kestner gesellschaft


Öffnungszeiten und Führungen

Geöffnet dienstags 11 bis 18 Uhr, donnerstags bis 20 Uhr, montags geschlossen.

Eintrittspreise: 7, ermäßigt 5 Euro, immer freitags: Eintritt frei. Mitglieder und Kinder bis 14 Jahre kostenfrei

Führungen, im Eintrittspreis enthalten, dauern eine Stunde finden jeweils donnerstags um 18.30, samstags, sonntags sowie feiertags um 15 Uhr statt.

Freitags um 14 Uhr gibt es eine halbstündige „Lunch Break“-Führung.

Mehr Informationen unter: www.kestnergesellschaft.de

Mal etwas ganz Abgefahrenes

Goshka Macuga mit Ausstellung zum Bauhaus-Jubiläum

Das ist doch abgefahren: Lässig sitzt eine Frau auf einem Designerstuhl und das inmitten von gespannten Fäden, die auf eine gute Vernetzung hindeuten.

Doch der Stuhl ist nur einer von vielen originalen „Bauhaus"-Entwürfen der neuen Ausstellung „Stairway to nowhere“ in der Kestner Gesellschaft in der Goseriede. 

Goshka Macuga im Bauhaus-Chefsessel. Foto U. Micha

Die Schau der Londoner Künstlerin Goshka Macuga ist ein Beitrag zum Jubiläumsjahr „100 Jahre Bauhaus“. Einflüsse der berühmten Architektur- und Designschule spiegeln sich in ihren rund 40 ausgestellten Werken wider – oder werden von Macuga ganz und gar neu interpretiert.

Die Künstlerin wurde von der Kestnergesellschaft eingeladen, sich mit dem Bauhaus auseinanderzusetzen. Und damit ergeben sich die vielfältigen Verbindungen, die zwischen Bauhaus und Kestnergesellschaft bestehen. Denn beide Institutionen waren der künstlerischen Moderne verpflichtet, beide wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegründet und beide wurden während der Nazi-Zeit zwangsweise geschlossen. Und es haben sich auch beide Institutionen nicht nur mit zeitgenössischer Kunst sondern auch mit Design, Architektur, Mode und Theater (auch die Kestner Gesellschaft hatte mal eine Bühne!) beschäftigt.

Goshka Macuga präsentiert ihre Arbeiten auch in ihrem Objekt "Kabinett der Abstrakten" (nach El Lissitzky), 2003. Foto John Kennard

 Zu sehen sind die Werke von Goshka Macuga bis zum 4. August. 

Ute Micha, Presse Dienst Nord/Sigrid Lappe, Hannover Woche

Veröffentlicht 24.05.2019 

Eröffnung: Wo Kunst geschehen kann – Die frühen Jahre des CalArts

Donnerstag, 29. August, 18.30 Uhr, Sommerparty mit DJ Oonopos ab 20 Uhr.

Zur Eröffnung der Ausstellung „Wo Kunst geschehen kann – Die frühen Jahre des CalArts“ sind alle herzlich eingeladen. Nach der Begrüßung durch Christina Végh (Direktorin der Kestner Gesellschaft) Philipp Kaiser (Kurator, Los Angeles) und Dr. Wilhelm Krull (Generalsekretär der VolkswagenStiftung) legt DJ Oonops ein sommerliches Vinyl-Set auf. Bei Sommerwetter, kühlen Drinks und luftigen Beats können die Besucher*innen Kunst und Musik bis in die späten Abendstunden genießen. Eintritt frei.

Gespräch mit Künstlerinnen

 Anne Noël, Ulrike Rosenbach und Faith Wilding in der Kestner Gesellschaft

Freitag, 30. August, 18.30 Uhr, sprechen die Künstlerinnen über ihre Arbeiten, Lehrpraktiken und feministische Ausbildung an der legendären Kunsthochschule in Los Angeles. Moderiert wird das Gespräch von Bettina Knaup (freie Kuratorin, Berlin) und Christina Végh (Direktorin der Kestner Gesellschaft). Im Eintrittspreis enthalten.