WIRTSCHAFT


Diskussion zur Wohnungspolitik und ihrer sozialen Dimension / 28. Januar

Veranstaltung an der Leibniz Universität mit Politik, Wirtschaft und Gewerkschaft

Der Wohnungsmarkt wird immer enger – in den deutschen Großstädten fehlt bezahlbarer Wohnraum. Welchen Stellenwert hat die soziale Dimension in der aktuellen Wohnungspolitik? Welche Auswirkungen ergeben sich aufgrund von steigenden Preisen für Pendler und Arbeitsplätze? Wie können bezahlbarer Wohnraum für Studierende und privatwirtschaftliches Interesse zusammenkommen?

Rund um diese Fragen lädt das Institut für Wirtschaftspolitik der Leibniz Universität  am 28. Januar 2020 zu dem öffentlichen Workshop „Wohnungspolitik und ihre soziale Dimension“ ein.

Die Veranstaltung findet von 16 bis 18.30 Uhr im Gebäude 1507, Raum 002 (Conti-Campus), Königsworther Platz 1, statt.

Es referieren: Olaf Lies (Niedersächsischer Minister für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz), Dr. Susanne Schmitt (Verband der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft), Eberhard Hoffmann (Studentenwerk Hannover), Dr. Mehrdad Payandeh (Deutscher Gewerkschaftsbund) und Prof. Dr. Stephan Thomsen (Institut für Wirtschaftspolitik, LUH.)

Der Eintritt ist frei, anschließend Get-together. Die Veranstaltung wird gefördert durch die Wolfgang Schultze Stiftung.

Sigrid Lappe, Hannover Woche/Ute Micha, Presse Dienst Nord

18.01.2020


In Niedersachsen wird mehr Wein angebaut

Rebenanbau jetzt auf 22 Hektar

In puncto Weinbau tut sich was in Niedersachsen. Denn 24 Winzer bauen bereits ihre Reben in Niedersachsen auf 22 Hektar an - das Potential  sei aber nicht ausgeschöpft, sagt Experte James Wright. Es stehe noch ausreichend geeignete Flächen zur Verfügung. Wright: "Wir müssen zeigen, dass das wirtschaftlich funktionieren kann, dann wird auch mehr gepflanzt."

Insgesamt bewirtschaften 19 Winzer derzeit 28 Flächen, sagte eine Sprecherin des Landvolks. Doch für viele niedersächsische Landwirte ist der Weinanbau in mehrfacher Hinsicht noch Neuland. Denn die Winzer müssen nicht nur den Umgang mit den Rebsorten lernen, sondern auch zum Beispiel den Ausbau des Weines, erklärte die Sprecherin.

Im Unterschied zu den klimatisch begünstigten Weinanbaugebieten etwa am Rhein, wo milde Mittelmeerluft hinströmt, müssen sich die Winzer in Norddeutschland beispielsweise auch stärker mit den Folgen von Spätfrösten beschäftigen.

Niedersachsen hatte 2016 nach einer weinrechtlichen Neuerung vom Bund Anbaurecht bekommen. Werden für weniger als fünf Hektar Anträge eingereicht, werden diese Anbaurechte vollständig vergeben. Werden Anträge für mehr als fünf Hektar gestellt, wird die Fläche entsprechend eines Punktesystems vergeben, das auch Kriterien wie Hanglagen berücksichtigt.

Auch will der Winzer-Verband seine Produkte künftig mit regionaler Kennzeichnung als Niedersachsen-Wein vermarkten dürfen.  Der Rebensaft aus Niedersachsen wurde bisher lediglich als "Deutscher Wein" bezeichnet.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

19.01.2020 


Wer bekommt die nächste IAA?

Bewerber müssen ihr Konzept für IAA 2021 vorstellen

Um die nächste Internationale Automobilausstellung für PKW (IAA) ausrichten zu dürfen, müssen die sieben Bewerberstädte bei dem Veranstalter VDA (Verband Deutscher Automobilhersteller) ihre Bewerbung einreichen.

Diese müssen am 23. und 24. Januar dann ihre Konzepte für die Veranstaltung im Herbst 2021 vorstellen. Der VDA will aber zunächst eine Shortlist aus drei Bewerbern erstellen und noch im ersten Quartal den Zuschlag erteilen.

Die IAA soll ihren Glanz zurück bekommen. 

Neben Hannover bewerben sich noch Frankfurt, Berlin, München, Köln, Hamburg und Stuttgart.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

19.01.2020 


Ausblick verhalten optimistisch

Niedersachsens Wirtschaft kann sich sehen lassen

Die Norddeutsche Landesbank (Nord/LB) hat  ihre Neujahrsprognose vorgestellt. Nach einer verhaltenen Entwicklung im vergangenen Jahr rechnen die Volkswirte der Bank für 2020 mit einer etwas stärkeren Wachstumsdynamik. Christoph Dieng, zuständiges Vorstandsmitglied der Nord/LB, betonte, dass 2019 aus konjunktureller Sicht kein ganz einfaches Jahr war: „Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung und die Kapitalmärkte waren 2019 Spielball der beiden großen Krisenthemen Handelskrieg und Brexit.“

Experten erklären deutsche und niedersächsische Wirtschaft (v.lks.): Dr. Eberhard Brezski, Christoph Dieng, Christian Lips. Foto S. Lappe   

Positiv hob Dieng hervor, dass trotz dieser Risiken eine globale Rezession abgewendet werden konnte und auch für 2020 nur wenig wahrscheinlich ist. Allerdings habe sich in Deutschland die Konjunktur im Jahr 2019 deutlich abgekühlt.

Christian Lips, Chefvolkswirt der Nord/LB, geht für das Gesamtjahr 2019 von einer Wachstumsrate von 0,5 Prozent aus. Auch er macht vor allem den Brexit, die handelspolitische Unsicherheit und die zunehmende Eintrübung des weltwirtschaftlichen Klimas infolge der vielfältigen globalen Risikofaktoren für die Belastung der deutschen Wirtschaft verantwortlich. Beim Blick nach vorn bleibt Lips vorsichtig, aber einen Absturz in die Rezession hält er für abgewendet, ein Aufschwung zeichne sich allerdings auch noch nicht ab, „zu groß sind derzeit die politischen Risikofaktoren und zu schwach die globale Dynamik.“ Entsprechend rechnet er für das laufende Jahr mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung um 1,1 Prozent.

Zu Beginn des neuen Jahrzehnts steht die deutsche Wirtschaft vor großen Herausforderungen durch Demographie, Digitalisierung, Struktur- und Klimawandel, begleitet von einem sich verschärfenden globalen Wettbewerbsumfeld. In diesem Zusammenhang heben die Experten der Nord/LB auch die Bedeutung öffentlicher Investitionen hervor. „Diese können einen wertvollen Beitrag für Wachstum und Prosperität leisten“, sagte Lips.

In 2019 dürfte das niedersächsische Wirtschaftswachstum mit voraussichtlich 0,6 Prozent vergleichsweise schwach ausgefallen sein, damit aber dennoch leicht oberhalb des gesamtdeutschen Wirtschaftswachstums liegen. Dr. Eberhard Brezski, Volkswirt bei der Nord/LB, sagte: „Niedersachsen weist eine recht widerstandsfähige Konjunktur auf niedrigem Niveau auf.“ Für 2020 zeigt sich Dr. Brezski etwas optimistischer. Er rechnet für Niedersachsen mit einem Zuwachs des realen Bruttoinlandsprodukts um 1,2 Prozent, womit die niedersächsische Wirtschaft erneut leicht über dem Bundesdurchschnitt wachsen dürfte.

Nord/LB/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

10.01.2020


Die Zeichen stehen immer noch auf Expansion

80 neue Filialen plant Rossmann in Deutschland

In diesem Jahr will die Drogeriekette Rossmann 200 neue Filialen eröffnen,  allein 80 davon in Deutschland. Im neuen Geschäftsjahr stünden 200 Millionen Euro für Investitionen bereit, ließ der Konzern verlauten. Zudem habe man 2019 erstmals die Zehn-Milliarden-Euro-Marke beim Umsatz geknackt (Vorjahr: 9,46 Mrd. Euro). Rossmann, beheimatet in Burgwedel in Niedersachsen (Foto doc-pr. com), betreibt aktuell 4 088 Drogeriemärkte, davon 2 196 in Deutschland. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

06.01.2020 


Deutsche Bahn hat 400 Arbeitsplätze für Flüchtlinge geschaffen

2019 wurden über 24 000 neue Mitarbeiter eingestellt 

Nach eigenen Angaben hat die Deutsche Bahn in den vergangenen vier Jahren rund 400 Arbeitsplätze für Flüchtlinge geschaffen. "Wir qualifizieren aktuell Geflüchtete in Berufen wie Elektroniker für Betriebstechnik, Gleisbauer, Mechatroniker, Busfahrer, Vegetationspfleger oder Fachkraft im Gastgewerbe", sagte eine Konzernsprecherin der "Rheinischen Post".

2020 komme das Pilotprojekt "Qualifizierungsprogramm für geflüchtete Frauen" hinzu, das in Zusammenarbeit mit den Arbeitsagenturen vorbereitet werde. Teilnehmer von Bahnschulungen können laut Seiler anschließend auf eine Anstellung beim Staatskonzern hoffen. Die Bahn suche in vielen Bereichen Mitarbeiter, 2019 habe sie über 24 000 neue Mitarbeiter eingestellt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

06.01.2020 


Zahl der Selbstanzeigen von Steuersündern sinkt

Land nimmt 382 Millionen Euro aus angekauften Datenträgern ein

Landesweit ist die Zahl der Selbstanzeigen auf 524 gesunken. Das sind Steuersünder, die sich selbst bei den Finanzbehörden angezeigt haben.

2014  sind es siebenmal so viele Selbstanzeigen, nämlich 3797 gewesen. Dies teilte Finanzminister Reinhold Hilbers (CDU) am Montag mit. Niedersachsen habe in den zurückliegenden Jahren rund 382 Millionen Euro durch die Auswertung angekaufter Datensätze eingenommen.  Und 284 Millionen Euro stehen im  Zusammenhang mit Kapitalanlagen in der Schweiz, jeweils etwa 50 Millionen Euro mit Liechtenstein und Luxemburg.

Nun will das Land stärker in die energetische Sanierung öffentlicher Gebäude investieren. Außerdem ließ das Finanzministerium ein Photovoltaik-Kataster zu allen 5 300 Landesgebäuden erstellen und prüft, welche Dächer an die Betreiber von Solaranlagen verpachtet werden können.

Auch verteidigte Hilbers erneut die Einführung der Bonpflicht auch in kleinen  Betrieben. Durch manipulierte Kassensysteme könnten Niedersachsen jedes Jahr Einnahmen in Höhe von 400 bis 500 Millionen Euro verloren gehen. Durch den Bon-Ausdruck würden Beträge verlässlich verbucht. "Aber wir sind uns einig, dass wir möglichst schnell zu bonfreien Systemen kommen müssen", so der Finanzminister.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Männer dominieren weiterhin in den Führungsetagen

Erstmals stehen Managerinnen auch an der Spitze von Dax-orientierten Konzernen

Erfreulich: Der Anteil von Frauen in den Topetagen börsenorientierter deutscher Unternehmen steigt langsam und erstmals stehen Managerinnen auch an der Spitze von Dax-orientierten Konzernen wie bei SAP und Thyssenkrupp.

Trotzdem dominieren Männer weiterhin in den Führungsetagen, wie aus einer Auswertung der Beratungsfirma Ernst & Young (EY) hervorgeht. Demnach arbeiten in den 160 in den Börsenindizes Dax, M-Dax und S-Dax gelisteten Konzernen am 1. Januar 2020 insgesamt 64 Frauen im Vorstand. Dies sind sechs Top-Managerinnen mehr als im Jahr zuvor. Der Männeranteil beträgt 633!

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Norddeutsche Tourismuswirtschaft optimistisch

Befragt wurden rund 1050 Betriebe des Gast- und Reisegewerbes

In der norddeutschen Tourismuswirtschaft ist die Stimmung optimistisch. Das geht aus einer Umfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord hervor, die die Unternehmen des Gastgewerbes und der Reisewirtschaft aus den fünf norddeutschen Bundesländern zur konjunkturellen Lage in den vergangenen  sechs Monaten befragt hat.

Die Stimmungslage der gastgewerblichen Betriebe im Vergleich zum Vorjahr sind sogar um 3 Punkte leicht auf 132,4 Punkte gestiegen. Die Lage der Reisewirtschaft wird hingegen zurückhaltender bewertet. Der Klimaindex fällt auf 108,5 Punkte, teilte die IHK mit. An der Befragung hatten rund 1050 Betriebe teilgenommen.

Das Gastgewerbe profitiere vom anhaltenden Trend zum Urlaub im eigenen Land. Und doch bereiteten Risiken wie der Fachkräftemangel, Arbeitskosten und Energiepreise, Lebensmittel- und Rohstoffpreise dem gastgewerblichen Betrieben weiterhin Sorgen, so die IHK.

Das spiegelt sich besonders beim anhaltenden Fachkräftemangel beim Gastgewerbe als auch in der Reisewirtschaft wieder. "Um dem Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken, gilt es, die Attraktivität der Branche für Arbeitnehmerweiter zu steigern", sagte Friederike C.Kühn, Vorsitzende der IHK Nord.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

05.01.2020


Hannover erhält Förderung für 5G-Anwendung

Innovationsprogramm zur Erprobung von 5G-Anwendungen unter realen Bedingungen

Die Landeshauptstadt Hannover wurde im 5G-Innovationswettbewerb des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) für eine Förderung für den Antrag „5G Access to Public Spaces“ (5GAPS) auf eine Konzeptförderung ausgewählt. Im Rahmen dieses Programms sollen 5G-Anwendungen unter realen Bedingungen erprobt werden. Hannover zählt zu bundesweit 50 geförderten Kommunen, die eine Konzeptförderung in Höhe von 100.000 Euro erhalten. Insgesamt waren 138 Anträge im BMVI eingegangen. Der Förderbescheid wurde am19. Dezember in Berlin durch Bundesminister Andreas Scheuer überreicht.

Moderatorin Christiane Stein, Tim Albrecht (Bereich Grundsatzangelegenheiten im Fachbereich „Büro Oberbürgermeister“ der Landeshauptstadt Hannover), Bundesminister Andreas Scheuer und Marcel Kuru (Beauftragter für digitale Infrastruktur der Landeshauptstadt Hannover) bei der Übergabe des Förderbescheids. Foto: LHH

Oberbürgermeister Belit Onay sieht die Förderung als Chance für den Digitalstandort: „Der Auf- und Ausbau digitaler Infrastruktur ist wichtig für den Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort sowie die Lebensqualität in unserer Stadt. Wir möchten bundesweit eine Vorreiterrolle einnehmen und gemeinsam mit unserem starken Netzwerk vor Ort die technologischen Möglichkeiten von 5G zur Lösung kommunaler Herausforderungen nutzen.“

5G als fünfte Generation der Mobilfunk- und Netztechnologie gilt als Schlüsseltechnologie im digitalen Zeitalter. Nach der Versteigerung der 5G-Frequenzen unterstützt die Bundesregierung die Einführung des 5G-Mobilfunks in Deutschland durch das neue Förderprogramm. Ziel ist es, Projektideen für 5G-basierte Anwendungen und innovative Geschäftsmodelle zu entwickeln. Kommunen konnten sich für eine Konzeptförderung bewerben und herausragende Konzepte werden mit einer Umsetzungsförderung prämiert.

Hannovers Projektskizze 5GAPS wurde gemeinsam von der Stadtverwaltung und hannoverschen Partner*innen aus Wirtschaft und Wissenschaft, der Deutschen Messe AG, Volkswagen Nutzfahrzeuge, der HaCon Ingenieurgesellschaft mbH, der hannoverimpuls GmbH, dem Forschungsinstitut L3S sowie dem Institut für Kartographie und Geoinformatik der Leibniz Universität Hannover erarbeitet. Das hannoversche Messegelände mit der bis Sommer 2020 etablierten 5G-Campuslizenz soll dabei als Testfeld für den öffentlichen Raum dienen.

Von Anfang Januar bis Ende April 2020 haben Stadtverwaltung und Partner*innen nun Zeit, die eingereichte Projektskizze zu konkretisieren, das Netzwerk zu erweitern und einen umfassenden Antrag für eine zweite Phase des Innovationswettbewerbs zu verfassen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


3D-Klang im Auto ohne Lautsprecher

Continental und Sennheiser revolutionieren Audiotechnik im Auto

Continental und Sennheiser präsentierten auf der CES 2020 in Las Vegas (7. bis 10.01.2020) eine lautsprecherlose Audioanlage für den Fahrzeuginnenraum. Das einzigartige System erfüllt Autos mit Klang, indem es die Premium-Audiokonzepte der beiden niedersächsischen Traditionsunternehmen verbindet.

Gemeinsam revolutionieren Continental und Sennheiser die Audiotechnik im Auto.

Die Partner integrieren die patentierte AMBEO 3D Audiotechnologie der Firma Sennheiser in das Ac2ated Sound System von Continental. Das Konzept des Technologieunternehmens versetzt bereits vorhandene Oberflächen im Fahrzeug in Schwingung und macht herkömmliche Lautsprecher damit überflüssig. Im Vergleich zu herkömmlichen Audiosystemen ermöglicht Ac2ated Sound eine Gewichts- und Bauraumreduktion von bis zu 90 Prozent. So zeichnet es sich nicht nur durch höchste Audioqualität aus, sondern eignet sich vor allem für den Einsatz in Elektrofahrzeugen, bei denen es besonders auf Gewichts- und Platzersparnis ankommt.

Co-CEO Daniel Sennheiser: „Maßgeblich für AMBEO Mobility ist, dass es keiner spezifischen 3D-Audioquelle bedarf, um atemberaubend räumlichen Klang zu hören – der integrierte Algorithmus wandelt Stereoquellen automatisch in 3D-Audio um. Dieser patentierte Algorithmus analysiert den Inhalt und mischt den Sound musikalisch perfekt ab.“

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


Mehr Wohngeld durch neues Bundesgesetz

Mehr Menschen mit geringem Einkommen könnten anspruchsberechtigt werden

Der Bund hat mit dem Wohngeldstärkungsgesetz zum 1. Januar 2020 das Wohngeld deutlich erhöht und die Mietenstufen neu festgesetzt. Insgesamt gibt es dann sieben Mietenstufen. Hannover kommt wieder in die Mietenstufe V. Das bedeutet für die Wohngeldbezieher*innen einen zusätzlichen Erhöhungseffekt.

Die Wohngelderhöhung wird automatisch durchgeführt werden, Erhöhungsanträge brauchen nicht gestellt werden. Die neuen Beträge werden zum 1. Januar 2020 ausgezahlt, aus technischen Gründen folgen die Bescheide Mitte Januar.

Viele Menschen mit einem geringen Einkommen könnten ab 2020 einen Anspruch haben. Die Wohngeldstelle der Landeshauptstadt Hannover bietet Beratung an.

Zusätzlich wurde mit dieser Reform eine automatische Dynamisierung des Wohngeldes beschlossen. Zukünftig wird das Wohngeld alle zwei Jahre – erstmals 2022 – automatisch erhöht.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

11.12.2019


Transporter-Vermietung ProShare startet in Dresden und Erfurt durch

Jetzt auch VW Nutzfahrzeuge per App anmieten

Großes vor und kleines Auto? Egal ob Waschmaschine oder Europaletten: Volkswagen Nutzfahrzeuge bietet mit ProShare ein neues, flexibles Transporter-Sharing an. Gewerbe- und Privatkunden in Dresden und Erfurt erhalten ab per App schlüssellosen Zugriff auf den passenden Transporter. Fahrzeuge der Modelle Caddy, Transporter und Crafter stehen so schnell und bequem zur Verfügung - ohne Bindung an starre Öffnungszeiten, umständliche Papierverträge oder intransparente Preismodelle.

Voraussetzung ist nur eine einfache Registrierung der Kunden unter proshare_registration oder per App. Bezahlmethode eintragen, Führerschein verifizieren lassen.

Die verfügbaren Nutzfahrzeuge sind in der App sichtbar und können flexibel von einer Minute bis zu 28 Tagen gebucht werden. Gestartet wird mit dem Basistarif ab 0,15 Euro/Minute, wenn der Kunde länger unterwegs ist, wird automatisch der günstigste Festpreis ermittelt. Alle Preise verstehen sich inklusive Haftpflicht- und Vollkaskoschutz sowie Kraftstoff – denn getankt wird per Tankkarte, die bereits im Handschuhfach liegt.

„Auf dem Weg vom reinen Fahrzeughersteller zum Mobilitätsdienstleister wollen wir die neuen Nutzungskonzepte und Bedürfnisse unserer Kunden noch besser verstehen“, sagt Silja Pieh, Leiterin Strategie, MasS/TaaS und digitale Produkte bei Volkswagen Nutzfahrzeuge.

Das Unternehmen ProShare stellt dabei die technische Infrastruktur, Kundenakquise sowie den Kundenservice bereit. Der lokale Partner, wie beispielsweise die Autoholding Dresden, verwaltet die Fahrzeuge, ist verantwortlich für ihren einwandfreien Zustand, kennt die Endkunden vor Ort und agiert als lokaler ProShare-Betreiber.

ProShare plant Anfang 2020 nach Erfurt und Dresden auch in weiteren Städten Deutschlands verfügbar zu sein.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

20.11. 2019


IHK bekommt Neubau

Der Neubau soll am Bischhofsholer Damm entstehen

Die IHK Hannover bekommt eine neue Hauptgeschäftsstelle. Nach intensiven Analysen und Diskussionen über eine Sanierung der Gebäude am bisherigen Standort Schiffgraben einerseits oder der Suche nach einem geeigneten Objekt mit guter Erreichbarkeit zur hannoverschen Innenstadt andererseits ist jetzt die Entscheidung gefallen: Der Neubau soll am Bischhofsholer Damm entstehen, bis Mitte 2023 bezugsfertig sein und rund 45 Millionen Euro kosten.

IHK-Präsident Dr. Christian Hinsch sagte dazu, er freue sich, dass nach jahrelanger Vorbereitung, Planung und Abwägung nun die Entscheidung für einen modernen Neubau an einem für die Mitglieder gut erreichbaren Standort gefallen sei.

Neubau soll am Bischhofsholer Damm entstehen und rund 45 Millionen Euro kosten. Foto IHK  

Die Finanzierung des Neubaus wird die IHK vor allem aus Rücklagen bestreiten können, die hierfür in den letzten Jahren aufgebaut worden seien sowie aus Verwertungserlösen für den alten Standort, den die IHK nach dem Umzug aufgeben wird.

Bei den Angeboten für den Neubau hat sich der Entwurf der hannoverschen Bauträgergesellschaft bauwo durchgesetzt. Er wird rund 8 800 qm Bruttogrundfläche aufweisen, die sich auf sieben Geschosse verteilen. Die knapp 200 Mitarbeiter werden vor allem in Gruppenbüros einziehen mit unterschiedlichen Möglichkeiten für Kundengespräche und interne Kommunikation. Hauptgeschäftsführer Dr. Horst Schrage betonte: „Der für die nächsten Jahre anstehende Ausbau digitaler Prozesse wird sich hervorragend verbinden mit modernen Arbeitsplätzen in attraktiven Bürokonzepten.“

Nach Angaben der IHK Hannover besticht der Entwurf von bauwo vor allem durch seine hohe Flexibilität und Funktionalität, was wichtig sei, weil die technischen Anforderungen der acht IHK-Abteilungenhöchst unterschiedlich sei und spezifische Lösungen erfordere bezüglich der Arbeitsumgebung und -ausstattung.

Volker Benke


Was tun im IT-Notfall?

 Notfallkarte für kleine und mittlere Unternehmen (KMU)

Dass man die Feuerwehr ruft, wenn es brennt, ist selbstverständlich. Aber was, wenn die IT stillsteht oder es zu einem Cyber-Angriff gekommen ist? Antworten enthält die neue IT-Notfallkarte des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), die BSI-Präsident Arne Schönbohm und Martin Wansleben, Geschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), im Rahmen des 29. Cyber-Sicherheitstages in Berlin vorgestellt haben.

Die Notfallkarte kann im Büro oder in der Werkhalle angebracht werden. Sie enthält eine individuelle Notfall-Rufnummer sowie Handlungsanweisungen im Falle eines IT-Notfalls. Ebenfalls vorgestellt wurde die Landkarte der Cyber-Sicherheit, die Initiativen, Kammern und Verbände aufzeigt, die sich bundesweit für die Verbesserung der Cyber-Sicherheit engagieren und neben dem BSI Anlaufstellen für Unternehmen sind.
„Gerade der Mittelstand als Rückgrat unserer Wirtschaft und vielfacher Innovationstreiber ist im Visier von Cyber-Angreifern. Das kann Krankenhäuser genauso treffen wie Handwerksbetriebe, Autozulieferer oder Juweliere. Viele KMU benötigen Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen der Prävention, Detektion und Reaktion. Hier bieten wir mit der IT-Notfallkarte und der Landkarte der Cyber-Sicherheitsinitiativen Erste Hilfe und Orientierung", so Arne Schönbohm, Präsident des BSI.

Die IT-Notfallkarte wird ergänzt durch einen Maßnahmenkatalog „Notfallmanagement“ und eine „TOP12“-Übersicht: Maßnahmen bei Cyber-Angriffen, die sich besonders an KMU wendet. Das Service-Paket „IT-Notfall“ ist ein gemeinsames Produkt der Zusammenarbeit von BSI, DIHK, eco, VOICE, BKA, Initiative Wirtschaftsschutz, NIFIS und Charter of Trust.

Die IT-Notfallkarte und die Landkarte der Cyber-Sicherheitsinitiativen stehen auf der Webseite des BSI unter 
allianz-fuer-cybersicherheit-Notfallkarte zur Verfügung.

BSI/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche


So wird das Smartphone zum Faxgerät

Das Fax per App senden

Klar, hier und da brauchen wir einfach ein Faxgerät. Doch meist fehlt es inzwischen im Büroalltag. In solchen Fällen kann eine Fax-App sehr hilfreich sein. Bevor man sich jedoch für eine Fax-App entscheidet, sollten zuerst die Preise für den Einzelversand oder Abonnements bei verschiedenen Anbietern vergleichen und die Nutzerbewertungen gut durchlesen. Für Gelegenheitsfaxer gibt es zum Beispiel die App Freefax von Fax.de. Sie ist kostenlos, wenn man pro Tag nur eine Seite versenden möchte. Sind mehr Seiten zu faxen, sollte man ein Guthaben aufladen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche