 17 Meter, ist geschätzte 600 bis 800 Jahre alt: Eine dicke Linde aus dem Emsland ist als Deutschlands erster „Nationalerbe-Baum“ ausgezeichnet worden. Und mit diesem Titel will die Deutsche Dendrologische Gesellschaft laut einer eigenen Mitteilung das Bewusstsein für besonders alte, außergewöhnliche  Bäume schärfen. Die Dendrologie beschäftigt sich mit der Lehre von Bäumen und Gehölzen.

Einen Stammumfang von 17 Metern hat die Sommerlinde von Heede im Emsland (Foto dpa). Ihr Alter kann nur geschätzt werden - und das liegt nach Angaben der Gesellschaft zwischen 600 und 800 Jahren.

Die Dendrologische Gesellschaft will rund 100 Bäume mit dem Titel „Nationalerbe“ auszeichnen. „Sie sollen erhalten, gepflegt und geschützt werden, damit sie in Würde altern können“, sagte der Dresdner Forstwissenschaftler Andreas Roloff. Nach Angaben von Roloff werden viele der Bäume in Deutschland verstümmelt oder gekappt, um vermeintlich den Straßenverkehr sicherer zu machen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Das Geld fließt für die Leinewelle

Eröffnung im Sommer 2020 geplant

Viel vorgenommen haben sich die Geldgeber und Leine-Wellengründer Heiko Heyberg (Foto unten rechts). Spätestens im Sommer 2020 ist für begeisterte Wellenreiter auf der Leine Höhe Beginenturm die Eröffnung geplant. Die Genehmigung für den Bau einer Anlage, die künstliche Wellen erzeugt, hat der Verein „Leinewelle“ bereits in der Tasche. Jetzt fließen aber auch endlich die finanziellen Mittel.

Das Baugeschäft Gundlach beteiligt sich mit 200 000 Euro. Dazu Geschäftsführer Lorenz Hansen: „Es wird Hannover gut stehen und überregional Strahlkraft entfalten.“ Das Unternehmen will den Verein auch kaufmännisch unterstützen.

So soll sie aussehen!

Der Universitätssportklub ist ebenfalls mit 200 000 Euro dabei. Der Leinewellen-Gründer Heiko Heyberg sagt (Foto r.): „Damit ist ein Drittel der benötigten Mittel vertraglich zugesichert.“ Er ist weiterhin zuversichtlich, dass er bis Ende des Jahres die 1,2 Millionen Euro erreicht, die benötigt werden.

Zu den Olympischen Spielen 2020, bei der Surfer erstmals dabei sind, sollen dann auch auf der Leine Meisterschaften ausgetragen werden können. Eine tolle Sache!

Der Fischereiverein hat allerdings aus Sorge um die Fischbestände Klage angekündigt.

Ute Micha,  Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

27.11.2019