WIRTSCHAFT


Zusammenschluss zweier Druckereien

Neues Unternehmen entsteht in Hannover - es wird noch Personal gesucht

Sie machen ab jetzt gemeinsam Druck: Hildesheim und Laatzen. Nach gut anderthalbjährigen Verhandlungen gehen die  Druckhäuser Quensen Druck aus Hildesheim, deren Tochtergesellschaft Steppat Druck aus Laatzen und die BWH (Buchdruckwerkstätten Hannover) aus dem Stadtteil Mühlenberg nun als gemeinsames Unternehmen ab dem 1. Januar 2020 an den Start.

Als Firmensitz wurde das BWH-Gelände an der Beckstraße gewählt. In den neuen Standort will das Druckunternehmen - der Name steht noch nicht fest - so zwischen zwei und drei Millionen Euro investieren: zum Beispiel in eine neue Druckmaschine sowie in die Erweiterung der Produktionshalle. Das Unternehmen wird dann 140 Mitarbeiter beschäftigen.

Auch ist die Fusion von gleich zwei beziehungsweise drei Druckhäusern in der Branche äußerst selten, und das sei in Zeiten der Digitalisierung sinnvoll, finden Armin Ahrens, Michael Motz, Thomas Quensen und Thomas Masselink, die ab 2020 gleichberechtigte Geschäftsführer  und neue Gesellschafter sind die Gewerkschaft IG BCE (über die BWH) und die SPD.

„Wir wollen uns breiter aufstellen, Ressourcen generieren und auch eine Art Konsolidierung einleiten, indem wir unsere Maschinen teilen", sagt Thomas Masselink von der BWH.

Thomas Quensen von Quensen Druck hatte den Anstoß zur Fusion gegeben, weil das Laatzener Gelände der Tochtergesellschaft nur gemietet und der Eigentümer das Gelände jetzt verkaufen will. „Wir aber wollen nicht kaufen, deshalb müssen wir uns  nun verändern", so Quensen. Das Grundstück vom Hildesheimer Stammhaus wolle er aber veräußern, sobald in Mühlenberg das Produktions- und Verwaltungsgelände um die geplanten  2 500 Quadratmeter erweitert worden ist - Mitte 2020 soll es soweit sein.

Bereits grundsätzlich positiv sei eine Bauvoranfrage von der Stadt eingestuft worden, so Michael Motz. Das Gelände des neuen Unternehmens umfasst dann 5 000 Quadratmeter groß. Von seiner Liegenschaft in Laatzen will sich Quensen Druck zum Jahreswechsel trennen.

Die Belegschaften der drei Unternehmen wurden in einer Betriebsversammlung über das Vorhaben informiert – und ihnen wurde zugesichert, dass kein Job verloren gehe, so Thomas Masselink. Im Gegenteil: „Wir hoffen, Personal einstellen zu können bei dem, was wir noch vorhaben."  Und dabei rücke das Thema Digitalisierung unweigerlich in den Mittelpunkt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 13.07.2019

Jetzt soll es im Netz schneller voran gehen

5G-Start der Telekom in Berlin, Darmstadt und Bonn

Die Deutsche Telekom hat drei Wochen nach der Versteigerung der Frequenzen für die fünfte Mobilfunkgeneration ihr 5G-Netz für Kunden geöffnet. Derzeit betreibt die Telekom in Europa 150 Antennen mit 5G-Technologie im geschlossenen Test. 

Gestern startete sie auch den Vertrieb erster 5G-tauglicher Smartphones und 5G-Tarife.

Das Samsung Galaxy S10 5G kostet ca. 1000 Euro, es ist über die Telekom, den eigenen Online-Shop von Samsung und demnächst auch bei Vodafon erhältlich. Samsung verspricht das Einfangen brillanter, plastischer Bilder mit der Sechsfach-Kamera und einen leistungsfähigen Akku für langanhaltende Nutzung im schnellen Netz.

Der 5G-Tarif für unbegrenztes Surfen kostet knapp 75 Euro im Monat.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 08.07.2019


Keine Standortgarantien

Sorge um Nord/LB-Standorte in Bremen und Oldenburg

Die Nord/LB diskutiert im Zuge des Rettungsversuchs auch über die Zukunft der Standorte in Bremen und Oldenburg. „Es gibt keine Standortgarantien, aber es ist auch nicht so, dass schon eine Entscheidung gefallen ist“, sagte ein Nord/LB Sprecher Ende der letzten Woche. Zuvor hatte der „Weser-Kurier“ berichtet, dass die Mitarbeiter an den Standorten einen weiteren Abbau befürchten.

Erst Ende Januar 2018 2018 übernahm die Nord/LB die Bremer Landesbank

Die Nord/LB-Mitarbeiter in Oldenburg fürchten um ihren Arbeitsplatz

Der Nord/LB Sprecher sagte, es würden sämtliche Prozesse und Strukturen überprüft.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 14.07.2019


Was smarte Start-Ups alles können

Förderung für Unkraut-Zupfer und smarte Ferkel-Scanner

Es funktioniert - und wie: Das Mechatronikzentrum der Leibniz- Universität ist eine Ideenschmiede für Robotik und künstliche Intelligenz. Und damit noch mehr Studenten mit guten Projekten punkten und den Schritt in die Selbständigkeit wagen, fließt seit 2016 Fördergeld - bisher 223 000 Euro von der Universität und 17 000 Euro von der Region an bisher 13 Start-ups.

Einfach mit der neuen App den eigenen Fuß fotografieren und online maßgefertigte Schuhe bestellen: Das Gründungsteam Modum Shoes mit Milad Mafi startet offiziell Anfang 2020. Foto Region Hannover / S. Wendt

Unkraut vernichten ohne Einsatz von Herbiziden: Manuel Ufheil von Fenntec erklärt den autonomen Roboter, der mechanisch Unkraut bekämpft. Foto Region Hannover / S. Wendt 

Die bisher entwickelten Ideen stehen kurz vor der Marktreife wie zum Beispiel: Für gemütliche Schuhe hat das Team „Modum" eine Kamera-App zur Fußvermessung entwickelt, um passgenaue Schuhe im Wunschdesign zu produzieren. Die entsprechenden Leisten kommen aus dem 3D-Drucker.

Und der autonome Roboter von „Femtec" navigiert per GPS über Felder von Bio Landwirten und erkennt mit Hilfe von Software und Kameratechnik Unkraut, zupft es mit einem entsprechenden Schneidwerk. Ziel: weniger Pestizide sollen zum Einsatz  kommen.

Und die Kamera-Software von „Corvitac" zählt Ferkel beim Umstallen für die Landwirte. Bisher eine hier und da fehleranfällige Arbeit. Das System erleichtert die Dokumentation und spart auch noch Zeit und Geld!

Künstliche Intelligenz übernimmt die Zählaufgaben in der Landwirtschaft: Manuel Sprehe von corvitac GmbH zeigt die Erfindung, die bereits in Testbetrieben läuft. Foto Region Hannover / S. Wendt


 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 02.07.2019


Es geht um Entwicklung und Einführung von Industrie-4.0-Technologien

GMIS findet 2020 erstmals unter dem Dach der HANNOVER MESSE statt

Inhaltlich geht es um die nachhaltige industrielle Entwicklung und globale Einführung von Industrie-4.0-Technologien. Nach Abu Dhabi und Jekaterinburg wird der dritte Global Manufacturing and Industrialisation Summit (GMIS) am 20. und 21. April 2020 auf der HANNOVER MESSE ausgerichtet. Inhaltlich geht es um die nachhaltige industrielle Entwicklung und globale Einführung von Industrie-4.0-Technologien.

Die Initiatoren H.E. Eng. Suhail Mohamed Faraj Al Mazrouei, Vereinigte Arabische Emirate (VAE) Minister für Energie und Industrie sowie Li Yong, Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung (UNIDO), kündigten die Veranstaltung im Rahmen der Abschlusszeremonie des Global Manufacturing and Industrialisation Summit 2019 in Jekaterinburg, Russland, an. Dr. Stefan Keil, Generalkonsul des Deutschen Konsulats in Jekaterinburg, nahm die Übergabe im Auftrag der Bundesregierung entgegen.

Zum GMIS in Abu Dhabi und in Jekaterinburg kamen mehr als 3 000 Teilnehmer. Zu den Partnern zählen unter anderem Mubadala Investment Company, Siemens, General Electric, IBM, Honeywell, Solvay, Rockwell Automation, PwC, K&L Gates sowie Tawazun.

Deutsche Messe/Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlichung 11.07.2019


Maschinenbauer Krauss-Maffei zieht nach Laatzen um

In Laatzen soll ein 55 000 Quadratmeter großer Hallen-und Bürokomplex entstehen 

Der Maschinenbauhersteller Krauss-Maffei will Hannover verlassen und nach Laatzen umziehen. Bis 2022 sollen die 750 Mitarbeiter in den neuen Gewerbepark in Laatzen-Ost ihr neues Domizil aufschlagen. Krauss-Maffei stellt in der Landeshauptstadt Extrusionsmaschinen her, mit denen Kunststoffe und Gummiwerkstoffe in unterschiedlichen Formen gebracht werden können.

Unternehmen aus der Autoindustrie-, Bau-, Verpackungs-und Pharmaindustrie zählen zu den Kunden des Maschinenbauherstellers.

 

Coextrusionsanlage mit KraussMaffei Berstorff Doppelschneckenextruder

Bislang hat Krauss-Maffei Berstorff seinen Firmensitz An der Breiten Wiese im Heideviertel. „Das Gebäude wurde 1939 bezogen", sagt Dieter Thewes, Chef-Operating-Officer des Unternehmens. Seitdem seien zwar immer wieder Hallen angebaut worden, sie erfüllten jedoch nicht mehr die nötigen Anforderungen.

Die Pläne für Laatzen sehen einen 55 000 Quadratmeter großen Hallen-und Bürokomplex auf einer 80 000 Quadratmetergroßen Fläche auf der Südseite des Gewerbegebietes vor. Dazu zählen Produktionsbereiche und ein Innovationscenter.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 26.06.2019 


Bundesamt für Sicherheit warnt

Betrug mit der Whatsapp-Masche

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt: Kriminelle verschickten derzeit E-Mails im Namen von Whatsapp. Darin wird behauptet, dass ein Jahresabo für den Messenger abläuft und man sein Nutzerkonto aktualisieren muss. Mit der Pishing-Mail sollen Daten wie Kreditkarten- oder Mobilfunknummern gestohlen werden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 17.06.2019


Wegen US-Sanktionen erwartet Huawei Umsatzminus

Umsatz werde in den nächsten zwei Jahren jeweils um 40 Prozent schrumpfen

Auf einen starken Geschäftsrückgang stellt sich der chinesische Konzern Huawei wegen der US-Saktionen ein. Das Unternehmen erwartet einen starken Geschäftsrückgang. Der Umsatz werde in den nächsten zwei Jahren jeweils um 30 Milliarden Dollar unter den Vorhersagen liegen, sagte Huawei-Chef Ren Zhengfei im südchinesischen Shenzhen. Allein das internationale Smartphone-Geschäft werde aufgrund der Sanktionen diese Jahr um rund 40 Prozent schrumpfen, sagte er.  Der Netzwerkausrüster und Smartphone-Anbieter  hatte 2018 umgerechnet gut 100 Milliarden Dollar Umsatz gemacht.

Jetzt wird für Huawei die Luft durch die Einschränkungen dünner. US-Chiphersteller, die wichtige  Zulieferer sind, können kaum noch Geschäfte mit den Chinesen machen. Zudem erschweren die US-Maßnahmen unter anderem den Zugang zum Google-System Android.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 15.06.2019


Auf Faltsmartphones muss man warten

Huawei stellt Falt-Smartphone später vor

Jetzt hat auch der chinesische Huawei-Konzern den Marktstart seines faltbaren Smartphones wie Samsung, verschoben. Statt zur Jahresmitte soll das Gerät, dessen Bildschirm sich auf Tabletgröße ausklappen lässt,  erst im September in den Handel kommen, sagte ein Huawei-Sprecher dem Sender CNBC.

Ganz schön smart...

Unter anderem solle bei dem Modell Mate X die Qualität des Displays verbessert werden. Das Smartphone werde wie geplant mit dem Google-Betriebssystem Android laufen. Samsungs Galaxy Fold soll 2 000 Euro kosten, das Huawei Mate X liegt bei rund 2 300 Euro.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 15.06.2019


Prämie für Elektroautos wird bis Ende 2020 verlängert

Damit soll die schwache Nachfrage angekurbelt werden

Beim Kauf von Elektroautos können Autofahrer länger als bisher geplant, eine staatliche Prämie bekommen. Damit soll die weiter schwache Nachfrage angekurbelt werden.

Die Bundesregierung verlängert die Prämie bis Ende 2020. Die Förderung kann aber schon vorher auslaufen, wenn der Prämientopf von 1,2 Milliarden Euro vor Ende 2020 leer ist. Und ob es dann auch in den Jahren danach eine Förderung gibt, ist offen.

Es sollen viel mehr Autos an die Steckdosen!

Eigentlich sollte die Prämie Ende Juni 2019 auslaufen. Der „Umweltbonus" war vor drei Jahren eingeführt worden, hat jedoch die Erwartungen bisher nicht erfüllt.

Für reine Batterieautos gibt es 4 000 Euro, für Hybridautos 3 000 Euro Zuschuss. Das Elektroauto muss einen Netto-Listenpreis für das Basismodell von unter 60 000 Euro haben.

Im Topf liegen insgesamt 1,2 Milliarden Euro, je zur Hälfte finanziert vom Bund und der Autoindustrie. Es bleibt bei dieser dieser Ko-Finanzierung, und die Mittel sollen nicht erhöht werden.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 05.06.2019


Pree-Booking für den Elektro-VW ist angelaufen

Der ID.3 als Filmstar

Am 6. Juni war das erste Modell der neuen Volkswagen Elektrofamilie in der Autostadt zu Gast: Für Filmaufnahmen drehte der ID.3 (getarnter Prototyp) eine Runde auf der Ausfahrt der Autostadt und dockte kurzzeitig an der Schnelladesäule an.

Seit dem 8. Mai ist europaweit das Pre-Booking für den Volkswagen ID.3 möglich. Interessierte können sich dafür online registrieren unter volkswagen.      

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 06.06.2019


5G-Smartphone für Juni angekündig

Galaxy S10 in der 5G-Version zunächst über die Telekom und Vodafone verfügbar

Samsung will ein erstes Smartphone mit Unterstützung des schnellen Mobilfunkstandards 5G noch im Juni in Europa auf den Markt bringen.

In Deutschland werde das Modell Galaxy S10 in der 5G-Version zunächst über die Deutsche Telekom und Vodafone verfügbar sein, kündigte das Unternehmen an. Einen genauen Stichtag nannte Samsung nicht. 

Bislang gibt es noch keine kommerziell verfügbaren 5G-Netze in Deutschland. Die Auktion der Frequenzen ist jetzt abgeschlossen. Das neue Galaxy S10  5G soll unter anderem ein 6,7 Zoll großes AMOLED-Display haben.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 26.05.2019


Vereinigte Schmirgel- und Maschinenfabriken gewinnt Innovationspreis

Für ihr neues Produkt Actirox erhielte VSM den German Innovation Award

Den Hightechprodukten verleihen sie den letzten Schliff: Mit Schmirgel- und Schleifmaterialien für die Industrie haben sich die Vereinigte Schmirgel- und Maschinenfabriken (VSM) aus Hannover weltweit einen fantastischen Ruf erarbeitet.

Und jetzt sind sie für ihr neues Produkt Actirox mit dem German Innovation Award in der höchsten Kategorie ausgezeichnet worden.

Ausgezeichnet: VSM-Vorstandschef Bernhard von Heyl (Mitte) mit Team bei der Preisverleihung zum „German Innovation Award“.  Quelle: VSM

Actirox von VMS ist ein neues Keramik-Kornschleifmittel, das nach Angaben des Unternehmens Arbeiten mit Höchstgeschwindigkeit ermöglicht und in etwa doppelt so viel Material wegschleift wie herkömmliche Keramikkornprodukte.

Und Produktinnovationen würden nicht isoliert im Labor entwickelt, sondern immer in Kooperationen mit den Kunden, sagt Produktmanager Simon Heuer. Genau dies zeichnet  der Rat für Formgebung aus, der den Preis seit 1953 im Auftrag des Bundestages verleiht - und damit die „Nutzerzentrierung" bei der VSM-Innovation lobt.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 05.06.2019


Mehr Geld gibt es nicht

Dezernenten werden Chefs bei hannoverimpuls

Es gibt nicht mehr Geld, aber die Arbeit ist eine Ehre und dient neuer Strategie. Die Stadt und die Region Hannover haben die Wirtschaftsdezernenten Sabine Tegtmeyer-Dette und Ulf-Birger Franz zur nebenamtlichen Geschäftsführung der hannoverimpuls GmbH bestellt.

Der Vertrag von Adolf Kopp bei der Wachstumsgesellschaft läuft aus. Und Regionspräsident Hauke Jagau und die Landeshauptstadt Hannover wollen die hannoverimpuls GmbH enger mit den kommunalen Wirtschaftsförderungsbereichen von Stadt und Region verzahnen.

Und mit diesen Berufungen könne „ein Übergang auf eine neue Geschäftsführung geschaffen und zeitgleich mit einer Anpassung der Strategie verbunden werden", heißt es bei den Beteiligten. Ende Mai 2019 werde der Job der zukünftigen Geschäftsführung ausgeschrieben.

Bei  Gründung der hannoverimpuls GmbH gab es in den Verträgen die Grundlagen, eine nebenamtliche Geschäftsführung zu berufen. Und dieses Modell wird nun auch umgesetzt,  „um die positive Entwicklung weiter zu stärken und zukunftsfähig aufzustellen".

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Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 13.05.2019 


Bei der Digitalisierung soll neue Agentur Firmen behilflich sein

Volker Schmidt: Wir müssen irgendwie digitaler werden

Der Arbeitgeberverband Niedersachsen-Metall will Unternehmen bei der Digitalisierung unterstützen und hat dafür die Agentur „Experts for Business“ (X4B) ins Leben gerufen.

Volker Schmidt, Chef von Niedersachsen-Metall sagte dazu: „Alle wissen, dass sie irgendwie digitaler werden müssen. Das 'wie' ist dann allerdings die Frage, an der viele scheitern." 

Volker Schmidt stellt die Agentur X4B vor. Foto Niedersachsen-Metall 

Die Agentur X4B soll hierbei helfen, die Unternehmen individuelle Lösungen für die Digitalisierung aufzuzeigen. „Wir schaffen einen Service von Arbeitgebern für Arbeitgeber", so Schmidt. Geschäftsführer der Agentur sind Markus Humpert und Christian Hentschel, die neben der konkreten Beratung auch Workshops und Veranstaltungen zum Thema anbieten wollen. Man arbeite eng mit einem Netzwerk von Partnern aus Verbänden, Kammern, dem Land und Institutionen zusammen und biete Kontakt zu Experten an.

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 07.06.2019


Gemeinsames Projekt EBU

VW will mit Partnern die Batteriezellherstellung erforschen

Gemeinsam will Volkswagen mit Partnern aus sieben EU-Ländern die Forschung zu Batteriezellen für E-Autos voranbringen. Aus diesem Grund schließen sich die Partner aus Industrie und Forschung zum Konsortium „European Battery Union“ (EBU) zusammen, teilte der Wolfsburger Autobauer mit. Gesetztes Ziel: ab 2020 umfassende Kompetenzen bei der Batteriezellfertigung aufzubauen.

Dabei gehe es sowohl um Rohstoffabbau sowie die Erforschung von Zelltechnologie- und Fertigungsprozessen bis hin zum Recycling von E-Auto-Akkus, hieß es. VW, Daimler und BMW hatten sich zuvor im Streit um den Antrieb der Zukunft auf die E-Mobilität geeinigt.

Das Konsortium, das von VW und dem schwedischen Batteriehersteller Northvolt geführt werde, will sich den Angaben nach an der von Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) ausgelobten Förderung der industriellen Fertigung von Batterien beteiligen. Zuvor hatte Volkswagen bereits mit dem Bau einer Batteriezellfabrik in Deutschland Fördergelder des Bundes beantragt. Laut Wirtschaftsministerium haben mehr als 30 Unternehmen Interesse an einer Förderung neben Autobauern unter anderem auch Zulieferer und Batteriehersteller.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 31.03.2019


Deutschland muss sich sputen, sonst verliert es den Anschluss

Künstliche Intelligenz ist ein Kernthema für die Industrie

Der Vorsprung des Auslands - vor allem Chinas - ist gewaltig und inzwischen uneinholbar, klagen die Verbände. Die Konjunktur-Dynamik im deutschen Maschinenbau lässt deutlich nach, meldet der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA). „Die Unternehmen leben derzeit vor allem vom Auftragsbestand", sagte Verbandspräsident Carl Martin Welcker (Foto) am Rande der Hannover Messe. Der VDMA halbiert daher die Produktionsprognose für 2019 von bislang zwei auf nur noch ein Prozent. „Die Dispute über Zölle und andere Handelshemmnisse verunsichern die Marktteilnehmer zunehmend und dämpfen die Investitionslaune", sagte Welcker. Die Zahl der Beschäftigten in der deutschen Vorzeigebranche ist zuletzt trotzdem weiter gestiegen - um 33 000 auf knapp 1,07 Millionen. Das Produktionsvolumen lag 2018 bei rund 224 Milliarden Euro. Größter Absatzmarkt sind die USA, gefolgt von China.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 03.04.2019  


So wird das Smartphone zum Faxgerät

Das Fax per App senden

Klar, hier und da brauchen wir einfach ein Faxgerät. Doch meist fehlt es inzwischen im Büroalltag. In solchen Fällen kann eine Fax-App sehr hilfreich sein. Bevor man sich jedoch für eine Fax-App entscheidet, sollten zuerst die Preise für den Einzelversand oder Abonnements bei verschiedenen Anbietern vergleichen und die Nutzerbewertungen gut durchlesen. Für Gelegenheitsfaxer gibt es zum Beispiel die App Freefax von Fax.de. Sie ist kostenlos, wenn man pro Tag nur eine Seite versenden möchte. Sind mehr Seiten zu faxen, sollte man ein Guthaben aufladen.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlichung 24.04.2019


Appkauf stornieren

Auch das geht: App-Fehlkauf kann in der Frist zurückgegeben werden

Kauft man im App-Store aus Versehen die falsche App, kann diese unter Umständen wieder zurückgegeben werden. Obwohl sie gesetzlich nicht dazu verpflichtet sind, erlauben das einige Anbieter ihren Kunden. Im Google Play Store ist es möglich, innerhalb von zwei Stunden einen Kauf zu stornieren. Wenn die App noch nicht benutzt wurde, gewährt Google für die Rückgabe sogar einen Zeitraum von 14 Tagen.

Kunden in Apples App Store haben bei Nichtgefallen sogar 14 Tage Zeit, eine Anwendung zurückzugeben.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 09.04.2019


2 000 Mobilfunkmasten will Vodafone aufstellen

Für das Internet der Dinge will Vodafone sein Maschinennetz weiter ausbauen

Der Mobilfunkanbieter Vodafone plant dafür die Errichtung von rund 2 000 weiteren Mobilfunkmasten. Das Netz könne bis September dank hoher Reichweite 95 Prozent der Fläche in Deutschland versorgen. Und man erreiche damit  auch nahezu jede Milchkanne, teilte das Unternehmen mit. Allerdings setzt das Netzwerk nicht auf die fünfte Mobilfunkgeneration (5G), sondern verwendet LTE (4G).

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 31.03.2019


Umweltminister Lies will Wasserkraft stärker nutzen

Energiewende soll voran getrieben werden

Das Land Niedersachsen will noch stärker als bisher auf die Wasserkraft setzen. Damit soll die Energiewende vorangetrieben werden, so kündigte Umweltminister Olaf Lies (SPD) am Rande der Klausurtagung der SPD-Fraktion eine „Wasserstoff-Strategie" an. „Wir werden die Energiewende nicht erfolgreich bewältigen, wenn wir nur auf Strom setzen", begründete er. Wasserstoff sei anders als Strom leichter speicher-  sowie transportierbar und sowohl für die Industrie als auch für die Mobilität interessant.

Allerdings werde bei Fahrzeugen bisher jedoch zu sehr der Fokus auf Strom gelegt.

Der stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende Uwe Santjer betonte, Wasserstoff könnte direkt an Windanlagen auf hoher See aus Strom generiert und per Schiff an Land gebracht werden. „Niedersachsen kann ein Vorzeigeland in Sachen Wasserstoff werden", so Santjer. Cuxhaven könnte ein entsprechender Modellstandort werden. Auf der Bahnstrecke Cuxhaven-Buxtehude fahren seit September 2018 erstmals zwei mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellenzüge. In 2022 soll in Niedersachsen eine 100 Megawatt starke Power-to-Gas-Pilotanlage starten, die Ökostrom,  Wasserstoff oder Methangas erzeugt.  

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlichung 13.03.2019


Beratung durch Digitalagentur kostenfrei

Handwerksbetriebe und Unternehmen sollen von Digitalagentur Hilfe erhalten
Kleine Handwerksbetriebe und mittelständische Unternehmen, die Fragen zu diesem Thema haben, sollen in Niedersachsen von einer Digitalagentur beraten werden. Mit Hilfe der vom Land finanzierten Einrichtung, deren Gründung das Kabinett jetzt beschlossen hat, sollen Unternehmen, die für sie passende digitale Lösungen aufgezeigt werden.

Damit soll die Wettbewerbsfähigkeit gesteigert werden. Die Digitalagentur, die am Innovationszentrum Niedersachsen (IZ) angesiedelt wird, soll auch über Fördermöglichkeiten die betreffenden Unternehmen informieren. iz-nds

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Das ist was zum Nachmachen!

Mitfahr-App für Eltern und Kinder in Berlin und Dresden

Jetzt profitieren Familien in Dresden und Berlin von der Mitfahr-App des Startups Zouzoucar. Ziel ist es, alltägliche Fahrten zur Schule, zum Sportverein oder Kindergeburtstag zu bündeln. Die Kinder werden dabei von Personen gefahren, die die Eltern kennen und denen sie vertrauen. Mit Unterstützung von Volkswagen und der Wirtschaftsförderung der Stadt Dresden wurde die App für den deutschen und englischsprachigen Raum angepasst und ist jetzt in Dresden und Berlin in der Pilotphase.

Unnötiger Verkehr von Eltern soll vermieden, die Umwelt geschont und Kosten gespart werden. Dafür wurden die Kooperationen mit der „Dresden International School“ und „Waldschule“ in Berlin eingegangen. Die App unterstreicht den Wandel von Volkswagen zum Mobilitätsanbieter. Zouzoucar aus Frankreich ist eines von fünf Startups, das seit September 2018 in der dritten Runde im Gründer-Programm im „Future Mobility Incubator" der Gläsernen VW-Manufaktur  in Dresden arbeitet. Foto VW

Die Gläserne Manufaktur bietet im Rahmen des Startup-Programms Unterstützung: Betreuung durch Experten, etwa aus dem SpinLab (The HHL Accelerator-Programm der HHL Leipzig Graduate School of Management) aktive Arbeitsumgebung in der Manufaktur mit entsprechender IT-Infrastruktur, Kontakt zu Forschern, Entwicklern und Entscheidern von Volkswagen-Projektmanagement, Nähe zur Start-up-Szene sowie finanzielle und personelle Unterstützung durch die Stadt Dresden auch beim Thema Wohnraum.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche



LANDWIRTSCHAFT


Bundesrat reagiert auf Initiative von Niedersachsen

Verpflichtende Videoüberwachung auf Schlachthöfen

Der Bundesrat hat auf eine Initiative von Niedersachsen nun die verpflichtende Videoüberwachung auf Schlachthöfen auf den Weg gebracht. Die Länderkammer habe sich einstimmig dem Entschließungsantrag angeschlossen, das den Bund zu einem entsprechenden Gesetzgebungsverfahren auffordert, teilte das Agrarministerium in Hannover mit.

Das Land will außerdem auch an Tierkörperbeseitigungsanstalten gelieferte Tierkadaver von Tierärzten untersuchen lassen. Anlass ist eine Studie der Tierärztlichen Hochschule, wonach es bei mehr als zehn Prozent der angelieferten Tiere Hinweise auf Krankheiten gab.

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 16.03.2019


Tausende Lebensmittel mit Regionallogo

Kunden bekommen mehr Klarheit über regionale Herkunft

Auf immer mehr Lebensmitteln im Supermarkt ist das blaue „Regionalfenster" zu finden, das Kunden mehr Klarheit über eine regionale Herkunft bringen soll. Fünf Jahre nach dem Start haben nach Angaben des Trägervereins  4 200 Produkte das Kennzeichen. Als Lizenznehmer seien 790 Anbieter registriert. Am häufigsten genutzt werden sie für Obst, Gemüse, Kartoffeln und Kräuter.

Die Verwendung des Logos ist für Hersteller und Händler freiwillig. Das Regionalfenster zeigt, woher die wichtigsten Zutaten stammen und wo sie verarbeitet wurden.  Möglich ist ein Bundesland, ein Kreis oder Angaben wie „aus der Eifel" oder „100 Kilometer um Aachen".

https://www.regionalfenster.de/

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche 


Haltung von Schweinen, Rindern und Kühen in Niedersachsen schrumpft

Im Land werden weniger Schweine und Kühe gehalten und es gibt weniger Milch 

Diese Information gehe aus einem bundesweiten Viehzählungs-ergebnis hervor, wie das Landvolk Anfang der Woche mitteilte. Der Bestand der Schweine schrumpfte von 8,71 Millionen auf 8,3 Millionen Tiere. Und die Zahl der Halter sank von 5 900 auf 5 400.

Auch die Zahl der Milchbauern sinkt, es werden weniger Kühe gehalten. Die Anzahl der Milchkühe reduzierte sich von November 2017 bis November 2018 um 1,9 Prozent auf 849 192 Tiere, teilte die Landesvereinigung der Milchwirtschaft mit. Die Zahl der Betriebe ging um 4,2 Prozent auf 9 228 zurück. Im Durchschnitt hält demnach ein Milchviehhalter 92 Kühe. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche


Niedersachsen will mehr Ökolandbau

Landesregierung  will Modellregionen und Pilotprojekte einrichten  

Wenn es nach den Plänen der Niedersächsischen Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast geht, soll es in Niedersachsen bis zum Jahr 2025 doppelt so viele Ökolandbau Betriebe geben wie bisher.

Das kündigte die CDU-Politikerin nach einer Sitzung des Fachbeirats zur Förderung des ökologischen Landbaus an. Nach Angaben des Ministeriums gab es Ende des vergangenen Jahres 1 793 Bio-Höfe, das entspricht einem Anteil von 4,9 Prozent. Insgesamt bewirtschaften diese rund 100 000 Hektar. Um die Zahl der Ökobetriebe zu steigern, sollen Modellregionen und Pilotprojekte eingerichtet werden.

Presse Dienst Nord, Ute Micha / Hannover Woche, Sigrid Lappe


Jeder zehnte Landwirt setzt bei seiner Arbeit Drohnen ein

Rund neun Prozent der Landwirte arbeiten mit Drohnen

Das ergab eine repräsentative Umfrage unter 420 Leitern von Landwirtschaftsbetrieben im Auftrag des Deutschen Bauernverbandes in Zusammenarbeit mit dem Digitalisierungsverband Bitkom.

Demnach sind die Einsatzgebiete vielfältig: 33 Prozent gaben an, die Drohnen zur Wildrettung zu nutzen: Rehe, Hasen, Rebhühner, Fasane etc. vor Mähdreschern zu schützen. 32 Prozent erklärten, damit den Zustand der Böden und Pflanzen zu messen. Und 31 Prozent der Bauern setzen sie zum Schutz der Pflanzenbestände ein.

Dieser Oktokopter erreicht eine Geschwindigkeit von ca. 50 km/h. Dank Wankausgleich liefert er präzise Luftaufnahmen. (c) proplanta

Ute Micha, Presse Dienst Nord / Sigrid Lappe, Hannover Woche